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Full text of "Almanach der Koeniglich Bayerischen Akademie der Wissenschaften fur das Jahr .."

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Almanach 


<ler 


königlichen  bayerischen 


Akademie 


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l^ls  sensehaften 


HEttmeKeii  1843. 

Verlag  der  K.  B.  Akademie  der.  Wisscnschaftea. 


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HLalender 

für     das     Jahr 


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71 


9 

Zeitrechnung. 


Das  Jahr  i843  der  christlichen  Zeitrechnung  ist  ein 
gemeines  Jahr  von  365  Tagen  und  entspricht  dem  Jahre 
6556  der  Juliaiiischen  Periode, 
735 1  —  7352  der  Byzantinischen  Aere, 
5603  —  5604  ^Neujahr    20.    Sept.)    der     jüdischen 
Zeitrechnung  von  -Erschaffung  der  Welt , 

1258  —  1259  (Neujahr  27.  März)  der  türkischen 
Zeitrechnung. 

Jahreszeiten* 

Frühlings. Anfang  den  2t.  März  6  Ü.  44  M.  Morg. 

Sommer-  „  „     22.  Juni    3  „  4l    v  ■^^' 

Herbst-  „  „     23.  Sept.  5  „  48    „  Ab. 

Winter-  „  „    22.  Dec,  li  „  27    ,,  Morg; 

Finsternisse. 

• 

Id  diesem  Jahre  finden  zwei  für  uns  unsichtbare 
Sonnenfinsternisse  am  27.  Juni  und  21.  Dec,  dann  eine 
in  ganz  Europa  sichtbare  partiale  Mond-Finsterniss  in 
der  Nacht  vom  6.  auf  den  7.  Dec.  statt.  Die  Voraus- 
berechnung der  letztern  Finsterniss  gibt  für  München: 
Anfang  12  U.  4M.;  Mitte  i2  U.  58  M. ;  Ende  i  U. 
51  M.  \  Grösse  2,5  Zoll. 


Jammr, 


Sonnt,  \  1 
Mont.  I  2 
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Mittw.  4 
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Freit.  6 
Samst.      7 


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29 

30 
31 


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Neufahr, 
Makarius  A.  ^ 
Genovefa  J. 
Titas  B. 
Telesphorus. 
He//.  3  Känige. 
Valentin. 

A.  i.  Erbard  B: 
Marcellin  B. 
Paul  I.  Einsiedler. 
Higinus  P. 
Ernest  Abt. 
Hirarius. 
Felix  Nolasci. 

A.  f.  Namen  J. 
Marcelius. 
Antonios  Abt« 
Remedius  B. 
Kanutui  K.  M. 
Fab.  Sebast. 
Agnes  Jungf. 

A.  3.  Vincent.  M. 
Maria  Verm. 
Timoth.  B. 
Pauli  B. 
Polycarpas  B. 
Job.  Chrysost. 
Karl  der  Grosse. 

A.  4.  Fr.  Sales. 
Martina  Jungf. 
Petrus  Nol. 


NeHjahr. 

Abel.Seth.  . 

Enoeh« 

Isabellar. 

Simon. 

JErfchein.  CkrUti, 

Raimund. 

i.  n,  JSfk,  Erb. 

Martialis. 

Paul  Einsiedler. 

Mathilde. 

Reinhold. 

Hilarius. 

Felix. 

f   fi.  Epk.  Maar. 

Marcellus. 

Anton  Einsiedler. 

Prtsca. 

Sara. 

Sebastian. 

Agnes. 

8.  n.  Epk»  Vine. 

Emerentia. 

Timotheus. 

Pauli  B. 

Poljcarptts. 

Chrysostomusv 

Karl  der  Grosse. 

4.  n.  Kpk,  Valer. 

Adel^unde. 

Virgilius. 


! Erstes  Viertel  um  8.  ü.  57  M.  Ab. 
Vollmond  um  9  ü.  13  M.  Morg 
Letztes  Viertel  um    1  ü.  47  M.  Morg, 
Neumond  um  12  U.  47  M,  Mittags. 

Den  1.  Sonnenaufgang  7  U.  53  Min.  Unterg.  4  U.  15.  Min. 
15.      .    „       „         Vü.  48    „         •,    «     4  ü.  32.  Min. 


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M»leitder 


1843.      \ 


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Samst. 

Sonnt, 
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1 
2 

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26 

27 
28 


IgnatiuB  B. 
Maria  lAchtmess* 
Blasius. 
Andreas  Cors. 

A*  *5.  Agath. 
Dorothea  J. 
Homualdus. 
Johann  y.  M. 
Appollonia  J. 
Wilhelm. 
]Su|>hrosina. 

A,  Sept  Eulal. 

Jordanus. 

Valentin  M. 

Faustinus. 

Juliana. 

Donatm. 

Simeao. 

A,  Sexag*  Mans. 
Eucharius. 
Eleonora  K. 
Fetri  Stuhlf.  / 
Milburgis. 
Mathias. 
Walburga  J. 

A.  Qninq,  Mech. 
Navigius. 
Fastn.  Roman. 


Brigitta. 

Marifi  Reinigung. 

Blasiufl. 

Veronika. 

.5.  n.  JRpK  Agath. 

Dorothea. 

Rfchard. 

Salomou.         .    , 

Appollonia. 

Schoiastika. 

Euphrolina. 

Sept.  Etilalia. 

Jordanus. 

Valentin. 

Faustin. 

Juliana. 

Constaiitja. 

GoDCordia. 

Sex,  Conrad. 

Eucharius. 

Eleonora. 

Petri  Stuhlf. 

Reinhard« 

Matthias. 

Viktor. 

]Ssto  mcAi'.J^Nest. 
Leander. 
Fastn.  Roman. 


(Erstes  Viertel  um  5  Ü.  18  M.  Ab. 
Mond-Phas.  ^Vollmond  um  8  U.  56  M.  Ab. 

(Letztes  Viertel  um  II  U.  32  M.  Morg. 


Den  I.Sonnenaufgang  7  U.  31  Min.Unterg.4  U.  57 Min. 

»     15.         ,9  99  99  7   99     10      99  99  5    99     19 


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VII 


Miltw.  1 
Doniii  2 
Freit.  |  3 
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Samst. 

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Samst. 

Sonnt. 

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F.  Ascilerm.  Sb.       r  Ascfaet*tti.   Albita. 


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28 
29 


31 


Simcpn. 
Kuaigunde.   . 
Hatimirus. 

A.  1.  Jhv.  Fried. 
Holeta. 

Thom«  y.  Aqulii. 
F.  Qüat  J.  V.  G. 
Franfiisoa  Rom« 
F.  40  Märtyrer. 
F.  Hoftlna. 

A.  9.  R^H.  Greg. 
Ntcephot-us. 
Mathlldis  Kais. 
Loti^itltis. 
HeriDort  B. 
-Gertraud. 
NarcjssuB  B. 

A.  8,  Öculi.  Jos. 
Nieetds  B. 
Betl«dilct. 
Mittef.  Kathar. 
Viktorian. 
Gabriel. 
Mafia  Verkünd. 

A.  4.  tjät,  Eman. 
Rüpertus. 
Guntraili. 
Ludolph. 


30  OuiriniM. 


Halbi 


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dimplieiusv 
Kiuufiuicl«. 
AdriadUB. 

f.  S:  ÜUss^  u.B.'t* 

Frldolih. 

Felititäl. 

Quat.  l^blkni.  . 

Gottliard. 

Alatand^r.  . 

Rblinafc 

f.  tt^i.  Greg. 

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Zdbharias. 

Christoph. 

HenWelSe. 

Gertraud. 

Anielm. 

^.  ÖtulL  Jos. 

Hüfeert.- 

Benedikt. 

Ba^imir. 

£berbai^d. 

GabrieL 

Hariä  Perkänd. 

4,  iM,  fenäan. 

Rüpertus. 

Maicbiis. 

fiustachitis. 

Gvido. 

Traugott. 


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iNoumond  um  6  U»  49  M.  Morg. 
Erstes  Viertel  um  10  Ü.  35  M.  Morg. 
Vollmond  um  6  U«  45  M^  Morg. 
Letztes  Viertel  um  11  tl.  20  M.  Nachts. 
Neumond  um  12  ü.  35  M.  Nachts. 
^iin««iA«rga»(t  6tJ.  44Mtil.  Üttierg.  dÜ.  ^4M 

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Samst. 

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2 

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24. 
25 
26 
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28 
29 

30 


Hugo.  B, 

A.  .5.  Jnd.  F.  V.  P. 

Rosamunda. 

Isidorufi.  B. 

Vincentius  fer. 

Siztus  P. 

M:  7.  Scbm.  £p. 

Irenäus. 

A.  €.  Palms.  M.  KI. 

Beechiel. 

Leo  I.  p4ipst. 

Zeno. 

F.  Grund.  Just. 

F.  Charfr.  Tib. 

F.  Cliars.  Anast. 

A.  H.  09terf.  Tur. 
Ostet'm.  Rud. 
Elentberius. 
Wemerus. 
Sulpitius. 
Anselm  B. 
Lothar  Soter. 

A.  f.  Quas.  Ad. 
Georg.  M. 
Marcus  £v. 
Hildegard. 
Peregrinus.  x 
Speerf.  Vitalis. 
Petrus  M. 

A.  $.  Mis.  Kath. 


Theodor. 

.5.  Ju4.  Theod. 

Rosamun4d. 

Ambrosius. 

Vincentius. 

Irenäus. 

Egesippus. 

Apolloniiis. 

6*.  Palms,  Dem. 
Daniel. 
JJalius. 
Eustachius. 
Grund.   Fatric. 
Charfreitag.   T.i6. 
Olympius. 

Otfterf.  Aaron. 

Osterm.  Rad. 

Valerian. 

Hermogenes. 

Sulpitius. 

Adolarius. 

Gustavina. 

i,  Quas,  Albert. 
Georg. 
^Marcus. 
Kletus. 
Anastasius. 
Vitalis. 
SibiUa. 

f.  Mis.  Eutrop. 


! Erstes  Viertel  um  11  ü.  52  M.  Nachts. 
Vollmond  um  3  ü.  15  Min.  Ab. 
Letztes  Viertel  um  1  U.  1 1.  M.  Nachmitt. 
Neumond  um  5  ü.  5  M.  Ab. 


1  Den  1.  Sonnenaufgang  5  V.  41  M.  Unterg.  6  U.  27  M^ 

II    99       15«  99  99  5    99      ^^    >»  »f  ^    M      ^Ö    9» 


IX 


1643, 

Mai. 


ÜLalen^ler 

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1 
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10] 

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14 
15 
16 
17 
18 
19 


Phil,  und  Jakobi. 
Atbanasius  B. 
Heil,  t  Erfind« 
Florian. 
Pius  V.  F. 
Johann  Lat. 

A,  S.  Jftb.    Stan. 
Michael  Ersch. 
Gregor  Nas, 
Antonius.  ^ 

Mamerlus. 
Pancratius  M. 
Serva^ius  B. 

A,  4.  Cant,  Bon. 
Sophia  J.  M. 
Jgh»  y,  Nepom. 
PossidittS. 
Felix.    . 
Petrus  Cölest. 


20  Bernardinus« 


21 
22 
23 

24 

25 
26 
27 

28 
29 
30 
31 


A.  S.  Ä.  t  W. 
Helena.^ 
Desiderius. 
Johanna. 

mmmelfahrt  Chr.  V. 
Philipp.  Nero. 

B.  Magdalena. 

A.  6.  Eit»,  Germ. 
Xheodosia. 
Ferdinandus. 
Petronilla. 


Phil,  und  Jakobi. 

Sigmund. 

t  Erfindung. 

Florian. 

Gotthard. 

Dietrich. 

3.  Juh.  Gottfr. 
Wiro  Bischof. 
Hiob. 
Viktoria. 
Adolpb. 
Pancratius. 
Serv.  B. 

4.  Cant.  Christ. 
Sophia. 
Peregrin. 
Eubertus. 
Liborius. 
Potcntian. 
Athanasius* , 

.5.  tiog,  Prud. 

Helena.  Julfa. 

Desiderius, 

Esther. 

Christi  Hirn.  Urb. 

Beda. 

Lucianus. 

1>.  Exa.  Wilhelm. 
Christiana. 
Wigand. 
Pelronilla. 


I 


I Erstes  Viertel  um  9  ü.  10  M.  Morg. 
Vollmond  um  11  17.   20  M.  Nachu.  . 
LetBtes  Viertel  um  4  U.  41  M.  Morg. 
Neumond  um  7  ü.  41  M.  Morg. 

Den  1.  S'onnenaufg.  4  ü.   44  M.    Unterg.  7  ü.  11  M. 
15.        „      „4  ü.  24  M.         „        7   „   29  M. 


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JHHh 


iCiÄleiifier 

für 


Donn«  i  1 
Freit.  I  2 
Sarnst.      3 


Sonnt, 

Moni, 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittvr. 

Donn. 

Freit 

Sainst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mitiw. 

Donn. 

Freit. 

Samst 

Sonnt» 

Mont. 

Dienst. 

Mirt%v« 

Donn, 

Freit. 


4 
5 
6 
7 
8 
9 
10 

11 
1-2 
13 
14 
15 
16 
17 

18 
19 
20 

^i 
22 

23 
24 

25 
26 
27 
28 
29 
30 


Nikodemus  M. 

Erasmuii. 

F.  Klotildis.  K. 

A.  HeU.  Pfingstf. 

Pßnfistm»     Bon. 

Noroerlus. 

F.  Quat.  Bob; 

Medardus. 

F.  Pr.  und  Felio. 

F,  Margar."  K. 

Ä,  i,tteiL  Drei f alt, 
Jobann  Fac. 
Anton  V.   Padua. 
Basilius  B. 
FroknteichnantAfeH, 
Benno  St,  u   h*  P* 
Adolphüs.  Laura. 

A,  Ü.  Marcellin* 

Gervasius. 

Silverius  P. 

Aloisius  Gonz. 

AcliatiuA  M. 

F«  HerK  Jesu  F.  E^ 

JoK   der  Täufer, 

A,  3,  Prosper  B; 
Johann  una  Paul. 
Ladislaus  K. 
F.  Leo  II.  P. 
Peter  und  Paul, 
Pauli  Gedäcbtn. 


Nikodemus. 

Marquord. 

Klotilde. 

Pfinystf,  Carp. 

Pfinffstm,  Bon« 

Benignus« 

Ouat.  Luoretia. 

Medardus« 

Primua« 

Gilupbrius. 

T^initat,  Fest, 

t)asilides. 

Tobias. 

Antonia. 

Viius. 

JufttitlA. 

Volkmar. 

i.  n  .  Trhu  Arn. 

Gervasius« 

Silverius. 

Albanuft. 

Aehatius. 

Basilius. 

Johann  der  Täufer, 

^«  n.  IV.  Eulog. 

Jeremias. 

Philippina. 

Josua. 

Peter  und  Paul. 

Pauli  Gedächtli^' 


(Erstes  vrertel  um  5  U.  21  M.  Ab. 
iiT^-Jt)!.«..    (Vollmond  um  7  P-  56  M.  Morg. 
Mond-mas.  .y^^^^^^^   Viertel  um  9  U.    16  M.  Ab. 

(Neumond  um  8  U.  6  M.  Ab. 

Den  f.  Sonnenaufg.  4Ü.  7  M,    Unterg.  7  Ü.  48  Min. 
15.         V  4  „  1    9,  9)        7   ,,    59 


»1 


»» 


XI 


1843. 
JulL 


für 


Samst. 

Söhnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst, 


l!  Tbeobald. 

2  A,  4,  M.  Heims. 

3  Eulogius.  M. 

4  TJdalrikus  B« 

5  Domitius. 

6  Isaias  Pr. 

7  Wilibaldus.  B. 

8  Kilianufl  B. 


Theobald.   , 

3.  n.  Ti\  Maria  II, 

Cornelius. 

Ulrich. 

Charlotte. 

Esaias. 

Wilibald. 

Kilianui.   ' 


Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt» 

Mimt." 

Dient. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst; 

Sonnt, 

Mont. 

DranH. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 
Mont. , 


GehurtMfest  Ihrer  Majestät  der  Königin, 


9 

10 
11 
12 
13 
14| 
15 

16 
17 
18 
19 
20 
21 
22 

n 

24 
25 

26 
27 

28 
29 

30 
31 


A.  .5.  CyriUus  B. 
Amalia  J. 
Pius  I.  Papst. 
Joh.  Gualbert« 
Eugenius  B. 
Bonaventura« 
Heinrich  K. 

A»  ß^  Scaputf,  R. 
Alexius. 
Friedenl&us.  B. 
Vincent  v.  P, 
Mar^aratha. 
Daniel  Pr. 
Maria  Magd. 

A,  7,  Liborius« 
Christiiia.  J. 
Jakobtts  kf09lt» 
Anna  Maria. 
Pantaleon« 
Innocent, 
Mfirlba  J. 

A\  S,  Abd.  u.  Sen, 
Ignatius  Loj, 


4.  f».  TV.  Gottlob. 

Jakobina. 

iPius, 

Heinrich. 

Margaretha. 

Bonaventura. 

Apostel  Theil. 

•5.  lt.  TV.   Ruib. 

Alexias. 

Maternus. 

Bufina, 

Elias. 

Daniel* 

Magdalena, 

^.  n.  Tr,  AppvK, 

Christiiia. 

Jakobi 

Ai^na« 

Martha, 

Pantaleon«    . 

Beatrix* 

7,  n.   Tr,  Abdon. 
^ra»ibul. 


(Erstet  Viertel  um  7  ü.  48  M.  Ab. 

Twr    ..^oi  ..   iVollmond  um  5  Ü,  52  M.  Ab. 
Mond-riia».  ,i^^^^^  Viertel  um  2  ü.  25  M. Nachm. 

(Neumond  um  6  U.  29.  M.  Morg. 
Den  U  Sonnenatifg.  4  XJ.    5  M.     Unterg.    SU*  2  M. 

vt     15* .     „     ,.  4  „  16  w  ,»  7    „  54  fv 


XII 


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iS43. 


Halenider 

■für 

Minihaiihcw%  und  JVöü^affitttoM* 


Dienst. 

Miltw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mon^. 

Dienst. 

Mitlw. 

Donn« 

Freit. 

Sam^t. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst, 

Miltw, 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn, 

Freit. 


1  Petri  Kcttenf. 

2  Gundekar.  Alpb. 

3  August. 

4]  Dominilciis. 

Mar.  Seh.  Oswald. 


6 
7 
8 
9 
10 
11 

13 
14 
15 
16 
17 
18 
19 

20 
21 
22 
23 
•.»4 


A.  9,  Port,  Abi, 
Afra.  Ca) et. 
Cyriacus.  M. 
Boiinanus. 
Laurentius. 
Susanna  J. 
Clara. 

A,  10.  Kassianus. 
F.  Eusebius  P.* 
Maria  Himmelfahrt, 
Joachim. 
Liberatus  M. 
Helena  K. 
Sebajidus* 

A,  ii,  Bernhard. 
Joh.  Franziska. 
Philibert  M. 
Philipp.  B. 
Barth  olomäus. 


25  Ludwig  K. 


Petri  Rettenf. 
Gustav.  .    . 

August. 
Dominikus* 
Oswald. 

6,  n.  Tr,  Verkl,  C» 

Donatus. 

Cyriacus. 

Erikus. 

Loren«. 

Hermann. 

Clara. 

9,  n,  Tr,  Hypol. , 

Eusebius. 

Maria  Himmelf. 

Isaak. 

Augusta. 

Agapitus. 

Sebald. 

iO,  n,  Tr,  Bernh. 

Hartwig.  ^ 

Symphorius. 

Zachäus. 

Bartholomäus, 

Ludwig. 


Nantens-  und  Gelmrtsfest  Seiner  Majestät  des  Königs, 


Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 


26 

27 
28 
29 
30 
31 


Samuel. 

A.  19,  Gebh.  B. 
Augustin.  Adel. 
Job.  Enthaupt. 
Bosa  ▼.  Lima. 
Baimund. 


Samuel. 

11,  n,  Tr,  Gebh, 
Augustin. 
Joh.  Enthaupt. 
Bebecca. 
Paulinus. 


! Erstes  Viertel  um  12  ü.  13  M.  Mor^. 
Vollmond  um  5  ü.  40  M    M     g^ 
Letztes  Viertel  um  7  ü.  36  M.  Morg. 
Neumond  um  3  U.  22  M.  Ab. 
Den  1.  Sonnenaufg.  4  U.  36  M.  Untergang  7  U.  3&  M. 
I   »»  15.  „  4  „    55  „  9,  7  „    12  „ 


I 


XIII 


» 


1843. 
September 


ILAleiider 

für 

MteMkaNiten  und  .ffroiff*«f«mfeff • 


Freit. 
Sainst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn« 

Freit. 

'Samst. 

Sonnt. 

Mont. 

Dienst., 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt. 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt. 

Mont, 

Dienat. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 


1 
2 

3 
4 
5 
6 
7 
8 
9 

10 
li 
12 
13 
14 


Aegitlius. 
Stephan  K. 

A .  13.  Sckut%enffelf. 
Rosalia  J. 
Laurent.  Justin. 
Magnus. 
Regina  J    M. 
Maria  Geburt. 
Korbini  an. 

A.  14.  Mar.  N. 

Aemilianus.  B. 

Guido.  Silvin. 

Tobias. 

Heil,   f  Erhöhung. 


1&  Nikodemus. 


16 

17 
18 
19 
20 
21 
22 
23 

24 
25 
26 
27 
28 
29 
30 


Cornelius. 

•  • 

A.  1*5.  Lambert. 

Thom,   V.   V. 

Januarius. 

F,  Quat.   Eustacli. 

Maltli.   Ap. 

F.  Emmeran. 

F.  Tbekla  J. 

A.  16.  Gerhar. 
Kleophas.  F. 
Justina  J.  M. 
Kos.  ji.  Dam. 
Wcnzeslaus. 
Michael  Erzeng. 
Hieronymus. 


Aegi<Uus. 
Absolon. 

19.  ».  Tr.  Mans. 

Moses. 

Herkules. 

Magnus. 

Regina. 

Maria  Geburt. 

Gorgonius. 

13.  n.  TV.  Jodok. 
Protus. 

Syrus. 

Amatus.    • 

Heil,   f  Erhöhung. 

Nikodemus. 

Euphemia. 

14.  «•  Tr.  Lamb, 

Tilus. 
Mikleta. 

Suat.   Fausta. 
aibäus. 
Mauritius. 
Thekla. 

i.5.  «.   Tr.  Gerb« 

Kleophas. 

Oyprian. 

Kosmas    und  Dam. 

Wenzcslaus* 

Michael. 

Hieronymus. 


Erstes  Viertel  um  6  U.  9  M,  Morg. 
Vollmond  um  7  Ü.  43  Ml  Ab. 
Mond-Fbas.  <  Letztes  Viertel   um  II  ü.  39  M.  Ab. 

Neumond  um  11  U.  39  M.  Ab. 
Erstes  Viertel  um  2  ü.  26  M.   Ab. 

Der  1.     Sonneaaufg.  5  ü.   18  M.   ünterg.  6  M.  41  M. 

15.  .,       ,,         5  „    37.,,  „        6   „     12  „ 


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1843. 


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■Laleitil«r 

für  , 


Sonnt, 

Moni. 

Dienst. 

Miltw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw, 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

^onnt. 


1 
,2 

3 
4 
5 
6 

7 

'8 
9 
10 
11 
12 
13 
U 

15 


A,,i7,  Rosenh'f, 
Leodegar.  ^  B. 
Kandioiis  M. 
Franzis^.  Scr. 
Flacidus  M, 
Bruno. 
MarJUus  P. 

A.   i8.  Brigitta. 
Dyonisiiis  B. 
Franz  Borgias. 
Germanus. 
Maximilian  B. 
Eduard  K. 
KalHstus  P. 

A.  M,   Theresia. 


16.  H^  Tr,  ErrOefV 
Jobanna. 
Jairus. 
Franzi slius.  ' 
Plactdus  M. 
Friederika. 
•  Amalia. 

i7.  n.  Tr.  Pelag. 

D^onisii^s« 

Gideon, 

Burkhard. 

Maximilian« 

Kolomann. 

Kalixtus. 

i8,  M.  Tr.    Theresia, 


Mont. 

Dienst. 

Mittw, 

Donn. 

Freit. 

S  amst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn, 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 
Mont. 
Dienst. 


Nmnemfest  Ihrer  Majestät  der  Küni^n. 


16 
17 
18 
19 
20 
21 

22 
23 
24 
25 
26 
27 
28 


Gallus  Abt. 
Hedwig.  Hero. 
Lukas  Ey. 
Peter  v.  Alk. 
Wendelin. 
ürsu?a  J. 

A,  20,   Kordula. 
Johann.  Bon., 
Rapbael  Erz. 
Rrisplnus. 
Evaristus. 
Sabina.  Jvo. 
Sim,  und  Jud.  A. 


29  A.  'Mi„  Narcissus. 

30  Serapi on,  B. 
31 1  F,  Wolfgang. 


Gallus. 

Florentin. 

Lukas. 

Ferdinand, 

Wendelin, 

Ursula. 

i9i.  n.  Tr,  Korb« 

Severus. 

Salome, 

W^iftehnine. 

Amaildas. 

Sabina. 

Simon  nnd  Jud. 

9»,  ».  Tr.  Na? c 

Hartmann. 

Artemius. 


!  Vollmond  um  12  U.  3  M.  AK 
Letztes  Viertel  um  2  U.   45  M.  Ab. 
Neumond  um  8  ü.  22  M.  Morg. 
Erstes  V^iertel   um   3  ü.  29  M,  Morg. 
D«n  t.  Senneaaufg.  6  U.     0  AI.     Untet^.   &  U.  36  M. 
„  15.  „  6  „  20   „    .      '„  5  „     11  „ 


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Mittw, 
Donn. 
Freit. 
Samst. 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

t>onn. 

Freit, 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn, 

Freit. 

Samst. ' 

Sonnt, 

Mont.. 

Dienst. 

Miltw. 

Donn. 

Freit. 

Samst« 


[  Sonnt, 
Mont, 
Dienst. 
Mittw. 
Donn. 


1 
2 
3 
4 


5 
6 

7 


9 

11 


Aiier  Heiligen, 
Aller  Seelen. 
Quhert^  Tlieoph. 
Carolua  B. 


A»  99,   Zacbarias. 
Leonhard.   Ap« 
Encelbertus. 
8i  Goäefrid. 
Theo4iorus. 
Andreas  Avel« 
Martinus  B. 


12 
13 
14 
tb 
16 
17 
18 

19 
20 
21 
22 
23 
24 
2* 


A,  »B,  Mart.  P. 
Stanislaus  K. 
Albertus  B. 
Leopold.  £u(^n. 
Edmund. 
Gregor  Th. 
Anian. 

A    94,  Elisabeth. 

Korbinian. 

Maria  Opfer. 

Cäcilia  J. 

Hlemens. 

Joh.  V.  K. 

Katharina. 


26  A.  9»%,  Conradus. 

27  Virgilius. 

'28  Grescentia  M. 
29 1  Saturnius. 
30 1  Andreas  Ap. 


Aller  Heiligen. 
AUer  Scden-Ged. 
Goulieb. 
Emorich., 

*l.  lt.  Tr.  h^.  F. 

Leonhard. 

Erdmaan. 

4  gekr.  Hitler. 

Theodoruf. 

Frobus. 

Martin. 

f<9.  n,   Tr,  Joium. 

Briccius. 

Levinus, 

Leopold. 

Ottmar. 

Hugo. 

Otto. 

ta  lt.  Tr.  Ellsab 

Emllie. 

Maria  Opfer. 

Cäeilia. 

Riemens. 

Cr  \  sogen. 

Katharina. 

94.  n,  Tt\  Convad. 

Li^Mnund. 

Günther. 

Noah. 
Andreas«^ 


(VoUmond  um  6  U,  8  M.  Morg. 
lüt^^Anx.^.   (Letztes  Viertel  um  3  ü.  i9  M.  Morg. 
Mond-Fbas.  .j^euwond  um  6  ü.  20  M.  Ab. 

^Erstes  Viertel  um  7  U.  55  M,  Abw 

Den  1.  Sonnenaull^.  6  M.  46  M.      Umwrg«  4  U.  41  M« 
I  „  15.  '        „  7  „      8  „  „        4  „   20  M. 


XVI 


1843. 

Be%embet\ 


'~.  Malender 

für 

MmUi^Mkea^  und  tPr^§emMmnMew%. 


Freit. 
Samst. 

Sonni, 

Mont. 

Dienst. 

MiltvT. 

Donn. 

Freit, 

Samst. 

Somit, 

Mont. 

D  ienst. 

Mittw. 

Dönn« 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont, 

Dienst, 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 


1 
2 

3 
4 
5 
6 
7 
8 
9 

10 
M 
12 
13 
14 
15 
16 

17 
18 
19 
20 
21 
22 
23 

24 
25 
26 
27 
28 
29 
30 


Eligius  B. 
Bibiana. 

A,  i.  Adr.  Frz.  X. 

Barbara. 

Sabbas. 

F.  Nikolaus  B. 

Ambrosius. 

F.  Maria  Ewpf, 

Leokadia. 

A.  9.  Adr.  Melcb, 

Damasus.   P. 

Sines.  Bertb. 

F,   Otbilia.  Luc. 

Agnellus. 

F.    Eusebiiis.  B. 

Adelheid. 

A,  3.   Adr.  Lazar. 

Wunibald. 

Nemesius. 

F.  Quat.    Christ, 

Thomas  Af). 

F,  Demetriiis. 

F,   Viktoria. 

A.  4,  4dr.  A.  u.  E. 
Heil,   Christtag, 
Stephan  Sr%m. 
Johann  Ev. 
Unschuld.  Kind. 
Thomas  B. 
David  H. 


Longinus. 
Aurelia. 

l,  Adv,  Kassian. 

Barbara. 

Abigail. 

Nikolaus. 

^athon. 

M(ariä  Empf. 

Joachim. 

9,  Adv,  Judith. 

Damasus. 

Epimachus. 

Lucia. 

Nicasius. 

Ignatius. 

Auanias. 

3,  Adv.  Lazarus. 
Wunibald. 
Abraham. 
Quat.  Ammon.  - 
Thomas, 
ßeata. 
Dagobert« 

4.  Adr.  Ad.  u.  Ev. 
Heil.  Christtag, 
Stephan, 

Johann  Ev. 
Unschuld.  Kind. 
Jonathan. 
David. 


311.4.  Ä.  lt.   CMsti,        \S.  nach  Christi. 


"  TVollmond  um  12  U.  47  M.  Morg. 

*,   -    j  «u         iLetztes  Viertel  um  1  U.  39  M.  Ab. 
Mond.Phas.  (j^eu^ond  um  5  U.   55  M.  Morg. 

(Erstes  Viertel  um  3  U.  39  M..  Ab. 
Der  i.  Sonnenauf^.  7  U.  31  M.    Untergang  4  U.   7  M. 
15.  „  7  11     46  „  f>  4    „    4  „ 


»1 


--® 


Karzgefasste  Geschichte 


der 


Akademie    der    TVlssenschaften 


SU 


München. 


"ie  Geschichte  der  Akademie  der  Wissenschaften 
SU  München     lasst    sich  in  vier  Zeitabschnitte  thcilen. 

Erste  Perlotfe, 

von  der  Stiftung  der  Akade9nie  IT^'iB  bif  %ur  Wiederret*' 
einigtmg  der  Pfat%  mit  Bayern  1777, 

Schon  seit  Aventifi  hatten  sich  in  Bayern  von  ,Zeit 
KU  Zeit  gelehrte  Geselbchaften  gebildet,  worunter  der 
Farnassus  boicus  sich  besonders  erhob,  und  'Zunächst 
sur  Stiftung  der  Akademie  der  Wissenschaften  führte. 

Den  Grund  xu  dieser  Akademie  legten  die  churfurst- 
Ucbep  Bäthe,  Dominicus  von.  Linbrunn  und  Georg  vo« 
Lori,  welche  treffliche  Maoner  auch  dadurch  ihren 
Namen  in  die  Geschichte  Bayerns  eingetragen  haben. 

C^upfürst  Maximilian  Joseph  unterseichnete  den 
Stiftungabrief  und  die  Statuten  dieses  geldirten  Vereins 
am  26.  Märe  i7d9.  Beilage  L 

Nach  diesen  Urkunden  sollte  sich  die  Akademie,  un- 
ter einem   Präsidenten  und.  einem  Vicepräsidenten,   in 
eine  h i st^o r t s c h e  und  eine  philosophische  Klasse,  . 
jede   mit  ihrem   Dlrector ,  abtheilen,    ihr  Wahlspruch 
war:  Tendit  ad  ,aeqitum. 

Die  unter  günstigen  Verhältnissen  ins  Leben  getre- 
tene gelehrte  Corporation  stellte  sich  an  die  Spitze  der 
geistigen  Betregung  im  Vaterlande,  zur  Erhöhung  wah- 
rer Cultur. 

Der  Zweck  dieser  Darstellung  lässt  nicht  zu,  die  Ar. 
beiten  und  Verdienste  der  einzelnen  Mitglieder  hier 
ausfahrKch  zu  erwähnen,  was  olmehin  schon  an  andern 
Orten  geschehen  ist. 

1^ 


^ach  den  Statuten  sollten  in  den  beiden  jährlich  ab- 
zubauenden Versammlungen  die  Preise  für  Beantwor- 
tungen der  Preisaufgaben  vertheilt  und  neue  Fragen  ge- 
stellt werden. 

Diese  Preisaufgaben,  welche  durch  die  ganco 
Periode  von  beiden  Klassen  regelmässig  gestellt  wur- 
den, waren  ein  wohlgewähltes  Mittel ,  das  Interesse  an 
wissenschaftlichen  Arbeiten  und  die  Theilnahme  für  die 
Akademie  und  für  ihre  Zwecke  allgemeiner  zu  machen 
und  nachhaltig  zu  verbreiten. 

Die  Abhandlungen,  welche,  von  den  Mitgliedern  aus- 
gearbeitet, die  wissenschaftliche  Thätigkeit  der  Anstalt 
beurkundeten,  sind  von  1763  bis  17*^8  in  10  Bänden, 
anfangs  gemeinschaftlich  von  beiden  Klassen,  später  ab- 
gesondert von  jeder  Klasse,  bekannt  gemacht  worden. 

An  diese  Abhandlungen  schlossenr  sich  die  Festre- 
den und  Gedächtnissreden,  an,  welche  bei  den 
öffentlichen  Versammlungen  gehalten  wurden. 

Die  historischeKlasse,  der  es  zur  besondem  Ob- 
liegenheit gemacht  worden  war,  Urkunden  ,  wichtige 
Briefe  und  Denkmäler  zu  sammeln  ,  versäumte  nicht, 
sich  mit  den  Sammlungen  und  den  Fundorten  derselben 
vertraut  zu  machen.  Vorzüglich  setzte  sie  sich  dess- 
halb  mit  den  Klöstern  in  ein  regelmässiges  Benehmen. 
Die  Mitglieder  Pfeffel,  Kennedy  und  von  Lori  bereis- 
ten selbst  die  Prälaturen  und  in  den  Klöstern  wurden 
mehrere  Conventualen  für  die  Akademie  beschäftigt. 
So  entstund  das  verdienstliche  Werk  der  Monumenta 
boica,  von  welchem  in  dem  bezeichneten  ersten  Zeit- 
räume 13  Bände  erschienen  sind. 

Von  der  philosophischen  Klasse  wurde  An- 
fangs jährlich  ein  astronomischer  Kalender  be- 
kannt gemacht,  welcher  aber  1767  wieder  aufgehört  hat. 

Grossen  Nutzen  stiftete  die  Akademie  auch  noch  da- 
durch, dasB  sie  für  einzelne  wissenschaftliche  Zweige 


besondere  Lehrstühle  errichtete,  auf  welchen  der  Un- 
terricht von  den  Mitgliedern  der  Akademie  seihst  über- 
nommen wurde. 

Der  Fond  der  Akadeoiie  Yvar  bei  ihrem  Entstehen 
noch  sehr  gering.  Zu  dem,  was  sie  aus  der  Staatshasse 
bezog,  wurde  ihr  auch  der  Ertrag  des  Kalender-  Stem- 
pels eingeräumt,  wofür  sie  denn^  auch  die  Einrichtung 
und  Verwaltung  des  Kalenderwesens  übernehmen 
musste. 

Zivelte  Periode^ 

von  der  Wiedervereinigung  der  Vfalx  mit  Bayern  i777^ 
bis  %ur  Erhelung  Bayerns  %u  einem  Königreiche  1807, 

Mit  dem  Regierungsantritte  des  Ghurfursten  Carl 
Theodor  begann  ein  neuer  Zeitabschnitt  in  der  Go- 
schichte  der  Akademie,  welcher  nun  mehrere  gelehrte 
Mitglieder  aus  der  Pfalz  zugeführt  wurden,  Ueberhaupt 
kam  die  Akademie  in  nähere  Verbindung  mit  der  seit 
1763  in  Mannheim  bestehenden  Schwester  -  Akademie. 

Der   Ghurfürst    crtfaeilte  bald  nach    seinem  Antritte 
am  22.  Januar  1779  der  Münchener  Akademie  eine  Be- 
'stätigungsurkunde,  verbunden  mit  neuen  akademischen 
Gesetzen.  Beilage  11. 

Die  wesentlichste  Veränderung  in  der  innern  Ein- 
richtung bestand  darin,  dass  der  historischen  und  phi- 
losophischen Klasse  noch  eine  dritte,  nämlich  jene  der 
schönen  Wissenschaften  beigesellet  wurde. 

Von  jeder  der  beiden  ersten  Klassen  wurden,  -nun- 
mehr 'abwechslungsweise,  16  Freisaufgaben  bis  zum 
Jahre  1808  bekannt  gemacht.  Auch  von  der  dritten, 
belletristischen  Klasse,  wie  man  sie  nannte,  er- 
folgten 8  Preisaufgaben  bis  1785)  wo  die  ganze  Klasse 
wieder  erlosch. 

Die  akademischen  Abhandlitiigen  behielten  ihren 
Fortgang.  Von  der  historischen  Klasse  wurden  5  Bände  in 


6      / 

Quart  iifid  '2  in  Octav,  von  der  pliilosophlseli^n  7  BÄi^ 
de  in  Quart  und  2  in  Octav  herausgegeben,  von  der  belle- 
tristischen Klasse  1  Band  i.  J.  1781«  Ueberdiess  maehte  die 
philosophische  Klasse  9  Jahrgänge  meteorologischer 
Ephcmertden  bekannt,  und  von  den  Monumentis 
boicis  erschienen  die  Bande  14.  15.  16.  17.  ^) 

Brltte  PeriiMle, 
ron  der  Erhebung-  Bayerns  %u  einem  Könlgreithe  1807y 
bis  %ur  Versetzung  der   Vnit;ersität   von  ^jandshut  nach 

manchen  i8»6. 

Bald  nach  der  Constituirung  Bayerns  bu  einem  Kö- 
nigreiche erfolgte  eine  neue  Organisation  der  Akade- 
mie. Beilage  lil. 

In  der  unter  dem  1.  Mai  1807  erlassenen  Urkunde 
Ward  die  Akademie  als  eine  Königliche  Gentralstelle 
erklärt.  Sie  ward  in  droi Klassen,  eine  phi  lo logisch- 
philosophische,  eine  math  ematiseh  -physika- 
lische und  eine  historische  abgetheilt,  und  mit  ei- 
nem Präsidenten,  einem  Gcneral'Secrctär  und  drei  Klas- 
sen-  Secrttären  versehen. 

Eine  der  wichtigsten  Bestimmungen  dieser  neuen 
Cpnstitution  war  die  Herstellung  einer  innigen  Ver- 
bindung der  verschiedenen,  seither  erweiterten  oder 
neugegründeten  wissenschaftlichen  Sammlungen'  und 
Anstalten  mit  der. Akademie.     - 

Jhr  wurden  untergeordnet;  die  Central  -  Biblio- 
thek,   das  Naturalien -Cabinet,    das  Cabinet  der  pliy- 


♦)  Bis  zu  dem  Ende  dieser  Periode  reicht  die  Gcscliiclit«  der 
bayerischen  Alca^lemie  von  ^Vestenrieder  in  2  Bänden ,  Miln- 
chen  It84.  8.—  Des  fol inende  Zeitraum  ist  in  an  leren  Schrif- 
ten ,  vie  in  der  Zeitschrift  Hermes,  Band  XXIX,  and  vor- 
zfi glich  in  der  akademischen  Denkred«  des  Hrn.  von  Koch- 
Sternfeld  ilber  die  Geschichte,  ihre  Attribute  and  ihren  Zweck. 
1841«^  beschrieben. 


der  fhyioM^M^en  «nd  ni«tlwmttli»cl»n  Instrumente , 
das  polytethniftche  Gablnet,  dat  cbemitebe  Leboratorinm, 
das  Münzkabinett  das  Antiquarhiin ,  die  Sternwarte  in 
Begenfaansen,  der  botaniscbc  Garten,  das  anatomiscbe 
Tbeater  und  die  brasilianiscbe  (etbnographiscbe)  Samm- 
lung. 

Der  Fond  der  Akademie  wurde  beretebert,  ladem 
mit  den  ZuÜlssen  aus  der  Staets-Cassa  nunmebr  aucb 
der  Fond  der  vormaligen  Akademie  der  Wissensebaften 
zu  Mannbeim  vereinigt  wurde,  durcb  deren  Aufldsui^ 
der  königl.  bayer.  .Akademie  uberdiess  ein  Scbatc  von 
Büchern,  Antiken,  Gemmen  und  Münzen  zugewacbsen  ist* 

Der  Akademie  wurde  für  die  Zukunft  die  eigene 
Wahl  der  Mitglieder,  unter  Vorbebalt  königlicher 
Bestätigung,  gestattet.  Ausser  den  Mitgliedern  hatte 
die  Akademie  damals  Eleven  und  Adjuncten  mit  ver« 
bältnissmässigem  Gehalte.  Auch  war  sie  in  der  Lage,. 
Beisestipendien  zu  ertheilen.* 

Mit  so  glänzenden  Attributen^  und  unter  ihren  Mit« 
gliedern  mit  vielen  neuen  Gelebritaten  vom  Inn-  und 
Auslande  ausgestattet,  wurde  die  neugestaltete  Akademie 
in  dem  ihr  eingeräumten  ehemaligen  Jesuiten  -  Gebäude 
Von  dem  neuernannten  Präsidenten,  geh.  Bath  Fr.  H. 
Jacobi  am  27.  Julius  1807  feierlich  eröffnet. 

Von  den  Arbeiten  der  auf  solche  Art  restaurirten 
Akademie  berühren  wir  hier  ausser  den  Festreden  und 
den  bei  besondem  Veranlassungen  in  Druck  geg^enen 
Schriften  zunächst  die  Pr ei^^schriften,  welche  nach 
Artikel  XXI  der  neuen  Constitution  bei  der  jährlichen 
feierlichen  Versammlung  aufgegeben  worden  sind. 

In  der  Constitutions- Urkunde  wurde  Artikel  Vlll. 
bestimmt,  dass  die  Resultate  der  Forschungen  in  fort- 
laufenden Jahresberichten  dem  Publikum  vorzulegen 
seien.  Solche  Berichte  erschienen  von  den  Jahren  1808. 
9.  10.  11.  und  12.  '      ' 


An  die  Stelle  der  aktdemitclieii  ,«AbliaadluiigeB«* 
traten  nunmehr  die -^Denkichrift  en",  ^welche  mit 
dieser  Feriode  begannen  und  von  1808  bis  1825  in  9 
Bänden  die  Arbeiten  aller  Klassen  unausgeschieden  um. 
fassten. 

Von  der  historischen  Klasse  wurde  eii^e  neue  Folge 
geschichtlicher  Abhandlungen  in  5  Bänden  yon  1807« 
13,  14,  18  und  23  herausgegeben.  Die  Monumente  boica 
wurden  in  demselben  Zeiträume  um  9  Bände,  Yon  Vol. 
18  bis  26  einschlüssig,  vermehrt. 

Tierte  Periode, 

ron  der  Versetxung  der  Vnirersität  nach  München  tS96^ 

bis  auf  unsere  Zeit» 

Die  Versetzung  der  Universität  nach  München  im 
Jahre  1826  war  Veranlassung ,  der  Ahaderaie  wieder 
eine^neue  Organisation  zu  geben. 

Zu  diesem  Ende  sind  unter  dem  21.  März  1827  zwei 
königliche  EntSchliessungen,  die  eine  über  die  Forma- 
tion der  Akademie,  die  andere  über  das  Gene- 
ral-Gonservatorium  der  wissenschaftlichen 
Sammlungendes  Staates  erlassen. worden.  Bei- 
lage IV. 

Die  Abtheilung  der  Akademie  in  drei  Klassen  wurde 
beibehalten,  die  Stelle  eines  General  -  Secretärs  aufge- 
hoben, die  freie  Wahl  der  Mitglieder  mit  Vorbehalt 
königlicher  Genehmigung  neuerdings  bestätigt.  Besoh 
düngen  der  Mitglieder,  als  solcher ,  fanden  nur  dann 
statt,  wenn  sie  sich  zu  Vorlesungen  auf  der  Universi- 
tät oder  bei  ähnlichen  Lehranstalten  verpflichteten. 

In  der  zweiten  der  bemerkten  königlichen  Entschlies« 
snngen  wurden  die  wissenschaftlichen  Sammlungen  von 
der  Akademie,  mit  Vorbehalt  ihrer  Benützung  durch 
die  Akademiker,  wieder  getrennt,  und  die  Gonserva- 
toren  derselben*  einem  vom  Könige  zu  benennenden 
General-Conservator  tinter^ben. 


9 

Unter  dem  Ö.  Juli  1829  wurde  eine  ]»e«oiidere  Wahl. 
Ordnung  für  ordentliche  und  ausserordentliche,  inn. 
ländische  und  auswärtige  Ehren-  und  correspon. 
dirende  Mitglieder   ertheilt. 

Die  Geschäftsordnung  der  Akademie,  wie  sie  ver- 
möge obiger  Bestimmungen  nothwendig  geworden« 
wurde  von  S.  K.  Majestät  unter  dem  4.  Aug.  1829  gf. 
nehm  igt.  v 

Jede  der  drei  Klassen  hätte  demnach  aus  12  ordentli. 
eben  und  6  ausserordentlichen  Mitgliedern  bestehen 
«ollen.  Nach  einem  allerhöchsten  Bescripte  jedoch,  d.  d. 
22.  Nov.  1841,  haben  S.  Majestät  Sich  die  Ernennung 
von  weiteren  sechs  ordentlichen  Mitgliedern  in  jeder 
Klasse  vorzubehalten  geruht. 

In  dieser  vierten  und  neuesten  Feriode  sind  von  der 
Akademie  drei  Jahresberichte  i.  d.  J.  1827,  29  u.  31. 
jeder  den  Zeitraum  von  drei  Jahren  umfassend,  beliannt 
gemacht  worden. 

An  diese  Jahresberichte  knüpft  sich  die  Heraus- 
gabcdergelehrten  Anzeigen  an,  welche,  vom  Jahre 
1835  angefangen,  bis  Ende  1842  in  15  Bänden  erschie. 
nen  sind. 

Kücksichtlich  der  Denkschriften  ist  die  Anord. 
nung  getroffen  worden,  dass  jede  Klasse  alle  drei  Jahre 
einen  Band  herausgibt.  Jeder  Band  zerfallt  in  3  Ab, 
theilungen  so,  dass  mit  jedem  Jahre  von  jeder  Klasse 
eine  Abtbeilung  erscheint. 

Eben  so  wurden  die  Monumenta  boica  fortgesetzt 
und  von  dem  Jahre  1829  bis  1841  sind  7  Bände,  Vol,  27 
bis  Vol.  33 ,  an  das  Licht  getreten. 

Um  den  Gebrauch  dieses  Urkundenwerks  zu  erleich- 
tem, ist  di«  Akademie  beschäftigt,  einen  Index  rerum, 
iocorum  et   personarum  darüber  herstellen   zu  lassen. 


Bellagrell. 

mna  Statuten  aer  bayerischen 

AHaaewUe. 


Utiftanssiirlijmäie  4er  cKuribayerteelteM 
Akademie  der  ITisseniieiiaflen* 

„Von  Gottes  Gnaden,  Wir  Maximilian  Joseph,  in 
Ober-  und  Niederbayern,  auch  der  obern  Ffak  .Herzog, 
Pfalzgraf  bei  Rhein,  des  h.  röm.  Reichs  Erztruchsess 
und  Churfürst,  Landgraf  zu  Leuchtenberg  etc. 

Bekennen  für  Uns,  Unsre  Erben  und  Nachkommen, 
regierende  Churfürsten  und  Herzoge  zu  Bayern,  und 
tbun  kund  jedermanniglich :  So  bald  Wir  nach  Antr«. 
tung  Unsrer  Regierung  durch  Wiederherstellung  des 
Friedens  auf  die  Beförderung  der  allgemeinen  Wohl- 
fahrt Unsrer  Unterthanen  mit  Nachdruck  Uns  verwen- 
den könnenj  haben  Wir  aus  angestammter  Liebe  zu 
der  Gelehrsamkeit,  zu  gründlicher  Erlernung  brauch- 
barer AYisseuschaften  unsrer  hohen  Schule  in  Ingolstadt 
eine  verbesserte  Lehrart  und  Ordnung  vorzuschreiben, 
eine  Unsrer  ersten  Beschäftigungen  werden  lassen,  und 
über  dieses  gleichmässige  Sorge  getragen,  dass  zu  Grün- 
dung einer  pragmatischen  Rechtsgelehrtheit,  die  mit  ^ 
veralteten  Sachen  durchflochtenen  Gesetze  nach  Ab- 
'  Schaffung  aller  willkührlichen  Auslegungen ,  dem  jetzi- 
gen Zustand  des  Landes  gemäss,  bestimmet',  sohin  die 
Laudrechtc  in  einem  natürlichen   Zusammenhang    ver- 


It 

« 

bunden  werden  5  welche  Bemühung  auch  durch  Erlas« 
sung  des  Codicis  Maximilianei  bereits  in  die  Erfüllung 
gesetzt  vfortlen  ist.  Dieweil  Wir  anbei  in  reifere  Be- 
trachtung gesogen,  dass  ohne  fleissige  Bearbeitung  des 
weiten  Umfangs  der  philosophisch- \ind  mathematischen 
Wissenschaften  weder  die  Ehre  des  Schöpfers,  noch  der 
Beiehthum  des  Landes  vergrössert^  und  ohne  Untersu- 
chung der  Geschichten  noch  der  Buhm,  noch  die  ^• 
rechtsame  der  deutschen  Völker,  unter  welchen  die 
bajrerische  Nation  den  Vorzug  des  Alterthums  besitst, 
in  das  verdiente  Licht  gesetzt  "v^erden  können ;  da  docth 
2ur  -Erreichung  dieser  Absichten  Unsre  Lande  theila 
von  der  Natur  mit  einem  Ueberfluss  rerschiedner  Pro« 
dukten  gesegnet,  thcils  durch  den  Flolss  der  Vorelleim 
mit  den  seltensten  Handschriften  bereichert  worden ; 
so  hat  es  Uns  zu  gnädigstem  Gefallen  gereicht,  als  Win 
vernommen,  dass  zu  Ausbreitung  nützlicher  Wissen* 
Schäften  uud  Künste  bereits  anno  1722,  wahrend  dem 
Beyl^er  Unscrs  geliebtesten  Herrn  und  Vaters  Kaiser 
Karl  V^II  giorwürdigsten  Andenkens,  eine  gelehrte  Ge^ 
Seilschaft  unter  dem  Namen  Farnassus  boicus  aus  eige- 
nem Antrieb  sich  zu  vereinigen  angefangen,  und  dasa 
selbe ,  als  sie  sich  aii  Unserm  verwichenen  Namenstag 
abermals  zusammgethan  und  erneuert  hatte,  einen  Plan 
ihrer  künftigen  Einrichtung  entworfen,  welcher  in  An- 
hoffung  des  landesfürstlichen  Schutzes  im  nachstehen- 
den Inhalt  Uns  unterthänigst  vorgelegt  worden  ist. 

Nachdem  Wir  nun  obenbesagten  Entwurf  untersu- 
chet, und  in  reife  Ueberlegung  gezogen,  so  haben  Wir 
den  Inhalt  desselben  in  allen  Punkten  und  Clausein 
genehm  zu  halten  und  zu  bestätigen  geruhet ,  wie  Wir 
dann  selben  aus  landesfurstl.  Macht  in  Kraft  diess  off- 
nen Briefs  genehm  halten  und  bekräftigen  wollen,  und 
verordnen,  dass  derselbe  von  .je<lermann  Ms  eine  von 
Uns  erlassene  Verordnung   angcseben,    und    von   der 


12 

Gesellschaft    ohne   %veitCTs    in   Voflsug    gebracht    wer- 
den soll. 

Damit  aber  unsre  Unterthanen  aus  dem  edeln,  und 
ibn^a  Toreüglich  angebomen  Antrieb  der  Liebe  des 
Vaterlandes  su  solchen  Bemühungen  angefeuert  wer- 
den, welche  den  Ausländern  dem  Ruhm  der  bayerischen 
^Nation  gemasse  Zeugnisse  abnöthigcn  können:  so  ge- 
statten Wir  nicht  allein,  dass  die  Gesellschaft  den  Nat" 
men  einer  ch urbayerischen  Ahademie  der  Wissenschaf, 
ten  annehmen,  sondern  auch  in  ihren  Siegeln  den  bay- 
erischen  Wappenschild  mit  ein  und  swansig  Ton  der 
rechten  zur  linluin  schräg«  geschobenen  blauen  imd  sil- 
bernen Rauten,  mit  einem  blauen  Ilerzschild,  auf  wel- 
chem  cum  Sinnbild  eine  silberne  in  ein  Viereck  ge- 
brachte Raute,  oben  aber  die  Inschrift  tendit  ad-aec^uum 
nach  hierneben  gesetzten  Zeichnung  zu  sehen  ist,  füh- 
ren  mag. 

Gleichwie  Wir  auch  zu  einem  akademischen  Ver- 
sammlungsort neben  Unsrer  Uofbibliothek  demnäcb- 
stens  abständige  Zimmer  anweisen  lassen  werden,  so 
gestatten  Wir  zugleich  den  Mitgliedern  den  freien  Ge- 
brauch Unsrer  Bücher-  und  Naturaliensammlungen,  wer- 
den  auch  selbe  ihren  Absichten  gemäss  vermehren, 
und  heben  Erbauung  eines  Observatorii,  dann  Unter, 
haltung  des  Laboratorii  chimioi ,  die  zu  den  Versuchen 
und  Beobachtungen  nothwendigen  Instrumente  bcischaf. 
fen'  lassen. 

Femer  wollen. Wir  Unsrer  Akademie,  bis  die  fundi, 
so  demnächstens  geschehen  soll,  hinreichend  vermehrt 
werden  können  ,  die  Einrichtung  und  Verwaltung  des 
Kalenderwesens,  nach  Masgab  eines  weitern  an  Un- 
sre  Hofkammer  zu  erlassenden  Decreti,  überlassen  haben. 

Weil  Wir  überdfess  durch  AbschaiFung  aller  Hinder- 
nisse, die  immer  dem  vorgesetzten  Endzweck  entgegen 
stehen  könnten ,  die    Ausbreitung    nützlicher    Wissen- 


13 

scliafken  und  Künste,  so  viel  an  Uns  ist,  zu  erleichtem 
und  deren  Ansehen  ehrwürdig  zu  machen  gnädigst  ent- 
schlossen sind,- so  nehmen  Wir  die  Akademie  in  Unsern 
chvHI.  Schutz,  und  wollen  aus  besondem  Gnaden  der- 
selben Protektor  sejn  und  beissen  dergestalt,  dass  Wir 
Niemanden  über  selbe  eine  Jurisdiction  gestatten,  nochr 
geschehen  lassen  wollen  ,  dass  von  der  ahadeftiischen 
Versammlung  für  genehm  gehaltene  Aufsätze  einer  an- 
derweitigen Censur  unterworfen  werden,  auch  wollen 
Wir  daran  seyn,  dass  bei  den  kaiserlichen  Posfä'mtern . 
und  sonst  die  Briefe  und  Päcquete  der  Akademie,  als 
andre  unsre  sogenannte  Causae  Domini  angesehen,  und 
befreiet  seyn  sollen. 

Wie  Wir  übrigens  der  Willkür  und  Ueberlcgung 
Unsrer  Akademie  allein  überlassen  haben,  gelehrte  Aus- 
länder ohne  alle  Ausnahm  zum  Beitritt  zu  bewegen, 
und  in  die  Zahl  der  Mitglieder  aufzunehmen;  so  be- 
fehlen Wir  schliesslich  allen  und  jeden  Unsrer  Unter- 
thanen,  die  vermög  aufhabender  Unsrer  Bedienungen, 
oder  sonst  aus  eigen^i  Einsichten  Unsre  Akademie  be- 
fördern können ,  um  so  liebe]>  allen  Beistand  und  Vor-. 
Schub  zu  leisten,  je  gewisser  Wir  eines  Jeden  Verdienste 
mit  churfl.  Gnaden  und  Beförderung  vor  andern  zu 
erkennen  geruhen  werden. 

Zu  Urkund  dessen  haben  Wir  diesen  offenen  Brief 
eigenhändig  unterschrieben,  und  selbem  Unser  churfl. 
grösseres  Insiegel  Vordrucken  lassen.  Gegeben  München 
den  28.  März  im  Eintausend  Siebenhundert  neun  und 
fünfzigsten  Jahre. 

Max  Joseph  Churfürst. 

A.   B.  v^    Kreitmair, 
geheimer  Kanzler. 

Philipp  Carl  von  Delling. 


Der  Plan  und  Entwurf,  dessen  in  diesem  Dekret  er- 
wähnet wird ,  erschien  am  nämlichen  Tag  (und  nach- 
her in  einer  neuen  Auflage    1763)  unter  der  Aufschrift 

OesctB^  der  eliiirb»Teris«lteit  Alttidlrwiiij 
der  IVlss^mseltiiite«  9 

und  hatte  folgende  Artiliel  mm  Inhalt: 

-c       Von  Verfassung  der  Akademie. 

I.  Die  vom  Farnasso  boicp  fest  gestellten  Absichten, 
alle  nützliche  Wissenschaften  und -freie  Künste  in 
Bayern  aussubreiten,  sollen  ausgeführet,  hievon  aber 
Glaubenssachen  und  juristische  Ausfuhrungen  besonde- 
rer Streitigkeiten  ausgeschlossen  werden. 

II.  Der  beständige  Versammlungsort  der  Gesellschaft 
soll  in  München  se^n.  Alle  hier  anwesende  ordentliche 
Mitglieder  haben  in  den  Versammlungen  Sitz  und 
Stimme,  deren  Mehrheit  als  eine  Verbindlichkeit  von 
allen  angenommen  werden  soll. 

III.  Sachen,  welche  die  Aufnahme  der  nützlichen, 
Wissenschaften  und  freien  Künste  ,  oder  den  Zustand 
der  Akademie  insgemein  betreffen,  sind  Gegenstände 
der  Versammlungen.  In  selben  werden  neue  Mitglieder 
aufgenommen 5  alle  Jahre  zwei  Aufgaben,  theils  aus  der 
deutschen  Historie ,  theils  aus  der  Weltweisheit ,  für 
künftige  Preise,  allen ,  welche  keine  Mitglieder  sind,  *) 
öffentlich  aufgeworfen;  Preis-,  Prob-  und  alle  andere 
Schriften  abgelesen,  und  in  Untersuchung  genommen; 
auch,  neben  dem  Briefwechsel,  die  gelehrten  Zeitungen 
besorget. 


*)  Dieses    ist    von     (lern    durchlanehtigftf>n     Gesetzifeber   dahin 

rrl&utert  worden,  dass  nur  diejenigen  Mitglieder,    welche  die 

akademischen  Sessionen  besnehen,  zu  den    Preisen    nicht    enn- 

curriren  konnten.     Alle   fibrige  Mirglieder  aber  konnten  Preise 

erhalten. 


IV.  Die  Akademie  soll,  aus  den  in  München  woh- 
nenden Mitgliedern,  einen  Präsidenten,  Vicepräsiden- 
ten,  EweenDireetoren  und  einen  Seeretifr  haben,  >Tclche, 
neben  awejen  von  der  Versammlung  jährlich  ku  erwäh- 
lenden Mitgliedern,  den  Senat  ausmachen  werden. 

V.  Der  Senat  bat  für  den  Flor  der  Akademie  vor- 
süglicb  Sorge  zu  tragen.  Er  nimmt  die  nothvvendigea 
GanzeÜisten  und  Bediente  an;  wachet  für  die  Einkünfte: 
lässt  sich  vom  Zahlmeister  jährliche  Rechnung  leisten, 
und  kann,  in  ausserordentKchen  Fällen,  alle  Stimmen 
habende  Mitglieder  zusammenrufen. 

VI.  Die  Akademie  soll  zu  Ende  jeden  Jahrs  Se. 
Churfurstl.  DuroBL  unterthanigsl  ersi&chen,  dass  aus 
Dero  Ministern  ein  Präsident  ernennet ,  oder  der  alte 
yon  neuem  bestätiget  werde. 

Vom  Präsidenten» 
YII.  Der  Präsident  wird  Sorge  tragen,  dass  die  Ge* 
setze  der  Gesellschaft  aufrecht  erhalten,  und  von  den 
Mitgliedern  befolget  werden.  In  dieser  Absicht  kann 
selbiger,  mit  Rathpflegung  des  Senats,  ausserordentUohe 
Versammlungen  ansagen,  Verbesserungen  in  Vorsehlag 
bringen,  und  durch  die  mehrere  Stimmen  begutachten 
lassen,  alsdann  aber  Se.  Churfl.  Durchl.  der  Bestäti- 
gung wegen,  den  unterthänigsten  Vortrag  machen. 

VIII.  Bei  den  ordentlichen  Versammlungen  zu  er- 
scheinen,/ ilst  der  Präsident  nicht  verbunden;  so  oft  er 
aber  erscheinet,  hat  er  den  Vorsitz,  die  Umfrage  und 
den  Ausspruch  des  Schlusses,  nach  den  mehreren  Stim- 
men, oder,  naefa  seiner  Entscheidung ,  wenn  nach  der 
zweiten  Umfrage  die  Stimmen  gleich  seyn  würden. 

IX.  Briefe  und  Schriften  unterschreibt  er  selbst ,  so 
oft  es  die  Umstände  der  Personen,  oder  die  Wichtig« 
keit  der  Stehen  erfordern. 


1« 


Vom  Vicepräsidenien, 

X.  Der  Vicepräsident  kann  aus  den  anwesenden  Mit- 
gliedern von  der  Versammlung  jährlich  erwählet ,  oder 
▼on  neuem  bestätiget  werden. 

Xf.  Allen  Versammlungen  wird  er  beiwohnen«  Auch 
ausserhalb  derselben  liegt  ihm  ob ,  für  den  Flor  der 
Gesellschaft  zu  sorgen  und  die  Hindernisse  aus  dem 
Wege  zu  räumen,  die  den  gemeinen  Absichten  Nach* 
thcil  bringen  könnten. 

XII.  Er  saget  alle  ordentliche  Versammlungen  au; 
vertritt  hierinnen  die  Stelle  des  abwesenden  Präsiden- 
ten, und  wachet  insbesondere,  dass  bei  denselben  so- 
wohl Ordnung  als  Wohlstand  beibehalten,  und  alle 
Heftiglieiten  oder  Beleidigungen  vermieden  werden. 

XIU.  Mit  den  Direktoren  der  Klassen  kaiin  er  be- 
sondere Ueberlegungen  zum  Nutzen  der  Akademie  ma- 
chen, und,  was  erforderlich ,  sodann  an  den  Senat,  her- 
nach an  die  Versammlung,  und  von  dieser  mit  dem 
Präsidenten  an  Se.  Churfüi-stl.  Durchl,  Selbsten  bringen. 

XIV.  Wird  er  die  Versammlung  nicht  besuchen  kön- 
nen,  soll  er  durch  einen  der  Direktoren  seine  Stelle 
vertrete»  lassen. 

Von  den  Directoren. 

'  XV.  Jede  Klasse  soll  einen  Director  haben,  welchen 
die  >  ersammlung  aus  den  ordentlichen  Mitgliedern  alle 
Jahre  wählen,  oder  von  neuem  bestätigen  kann. 

XVI.  Sie  wohnen  allen  Versammlungen  bei,  und  ein 
jeder  hat  über  die,  in  seine  Classe  einschlagende,  Freis- 
und Probschriften  in  der  Versammlung  ordentlichen 
Vortrag  zu  machen. 

XVII.  Jeder  Director  kann  mit  seiner  Klasse  die 
Austheilung  der  Arbeiten   u.  d.  g,  in  besondere  Ucber- 

,  legung   nehmen,   und    hierüber    ein    eigenes   Protocoll 
halten. 


1» 

XVIII.  Die  Direcloren  haben  mit.  dem  Zahlmeitler 
die  gemeinsame  Sperre  der  Gasse,  und  sind  Beisitaer 
des  Senats.  ' 

XIX.  Beide  Directoren  sollen  zu  Ende  jedes  Jahrs, 
mit  dem  Secretär,  über  alle  der  Akademie  gehörige 
Sachen  eine  Musterung  halten ,  und  den  Zustand  dersel- 
ben dem  Senate  vorlegen. 

Vom  Secretär, 

XX.  Der  Secretär  wird  aus  den  anwesenden  ordenl- 
liehen  Mitgliedern  erwählet  5  bleibt  abCr  hernach  so 
lange,  als  es  seine  Umstände  erlauben,  bei  seinem  Amte. 

XXI.  Mit  dem  Präsidenten ,  Yicepräsidenten  und  Di- 
rectoren ,  liegt  ihm  ob ,  für  die  Wohlfahrt  der  Gesell- 
Schaft  insbesondere  £u  sorgen. 

XXII.  Er  soll  allen  Versammlungen  beiwohnen,  oder, 
im  Falle  rechtmässiger  Verhinderungen^  ein  anderes 
Mitglied,  seine  Stetle  zu  vertreten',  ersuchen. 

XXIII.  Bei  den  Versammlungen  fahret  er  das  Pro- 
tokoll 5  liest  alle  an  die  Gesellschaft  geschriebene  Briefe 
und  Abhandlungen  der  anwesenden  Mitglieder  ab ,  ver- 
fasset ,  unterschreibt  und  ^  fertiget  mit  dem  allgemei- 
nen Sigill  die  Schriften,  so  im  Namen  der  Akademie 
erlassen  werden. 

XXIV.  Er  kann  zugleich  für  einen  Director  in  ei- 
ner Glasse  erwählet  werden,  öder  ifi  Abwesenheit  de- 
ren Stelle  vertreten. 

XXV.'  Er  soll  die  Abhandlungen,  nach  dem  Tage  der 
Ablesungen  ,  sammeln,  das  Sigill,  Schriften,  Bücher,  oder 
was  der  Akademie  sonst  gehörig ,  genau  bewahren ,  und 
besondere  Verzeichnisse  halten ,  denen  er  allezeit  bei- 
schreibt, wann  etwas,  mit  Erlaubniss  des-  Vicepräsi- 
denten ,  gegen  Beilegung  eines  Legscheins  y  ausgelehnet 
worden. 

XXVI.  Dem  Secretär  liegt  ob,  verstorbenen  Mitglie- 

2 


1» 

dem  Ihrnkmaife  su  vterfaMen^  teÜM  in  der  V«rsAinmIung 
ab£iilesen,  unA  mit  den  akademisehen  Afohmdiitngen 
zum  Drucke  zu  befördern. 

Vom  Zahln^ster, 

XXV 11  Der  Zahlmeister  soll  «os  den  ord«mU«iieaL 
anwesenden  Mitgliedern  alle  Jahre  erwählet,  oder  ▼on 
neuem  bestätiget  werden.  ~ 

XXV J  IL  Er  hat  die  Einnahmen  zu  besorgen ;  die 
Gasse  9  unter  gemeinsamer  Sperre  der  zwoea  Directo- 
ren,  zu  bewahren;  auch  über  Eiimahme  imd  Ausgaben 
dem  Senate  zu  Ende  jedes  Jahrs  Rechnung  abzulegen ^ 
die  vom  Präsidenten,  Vicepräsidenten  und '  Directaren 
unterschrieben,  hernach  vom  Secretär  bei  d«a  übri- 
gen Schriften   in  Verwahrung  genommen   werden   soll« 

XXIX*  Ohne  AnschaiFung  des  Senats  soll  er  nichts 
bezahlen. 

XXX.  Die  Ausgaben  sollen  nur  auf  den  Briefwech- 
sel, Abschreibung  seltener  und  von  dem  Senate  für 
nützlick  erkannter  Manuscripte ,  auf  physiche  und  chj- 
mische  ete^  Versuche,  oder  geometrische  und  astrono- 
mische Beobachtungen,  die  vorher  in  der  Versanun- 
lung  vorgetragen  und  genehm  gehalten  wvorden,  dann 
auf  Sammlungen  der  Naturalien  des  Landes,  den  Ver- 
lag der  Bücher,  Besoldung  der  Canzellisten  und  Bedien- 
ten, .gemachet,  der  Ueberschuss  aber  auf  Pensionen 
für  wohlverdiente  Mitglieder,  mit  Genehmhaltung  Sei- 
ner Churfiirstl.  DurchL,  verwendet  werden. 

/ 
^    Von  AufnaJuue  der  Mitglieder, 

XXXi.  Die  Mitglieder  soUen  in  Ehren-,  ordenlüciie 
und  ausländische  eingetheilet^    und  unter  den  beiden  , 
ersten  Clasaen ,  die ,  so  innerhalb  den  bayerischen  iMtt- 
den  geboren ,    oder   wohnhaft  sind ,    unter  der  driifelen 
aber  alle  Ausländer  begriffen  seya. 


I, 


19 

XXXII.  Za  JBbrea-iuui  autlSiidiicheii  Mitgüadeni 
kdanen  v#a  der  VerMmailuiig  alle,  deren  Stand,  An- 
sehen, oder  Gelelirtbeit)  der  AJtademie  ▼orträglieh 
seheinen ,  angenonmen  werden. 

XXXIII.  Wer  al«  ein  cnrdentliehes  Mitglied  aufge- 
Bonunen  su  werden  verlanget,  soll  eine  Frobtcfarift 
an   den  Seeretar  einsenden. 

XXXIV.  Der  Director  der  Glasse ,  in  welche  die 
Materie  einschlägt,  hat,  mit  AnfUhrung  der  Gründe, 
über  die.  Probschri£t  in  der  Versaminlung  alleaeit  den 
Vortrag  au  machen.  Hernaeh  sollen  von  den  MitgUe- 
dem  über  die  Aufnahme  die  Stimmen  durch  einen 
Zettel,  mit  A*  oder  R.  beeeichnet,  abgegeben,  nnd 
diese  vom  Präsidenten,  oder  Vieepräsidenten  nnd  S«^ 
cretär,  eröffnet  werden. 

XXXV*  Nach  beschlossener  Aufnahme  ist  eine  vom 
Prändenten,  oder  Vieepräsidenten,  dem' Direetor  der 
einschlagenden  Glasse,  dann  vom  Seeretar  unterschrie- 
bene ,  und  mit  dem  Siegel  gefertigte  Urkunde  in  latei- 
nischer Sprache,  mit  einem  Abdrucke  der  Gesetae, 
durcb  den  Seeretar  dem  neuen  Mitgliede  eususehicken, 
sodann,  nach  £n^[»£Eing  der  Antwort,  dessen  Name  in 
die  Matrioul,  nach  dem  Tage  der  Aufnahme,  einzn- 
schreiben* 

XXXVI«  Das  neu  anfgeiiommene  Mitglied  «oll  einen 
Entwurf  seines  Lebens,  neben  dem  Verseichniss  seiner 
verfasaten  Schriften,  und  da  es  ein  Inllhider,  aneh 
seine  in  Druek  erlassene  Schriften  Selbsten,  cur  Aka-. 
demie  einausehicken »  verbunden  seyn. 

XXX,VI1.  Der  Versammlwig  steht  frei,  aller  Orten, 
einige»  als  Gorre^ondenten,  aufsnnehmen. 

Von  den  Pflichten  der  MitgUeder» 

XXXVill.  Jeder  Mitgenosse  soll  alles  beitragen, 
was  dt«  Ehre  der   Gesellschaft  befördern  kann;    und 


20 

niemand  isjt  «rlaubel,  den  Namen  eines  Mitgliedes  der 
bayerischen  Akademie  einer  Schrift  yorsudrtaßken,  die 
von  der  Versammlung  nicht  ist  genehm  gehalten  worden. 

XXXIX.  Mitglieder  solle^  gute  Köpfe,  zu  Sammlung 
der  Urkunden  9  physischen  Beobachtungen ,  etc.  aufmun- 
tern ,  und  dem  Director  Diejenigen  anzeigen,  welche  in 
die  Akademie  aufgenommen  werden  könnten. 

XL.  Ehrenglieder  sind  zu  keiner  Arbeit,  ausländi- 
sche aber  zu  Einsendung  eines  Aufsatzes  innerhalb  Jahr 
und  Tag  nach  der  Aufnahme,  und,  ausser  dem  Brief- 
wechsel ,  zu  nichts  weiter  verbunden.  Alle  ordentliche 
sollen  beim  Eintritt  in  die  Gesellschaft,  zu  was  für  einer 
Glasse,  mit  Vorbehalt,  auch  in  der  andern  zu  arbei- 
ten, sie  sich  halten  wollen,  eine  Erklärung  von  sich 
geben,  und  jedes  Jahr  eine  Abhandlung  einschicken. 
Die  in  München  Anwesenden  werden  bei  allen  Ver- 
Sammlungen  erscheinen*,  und  den  Briefwechsel  fuhren 
helfen )  die  Abwesenden  aber  wenigstens  viermal  des 
'Jahrs  an  die  Gesellschaft  von,  dahin  einschlagenden  9 
Sachen  schreiben. 

XLI.  Schicket  ein  Mitglied  dem  andern,,  oder  der 
Versammlung,  den^Entwurf  einer  vorhabenden  Arbeit, 
so  ist  man  verbunden,  Beihilfe  zu  leisten,  mit  der 
Freiheit ,  anständige  Anmerkungen  zu  machen ,  die  auch 
dem  Director  mit  verdecktem  Namen  übergeben ,  und 
in  Geheim  dem  Arbeitenden  zugeschickt  werden  kön- 
nen; welchem  aber  dennoch  frei  stehen  soll,  seiner  ei- 
genen Meinung  zu  folgen. 

XL II.  Wird  ein  Mitglied  in  einer  Sache,  so  die  Aka- 
demie mit  angeht,  von  Jemand  ungebührlich  angegrif- 
fen ,  soll  es  gemeinschaftlich  vertheidiget  werden. 

Vom  Stoffe  der  Arbeiten, 

XLIII.  Alle  Sachen ,  die  mit  den  Geschichten  der 
deutschen ,    insbes<mdere   der   bayeriaehen  Nation  und 


mit  der  Weltwetabeit  oberhaupl  mne  BiLUliehe  Ver- 
bindung haben ,  sind  Gegenstände  der  geseUschaftti- 
eben  Bescbai^igangen. 

XLIV.  Auf  nicbts  als  auf  die  Wahrheil  soll  eine 
Rüehsicht  genommen,  und  diese  durch  die  Anzeigung 
achter  Grründe  erwiesen »  schulsectenmassige  aber  und 
ungegründete  Vorurtheile  nicht  geachtet  werden, 

XLV.  Die  Schriften  werden  in  lateinischer  und  deut- 
scher Sprache  angenommen. 

*  XLVI.  Die  für  gründlich  und  nütalich  erkannten 
Aufsatze  und  Sammlungen  wird  man  entweder  zu  gros- 
sem Werhen  hinterlegen,  oder  in  besonderen  Banden 
jährlich  der  Presse  übergeben.  Leztere  sollen  nichts 
als  neue  Entdeckungen ,  oder  doch  neue  Zusätze  und 
Anwendungen  bekannter  Wahrheiten  enthalten,  in  rei- 
ner deutscher  Sprache  verfasset  sejn ,  oder-  übersetzet 
werden,'  auch  an  Grösse  12  Bögen  nicht  übersteigen. 

XLVII.  Die  Arbeiten,  so  wie  die  Mitglieder,  sol- 
len in  zwei  Hauptclassen,  in  die  historische,  und  in 
die  philosophische,  abgetheilet  werden. 

« 

Historische  Classe*  , 

XLVIII.  Die  historische  Classe  soll  sich  bemühen, 
die  alten  Geschichtschreiber,  Urkunden,  Briefe  und 
Aufschriften  etc.   zu  sammeln. 

XLIX.  Die  pi^omatik,  Kritik,  bevorab  der  deut- 
schen Sprache ,  ^ronologie ,  Geographie ,  Genealogie , 
und  alle  Alterthümer,  die  insbesondere,  welche  in 
der  Reehtsgelehrsamkeit  Nutzen  J>ringen,  können,  nach 
Willkühr,  bearbeitet  werden. 

L.  inländische  Mitglieder  sollen  sich  mit  den  Ge- 
schichten .  des  Vaterlandes  vor  andern  beschäftigen , 
and  in  dieser  Absicht,  nach  den  politischen  Abtheilun- 
gen, eine  Landbeschreibung  machen,  und  Karten  von 
den    altem    sowohl  als    mittleren  und   neuen   Zeiten, 


tu 

auch  tiaeb  nnd  nach  ein  tofmgrafi^iadie»  Wörl6rbiMli 
TerfflMen. 

LI,  In  der  Genealogie  haben  selbe  auf  die  Häuser , 
welche  Bayern  beherrschet,  besonders  auf  das  regie- 
rende Ghurhaus,  sodann  sowohl  auf  die  /abgestorbenen 
iÜirstliefaen  und  gräflichen,  als  auf  andere  noch  im  Lande 
blühenden  Geschlechter,  mit  Äusmerzpng  aller  Fabeln, 
und  auf  Fortsetzung  des  hundischen  Stammbuches  den 
Bedacht'  zu  nehmen. 

LH.  £s  kann  auch  vom  Ursprünge  und  Fortgange 
der  bayerisefaen  Bistfaümer,  Klöster,  Orden,  inländi- 
schen Concilicoi  etc.  gehandelt  vrerden, 

Llli.  Man  soll  die  Geschichte,  Freiheiten  und  Rechte 
der  Städte  und  Märlite  untersuchen. 

LIV,  Die  Geschichte  aller  Wissenschaften  und  Künste 
in  Bayern ,  nebst  dem  Zustande  der  Bibliotheken  und 
Manusoripte,  sollen  erörtert,  und,  um  den  Staat  Ter- 
dienten,  oder  sonst  berülimten  Personen,  l>»ikniale  ge- 
stiftet werden. 

LV.  Bei  den  allgemeinen  Staatsgeschichten,  die, 
theils  nach  der  Reihe  der  Könige  und  Herzoge,  theils 
in  einein  allgemeinen  historischen  Wörterbuche  abge- 
handelt werden  können,  ist  nicht  auf  das  Leben  des 
Regenten  allein,  sondern  auf  die  Rechte,  Gewohnhei- 
ten, Polizei  der  Nation  überhaupt  das  Augenmerk  zu 
riehten*  i"*i 

Phüoaapkisdie  Ciasse. 

LVl.  In  der  philosophischen  Olasse  wird  die  Histo- 
rie der  Weltweisheit  kritisch  erörtert  werden. 

LVII.  Alle  Theile  der  Weltweisheit  soll  man  von 
unnützen  Schulsachen  und  Vorurtheilen  zu  reinigen  su- 
chen; besonders  aber  mit  der  Sittenlehre,  dem  Natur- 
rechte und  der  Politik  sich  beschäftigen. 

LVIH.  In  der  Naturlehre '  hat  man  durch  Versuche 
die  Wirkungen  der  Natur  mehrers  auazuf ersehen ;  von 


vorsof^lick  «uf  s^che  BeobtcliliBigeB  »ich  an  veme»* 
den  9  die  dem  gemeinen  Wesen  Nuteen  briagea  können. 

LIX.  Man  mH  in  dem  Lande  nnd  aus  den  benack« 
harten  Gegenden,  eine  Sammlung  der  Naturalien,  aus 
allen  Reichen»  und.  zur  ,Nat«rgeaduchte  iifoerbaupt 
die  mdglicken  Beiträge  machen. 

LX.  Inländische  NaturaU^oi  soUcn  von  den  ordentli- 
chen Mitgliedern  .dnreh  chemische  Proben  untersuohelt 
und  besonders  auf  die  liandwirthschaf^ ,  das  Handwerk-, 
Berg-' und  Hüttenwesen ,  Anwendungen  gemacht  werden* 

LXI.  Es  hat  diese  Classe  zur  Landmessung  brauch- 
bare Vorsehlage  und  Risse,  aus  attronomieohen  Be<^- 
aektungen,  aerometisehen  Versuehen ,  und  geoiaetria 
9eh«B  Gründen,  dann  Grubenznge  und  Vergleichungen 
zwischen  den  inländischen  und  fremden  Messereien  ku 
machen  >  nütfiliche  Maschinen  anaugebefei^  die  Schwere 
^T  Wässer  in  Flüssen  und  Brunnen  im  Lande  au  un- 
tersuchen, und  das  Kaleaderwesen  in  bessere  Ordnung 
tu  bringet^ 

LXII.  Besondere  Entdeckung«!  in  Zergliederung  der 
Körper  und  die  Geschichten  von  den  Krankheiten  im 
Lande,  sowohl  der  Mensehen,  als  des  Viehes,  und  die 
Listen  der  Gebomen  und  Grestorbenen,  sollen  alle  Jahre 
gesammelt  werden« 

Vou  den  Versanrntktngen^ 

LXllI.  Die  Akademie  wird  des  Jahrs  ewei  feierliche 
Versammlungen  halten,  su  welchen  der  Präsident  acht 
Tage  vorher  allen  in  der  Nähe  sich  befindlichen  Mit- 
gjkiedem  ansagen  lassen  wird.  Die  erste  ist  den  29. 
Mars,  oder,  nach  Umständen  der  Zeit,  etliche  Tage 
früher  oder  spater,  in  welchen  der  Geburtstag  des 
Durchlauchtigsten  Stifters,  und  die  Gedächtniis  der 
Stiftung  •  gefeiert  werden  soll,.  Die  eweite  aber  den 
12.  October,  bei  welcher  die  Prei«e,  wegen  Auflösung 


Atr  vorgelegten  Aufgaben  ^  ausgetheilct ,  und  neue  auf 
das  näcliste  'Ifahr  aufgeworfen ;  die  Wahlen  Torgenom- 
men,  die  Namen  der  neuen  Mitglieder  abgelesen^  auch 
aber  den  allgemeinen  Zustand  der  Akademie  Beratb- 
scblagungen  gepflogen  werden. 

Ordentliche  Versammlungen  sind  iim  4  jbis  6  Uhr 
Abends  alle  Donnerstage,  oder,  da  ein  Fest  einfallt, 
einen  Tag  früher  oder  später.  Der  Yiceprasident  soll 
einen  Tag  vorher  allen  anwesenden  ordentlichen  Mitglie- 
dern ansagen  lassen.  In  der  Ghar  -,  Oster  -,  Pfingst  -  und 
Weihnachtswoche  werden  keine  Versammlungen  gehalten. 

LXIV.  Der  Präsident,*  Viceprasident,  die  Directoren 
und  der  Secretär  haben  in  den  Versammlungen  ihren  be- 
stimmten Platz.  Die  Ebrenglieder  sitsen  nach  ihrem 
Range 5  die  ordentlichen  aber,  ohne  Vorzug,  in  ihren 
Classen. 

LXV.  Der  Präsident,  Vicepräsident,  oder  versitzende 
Director,  können  1)  vor  allen  die  vor  die  Versammlung 
gehörige  Sachen  in  Vortrag  bringen.  2)  Nach  diesem 
werden  die  eingelaufenen  Briefe,  alsdann  3)  die  Ab- 
bandlangen der  Mitglieder,  nach  Ordnung  der  Einsen- 
dung, mit  Abwechselung^ der  Classen,  4)  Auszage  von  an- 
dern gelehrten  Schriften  und  Neuigkeiten  abgelesen  5  und 
wenn  5)  Niemand  aus  den*  Anwesenden  weitere  Vorträge 
zu  machen  hat,  wird  die  Versammlung  beschlossen. 

LXVI.  Die  Stimmen  werden  ohne  Leidenschaften, 
und  aus  Liebe  der  Wahrheit,  von  der  Rechten  zur 
Linken  wechselsweise  abgegeben  5  es  sei  dann ,  dass  allein 
in  historische  oder  philosophische  Sachen  einschlagende 
Berathschlagungen  vorkämen ,  in  welchem  Falle  bei  der 
Classc,  die  es  zum  ersten  angeht,  die  erste  Umfrage 
gemacht  werden  soll.  . 

LXVIl.  Die  vom  versitzenden  Präsidenten,  Viceprä- 
isidentcn,  oder  Director,  ausgesprochenen  Schlüsse  wer- 
den   von  dem    Secretär  dem   Protokolle   einverleibet. 


2» 

ia  der  Versammlung  yorgelesen^  und  Tom  vor«it«eiidan 
Mitgliede  unterschrieben,' worauf  die  nöthtgen  Autfer- 
tignngea  nicht  verzögert  werden  sollen. 
München  den  28.  Mars  1759. 


lle8tlltli^iiS8iir]i.iuide  der  baxerlseften 
Akademie  der  H^issenseltafteii  d.  ^9. 

Jl&Mm    1779. 

Carl    Theodor 
von   Gottes  Gnaden ,  Pfalzgraf  bei  Rhein ,  Herzog  in 
Ober- und  Niederbajem,    des  Heil.  Römischen  Reichs 
Ertz  Trucbsess  und  Ghurfürst,  zu  Gülich,  Glevc  und 

Berg  Herzog  etc.  etc.  etc. . 

Unsern  Gruss  zuvor  Hoch -und  Wohl-,  dann  Edel- 
geborne,  auch  hochgelehrte,  Hebe  Getreue!  Wir  ha- 
ben auf  unterthänigstes  Ansuchen  Unserer  Akademie 
der  Wissenschaften  in  München  nicht  nur  die  dersel- , 
ben  unter  der  vorigen  Regierung  ertheilten  Privilegien 
gnädigst  bestätiget ,  sondern  auch  die  fernere  Bezahlung 
der  zur  Bestreitung  der  jährlichen  Ausgaben  bestimm- 
ten fünf  tausend  Gulden  unserer  Hofkammer  befohlen. 

Zumal  aber  aus  den  akademischen  Gesetzen  zu  sehen 
war,  dass  die  Menge  derselben,  die  im  Anfang  der 
Deutlichkeit  wegen  nützlich  seyn  konnte ,  nunmehr  ent- 
behrlich ist  5  die  unbestimmte  Zahl  der  ordentlichen 
Mitglieder  aber  und  die  Vermengung  derselben  mit. 
den  Belletristen  Unordnung  nach  sich  ziehen  könnte, 
so  haben  Wir  gnadigst  beschlossen,  Unserer  Akademie 
der  Wissenschaften 

1)   die   lit.  A.  betgelegten   neuen    Gesetze    gnädigst 
äu   ertheilen,    und  gewärtigen     von    dem    bisher    be- 


m     V 


26 

aeigien  Eiler  de^  Mitglieder  ubiL  ¥011  dtr  Sorge  des 
Vorstimdes  die  genaueftle  Erfüllung  derselben* 

2)  zeigt  die  Bet]«ge  Itt»  B.  Unsere  gnädigste  Ge- 
sinnung in  Ansehung  des  Vorstandes »  und  der  einem 
Mitglied  angewiesenen  Glasse.    ' 

Da  aber  die  Glasse  der  schönen  Wissenschaften  über- 
setzt ist^  so  soll  von  derselben  Iso  lange  kein  neues 
Mitglied,  bis  sie  auf  die  gesetzmassige  Zahl  von  sechs 
Mitgliedern  gefallen  seyn  wird,  vorher  aufgenommen,  — 
annebens  aber  von  Ihnen  ein  besonderer  Director  für 
diese  Glasse  erwählet,  und  Uns  zur  gnädigsten  Bestäti- 
gung vorgeschlagen  werden,  so  dass  mithin  die  Akade- 
mie hinfür  mit   drei  Directoribus   versehen  seyn  soll. 

3)  haben  "Wir  Unseren  Kämmerer,  wirklich  gehei- 
men  Rath ,  Münz  -  und  Bergwerks  -  Präsidenten  Grafen 
Heimhausen  in  Ansehung  des  für  die  Aufnalime  der 
Akademie  stets  bezeigten  Eifers  zum  Ehrenpräsidenten 
gnädigst  ernannt  \  doch  den  Gesetzen  und  der  Direc- 
tion  des'  ordentlichen  Vorstandes  ohnabbrüchig. 

4)  haben, wir  die  in  der  Fassionstabelle  angezeigten 
Besoldungen  gnädigst  bestätiget,  ausgenommen  die  Pen- 
sion ^(«1  300  fl.)  des  Canonici  Braun,  welche  künftig- 
hin bis  zur  Erhallung  des  versprochenen  Beneücii  nicht 
^mehr  aus  dem  akademischen,   sondern  dem  Schulfonde 

vom  Anfang  gegen>v artigen  Jahrs  zu  empfangen,  sohin 
mit  der  Akademie  weiters  nichts  mehr  zu  thun ,  und 
sich  statt  dessen  nur  mit  dem  Schulwesen,  und  der  Ver- 
fertigung neuer  Schulbücher  zu  beschäftigen  haben 
sollen  wo  hingegen  Unser  churfürstlicher  Bath  Bader  für 
die  lectiones  publicas,  welche  von  ihm  aus  der  Hiatorica 
naturali  nicht  im  Gymnasio,  sondern  bei  der  Akademie 
gehalten  werden,  seine  Besoldung  von  fünfhundert  Gul- 
den hiefiir  aus  dem  fundo  academ^ico  zu  beziehen  ha- 
ben wird. 


27 

5)  Ges.tatten  Wil*,  dass  der  alcatlemische  Secrctär 
Kcnedy  femers  die  Scfaatzmeistersstelle  begleite,  doch 
den  Gesetzen  ohne  Schaden.  Für  seine  Mühe  bekommt 
et  jährlich  fünf  und  siebenzig  Gulden,  und  die  Gassa 
ist  unter  fünffacher  Sperr  zu  bewahren;  wovon  die 
Schlüssel  dem  Vicepräsidenten ,  den  drei  Directoren, 
und  dem  Schatzmeister  zu  behändigen  sind;  damit  aber 

6)  den  Irrungen  vorgebogen  werde ,  die  aus  der 
jährlichen  Ausgabe  "einer  jeden  Glasse  entstehen  könn- 
ten ,  so  sollen  in  Zukunft  von  der  historischen  Glasse  für 
Bücher,  Medaillen,  Alterthümer  und  Landkarten  nur 
fünfhundert  Gulden,  von  der  philosophischen  Glasse 
für  den  Zina  der  Sternwarte,  für  Bücher,  Naturalien, 
Instrumente  und  Experimenten  nur  achthundert  Gul- 
den, und  von  der  belletristischen  Glasse  für  Bücher  und 
andere  in  das  Aesthetische  einschlagende  Dinge  nur 
dreihundert  Gulden  verwendet  werden»    Was  nun 

7)  über  die  bestimmte  Zahl  für  den  Druck  der  aka- 
demischen Werke ,  für  Preismünzen ,  Präsenzgelder  , 
Schreibmaterialien,  Post-,  Bothenlöhner,  und  gieringere 
Ermunterungen  ausgelegt  wird,  das  kommt  zu  verrech- 
nen ,  und  wäre  die  Bestimmung  einer  gewissen  Zahl  um 
so  unuothiger,  als  dergleichen  Ausgaben  einer  jeden 
Glasse  eu  guten  gehen. 

8)  Sind  unverseheue  grosse  Ausgaben  Uns  von  dem 
Vorstande  anzuzeigen ,  und  Unsre  gnädigste  Begnehmi- 
gung    zu   gewärtigen.      Was  aber  von   der    jährlichen' 
Einnalime  erspart  wird,  das  bleibt  im  Vorrath,  welcher 
in  der  Rechnung  alljährlich  mitangezeigt  werden  soll. 

Wir  versehen  uns  sowohl  von  dem  Vorstand,  als 
den  sämmtliehen  Mitgliedern  die  schuldigste  Erfüllung, 
und  seyn. Unseren  Präsidenten,  Vicepräsidenten ,  Direc- 


28 

toren,    und  übrigen   Gliedern  mit   Gnaden'  wtibl   und 
gewogen.    • 

München  den  22.  Janner  1779. 

Carl  Theodor  Ghurfürst. 

Fr.  V.  Kreitmayr 

vidit. 

Ad  Mandatum  Serenissimi  Domini 

Domini  Electoris  proprium. 

G.  G.  V.  bumhoff. 

I.  Alle  nützlichen  Wissenschaften,  besonders  die 
natürliche  und  bürgerliche  Geschichte  des  Vaterlan- 
des, mit  Ausschluss  der  theologischen  und  juristischen 
Streitiglieiten  sollen  ein  Gegenstand  der  Aufmerksam- 
keit  und  des  Fleisses  der  akademischen  Mitglieder  seyn. 

II.  Die  Akademie  besteht  aus  einer  bestimmten 
Anzahl  von  18  ordentlichen  Mitgliedern,  dem  Präsiden- 
ten, Vicepräsidenten ,  dreien  Direktoren,  einem  Secre- 
tär  und  einem  Schatzmeister,  welche  in  den  Versamm- 
lungen Sitz  und  Stimme  haben ,  deren  Mehrheit  als 
eine  Verbindlichkeit  anzunehmen  ist. 

III.  Nebst  diesen  ordentlichen  Mitgliedern  sollen 
Ehrenw,  auswärtige,  und  ausserordentliche  Glieder  seyn, 
worunter  die  ersteren  durch  Rang,  Geburt,  und  Neigung 
zu  den  Wissenschaften,  die  übrigen  aber  durch  Ge- 
schicklichkeit und  Neigung  sich  vorzüglich  empfehlen 
müssen.  Keiner  von  diesen  darf  Qhne  besondere  Ein- 
ladung oder  Erlaubniss  den  ordentlichen  Versammlun- 
gen beiwohnen, 

IV.  Die    ordentlichen    Mitglieder    t heilen    sich    in 
drei  Glassen ,    1)  in  die  Classe   der  Geschichte,  2)  der 


Philosophie,  und- 3)  der  sehönen  WisieBtehaften»  ohAC. 
dass  eine  die  andere  in  ihren  Geschäften  hindorn  darf. 

V.  Der  Präsident,  Yicepräsident ,  und  die  drei  Di« 
rehtoren  sind  die  eigentlichen  Vorsteher  der  Gesell- 
schaft, tvelcher  aber  frei  stehet,  alle  Jahre  entweder 
den  nämlichen  Vorstand,  oder  statt  dessen  einen  an- 
dern neuen  Vorstand  zu  erwählen,  und  den  Erwählten 
Sr.  churfürstl.  Durchlaucht  der  Bestätigung  willen  in 
Vorscjilag  zu  bringen. 

VI.  Der  Secretär  hat  nebst  dem  Protokoll  den 
Briefwechsel,  die  Herausgabe  der  akademischen  Schrif- 
ten,  das  Siegel,  und  Archiv  zu  besorgen,  auch  den 
wohlTordicnten  verstorbnen  Mitgliedern  Gedäehtnissre- 
den  zu  halten ,  ausser  es  wollten  sich  die  Mitglieder 
selbst  diesem  letztern  Geschäft  unterziehen. 

Vit.  Der  Schatzmeister  führt  die  Rechnung  über 
alle  Einnahmen  und  Ausgaben,  welche  letztere  doch 
nicht  von  dem  Vorstand  allein,  sondern  von  dem 
Pleno  per  Majora  angeordnet,  die  alljährlich  abzu- 
legende. Rechnungen  aber  ebenfalls  in  pleno  durch- 
gegangen, sofort  von  dem  gesammten  Vorstand  unter- 
schrieben ,  und  ad  Intimum  zur  Einsicht  und  Rati- 
fication eingesendet  werden  müssen. 

VI  II.  Alle  ordentlichen  Mitglieder,  ausser  dem  Vor- 
stand, sind  zum  arbeiten  verbunden ,  so  dass  ein  jedes 
wenigst  eine  gute  Abhandlung  jährlich  zu  liefern  ver- 
bunden sey,  so  weit-  es  nur  ohne  ^bruch  anderer  et- 
wann  obhandener  Amtsgeschäfte  geschehen  kann. 

JX.  Wöchentlieh  wird  von  allen  dreien  Klassen 
eine  Versammlung  vereint  gehalten.  Die  Ghar-,  Ostcr-, 
Pfingst-,  Weihnachtswoche,  und  das  ganze  Herbstmonat 
sind  davon  ausgenommen.  Der  öffentlichen  Versamm- 
lungen sind . jährlich  zwo,  nämlich  den  28.  März,  als 
dem  Gedächtnisstag  der  Stiftung,  und  des  glorwürdig- 
sten  Stifters  d^r  Akademie»  und  dann  auf  das  höchste 


so 

N«men9fe6t  d«s  regierenden  durchlauchtigsten  GhnrfÜr^ 
stens  Karl  Theodor  etc.  ah  gnädigsten  Beschütser 
und  Erneuerer  derselben.  In  der  ersten  vrerden  die 
aufgenommenen  neuen  Mitglieder  beliannt  gemacht,  die 
Preisfragen  beurtheilt,  und  nach  Beschaffenheit  dersel- 
ben die  ausgeseteten  Preise  ausgetheilt. 

X.  Die  historisch-  und  philosophische  Klasse  wech- 
selt in  den  Preisaufgaben  jährlich  ab  5  bei  der  KlaSse 
der  schönen  Wissenschaften  geschehen  sie  alte  Jahre. 
Der  ordentliche  Preis  ist  bei  jenen  50  9  -bei  dieser  12 
Dukaten. 

XI.  Den  bei  den  gewöhnlichen  Versammlungen  er- 
scheinenden Mitgliedern  wird  jedesmal  eine  silberne 
Münee  eines  halben  Thal  er  Werths,  nach  dem  Präsens- 
buch ,  in  welches  ihre  Namen  eingetragen  werden, 
gegeben.    , 

XII.  Die  Akademie  erwählet  die  neuen  Mitglieder; 
doch  die  ordentlichen  nur  unter  Genehmigung  und  Be- 
stätigung des  regierenden  Landesherrn. 

XJil.  Alle  akademischen  Schriften  müssen  in  deut- 
scher oder  lateinischer  Sprache  abgefasst  werden. 

XlV«  Niemand  darf  seinen  zu  druckenden  Schriften 
den  Titel  eine^  Mitgliedes  der  Akademie  beisetzen,  aus- 
ser sie  seyen  von  derselben  geprüft »  und  druckwürdig 
gefunden  worden. 

XV.  In  zweifelhaften  Fällen  ist  die  Erläuterung 
dieser  neuen  Gesetze  aus  den  älteren  Statuten  zu  er- 
holen.   1779  den  28«  Jänner. 


Ol* 

€Mi«tliiitl«M«-lTrt&«mde  der  MnlsUefcem 
AffcndeBile  der  l¥i«0eM0^hiiften  180V. 

Wir  Maximilian  Joseph, 
von  Gottes  Gnaden  König  von  Bayern, 

Di«  Erfahrung  «)ler  Zeiten  hat  bew&hrt,  Hast  die 
Erhöhung  det  WohlstaAdet  eines  Staates  durch  eise 
maimigfaltigere  <ind  vollkoiniBenere  Benütsung  der 
physsachen  Vortheile  seines  Bodens  und  seiner  Lage, 
mit  der  geistif;em  Ausbildung  seiner  Einwohner  immer 
glei«li«tt  Schritt  gchaiten  hat,  und  die  Zunahme  dieses 
Wohlstandes  immer  von  iem  Orade  abhing,  in  welchem 
die  'Wissenschaften  in  einem  solchen  Staate  betrieben, 
die  Entdeckungen  und  Erfindungen  der  Vor  •  imd  Mit- 
welt von  ihm  der  Aufmerksamkeit  und  Anwendung  ge- 
würdiget^  und  Veranlassungen  und  Antriebe  gegeben 
wurden,  cum  Wetteifer  in  solchen  Bestrebungen  gegen 
andere  Staaten  nicht  surückaubleiben. 

Von  dieser  Ueberseugung  geleitet,  nnd  su  diesem 
Zwecke  baben  Unsere  Regierungs  -  Vorfahren  die  Bay- 
erische  Akademie  der  Wissenschaften  gegründet,  «nd  ihre 
Emporbringung  Sich  angelegen  ^eyn  lassen.  Auch  Wir 
wurden  dadurch  bewogen ,  ihr  während  Unserer  Regie- 
ruag  vieUache  Beweise  Unserer  ^Aufmerksamkeit  und 
gleicher  Absichten  und  Gesinnungen  eu  geben. 

Da  aber  sowohl  die  Fortschritte  d^r  Wissenschaf- 
ten selbst  seit  der  iBrriciitung  der  Akademie ,  als  die 
grössere  Anadehnung  unseres  Reiches  in  den  letalen 
Jahren ,  /Und  das  hieraus  hervorgegangene  Bedarf niss 
einer  vielseitigeren  Ansbiidung  ein  offenbares  MissVer- 
haltniss  swiscben  dem  ftwecke  und  <den  Mittel^  des  er- 
wibutesi  Institutes  hervorgebmcht  haben,  so  glauben 


32 

Wir,  Unsere  Sorgfalt  für  die  VervoDkoiAmnung  dessel- 
ben und  für  die  Beförderung  der  Wissenschäften  und 
Künste  überhaupt  nicht  besser  an  den  Tag  Legen  zu 
können,  als  indem  Wir  ihm  nachstehende  9  sowohl  sei^ 
nem  Stiftungsswecke ,  als  den  gegenwärtigen  Verhält- 
nissen angemessenere  neue  Einrichtung  geben. 
Wir  verordnen  demnach,  wie  folgt; 

I.  Die  Akademie  der  Wissenschaften  gehört  als  eine 
Central  -  Anstdlt  Unserem  Gesammtstaate  an,  und  hat 
ihren  Sits  in  der  Haupt-  und  Residenzstadt. 

II.  Ihr  nächster  Zweck  soll  se^n,  durch  Nachdenken, 
Erforschungen,  fortgesetzte  Beobachtungen  und  andere 
Bemühungen  entweder  neue  Resultate  im  Gebiete  der 
Wtssenschaf1;en  zu.  liefern,  oder  die  alten  ergiebiger  Au 
machen,  und  sowohl  jenen ,  als  diesen  zur  Verbreitung 
des  Wahren,  Nützlichen  und  Schönen,  Anwendung  in 
Unserem  Reiche  zu  verschaffen. 

Zu  diesem  Zwecke  soll  eine  Anzahl  gelehrter  und 
einsichtsvoller  Männer  ihr  Leben  äusschliessend  den 
wissenschaftlichen  Forschungen  widmen  —  in  eine  Ge- 
sellschaft an  einem  Orte  verbunden,  einander  sich  mit- 
theilen, unterstützen  und  gegenseitig. sich  erregen,  da- 
mit im  Reiche  der  Wahrheit  und  der  Kenntnisse  hervor- 
gebracht werde,  was  einzelne  Kräfte,  nähme  man  jede 
derselben  auch  als  die  möglich  grösste  an,  nie  vermö- 
gen würden. 

III.  Wir  wollen  hiebei  dem  Forschungsgeiste  durch 
bestimmte  Weisungen  keine  Schranken  setzen,  und 
überhaupt  den  Zweck  der  Akademie  nicht  durch  un- 
mittelbare Anwendbarkeit  der  wissenschaftlichen  Unter- 
suchungen bedingen^  jedoch  ist  diese  davon  keineswegs 
ausgeschlossen,  und  es  sollen  desshalb  diejenigen  Mit- 
gireder,  welche  ihr  Nachdenken  mehr  auf  praktische 
Gegenstände  als  auf  theoretische  Untersuchungen  ge- 
richtet haben,  ihre  Kräfte  und  ihren  Fleiss  vorsüglieh 


«  55 

dem  Vaterlande  widmen,  und  diejenigen  unter  ihnen 
werden  den  grössten  Dank  verdienen,  welche  die  an- 
gemessensten Mittel,  besonders  zur  Verbesserung  der 
Agrikultur,  zur  Belebung  der  Industrie,  und  vor  allem 
zur  Vertilgung  der  noch  herrschenden,  dem  Kunst- 
fleisse  nachtheiligen  Vorurtheile  vorschlagen,  und  ihnen 
Eingang  zu  verschaffen  trachten  werden. 

IV.  Die  wesentlichen  Gegenstande  der  Akademie  sindc 

1.  Philologie,  alte  und  neue  Literatur,  Philo- 
sophie im  allgemeinen  und  höchsten  Verstände, 
wo  sie  die  Erforschung  der  Principien  überall  und 
nach  allen  Seiten  hin  zum  Gegenstande  hat,  folglich 
Anfang,  Mittel  und  Ende  aller  wissenschaftlichen 
Bildung,  wie  der  theoretischen,  so  auch  der  prakti- 
schen, ja  aller  Geisteskultur  überhaupt  ist. 

2.  Mathematik,  und  sä'mmtliche  Naturwissen- 
schaften in  der  weitesten  Ausdehnung. 

3.  Die  Geschichte  in  ihrem  ganzen  Umfange  mit 
ihren  Hilfswissenschaften. 

V.  Nach  diesen  Hauptgegenständen  theilt  sich  die 
Akademie  in  drei  Glassen.  Die  erste  G lasse  wird 
nicht  in  besondere  Sectionen  abgetheilt,  weil  die  da- 
runter begriffenen  Erkenntnisse  sich  gegenseitig  vor- 
aussetzen und  bedingen 5  —  die  zwei  letzten  Glas- 
sen hingegen  werden  es  zuträglich  finden,  sich  weiter 
in  Sectionen  nach  den  Zweigen  der  einzelnen,  hier 
mehr  auseinander  liegenden  Wissenschaften  abzutheilen. 

Der  historischen  Glasse  liegt  vorzüglich  ob , 
die  vaterländische  Geschichte,  Geographie,  Statistik, 
Archäologie  tu  s.  f.  zum  besonderen  Gegenstände  ihrer 
Nachforschungen-  und  Arbeiten  zu  machen« 

Sie  soll  sich  daher  vornemlich  damit  beschäftigen, 
dass  sie  alle  darauf  Bezug  habende  Denkmäler  und  Bei- 
träge mit  Fleiss  und  Kritik  sammle,  und  aus  denselben 

3 


«.  die  Berichtigimg  tind  Ergdnatmg  d«r  monumentorum 

boicorum, 
b.  ein  vollständiges   geographish  -  historisches  Lexicon 

Ton  Bayern  9  nebst  andern  historischen  Sammlungen 

und  Beiträgen  zu  Stande  bringe. 

Die  Glasse  der  Mathematik  und  Naturwis- 
senschaften wird  sich  Yorzüglich  beschäftigen  mit 
der  Untersuchung  der  gesammten  inländischen  Produc- 
tion  und  Industrie  und  mit  Vervollkommnung  derselben. 

VI.  Die  Akademie  als  eine  blos  gelehrte  Corporation 
hat  auf  die  Regierungsgeschäfte  keinen  unmittelbar  lei- 
tenden oder  unmittelbar  einwirkenden  Einfluss. 

Sie  wird  jedoch  dadurch«  in  Verbindung  mit  der 
Staatsverwaltung  gesezt: 

a.  Dass  sie  verpflichtet  ist  9  der  Regierung  jede  neue 
Entdeckung  mitzutheilen ,  die  entweder  eines  ihrer 
Mitglieder,  oder  irgend  ein  auswärtiger  Gelehrter 
gemacht  hat,  sobald  sie  glaubt,  dass  die  praktische 
Anwendung  derselben  zu  irgend  einem  gemeinnützi. 
gen  Zwecke  beförderlich  seyn  könne. 

b.  Dass  die  Regierung  selbst  über  wissenschaftliche 
Gegenstände  ihr  Gutachten,  so  oft  sie  es  angemes- 
sen findet,  abfordert. 

VII.  Die  Akademie  sezt  sich  nicht  nur  mit  den 
Akademien  und  gelehrten  Instituten  des  Auslandes,  son- 
dern auch  mit  den  vorhandenen  gelehrten  Anstalten 
in  Unseren  Erbstaaten  in  eine  umfassende  literarische 
Verbindung. 

Vlii.  Die  Resultate  ihrer  Forschungen  hat  die  Aka- 
demie in  fortlaufenden  Jahrbüchern  dem  Publicum 
vorzulegen. 

Ausserdem  kann  sie  andere  Ausarbeitungen  nach 
eigenem  Gutfinden  in  selbst  gewählten  periodischen 
Schriften  oder  besonderen  Sammlungen  unter  ihrem 
Namen  erscheinen  lassen.    Auch  wird  sie  jährlich  durch 


SS 

ein  Programm  die  Gelehrten  aller  Lfinder  cur  Beant- 
wortimg aufgegebener  Freisfragen  einladen. 

IX.  Das  Personale  der  Akademie-toll  künftig  betleken: 

a.  Aus  einem  Präsidenten. 

b.  Einem  beständigen  General -SecretSr. 

c.  Glassen-Secretären. 

d.  Ordentlicben   in  München  residirenden  Mitgliedern. 

e.  Ehren. Mitgliedern. 

f.  Auswärtigen  wirklichen  Mitgliedern. 

g.  Gorrespondenten. 
h«  Adjoncten. 

i«   Zöglingen. 

X.  Der  Präsident  wird  von  Uns  selbst  ernannt. 
Wir  \f erden  dabei  immer  auf  solche  Männer  Unsere 
erste  Bücksicht  nehmen,  welche  ein  unbestrittenes  Ute« 
varisches  Ansehen,  und  anerkannte  persönliche  Würde 
für  sich  haben. 

Der  Präsident  wacht  über  die  genaue  Beobachtung 
der  Gesetze  und  die  Erfüllung  der  Pflichten  eines  jeden 
Mitgliedes  oder  Angehörigen  des  Institutes« 

Er  präsidirt  in  den  allgemeinen  Versammlungen, 
und  so  oft  er  es  zuträglich  findet,  auch  in  den  beson* 
deren  oder  Glassenversammlungen.  Er  kann  ausseror- 
dentliche Versammlungen  zusammen  berufen.  Er  ua. 
terzeichnet  alle  Ausfertigungen,  welche  nur  unter  dem 
Namen  der  Akademie  geschehen,  so  wie  er  auch  alles 
eröffnet,  und  an  die  Behörde  austheilt,  was  an  die 
Afademie  gerichtet  ist* 

Ihm  liegt  insbesondere  ob, 

a.  fiir  die  Erhaltung  der  guten  Ordnung, 

b.  für  die  Erhaltung  und  Veryollkommnung  aller  der 
Akademie  beigegebenen  Sammlungen  und  gewidmet 
ten  Anstalten, 

€.   für  eine  genaue  V^crwendung  der  für  die  Akademie 

3' 


36  - 

bestimmten  Gelder,  nach  den  unten  Torkommenden 
näheren  Vorschriften  zu  sorgen , 
d,  am  Schlüsse  des  Jahres  über  den  Zustand  der  Aliade- 
mie  im  Allgemeinen,   über  die  wichtigsten  Arbeiten 
ihrer  Mitglieder,  über  alles,  was  in  den  Angelegen- 
heiten des  Instituts  zu  Unserer  unmittelbaren  Kennt- 
niss  sich  eignet,  Berichte  an  uns  zu  erstatten. 
In  Allem,   was  der  Präsident  zur  Handhabung  der 
Gesetze  und  der  guten  Ordnung  vorschreibt,   werden 
ihm  die  Mitglieder  der  Akademie  Folge  leisten,  ihm  in 
solchen  Weisungen  nicht  nur  nicht  widerstreben,  son> 
dern  vielmehr  ihrerseits  mit  zuvorkommendem  Eifer  auf 
den  allgemeinen  Zweck  imter  seiner  Leitung  hinarbeiten. 
Auf  den  Fall  seiner  Abwesenheit  oder  sonstigen  Ver- 
hinderung übernimmt  der  General  -  Secretär  einstweilen 
die  Leitimg  der  Geschäfte. 

Uebrigens  erwarten  Wir  von  ihm,  dass  er  die  ihm 
anvertraute  Leitung  stets  in  dem  hohen  und  liberalen 
Geiste  führen  werde,  welcher  das  Institut  durchaus  be- 
leben soll. 

XL  Der  Präsident  überträgt  vorläufig  die  Geschäfte 
eines  General  -  Secretärs'  einem  akademischen  Mitgliede 
nach  eigener  Wahl,  bis  von  Uns  selbst  eine  definitive 
Ernennung  zu  dieser  Stelle  nach  dem  Gutachten  des 
Präsidenten  erfolgen  wird. 

Der  General -Secretär  contrasignirt  die  Aus- 
fertigungen der  Akademie.  Siegel  und  Archiv  sind  in 
seiner  Verwahrung,  Er  führt  das  Protokoll  in  den  all- 
gemeinen Versammlungen. 

Er  besorgt  die  Redaction  der  Jahrbücher  der  akade- 
mischen Arbeiten,  verfasst  die  biographischen  Notizen, 
und  in  besonderen  Fällen  die  Ehren- Reden  auf  die 
der  Akademie  durch  den  Tod  entrissenen  Mitglieder. 

Er  redi^rt  den  Jahresbericht  und  die  übrigen  all- 
gemeinen  Berichte  zur  Regierung. 


Er  yerfertiget  mit  Beihülf«  der  CUnsen  •  8eeret£r« 
die  Auszüge  aus  den  gekrönten  Preisschriften,  und  liest 
sie  in  den  öffentUcben  Versammlungen  Tor.  Er  ver- 
zeichnet alles  >  was  zur  fortlaufenden  Geschichte  der 
Akademie  gehört,  und  ist  überhaupt  unter  der  Ober* 
leitung  des  Präsidenten  ihr  allgemeiner  Geschiftsführer 
in  allem,  wo  dieselbe  als  ein  Gesammtes  in  Betracht 
kommt. 

XII.  Die  dessen  -  Secretare  werden  TOn  uns 
selbst  benannt. 

Sie  vertreten  die  Steile  der  ehemaligen  Direetoren, 
geben  in  Abwesenheit  des  Präsidenten  und  General- 
Secretärs  die  Gegenstände  der  Verhandlung  in  den 
Versammlungen  ihrer  Glassen  an,  führen  das  Proto** 
koll,  und  besorgen  die  Ausfertigung  der  Beschlüsse « 
föhren  die  Gorrespondens  der  Glasse,  nehmen  in 
Empfang,  was  besonders  an  dieselbe  geriehtet  ist,  und 
unterstützen  den  General  -  Secretär  vorbereitend  in  der 
Redaction  der  Jahrbücher, 

Ausserordentliche  Versammlungen  einer  Classe  wer- 
den von  den  Glassen-  Secretären  dem  Präsidenten  und 
dem  General  -  Secretar  und  von  diesem  allen  Mitglie- 
dern angezeigt. 

XIII.  Wir  bestimmen  zwar  vorläufig«  dass  künftig 
die  Akademie  ihre  Mitglieder  durch  eigene  Wahl  mit 
Vorbehalt  Unserer  jedesmaligen  Bestätigung  zu  ersetzen 
haben  soll;  dieses  Wahlrecht  soll  aber  erst  dann  in 
Anwendung  kommen,  wenn  die  Akademie  vollständig 
eingerichtet,  und  mit  hinreichenden  eigenen  Fonds  ver- 
sehen seyn  wird« 

Vorerst  behalten  Wir  Uns  sofort  die  Ernennung 
aller  ordentlichen  Mitglieder  vor,  und  erwarten  über 
die  feste  Bestimmung  ihrer  Zahl  tmd  der  künftigen 
Wahlordnung  ein  Gutachten  von  dem  Präsidenten  der 
Akademie. 


S8 

BiA  dahin  werden  Wir  Uns  bei  jeder  Benennung 
neuer  Hitglieder  durch  das  Organ  des  einschlägigen 
Ministeriums  mit  dem  Präsidenten  biesonders  berathen. 

Inzwischen  setzen  Wir  fest: 

1.  Dass  Jeder,  der  als  ordentliches  Mitglied  aufge- 
nommen  werden  soll,  der  gelehrten  Welt  durch 
schriftstellerische  Werke  von  anerkanntem  Verdienst 
oder  durch  wichtige  Entdeckungen  bekannt,  auch 
von  ganz  unbescholtenem  Charakter  seyn  müsse. 

2.  Dass  Niemand,  der  sonst  ein  öffentliches  Amt  in 
irgend  einem  Fache  des  Staatsdienstes  bekleidet, 
ordentliches  frecpientirendes  Mitglied  der  Akademie 
seyn  könne. 

Ausnahmen  von  dieser  Verfügung  können  nur  für 
solche  Staatsdiener  eintreten,  welche  nicht  nur  durch 
ihre  immittelbare  praktische  Beschäftigung  zugleich  zu 
beständigen  theoretischen  Erforschungen  geführet,  son- 
dern aueh  durch  die  Art  ihrer  Amtsgeschäfte  durchaus 
nicht  gehindert  sind,  an  den  Verhandlungen  und  Ar* 
beiten  der  Akademie  naeh  der  nun  eingeführten  Ord- 
nung Theil  zu  nehmen. 

XIV.  Die  Pflichten  des  ordentlichen  Akademikers 
liegen  unmittelbar  im  Zwecke  der  Anstalt.  Seine  we. 
sentliche  Verbindlichkeit  ist,  mit  aller  Kraft  für  die 
Erweitenmg  und  Vervollkommnung  der  Wissenschaft, 
der  er  sich  gewidmet  hat,  zu  arbeiten. 

Man  erwartet,  dass  er  jährlich  entscheidende  Be- 
weise davon  durch  Beiträge  liefere,  die  er  der  Aka- 
demie  übergibt.  lieber  die  Druckwürdigkeit  derselben 
erkennt  vorerst  jede  betreffende  Glasse,  und  berichtet 
hierüber  durch  ihren  Secretär  in  allgemeinen  Versamm- 
lungen. 

insbesondere  übernimmt  auch  noch  jedes  Mitglied - 
der  Akademie  ein  Fach  der  Wissenschaften,  in  welchem 
es  den  Inhalt  der  wichtigsten  neu  erschienenen  litera- 


so 

ritclieii  Prodacte  ohne  EinmUekitiig  eigentr  Urtkeile 
sur  Kenntnis«  der  Akademie  bringt, 

Ueberbaupt  soll  in  den  schriftlichen  Arbeiten  der 
Ahademiker  sowohl,  als  in  ihren  mündlichen  Vortragen 
nie  eine  andere  Sprache  herrschen ,  als  die  der  reinen 
ruhigen  Wahrheitsliebe ,  welche  auch  dann,  wenn  sie 
fremde  Meinungen  emstlioh  zu  bekämpfen  sich  ver- 
anlasst findet,  nie  aus  den  Gränaen  einer  achtenden 
Schonung  tritt 

Der  Präsident  wird  jedes   Mitglied,   das  sich  per. 
sdnlicbe  Angriffe,  beleidigende  Ausfälle  gegen  andere 
erlaubt,  durch  geeignete  Erinnerungen  in  jene  Grin- 
sender Massigung  zurückweisen,  und  im  Falle  desBe- 
dörfens  durch  Ahndungen  dazu  nöthigen. 

Er  wird  mit  Strenge  darüber  wachen,  dass  in  allen 
Verhandlungen  der  Akademie  jener  Geist  der  Heiter- 
keit und  Buhe  ungestört  walte,  'tmter  dessen  Obhut 
die  Wissenschaften  am  besten  gedeihen. 

Uebrigens  soll  jedes  Mitglied  in  der  freien  Behaup- 
tung seiner  Meinungen  ungekränkt  seyn,  wobei  man 
nur  erwartet,  dass  es  dieselben  mit  Bescheidenheit 
äussere. 

XV.  Auswärtige  Mitglieder  werden,  wenn  sie  an- 
wesend sind»  wie  Ehrenmitglieder  behandelt. 

XVI*  Die  ordentlichen  Mitglieder  der  Akademie, 
welche,  sich  ihr  ausschliessend  gewidmet  haben,  und 
nicht  schon  eine  andere,  nach  obigen  Bestimmungen 
mit  einem  Akademiker  vereinbarliche ,  mit  Einkünften 
versehene  Stelle  bekleiden,  werden  Tcrhältnissmässig 
besoldet,  und  wenn  ihnen  von  Uns  kein  höherer  Cha- 
rakter ertheilet  worden  ist,  so  gemessen  sie  den  Bang 
der  höheren  administrativen  Stellen,  und  ihre  Wit- 
wen und  Waisen  werden  nach  der  Fensionspragmatik  be- 
handelt,   wenn  bei  ihrer  Annahme  nichts  Besonderes 


4» 

biertiber  xa  ihrem  groMeren  Vortheile  bettiiniiit  wor« 
äen  ist, 

XVII.  Jedem    Mitgliede  stehet  frei,   die  Akademie 
zu  yerlassen.   Zur  wirldichen  Ausschliessung  aber  wird 
Unsere  ausdrockliche  Sanction  erfordert. 

XVIII.  Die  Zöglinge  sind  der  Akademie  beigegeben^ 
um  Ton  ihr  in  den  verschiedenen  Tvissenschaftiichen 
Fächern  die  vollendetere  Ausbildung  ku  erhalten« 
Jeder  Zögling  wird  zu  dem  Ende  einem  der  ordentli- 
chen Mitglieder  zur  besonderen  Leitung  übergeben. 
Die  natürlichen  Anlagen  und  schon  erworbenen  wie« 
senschaftlichen  Kenntnisse  und  darauf  gegründete  freie 
Wahl  bestimmen  das  Fach,  dem  jeder  Zögling  zieh 
widmen  wird. 

Die  nähere  Bestimmung  über  die  Art  der  Ausbil- 
dung wird  bei  jedem  Einzelnen  dem  Ermessen  des 
Präsidenten,  der  die  einschlägigen  Classen  darüber 
vernehmen  wird,  anheim  gestellt,  welcher  hierbei  auf 
die  Individualität  eines  Jeden  die  geeignete  Bücksicht 
nehmen  wird. 

Die  Zöglinge  sollen  nach  dem  Vorschlage  der  Aka- 
demie auch  auf  Beisen  geschickt  werden,  und  in  die- 
sem Falle  werden  die  dafür  erforderlichen  Kosten  aus 
dem  Fonde  der  Akademie  bestritten. 

Die  Zöglinge  sollen  aus  Inländern  ge^rählet  werden^ 
welche  durch  sittliches  Betragen,  Talente  und  wissen- 
schaftliche Fortschritte  sich  ausgezeichoet  haben.  Ihre 
Aufnahme  muss  von  Uns  genehmiget  werden« 

XIX.  Die  geprüften,  und  nach  dem  Urtheile  des 
Präsidenten  und  der  einschlägigen  Classe  zu  einem  hin- 
reichenden Grade  von  Vollkommenheit  gebildeten  Zög- 
linge werden  mit  Unserer  Genehmigung  zu  Adjuncten 
befördert,  welche  als  die  eigentlichen  Gehilfen  der 
Akademie  anzusehen  sind.  Sie  wohnen  den  Classen* 
Versammlungen  mit  einer  deliberativen  Stimme  bei, 


41 

und  nehmen  Antbeil  an  allen  Arbeiten  der  Akademie 
in  dem  Fache,  dem  sie  sich  gewidmet  haben« 

Sie  haben  jährlich  wenigstens  zwei  Abhandlungen 
£u  liefern,  und  i^enn  sie  auf  diese  Art  fortgesetzte 
Beweise  ihres  Fortschreitens  gegeben  haben,  so  concur- 
riren  sie  su  den  Lehrstellen  auf  Unseren  Gymnasien, 
Lysaen  und  Universitäten,  oder  su  erledigten  Stellen 
der  Akademie;  und  es  soll  auch  auf  ihre  Beförderung 
Torzügliche  Rücksicht  genommen  werden:  nimmt  im 
Gegentheil  ihr  Fleiss  oder  ihr  Fortschreiten  während 
der  Probezeit  ab,  so  kann  auf  ihre  Entlassung  bei  Uns 
angetragen  werden. 

Es  sollen  auf  den  Etat  der  Akademie  verhaltnlss- 
massige  Gehalte  für  die  Adjuncten  sowohl,  als  für  die 
Zöglinge  in  Vorschlag  gebracht  werden. 

Uebrigens  sind  die  Adjuncten  nicht  nothwendig  aus 
Zöglingen  zu  wählen. 

Insbesondere  behalten  Wir  Uns  für  jetzt,  da  sonst 
die  Akademie  einige  Zeit  ohne  Adjuncten  seyn  würde, 
bevor,  einige  nach  dem  Vorschlage  des  Präsidenten, 
sobald  "Wir  es  zuträglich  finden  werden,  zu  benennen. 

XX.  Zu  Ehrenmitgliedern  werden  solche  einheimi« 
sehe  oder  auswärtige  Individuen  gewählt,  welche  nach 
ihren  Verhältnissen  die  Bedingungen  zu  ordentlichen 
Mitgliedern  nicht  erfüllen,  aber  sonst  durch  ihre  Kennt- 
nisse und  ihre  Liebe  zu  den  Wissenschaften  zur  Be- 
förderung des  Zweckes  der  Akademie  beitragen  kön- 
nen. Die  Akademie  legt  ihnen  keine  Pflichten  auf, 
aber  es  steht  ihnen  frei,  mit  Erlaubniss  des  Vorstandes 
den  Sitzungen  beizuwohnen,  und  Abhandlungen  vor- 
zulesen, oder  einzusenden,  welche,  wenn  sie  des 
Druckes  würdig  befunden  werden,  in  die  Acten  der 
Akademie  oder  in  irgend  eine  andere  akademische 
Sammlung  aufzunehmen  sind. 

Zu  Correspondenten  werden  von  den  berühmtesten 


1 


42 

auswärtigen  Gelehrten  diejenigen  ausersehen,  Ton  wel- 
chen die  Aliademie  durch  eine  solche  Beigesellung  sich 
eine  gewisse  Mitwirkung  bei  ihren  Arbeiten  verspre- 
chen kann. 

XXI.  Alle  Jahre  hält  ^ie  Akademie  an  einem  noch 
zu  bestimmenden  Tage  eine  feierliche  Versammlung« 
2U  welcher  nebst  den  ordentlichen  Mitgliedern  nicht 
nur  alle  hier  anwesenden  Ehrenmitglieder  und  Gor- 
respondenten ,  sondern  auch  alle  ausgezeichneten  Lieb- 
haber imd  Beschützer  der  Wissenschaften  eingelas 
den  sind. 

In  dieser  Versammlung  stattet  der  General- Secre- 
tär  über  die  Arbeiten  der  Akademie  wahrend  des  ver- 
flossenen Jahres  öffentlichen  Bericht  ab.  Es  werden 
ferners  in  dieser  Versammlung  die  Auszüge  aus  den 
gekrönten  Freisschriften  bekannt  gemacht,  die  Namen 
der  Gelehrten,  welchen  die  Preise  zuerkannt  worden 
sind,  und  die  neuen  Freisfragen  für  das  künftige  Jahr 
proclamiret.  Die  Namen  der  Gelehrten,  welche  die 
Akademie  im  Laufe  des  Jahres  sich  beigesellet  hat, 
werden  ebenfalls  angezeigt,  auch  einige  biographische 
Notizen  über  diejenigen  Mitglieder  gegeben,  welche 
der  Tod  ihr  geraubt  hat. 

Die  Akademie  behandelt  überhaupt  in  allgemeinen 
Versammlungen,  deren  bis  zu  ihrer  näheren  Bestim- 
mung wenigstens  eine  in  jedem  Monate  gehalten  wer- 
den soll,  die  Gegenstände,  welche  auf  das  Ganze  der- 
selben Bezug  haben. 

Die  besonderen  Versammlungen  der  Glassen  und 
Sectionen  sind  vorzüglich  zur  Behandlung  solcher  wis- 
senschaftlichen'  Gegenstände  bestimmt,  welche  einem 
besonderen  Fache  ausschliessend  angehören. 

Ueber  den  Geschäftskreis  dieser  verschiedenen  Ver- 
•ammmlungen,  ihr  Verhältniss  zu  einander,  ihre  innere 


45 

EiiiriGhtaiigf  die  BeAlimBiiiiig  der  Zeit,  wana  jede  der- 
selben gehalten  wird,  so  wie  über  die  Ferien  der  Aka- 
demie soll  Uns  ein  näheres  Reglement  vorgelegt  werden. 
Bis  dahin  bleibt  es  bei  der  bisherigen  Einrichtung. 

XXIL  Unter  den  Ahademihem  selbst  hat  keine  Ver- 
schiedenheit des  Ranges  statt.  In  den  Versammlungen 
sitzen  zur  Rechten  des  Präsidenten  die  anwesenden 
Bhrenmitglieder;  zur  Linken  der  General  -  Secret£r  und 
die  ordentlichen  Mitglieder  nach  der  Glassenfolge.  In 
der  Glasse  nehmen  die  JUitglieder  nach  dem  Alter  ihrer 
Aufnahme  Platz. 

Uebrigens  geniessen  die  Akademiker  ausser  ihren 
Versammlimgen  den  ihnen  oben  zugesicherten  Rang  und 
die  damit  verbundenen  Vorrechte.  Auch  werden  Wir 
für  das  gesammte  Personale  der  Akademie  und  der  da- 
mit verbundenen  Anstalten  nach  dem  Vorsehlage  des 
Präsidenten  eine  eigene  Uniforme  bestimmen. 

XXIII.  Wir  haben  vorläufig,  bis  über  die  künftig 
der  Akademie  zu  überlassende  Wahl  ihrer  Mitglieder 
das  Nähere  bestimmt  werden  wird»  die  Benennung  des 
gesammten  Personals  Uns  selbst  vorbehalten. 

XXIV.  Diejenigen  bisherigen  Mitglieder  der  Akade- 
mie, welche  nach  den  Anordnungen  des  §.  XIII.  die- 
ser Gonstitutions  -  Urkunde  in  den  Glassen  der  ordent- 
lichen Mitglieder  nicht  feräer  verbleiben,  treten  in  die 
Glasse  der  Ehrenmitglieder  ^  auch  sind  die  abwesenden 
ordentlichen  Mitglieder  der  vormals  in  Manheim  be- 
standenen Akademie  der  Wissenschaften  bei  der  hiesi- 
gen als  auswärtige  Mitglieder  anzusehen,  und  in  diese 
Glasse  namentlich  einzutragen. 

Ueber  das  bei  der  Akademie  imd  bei  den  ihr  un- 
tergeordneten Anstalten  und  Sammlungen  anzustellende 
Diensl^ersonale »  welches  dem  Präsidenten  der  Akade- 
mie und  den  einschlägigen  Vorstehern  unterjochen  ist , 


44 

erwarten  Wir  einen  umstSndlicheh  Vorschlag  von  den- 
selben, wenn  das  bereits  angesteUte  nicht  hinreichend 
se^n  sollte,  oder  ErledigungsÜlle  sich  künftig  ergeben. 
Bei  solchen  Vorschlägen  soll  aber  allezeit  auf  Indivi- 
duen Rücksicht  genommen  werden,  welche  bereits  eine 
Pension  gemessen,  und  noch  Dienste  zu  leisten  im 
Stande  sind. 

.XXV.  Wir  setzen  mit  der  Akademie  in  unmittelbare 
Verbindung: 

A.  Unsere  Hof- und  Central  -  Bibliothek  zu  München. 

B.  Das  Naturalien  -  Cabinet 

C.  Das  Cabinet  der  physikalischen  und  mathematischen 
Instrumente. 

D.  Das  polytechnische  Cabinet. 
£.  Das  chemische  Laboratorium. 

F.  Das  Münzkabinet  und  das  Antiquarium. 

G.  Das  astronomische  Observatorium. 

'Für  einige  noch  fehlende  Anstalten  wird  nach  dem 
Vorschlage  der  Akademie  in  der  Folge  gesorgt  werden. 

Wir  werden  zu  den  ersten  Vorstehern  dieser  Samm* 
lungen  und  Anstalten  allzeit  solche  Männer  ernennen, 
welche  die  Eigenschaften  eines  Akademikers  in  sich 
vereinigen,  wesshalb  jeder  erste  Vorsteher  derselben 
durch  seine  Stelle  zugleich  ordentliches  Mitglied  der 
Akademie  ist, 

XXVI.  Was  insbesondere  Unsere  Hofbibliothek  he- 
trifft : 

1.  Soll  diese,  so  viel  möglich,  in  allen  Zweigen  der 
Literatur  vollständig  erhalten  werden. 

2.  Von  allen  in  Unserm  Königreiche  gedruckten  Wer- 
ken soll  ein  Exemplar  an  dieselbe  gesendet  werden. 

3.  Sie  ist  das  vorzüglichste  Depot  aller  kostbaren  Ma. 
nuscripte  und  Druckwerke,  welche  in  Unsem  übri- 
gen Staatsbibliotheken  sich  vorfinden,  wesshalb  die 


45 

ProTinsial - Bibliothek«n   aagewi««eii   worden   sind, 
dieselben  dahin  abzuliefern. 

Jedocb  werden  Unsere  Universitats- Bibliotheken  dai 
▼on  ausgenommen,  aueh  die  übrigen  grössern  Bi» 
bliotheken  Unseres  Reiches,  wenn  Unsere  HofBiblio« 
theh  die  nämlichen  seltenen  Werbe  schon  betict, 
und  dadurch  nur  Doubletten  sammeln  wollte,  indem 
Wir  nicht  wollen,-  dass  alle  literarischen  SchätEe 
nur  an  einem  Orte  cusammengedrangt  werden. 
4.  Die  Akademie  der  Wissenschaften  soll  künftig  keine 
eigene  Bibliothek  mehr  haben;  die  Bücher,  welche 
sie  dermal  besitzt,  so  wie  die  Werke,  welche  sie 
künftig  erhalt,  sollen  an  die  Hofbibliothek  abgelie- 
fert werden. 

XXVII.  Zur  Besorgung  der  Geschäfte  bei  dieser  Bi* 
bliothek  haben  Wir  durch  Unser  Rescript  vom  31.  März 
vorigen  Jahres  das  erforderliche  Personal  angeordnet. 

Der  Wirkungskreis  des  Oberhofbibliothekars  soll  in 
Zukunft  einzig  auf  die  hiesige  Hofbibliothek  beschränkt 
seyn,  derjenige,  welcher  vormals  dem  Oberhofbiblio- 
thekar in  Ansehung  der  Provinzial- Bibliotheken  mit 
einer  grossem  Ausdehnung  angewiesen  war,  hört  auf, 
und  diese  stehen  unter  einer  eigenen  von  dem  Ober* 
hofbliothekar  unabhängigen  Aufsicht. 

XXVIII.  Der  Oberhofbibliothekar  hat  die  unmittel- 
bare Leitung  der  Bibliothekgeschäfte  und  die  Aufsicht 
über  das  ganze  Bibliothek- Personale;  demselben  und 
dem  übrigen  Personale  werden  ihre  Dienstpflichten  in 
besonderen  Instructionen  vorgeschrieben  werden,  über 
deren  genaue  Erfüllung  der  Präsident  der  Akademie 
zu  wachen  hat. 

XXIX.  Unter  dem  Vorsitze  des  Präsidenten  der  Aka- 
demie soll  eine  eigene  Bibliothek-Administrations-Com- 
mission  angeordnet  werden;    diese  besteht:  aus  dem 


48 

Oberh(>fl>lbliothekar,  aus  dflm  General  r  Secretär  und 
den  übrigen  Glassen-Secretaren.  Auch  können  nach 
Gtttbefinden  des  Präsidenten  einige  Individuen  des  üb« 
rigen  Bibliotheh.  Personals  zur  Berathschlagung  beige- 
Bogen  werden. 

Der  Oberhofbibliothekar  hat  bei  dieser  Gommission 
allezeit  den  Hauptyortrag. 

Sie  Tetsammelt  sich  alle  Monate,  und  wenn  es  n5- 
thig  ist,  auch  öfters.  Ihr  Geschaftskreis  begreift  Fol- 
gendes : 

a«  Sorge  für  die  Sicherheit  und  Erhaltung  der  Biblio- 
thek, folglich  Anordnung  oder  Begutachtung  an  das 
einschlägige  Ministerium  der  dafür  erforderlichen 
Massregeln  und  Einrichtungen« 

b.  Die  Bestimmung  eines  Planes,  nach  welchem  die 
Bibliothek,  um  bald  möglichst  brauchbar  zu  seyn, 
zu  ordnen  seyn  möge,  dann  Sorge  für  die  allmah- 
lige  Herstellung  der  verschiedenen  Kataloge. 

c.  Fortgesetzte  Aufsicht  über  die  Ausführung  des  an- 
genommenen Planes  und  über  die  Beobachtung  ei- 
ner strengen  Ordnung  von  Seite  des  angestellten 
Personals  nach  den  ertheilt-en  Instructionen. 

d«  Der  Entwurf  bestimmter  Gesetze,  die  Unserer  San- 
ction  vorzulegen  sind,  über  das  Ausleihen  der  Bii- 
eher,  über  die  in  den  Lesezimmern  zu  beobachtende 
innere  Polizei. 

e)  Die  Bestimmung  über  den  Ankauf  neuer  Werke  und 
die  Fortsetzung  der  alten,  mit  Rücksicht  auf  den 
ausgesetzten  Fond  und  auf  die  eingegebenen  Ver- 
langen der  Mitglieder  der  Akademie« 

f)  Die  Verwendung  der  Doubletten  nach  Unseren  Ver- 
ordnungen. 

Als  Doublette»  worüber   dem  Oberhofbiblipthekär 
eine  andere  Verwendung^   nämlich  entweder  Öffentli- 


47 

eher  Verliattf  oder  Tauich  zum  Voitheü  der  Bibliothek 
gestattet  ist^  wird  nur  dasjenige  Buch,  es  sei  ein  In* 
conabel,  oder  anderes  gedrucktes  Werk,  angesehen, 
auf  welches  weder  Unsere  Universitats  -  Bibliotheken, 
noch  eine  andere  öffentliche  Bibliothek  in  Unserem 
Königreiche  Ansprüche  zu  machen  hat,  und  welches 
EU  dem  Bedürfnisise  der  Gentralbibliothe]&  selbst  nicht 
weiter  nöthig  ist. 

Die  entbehrlichen  Doubletten,  welche  verkauft  oder 
▼ertauscht  werden,  sollen  vorläufig  unparteiisch  ab- 
geschätzt, in  einen  besondern  Katalog  gebracht,  und 
in  diesem  soll  ihre  Verwendung  jedesmal  ordentlich 
angemerkt  werden.  Doubletten  von  wichtiger  Selten- 
heit sollen  gar  nicht  veräussert,  sondern  bei  andern 
inländischen  Bibliotheken  für  unvorgesehene  Fälle 
aufbewahret  werden.  ' 

g)  Justificirung  der  Rechnungen  über  angeschaffte  neue 
Bücher^,    die    Fortsetzungen   der  alten,    über  den 
Verkauf    der  Doubletten   nach  obiger  Bestimmung 
und  die  übrigen  Auslagen. 
Es  ist  hiebei  zu  wachen,   damit  die  Anschaffungen 
in  den  wohlfeilsten  Preisen   geschehen.    Den  inländi- 
schen Buchhändlern  soll,  wenn  sie  Liefenmgen  in  glei« 
chem  Preise,  wie  die  Ausländer   übernehmen  wollen, 
der  Vorzug  gegeben  werden. 

h)  Die  Begutachtung  der  erforderlichen  Summen  für 
das  jedesmalige  Etatsjahr  mit  Beilegung  der  justifi- 
cirten  Rechnungen  von  dem  verflossenen  Jahre. 

i)  Die  Begutachtung    der  Annahme,    Bestrafung   und 

Entlassung  des  subalternen  Personals. 

Diese  Gommission  soll  ihre  erste  Arbeit  damit  be- 
ginnen, dass  sie  den  gegenwärtigen  Zustand  der  Biblio- 
thek genau  untersuchet,  und  Uns  einen  treuen  pfiicht- 
massigen  Bericht  darüber,  wie  sie  denselben  gefanden 
hat,  erstattet. 


48 

XXX.  Für  die  Erhaltung,  fortsehreitende  Vermeh- 
rung und  zweckmässige  Einrichtung  der  uQter  Buchsta- 
ben B  bis  G  genannten  Sammlungen  »und  Anstalten  sorgt 
nebst  den  besonderen  Vorstehern  eine  gemeinsame 
Verwaltungs  -  Gommission  von  zwei  akademischen  Mit- 
gliedern-, welche  aus  den  einschlägigen  Glassen  und 
Sectionen  vom  Präsidenten  ernannt  werden. 

Ihre  Berichte  und  Gutachten  werden  durch  den 
Präsidenten  an  das  einschlägige  Ministerium  gesendet, 
und  durch  dieses  wird  Unsere  Entschli essung  darüber 
eingeholet. 

XXXI.  Es  ist  unser  Wille,  dass,  was  an  Naturalien, 
Instrumenten  und  anderen  zum  Behufe  der  Wissen- 
schaften dienenden  Sammlungen  in  Unserer  Besidenz 
sich  noch  befindet,  und  keine  besondere  Bestimmung 
hat ,  mit  den  obigen  der  Akademie  zugehörigen  Samm- 
lungen vereiniget  werde. 

Demnach  sollen  an  die  einschlägigen  Vorsteher  die- 
ser letzteren  alle  von  Zweibrücken  hieher  gebrachten 
Naturalien,  so  wie  auch  das  BiedVsche  Gabinet  abgelie- 
fert werden. 

XXX II.  Das  Münzkabinet  und  das  Antiquarium  sol- 
len an  einem  schicklichen  Orte  im  Akademie  -  Gebäude 
untergebracht  werden. 

XXXIII.  Der  Präsident  hat  dafür  Sorge  zu  tra- 
gen, dass 

a.  vor  allem  über  jene  Sammlungen  vollständige  In- 
ventarien  durch  eigene  Gommissionen  hergestellt 
werden. 

b.  Von  diesen  Inventaricn  soUen  vidimirte  Abschriften 
zum  Ministerium  des  Innern  eingesendet  werden« 

e.  Alles,  was  zu  diesen  Sammlungen  jedes  Jahr  beige- 
schafft wird,  muss  fortsetzungsweise  in  den  Inven- 
tarien  nachgetragen  werden. 


49 

d.  Jährlich  ist  vom  Fraaidvnten  selbst  mit  Beisiehong 
des  General-Secr^tärs  und  eines  Mitgliedes  aas  jeder 
GJasse  eine  durchgängige  Untersuchung  sammtlicher 
der  Akademie  untergebenen  Sammlungen  und  An* 
stalten  vorzunehmen,  und  über  deren  Resultat  Be- 
riebt an  Uns  au  erstatten* 

XXXI V.  Mit  Einschluss  des  Fonds  der  vormaligen 
Akademie  der  Wissenschaften  zu  Manheim,  \irelche  Wir 
der  Liesigen,  worin  diese  fortgesetzt  wird,  zugewiesen 
haben,  werden  Wir  einen  hinlänglichen  unabhängigen 
Fond  bestimmen,  und  bis  dahin  zur  Bestreitung  ihrer 
Bedürfnisse  das  Erforderliche  auf  Unsere  Central-Staats- 
Casse  übernehmen. 

XXXV.  Der  Präsident  der  Akademie  sammelt  vier- 
teljährig von  den  Vorständen  der  Attributen  die  von 
den  Verwaitungs-Gommissionen  justifizirten  Rechnungen 
mit  ihren  Belegen,  und  sendet  sie  mit  einem  Wirth- 
schafts-Berichte ,  welcher  das  Verhältniss  der  Verwen- 
dung zur  etatsmässigen  Bewilligung  darstellt,  zu  dem 
Ministerium  des  Innern,  damit  bei  dem  dortigim  Cen- 
tral. Reehnungs-Commissariat  eine  Hauptrechnung  zu- 
sammengestellt werden  könne.  7-  Zu  diesem  muss  gleich- . 
falls  jährlich  und  zwar  am  Anfange  des  Monats  Septem- 
ber die  Exigenz  für  das  künftige  Jahr  zur  Regulirung 
der  Repartition  eingesendet  werden. 

XXXVI.  Zum  Local  der  Akademie  und  der  damit 
verbundenen  Anstalten  bestimmen  Wir  das  vormalige 
Jesuiten-  oder  Maltheser- Gebäude.  Unser  Ministerium 
des  Jnnern  wird  nach  dem  durch  den  Bau- Intendanten 
ihm  vorzulegenden  Grundrisse  des  Gebäudes  jedem  In- 
stitut nach  seinem  Bedürfnisse,  worüber  die  einschlä- 
gigen Vorsteher  zu  vernehmen  sind,  den  erforderlichen 
Baum  darin  anweisen,  und  zu  seinem  Gebrauche  zweck- 
mässig einrichten  lassen,  welche  Einrichtungskosten  vop 
dem  Fonde   der   Akademie   geleis^t  werden   müfsen^ 

4 


50 

ile  Hauptunterbaltung  des  GebSudes  aber  wird  auf  deii 
für  Staats-GebSüde  ausgesetsten  Fond  übernommen« 

XXXVII.  Wir  wollen,  dass  nach  diesem  neuen 
Grundplan  die  Akademie  unverzüglich  in  Thätiglceit 
geseUt  werde;  der  Präsident  hat  es  sich  sodann  zur 
nächsten  Angelegenheit  zu  machen,  die  hier  noch  un- 
bestimmt gelassenen  Punkte  zu  unserer  endlichen  Ent- 
scheidung vorzubereiten. 

Gegeben  in  Unserer  Haupt-  und  Residenzstadt 
München,  am  ersten  Tag  des  Monats  Mai  im  Ein- 
tausend achthundert  und  siebenten  Jahre,  Unseres  Rei- 
ches im  zweiten. 

Max  Joseph« 

Freiherr  von  Montgelas. 
Auf  königlichen  allerhöchsten  Refehl 
V.  Krempelhuber. 


•rsiiiii«attoiui-ilJrliaiide  der  Uttnlsli^likMft 
AluUiemie  der  llTIfleeiiftelaaflevi 

Ludwig 
von  Gottes  Gnaden  König  von  Bayern,  etc. 

Wir  haben  Uns  über  die  dermaligen  Verhältnisse 
der  Akademie  der  Wissenschaften  in  München,  welche 
von  Unserem  höchstseligen  Regierungsvorfahrer,  dem 
Churfürsten  Maximilian  dem  III.,  nach  ihrer  ersten 
Stiftung  bestätigt,,  und  von  Unseres  in  Gott  ruhen- 
den Herrn  Vaters,  des  Königs  Maximilian  Joseph 
Majestät,  erneuert  und  neu  errichtet  worden,  Vortrag 
erstatten  lassen,  und  verordnen,  —  auf  den  Antrag  Un- 
seres  Staatsministcriums  des  Innern,  nach  Vernehmung 
Unseres  Slaatsraths,  wie  folgt: 


51 

t 

I.  Die  Aliiidemie  der  Wissenschaften  in  München 
ist  ein  unter  dem  Schutze  des  Königs  stehender  Verein 
von  Gelehrten,  um  die  Wissenschaften  eu  pflegen,  die- 
selben durch  Forschungen  zu  erweitem  9  und  durch 
die  vereinten  Kräfte  ihrer  IVIitglieder  W>rke  hervorsu- 
bringen,  welche  die  Kraft  eines  einzelnen  Gelehrten 
übersteigen. 

11.  Die  Wirksamkeit  der  Akademie  umfasst  das 
ganze  Gebiet  der  allgemeinen  Wissenschaften,  insbe- 
sondere 

1)  Philosophie,  Philologie,  alte  und  neue  Literatur; 

2)  Mathematik  und  sammtliche  Naturwissenschaften, 
namentlich  Physik,  Chemie,  Astronomie  und  die 
verschiedenen  Zweige  der  Naturgeschichte; 

3)  Geschichte ,  und  zwar  vorzüglich  die  vaterlSn- 
dische  in  ihrem  ganzen  Umfange ,  mit  ihren  Hilfs- 
wissenschaften, jedoch  mit  Ausnahme  der  politi- 
schen Geschichte  des  Tages. 

Ausgeschlossen  werden  von  dem  Wirkungskreise 
der  Akademie  die  besonderen  positiven  Wissenschaften, 
nämlich  Theologie,  Jurisprudenz,  Kameralistik  und 
Medicin. 

III.  Nach  den  Hauptgegenständen  ihrer  Wirksamkeit 
theilt  sich  die  Akademie  in  drei  Classen,  nämlich  in 

1)  die  philosophisck-philologische , 

2)  die  mathematisch -pysikalisc he,  und 

3)  die  historische  Glassc. 

IV.  Das  Personal  der  Akademie  soll  künftig  be- 
stehen, aus 

1)  einem  Vorstande« 

2)  drei  Classen  -  Secretären , 

3)  einer  verhältnissmässigen  Anzahl  sowohl  ordentli- 
cher in  München  wohnender  Mitglieder,  als 

4)  ausserordentlicher  oder  Ehrenmitglieder«  und 


52 

5)  einer  angemessenen  Anzahl  korre^ondirender  Mit- 
glieder. 
Diejenigen    ordentlichen  Mitglieder,    welche    ihren 
Wohnsitz  in  München  aufgeben,  treten  in  die  Reihe 
der  ausserordentlichen  Mitglieder  ein. 

Die  dermaligen  auswärtigen  ordentlichen  Mitglieder 
behalten  zwar  ihre  bisherige  Stellung  zur  Akademie, 
in  Zukunft  können  jedoch  die  ausser  München  wohnen- 
den Individuen  nur  in  der  Eigenschaft  ausserordentli- 
cher oder  Ehrenmitglieder,  oder  correspondirender 
Mitglieder  eintreten* 

V.  Der  Vorstand  wird  von  sämmtlichen  ordent- 
lichen Mitgliedern  der  Akademie  aus  ihrer  Mitte  durch 
Stimmenmehrheit  gewählt,  bedarf  jedoch  zur  Ausübung 
seines  Amtes  Unserer  königlichen  Bestätigung.  Er  be* 
kleidet  die  ihm  auf  diese  Art  übertragene  Stelle  jeder- 
zeit drei  Jahre,  ist  aber  jederzeit  wieder  wählbar  5  die 
Function  des  aus  der  ersten  Wahl  hervorgehenden 
Vorstandes  wird  sich  jedoch  ausnahmsweise  nur  auf 
zwei  Jahrcf  erstrecken. 

Der  Vorstand  wacht  über  die  genaue  Beobachtung 
der  Statuten  und  die  Erfüllung  der  Pflichten  eines  je- 
den Mitgliedes  oder  Angehörigen  der  Akademie, 

Er  führt  in  den  allgemeinen  Versammlungen,  und» 
so  oft  er  es  zuträglich  findet,  auch  in  den  besonderen 
oder  Classenversammlungen  den  Vorsitz;  er  kann  aus- 
serordentliche Versammlungen  anordnen;  er  unter- 
zeichnet alle  Ausfertigungen  der  Akademie,  und  hat 
ü}>erhaupt  alle  Befugnisse,  so  wie  alle  Verpflichtungen 
eines  Gollegialvorstandes.  Im  Falle  der  Abwesenheit 
oder  sonstigen  Verhinderung  überträgt  er  die  Geschäfte 
des  Vorstandes  einem  Glasseh  -  Secretär. 

VI.  Die  Glassen-Secretäre  werden  aus  de  n  ordent- 
lichen Mitgliedern  jeder  Glasse ,  und  von  denselben 
durch  Stimmenmehrheit  gewählt;  diese  Wahl  moss  Uns 


55 

jedesmal  angeseigt  werden»  ohne  jedoch  Unserer  Be- 
stätigung zu  bedürfen.  Die  Functionen  der  Classen^ 
Secretäre  dauern  jedereeit  drei  Jahre,  nach  deren  Ab- 
fluss  eine  neue  Wahl  statt  findet,  bei  welcher  sie  wie- 
der wahlbar  sind.  Die  Glassen-Secretäre  geben  in  Ab- 
wesenheit des  Vorstandes  die  Gegenstande  der  Ver- 
bandlungen in  den^  Versammlungen  ihrer  Glassen  an, 
fahren  das  Protoholl  und  die  Gorrespondens  derGlasse, 
nehmen  in  Empfang,  was  besonders  an  dieselbe  ge- 
richtet ist,  verfassen  die  Ehrenreden  auf  die  der  Aka- 
demie durch  den  Tod  entrissenen  Mitglieder  ihrer 
Classe,  und  redigiren  gemeinschaftlich  die  durch  den 
Druck  bekannt  zu  machenden  Jahresberichte  der 
Akademie. 

VII.  Die  erste  dermalige  Ernennung  der  ordentli- 
chen Mitglieder  der  Akademie  wird  immittelbar  von 
'Uns  ausgehen,  für  die  Zukunft  aber  hat  die  Akademie 
ihre  Mitglieder  durch  freie  Wahl  mit  Vorbehalt  Un- 
serer jedesmaligen  Bestätigung  zu  ersetzen.  Die  Zahl 
der  ordentlichen  Mitglieder  der  Akademie  setzen  Wir 
für  die  Zukunft  für  jede  Glasse  auf  höchstens  zwölf, 
daher  im  Ganzen  mit  Einschluss  des  Vorstandes  und 
der  Glassen- Secretare  auf  sechs  und 'dreissig  fest.  Jeder, 
der  künftig  als  ordendiches  Mitglied  der  Akademie  auf- 
genommen werden  soll,  muss  der  gelehrten  Welt  durch 
schriftstellerische  Werke  von  anerkanntem  Wertho  oder 
durch  wichtige  Entdeckungen  bekannt,  von  unbeschol- 
tenem Charakter  und  in  München  wohnhaft  seyn.  Im 
Uebrigen  ist  die  Wahl  ganz  frei,  und  die  Mitglieder 
der  Akademie  können,  unter  den  obigen  Voraussetzun- 
gen, aus  der  Glasse  der  Geistlichkeit,  der  Staatsdiener, 
des  Militärstandes,  der  öffentlichen  Lehrer  an  der  Uni- 
versität und  den  Studienanstalten,  und  der  Privatge- 
lehrten gewählt  werden.  Die  Pflichten  der  ordentlichen 
Mitglieder  liegen  unmittelbar  im    Zwecke   der  Anstalt 


»4 

ihre  wesentliche  Verbifndlicyieit  besteht  in  thätiger 
Mitwirkung  an  den  Arbeiten  der  Akademie  und  unun» 
.terbrochener  Tbeilnahme  an  ihren  Berathungen.  Jedes 
JVIitglied  der  Akademie  hat  bei  seinem  Eintritte  in  die- 
selbe eine  von  ihm  veriasste,  des  Druckes  würdige 
Inauguralabhandlung  in  öffentlicher  Sitzung  zu  verlesen. 
Vin.  Zu  Ehren-  oder  ausserordentlichen  Mitglie- 
dern werden  solche  inländische  oder  auswärtige  Indi- 
viduen gewählt,  welche  nach  ihren  Verhältnissen  die 
Bedingungen  zu  ordentlichen  Mitgliedern  nicht  erfüllen, 
aber  sonst  durch  Rang  oder  andere  äussere  Verhältnisse» 
verbunden  mit  wissenschaftlichen  Kenntnissen  imd  Liebe 
zu  den  Wissenschaften,  zur  Beförderimg  der  Zwecke 
der  Anstalt  beitragen  können.  Die  Akademie  legt  ihnen 
keine  Pflichten  auf,  imd  es  steht  ihnen  frei,  den  Sitzun- 
gen beizuwolmen,  und  Abhandlungen  vorzulesen,  oder 
einzusenden ,  welche ,  wenn  sie  des  Druckes  würdig  be- 
funden werden,  in  die  Denkschriften  der  Akademie  auf- 
zunehmen  sind. 

IX.  Zu  eorrespondirenden  Mitgliedern  werden  von 
in-  und  ausländischen  Gelehrten  diejenigen  ausersehen, 
welche  durch  zweckmässige  Mittheilungen  über  wissen- 
schaftliche Gegenstände  fortwährend  der  Akademie  nütz- 
liche Dienste  zu  leisten  im  Stande  und  bereitwillig  sind. 

X.  Die  ausserordentlichen  sowohl,  als  die  eorrespon- 
direnden Mitglieder  werden  von  der  Akademie  selbst, 
mit  Vorbehalt  Unserer  jedesmaligen  Genehmigung 
gewählt. 

XI.  Jedem  Mitgliede  der  Akademie  steht  der  Aus* 
tritt  aus  diesem  Verein  frei^  zur  wirklichen  Ausschlies- 
sung aber  wird  Unsere  ausdrückliche  Sanction  erfordert. 

XII.  Nur  jene  Mitglieder  der  Akademie,  welche 
zu  öffeiitlichen  regelmässigen  Vorlesungen  an  der 
Ludwig -Maximilians.  Universität,  cm  der  polytechnischen 
Schule  oder    im   anders   «hnliohen  ^taaUanstaJten  sich 


Terpflichteti ,  kdimen  in  Zv^kamü  aus  dtm  Poml  4«r 
Akademie  einen  ständigen  Gebalt  erhalten.  AvusardMi 
werden  Wir  dem  Vorstände  und  den  daMen-Secretären 
für  die  Dauer  ihrer  Functionen  angemessene  jährlieha 
Remunerationen  aus  dem  der  Akademie  eugetriesenen 
Fond  bewilligen. 

XTII.  Dem  Vorstande  und  den  Sccretären  wird  noch 
zur  Besorgung  der  Kanzleigeschä'fltc ,  und  zur  Führung 
der  Regle -Rechnung  ein  Actuar  mit  einem  angemessenen 
Functionsgehahc,  und  ein  Ranzleigehülfe  gegen  Taggeld 
beigegeben.  Der  Actuar  hat  zugleich  das  Einlaufs-Tage- 
buch  zu  führen,  die  Ausfertigungen  der  Akademie  zu 
besorgen,  und  die  Registratur  derselben  in  Ordnung 
zu  erhalten. 

XIV*  Das  Staattministerium  des  Innern  (Section 
für  die  Angelegenheiten  der  Kirche  und  des  Unter* 
richts,  oder  die  hiefür  bestimmt  werdende  Stelle)  dem, 
in  Beziehung  auf  ihre  äussere  Thätigkeitt  und  Geschäfte* 
Verhältnisse,  die  Akademie  als  wissenschaftlicher  Verein 
untergeordnet  ist,  kann,  so  oft  es  für  nothwendig  er* 
achtet  wird,  das  Gutachten  der  Akademie  über  wissen* 
schaftliche  Gegenstände,  welches  diese  imentgeltlich 
zu  geben  Terpflichtet  ist»  erholen,  auch  wegen  beson* 
derer  Beachtung  einzelner  Gegenstände  specielle  Auf- 
träge an  dieselbe  erlassen,  so  wie  hinwieder  die  Aka-* 
demie  berufen  ist,  wichtige  und  gemeinnützige  Resul- 
tate ihrer  Forschungen  und  Beobachtungen,  dann  be- 
gründete Ansichten  über  wahrhaft  dringende  Bedürf- 
nisse der  im  Artikel  II.  bezeichneten  Wissenschaften 
dem  genannten  Staassministerium  vorzulegen.  Auch 
hat  die  Akademie  selbst  durch  Herstellung  und  Fort- 
führung einer  ununterbrochenen,  freien,  jedoch  rein 
wissenschaftlichen  Verbindung  mit  gelehrten  Instituten 
und  GeselltohafteB  des  In -und  Auslandes  die  eur  Er- 


He 

reichung '  ihres  Zweckes  dienlichen  Hilfsmittel  va  ver- 
mehren. 

XV«  Die  ifvissensehaftliche  Thatigheit  der  Akademie 
äussert  sich  Torztiglich  durch 

1)  Beratfaung, 

2)  Schrift  und  Druck, 

3)  Ermunterung. 

XVI.F  Zum  Behufe  einer  freien  wissenschaftlichen 
Berathung  sollen  in  gewissen  Zeiträumen  theils  ordent- 
liche allgemeine,  theils  Classen  -  Sitzungen  gehalten 
werden,  in  welchen  die  von  der  allerhöchsten  Stelle  an 
die  Akademie  zum  Gutachten  gebrachten  Fragen  bera- 
then,  die  wichtigeren  auswärtigen  Correspondenznach- 
richten  vorgelegt,  die  von  den  einzelnen  Mitgliedern 
verfassten  Abhandlungen  und  Vorträge  gelesen,  die 
Wahlen  neuer  Mitglieder  vorgenommen,  und  überhaupt 
alle  zur  gemeinsamen  Berathung  der  Akademie  oder 
ihrer  einzelnen  Classen  geeigneten  Gegenstände  discu- 
tirt  werden. 

XVII.  In  jedem  Jahre  sollen  zwei  Öffentliche,  feier- 
liche Sitzungen  gehalten  werden,  nämlich  am  Namens- 
tage des  regierenden  Königs  und  am  28.  März,  als  dem 
Tage  der  ersten  Stiftung  dieses  wissenschaftlichen  Ver- 
eins. In  diesen  beiden  festlichen  Versammlungen  sol- 
len, neben  gedrängten  Bechenschafts  -  Berichten  über 
das  Wirken  der  Akademie,  Abhandlimgen  über  wissen- 
schaftliche Gegenstände  von  allgemeinerem  Interesse 
und  Gedächtnissreden  auf  ausgezeichnete  verstorbene 
Mitglieder  vorgetragen  werden. 

XVIII.  Die  Mittheilung  durch  Schrift  und  Druck-be- 
steht  vorzüglich  in  der  Herausgabe 

1)  der  akademischen  Denkschriften,  in  welche  die  von 
Mitgliedern  der  Akademie  verfassten  wichtigeren 
Abhandlungen  aufzunehmen,  jedoch  dieselben  zur 
Erleichterung  des  Absatzes  in  besondere,  nach  den 


57 

Tersebiedenen    Glasscfn    der '  AlftdMiile    geordiiett 
Hefte  zu  yertheilen  sind) 

2)  der  Sammliisg  der  für  die  vaterlandische  Geschichte 
wichtigen  Urhunden ,  welche  unter  dem  Namen 

„Monumenta  boica** 
bekannt  9    imd    unter  besonderer  Berücksichtigung 
der  Städte  -Urkunden  mit  Ausdehnung  auf  geschicht- 
liche Urkunden   aus  den  neu  erworbenen  Gebiets- 
theilen  des  Königreiches  i'orteusetzen  ist,  und 

3)  einer  Literatur-  Zeitung  unter  geeigneter  Mitwirkung 
anderer,  nicht  sur  Akademie  gehöriger  Gelehrten« 

XIX.  Ermunternd  wirkt  die  Akademie  der  Wissen- 
schaden  vorzüglich 

i)  durch  Ausschreibung  wahrhaft  interessanter  wissen- 
sbaftlicher  Preisfragen,  und  Belohnung  ihrer  ge- 
lungenen Lösung^ 

2)  durch  Zuerkennung  akademischer  Denkmünzen  für 
eingesendete  gelungene  Arbeiten« 

XX.  Indem  Wir  hiedurch  Unserer  Akademie  der 
Wissenschaften  die  Hauptbestimmungen  ihrer  künftigen 
Wirksamkeit  vorgezeiebnet  haben,  tragen  Wir  derselben 
auf,  eine  auf  diese  Bestimmungen  gegründete  Geschäfts- 
ordnung zu  entwerfen,  und  Uns  zur  Genehmigung  vor- 
zulegen. 

Gegenwärtige  Verordnung  soll  durch  das  Regie- 
rungsblatt zur  allgemeinen  Kenntniss  gebracht,  und 
durch  Unser  Staatsministerium  des  Innern  förderlich 
in  Vollzug  gesetzt  werden. 

Mimeben  am  21.  März.  1827. 

Ludwig. 

Fürst  V.  Wrede.    Graf  v.  Thürheim.    Freiherr 

V«  Zentner,     v.  Maillot.     Graf  v.  Armansp erg. 

Nach  dem  Befehle 
Seiner  Majestät  des  Königs 
Egid  v.  Kob  eil. 


5» 

ir«rar4iiiiftiiff  Aller  Ale  wiMeiis«luiMielim 
SammlaiiKeii  Tom  91«  lIEftra  1899. 

Ludwig 
von  Gottes  Gnaden  König  von  Bayern  etc. 

Nachdem  die  von  Uns  verfügte  Versctznng  der  Lud. 
wig- Maximilians -Universität  von  Landshut  nach  Mün- 
chen und  die  neue  Gestaltung,  welche  Wir  durch  Unsere 
Verordnung  vom  Heutigen  der  Ahademie  der  Wissen- 
schaften gegeben,  auch  auf  die  bisherige  Aufsicht,  Be- 
wahrung und  Benutzung  der  wissenschaftlichen  National- 
Sammlungen  und  Institute,  welche  bisher  als  Attribute 
der  Akademie  erhlärt  waren,  einen  wesentlichen  Ein- 
fluss  äussern  und  in  dieser  Beziehung  mehrere,  theils 
abändernde ,  theils  erläuternde  Bestimmungen  nothwen- 
dig  machen,  so  haben  Wir  Uns  bewogen  gefunden,  auf 
Antrag  Unseres  Staatsministeriums  des  Innern,  nach  Ver- 
nehmung des  Staatsraths,  zu  beschliessen,  wie  folgt: 

!•  Die  wissenschaftlichen  Sammlungen  und  Anstalten, 
welche  ;  durch  die  Verordnung  vom  1.  Mai  1807  zu 
Attributen  der  Akademie  der  Wissenschaften  erklärt 
worden  sind,  nämlich: 

i)  die  Central  -  Bibliothek , 

2)  die  mineralogische  Sammlung, 

3)  die  zoologische  Sammlung, 

4)  die  ethnographische  Sanunlung, 

5)  das  Gab  inet  der  physikalischen  und  matkcfliatiichen 
Instrumente , 

6)  die  polytechnische  Sammlung, 

7)  das  Münzcabinet, 

8)  das  Antiquarium , 

9)  die  Sternwarte  bei  Bogenhausen  mit  ihren  InUru- 
menten » 


m 

10)  das  chemische  Laboratorium  mit  seinein  ApparatOi 

11)  das  anatomische  Theater, 

hören  auf,  Attribute  der  genannten  Akademie  au  seyn; 
fttehen  jedoch  für  sämmtliche  Mitglieder  der  Akademie 
sur  ferneren  und  ununterbrochenen  wissenschaftlichen 
Besatzung  offen, 

II.  Sie  sind  und  bleiben  nach  Tit.  III.  $.  2.  Nro.  7 
und  §.  3  der  Verfassungsurkunde  unveräusserliches 
Staats -imd  Nationalgut,  wobei  es  sich  jedoch  von  selbst 
versteht,  dass  hierdurch  die  Verausserung  von  Doublet- 
ten  oder  einzelnen  unbrauchbar  gewordenen  OegenstÜn- 
den  jener  Sammlungen  zum  Behufe  neuer  Anschaffun- 
gen nicht  ausgeschlossen  ist. 

IIL  Die  wissenschaftlichen  und  artistischen  Samm- 
lungen, welche  die  Ludwig  -  Maximilians  -  Universität 
bisher  in  Landshut  besessen,  luid  bei  ihrer  Versetzung 
nach  München  mitgebracht  hat,  nämlieh : 

1)  die  Universitätsbibliothek, 

2)  die  mineralogische  Sammlung , 

3)  die  zoologische  Sammlung, 

4)  das  mathematische  und  physikalische  Cabinet, 

5)  das  chirurgische  Gabinet, 

6)  der«pharmaceutische  Apparat, 

7)  die  Modell-  Sammlung, 

8)  die  Gemälde  •  Sammlung, 

9)  das  Kupferstich  -  Cabinet, 

10)  die  sum  urbanischen  Saale  gehörenden  wbsenschaft- 

lichcn  und  artistischen  Gegenstände, 
sind  und  bleiben  nach  Tit.  IV.  §.  9.  und  10  der  Ver- 
fassungsurkunde ein  luiveräusserliches  Eigenthum  und 
Attribut  der  Ludwig  •  Maximilians  -  Universität  in  Mün- 
chen unter  den  im  Art.  11.  angeführten  Beschränkungen. 
IV-  Die  im  Art.  1.  benannten  wissenschaftlichen 
National  -  Sammlungen  und  Institute  sollen  den  Mitglie- 
dern der  Universität  theils  sum  Mitgebrauch  in  Gemein. 


Schaft  mk'den  Mitgliedern  der  Akademie  der  Wissen- 
schaften offen  stehen,  theils  dem  Unterrichte  an  der 
Hochschule  und  anderen  höheren  UnterrichtsanstaJten 
des  Staates,  welche  in  Unserer  Residenzstadt  ihren  Site 
haben 9  vorzugsweise  gewidmet  seyn. 

Dagegen  sollen  die  der  Universität  gehörenden  Samm- 
lungen mit  den  Sammlungen  des  Staates  vorbehaltlich 
der  Eigenthumsreclite  der  Universität  nach  Thunlichkeit 
in  unmittelbare  Verbindung  gebracht  werden. 

V.  Hiernach  werden 

1)  die  mathematischen  und  physikalischen  Instrumente 
der  Universität, 

2)  die  zoologische  Sammlung  und 

3)  die  technologischen  Modelle  derselben,  den  gleich- 
artigen Sammlungen  des  Staates,  so  wie  die  der  Uni- 
versität gehörenden  vorzüglicheren  Gemälde  der  Pina- 
kothek dergestalt  einverleibt,  dass  sie  mit  denselben 
ein  Ganzes  bilden,  jedoch  zur  urkundlichen  Sicherung 
des  Eigenthums  der  Universität  in  besondere  Verzeich- 
nisse gebracht  und  beglau)>igte  Abschriften  dieser  Ver- 
zeichnisse, auf  welchen  durch  den  im  Art.  XV.  be- 
zeichneten General-  Conservator  das  Anerkenntniss  der 
Eigenthumsr echte  der  Hochschule  beurkundet  werden 
muss,  in  das  Archiv  der  Universität  niedergelegt  werden. 

Die  mit  den  Universitätsrechnungen  vorschriftsmässig 
vorzulegenden  Ueb ersichten  der  Inventars  -  Ab  -  und  Zu- 
gänge müssen  in  triplo  angefertigt  und  von  dem  Rector 
der  Universität ,  so  wie  dem  General  -  Conservator  un- 
terfertigt werden,  das  eine  Exemplar  bleibt  bei  der 
Rechnung,  das  andere  geht  nach  vollendeter  Rech-« 
nungsabhör  an  den  General- Conservator «  und  das 
dritte  wird  im  Universitätsarchiv  hinterlegt. 

Alle  seehs  Jahre  muss  das  General  -  Inventar  recti- 
fieirt  und  durch  eine  gemischte,  aus  Mitgliedern  des 
Gen«ra]  •  Conservatoriums  und  der  Universität  gebildet« 


6t 

Gommission  mit   dem   Bettande  der  Sammlungen  ver- 
blieben werden. 

Dagegen  haben  die  auf  solche  Weise  vereinigten  ma- 
thematischen, physikalischen,  eoologischen  und  polytech- 
nischen Cabinete  dem  akademischen  Unterrichte  an  der 
Hochschule  und  an  der  su  errichtenden  polytechnischen 
Schule  in  diesen  Fächern  su  dienen. 

VI.  Die  mineralogischen  Sammlungen  des  Staates 
und  der  Universität  bleiben  getrennt,  jedoch  kann 
erstere  ebcnfalls^zum  akademischen  Unterricht  gebraucht 
werden,  so  wie  auch  künftig  aUe  erforderlichen  neuen 
Anschaffungen  von  Mineralien  in  der  Regel  nur  für  die 
Nationalsammlung  aus  der  dafür  ausgeworfenen  Aver- 
salsumme  bestritten  werden,  für  die  Sammlung  der 
Universität  aber  neue  Ankäufe  auf  Rechnung  der  Hoch- 
schule nur  in  so  fern  und  in  dem  Maasse  statt  finden  sol- 
len, als  dieselben  unentbehrlich  sind,  um  jener  Samm- 
lung den  Charakter  der  Selbstständigkeit  su  bewahren. 

VII.  Der  botanische  Garten  bleibt  nebst  den  dazu 
gehörenden  -  Gebäuden  und  Sammlungen  zwar  eben- 
falls  Staatseigenthum ,  soll  jedoch  künftig  grössteutheils 
dem  akademischen  Unterrichte  in  der  Botanik  gewidmet 
seyn,  übrigens  wie  bisher  auf  Kosten  des  Staates  unter- 
halten werden. 

VIII.  Das  nämliche  Verhältniss  findet  in  Sinsicht 
des  chemischen  Laboratoriums  und  des  anatomischen 
Theaters  statt. 

IX.  Die  Sternwarte  bei  Bogenhausen ,  welche  wegen 
ihrer  Entfemtmg  von  der  Stadt  zum  akademischen  Un- 
terrichte nur  selten  und  auf  beschränkte  Weise  benutzt 
werden  kann,  bleibt  nebst  den  dazu  gehörenden  astrono- 
mischen Instrumenten  rein  wissenschaftlichen  Forschun- 
gen und  Beobachtungen  gewidmet  und  soll  fortwährend 
auf  Kosten  des  Staates  unieilialten  werden,       . 


X.  Das  der  UniversiUCi  gehdrende  Kupferstich  -  Gabi- 
net  wird  nicht  tnit  der  National- Kupferstichsammlung 
vereinigt  9  sondern  dient  ausschliesslich  als  Hilfsmittel 
zum  Vortrag  der  neueren  Kunstgeschichte  an  der  Hoch- 
schule. Jedoch  kann  die  Erhaltung  derselben  dem  Con- 
servator  des  Central  -  Kupferstich  -  Cabinels  übertragen 
werden,  welcher  alsdann  der  Un^ersität  hiefür  verant- 
wortlich bleibt. 

XI.  Die  chirurgischen  und  pharmaceutischen  Instru- 
mentarien und  Apparate  der  Universität  bleiben,  da 
die  Akademie  keine  dergleichen  Sammlungen  besessen 
hat,  auch  künftig  ungethciltes  Attribut  der  Universität. 

XII.  Das  Antiquarium  und  das  Münz  -  Gab  inet,  welche 
theils  wegen  ihrer  örtlichen  Stellung,  theils  wegen  an- 
derer Verhältnisse  für  den  akademischen  Unterricht 
nur  auf  sehr  beschränkte  Weise  benützt  werden  kön- 
nen, bleiben  ferner,  wie  bisher,  unter  der  ausschlies- 
senden  Aufsicht  und  Bewahrung  des  Staates. 

'XIII.  Die  Ceqtral  -  Bibliothek  und  die  Universitäts- 
Bibliothek  sollen  fortwährend  getrennt  erhalten  wer- 
den 5  die  erstere  hat  unter  der  unmittelbaren  Aufsicht 
des  Staates,  die  letztere  unter  jener  der  Universität  zu 
stehen. 

Auch  die  für  beide  Institute  bestimmten  Dotationen 
bleiben  getrennt^  um  jedoch  mit  diesen  Mitteln  vielsei- 
tigere Zwecke  erreichen  zu  können,  ist  dafür  zu  sor- 
gen, dass  künftig  in  der  Regel  nicht  die  nämlichen 
Werke  für  beide  Sammlungen  angeschafft  werden ,  die 
Fälle  ausgenommen,  wo  beide  Sammlimgen  das  nämliche 
Werk  wegen  seines  anerkannt  classischen  Werthes  oder 
«ur  Behauptung  ihres  selbstständigen  Gharakters  noth- 
wendig  besitzen  müssen. 

Insbesondere  ist  diese  Vorschrift  in  Besiehuag  «uf 
kostspielige  Prachtwerke  zu  beobachten. 


65 

Bei  EnfscheiduBg  der  Frage v  für  weleke  der  beiden 
Sammlungen  ein  neues  Werk  angeschaitt  nv erden  soll, 
ist  von  dem  Grundsatze  auszugeben,  dass  die  National- 
Bibliothek  mehr  den  allgemeinen,  die  Universitäts- Bi- 
bliothek dagegen  mehr  den  besonderen  und  positiren 
Wissenschafken  gewidmet  seyn  soll. 

Zur  Ausfültrung  dieser  Bestimmung  ist  es  noth wen- 
dig, dass  die  Gonservatoren  beider  Samndungen  sich 
bei  neuen  Anschaffungen  fortwährend  mit  einander  be- 
nehmen und  sich  wechselseitig  die  Einsicht  der  Gatidoge 
ungehindert  gestatten. 

Die  jährlichen  Etats  beider  Büchersammlungen,  und 
die  denselben  ssur  Basis  dienenden  Operationsplane  für 
jedes  Jahr  sind  von  einer  im  Art.  XVIIL  näher  bezeich- 
neten, aus  Mitgliedern  des  General  -  Gonservatoriums 
und  der  Universität  bestehenden  besonderen  Bibliotfaeks- 
Gommission  zu  berathen. 

IJebrigens  versteht  es  sich  von  selbst,  dass  die  Gentral- 
Bibliothek  von  den  Lehrern  an  der  Hochschule,  und  un- 
ter den  erforderlichen  Beschränkungen  auch  von  den 
Studirenden  an  derselben,  eben  so  benuzt  werden  kann, 
wie  die  üniversitäts- Bibliothek  den  Mitgliedern  der  Aka- 
demie der  Wissenschaften  zum  Gebrauche  offen  steht. 

XIV.  In  Beziehung  auf  das  zur  Verwaltung  und  Be- 
wahrung aller  dieser  wissenschaftlichen  Schätze  erforder- 
liche Dienstespersonal  verordnen  Wir 

1)  dass  die  als  selbstständige  Sammlungen  verbleibenden 
Attribute  der  Universität  auch  künftig  von  den  Pro- 
fessoren, welche  die  einschlägigen  Fächer  vortragexE» 
verwahrt  werden,  imd  diese  hierür  der  Universität 
verantwortlich  seyn  sollen, 

2)  dass  die  Verwahrung  imd  Verwaltung  der  Üni- 
versitäts-Bibliothek  ebenfalls  dem  dafür  , aufgestell- 
ten und  der  hohen  Schule  darum  verantwortlichen 
Personal  übertragen  bleiben  soll. 


64 

Auch  werden  die  Anträge  wegen  Wiederbesetsung 
der  faiebei  in  Erledigung  kommenden  Stellen  von  dem 
Universitäts-Senate  ausgehen. 

XV.  Zur  Aufsicht  imd  Bewahrung  der  wissenschaft- 
lichen Sammlungen  des  Staates  dagegen  werden  von  Uns 
besondere  Conservatoren  angestellt,  welche  Wir  vor- 
xugsweise  aus  der  Reihe  der  Mitglieder  der  Akademie 
der  Wissenschaften  oder  der  Universität  wählen  wer- 
den, und  welche  in  der  Person  eines  ebenfaDs  von  Uns 
zu  ernennenden  General  -  Conservators  ihren  gemein- 
schaftlichen Vorstand  haben. 

Diese  Conservatorennebst  ihrem  Vorstande  bilden  ssusam- 
men  eine  im  Wesentlichen  sowohl  von  der  Akademie  der 
Wissenschaften,  als  von  der  Universität  unabhängige, 
unmittelbar  unter  Unserm  Staatsministerium  des  Innern 
(Section  für  die  Angelegenheften  der  Kirche  und  des 
Unterrichts,  oder  die  dafür  bestimmt  werdende  Stelle) 
stehende  Behörde  unter  der  Benennung:  „GeneraLCon- 
servatorium  der  wissenschaftlichen  Sammlungen  des 
Staates. " 

XVI.  Jede  dieser  Sammlungen  imd  Anstalten  hat 
eine  besondere,  ihrer  Erhaltung  und  Vermehrung  ge- 
widmete Dotation,  welche  jederzeit  etatsmässig  festge- 
sezt  und  über  deren  Vei Wendung  jährlich  Rechnung 
abgelegt  wird« 

Neue  Ankäufe  für  diese  Sammlungen  werden  von 
den  einzelnen  Conservatoren  dem  Vorstand  in  Antrag 
gebracht,  welcher  über  die  Statthaftigkeit  der, minder 
bedeutenden  zu  entscheiden  hat)  beträchtliche  neue  An- 
Bchaifungen,  welche  einzeln  die  Summe  von  Einhundert 
Gulden  übersteigen,  bedürfen  der  Genehmigung  des 
Staatsministeriums  des  Innern. 

Alle  hierüber,  so  wie  über  die  andern,  diese  Institute  be- 
treffenden Gegenstände  an  Unser  Staatsministerium  zu 
erstattenden  Berichte  werden  von  dem  Gen^ral-Conser- 


OK 

▼alor  nnterseiclinet  und  Yon  dem  einsehU'gigen  Gonterl 
Tator  mit  unterschrieben. 

XVll.  Zu  Conservatoren  derjenigen  Sammlungen  und 
Anstalten,  welche  Torzugswei^e  dem  Unterrichte  an  der 
Hochschule  gewidmet  sind,  werden  wir  die  ordentlichen 
Professoren  der  betreffenden  Fächer  an  der  UnWersitat 
mit  dem  Vorbehalte  ernennen,  ihnen  Ad)uncten  beizu- 
geben, welche  ebenfalls  zu  öffentlichen  Vorlesungen  an 
der  Hochschule  verbunden  seyn  sollen» 

XVni.  Die  Aufsicht  über  die  Central. Bibliothek  ist 
einem  Ober -Bibliothekar  mit  dem  Charakter  eines  Di- 
rectors  übertragen,  welcher  zwar  zu  dem  General  -  Con- 
servator  in  dem  nämlichen  Verhältnisse,  wie  die  übri- 
gen Conservatoren  steht,  allem  über  das  übrige,  bei  der 
Bibliothek  angesteÜfe  Dienstpersonal,  wieder  alle  Func- 
tionen eines  Vorstandes  ausübt,  die  laufenden  Ausgaben 
selbst  anweiset,  und  über  durchaus  nothwendige  oder 
geringfügige  Ankäufe  unter  Beobachtung  der  im  Art. 
XIV.  ertheilten  Vorschriften  selbst  entscheidet« 

Die  grösseren  und  wichtigeren  Ankäufe  für  die  Bi- 
bliothek sind  Ton  einer  besonderen  Bibliotheks  -  Commis- 
sion  3EU  priifen ,  in  welcher  der  '  General  -  Conserrator 
den  Vorsitz,  der  Oberbibliothekar  den  Vortrag  führt, 
und  zu  deren  Atzungen  sowohl  dße  Classen^Secretäre 
der  Akademie  der  Wissenschaften  ah  die  JÖekane  ^er 
einschlägigen'  Fakultäten  und  -  die  '  BibKothekare  der 
Hochschule  jedesmal  beleuziehen  sind. 

XIX.  Dem^General-^Gomervatorium  wird  ein  Actuar, 
zugleich  Rechnung^ührer,  so  wie'  den  einzelnen  Samm. 
langen  und  Anstalten  •  die  erforderliche  Zahl  von 
Dienern,  letztere  als  Funetiotfars,  beigegeben. 

Nach  gegenwärtiger  Verordnung  sind,  so  lange  Wir 
nicht  anders  verfügen,  die  genannten  wissenschaftli- 
chen Sammlungen  und  Anstalten  zu  behandeln,  auch 
soll  dieselbe  durch  das  Regierungsblatt  zur  5ffentlichen 

5 


66 

I 

Keimtnisf  gebracht,  und  4ur4^K  ffa^ier  StaaUminitterium 
des  Innern  förderlich  in  Vollzug  gesetzt  werden. 
..  ,  M^inchvn  dan  21.  Märt  1627*'         : 

Lud  wi  g.    '         '• 
Fürst  V.  Wrede.     Graf  v.  Thürheim.      Freiherr 
V.  Zentner.     ▼.  Maillöt/    Gr.  v.  Arttiansperg. 

Nach  dem  Befehle 
.Seiner  Majestät  des  Königs 
l^id  y.  Kabel JL    . 


(i}««cliftfl;«orilnaii||;  dca*  k^nii^llcliieia  Alui^ 
demle  der  HWimme^mtM^Bkite^y 

von  Seiner  Majestät  denn  Könige  unterm  4,  Augmt  i899 

genßhiHigt, 


Wahlen: 

i.  des  Vwstan4ßs  un^  der  ^ecf;etäre. 
$.  I.  Die  Wahl  des  ^. Vorsti^des  upd  der  Classen- 
Secreta're  hat  ii^  einer  Vlersammlung ,  vn  welcher  alle 
Stimmbereich tigten  Mitglieder  eingeladen  werden,  bin- 
nei>  /*^ier  Wachen  nach,  ^rledigii^g- der  Stelle  durch 
Stimmzettel  zu  gesc^^hen,  ^  welche  der  ftmctionirende 
Vorstand  eröffnet y, und  welohe-Ton  dem  pr^otokoUfäh: 
rende^  Gla;ssea  ^«cir/Btär  eingesehen  werden«  Die  Fttnc 
tion  4es  neugewählt^n  Vo^sjtandes.  begibst  .unmittelbar 
n^ph  erfolgter  Kiöniglicten  Bestätigung ,  jene  der  Clas- 
scn-Secretare  gleicj^  nach»  bekannt  gemachter  Wahl. 

2.  der  ordentlichen  Mitglieder. 

$.  lU    Wenn  eine  der.  st^tutenmässigeA  Stellen,  de- 
'?P<'VfA^<^?^»?^^W  «?itwedar  wxhpnj  jetzt  4er.  Akade- 


«7 

tnie  cttfttlrht,  cdtt  (f.  VII.  des  atleH^Öeksten  Organna- 
fions -RescripU  votti  2U  MSrs  )827)  In  der  Folge  eu- 
stehen  wird,  iik  eixver  Cksse  erledigt  ist,  ao  hat  in  der 
nächaten  ordenftliehen  VersammhiAg  derselben  eine  vor- 
läufige Beratfav^ng  darüber  statt  au  dnden,  ob  unter  den 
gegebenen  Umstanden  eu  ttnge&äuinter  Wiederbesetanng 
der  Stelle  geschritten  werden  soll.  ItA  Bfejahnngsfalle 
haben  die  ordentlichen  Mitglieder  binnen  vierzehn  Ta* 
gen  schriftliche  Vorschläge  bei  dem  Classen  -  Secretar 
einzureichen*' 

Diese  Vorschläge  hi^nnen  sich  Stets '  nur  auf  etnhel. 
mische,  an  Ort  der  Akademie  ^Sdion  befindliche  Ge- 
lehrte, erstredken.  In  einer  den  ordentHchen  Mitglie- 
dern besonders,  angesagten  ausserordentlichen  Sitzung 
der  Classe  berichtet  sodann  der  Secretär  mit  Büchsficht 
auf  die  Erfordei^niase  zur  WÜlilbaYiieit  (§.  VIIj  über 
die  eingegangenen  Vorschläge  V'^orattf,'  wenn  weitet" 
nichts  zu  erinnern  ist^  sofort  über  sämnitliGhe  in  An- 
trag  Gekommene  mittelst  weisser  und  schwarzer  Ku- 
geln in  der  Art  abgestimmt  wird/  dass  jedes  Mitglied 
zum  Behuf  der  Absiinimuiig'  ao  viele  Kugetln'  als  Gandi- 
daten  sind,  unter, ihjnien  aber  nur- Eine  weisse,  erhält. 
Zu  einer  gültigen  WM  wird,  ausser  der  Abwesenheit 
und  Abstltnmung.  von.  wenigstens  drei« Viertheilen,  der 
Mitglieder  absolute  Stimmemneheheit  erfordert*  Das 
von  dem  Cla^sen.- Secretär.  4iufgea<MBaxetie^  ^on  äänliht- 
lichen  Mitgliedern «  so  wie.  von  dem  Vorstonde  oder 
seinem  Stellvertreter  i«ntei«ei ebnete  Protokoll  wird  aar  - 
Kenntniss  der  andern  dessen  den  Secretären  derselben 
mitgetheik.  In  der  nächsten^  aUgemeiuen  Sitzung  wird . 
von  säramtlichen '  ordentlichen  Mit^iled/evn  über  den 
Gewählten  ebenfa&s  mit  weiasen^odersoliwärzeii  Kugeln 
abgestimmt.  Erhalt  derselbe  nicht  die  Mehrheit»,  so 
nmssin  der  Glasse  zu  einer  andern  .Wahl  geschritten.' 
werden.  Im  entgegengesetzten  Falle  wird  nach  erhaltener 

8^ 


68 

Mitglied  einberufen,  und  4fr  Tag  su/ der  Öffentlichen 
Sitiung  (ebend.)  anberaumt,  in  w^ekher  . der  Clasaeiu 
Sftpretär  im  Fall  einer  dur^Ji  Tod  eiageiretonen  Erle- 
digfuig  eine  kurze  Gedacbtnissrede  ie^f  den<  Verstorbe- 
nen, der  Neueintretende  die  vorgeschriebene  Inaugural- 
Abhandlung  vorzulesen  bat. 

3.  der  Eht'enmitgUeder, 

§.  111.  Vorschläge  zur  Ernennung  von  EbrehmitgUe^ 
dem  Jköniien  nur  durch  den  Vorstand  inaeh'  v<»^ngi- 
gern  Benehmen  mit  den  Glaason-Secretärtfli  att^di^  Alia- 
demie  gebracht  werden.  Es  bleibt  j edodi. jedem; Mi t«. 
gliede  der  Akademie  unbenommen,  glekh£ftlla.:eiii«fli 
solchen  Vorschlag  bei  dem  Vorstände  zu  mach«n,  wcl> 
eher  mit  den  Classen-Secretaren  «u  .beftchUe^sen  hat, 
ob  dem  Vorschlage  Folge'  zu  geben-,  oder  ob  40raeIbQ 
sQgleieb  abzulehnen  sey. 

4,  au$seroi\deJiijtlkher  MitgUeder.  . 

§•  IV.  Vorschlage  zu  ausserordentlichen  Mitgliedern, 
die  nach  §.  VIII.  nur  von  der  Wahl  der  Akademie  <a«i8- 
geben  können,  stehen  jedem  einzelnen  Mitgliede  frei^ 
sie  unterliegen  jedoch  einer  vorgangigen  Deliberation 
des  Vorstandes  und  der  Glassen  -  Secretüre. 

Finden  diese  keine  Ursache,  dem  Vorsehlag  Folge  «u 
geben,  so  hat  er  au  f sich  zu  beruhen.  Im  entgegenge- 
setzten Falle  werden  die  Glassen -Mitglieder  von- dem 
Vorstande  zu  schriftlichen  Erklärungen  über  den  ge-' 
machten  Vorschlag  aufgefordert.  ErUart  sieb  die  Majo- 
rität gegen  den  Vorschlag,  so  hat  er  ebenfalls  zu  be- 
ruhen. ^  Ist  die  Majorität  für  denselben,  so  hat  die  Ge- 
sammt- Akademie  in  einer  gewöhnlichen  allgemeinen 
Sitzung  mit  schwarzen  und  weissen  Kugeln  darüber  ab*, 
zustimmen. 


09 

§.  V.  l>ie  Zahl  der  infaAdlsehen  ausserordentlichen 
Mitglieder  einer  Ciasse  darf  die  Hälfte  der  Normal- 
lahl  der  ordientlichen  Mitglieder  einer  Classe  nicht 
übersteigen. 

« 

$.  VI,  Vorbedingungen  cur  Ernennung  auswärtiger 
Mitglieder  und  Correspondenten  sind: 

a)  f;pecielle  Verdienste  um  die  Aliademie  durch  eine, 
längere  Zeit  hindurch  fortgesetzte  thätigc  Verbindung 
mit  derselben,  oder  Einsendung  von  Abhandlungen 
oder  Mittheilungen  anderer  Art,  die  für  werthvoll  er- 
klärt worden.  Bewerbungen  müssen  von  früheren  Ver- 
diensten um  die  Akademie  unterstützet  und  mit  der  Zu- 
sicherung fortwährender  Theilsahme  begleitet  seyn. 
Vorschläge  dieser  Art  können  bei  dem  Classen-Secretär 
zwar  veranlasst  werden,  jedoch  tteta  nur  von  ihm  oder 
dem  Vorstande  ausgehen*  Ueber  die  Vorgeschlagenen 
wird  von  den  ordentlichen  MitgHedem  der  Classe  und 
der  Gesammt- Akademie  mit  schwarzen  \md  weissen  Ku- 
geln abgestimmt. 

b)  allgemeine  Verdienste  um  die  Wissenschaften, 
wobei  entweder  eme  freiwillige  Achtungs  -  Bezeugung 
für  hervorragendes  Verdienst  (durch  Wahl  mm  auswär- 
tigen Mitgliede)  oder  Aufmunterung  jüngerer  vielver- 
sprechender Talente  zu  thätiger  Verbindung  mit  der 
Akademie  (durch  Wahl  zum  Correspondenten)  beaip- 
tiehtigt  wird. 

Am  Ende  Jeden  Vierteljahres  erstattet  der  Olassen- 
Secretär  über  sämmtliche  eingekommene  Vorschläge 
dieser  Art,  wozu  alle  ordentlichen  Mitglieder  berech- 
tigt sind,  einen  erörternden,  besonders  auch  die  ver- 
käitnissmässig  gleiche  Berücksichtigung  der  verschiede- 
nen Fächer  im  Auge  haltenden  Bericht,  in  Folge  dessen 
di«  ordentlichen  Mitglieder   aus  der  Zahl  der   Vorgc- 


.70 

scfilagenei^  jederzeit  E\nr ,  »ußvvä'rtjges ,  MktgUefl  o^er  EH- 
nei^  Gorrespondenten  f.di^irch  StimiiA^nmehrhejt;  «rwäj>- 
len,  Jed^  geschehen^  .Wahl  wird  ui^ti^i: .  Vorlage  '  der 
Acten  dem  Vorstande  angezeigt,  der  in  der  aUgiemeinea 
Sitzung  des  Juli -Monats  über  sa'mmtliche  im  Laufe  des 
Jahres  Ton.jden  Glossto  gesditehenen  Wahlen  die  Abstim- 
mufig  der  Qesa^mmt-AliadeTnie  veranlasst,  und,  hierauf 
die  allerhöchste  Genehmigung  der sßlhen  (§.,  X)  naolr- 
sucht,  DieNanien  der  ja'hrJjch  auf  beid^lei  Art  ($iundb) 
Gewählten  werden  jederzeit  nur  i,n  der  feierlich«« 
Sitzung  am  25.  Ai^gust  bekannt  gemacht. 

S  i  tz  un  g.$  n* 

f.  altgenieint,  ' 

§.  VII.  Allgemeine  Sitzungen  wenden  besonders  ange- 
sagt und,  in  d^r  Regel,  Jeden  vierten  Sonnabend  des 
Monats  gehalten,  Sie  finden  in  dem  Falle  statt,  wenii 
der  Akademie  ein'  Gegenstand  von  allgemeinem  Intei-esse 
vorzulegen  ist.  >      '< 

9.  Classensit%ungen„ 

.  ■     '       •        ,  •  • 

g.  VIII.  Die  CJassen-Sitzungen  finden  in  der  Regel  sok 
den»  drei  übrigen  Sonnabenden  des  Monats  naeJi,  der 
.Ordnung  der  Glasseii  statf.  Qie  or,dentliphen  Cjl^^sen^ 
Sitzungen  werden  nicht  besonders  a^gesagt^,  nur  wenn 
sie  ausserord?3i.tUcher  Umstände,  -yvegen  unterbleiben, 
wird  diess  den  Mitgliedern  besonders  angezeigt.  Die 
ausserordentlichen  Sitzungen,  denen  nur  die  ordentli- 
chen Mitglieder  beiwohnen,  werden  besonders  angesagt» 

§.  4X  Die  gesetzmässigen  Ferien  der  Akademie  dauern 
vom  Ende  August  bis  i.  November. 

§.  X.  Regelmässig  werden  in  jeder  Classen  -  Sitzung 
iron  zwei  Mitgliedern  wissenschaftliche  Vorlesungen  ge- 
halten, d^  nic^J^t  gerade  in  aus(uhrlicbei^  AbhandlungfCiB» 


71 

•ondern  Iraeh  wohl  in  einfacheit  MItfheilttiigeii  gel«g««i- 
heilficher  Erfahrungen,  Beohachtcmgenund  Versuche, 
oder  gelehrter  und  wissenschaftlicher'  Bemerkungen» 
auch  Notizen  über  neue  und  vunsüglich-  bemerhens- 
werthe  Erscheinungen  der -Llt^atur,  bestehen  hdnnen« 
Gegenseitige  Stenvertretungen '  shid  zwar  in  einsehieu 
FSllen  unrerwehrt;  dass  jedotfh  im  Allgemeinen'  jedefe 
ordentliche  Mitglied  jährlich  seine  zwei  Vorlesungen 
halte,  ist  eine  Verpflichtung,-  die  mit  dem  Eintritt  in  die 
Akademie  überhommeii  wird.  TÜmmt  eine  VoHesung 
über  eine  Stunäe  Zeit  in  Anspruch,  so  kann  die  cweHe 
für  diese  Sitzung  unterbleiben;  Ausserordentliche  Mit- 
glieder, wefehe,-  wie  die  hlerwohnenden  Bhren -Mitglie- 
der (§.  vm:)  rücksichtMch  des  Besuches  der  ordentlk 
eben  allgemeinen,  und  der  df dentlichen  Gldssen  -  Sitzun- 
gen, den  ordentlichen 'Mitgliedern  gaüz  gleich  gehalten 
werden,  uiid  in  letzteren  auch  zur  Abgabe  ihrer  Meinung 
^her  wissenschaftliehe  Gegenstände  von  dem  Vorsitzen* 
den  aufgefordert  werden,  oder  freiwillig  übernommene 
Begutachtungen  erstatten,  sind  zu  den  eben  erwähnten 
Vorlesungen  zwar  nicht  verpilichtet,  aber  berechtigt. 
Der  Gegenstand  der  jedesmaligen  Vorlesung  wird  spä- 
testens am  Tage  vor  der  Sitzung  durch  Anschlag  an 
dem  im  Sitzungs- Saale  der  Akademie  angebrachten 
schwarzen  Brette  bekannt  gemacht. 

§.  XI.  Dw  übrigen  Verband] ungs- Gegenstände  in 
den  Classen- Sitzungen,  zu  denen  theils  Berathungen 
über  Anfragen  und  Aufti^äge  des  Staatsministeriums, 
tbeils  die  der  Akademie  zustehenden  Beantragungen 
(k.  XIV. )  gehören,  folgen  sich  in  der  $.  XVI.  bestimnv- 
fen  Ordnung.  Der  Vorstand  erhalt  gemäss  der  §.  V. 
ausgesprochenen  Befugniss,  auch  in  den  Classen  -  Sitzun- 
gen den  Vorsitz  zu  führen,  eine  vorläufige  UebersichC 
der  Verhandlungs  •  Gegenstände  von  den  ClasSen-Secrt* 
tSren. 


^  XIU  Ein  Zwaif;  Junn  «war  in  Aiue)iiNQ£  «lesBcr 
suches  der  allgemelaen  und  Classen-^SUsiuigea  nioiiab 
ftatt  finden;  jedoch  wird  festgesetzt,  das«,  wer  ein  gan- 
zes Halbjahr  hindurch  ohne  notorischen  Abhaltungs- 
Grund  die  Sitzungen  versäumt  hat,  auf  eben  so  lange 
aein  Stimnirecht  in  der  Akademie  verliert ;  wer  auf 
gleiche  Weise  ejn  ganzes  Jahr  ausbleibt,  als  ausgetrete- 
nes Mitglied  zu  betrachten,  und  als  solches  bei  der  al- 
lerhöchsten Stelle  anzuzeigen  sey.  Auch  bringt  es  die 
jeder  Gesellschaft  schuldige  Achtung  mit  sich,  dass  ja^ 
der,  bei  dem  nicht  notorische  Amts  -  Verhältnisse  un- 
vorgesehene Abhaltungen  unvermeidlich  machen,  sein 
X^ichterscheinen  bei  einer  Classen- Versammlung  dem 
.Seoretär,  bei  einer  allgemeinen  Versammlung  dem  Vor- 
stand vorher  anzeigen  lasse. 

§.  XIIL  0ie  nur  aus  Nichtbeachtung  abgekommenen 
Jetons  werden,  jedoch  mit  der  Einschränkung^  wieder 
eingeführt,  dass  sie  bloss  für  ^io  ordentlichen  Classen- 
Sitzungen,  und  nur  den  bei  denselben  anwesenden  ordent- 
lichen Mitgliedern  der  Glasse,  mit  Ausnahme  .des  Vor- 
standes, ertheilt  werden. 

^.XIV.  Auswärtige  Mitglieder  und  Correspondenten, 
die  sich  kürzere  oder  längere  Zeit  hier  aufhalten,  sind 
zum  Besuch  der  allgemeinen  und  der  Classen-Sileungen 
berechtigt,  und  können  von  jedem  Mitglied,  nach  vor- 
ga'ng^er  Benachriclitigung  des  Vorstandes  und  resp. 
des  Classen  -  Secretars,  dazu  mitgebracht  werden. 

Zu  jeder  Classen- Sitzung  kann  nach  vorgangig  er- 
haltener Zustimmung  des  Vorstandes  und  des  betreffen- 
den Secretars  eine  Anzahl  hier  wohnender  oder  durch- 
reisender Freunde  der  Wissenschaften  zugelassen  werden. 

§•  XV.  Die  Protokolle  der  Classen. Sitzungen,  welche 
der  Seeretär  zu  führen, hat,  wie  der  allgemeinen  Sitzun- 
l^n,  bei  welchen  der  Aotuar  der  Akademie  das  Proto- 
koll führt,  circuliren  wie  bisher,    erster«  bei   den  Mit- 


7? 

gised«m  der  Chase,  und  wes:deiL.attch  den  Mitgliedern 
mitgetheilt,  welche  der  SiUung  nicht  beigewojint  ha- 
ben, wenn  die  Vorschrift  (^.  12)  beobachtet  worden, 
oder  der  dort  angenommene  Fall  bei  ihnen  statt  findet ; 
letBter«  bei  allen,  die  der  Sitzung  beigewohnt  haben. 

3.    Oeffentliche  Sitzungen, 

$.  XVL  Die  $.  XVIT.  vorgeschriebenen  Rechenschafts- 
Berichte  werden  von  den  Classen  -  Secretären  unter 
Mitwirkung  des  Vorstandes  gemeinschaftlich  verfasst;  sie 
enthalten  Nachrichten 

a)  von  den  bei  der  Akademie  vorgefallenen  Verän- 
derungen }  b)  von  depi  intereas^nteren  durch  Regierungs- 
aufträge veiranlassten  Untersuchungen^  c)  von  den  in 
den  Classen  vorgelesenen  iLbhandlungenj  d)  Angabe 
der  kuEwischen  von  den  ordentlichen  und  ausserordent- 
liehen  Mitgliedern  heramsgegebenen  Schriften.    . 

Da  diese  Berichte  bei  den  öffentlichen  Sitsungen, 
demnach  halbjährig  erstattet  werden  sollen,  ($.  XVII.) 
so  haben  die  Classen -Secretare  schon  im  Laufe  jeden 
Halbjahres  die  erforderlichen  Materialien  «u  denselben 
zu  sammeln.  Diese  Berichte  werden  jederzeit  gedruckt, 
und  den  Classen  steht  es  frei,  den  Druck  in  dem  Maasse 
zu  veranstalten,  in  welchem  sich  Stoff  dazu  findet,  so 
dass  über  einzelne  Sitzungen,  oder  mehrere  zusammen, 
die  Berichte  auf  halbe  oder  ganze  Bogen  mit  fortlaufen, 
der  Pagmirung  gedruckt  werden.  Diese  Blätter  kann 
die  Classe  während  des  Semesters  als  Bulletins  einzeln 
vertheilen,  doch  so,  dass  die  zurückbehaltenen  Exem- 
plare am  Schlüsse  des  Semesters  zum  Semestral -Bericht 
vereinigt  und  als  solcher  in  der  Sitzung  zur  Vorlage 
gebracht  werden. 

§.XVn.  Wegen  der  einen,  zur  Vorlesung  bestimmten 
Abhandlung  hat  jederzeit  die  Classe,  an  welcher  die 
Reihe  isit,  Vorsorge  zu  treffen. 


74 

Je  in  der  ersten  auf  den  Slfftün^^'.Tag  Od^i<  das  köu 
nigliche  Namens-Fest '  folgenden  Sitzung  muss  die  Classe 
desshalb  Beschluss  fassen,  und  diesen  dem  Vorstand  an- 
aseigeh.  Wer  die  «weite  Abhändittng  fiü  lesen  gedenkt, 
hat  diess'-eben  dietnselben  sp^e^teris  sWel  Monate  vor 
einem  der  beiden  Tage  anzuzcigvcn«  Üeber  die ,  vier 
Wochen  vorher  einzureichenden  Abhandlungen  findet 
eine  vorläufige  Berathung  des  Vorstandes  «ihit  den 
Classen-Secretären  statt,  wobei "  ein  Frofökon  aufge- 
nommen wird.  Diese  ehtsdbeideh , '  ob  beide" Abhand- 
lungen auf  Kosten  der  Akademie  gedruek^,  oder,' wenn 
der  Verfasser  die^fe  ^rthriHlat ,  eine  A'ii^ahl  £x^mplarien 
von  beiden  arigeliaüft'  w«rdfen.''  Pinden  sie  Anstand, 
eine  Abhandiung  öffentlieh  vottragen'  zu  lassen ,  so  i»t 
der  Verfasser  dttfch  den  "Vorstand  •  daVoh  fft  KenntnidK 
zu  'setüen.  Will'  der  Vef*fass'er'  iich  •  dabei  nicht  bö«. 
ruhigen,  s^  Kann  "^er  in  der"lP*?fge  verlangen,  das»  die 
Akademie  iiti  fiber  dieseh  ÄU^spriiteh-  in  e'mtff  b6«on- 
dern  Sitzung  referii<en' iasfee.     ='  •   .  .  '    ff     ,  .     ;, 

5.  !?t\*Iti.  Von  clen  öffentlichen  f*eierlichen  Versamm- 
lungen  gilt  vorzügUcli ,'  was  §.  12  festgesetzt  ist.  Die 
Schicklichkeit  erfördert  ausserdem,  dass  wenigstens  in 
der  Sitzung  am  Namens  Feste  des  Regenten  alle  Mit- 
glieder in  der  Amtskleidung  oder  in  Galla  erscheinen. 

lil. 

C  or  r  e  3  p  on  ä  e  h%, 

■  • 

§.  XIX.  Zur  Beförderung  auswüttiger  Verbindungen 
ifit  der  Vorstand  berechtigt,!  voa^ea  GIdss«n^Seef«lirrem 
oder  jedem  von  ihm  besonders  dazu  geeignet  gehalten 
nen  Mitglied«  Entwürfe  zu-  Antworten  oder  Schreiben 
an  au&wartigo  .»gelehrte  Gesellschaften  (besoniei^a  vbti 
speciellen  Zwecken)    oder    an    anawi^rtig«  -(^(^hr|«  ttii 


1^ 

Terlangen,    oder  eben<diesell)«n  zu  uainitte1b9rer  Cor- 
respandens;  m^t  solchen  aufzufordern. 

Ebenderselbe  wird  Sor^e  tragen  9  durch  Üebersen^- 
dung  der  akademischen  Abhandlungen,  Denkschriften, 
Jahresberichte  u.  s.  w.  die  Verbindung  mit  auswärti- 
gen Akademien,,  gelehrten  Gesellschaften  und  Univer- 
i^itätcn  fortwährend  zu  erhalten  ^  und  immer  mehr  aui- 
zudehnen. 

IV. 

Denkschriften. 

,  $•  XX.  .Jedes  Jahr,  gibt  abwechselnd  eine-  der  drei 
Classen  (§.  XVIIIJ  einen  Band  von  Abhandlungen  her«^ 
aus.  Die  Auswahl  dieser  Abhandlungen  geschieht 
a)  aus  den  regelmässig  jedfin  Monat  in  den  Classcn- 
Sitzungen  gehaltenen  Vorlesungen;  b)  aus  besonders 
för  diesen  Zweck  Verfassten  Abhandlungen  der  ordent- 
lichen und  auflserordentlichen  |Mitglieder>-  cV  aus  Ab- 
handlungen.» die  YOn  inländischen  oder  ausländiscbeit 
Gele)irten,.  Hiß,  entweder  schon  Mitgliedet*  sind,  o4et 
sich  um  diese  Auszeichnung  bewerben^  eingesendet  uo4 
in  der  Ciasee  vorgelesen ,  oder  nach  /  vorgängiger  Cir« 
cu^ation  von  derselben  gebilligt  worden  sind.  . 

§.  XXI.  Der  Classen-Secretär  hat  jede  zur  Aufnahme 
in  die  Denkschriften  concurrirendc  Abhandlung  bei 
den  ordentlichen  Mitgliedern  der  Classe  circuliren  zu 
lassen,  und  in  einer  ausserordentlichen  Sitzung  die 
Erinnerung  der  Mitglieder  über  diese  Aufnahme  zu 
Protokoll  zu  erheben:  Das  Geschäft  der  Bedaction 
liegt -den  Classen-Secretären  ob, 

§:  XXII.  Jede  Classe  hat  dem  von  ihr  herauszugeben- 
den Bande  den  gleichen  IKtcl: 

^,Abhan41ungeb  d«r Classe  der  königlich 

bayerischen  AJ^adiBmie  der  Wissenschaften  für  das 
Jahr  ..  k  I«.  .».^  **..!. 


76 

vorzusetzen.  —  In  Format  und  Druck  ist  Gleichförmig- 
keit zu  beobachten.  —  Bei  vorrathigem  Stoff  und  nach 
Verhältniss  der  Mittel  des  Fonds  kann  eine  Olasse  auch 
ausser  ihrem  Turnus  einen  Band  Abhandlungen  her- 
ausgeben. 

§.  XX III.  Aus  einer  auf  den  jährlichen  Etat  der  Aka- 
demie angewiesenen  Summe  werden  den  Verfassern 
der  Abhandlungen  Honorarien  von  zwei  Carolin  per 
Bogen  bezahlt,  die  nach  dem  Ermessen  der  Glasse  bei 
Auswärtigen,  von  denen  man  ausgezeichnete  Beiträge 
erhält,  noch  erhüht  werden  können.  Dagegen  fliesst 
der  durch  den  Verkauf  der  Druckschriften  sich  erge- 
bende Erlös  in  die  akademische  €asse. 

V. 
Monumenta  B  o  i  c  a, 

$.  XXIV.  Die  Herausgabe  der  MonnmentaBoica  ist  in  der 
Hauptsache  nach  dem  ursprünglich  bestehenden  Systeme, 
)edoch  mit  Ausdehnung  auf  die  in  neuerer  Zeit  erwor- 
benen Gebietstheile  des  Königreichs  fortzusetzen,  und 
es  ist  auf  diese  Weise  die  bestehende  Urkunden-Samm- 
lung  zu  ergänzen  und  ihrer  Vollendung  entgegenzu- 
fahren. 

§.  XXV.  Jeder  künftige  Monumenten -Band  soll  jedoch 
in  zwei  möglichst  gleiche  Hauptabschnitte  abgetheilt 
werden,  wovon 

1)  der  eine  die  Fortsetzung  der  oberpfälzischen 
Kloster-Urkunden  aufnimmt,  denen  sofort  nach  ihrer 
Beendigung  die  Kloster-Urkunden  aus  den  übrigen  Ge- 
bietstheilen  und  der  Reichs -Abteien  folgen, 

2)  Der  zweite  Hauptabschnitt  soll  in  seine  erste  Un- 
terabtfaeilung  die  Kaiser-,  und  in  die  andere  die  städti- 
schen und  hochstiftischen  Urkunden  aufnehmen. 


77 

f.  XX VL  Damit  bei  der  Foif to^svng  .der  Monais^nUl 
Boica  mit  der  gehörigca  Sorgüdt  «iid  Auswahl  Terfah- 
reu  worde,  hestelit  unter  der  Direetioii  des  Sekretärs 
der  bistorischen  Classe  ein.  Gomite,  deasen  Auff  abe  i»t« 
die  in  die  Sammlung  auizuttebmenden  Urkunden  su  un- 
tersuelieny  und  dUiin  sa  wnrken,  data  nur  die  wicbtigen 
und  ttngedruckten  ganx,  die  unerhebUobeu  und  sich 
wiederh«»leBden  di^cr  in  Kwecihmüssigen  Ausiügen  oder 
Begesten  geli^^rt^  und  alle  Unhnnden  mst  der  grösateu 
diplomatUcbeaa  Genaui^«it  behandelt«  abgeaehrieben 
und  cerrect  abgedruickt  'werden« 

•    ■        VI.' 
Preis  -  Fr  a  gen. 

$.  XXVII.  Nach  Maassgabe  der  angewiesenen  Mittel  soll 
jährlich,  oder  lalle  zw^i  bis  dr^  Jahre,  eine  Preisauf- 
gahe  von  Seite  der  Akadeffue  aiasgeschrieben  werden, 
wobei  zwischen  den,  Claa^s^  ein^  Turnus  stattfindet. 

{.XXVIII.  Zu  Vorschlägen^  für.  welche,  kein  Maassgege- 
bon  wird,  als  dass  die  Au%aben  nicht  su  allgemeine, 
sondern  so  viel  möglich  specielle  .  und  .  beschrankte 
seyen ,  und  dass  dabei  vorzügliche  Rücksicht  auf  Erwe- 
ckung einheimischer  emporstrebender  Talente  genom« 
men  werde ,  sind  alle  ordentlichen  und  ausserordcnt- 
liehen  Mitglieder  berechtigt. 

Die  Auswahl  zwischen  den  vorgeschlagenen  geschieht 
in  Folge  eines  desshalb  von  dem  Classen  -  Secretär  er- 
statteten motiyirten  Berichts  in  einer  bespnders  ^u  die^ 
sem  Zwecke  veranstalteten  Sitzung. 

§.  XXIX.  Jede  eingesendete  Preisschrift  wird,  so  wie  sie 
eingeht,  zuerst  dem,  oder  den  Mitgliedern  zugefertigt, 
in  deren  specielles  Fach  der  Gegenstand  einschlägt,  und 
die  zu  einem  schriftlichen  —  der  Urheber  der  Preis- 
Aufgabe  zu   einem    durch   eigne  Untersuchungen  oder 


78 

Versjoehe  tnotivirten  Outachtscii  -^  verpflielftet  »ind. 
Das  TIfitglied,  dem  due  Abhandlung^  suerst  augefeitiget^ 
worden,  ist  dadurch  zugleich  zum.  BericliiterstatteF  bei 
der  Glasse  ernannt,  an  den  daher  nach-  vollendeter 
Girculation  bei  sämmtlichen  Mitgliedern  das  ■  Qansb 
utirückgeht.  Die  Zuerkennung  desPneide^  geschieht  "In 
einer  besondern  desshalb  gehaltenen  Sitzung  auf  den« 
ausfuhrlichen,  die  verschiedenen  Bemerlmngen  und 
Urtheile  kritisch  reassumircnden ,  von  dex^  ClassJe  «U 
genügei|d  und  erschöpfend  anerkäimten  Endberioht  de» 
Berichterstatters.  Die  Bekanntmaetorigtder  Pi»eisamf]B;a- 
ben  sowohl,  als  der  zuerkannten  Preise,  geschieht  je- 
derzeit in  der  öffentlichen  Sitzung  am  Namensfeste  des 
Königs. 


j\ 


VII. 


K  a  i  e  n  4  ^  r^  '  B  e  *>  i  s  io  n,.  •  .         , 

§.  XXX.  Öiefder-  Akadctmie  d^r  Wissenschaften  zu- 
stehende Revision' und  Cehsiif  der  Kalender  wird,'  wie 
bisher,  durch  eine  besoiidere  Gommission '  ausgeübt, 
deren  Ausfertigungen  jedoch  die  Unterzeichnung' '  des 
Vorstandes  erfordern. 

VIII.  .' 

r. 

L  i  t  e  r  a  t  u  r  "  Z  e  i  1 11  n  g , 

$.XXXI.  Hierüber  sind,  laut  Bescriptes  vom  2'0..Aü£ust" 
d.  Js.,  die  allerhöchsten  Bestimmungen  zu  gewärtigen. 

( Dieselbe  ist  unter  dei*  Form  der  „gcfelirten  Aftzfeig^eh," 
seit  dem  Jahre  1835  ins  Leben  getreten  )      *   ' 


)it 


Personalstand 


der 


königlich  bayerischen 


JjLademle  der  ^^lssensehaften< 


P  r  o  t  e  e  t  «1  rt 

Seine  Majestät  der  König. 
Aäministtaiitm. 

Vorstand: 

Br.  Freybetg^msenbergy  Max  Proc.  Freiherr  y.^  K.  Kämm., 
Commenthur  des  St.  Georgs- Ord*, Ritter  des  K.Verd.- 
Ordens  der  B.  Krone,  d.  K.  Dan.  Danebrog- Ordens, 
H.  Staatsrath  im  ord.  Dienste  und  Vorstand  d.  Reiclui- 
Archivs. 

Glassen  -  Sectetare: 

philosophisch  -  philolog,  Classe. 
Hr.  TMersch,  Friedr.,  Dr.  d.  Phil.,  K.  Hofrath  u.  Mit- 
glied des  obersten  Kirchen- und  Schulrathes,  Ritter 
d.  Verd.-Ord.  vom  hl.  Michael,  Gommandeur  des 
K.  Griech.  Erlöser -Ordens,  Ritter^  des  K.  Freuss. 
rothen  Adler-  Ord.  III.  Glasse  und  d.  K.  Belg-  Leop.- 
Ord. ,  Mitglied  der  K.  Akad.  d.  Wissensch.  zu  St.  Pe- 
tersburg u.  Berlin,  so  wie  der  K.  Societä't  der  Wis- 
senschaften zu  Göttingen,  Gonserv.  des  K.  Antiquari- 
ums,  ord.  Öffentl.  Prof.  d.  Philologie  und  Vorstand 
des  philolog.  Seminariums  an  der  ,K.  Ludw.  Max* 
Universität. 

Mathematisch' phpsikal.  Classe. 
Hr.  Martins^  Garl  Friedr.  Phil,  v.,  Dr.  d.  Philos.,  Med. 
und  Ghirurgie,  Ritter  d.  Verdienst  -  Ordens  der  B. 
Krone,  des  K.  schwed.  Nordstern. Ord. ,  d.  K.  Brasil. 
Ord.  V.  Südkreuz,  d.  K.  Sachs.  Givil- Verd. -Ord.,  d. 
K.  Dänisch.  O.  v.  Danebrog  und  des  K.  Portugies. 
Ordens  de  Nossa  Senhora  von  Villa  Vi^osa,  erster  Con- 
servator  des  botanischen  Gartens ,  und  ordentlicher 
öiTentl.  Professor  der  Botanik  an  der  K.  Ludw»  Max. 

» 

6 


Universität,  Fraeses  der  K.  B.  botan.  Gesellschaft  in 
Regensburg,  Adjunct  der  Kais.  Akad.  d.  Naturforscher, 
correspondirendes.:  ^9r  or^eotK:  -Ali tgl.  des  Instituts 
von  Frankreich  (Akad.  d..  Wis^ensch.),  der  Akademien 
d.  T'VisseBsch.  zu  Berlin,  Si.  Petersburg,  Stockholm, 
Padua,  Brüssel,  Lissabon,  derAh^d.  der  Med.  in  Paris 
und  St.  Petersburg,  d.  Ges.  d.  W.  in  Kopenhagen, 
Harlem,  Moskau,  Philadelphia^  der  Royal  Soc,  der 
Linneischen  und  der  geogr.  Geseüsch«  in  London,  der 
K*  H.  Gesellsch.  der  Aerste  in  Wien,  des  K.  Instituto 
Hist.  Geogr.  in  Rio  de  Janeiro  etc. 

Bistorische  Classe. 

Hr«  Stichaner^  Joseph  *)[.,  Dr.   der  beiden  Rechte,   K. 
Staatsrath  im  ordentl.  Dienste,    Grosskreuz   des  Ver- 
dienst-Ord.   der  Bayer.   Krone,  Grossoffizier  der  K,, 
Franz.  Ehrenlegion,  mehrerer  in- imd ausländischen ge^ 
lehrten  Gesellschaften  Mitglied. 

0  a  n  z  1  e  i. 

Actuär  und  Registrator:  Hr.  Jos.  Bonav.  Progeh 

1  Canzleigehülfe.  ^ 

Diener:  Johann  Gemabeck» 

•  •  •  * 

Gasse. 
Gasse -und  Rechnungsführer:  Hr.  Jos.  Bonav.  Progef* 

Ordentliche  Mitglieder, 

(Xack  der  Zeit  der  Aufnahme.) 
.    _         ,  Philosophisch -philologische  Classe. 

Hr.  Wisfuayr,  Joseph,  des  St.  Michael -Ordens  Ehren*  ^ 
ritter,  des  Grossherzogl.  Hess.  Verd.-Ord.  Ritt.  L  Gl., 
H.  Oberstudien -und  Oberkirchen-Rath ,  ord.  auswärt. 
Mitglied  d.  Akademien  zu  Erfurt',  Florenz , '  Arezzo 
und  Padua ,  corresp..  Mitgl.  der  gelehrten  Gesellsch. 
zu  Jena  und  FrankÄirt  etc. 

Hr.  Niethanmier ,  Friedr.  Imman.  v. ,  Dr.  d.  Philosophie 
Änd  Theologie,  Ritter  d.  Verd.-Ord.  d.  B.  Krone  und 


-dea-Ordeas  der  wüftemlf.  Knäie^'  H.  ObereMisiitortal- 

Bath. 
Hr.  mersckj  Friedr.,  (ft.  Clas^en-S^r^tXre.) 
Hr.  Sckmtßler^  Joh.  Aiidr.,  Dr.  der  Philoiopluey  Costot  lia 

der  H.  Hof- und  Steatsbibliothek,  der  H.  AkmA.  der 

Wissenseh.  su  Berlin,  der  H..  Gesellscbaft  fiir  nord. 

Alterthumsliunde  eu  Copenhagen,  d.   dl>erlattsitiiflch. 

GesellKh.  der  Wissenlch.  xu  Görlits  u.  and.  Gelebr- 

teB- Vereine  eorrespond.  Mitglied. 
Hr.  BoUsereSy  Sulpix,  Dr.  d.  Philosophie,  Bhrenmlt^ied 

d.  H.  B«  Akad  d;  bihi.  Künste  in  München,  evrresp. 

•  Mitglied  des  frans.  Instituts  (Akad.  d.  schön«!  Künste), 
und  Mitglied  mehrerer  gelehrten  Gesellschaften,  Bitter 
d.  Verdienst  *  Ordens  v.  hl.  M-iöhacl  und  des  K.  preuss* 

-rothen  Adler.  Ordens  III.  Classe. 

Hr.  Klenxe,  Leo  v.,  K.  Kännnerer,  wirkl.  Geheimer  Bath| 
Hitter  des  Verd. -Ord.  der  fi.  Krone,  Bittef  des  K. 
Sachs.   Falken.  Ord.,    und  d.   K.  Frants.  Ehrenlegion, 

•  Gommand.  des  K.  HannöV.  Guelf^n-und  d.  K.  Dan. 
Danebrog .  Ordens,  des  K.  Orieehischen  Erl68er-X>rd. 
und  des  Grossherz.  Bad.  Ordens,  vom  Zähringer  Lö« 
wen,  des  Kais.  Russ.  St.  Wladimir-Ord.  III.  Classe  u« 
des  St.  Änna-Ord.  11.  Gl  Ritt., Vorst.  det  obersten 
Baubehörde  und  Hofbau  -  Intendant,  Mitglied  vieler 
Akad.  etc. 

Hr.  Streber ^  Franz,  Dr.  d.  Philosophie,  Conservator des 
K.  Münskabinets,  und  ordentlicher  Öffentl.  Professor 
der  Archäologie  an  d.  K.  Ludw.  Max.  Universität. 

Hr.  MülleTyMsiTk.  Jos.,  ausserord.  Professor  der  orieut^l. 
Sprachen  an  der  Ludw.  Max.  Universität,  Mitgl.  der 
asiat.  Gesellschaft  in  Paris.  ^ 

Hr.  ]h'öhUchy  Joh.  V.  Gott,  Bector  des  alten  GjmnaAiuma,' 
Ritter  d.  Verdienst rOrd.  vom  kl.  MichaeL 

Hr.  Ma^mat^i  Baas  F*rd>^;©r{,  pWio$.|jfcrde»ll.  dfeiätl. 

6* 


«4 

Professor  der  S^rxt  deHtacheit^S^athe  väSA  i^ite«*sttur 
an  der  K.  Ludw.  Max.  Universität,  Mitglied  der  bayer. 
historischen- Vereiae  s« -Afilnchen,  Regensbiirg,  Barn^ 
berg  «tc«,  des  Hennebergischen  alteitfaumsfbrseliendeii 
Vereins  zu  Mdningen*  der  Geselhchaft  fiir  pömmori- 

.  sehe  Geschichte  und  Alterthumskuade  zu  Stettin,  der 
deutschen  Gesellschaft  för  Erforschung  deutscher 
Sprache  und  Alterthümer  zu  Leipzig,  der  Bertirttschen 
Gesellschaft  und  des  Frankfurter  Gelehrtenvercinftiür 
deutsche  Sprache,  der  K.  Gesellschaft  für  nordische 
Alterthvimer  zu  Kopenhagen,  der  historisch^ theologi- 
schen Gesellschaft  zu  Leipzig,  der  Matchappy  der  nee- 
derland.  Letternkunde  zu  Leyden,  der  Society  d'edu- 
cation  zu  Lyon,  der  Societas  medicorum  et  iiaturae 
scrutatorum  in  Moldavia  zu  Jassy,  des  polytechnischen 
imd  landwirthschaftlichen  Vereins  zu  München  etc. 

Hr.  Windisch$ttanny  Friedr.,  Dr.  d;  Theologie  u.  Philo- 
sophie, Domcapitttlar  und  geistl.  Rath. 

Hr.  tiochedeTj  Franz  v.  Paula,  Dr.,. ordentl.  Prof.  d. Philo- 
.  logie  u.  Aesthetik  an  d^  M.  Ludw^  Max.  Univers. 

Mathematisch-' physikalische  Classe* 

Hr.  Vogel y  Heinr.  Aug.,  Dr.  der  Philos.  u«  Med.,  Gob- 
servator  des  chemischen  Laboratoriums  und  ordentl. 
öifentl.  Prof.  der  Chemie  an  der  K.  Ludw.  Max.  Uni- 
versität, Mitgl.  d.  K.  Societät  der  Wissensch.  zu  Göt> 
tingen,  d.  Akad.  Royale  de  Medecine  in  Paris.,  der 
Kais.  Leop.  -  Garolinischen  Akad.  der  Naturforscher, 
d.  Akad.  d.  Wissensch.  zu  Rouen,  der  Societe  philo- 
inatique  in  Paris,  der  medicinisch. botanisch.  Gesell- 
schaft in  London,  so  wie  Ehrenmitgl.  des  Vereins  zur 
Beförderung  des  Gewerbfleisses  in  Berlin. 
Hr.  MartiWj  CsivlTr.  Phil,  v.,  (siehe  Classen-Secretäre.) 
Hr.  Fuchs,  Joh.  Nep.,  Dr<  Philos. ' ii.  Medicin,  Ritter  d. 
K.  B»  Verd..Ord.  ▼.  hl.  Mich.  u.  l^tt*  des  K.  Preuss. 


85 

toihim Adler ^Ofätm  fitt  CI.VK;  Ober- Berg -n.  6ali- 
umrBath,  CoBservator  d.  inhieralo^.  Sammlung  des 
Staats,  ord.  öffentl.  Brofesso»  der  Wnerdäö^e  ander 
JL  Ludw.  Max.  XThiYersität,  corresp.  Mitgl.  der  Aka^ 
dimiie.d.  Wiasensch.  lu  Berlin  imd  Mitgl.  mehrerer 
anderer  gelehrten  Gesellsehaften  und  Vereine. 

Hr.  Sdmbert,  Gotthilf  Hemr.  v;,  Dr.  d.  Philosophie,  Ritt 
des  Verdienst«  Ordens  der  B.  Hroae,  d.  K.  Grieeh. 
Erlöser.Ord.  und  des  Herzogl.  Sachs.  Ernestinischen 
B^m^ordens,  K.  Bofrath,  Coaaervafeor  d.  zoologich- 
aootomischeit  Sammümg  des  Staates,  und  oird.  öffent. 
rProlessor  der  aBgemdnen  Siaftargescfaiehte  an  der  K. 
liudw.  Max.  ünivers.,  Mitglied  der  K«  naturf.  GeaeB- 
Mhaft  im  Athen,  der  H.  Gesellschaft  für  nord.  Alter- 
thuntskimde  asu  Copenhagen,  der  Senkenbergischeh  na- 
iai^forschendeB  Ges'ellach«  KaFranhlnrta,  M,,  dcrNa- 
taral-Hiatorj  Sotiety  au  Hartfort  in  Gonneotitutf  der 
Secietas  Medicorum  et  naturae  Curiosorum  in  Mol- 
davia  zci  Jassy;  der  mineralogischen  Societät  au  Jena; 
der  HaiaerL  Leopoidinischen  Akademie  der  Naturae 
Curiosoram;  derSocietas  historioo  theologicaauLeip- 
tig;  der  medicinisch  -  botaniseh.  Ges.  au  London^  der 
GeseUsch.  aur  Befördenuig  d.  ges.  Naturwiss^iisch.  zu 
Marburgs  der  Academia  Fontaniana  leu  Neapel;  der 
Beg^a  Botanicorum  Soeiatas  eu  Regensburg,  der  Pfälzi- 
schen zu  Speyerj  der  Kais.  K.  Gesellsch.  d.  Aerztezu' 
Wien  5  d.  philos. -mediz.  Gesellsch.  zu  Whrzburgetc. 

Hr.  Siher  ^  Thadd.,  Dr.  d.  Philos.,  erster  Gonserrator  der 
mathematisch  -  physikal.  Sammlun  g  d.  Staats,  und  ord. 
offentl.  Professor  der  Mathematik  und  Physik  an  der 
K.  Ludw.  Max.  Universität,  Bitter  des  K.  Grieeh.  Er- 
löser -Ordens. 

Hr.  SteihheUj  Carl  August,  Dr.  der  Philos.,  Ritter  des 
Verdi-Ord.  v.  hL  MicLael,  und  K.  Dänisch.  Danebrog- 
Ord.^  «weiter  Conserv.  der  mpathema^. -physikalischen 


Stoantjnig^  dM  Sbatb^r  ^rd."  <ffi^:  Prof.  :d:  Ühtliematik 

:  und  Physik  'aa,  d.  K.  Ladw.  Max*  Unir^rs.,  €orr«  MitgL 
d.  K.  Akad.  d.  Wissensch.  m  St.  Petersbarg,  amw. 
Mit|g(lied  d.  K.  Haimöv.  Soctetfit  d.  Wissengck.  su  .Gö^ 

'    fingen,  so  ^ie  mehrerer  aus'wi^rt.  gelehrt.  Oesellach. 

Hr.  Tjatnoni^  joh.,  Dr.  der  Philosophie,  ConsevTator  der 
K.  Sternwarte  2u  Bogenhausen,  Mitgl.  der  H.  astrono- 
mischen Societät  in  London,  answ.  Mitgl.   der  Brit 

-    Association. 

Hr.  WaUheTj  Phil.  Frana  v.,  Dr.  d.  Philosophie,  Medi- 
ein  und  Chirurgie,  Ritter  des  Verdienst-Ordens  der 
B.  Krone,  Gommandeur  II.  Gl.  des  Churhessischen 
Hausordens  Tom  gold.  Löwen  und  des  Herz.  Sachsen. 
Emestinischen  Häusordens,  Ritter  des  pabstliohen  Or- 
dens -vom  hl.  Gregor  d.  Gr.,  des  K.  Griech.  Erlöser- 
Ordens,  des  H.  Preuss.  rothen  Adler-Ordens  HI  Gl., 
und  des  Grossherzogl.  Badenischen  Ordens  vom  Zah- 
ringer  Löwen,   wirkl.  Geheimer  Rath,  Leibarzt  xmd 

.  Leibohirurg  Seiner  Majestät  d.  Königs,  ordentl.  ölTent- 
licher  Professor  der  Ghirurgie  u«  Augenheilkunde  an 
der  K.  Ludw.  Max.  Universität,  Mitgl.  d.  Obermedici- 
nalausschusses  und  des  obersten  Kirchen*,  Schul -und 
Studienrathes  im  Ministerium  des  Innern,  Mitglied  der 
Kaiserl.  Leopold.  Carolin.  Akad.  der  Naturforscher, 
d.  K.  K.  Gesellschaft  der  Aercte  in  Wien,  der  K.  Aka- 
demie der  Medicin  in  Paris,  der  medicinischen  Ge- 
sellschaft der  Toreinigten  Staaten  von  Nord -Amerika, 
des  Vereins  für  Heilkunde  in  Preussen,  der  Kaiserl. 
Russischen  Akademie  der  Wissenschaften  und  Künste 
in  Wilna,  der  mathematisch -physikal.  Classe  der  Aca- 
demia  Peloritana  zu  Messina,  d  er  Akademie  der  medi- 
cinischen Wissenschaften  zu  Palermo,  der  mediciniseh- 
chirurgischen  Gesellschaft  zu  Exeter,  der  Gesellschaft 
für  Medicin  und  Naturwissenschaft  in  der  Moldau  zu 
Jarny,  der  Gesellachaften  für  Natur-  undBeilkunde  in 


87 

langen,  Bamberg,  Mairbarg,  München,  Bi'üasel,  des 
.  jkpotheker^YereiBB  im  ndrdl.  Deutaehland,   des  Ver-: 
.   eins   GrosaherzogL  Badbcber  Medizinal -Beamter  für 
•   Beförderung  der  Staatsarzneikunde,  der  GeaellscbaA:  fiir 
Ackerbau  -  Wissenschaften  und  Künste  in  Strassburg, 
.  der  Galyanischen  Gesellschaft  in  Paris  und  des  hi#tori. 
sehen  Vereins  in  Unterfranken. 
Hr.  Zuccaritäj  Jos.  Gerh.,  Dr.  der  Philosophie,  «weiter 
'   Conservätor  des  botanischen  Gartens,  und  ord.  öfFentl. 
Professor  der  Forst  -  und  der  ökonomisch  -  technischen 
Botanik  an  der  K.  Ludw.  Max.   Universität,  Mitglied 
der  Akad.  Carl.  Leop.  Carol.  Nat.  Cur.,  der  Kaiserl. 
Gesellsch.  der  Naiturf.    zu  Moskau,   der  K.  B.  botan. 
Gesellsch.-zu  Regensburg,  der  K.  K.  Gartenbau- Ges. 
..  in  Wien,  d^r  K.  desgl«  in  Berlin. . 
Hr.  Bing^eU^  Joh«  Nep.  t.,  Dr.  der  Medic,  wirkl.  geh. 
Bath,  Ritt,  d.  Verd.-Ord.  der  B.  Krone,  K.  Obermedi- 
cinalrath  und  Vorstand  des  Obermedicinal- Aussch);is- 
.  8C|8  im  K..  Ministerium  d.   Innern ,    und  ord.   ölFentL 
Professor  der  Klinik,  Pathologie  und  Therapie  an  Att 
K.  Ludw.  Max.  Universität,  Mitgl.  d.  chirurg.  me^ic. 
Gesellschaft  in  Berlin,  der  Leopoldinischen  Gesellschaft 
der  l$faturforscher  in  Bonn,  der  Akademie  derJatro- 
Physiher  in  Palermo,   der  Pontanianischen  Akademie 
in   Neapel,    des   Künstler -Vereins  in  Nürnberg,  der 
ärztlich  physikalischen  Gesellschaft   in  Erlangen ,  der 
mineralogischen  Gesellschaft  in  Jena,   der  ärztl.  Ge- 
sellschaft in  Wien,  der  arztl.  Gesellsch.  in  Athen,  des 
pharmac.  Vereins  in  München,  des  pharmac.  Vereins 
in  Rheinbayern,  des  bist.  Vereins  in  Oberbayern  und 
in  Unterfranken. 
Hr.  KobeUj  Franz  t.,  Dr«  der  Philosophie ,  Adjunct  am 
Gensenratorium  der   mineralogischen^  Sammlung  dds 
StaaU,  und  ord.  Öffentl.  Professor  der  Mineralogie  an 


88 

der  K.  Ludw.  Max.  Universität)  Mitglied  mehr,  ge« 
lehrten  Gesellsch.  des  In -und  Auslandes. 

Hr.  Wagner  j  Andreas,  Dr.  der  t*hi}os<>phie,  Adjimct  an 
dem  Conservatorium  d.  zoolog.-zootom.  Sammlung  d. 
Staats,  und  ord.  oifent.  Professor  d«  Zoologie  an  der 
K.  Ludw.  Max.  Universität. 

Hr.  Hettnann^  Fried.  Bened.  Wilh.,  K.  Hofrath,  ordenti« 
öfTent.  Professor  d.  Staatswirthschaft  an  d.  K.  Ludm 
Max.  Universität,  Vorstand  d.  statistischen  Bureaus^ 
Beferent  im  K.  Ministerium  d.  Innern  und  Mitglied  d. 
obersten  Kirchen- und  Schulrathes,  Bitt.  d.  K.  Sachs. 
Civil -Verdienst- Ordens  und  des  Kaiserl.  Bussischen 
St.  Wladimir -Ordens  IV.  Classe. 

Bistor ischß  Classe. 

Hr  Rothj  Friedr.  v.,  Grosskreuz  des  Verd. -Ord.  vom 
hl.  Mich.,  Commenthur  d.  Verd.. Ord.  d.  B.  Krone, 
K.  Staats-und  Beichsrath,  Präsident  des  protest.  Ober- 
Consistoriums. 

Hr.  Koch-Sternfeläy  Jos,  Ernst  Bitt.  v.,  Bitt.  d.  Verd. -Ord, 
der  B.  Krone,  K.  Legationärath ,  Prof.  honor.  der 
StaatsTviss.  an  der  K.  Ludw.  Max.  Universität  u.  Mitgl. 
ausw.  gelehrten  Gesellsch. 

Hr.  Freyberg ^  Max.  Proc.  Freih.  v.,  (siehe  Vorstand.) 
Hr.  Maurer ,  Georg  Ludw.  v.,  Commenthur  des  Ver- 
dienst-Ordens der  B.  Krone,  Commenthur  d.  yerdienst- 
Ord.  V.  hl. Michael,  Grosskreuz  d.  K.  Griech.  Erlöser- 
Ordens,  K.  Staats-u.  Beichsrath,  Mitglied  der  Societät 
der  Wissensch.  in  Göttingen,  des  K.  Instituts  in  Amster- 
dam ,  der  gelehrten  Gesellschaft  in  Jassy,  der  archäo- 
logischen und  historischen  Gesellschaften  in  Athen» 
Wetzlar,  Darmstadt,  Wiesbaden  etc.. 
Er.  FitUty  Jo8.T.,  Commenthur  d.  Verd.*Ord«  v.  hl.  Mich« 


und  Ritter  d.  Verd-Ord.  d.  B.  Krone,  K.  Minitterial- 
Rath  im  Minitterium  des  K,  Ha^iees  und  des  Aenstem. 

Hr.  Buchner  y  Jos.  And.,  k.  geistl.  Rath,  Dr.  de^  Philot. 
und  ord.  öffentl.  Professor  der  Gescbicbte  an  der  K. 
Ludw.  Max!  UniTersitSt,  Ehrenmitglied  des  Vereins 
far  Nassauische  Alterthumskunde  und  Geschichte,  der 
Sinsheimer  Gesjellschait  der  vaterländischen  Denkmale 
und  des  histor.  Vereins  für  den  Cntermainkreis.  Dann 
des  historischen  Vereins  iitr  Oberbayem  und  des 
historischen  Vereins  för  Niedersachsen  ord.  Mitglied. 

Hr.  Falifneraper,  Jak.  Phi].,  Dr.  d.  Philosophie  u.  Prof. 

Hr.  PhiUips^  Georg,  Dr.  d.  Hechte,  Ritt.  d.  Verd..Ord. 
vom  hl.  Michael,  dffentl.  ord.  Professor  d.  Rechte 
und  der  Geschichte  an  der  K.  Ludw.  Max.  Universi- 
tät, Mitglied  der  K.  Dänischen  GeseUschaft  für  nor. 
dische  Alterthumskunde, 

Hr.  Deutinffet',  Martin  v.,  Dr.  der  Theologie,  Dom- 
propst und  Generalvkar  des  Brsbisthuras  München- 
Freysing,  Ritter  4*  Verd,-Ord.  d.  B.  Krone. 

Hr.  Stichaner^  Joseph  von,  (siehe  Classen.Secretäre.) 

Hr.  Hortig ^  Job. Nep., Dr.,  K. geistl. Rath,  Domkapitular 
und  Mitglied  des  obersten  Kirchen-  und  Sehulrathes, 
Ritter  d.  Verd.-Ord.  vom  >hL  Michael. 

Hr.  Höfler  ^  Gonstant. ,  Dr.  der  Philosophie  u.  ordentl. 
Prof.  d.  Geschichte  an  der  Ludw.    Max.  Universität. 

Hr.  Goerresy  Jos.  v.,  ordent.  Prof.*  der  allg.  u.  Literaer- 
Geschichte  an  der  Ludw..  Max.  Upiversitäty  Ritter  desi 
Verdienst- Grdens  der  B..  Krone. 

Ausserordentliche  Mitglieder. 

»    Mathematisch^hpsikalische  Classe* 

Hr.  Wagner  j  Frane  Mich,  v.,  Ritter  des  Verd -Ord.  der 

B.  Krone,  Ehrenkreuz  des  Ludwig  •  Ordens  und  d.  ft. 

Russ.  Wladiinir-Ord.  IV.  Classe,  Qomthur  des  HeraogL 

Sachs«    ürnestiniachen    Bausordent,    General -Admi- 


nisträtof  und  Vorstand  d;  K.  Qen,  -Bet^glrerls-iuid  Sa- 
linen  -  AdiKunistration. 

Hr.  Medicu^i  Ludw.  Wallrad,  Dr,  d<  Philosophie,  K.  Hof» 
rath  und  ord.  öffentl.  Professor  der  technischen  Lehr- 
facher an  der  K«  Ludw.   Max«  UniTersitat,    Mitglied 

':  d.  K.  Säehs.  Ökonom.  Oesellsch.  zu  lioipsig,  der  Marki- 
sehen  Ökonom«  Gesellschaft  su  Potsdam,   der  rainera- 

.    logischen    Gesellschaft    su  Jena,   d.  KK.   Landwirth- 

<  Schaftsgesellschaft  in  Wien,  und  der  Kitis.  Russ.  Ge- 
sellschaft Eur  Beförderung  der  WaldYvirthschaft  in 
St.  Petersburg« 

Hr.  BnchneTj  loh.  And.,  Dr.  d.  Philosophie  und  Medicin^ 
ord.  öfTentl.  Prof.  d.  Pharmacie  und  Vorstand  des 
pharmaceut.  Instituts  an  der  K.  Ludw.  Max.  Univers,, 
Mitglied,  der  Kais.  Leopold.  Garol.  Akademie  d.  Na- 
turforscher, der  K.  Preuss.  Akademie  der  nützlichen 
Wissenschaften  zu  Brfnrt,  der  H.  Akad.  d.  Medicin  i|i 
Paris  und  der  pharmaceut.  Gesellschaft  das.,  derKK. 
Gesellschaft  d.  Aerzte  in  Wien,  der  medic  bolan. 
Gesellschaft  in  London  und  der  botan.  Gesellsch.  in 
Regensburg,  d.  phys.  medic.  Gesellsch.  in  Erlanget, 
d.  Mecklenburgs  naturforsch.  Gesellsch.  zu  Rostock, 
d.  arztl.  Vereins  in  München,  der  polytechnisch,  tind 
landwirthschaftl.  Vereine  in  Bayern,  der  Senkenbergi- 
schen  naturforschenden  Gesellschaft  in  Frankfurt  am 
Main  und  der  Gesellschaft  zur  Beförderung  der  n,ät<- 
lichen  Künste  und  ihrer  Hilfswissenschaften  daselbst, 
Ehrenmitglied  der  natur  forsch  enden  GescUacliaft  ku 
Görlitz,  des  Vereins  Grossherzogl.  Bad.  Medicinal- 
Beamten  für  Beförderung  der  Staals- Arzneikunde,  der 
pharmaceutischen  Vereine  in  Bayern,  in  d.  Pfalz,  in 
Baden,   im  nördl.  Deutschland,  in  St.  Petersburg  etc. 

fir«  Desberger,  Franz  E.,  Prof.  an  der  K.  Ludw.  Max. 
Universität,  Rector  u.  Professor  der  polytech.  Schule 
dähier. 


91 

l^fSpkaßaeuii,  GarlEmU.,  Qr.  jd.  PbiUac^hie  u.  Med., 
Mitglied  des  Grossbrit.  Instituts  der  CiTil-Ingenieure, 
der  philosophischeii  Ge^ellsch.  t.  $üd>\aUis  und  der 
ehem.  Societat  ii^  London  eta 

Historische  Classe, 

Hr.  DöUingeTj   Br.  der  Theologie,  k.  Hofcaplan,  Prof. 

der  Kirchengeschicbte  und  Oberbibliothehar  an  der 

H.  Ludw.  Max.  Universität. 
Hr.  Buchinger^  Job.  Nepom.,   Dr.  der  Bechte,  K.  Ratb, 

erster  Adjunct  des  K«  Heichs*Archiya  und  Prof.  Hon.  an 

der  hiesigen  Universität. 
Hr.  Wittmann^  Franz  Mich.,  Dr^,  Secretär  d.  H.  Reichs- 

Archivs. 

.    Ehrenm^itglieder^ 

(Nach  der  Zelt  der  Aafnalime.) 

Hr.  Kirschbaum^  t«,  K,  Sto&tirath  in  München. 
Hr.  Obernberg ^  v. ,  Direetor. 
Hr.  Mat^hnunn^  v.,  Freih. 
Hr.  Beigersberg ,  Graf  v.,  K.  B.  Minister. 
Hr.  Bzeumskpj  Graf  t.,  in  Wien* 
Se.  K.  Höh.  Frinc  Karl  Theodor  von  Bayern, 
Se.  KK.  Höh«  Erzherzog  Johann  von  Oesterreich. 
Se.  KK.  Höh.  Erzherzog  Bainer  von  Oesterreich. 
Hr.  Karwinski^  Baron  v.,  in  Mexico. 
Hr.  Bechberg  und  Ba^nlöwien^  Graf  v.,  K.  B.  Minister. 
Hr.  Lerchenfetd-Aham,  Maximilian  Freih.  v. ,  K.  B.  Ge- 
sandter am  Bundestag  zu  Frankfurt. 
Hr.  Herzog  von  PaltneUuy  in  Lissabon. 
Se.  Durchlaucht  Prinz  Maximilian  von  Neu^vied. 
Hr.  Herzog  von  Tefceira  in  Lissabon. 
Se.  K.  Höh.  Maximilian  Kroi^rinz  v.  Bayern. 
Se.  K.  Höh.  Herzog  von  Sussex  in  London. 
Hr.  Armanspergy  Graf  v.,  K.  B.  Staatsrath  u.  Minister. 
Hr.  Chateaubriand^  Vicomte  von,  Pair  von  Frahkreich. 


92 

Hr.  GisBj  Freih.  t.,  K.   B.  Minister  des  K.  Havoes  ui|d 

des  Aeussern. 
Sc.  Durchlaucht  Fürst  ▼.  OetUngen-WaUgrät^H^  Kroa- 

Obersthofmeister  und  Reichsrath  des  H6mgr.  Bayern. 
Hr.  Dietrickstein ,  Mori«  Graf  v. ,  KK.  wirlil.   Geh.  Rath, 

Präfect  der  KK.  Hofbibliotheli  in  Wien. 
Hr.  Sxechenpi^  Stephan  Graf  v.,  Magnat  von  Ungarn. 
Hr.  Teleki,  Joseph  Graf  v.,  Präsident  der  Societas  eru- 

dita  hungarica.  / 

Sir  Abercrombpj  James,   Sprecher  des  Unterhauses  im 

K.  Grossbritanischen  Parlement. 
Hr.  BouTing^  John.,  Dr.,  Mitgl.  des  Unterhauses  im  HL 

Grossbritanischen  Parlament. 
Hr.  Nau,  Bernh.  v.,  K.  B.  wirhl.  Geh.  Rath  und  Com- 

missä'r  bei  d.   Gentral-RheinschiffTahrts-Commission  in 

Mainz. 
Se.  Hoheit  Herzog  MaximiUan  in  Bayern. 
Hr.  Abel^  Carl  von,  K.  Minister  des  Innern. 
Hr.  Jenison-WaUworthj  Graf  von,  K.  B.  Gesandter   in 

"Wien. 
Hr.  BauVj  Carl  v.,  Generalquartiermeister. 
Se.  K.  Hoheit  Prinz  laiitpold  von  Bayern. 
Hr.  JAtxhurg^  Graf  v.,  K.  B.  Gesandter  in  Paris. 
Hr.  Re%ende,  Marquis  de,  Oberhaipmerherr  Ihrer  Maj^  d. 

Herzogin  von  Braganza,  in  Lissabon. 
Hr.  Duca  Loviso  di  Setra  di  Faico  in  Palermo. 

Auswärtige  Mitglieder  und  Correspondenten. 

(In  alphabedflcher  Ordnung.) 
Philosophisch  -  philologische    Classe. 

Mitglieder. 

Die  Herren: 
AüiaU  in  Augsburg. 
Äveiiuo  in  Neapel. 


95 


Die  Herren: 

Baber  in  London. 

Becker  in  Berlin. 

Benecke  in  Göttingen. 

Böckh  in  Berlin« 

Brandts  in  Bonn. 

Burnouf  in  Paris. 

Castiglioney  Graf  v.,  in  Mailand. 

Cousin  in  Paris. 

Creuzer  in  Heidelberg. 

Gerhard  in  Berlin. 

Grifumj  (Jaliob)  in  Berlin. 

Guizot  in  Paris. 

Hanoner^Purffstali,  Freih.  ▼.,  in  Wien. 

Hermann  in  Leipzig. 

Jakobs  in  Gotha. 

Lachmann  in  Berlin. 

Lassen  in  Bonn; 

Mronne  in  Paris. 

ittat  (Angelo)  in  Rom. 

MkaU  in  Florenz. 

Oto»  in  Zürich. 

».  Ouwaroff  in  St«  Petersburg. 

Paulus  in  Heidelberg* 

Quati*e9uere  de  'Quinci  in  Parisv 

Baoulr-Üochette  in  Paris* 

f.  Schelhng  in  Berlin« 

V.  Schlegel  in  Bonn« 

Spengel  in  Heidelberg. 

fi^toirar^,  Charles,  in  London. 

Ucleere  in  Gotha« 

lV<lf 0»  in  London, 


94 


€orresponddntefr.    "\ 
Die  Herren: 

Del  Fnria  in  Florenz. 

Döderlein  in  Erlangen. 

Eichstädt  in  Jena. 

Endlicher  in  Wien. 

Hase  in  Paris. 

r.  Jan  in  Schweinfurt. 

Kopitar  in  Wien. 

Mustoxydi  in  Corfu. 

i\  Ore/^i  in  Zürich. 

Peyron  in  Turin. 

Ztoff  in  Athen. 

Rückert  in  Berlin. 

Steinkopf  in  London. 

Stiegli%  in  Leipzig. 

Ta/e^  in  Tübingen. 

Tessier  in  Paris.  ' 

T/e^e  in  Wien. 

XJhden  in  Berlin. 

Waagen  in  Berlin. 

Zeuss  in  Speyer. 

Mathematisch  -  phpsikalische  Clause. 
Allgemeine  NatürgescMcHte, 
Mitglieder. 

Die  Herren: 
Brer«  in  Venedig. 
Ehrenberg  in  Berlin, 
f?.  Kietmeyer  in  Stuttgart. 
r,  Langsdofff  in  Freyburg  in  B. 
L^n^  in  Berlin, 
r.  Schreibers  in  Wien. 
V.  Siebold  in  Lcyden. 


88 


Gorrespöhd^nteiu 

Die  Herren: 
V.  Overmeer  Fischer  in  Java. 
Pninner  in  Cairo. 

Don  Romualdo  de  Seixas,  Erzbischof  von  Babia. 
Tilesiiis  in  Mühlhausen 

Astronomie. 

Mitglieder. 
Die  Herren: 
Bahhage  in  London. 
Bessel  in  Königsberg. 
ßouvard  in  Paris. 
Gauss  in  Göttingen. 

Correspondenten, 

Die  Herren: 
Biddel  Airy  in  Greenwich. 
David  in  Prag. 
Grmiert  in  Greifswalde. 
^humacher  in  Altona. 

»  .  • 

Mathetiiäiih, 

M  i  t  g  1  i  e  de  r. 
Die  Herren: 
Brunacci  in  Pavia. 
Bansteen  in  Christiania. 

Correspondenten-. 
Die  Herren: 

Buquoyj  Graf  v.,  in  Prag.  ' 

Canmterer  in  Stuttgart.  ^  '-  :  "''^ 

V.  Ettingshausen  in  Wien. 

Ohtt  in  Berlin. 

Prechtl  in  Wien. 


96 


Physik, 
Mitglieder. 
Die  Herren: 
Bautuffartner  in  Wien. 
Biot  in  Paris. 
Ennan  in  Berlin. 
Gay-lMssac  in  Paris. 
Harless  in  Bonn. 

Humboldt^  Alex.  Freihr.  v.,  in  Berlin« 
Landriani  in  Italien. 
Oei'stedt  in  Kopenhagen. 
Pfa/r  in  Kiel. 
Steffens  in  Berlin. 
Wehrs  in  Hannover. 

Gorr'espondenten. 
Die  Herren: 
Cogswell  in  Boston. 
Configliacchi  in  Pavia. 
|>ore  in  Berlin. 
Kries  in  Gotha. 
Mitchell  in  New-Tork. 
V.  Parrot  in  St.  Petersburg. 
12ii«A  in  Philadelphia. 
V.  Schmöger  in  Regensburg. 
Schnaubert  in  Moskau. 
Schneider  in  Fulda. 
Schv^eigger  in  Halle. 
Schwert  in  Speyer. 
TFe&er  in  Göttingen. 

Chemie. 
Mitglieder, 
Die  Herren: 
V.  Berxelius  in  Stockholm. 
Döbereiner  in  Jena. 


97 


Die  Herren: 
Batchet  in  London. 
Kästner  in  Erlangen. 

MiUcherlich  in  Berlin.  * 

jR<we,  Heinr.,  in  Berlin. 
Saussure  in  Genf. 
Thenard  in  Paris. 

GorreApondenten. 

Die  Herren: 
Daguerre  in  Paris. 
Graham  in  London. 
Gmeün  (Leop.)  in  Heidelberg. 
GmeUn  (Christian)  in  Tübingen. 
Uebig  in  Giessen. 
Mojon  in  Genua 
Osann  in  Würzburg. 
Wöhler  in  Göttingen. 

Zoologie  und  Zootomie. 
Mitglieder. 
Die  Herren: 
Geoffroy  de  St.  Hilaire  in  Paris. 
Owen  in  London. 
Wagner  (Rudolph)  in  Göttingen. 

Gorrespondenten. 
Die  Herren: 
f.  Bär  in  Petersburg. 
Bouros  in  Griechenland. 
Carw*  in  Dresden. 
'Jäger  in  Stuttgart. 
'^tdemann  in  Heidelberg 

Botanik. 
Mitglieder. 
Die  Herren: 
^(mgniart,  Adolph,  in  Paris. 
Brown,  Rob.,  in  London. 

7a 


9S 


Die  Herren: 

Mirbel,  Brisseau  de,  in  Paris. 

Nees  von  Jßsenbeck  In  Breslau. 

Wamch  in  Galcutta. 

Avg,  de  Hilaire  in  Paris. 

Corr  espondentaii. 
Die  Herren: 

Bonpland  in  Paraguay. 
V.  Braune  in  Salzburg. 
Boffmannsegg,  Graf*  t.,  in  Dresden. 
Hoppe  in  Begcnsburg.' 
Jussieu^  Adrian  v.,  in  Paris, 
Koch  in  Erlangen. 
Kunth  in  Berlin. 
lAndley  in  London. 
Mohl  (Hugo)  in  Tübingen. 
Schwägrichen  in  Leipzig. 

Mineralogie. 
Mitglieder. 
Die  Herren: 
r.  Buch  in  Berlin. 
Königy  Charles,  in  London. 
V.  Leotihard  in  Heidelberg. 
Weiss  in  Berlin. 

Correspondentei». 
Die  Herren: 
AUtman  in  Mexico. 
Beudant  in  Paris. 

Borkowskpj  Dunin,  Graf  v.,   in  Lemberg. 
Chierici  in  Born. 
Gautieri  in  Mailand. 
Hausmann  in  Göttingen. 
Lupin,  Freih.  v.,  in  lllerfeld. 
V   Raumer  in  Erlangen. 


99 

Die  Horren: 
Wad  in  Copenhagen. 
Casa  Seca  in  Havana. 

Histm'Uche  das^'e, 
Mitglieder. 
Die  Herren: 
AreUn^  C,  M.  Freih.  v. 
r.  Barth  in  Erlangen. 
Boehmer  in  Frankfurt  a.  M. 
Coaper  in  London. 
Ccusineri  in  Paris. 
Depping  in  Paris. 
r.  Eichhorn  in  Berlin. 
Bormayi\   Freih.  v.,    K.  B.  geh.  Rath  und  Minister. Re* 

sidcnt  bei  den  freien  und  Hanse-Stadten  Bremen«  Hom- 

bürg  und  Lübeck. 
Hurter  in  Schaffhausen. 
MacedOy  I.  I.  da  Costa  de,  in  Lissabon. 
Medtüansky^  Freih.  v.,  i»  Presburg. 
(^ti  di  Manara  in  Verona, 
Palatzkp  in  Prag. 
Pertz  in  Berlin. 
i*opp  in  Eichstädt. 
».  Pyrker  in  Erlau. 
«?•  Baumer  in  Berlin. 
^  Barn  in  Löwen. 
fteiffenbergy  Baron  v.,  in  Brüssel. 
t'.  Savignp  in  Berlin. 
«J.  Storch  in  St.   Petersburg, 
Wicrry  in  Paris. 
Wiegand  in  Wetzlar. 

Gorrespondenten. 
Die  Herren*. 
Bianchini  in  Palenno. 
Bt?cAter  in  Frankfurt. 


•« 
i 


Die  Herren: 

Bümge  in  Garlsruhe. 

FU%  in  Salzburg. 

1*.  Geissei,  Goadjutorder  Erzdiözese  Cöln. 

GiovanelU,  Graf  v.,  in  Trient. 

Haas  in  Bamberg. 

Buschberg  in  Würzburg. 

Kur%  in  St.  Florian. 

Maper  in  Zürich. 

Possart  in  Ludwigsburg. 

r.  Raiser  in  Augsburg. 

Ranke  in  Berlin. 

Rudhard  in  Bamberg. 

I?.  Spirunner  in  Würzburg. 

Steiner  in  Seligenstadt. 

Stenzel  in  Breslau. 

Warnkönig  in  Freiburg. 

Akademische  Kalender-  RevisiSns^  Cotmnission  für  das 

ganze  Königreich. 

Vorstand: 
Hr.   Wismayr,  Joseph. 

Mitglieder: 
Hr.  Fo^e^,  Heinrich  Aug. 
Hr.  Steinheil j  Carl  August. 
Hr.  Streber,  Franz. 
Hr.  Hortig,  Joh.  Nep., 
Diener:  Deibel,  Daniel. 


101 


General  •  C?oii«erratorlum 

der  wissenschaftlichen  Sammlungen  des  Staates. 

Aäministratton. 
General-  Conservator. 

Hr.  Frepberff'Eisenberffj  Max  Procop,  etc. 
(S.  Vorstand  der  Akad.  d,  Wissenschaften.) 

G  a  n  z  1  e  i. 
Actuar  und  Registrator:  Hr.  Progelj  Jos.  Bönav. 
1  Canzleigehülfe. 
Diener:  Deibel^  Daniel. 

Gasse. 
Casse>und  Rechnungsführer:  Hr.  Progel^  Jos.   Bonav. 

WUsenschaftliche  Satmnlungen   und  Anstalten. 

Mün%kabinet* 

G  onse  rvator : 

Hr.  Streber^  Franz,  Dr. 

*  Antiquarium. 

Conservator. 
Hr.  Thierschj  Friedr. 

Sternwarte. 
Conservator: 
Hr.  Lamont^  Johann. 
Diener:  Bohmayr^  German. 

Meteorologische  Anstalten : 
Auf  dem  Hohenpeissenberge» 
O.b  servator: 
Hr.  Köpf^  Joh.  Georg,  Pfarrer. 


102 


Observatorium 

zu  Augsburg. 

Ob^ervator. 

Zu  Regensburg. 
Obs  er  vator: 
Schmöger,  v.,  Dr.,  Professor. 

Mathematisch  -  physikalische  Saiumtuny. 

Conservatoren: 
Hr.  Sibev,  Thadd. 
Hr.  Steinheily  Carl  Aug. 

Chemisches  Laboratorium, 
Conservator: 
Hr.  Voyet^  Hcinr.  Aug. 

Adjunct: 
Hr.  Vogely  August,  Dr.,  jun. 

Mineralogische  Sammlung. 

Conservator: 

Hr.  FuchSj  Job.  Nep. 

Adjunct: 
Hr.  Kobelly  Franz  v. 

Jfotanischer  Garten, 
Conservatoren: 

Hr.  Martiusy  Carl  Friedr.  Pliil.  v. 

Hr.  Znccarini,  Jos.  Gerh. 

Gärtner:  Hr.  Weinkauff,  Anton. 

Zoologisch '%ootomische  Sammlung, 

Cons  ervato  r: 
Hr.  Schubert^  Gotth.  Hcinr.  v. 

Adjunct: 
Hr.   Wagner^  Andreas. 

Assistent: 
Hr.  Weldy  Alexander,  Dr. 


i()5 

Präparator: 
Hr.  Kuhny  Joh.  Adam,  Dr. 
Diener:  Wil/telm^  Joseph. 

AnatouiUche  Anstalt. 

Conservator: 
Hr. 

Adjunct: 

Hr.  Erdif  Michael,    Dr.  med.,    äussere rdl.  Professor  an 

der  Ludw.-Max.  Universität. 

Pr osector : 

Hr.  Schneider^  Eugen,  Dr.  med.,   ord.  öfFentl.   Prof«»», 
an  d.  K.  Ludwig-Maximilians  Universität. 


Terzetcbniss 


tier  yon   der 


königlichen  bayerischen 


Akademie  der  TVlssensehaften 


herausgegebenen 


Druck  Schriften. 


7h 


AblMmdliiiiseii 

historischen  und  philosophischen  Inhalttf  10  Bünde. 

1763  —  1776.  4«. 

Band  I.  yon  1763* 

Historische   Abtheihtng. 

Uppert,  Joh.  Casp.,  Nachricht  von  den  ehemaligen  ge- 
lehrten Gesellschaften  in  Bayern. 

Forster,  Frohen.,  Abh.  v.  d.  su  Aschaeim  in  Oberbayern 
unter  der  Regierung  Herzogs  Tassilo's  !!•  im  J.  763 
gehaltenen  Goncilio. 

Du  Buatj  Abb.  v.  d.  Grafen  Luitpold,  einem  Zeitrer* 
wandten  Garlsi  des  Grossen. 

^  —  Abh.  V.  d.  Leben  Gässiodors. 

— '  —  Abh.  Y.  Jomandes  und  von  seinem  Buche  de  rebus 
geticis. 

• Versuch  einiger  Anmerkungen  über  des  Jomandes 

einzelnes  Buch  de  rebus  geticis  etc. 

Stefzinget*,  Ferd.,  hist.  hrit  Untersuchung,  ob  die  Bojer 
vor  Theodorich,  dem  Könige  der  Ostgotfaen,  oder 
unter  dessen  Regierung  geschriebene  Gesetze  empfan- 
gen haben? 

H^lfel,  Christ.  Fried.,  Abh.r.  d.  Gränzen  des  Bayerischen 
Nordgaues  in  dem  XI.  Jahrhundert.  Mit  einer  Gharte. 

"~ Versuch  einer  gründlichen  Geschichtsbcschrei" 

bang  der  alten  Markgrafen  auf  dem  Nordgau.  Mit 
einer  Stammtafel. 

*■ —  Entdeckung  einer  Gatharina,  Prinzessin  von 

Niederbayern  etc. 

Pteto,  G.  G.,  Nachricht  von  einigen  Pfenningen  mittle- 
rer Zeiten.    Mit  3  Hnpfertafelh. 


108 

Phiiasophisthe  Abtheilung, 

Lambert,  I.  H.,  Abh.  v.  d.  Gebrauche  der  Mittagslinic 
beim  Land -und  Feldmessen,  mit  1  Kupfertafel. 

Osterwaldy  P.  y.,  kurze  Einleitung,  wie  die  geometri- 
schen Operationen  bei  Aufhebung  geographischer 
Landkarten  etc.  anzustellen,  mit  5  Kupfcrtafeln« 

Kennedy,  Ildeph.,  Abh.  v.  d.  Morästen  ,  mit  1  Kupfer- 
tafel.  " 

Wolter,  Joh.  Ant.  v.,  Nachricht  von  dem  Torf. 

Scheidt,  C.  Aug.,  Versuch  einer  pract.  Anleitung,  Stein- 
kohlenlager aufzusuchen  und  zu  bearbeiten ,  mit  1 
Kupfertafcl. 

Schäfer,  Jac.  Christ.,  Abbild,  u.  Beschreib,  zweier  wah- 
ren und  falschen  Versteinerungen,  mit  1  Kupfertafel. 

Band  II.  von  1764. 
Historische   Abtheilung. 

Lippert,  Joh.  Casp.,  Fortsetzung  der  Nachricht  von  den 
ehemaligen  gelehrten  Gesellschaften  in  Bayern. 

Pfe/fel,  Christ.  Fried.,  Geschichtsbcschreibung  der  alten 
bayerischen  Markgrafen  auf  dem  Nordgau,  mit  1 
Stammtafel.  2ter  Theil. 

Versuche  in  Erläuterungen  bayerischer  Siegel 

mit  2  Kupfertafeln. 

JRuedor/fer ,  Ildeph,  zuverlässige  Nachricht  von  den  alten 
Erbhofbeamten  des  etc-  Klosters  Rot  am  Inn, 

Linbrun,  Domin.  v.,  Entdeckung  einer  römischen  Heer- 
strassc  bei  Laufzorn  und  Grunewald,  mit  2  Kupfer- 
tafeln. 

honyolius,  Paul  Dan.,  Nachricht  von  einer  vorgewe- 
senen Heirath  Sigmunds  etc.,  Herzogen  in  etc.  Bayern, 
mit  Margareten,  Churf.  Friedr.  II.  zu  Brandenburg 
Prinzessin. 

Pfeffel,    Chr.  Fr.,  zweiter  Versuch  über   die  Gränzen 

-  '  des  bayerischen  Nordgaues  im  XI.  Jahrhundert. 


100 

^effel,  Chr.  Fr.,  Zusätse  «um  ersten  Versuch  in  Er- 
läuterung bayerischer  Siegel. 

Philosophische  Abtheilung. 

EuleTj  Joh,  Albr.,  Beantwortung  einiger  arithmetischen 
Fragen. 

—  —  Auflosung  der  Aufgabe,  aus  der  gegebenen  Höhe 
des  Kegels  die  Figur  seiner  Grundfläche  zu  finden 
etc.,  mit  1  Kupfertafel. 

Scheidt^  C.  Aug.,  Versuch  einer  bergmännischen  Erd- 
beschreibung etc.,  mit  l  Kupfertafel. 

—  —  Beschreibung  eines  neu  erfun^denen  Kunst -und 
Feldgestänges,  mit  2  Kupfertafeln. 

Beschreibung  einer  Maschine  zum  Steinschneiden 

zu  grossen  Gebäuden,  mit  1  Kupfertafel. 

Hauen,  Wolfg.  Thom.,  Versuch  einer  Abhandl.  v.  d. 
Nutzen  und  Gebrauche  des  Kochsalzes  etc. 

Carl,  Jos.  Ant.,  Abh.  v.  d.  Gesundbrunnen  Ueilbrunn 
in  Bayern. 

-" Abh.  vom  Sulzerbrunnen  in  Oberba\ern. 

te  Petit,  Joh.  Friedr.,  Abh.  v.  d.  Kupfererzen. 

Schäfer,  Jac.  Christ.,  Erfolg  der  Verbuche,  die  Saa- 
menwolle  der  Schwarzpappel  und  des  Wollengrases 
wirthsehaftsnützlich  zu  gebrauchen. 

Medicus,  Fried.  Casim.,  mcdic.  Beobachtungen  etc. 
Jjinbrunn,  Domin.  v..   Versuch  einer  Verbesserung  der 
Iiandkarten  von  Bayern. 

Osterwald,  Pet.  v.,  Bericht  üb  d.  vorgenomm.  Messung 
einer  Grundlinie  v.  München  bis  Dachau  etc. 

Bändln,  von  1765. 

Historische    Abtheilung. 
Pfeifet,   Christ.   Friedr.,   Probe   einer  Erläuterung  des 
deutschen  Staatsredits  aus  den  Gesetzen  von  Polen. 


110 

PiatOj  G.  B.9  Untersucbung  der  Frage,  ob  die  Bayern 
vor  Anno  1180  ein  Landeswappen  gehabt  oder  nicht? 

CroUius^  G.  Christ,  Beiträge  zu  d.  pfalzgräfl.  Geschieht« 
vom  Jahr  1294  bis  1329  etc. 

Pfeffel^  Chr.  Fr.,  Versuche  in  Erläuterungen  bayeri- 
scher Siegel:  von  dem  herzoglich  -  bayerischen  Wap- 
pen. 

RuedorffeVy  Ildeph.,  Abh.  t.  der  Stifterin  der  färstl. 
Frobstcy  Berchtesgaden. 

LongoiiuSj  Paul  Dan.,  etc.  Zutrauen  Kaisers  Ludwig  des 
Bayern  gegen  Burggraf  Friedrichen  zu  Nürnberg  etc. 

Philosophische  Abtheilung. 

Euler^  Joh.  Albr. ,  Abh.  v.  d.  Bewegung  ebener  Fla- 
chen, wenn  sie  vom  Winde  getrieben  werden,  mit  2 
Kupfertafeln. 

Abh.  v.  d.  Abbild,  d.  Gegenstände  durch  sphä- 
rische Spiegel,  mit  3  Kupfertafeln. 

Lambert j  I.  H.,  Abh.  v.  den  Barometerhöhen  und  ihren 
Veränderungen,  mit  i  Kupfertafel. 

Mayr,  Clar.,  Abhand.  von  Flusssand. 

Abh.  V.  einer  neuen  Gattung  Fflanzenseide. 

Ganser,  Benno,  Abh.  v.  Benutzung  der  Torferde  und 
der  moosigten  Gründe. 

Spring,  Joh.  Pet.,  Abh.  v.  Erzeugung  der  bisher  noch 
unbeliannt  gewesenen  Naphta  aus  dem  gemeinen 
Kochsalz. 

Bau ,  Wolfg.  Thom. ,  Beobachtungen  vom  Aussatz  und 
dessen  Cur. 

Band  IV.  von  1767. 
Historische  Ahtheilung, 

Justi,  Joh.  Heinr.  Goltl.  v.,  Erörterung  der  Preisfrage, 
worinnen  der  fränk.  Könige  u.  d.  Herzoge  von  Bayern 
aus  dem  agilolfingischen  Stimme  wechselweite  Recht« 
und  Verbmdlichkeiten  bestanden  haben. 


111 

CroUifts^  G.  Christ,  Abfaandl.  t.  d.  Ursprung  und  Amte 
der  ProTinzialpfalzgrafen  in  Deutschland 

SchoUnnery  Herrn.,  Beantwortung  d.  Frage:  Wann,  wie  und 
auf  was  für  Art  ist  Arnulph,  der  Sohn  Luitpolds,  Kum 
Hersogthum  Bayern  gekommen?  und  worin  bestunden 
dessen  landesfürstliche  Gerechtsamen,  die  ihm  entwe- 
der besonders  eigen  waren,  oder  die  er  mit  andern 
Herzogen  Deutschlands  gemein  hatte? 

Philotophische  Ahtheilung, 

ScJmädt,  C.  Aug.,  Abh.  über  die  Preisfrage  von  der 
Tortheilhaftesten  Bauart  der  Oefen  imd  Pfannen  bei 
Salzwerken,  mit  3  Kupfertafeln. 

Angermann y  Job.  Gottlob,  über  denselben  Gegenstand, 
mit  2  Kupfertafeln. 

JuU^  ▼.,  Abb.  über  d.  öconom.  Preisfrage:  Was  tragen 
die  Pflanzen  selbst  zur  Zubereitung  ihres  Nafarungs- 
Saftes  bei ,  und  was  ist  bei  ihrem  ungleichen  Wachs- 
thum  der  Verschiedenheit  des  Erdreichs  zuzuschrei- 
^n?  Lassen  sich  die  verschiedenen  Gute  desselben, 
^d  bei  schlechtem  Erdreich  die  mangelnden  Stücke, 
besonders  in  Absicht  auf  den  Ackerbau,  durch  che- 
inische  Versuche  auf  eine  brauchbare  Art  bestimmen? 

WaU,  über  die  im  vorigen  Stück  abgehandelte  Preis- 
frage. 

Atfter,  Joh.  Albr.,  Beantwortung  der  Preisfrage:  In  was 
*ür  einem  Verhaltniss  sowohl  die  mittlere  Bewegung 
«es  Monds,  als  auch  seine  mittlere  Entfernung  von 
der  Erde  mit  den  Kräften  stehen,  welche  auf  den 
Mond  wirken?  Mit  1  Kupfertafel. 

ATaXj  Georg,  Diss»  pro  praemio:  De  ratione  motus  me- 
^i  et  distantiae  mediae  lunae  a  terra  ad  vires,  Bul- 
bus in  lunam  premitur,  cum  tab.  aen. 


112 

Band  V.  von  1768. 
Enthält  blos  philasoffhische  Abhandlungen, 

Karsten^  Abh.  v.  d.  Logaritbmeu  vereinter  Grössen. 
Erste  Abtheiiung,  mit  1  Kupfert. 

Theorie  von   den  Projectionen    der  Kugel,    zum 

astronomischen  und  geograpfa.  Gebrauch,  mit  3  K. 

Eulei'j  1.  Albr.  Auflösung  einiger  geometrischen  Auf- 
gaben, mit  6  Rupf. 

Versuch,  die  Figur  der  Erde  durch  Beobach- 
tungen des  Mondes  ,zu  bestimmen.  Mit  1  Kupfert. 

Nachricht  V.  einer  besondern  magnetischen  Son- 
nenuhr, mit  2  K. 

Scheidtj  C.  Aug.,  Versuch  einer  Abh.  von  Scheidung 
und  Aufbereitung  geringhaltiger  Erze  bei  Bergwer- 
ken, mit  1  Kupfert. 

Rüdiger ,  D.  Ant.,  v.  d.  Anfangsgründen  d.  Körper. 

Osterwaldy  Pet.  v.,  Entwurf  einer  neuen  Kalenderform. 

hanibert^  Beschreibung  der  von  Herrn  Georg  Friedrich 
Brander  etc.  neu  erfundenen  Glasmikrometcr ,  mit  1 
Kupfertafel. 

Brander j  G.  Fr.,  Beschreibung  eines  neu  erfundenen 
dioptrischen  Sectors,   mit  1  K. 

— • Beschreibung  einer  ganz  neu  verfertigten  Li- 
belle oder  Nivellirwage,  mit  1  K. 

Band  VI.  von  1769. 
Enthält  blos  philosophische  Abhandlungen, 

lAnbrunn^  Dom.  y..  Versuch  eines  neuen  chronologi- 
schen Systems  üb.  d.  Sterbjahr  Jesu  Christi,  (nimmt 
den  ganzen  Band  ein). 

Band  VH.  von  1772. 
Enthält  blos  historische  Abhandlungen. 

lAmgolius,  Paul  Dan.,  Fortsetzung  des  etc.  Zutrauens  Kai- 
sers Ludwig  des  Bayern  gegen  Burggraf  Friedrichen 
zu  Nürnberg. 


Vol%eny  Ibh.  y.  Otto  V  .  Pfalsgrafen  von  Witteisbach» 
ersten  Hersogen  in  Bayern  diesem  Geschlechts 

SchoUineTj  Erläuterung  einer  in  dem  Kloster  Nieder- 
altaich  entdeckten  bleienen  Taiel,  und  eines  Grabstei- 
nes,  "wodurch  aus  wahrscheinlichen  Gründen  erwie- 
sen wird,  dass  Herzog  Berthold,  Hersog  Arnulfs  Bru- 
der, einen  Sohn  Heinrich,  dieses  Namens  den  Dritten, 
Herzog  in  Bayern  tmd  Kari^then,  hinterlassen  habe, 
mit  1  K. 

Flnauer,  Pet.  Paul,  Abh.  ▼.  d.  Ursprung  der  Stadt 
München,  mit  i  K. 

Üpowskpy  Ant.  Joh. ,  Abh.  ▼.  Ursprung  der  Grafschaft 
Schärding,  mit  1  K. 

Lori',  Joh.  Georg  v. ,  Abh.  v.  Ludwig  dem  Reichen, 
Herzoge  in  Bayern  etc.,  mit  2  K. 

Geper,  Greg.,  Abh.  üb.  eixi  seltenes  Siegel  K.  Ludwig 
des  Deutschen,  mit  2  K. 

AppeU^  Beda,  histor.  Untersuchung  der  Gränzen,  Gaue 
und  Ortschaften  des  Herzogihums  ^Bayern  unter  den 
Herzogen  des  agilolfingischen  Stammes. 

Band  VIII.  von  1773. 
Enthält  blos  'philosophische  Abhandlungen. 

Karsten^  W.  I.  G.,  Zusatz  zur  Abh.  v.  d.  Projectionen 
der  Kugel,  mit  1  K. 

—  < Abh.   V.    d.    Archimedischen   Wässerschraubet 

mit  1  K. 

Buchholz  y  Wilh.  Heinr.  Seb.,  Abh.  d.  Verbesserung  des 
Spiessglas  Schwefels  betr. 

Karsten ,  W.  I.  G.,  Abh.  üb.  d.  Theorie  d.  Saugwerke, 
mit  1  K. 

^ Versuch  eines  evidenten  Beweises  der  allge- 
meinen mechanischen  Grundsätze^ 

Amorthy  Euseb.,   Frage,   wo  so  viele  Ausgüssungen  der 

Flüsse  in  Bayern  herrühren?     und  wie   denselben  ab- 
zuhelfen? 


iU 

Gruber  y  Leonh.,  einige  analytische  Beispiele  ^nd  An- 
wendungen der  verschiedenen  Wendungen  der  krum- 
men Linien. 

—  ^  —  einige  GrundsStse  der  Theorie  der  Central» 
kräfke  in  Rücksicht  auf  die  Astronomie,  mit  2  K. 

•r— ein  Brief  von  der  Berechnung  des  im  J.  1769 

erschienenen  Kometen,  mit  1  K* 
,  Seheidt,  C    A.,  Versuch  einer  kurzen  Abh.  v.  d.  unter- 
irdischen Baue  bei  Bergwerken,  mit  i  K. 

Brunnwiser^  Math.,    Versuche  mit  mineralischen  sauern 
Geistern   aus    den  Hölsern  Farben  su  sieben^   dann 
sufallige  Gedanken,  wie  aus  diesen  Farben  die  Röthe/ 
Blaue,  Grüne  und  Gelbe  derBlüthen,  Blumen,  Früch* 
ten  und  Blatter  der  Vegetabilien  zu  erklären. 

Entdeckung  verschiedener  vegetabilischen Farlv 

materialien,  Seiden  -  und  Wollenseuge  schön  und  dauer- 
haft gelb  SU  färben.  * 

Maper,  Olarus,  Gedanken,  wie  dem  fast  jährlichen,  von 
Austretung  der  Flüsse  verursachten  Schaden  nach  den 
/     Naturgesetzen  des  Wassers  zu  steuern  sey. 

Band  IX.  von  1775. 
Knthätt  blas  philosophische  Abhandlungen. 

Victorini,  Wenzeslaus.  Max,  ausführl.  Entwurf,  wie  man 
die  Weiher  benutzen,  und  die  Karpfen  auf  böhmische 
Art  erziehen  könne. 

Torporck,  Augustin,  Abh.  v.  d.  Kegelschnitten,  mit  2  K. 

Karsten,  W.  I.  G.,  Untersuchungen  üb.  d.  ersten  Gründe 
der  Photometrie,  mit  1  K. 

Scheidt,  G.  A.,  kurze  Betrachtungen  über  einige  Ursa- 
chen des  allgemein  werdenden  Holzmangels  in  Deutsch- 
land, und  über  die  Mittel,  demselben  abzuhelfen, 
mit  1  K. 

ßtirnnwiaer,  Math.,  lithologische  Beobachtungen. 


115 

Arlfutknotj  Bened. ,  Ablf.  t.  d.  KrSfteii  d.  Horper  und 

der  Elemente,  mit  2  K. 
Eppif  XaY.,  Abb.   v.  d.   Zusammenhang  ,der  Tbeile  im 

den  Körpern,  und  dem  Anhang  der  flüssigen  Materien 

an  die  Soliden,  mit  4  K. 
Seefeid,  Ant.   Graf  Ton,  v.  d.  Nutzbarkeit  der  Wiesen 

und  des  Heuwucbses. 
JUodell,   Job.  Georg,  Entdecltung  der  Seleniten  in  der 

Bhabarbar. 
Stattleri^  Bened. ,  solutio  problematis  bydro^tatici,  cum 

tab.  aen. 
Ai'buthnot^  Bened. ,  Abb.  üb.  d.  Preisfrage,  ob  und  was 

iiir  Mittel   es  gebe ,  die  Hocbgewitter  zu  yertreiben, 

und    eine    Gegend   vor  Schauer    und    Hagel  zu   be- 
wahren. 
Helfensrieder,  Job.,  Beantwortung  der  Preisfrage,  welche 

die  leichteste  imd  wohlfeilste  Art  vom  Wasserbau  sey 

etc.  mit  9  K. 

Band  X.  von  1776. 
Bios  htstorische  Abhandlungen. 
Upowskpj  Ant.  Job.,  genealog.  Abb.  von  den  Voreltern 

Otto  des  Grossen  etc. 
Appeij  Beda,  v.  d.  Abkunft  und  Wanderung  der  Bojer 

ins  Norikum  und  Vindelicien. 
Sterzinger,   Don.  Ferd. ,  v.  d.  Zustande  der  bayerischen 
Kirche  unter  dem  ersten  christlichen  Herzoge  TheodoII. 

— Y.  d.  Sterbjahre  und  Grabschrift   des  heiligen 

Ruperts. 
Lipoufskp,  Aug.  Max,  v.  d.  Geschlechtswappen  der  Pfalz- 
grafen von  Scheyern  und  Witteisbach. 

A.  I.,  bist  -krit.   Abb,,  ob   der  Abt  Volkmar  zu 

'  Fiirstenfeld  der  Verfasser  der  Chronik  de  gestis  Prin- 
cipum  sey.  .     / 

A.  M.  V.  di  Ursprung  der  Kloaterwappen. 

8* 


116 

Mjtpmoskpf  A.  I. ,  y.  d.  Sallmaiuiischen  Eigen,  einer  in 
Bayern  vormals  und  noch  üblichen  Lehensgattung , 
mit  2  K. 

März^  Angelus,  ▼.  d.  Benedi ctinerkl oster  und  nachma- 
ügen  ifveltl.  Chorherren- Stifte  llmmünster  in  Ober- 
bayem. 

JAp&v'sky^  A.  1.,  Ton  der  in  den  bayerischen  Abhand- 
lungen befindlichen  Ära  JoTis, 

BTeiie  plittoaopltUielie  Abluundliuiseift.  4^. 

1778  -  1797. 
Band  I.  Ton  1778. 
Kennedy  y  Hdeph«,  Tom  Besoar,  mit  2  K. 
GrubeVy  Leonh.,  von  der  Polböhe,  mit  2  H. 
Helfensrieder,  Joh.,  Beschreibung  einer  neuen  Art  eines 

astronom.  Quadranten,  mit  6  K. 
Weber  ^  Jos.,  -vom  Luilelektrophor,  mit  2  K. 
Achard y  Fr.  Karl,  ehem.  Untersuchung  verschied.  Edel- 
steine, mit  1  K. 
Van  Swindenj  deparadoxoPhaenomenomagnetico. 
Fischer ,  Phil.,  von  einer  neuen  Art,  die  Salpetemaphta 
SU  machen. 

Band  11.  von  1780. 

Van  Swindenj  Dissertatio  de  Analogia  Electricitatis  et 

Magnetismi,  cum.  2  tab.  aen. 
Steiff lehner ^  Göl.,    üb.  d.  Analogie    der  Elehtricität  und 

des  Magnetismus,  mit  3  K. 
Hühner^  Lor. ,  über  denselben  Gegenstand. 
Schrank,  Fr.  v.  P.  v.,  Naturgeschichte  der  Minirraupen 

in  den  Fliederblättern,  mit  1  K. 
Kennedy,  lldeph..  Versuche  mit  dem  Eise,  mit  2  K. 
Mtrank,  Fr.  y.  P.  y.,    y.  einigen   chaotischen  Thieren, 

mit  2  K. 

Band  HL  von  1783. 
nöekmtmn^  Joh*  Lor.,   Abh.    über  eine    gans  neue  Er- 


117 

tcbemung  an  den  K»genannten  Glatbomben,  mit 
2.  Kupfer. 

Kennedy^  Ildeph.,  y.  d.  Beumsteine,  mit  3  K. 

Bätzl.,  Ant,  Erläuterung  der  Lambertischen  Methode« 
Sonnenfinsternisse  zu  Terseicfanen,  mit  4  K. 

ZalUnger^  Fr.,  von  Thum,  ▼.  d.  krumlinigten  Bewegung 
d.  Körper,  mit  2  K. 

hasarre^  I.  B.,  diss.  catadioptrica,  cum  6  tab.  aen. 

^PP^  Fr.  X.,  über  d.  Schweremass  und  eine  neue  Art  von 
Barometer,  mit  5  K. 

Schrank  y  Fr.  v.  P.  v.,  botanische  Bemerkungen. 

de  la  Sarre ,  I.  B.,  t.  den  Haupteigenschaften  der  sphä- 
rischen Spiegel  etc. 

Bostons,  Jos.  y.,  etc.  üb.  d.  Erfindung  d.  Biers. 
Erster  Jahrg.  d.  Ephemeriden  ▼.  1781. 

Band  IV.  von  1785. 

Kennedy  y  Bd.,  von  einigen  in  Bayern  gefundenen  Bei- 
nen, mit  2  R. 

GrünbergeTj  Georg,  über  Wittwengesellschaftsberech- 
nungen. 

Ostei*tag^  Job.  Phil.,  archä'olog.  Abhandlungen  über  die 
Blitzableiter  etc. 

Schrotet*,  Eberh.,  v.  Steigen  und  Fallen  des  Barometers. 

Steer,  Casp.,  -vom  Steigen  und  Fallen  des  Mercurius  im 
Barometer,  mit  1  K. 

Stark ,  Jos.,  de  mutationibus  mercurii  in  barometro, 
cum.  tab.  aen* 

Retfenzrieder  yjoh,^    von  einigen  Verbesserungen   der 
einfachen  Luftpumpe. 
Zweiter  u.  dritter  Jahrg.  d.  Ephemer,  ^on  1782  und  1783. 

Band  V.  von  1789. 
Beinrichy  Placid.,   über  die  Wirkung  d.  Geschüue$\uf 

Gewitterwolken* 


fiS 

H^khich^  Placid;,  üb.d.  Preisfpftgcr  Kömmt  das  Newton- 
scke  oder  d.   Eulerische  System  yom  Lichte  mit  den 
neuesten  Versuehen  d.  Physik  miehr  übe^ ein  ?  mit  1  K» 
£U  beiden  Abh. 
Arbvthnot,  Bened.»  über  die  Preisfrage  yon  dem  Eulcri- 
v-schen  und  Newtonisehen  System  yom  Lichte» 
Kennedy  j  Hdeph.,  Anmerkungen  über  d,  Witterung« 
Hel/en^rieder^  Joh.^  Beiträge  zu  Verbesserung  der  Uhr- 
'  m.acherkunst,  mit  .3  H. 
Vierter  u.  fünfter  Jahrg.  d«  Ephei«.  yön  1784  und  1785. 

Band  VL  yon  1794. 
EiÜnger^  Anselm,  über  d.  AnVvendung  etc.  der  £]e]itri- 

cität  bei  Augenkrankheiten. 
Heinrich  y  Pläcid. ,    osciUationes  mercurii   in  tubo  tor- 

ricelliano  etc. 
Biedl^  Ad!r.  y.  etc;^  die  besten  imd  Tvohlfcilsten  Mittel» 

das  Austreten  der  Flüsse  etc.  su  hindern,  mit  Flusi- 

karte. 
Arhnthnoth  ^  Bened«,  üb.  die  Ursache  der  Veränderungen 

in  dem  Steigen  und  Fallen  des  Mercurius  in  dem  Ba- 
•     rometer. 
Kennedy  y   lldeph.,  üb.    d.  Verwandtschaft  des  Fuchses 

mit  dem  Hunde,  mit  1  K 
Sclßrly  Placid  ,  y.  Versteinerung  des  Holzes. 
Sechster,  siebenter  u.  achter  Jahrg.  d.  Ephemer. 

Band  VII.  yon  1797. 

Heifen%rie4er ,  Joh. ,  Fortsetzung,  der  Beiträge  zur  Ver- 
besserung der  Uhrmacherkunst,  mit  2  -K. 

Grünberger ,  G. ,  Beiträge  zur  Theorie  der  Wagaerei, 
niit  4  K. 

Baader^   Jos.,  Theorie  des  englischen  Gylindergebläscs 

:    mit  1  K. 

Kennedy ,  Bdeph. ,  Anmerkungen  über  das  Singen  der 
Vögel, 


119 

Kennedffj  lldeph«,  AimMrkunfenüb.v.JuftTtOeteMchud. 

-Erdkörpers. 
Heinrich  y  Placid.,  üb.  d,  mittlere  Kraft  und  Richtuaf 

der  Winde,  mit  2  H. 
Baader ^Y  M.,  üb.  einige  Neuerungen  in  d.  Naturgeschichte. 
Neunter  Jahrg.  d.  Ephem.  v.  i789. 

Heue  liistorlaelie  Alilumdlaiis^n«  4® 

1779—1798. 
Band  I.  von  1779. 

Ziernffibly  Roman,  Abh.  ▼.  den  bayer.  Hersogen  ror 
Carl  des  Grossen  Zeiten,  ▼.  ihren  Regierungsjahren, 
Familien  und  vorzüglichen  Thaten, 

Upowsky^  Ant.  Joh. ,  Prüfung  der  Frage,  ob  Kaiser 
Ludwig  IV.  mit  seinem  Gegenbaiser  Friedrich  dem 
Schönen  von  Oesterreich  das  deutsche  Reich  gemein- 
schaftlich beherrscht  habe,  mit  3  K. 

Vacchierp^  Carl  Albr.  ▼.,   Abh.  üb.   d.  Grabstätte   und 
Grabschriften  einiger  Herzoge  aus  Bayern. 

^in^  Mich. ,  Abh.  y.  d.  ehemaligen  Bisthume  zu  Neu- 
bürg  a.  d.  Donau. 

l^powslcyj  Aug.  Max,  Abfertigung  der  wider  die  Ab- 
handlungen von  den  Wappen  der  Pfalzgrafen  von 
Witteisbach,  nachmaligen  Herzoge,  in  Bayern,  gemaeh- 
ten  Einwendungen  eines  Ungenannten. 

Stein,  Mich.,  Abh.  von  Gebhard,  dem  letzten  Grafen 
von  Hirschberg,  mit  2  K. 

^ng,  1.  P.,  Beitrag  zur  Geschichte  Kaiser  Ludwigs  des 
Bayern ,  aus  der  Geschichte  der  Grafen  von  Oetting, 
mit  Karte. 

Register  über  Orte,  Personen  und  Sachen,  welche  im 
ersten  Bande  d.  neuen  histor.  Abhand.  d.  Ahad.  d.  W. 
(v.  J.  1779  )  vorkommen,  5  Bogen. 

Band  II.  von  1781. 

Ziemgihiy  Rom.,  Abh.  v.  d.  Lage  d.  Mark -und  Graf- 
schäften des  karolingischen  Bayerns,  von  den  Besitzern 


ISO 

derselben^  und  von  dem  ersten  wieder  aufgestellten 

Herzoge,    v 
Stet'zinffer^    Don.    Ferd.,   Entwurf  v.    d.   Zustande  der 

bayerischen  Kirche  vom  Jahre  717  bis  auf  das  Jahr 

800. 
Ganser^  Benno,  Gjescliichte  der  berühmten  und  uralten 

Grafen  v.  Bogen,  sammt  ihrer  Stammtafel. 
Register  über  die  in  diesem' Bande  vorkommenden  Orte, 

Personen  und  Sachen.   7  Bogen. 

Band  III.  von  1791. 

SvhoUiner^  Herm.,  vollständige  Reihe  der  Vorältem  Otto 
des  Grossen,  ersten  Herzogs  in  Bayern,  aus  dem  Pfalz- 
gräflichen  Hause  Scheyem- Witteisbach. 

Zierngibl^  Rom.,  von  der  Geburt  und  Wahl  des  Königs 
Amulph,  von  der  durch  ihn  neuerbauten  Stadt  Re- 
gensburg, seinem  Palaste  allda,  Einweihung  des  Em. 
meranischen  Gotteshauses,  von  seinem  Tode  und  sei- 
ner Grabstätte. 

— über  d.  Preisfrage :  Wie,  aus  welchen]  Ursachen, 

und  an  wen  sind  die  Lande  zu  Bayern  nach  der  Achts- 
erlflärimg  Heinrichs  des  Löwen  zerfallen? 

Register  über  die  in  diesem  Rande  vorkommenden  Orte, 
Personen  und  Sachen.   1  Bogen. 

Band  IV.  von  1792. 

Scholliner^  Herm.,  Stemmatographia  illustrissimorum 
S.  R.  1.  Comitum  de  Bogen,  hodie  ab  Arcu  etc.,  cum 
9  tab.  aen. 

Sönftl^  Kolom.,  beantw.  Preisfrage  v.  d.  Land -und  Hof- 
tagen  in  Bayern  bis  zum  Ende  des! XIII.  Jahrhunderts. 

^cAo2//iter,Herm.,  de  Gerbirge  Geisenfeldae  sepulta,  eins- 
que  parentibus  ac  progenitoribus  disquisitio  cum  stem- 
matographia Comitum  de  Semta  et  Ebersberg. 

Register  über  die  in  diesem  Rande  vorkommenden  Orte, 
Personen  und  Sachen. 


121 

Band  V.  von  1798. 

Ziernffibi,  Rom.,  Abh.  v.  d.  Rechten,  Vorzügen,  Vorthei- 
len,  Verriebtungen  des  Mundibürdiums,  und  von  dem 
Untergang  seines  alten  Ansehens. 

Ktocker,  Carl,  Abb.  v.  d.  Barschalken  in  Bayern. 

MoriXy  Jos.,  Beantwortung  d.  histor.  Preisfrage:  Wer, und 
von  ivelcbem  Geschlechte  war  Jener  Pfalzgraf  Rapotho, 
von  welchem  vom  Gosmas  Pragensis  ad  annum  1703 
gesagt  wird,  dass  er  so  mächtig  und  reich  war,  dass 
er  von  Böhmen  bis  nacli  Rom  durch  lauter  eigenthüm. 
liehe  Güter  und  Rastelle  reisen  konnte? 

Rnfiert  etc.,  chronologische  Auszüge  aus  der  Geschichte 
des  H.  Otto  Vin.,  Bischofes  von  Bamberg,  und  des 
bayerischen  Herzoges,  Heinrich  des  Schwarzen,  zur 
Beleuchtung  einiger  Münzen. 

Ziernffibly  R.,  war  der  heil.  Wolfgang,  Bischof  in  Regens- 
bürg,  ein  gebomer  Graf  von  Pfulingen? 

•  Anmerkungen  über  ein  St.  Blasianisches  Manu- 

»cript,  in  welch  ein  von  einer  Liutgard,  welche  eine 
Gemahlin  Adalberts  I.  von  Windenberg  gewesen  seyn 
soll  5  von  einem  Con^^ad,  Bruder  einer  Liutgard  5  und 
Engelbert,  Grafen  von  Hall  (nicht  Hals,)  avunculo 
Alberti  II.  Bogonsis,  Meldung  geschieht. 

Register  über  die  in  diesem  Bande  vorkommenden  Orte, 
Personen  imd  Sachen. 

JITeiie  Uiitoriaclie  Abliaiidliiiiseia. 

1804.  8°. 
I. 
».  Paiütausen^  Vinc,   Abh.  üb.   die   Preisfrage :  Waren 
einst  die  sämmtlichen  heutigen  Reichsstände  in  Bayern 
auch  sämmtlich  bayerische  Vasallen?  Wann,  und  durch 
welche    Veranlassungen    sind    sie    zur  unmittelbaren 
Reichsstandschaf^  gelangt?  1800. 
Ziirnffiöi^  Rom.-,  Abh.  üb.  d.  Exemtionsprocess  des  Got- 


122 

teshauses  6t.  Emmeran  mit  dem  Hocfistift  Regensburg 
▼om  Jahre  964  —  1325.  1803. 
MoriZy  Jos.,  kurze  Geschichte  der  Grafen  von  Form- 
bach, Lambach  und  Putten,  in  Hinsicht  auf  ihre  Ab- 
stammung, Besitzungen,  Ministerialen  und  Stiftungen* 
1803.  (sammt  Register  über  alle  3  Abhandl.) 

ilid,  Franz,  Versuch  üb.   die   ursprünglichen  Sitze  der 

Ambronen.  1804. 
r.  Obernbery^  I.,  Geschichte  der  Herrschaft  Waldeck  in 

Oberbayem.  1798. 
—  —  —  Abh.  V.  dem  uralten  Benedictiner-Kloster  und 

nachmaligen  Ghorstifte  Schliers  in  Oberbayem  mit  K. 

Plijalkallaelie  Abliimdliiiis^ii«  8. 

1803  -  1806. 
I. 

WeU8,  Christ.  Sam. ,  Abh.  üb.  die  Preisfrage :  Ist  die 
Materie  des  Lichts  und  des  Feuers  die  nämliche  oder 
eine  verschiedene? 

Euckemuayer^  Rudolph,  Abh.  üb«  die  Preisfrage :  welche 
sind  för  Bayern  die  besten  und  ausführlichsten  Mittel, 
das  Austreten  der  Flüsse,  und  die  davon  abhängenden 
Ueberschwemmungen  zu  verhindern? 

II. 

Stengel,  Georg  Freih.  v.,  und  Beigel^  Georg  Wilh.  Sigm.^ 
chemische  Untersuchung  einer  Muttorlauge  von  Rei- 
chenhall. 

Betgel,  G.  W.,  chemische  Untersuchung  des  Salswassers 
von  Hcilbrun  bei  Benediktbayern. 

Flnrl,  Math.,  bist,  und  geolog.  Beschreibung  der  ehemals 
sehr  ergiebigen  Blei .  und  Galmeybergwerhe  am  Hohen- 
stauifen  und  Rauschenberg  im  Landg.  Traunstein. 

hist.-geolog.  Beschreibung  des  Eisensteinbergbaues 

am  sogenannten  Kressenberge  im  Landg.  Traunstein. 


f2S 

Fktri,  Math.,  geolog«  Beschrelbuiig  der  oberla'ndirchen 
Gypsflötee,  besonders  des  an  der  Haumalpe,  Gerichts 
Marquartstein,  entdeckten  Alabasters. 

—  —  einige  Bemerkungen  über  den  ifvasserfreien  Gyps 
(Anhydrit)  und  den  Muriacit  oder  Würfelspath.    ^ 

Fuchs^  Nep.,  Analyse  eines  wackenartigen  noch  unge- 
nannten I^ossiles* 

Beinrich^  Placid.,  pyrometrische  Versuche  nb.  die  Aus« 
defanung  des  Eises  und  der  Holzkohle. 

Petzlj  üb.  d.  Hörlbergischen  gemeinen  Schörl. 

KUinffeTf  Beiträge  sur  Erläuterung  der  Vorstellung  von 
Wetterwolken  und  Blitaen. 


124 


DenlMielupifteHi.  4^. 

Band  I. 
•  i808. 

enthält 
Geschichte  der  Akademie  vom  Juli   1807  hH  Ende  des 

Jahres  1808. 
Abhandlungen: 

der  philosophisch -philologi^ichen  Classe. 
Jacobs,  Friedr.,   über   die  Erziehung  der  Griechen  »ur 

Sittlichkeit. 

•  der  matkefftatisch-physikalischen  Classe,  , 
Soenmiering,  S.  Th.,  academicae  annotationes  de  cerehri 

adminjstrationibus  etc. 
Albers,  I.  A.,  über  den  Bau   der  Augen  verschiedener 

Thiere. 
Schrank:  zwei  neue  Pflanzengattungen. 

Grimaldia,  eine  neue  Pflanzengattung. 

Willdenow^  G.  L.,  über  die  Gattungen  der  Bnmia  uiid 

Stavia. 
Petzl:  über  den  sogenannten  Alben  in  der  Gegend  von 

Erding. 
-^  —  über   ein  Fossil  aus    den   Thonmergelflötsen  bei 

Amberg. 
Buchholz,  L.  C.  F.,  Beweis  der  Unzulänglichkeit  des  von 

Vauquelin  vorgeschriebenen  Verfahrens,   das  Messing 

etc.  etc.  zu  zerlegen. 
Bitter,  1.  W.,  Versuche  und  Bemerkungen  über  Davy's 

Darstellung  metallähnlicher  Producte  etc.  etc. 

Fernere  Versuche  und  Bemerkungen  hierüber. 

—  —  Neue  Versuche  üb.  denEinfluss  des  Galvanismus  etc. 
Schmidt,  G.  G.,  über  die  Erscheinungen  der  Cohasion. 
SckranHy  über  Grey's  Luftspi^gel. 


12S 

Sep/fer,  G.  F.,  de  altitudine  specutao  attronomicae  regiae 

prope  Mimachium  etc.  etc. 
super  longitudine  geographica   speculae  astrono- 

micae  regiae  Monacjiii  etc.  etc. 

der  historischen  Ctasse. 
Streber,  Fr."  Ign.,  Versuch  einer  Geschichte  d.  H.  Mfins. 
Kabinets  in  München. 

Band  11. 

1809  und  1810 

enthält 

Geschichte  4er  Ahademie  in  den  Jahren  1809  und  1810. 

Abhandlungen : 

der  philosophisch -philologischen  Classe, 
Jacobs,  Fried ,  über  die  Gräber  des  Memnon  etc. 

der  mathematisch' phpsikaiischen  Classe. 
Schrank,  Fr.  y.  P.  v,  wie  sich  Aufgusstbierchen  bei  ihren 

Bewegungen  benehmen. 
Vaucher,  J.  P.,  sur  la  seve  d'Aoüt. 
Schrank,  Fr.  ▼.  F.  v.,  über  die  Sparsamheit  der  Formen 

im  Pflanzenreiche. 

• über  die  LebhafVigkeit  einiger  Pflanzen. 

^tzl,  I.  V.,  über  ein  Fossil  aus  dem  Steinhohlenwerke 

bei  HäVing. 

über  den  glatten  Beryll  vom  Rabenstein. 

lupin,  Friedr.  v.,  geognostisch- mineralogische  Beobach- 

tungen. 
Flurl,  M.,  Aeltere  Geschichte  der  Saline  Reichenhall  etc. 
Gehlen,  A.  F.,  Beiträge  «ur  etc.  Glasmacherhunst. 
Bitter,  I.  W.,  Elehtrische  Versuche  an  der  Mimosa  pu- 

dica  etc. 
Soemmerring,  P.  Th.,  über  emen  elektrischen  Telegraphen. 
^^ffer,  C.  F.,  super  longitudine  geographica  speculae 

astronomicae  regiae  Monachii,  commentatio  altera. 
^ngsdorfj  F.  C.  Chr.,  über  die  Gesetze  des  Stosses  etc 


' 


128 

der  hUtmiseken  Cla99e> 
9itfrtini^  CD.  Al,  über  den  Geschichtschreiber  Liutprand. 

Band  m. 

Für  die  Jahre  i82i  und  1812^ 

enthält 
Geschichte  der  Ahadcmie  von  1811  und  1812. 
Abhandlungen : 

der  tnathetnatisch  -  physikalischen  CUtsse. 

Schranky  Fr.  v.  P.  v.,  über  die  Priestleyische  grüne  Materie. 
Schneider,  I.  G.,  kritische  Uebersicht  der  etc.  Eidechsen^ 

Wandkletterer  etc.  genannt. 
Tilesius,  Beschreibung  einiger  Fische  aus  Japan  etc. 
Soemtnerring,  S.  Th.,  über  einen  Ornitbocephalus. 
Oppely  Mich.,  Tanypus,  eine  neue  Vogelgattung. 
ReimartiSy  J.  A.  H.,  de  cerebro  et  nervi  s. 
Sprengel,  €.9  de  Germanis  rci  herbariae  patribus. 
Schrank,  Fr.  v.  P.  v.,   Omphalodes,  eine  wieder  herge- 
stellte Gattung. 
IditHteiroj  J.  A.,  sur  plusieures  nouvelles  yari^tes  etc.  de 

topase.  ^ 

Gehlen,  A.  F.,  über  die  etc.  Ameisensäure. 
Soenmterring,  S.  Th.,    über  die    etc.   Verdunstung  des 

Weingeistes  durch  Thierhäute  etc. 
Schrank,  Fr.  ▼.  P.  v.,  über  die  blauen  Schatten. 
Langsdorff,  C.  Gh.,  über  die  Bewegung  des  Vt^'assers  in 

offenen  Canä'len. 
Kai*ner,  Ab.  Cel.,   Altitudines  Massiliae,   Manheimii  etc. 

supra  libellam  maris  mediterranei  etc. 
Seyffer,  C.  F.,  de  positu  basis  et  retis  triangulorum  per 

totam  Bojoariam  etc. 

der  historischen  Classe. 
Lang,  C.  H.,   die  Vereinigung    des  bayerischen  Staates 
aus  den  einzelnen  Bestandtheiien  etc. 


M7 

Band  IV. 
Für  das  Jahr  iSia^ 

enthält 
Geschichte  der  Akademie  von  1813* 
Abhandlungen : 

der  philosophisch- pMMogischen  Clasae. 
Thiersch^  Fr.,  über  die  Gedichte  des  Hesiodus  etc. 

der  niathmfMtisch' physikalischen  Qlasse, 
Schrank^  F.  v.  P.  v.,  über  die  Priestleyische  grüne  Ma- 
terie, n.  Abhandl. 
Tiedemanny  über  die  Speicheldrüsen  der  Schlangen. 
Tiksius^  Beschreibung    einiger    Fische    aus   Japan    etc. 

Schluss. 
Schrank^  F.  t.  P.  v.,  über  die  blauen  Schatten,  II.  Abb. 

■ botanische  Beobachtungen. 

Chladni^  über  Gediegeneisen  etc. 

Gehlen,  chemische  Untersuchung  des  Gediegeneisens  ete. 

Flnrl,  y.,    über    das    Vorkommen    der    Steinkohlen  su 

Haring  etc. 
Ä/«'x,  über  den  innern  Körperbau  des  gemeinen  Blutegels. 
G^len,  Untersuchung  einer  noch  unbestimmten  Steinart 

Ton  Hafnerszell  etc. 
Panzer,    Ideen   eu  einer  Revision    der  Gattungen  der 

Gräser  etc. 
Schrank,  Fr.  v.  P.  v.,   drei  seltene  bayerische  Pfianaen. 
Spixy  über  die  Affen  etc. 
SteffeneUi,  v.,  über  die  Auflösung  aller  sphärischen  und 

geradlinigten  Dreiecke  etc. 
^yff^'j  Elementa  et  phaenomena  eclipsis  lunae  totalis. 

d.  27.  Febr.  1812  etc. 
• Elementa  et    phaenomena   defectionis    solis   cal. 

Febr.  1813  etc. 
Söldner,  Neue  Methode,  beobachtete  Azimuthe  lu  redu- 

ziren« 


128 

Der  historischen  Ciasse. 
Brapj  de  Comte,  Memoire  sur  la  LWonie. 
V.  Lang,   die  Vereinigung  des  bayer.  Staates  aus  seinen 

einzelnen  Bestandtheilen.  II.  Abb. 
Streber t  über  eine  sehr  seltene  Münze  von  Mytilenc. 

Band  V. 

Für  die  Jahre  1814  und  181*5^ 

enthält 
Geschichte  der  Akademie  yon  1814  und  1815. 
Abhandlungen : 

der  philosophisch -philologischen  Classe. 
Jacobs,  Fr.  y.,  über  die  Bildsäule  der  schlafenden  Ariadne. 
l^eiller,  C.  v.,    über  das   menschliche   Wahmehmungs* 
vermögen. 

der  mathematisch '  physicaUschen  Clause, 

Schrank,  Fr.  v.  P.  v.,  Anacis,  eine  neue  Pflanzen gattung. 
Soetiimerring,  S.  Th.  v.,  über  den  Grocodilus  priscus  etc. 
Pickel j  L,  über  die  Natur  etc.  der  sogenannten  Schnell. 

wagen. 
Soemmerring,  S.  Th.  v.,  über  eine  neue  Art  Wein  zu 

veredeln. 
Bnhland,  H.  L.,  Beiträge  zur  Geschichte  des  Jods. 
Pf  äff,  C.  G.  A.,  Annotation  es  ad  theoriam  etc.  pertur- 

bätionum  coelestium  etc. 
Martins,  G.  Fr.  Ph.,  l?lantae   nonnullae  horti  academici 

Monacensis  dcscriptae  etc. 
Fraunhofer,  Jos.,  Bestimmung  des  Brechungs  -  und  Far- 

benzerstreuungs  -  Vermögens     verschiedener    Glasar- 
ten etc. 

der  historischen  Classe. 
Streber^  Fr.  I.  v.,  Fortsetzung  der  Geschichte  des  h.  b. 

Münzkabinets  in  München. 
Erklärung  eim'ger  noch  unedirten  gricch.  Münzen  etc. 


12S 

MUbiUeTy  Jos.,  Üeber  den  hittor.  Werdi  des  etc.  den  ba> 

juvarischen  Gesetzen  vorausgehenden  Prologes. 

Band  VI. 

Für  die  Jahre  i8i6  und  1817. 
Geschichte  der  Aliademie  Ton  1816  und  1817. 

Abhandlungen : 

der  philosophisch  "phiiologischeH  Classe, 

f.  Weiller,  über  das  Wesen  der  Phantasie. 

V.  Köhler^  Geschichte  der  Ehre  der  Bildsäulen  bei  den 
Griechen« 

der  mathematisch 'physikalischen  Classe. 

Tiedemann^  Fr.,  Beobachtungen  über  die  hohe  Theilung 
der  Armschlagader  in  die  Speichen-und  Ellenbogen- 
Schlagader. 

SchloUheim^  G.  ▼.,  Beitrage  zur  Naturgeschichte  der 
Versteinerungen. 

Soenmi^'ing^  S.  Th.  v.,  über  die  Lacerta  gigantea  der 
Vorwelt. 

Spix^  1.,  über  ein  neues  etc.  Petreficat  aus  dem  Solen- 
hofer  -  Steinbruch. 

Schrank^  Fr.  v.  P.  v.,  über  die  wattewebenden  Elsen- 
raupen.  % 

über  dieselben  11.  Abh. 

Soemmei'ring,  S.  Th.  v.,  über  einen  Grnithocephalus 
brevirostris  der  Vorwelt. 

über  die  fossilen  Beste  einer  grossen  Fledermaus- 
gattung. 

yo0el,  A.,  analytische  Versuche  über  Weizen»  Hafer  und 
Reis  etc. 

Martius^  G.  Ph.  F.,  Fascieulus  plantarum  herbarii  aca* 
denuci  etc. 

de  Schrank,  Fr.  d.  P.,  de  rarioribus  quibusdam  etc. 
plantis  in  Schreberi  coUectione  etc. 

f.  Bernhard  und  Vogel,  A.,  mineralogisch  -  chemische 
Untersuchung  des  etc.  Triphans. 

9 


ISO 

Vögeij  A.,  analytische  Vertucli«  Iber,  den  Tnntalit  vom 

Rabenstein  etc. 

Hausmann^  I.  F.  L.,  über  das  blättrige  Eisenblau  von 

Bodenmais. 

Der  historischen  Classe. 

Streber,  Fr.  I.  v.,  Ach  aus,  König  Ton  Ljdien,  auf  einer 
überaus  seltenen  Goldmünze  etc. 

Band  VII. 
Für  die  Jahre  1818,  1819  und  1890. 

Geschichte  der  Akademie  von  diesen  Jahren. 

Abhandlungen : 

der  philosophisch -phitologischen  Classe. 

Waagen,  G.  Fr.,  über  die  in  den  Sammlungen  der  H. 
Aluid.  d.  W.  befindlichen  Mumien  etc. 

der  mathematisch  -  physikalischen  Classe, 

Soemmerring,  S.  Th.  v.,  über  das  feinste  Gef&snets  der 
Aderhaut  im  Augapfel. 

—  —  über  «einige  etc.  fossile  Zähne  etc. 

Schrank,  Fr.  d.  P.  v.,  Beiträge  eur  Flora  von  Bayern. 

Fvchs,  I.  N.,  über  die  Entstehung  der  Por«ellan-Erde. 

Schneider,  I.  G.«  Beitrag  zur  Classification  der  Riesen- 
schlangen. 

Schweigger,  über  Umkehrung  der  Polarität  einer  elek- 
trischen Gombination. 

Doellinger,  T.,  vom  Kreislaufe  des  Blutes. 

Sacramento,  Leandro  d.  S.^  nova  plantarum  genera 
e  Brasilia. 

Soemmerring,  8.   Th.  r.,  über   die  Verdunstung  durch 

thicrische  Haute. 

Vogel,  k.,  von  der  Wirkung  der  Schief elsävre  auf 
Salzsäure. 

Nau,  B.  S.v.,  über  Pflanzenabdrücke  und  V  erstehnerungen 
aus  dem  Kohlenifverke  S.  Ingbert  etc. 

Bansteen,  Gh.,  über  die  tägliche  Veränderung  der  Inten- 
sität des  Erdmagnetismus. 


ISI 

Der  hUtori9d^en  Cia^se. 

Streber^  Fr.  1.  t.,  Fortsetsung  der  Getchichte  det  K. 
Miinzkabinets. 

Band  Vm. 
Mr  die  Jahre  1S9i  und  i8»$. 
ibhandlnngen: 

der  philosophisch  ^phHoiögUcken  Classe. 

Klenze,  L.»  Versuch  einer  Wiederherstellung  des  todit* 
nischen  Tempels. 

der  nutthematisch  'physikalischen  Classe. 

Fraunhofer^  I.,  neue  Modiücation  des  Lichtes  etc. 

Soeimnerring^  S.  Th.  v.,  über  den  Magen  des  Menschen. 

Bauza^  I.  Th.,  über  den  gegenwartigen  Zustand  der 
Geographie  von  Amerika. 

Schneider^  I.  G.,  Beitrage  zur  Naturgeschichte  der  Am- 
phibien etc. 

de  Schrank,  Fr.  d.  P.,  de  plantis  gnaphaloideis  etc^ 

Schmitz^  K,,  über   die  Opalformation. 

Soldner j  L,  astronomische  Beobachtungen  etc. 

der  historischen  Classe* 

Maier^  Fr.  A.,  genaue  Beschreibung  der  etc.  Teufels- 
mauer  etc. 

Band  IX. 

Von  den  Jahren  i8»S  und  1894. 

Geschichte  der  Akademie. 
Abhandlungen : 

der  inathematisch  -physikalischen  Classe. 

de  Martins^  C.  F.  P.,  Specimen  materiae  medicae  bra« 
siliensis,  cum.  9.  tab. 

Soeanmrring^  S.  Th.  v.,  Wahrnehmung  bei  der  Destil- 
lation des  Alcohol. 

'^  —  über  Verdönstung  durch  thierische  Haute. 

e.  8pix^  über  eine  neue  Landschnediengattung. 


152 

Zuccarini,  I.  O.,  Monographie  iler  amerikanischen  Oxa^ 

lis- Arten,  mit  9  Taf. 
Thunberg,  C.  P.,  Leporis  dentes  monstrosi. 
— Felis  species,  in  Scandinavia  habitantes. 

Vogel^  A.,  über  das  Vorkommen  der  Benzoesäure  in 
einigen  deutschen  Gräsern. 

Der  philologisch' historischen  Classe^ 

Buttmann,  Ph.,  über  die  Fabel  der  Kydippe. 

Hammer^  I.  v.,  Berichtigung  der    orientalischen  Namen 

Schiltbergers. 
Thierschy  Fr.,  über  eine  griechische  gemma  litterata  ctc, 

ßand  X. 
(Von  nun  an  unter  dem  Titel:) 

Abhandlungen 

Von  den  Jahren  1899  und  18S0, 

der  mathematisch -physikalischen  Classe.   (I.  Band.) 

Pfaffe  joh.  Wilh.,  Betrachtungen  über  die  Spirale. 

Thilo^  über  eine  neue  Methode  die  Barometerstände  su 
reduciren. 

Pfaffe  über  das  crystallinische  Verhalten  des  Dunstblätt- 
chens. 

Siber,  Dr.,  Barometer-und  Thermometer-Beobachtungen 
in  München  in  den  Jahren  1829  und  1830. 

Kobell^  V.,  Dr.,  über  Olivenit,  Kupferschaum  und  Kie- 
selmalachit. 

—  —  über  einige  in  der  Natur  vorkommende  Ver- 
bindungen  der  Eisenoxyde. 

Schrank^  v.,  Franz  de  Paula,  Spergula  Laricina  restituta, 

Zuccarini,  Nachtrag  zu  der  Monographie  der  amerikani- 
schen Oxalis- Arten. 

Bruch^  Beschreibung   einiger  neuen  Laubmoose. 

Zuccarini^  Plantarum  novarum  vel  minus  cognitarum 
descriptio;  fasc.  I. 


ISS 

Mohh  HugP,  über  den  Bau  des  Cjoadeen  -  Stammes« 
über  den  Bau  der  porösen  Oefasse  der  Djcotyle- 

donen. 
WagleTy  Monographia  Psittacorum. 
Wagner,  Rudolph,  über  die  fossilei»  Insectenfresser  Nager 

und  Vögel  der  Diluvialzeit. 
Schneider,  Dr. 9  Beiträge  zur  pathologischen  Anatomie. 

Band  XI. 

enthaltend  Abhandlungen 

von  dem  Jahre  1833, 

der  historischen  Classe.   (I.  Band.) 
Heiniz,  Dr.,    das    ehemalige  Fürstenthum    Pfalz -Zwei- 
brücken und  seine  Herzoge  bis   zur  Erhebung  ihres 
Stammes  auf  den  bayerischen  Königsthron. 
Erster  Theil,  welcher   die  Periode  von  1410  bis  i514 
umfasst. 

Moritz,  Stammreihe  und  Geschichte  der  Grafen  von 
Sulzbach.    Erster  Band. 

Band  XEL. 

enthaltend  Abhandlungen 

von  dem  Jahre  1836, 
der  philosophisch-philologischen  Classe,   (I.  Band.) 
Mayer,  Fr.  Anton,  Genaue  Beschreibung  der  unter  dem 
Namen   der  Teufelsmauer  behannten  römischen  Land- 
marltung.  TL.  Abth. 
Ast,  über   die    Materie    im  platonischen  Timäos. 

Allioli,  über  die  Risalet  des  Koschairi. 
Streber,  Numismata  nonnulla  graeca  ex  museo  regis  ba- 
variae  hactenus  miuus  accurate  descripta  etc. 

Schorn,  Versuch  einer  vollständigen  Erklärung  der  Bild- 
werke an  dem  Rom.  Denkmal  in  Ipgel. 

Boüseree,  Sulpiz,  die  Beschreibung  des  Tempels  des 
heil.  Grales  ia  dem  Heldengedicht  Titurel. 


154 

Thiersch,  Dr.,  Hofratb,  über  da»  Grabmal  des  Alyatles. 
*.  —  Ueber  die  Vasa  morrina  der  Alten. 
..  — über  die  Sprache  der  Zakonen. 

—  —  über  Paroä  und  parische  Inschriften.    , 
«^  —  Aristophanea. 

ßchtneller^  über  die  Nothwendiglieit  eines  ethnographi- 
schen Gesammtnamens  für  die  Deutschen  und  ihre  nordi- 
schen Stammverwandten  und  über  die  Einsprüche 
des  leztern  gegen  die  Benennung  Germanen. 

über  Quantität  in  bayerischen  und  einigen  an- 
dern oberdeutschen  Dialekten,  verglichen  mit  der  in 
der  jetzigen  und  in  der  altern  hochdeutschen  Schrift- 
sprache. 

Franko  Ottmar,  über  das  Bild  des  Weltbaumeisters  "Vls- 
valiarman  in  einem  der  Felsentempel  bei  Illora  in 
Indien. 

Band  XIIJ. 

enthaltend  Abhandlungen 

von  den  Jahren  i8Sl—'1836^ 
der  mathematisch'phpsikalischen  Classe.  (II.  Band.) 

ßteinheU,  Dr.,  Franz,  Elemente  der  Helligkeits-Messungen 
am  Sternhimmel,  mit  4  lithographirten  Tafeln. 

Kobell^  Franz,  v.,  über  das  Erdöl  von  Tegernsee  im 
bayerischen  Oberlande. 

Wa^ner^  Dr.,  Andreas,  Beschreibung  eines  neu  entdeck- 
ten Ornithocephalus,  nebst  allgemeinen  Bemerkun- 
gen über  die  Organisation  dieser  Gattung,  mit  1 
lithographirten  Tafel. 

Vettinget^,  von  den  wahrscheinlichsten  Ereignissen,  eine 
Abhandlung  aus  der  Wahrscheinlichkeitsrechnung. 

—  —  von  dem  W^erthe  der  Erwartung,  welcher  mit 
dem  Eintreten  eines  künftigen,  günstigen  oder  un. 
günstigen  Ereignisses  verbunden  ist.  Eine  Abband* 
lung  aus  der  Wahrscheinlichkeitsrathung» 


ISS 

1 

Wagner^  Rudolph,  Beitrige  cur    Anaioaile  d»r  Yögel, 

mit  1  lithographirten  Taiel. 
Zucearini,  Plantarum  novarum  vel  minus  cognitarum, 

quae  in  horto  botanico  herbarioque  regio  Monacansi 

servantur;    fasciculus   secundus,    cum    tabulis  lapidi 

incisis  X. 
Wagner,    Rudolph,    Fragmente     zur    Physiologie    der 

Zeugung,  vorzüglich  zur  mikroshopischen  Analyse  des 

Spermas,  mit  3  lithographirten  Tafeln. 
Wagner^  Andreas,  Beitrage  zur  Kenntniss  der  warmblü- 
tigen Wirbelthiere    Amerikas,    mit  5  lithographirten 

Tafeln. 
Wagner y  Rudolph,  Beitrage  zur  Geschichte  der  Zeugung 

und  Entwiche! ung,  mit  einer  lithographirten  Tafel. 
Zuccarini^  Plantarum  noTarum  vel  minus   cognitarum 

etc. ;  fasc.  tertius.  cum  tabulis  lapidi  incisis  V. 
hamonty  über  die  Bahn  des  dritten  Saturn-Satelitten. 

Döllinger^  über  die  Vertheilung  des  Blutes  in  den  Kie- 
men der  Fische,  mit  1  lithographirten  Tafel. 

Band  XIV. 

eathaltend  Abhandlungen 

der  hUtorischen  4:!l4Mse.   (11.  Band.) 

Erste  Abtheilung  1837, 

t^egberg^  Freih.  v.,  M.,  beurkundete  Geschichte  Heraog 
Ludwigs  des  Brandenburgers. 

Koch-Sternfeldy  v.,  I.  £. ,  zur  bayerischen  Fürsten., 
Volks  -  und  Cultur  -  Geschichte ,  zunächst  im  Ueber- 
gange  vom  V.  in  das  VI.  Jahrhundert  nach  Christus« 
mit  Anhang  und  Beilagen. 

PhUlips,  Erörterung'  der  Frage:  „Hat  seit  der  Usur- 
pation des  deutschen  Königsthrones  durch  Arnulph 
im  Jahr  887,  bis  zum  Aussterben  der  sächsischen 
Kaiser  die  karolingische  Verfassung  in  ihren  wich* 
tigiten Grundsitzen  ohne  Unterbrechung  fortgedauert? 


136 

,1  Zweite  Abtheilung  im  J.  1839. 

Käch'Stemfeld,   v-,  I.  E.,     das  Reich  der  Longobarclen 
•  in  Italien,  nach  Paul  Warnefried  etc.,  zunächst  in  der 
Bluts  -  und   Wahlverwandtschaft    zu   Bajoarien:   hier, 
nach  einheimischen  Quellen  und  Wahrnehmungen. 

Dritte  Ahtheilung  v.  J.  1840, 
Büchner,  Dr.,   Andreas,   über   die   Einwohner  Deutsch- 
lands im  zweiten   Jahrhundert   der  christlichen  Zeit- 
rechnung, namentlich  über  Sachsen  und  Bayern  nach 
Claudius  Ptolomaeus. 

Freyberg,  Freih.  v.,  M.,  Einführung  und  Beleuchtung 
des  Codex  traditionum  Monasterii  Sti.  Castuli  in 
Moosburg. 

Band  XV. 

enthaltend  Abhandlungen 

der  philosophisch-philologischen  Classe.  (II.  Band.) 

Erste  Abtheilung. 

Thiersch,  Fried.,  über  die  dramatische  Natur  der  pla- 
tonischen Dialoge. 

über  das  JOnyigefä'ss  in  der  K.  Preuss.  Samm- 
lung geschnittener  Steine  ^u  Berlin,  mit  zwei  Stahl- 
stichen. 

Döderlein,  Ludovicus,  Dissertatio  de  Sophoclis  Ajace. 

Tafel,  Th.  C.  F.,  De  marmore  viridi  Veterum. 

Boss  und  Schmeller,  Urkunden  zur  Geschichte  Griechen- 
lands im  Mittelalter,  mit  t  lith.  Tafel. 

Schmeller,  über  Wolframs  von  Eschenbach,  des  alt- 
deutschen Dichters,  Heimat,  Grab  und  Wappen,  mit 
1  colorirtcn  Abbildung. 

Spengel,  über  des  Aristoteles  Poetik. 

Zweite  Ahtheilung  v.  J.  1838. 
Moffer,  Anton,  genaue  Beschreibung  der  unter  dem  Na- 


137 

men  der  Teufelsmauer  beltannten  Rom.  Landmarkung, 
mit  2  lithographirten  Tafeln.  UI.  Abtli. 

Franko  Othmar,  über  ein  Denkmal  der  indischen  Mytho- 
logie, nach  einer  indischen  Zeichnung,  mitl  Stahlstich. 

über  einige  indische  Idole  des  K.  Antiquariums  in 

München  und  zwei  indische  Köpfe  in  der  Glyptothek 
Sr.  Majestät  des  Königs. 

Boss,  Ludwig,  über  Anaphe  und  Anaphäische  Inschrif- 
ten, nebst  einem  Anhange:  Inschriften^  von  Phole- 
gandros,  mit  2  lithographirten  Tafeln. 

Streber,  Franz,  über  den  Stier  mit  dem  Menschenge- 
sichte auf  den  Münzen  von  Unteritalien  und  Sicilicn, 
mit  1  lithographirten  Tafel. 

Dritte  Abtheüung  v.  Jahr  1838. 

Sckmeller,  I.  A.,  über  die  sogenannten  Cimbern  der  VII. 
und  Xin.  Communen  auf  den  Venedischen  Alpen  und 
ihre  Sprache. 

Streber,  Franz,  über  die  Münzen  von  Gaulonia,  mit  1 
Jitbographirten  Abbildung. 

iWlflrj/er,  Anton,  genaue  Beschreibung  der  unter  dem  Na- 
men der  Teufelsmauer  bekannten  Rom.  Landmarkung. 
IV.  Abth. 

Thiersch,  Friedrich,  über  Henkel  irdener  Geschirre  mit 
Inschriften  und  Fabrikzeichen  aus  dem  äussern  Kera- 
maikos  von  Athen,  mit  3  lithographirten  Tafeln. 

Band  XVI. 
enthaltend  Abhandlungen 
der  mathematisch '  physikalischen  Glosse.   (III.  Band.) 

Erste  Äbtheilunff  1837-^1840. 
Lamont,   Darstellung    der   Temperatur  -  Verhältnisse  an 

der  Oberfläche  der  Erde. 
itfotA,  Franz,   über  die  Anwendbarkeit  der  imaginären 

Zahlforxnen  in.  der  Geometrie. 


158 

Wagner^  Dr.,  Andreas,  Fossile  Ueberreste  von  einem 
Aifen  und  einigen  andern  Saugethieren  aus  Grie- 
chenland. 

Beschreibung  einiger  neuen  Nager,  welche  auf  der 

Reise  des  Hrn.  Hofrath  Schubert  gesammelt  wurden, 
mit  Bezugnahme  auf  einige  andere  verwandte  For- 
men, mit  3  Abbildungen. 

Zuccarini^  LG.,  Plantar  um  novarum  vel  minus  cogni- 
tarum  etc.  fasc.  quartus.  cum  tabulis  lapidi  incisis.  IX. 

Schönbein^  Prof.,  Beobachtungen  über  den  bei  der  Elek- 
trolyse des  Wassers  und  dem  Ausströmen  der  gewöhn- 

,  lieben  Elektricität  aus  Spitzen  sich  entwickelnden 
Geruch. 

Zweite  Abtheilung  v.  J.  1840. 

Martins  v.,  G.  Fr.  Ph.,  Beiträge  zur  Kenntniss  der  Gat- 
tung Erythroiylon,  mit  Q  Taf. 
Erdl^  M.,  vergleichende  Darstellung  des  innern  Baues 
der  Haare. 

Vogels  H.  A.,  über  die  Absorption  der  Salze  durch  ge- 
sunde, mit  unverletzten  Wurzeln  versehene  Pflanzen. 

JRrdl^  Untersuchungen  über  den  Bau  der  Zähne  bei 
den  Wirbelthieren,  insbesondere   den  Nagern. 

Vogely  A.,  jun.,  über  die  Darstellung  des  Gurcumins, 
dessen  chemische  Eigenschaften  und  elementare  Zu- 
sammensetzung. 

Dritte  Abtheilung  r.  J.  1849.  • 

Steinheily  G.,  Beschreibung  des  für  die  Feuerwacht  auf 
dem  St.  Petersthurme  in  München  ausgeführten  Py- 
roskops. 

Schönbein,  über  die  Natur  des  eigenthümlichen  Ge- 
ruches, welcher  sich  sowohl  am  positiven  Pole  einer 
Säule  während  der  Wasserelektrolyse,  wie  auch  beim 


1S9 

« 

Ausströmen  der  gewöhnlichen  ElectrcitHt  aus  Spitiea 
entwickelt. 

Wagner,  Andrea^  AuseinandersetEung  der  specifischen 
Differenzen,  durch  welche  sich  die  Hyaena  brunnea 
▼on  der  Hyaena  striata  und  crocuta  in  der  Beschaf- 
fenheit des  Schädels  und  Gebisses  unterscheidet. 

Lamont,  Bestimmung  der  Horisontal  •  Intensität  des  Erd- 
magnetismus nach  absolutem  Maasse. 

•^  —  Resultate  der  magnetischen  Beobachtungen  in 
München,  während  der  dreijährigen  Periode  I84O9 
1841,  1842. 

Steinheilj  über  quantitative  Analyse  durch  physikalische 
Beobachtungen. 

Zuccarini^  Beiträge  zur  Morphologie  der  Coniferen. 

WayneTy  Andreas,   die  geographische  Verbreitung  der 

Säugthiere. 

Band  XVU. 

enthaltend  Abhandlungen 

der  historischen    Classe»  <I1I.  Band.) 
Erste  Abtheilung  lS4i. 

Koch" Sternfeld,  t.,  Topographische  Matrikel,  geschöpft 
aus  dem  diplomatischen  Codex  der  Juvavia  (Salzburg) 
und  aus  dem  Codex  des  Chronicon  Lunaelaccnse 
(Mondsec)  vom  VI.  bis  zum  XL  Jahrhundert  reichend. 
Mit  einer  Einleitung  über  die  Unentbehrlichkeit  histo- 
rischer Indices  und  topographischer  Matrikeln  und 
über  die  Methode  ihrer  Bearbeitung  5  Behufs  der 
speciellen  Länder,  und  Völkerkunde  5 —  unter  beispiels- 
weiser Anwendung  der  vorliegenden  topographischen 
Matrikel  auf  das  IX.  Jahrhundert  von  Unter-und  In- 
ner-Oesterreich  und  Oberungarn  im  Anhange. 

Zweite  Abtheilung  1849. 
^uchneTy  Krieg    des  Herzogs  Ludwig  des  Reichen  mit 
Markgraf  Albrecht  Achilles  von  Brandenburg,    Vom 
Jahr  1458  bis  1462. 


140 

PküUps,  Beiträge  zur  Geschichte  Deutschlands  vom 
Jahr  887  bis  936. 

Dritte  Ahtheüung  184i. 

Höfler^  Gonst.,  Rückblick  auf  P.  Bonifacius  VIII.  und 
die  Literatur  seiner  Geschichte.  Nebst  einer  wichti- 
gen urkundlichen  Beilage  aus  dem  vatikanischen  Ar- 
chiv in  Rom. 

Fallmerayer,  Johann,  Original  -  Fragmente ,  Chroniken, 
Inschriften  und  anderes  Material  zur  Geschichte  des 
Kaiserthums  Trapezunt.  I.  Abth. 

Band  XVin. 

enthaltend  Abhandlungen 

der  philosophisch-philologischen  Clnsse.  (III.  Band.) 

Erste  Ahtheilung  1841. 
Thiersch,   über   die  Topographie  von    Delphi,   nebst  3 

Platten  mit  Planen  und  Zeichnungen. 
Virichs,  über  die  Städte  Crissa  und  Cirrha,  mit  1  Platte. 
Frank,   Othmar,  über    die   indischen  Verwandtschaften 

im  Aegyptischen,  besonders  in  Hinsicht  auf  Mythologie. 
Spengel,   über   die  dritte  philippische  Rede   des  Demos- 

thenes. 
das  vierte  Buch  der  Rhetorik  des  Philodemus  in 

den  herkulanischen  Rollen. 

Zweite  Abtheilung  1841. 

JSpengel,  über  das  siebente  Buch  der  Physili  des  Aristo- 
teles. 

Hanneberglf  über  die  in  einer  Münchener  Handschrift 
aufbehaltene  arabische  Psalmen .  Ueberseksung  des  R. 
Saadia  Gaon  mit  einer  Probe. 

Ulrichs,  Topographie  von  Theben. 

Spengel,  über  die.  unter  dem  Namen  des  Aristoteles  er- 
haltenen ethischen  Schriften.  I.  Abth. 


141 

Dritte  Ahtheilung  184i,  i84». 

Spengel^  über  die  unter  dem  Namen  des  Aristoteles  ent- 
haltenen Ethischen  Schriften.  II.  Abth. 

V.  Botsseree,  über  die  Kaiser -Dalmatika  in  der  St.  Pe- 
terskircbe  zu  Rom. 

Banuner-  Purgstall,  Fr.  v.,  über  die  rechtmässige  Thron- 
folge  nnch  den  Begriffen  des  muslimischen  Staatsrech- 
tes, besonders  in  Bezug  auf  das  osmanische  Reich. 

MüUer^  Marli.  Jos.,  Untersuchungen  über  den  Anfang 
des  Bundehesch.    I.  Abth. 

Ulrichs^  Topographie  der  Häfen  von  Athen,  nebst  einer 
Beilage :  der  Tempel  der  Ergane  auf  der  Akropolis 
von  Athen. 


n 


142 


Unaelne  Abiiandliiiiseii  unäl  Heden 

Nach  der  Zeitfolge, 

Spring,  Ton  einem  der  Inoculation  entgegengesetsteii 
neuen  Rettungsmittel  in  und  vor  der  Blatternkrankheit. 
1770.  4. 

harosee,  Gr.  v.,  von  der  schädlichen  Geringschätzung 
verschiedener  Stände  eines  Staates.  1772.  4. 

Lipowski^  von  dem  Nutzen  der  Geschichte  und  Kennt- 
niss  der  Gcschichtschreiber.  1775.  4. 

Corhelli,  Gr.  v.  Savioli,  von  dem  Einfluss  des  Feld- 
baues auf  den  Wohlstand  der  Völker.  i776.  4. 

—  —  Ehrendenkmal  des   verstorbenen  Euseb.   Amort 

1777.  4. 

über  den  Einfluss  der  Typographie  auf  die  Wis- 
senschaften. 1779.  4. 

Finauer^  vom  -wahren  Gebrauch  der  Geschichte,  als  dem 
eigentlichen  Mittel,  die  allgemeinen  und  bürgerlichen 
Tugenden  in  einem  Lande  zu  verbreiten.  i777.  4. 

Westenrieder,  Bede  zum  Andenken  des  Pet.  von  Oster- 
wald.  1778  4.  (Mit  Porträt.) 

Seefeld,  ÄnU  Gr.  v.  Törring  zu,  der  Verlust  eines  wei- 
sen Mannes  bei  dem  Hintritt  des  Freiherrn  v.  Ickstadt 

,1779.  4. 

—  —  Betrachtungen  über  die  alten  Deutschen.  1781*  4. 
Eckartshausen,  v.,  von  dem  Finflusse  der  Wissenschaf- 
ten auf  die  Rechtsgelehrtbeit.  1781*  4. 

Vacchiery,  v.,  Rede  zum  Andenken  des  Andre  Felix 
Oefele.  1781.  4. 

Fischer,  von  dem  Geiste  der  Beobachtung  in  natürli- 
chen Dingen.  1782.  4. 

Eckartshausen,  v.,  von  der  Wirkung  der  Religion  auf 
die  Wissenschaften,  und  der  Wissenschaften  auf  die 
Religion.  1782.  4. 


145 

Westmriedery  Ton  den  Bayern  in  Holland.  1782.  4. 
Baader^  t.,  Ferd.,  Was  hat  die  Stiftung  der  Akademie 
znr  Aufklärung  des  Vaterlandes  beigelragen?  1784.  4. 
EckarUhauten^  t.,  von  den    Quellen  der  Verbrechen. 

1783    4. 

^  —  Rede  cum  Andenken  des  M*  Adam  von  Bergmann. 
17153.  4. 

Steigenberger^  histor.  literar.  Versuch  von  Entstehung 
und  Aufnahme  der  churiurstl.  Bibliothek  in  München. 
1784.  4. 

Orüttberger,  von  der  mannichfaltigen  Brauchbarkeit  ma- 
thematischer Kenntnisse.  1784.  4. 

Eckartskausen^  v.,  über  die  literarische  Intolerans  uii> 
seres  Jahrhunderts.  1785.  4. 

Vacckiery^  v.,  von  Wehrhaftmachung  der  Alten.  1785.  4. 

Stengel,  Freih.  v.,  Philosophische  Betrachtungen  über 
die  Alpen.  1786.  4. 

Westenrieder,  von  den  Nominalisten.  1786.  4. 

Vacchierif^  v.,  Rede  auim  Andenken  ssweier  akademischer 
Mitglieder,  Benno  Ganser  und  Michael  Stein.  1786.  4. 

Epp,  über  den  sogenannten  Heerrauch,  welcher  i783 
nicht  nur  in  Bayern,  sondern  in  gans  Europa  er- 
schienen. 1787.  4. 

y^estenrieder,  welche  waren  die  Gnmdursachen  der 
zahlreichen  vom  11.  bis  ins  15*  Jahrhundert  in  Bayern 
gestifteten  Abteyen?  1787.  4.- 

^ch,  Rede  zum  Andenken  Ferd.  Sterzingers.  1787.  4. 

Stengely  Fr.  v.,  die  Austrocknung  des  Donaumooses.  4. 

^kartshausen,  v.,  über  die  Nothwendigkeit  physiologi- 
scher Kenntnisse  bei  Beurtheilung  der  Verbrechen. 
1791.  4. 

Westenrieder,  Betrachtungen  über  Ludwig  den  Bran- 
denburger. 1793.  4. 

—  —  Betrachtungen  über  den  XVI.  Band  der  Monn- 
nenta  Boica.  1795.  4. 


144 

Imhofy  was  hat  die  heutige  Arzneikunde  von  den  Be- 
mühungen einiger  Naturforscher  und  Aerzte  seit  einem 
halben  Jahrhundert,  in  Hinsicht  einer  s&weckmässigen 
Anwendung  der  Elelttricität  auf  Kranke  gewonnen? 
1796.  4. 

Schüt%^  Freih.  v.,»  von  den  Fortschritten  des  Studiums 
der  Mineralogie,  besonders  in  Riicksicht  auf  den  Berg- 
bau. 1797.  4. 

Baader^  v.,  Joseph,  über  einige  der  wichtigsten  Fort- 
schritte, welche  im  Maschinenwesen  seit  dem  Anfang 
dieses  Jahrhunderts,  besonders  in  England,  gemacht 
worden  sind.  1798.  4.  , 

Flurl,  Yon  dem  Einfluss  der  schönen  Wissenschaften 
auf  die  Cultur  einer  Nation.  t799.  4. 

Häfelin,  Freih.  t.,  worin  besteht  die  wahre  Volksauf- 
klärung?  1799.  4. 

Stengely  Freih.  v.,  von  dem  Zustand  der  Philosophie 
am  Ende    des  philosophischen  Jahrhunderts.  1800.  4. 

Pailhauseny  v.,  historischer  Abriss  von  den  deutschen 
Kaiserwahlen.  1804.  4. 

Petzl,  das  Bestreben  der  Regierung  von  Bayern  zur 
Verbreitung  gemeinnütziger  Kenntnisse.  ]804.  4. 

Flurly  über  die  Gebirgsformationen  in  den  dermaligen 
churpfälzischen  Staaten. 

Ritter^  die  Physik  als  Kunst.  1806. 

Mann^  v.,  Kaiser  Ludwig  IV.,  genannt  der  Bayer.  18o6.  8. 

Wesienrieder^  v.,  Denkrede  auf  Carl  Albr.  v.  Vacchiery. 
1808.  4. 

Betrachtungen  über  den  XVIII.  Band  der  Monn- 

menta  Boica.  1808«  4. 

Outhe^  über  den  Astrios- Edelstein  des  G.  Plin.  See, 
eine  antiquarisch -lithognostische  Abhandlung,  mit  Ta- 
fel. 1809.  4. 

Jacobs^  von  dem  Reichthum  der  Griechen  an  plastischen 
Kunstwerken,  und  den  Ursachen  desselben.  1810. 


145 

huhof^  über  das  Schiesten  gegen  heransiehende  Donner- 
und  Hagelge'witter.  1811.  4. 

Oppel^  die  Ordnungen,  Familien  und  Gattungen  der 
Reptilien,  als  Prodrom  einer  Naturgeschichte  dersel- 
ben. 1811.  4. 

Öffentliche  Sitzung  am  12.'October  1811,   enthaltend: 
a)  Rede  des  Directors  von  SchlichtegroU  über  die  Ge. 
schichte  des  Studiums  der  alten  Münzkunde,    b)  Dar- 
stellung des  Inhalts  der  gekrönten  Biographie  Kaiser» 
Ludwig  des  Bayern,  von  Preper, 

Roth,  über  Thucydides  und  Tacitus,  vergleichende  Be- 
trachtungen. 1812.  4. 

Martini,  über  die  Einführung  der  christlichen  Religion 
als  Staatsreligion  im  röm.  Reiche  durch  den  Kaiser 
Constantin.  1813.  4. 

Roth,  zum  Andenken  Heinrich  Schenks.  1813.  8. 

fttzl,  Geschichte   des  Mineralien  -  Gabinets  der  Akade- 
mie bis  1814.  18r4.  4. 

Lang,  v.,  Bruchstück  einer  bayerischen  Handelsge- 
schichte aus  der  Regierungszeit  Herzogs  Ludwig  des 
Strengen  vom  J.  1253—1294.  1814.  4. 

Roth,  Bemerkungen  über  Sinn  und  Gebrauch  des  Wor- 
tes Barbar.  1814.  4. 

Streber,  über  einige  seltene  und  unbekannte  Schaumün- 
zen Herzogs  Albert  V.  aus  Bayern,  mit  2  Kuptertafeln. 
1814.  4. 

Schelliny,  v.,  über  die  Gottheiten  von  Samothrace.  1815.  4. 

Docen,  über  die  Ursachen  der  Fortdauer  der  lateini- 
schen Sprache  seit  dem  Untergange  des  abendlandi- 
schen Römer  reiches.   1815.  4. 

RUinyer,  von  den  bisherigen  Versuchen  über  längere 
Voraussicht  der  Witterung.  18!5.  4. 

Koch-Sternfeid,  v.,  über  die  Kriegsgeschichte  der  Bayern. 
1816.  4. 

Thiersch,  über  die  Epochen   der  bildenden  Kunst  unter 

10 


146 

den  Griech«ii.  £rste  Abhandlung,  Einleitung  und  älteste 
Epoche  enthaltend.  1816.  4. 

Weillerj  Tugend,  die  höchste  Kunst.  1816,  4. 

Leonkardy  v.,  Bedeutung  und  Stand  der  Mineralogie. 
1816.  4. 

Wiebeking,  ▼.,  von  dem  Einfluss  der  Baukunst  auf  das 
allgemeine  Wohl  und  die  Civilisation.  i616.  4.Er8teAl>h. 

—  -*  über  den  nämlichen  Gegenstand,  zweite  Abh.  1817- 

Rothj  Bemerkungen  über  die  Schriften  des  M«  Corn* 
Fronto,  und  über  das  Zeitalter  der  Antonine.  1817.  4. 

Wiebeking,  y.,  von  dem  Einfluss  der  Baukunst  auf  das 
allgemeine  Wohl  und  die  Ciyilisation.  Dritte  Abh.  1818. 4. 

Yeiin,  ▼.,  über  Magnetismus  und  Elektricitat  als  iden- 
tische und  Urkräfte.  181 8.  4. 

FessnuLiei',  über  das  Entstehen  und  Aufblühen  des  ober- 
deutschen Städtebundes  und  dessen  Bekämpfung  und 
Vernichtung  durch  Friedrich  von  Landshut,  Pfabsgra- 
fen  bei  Rhein,  Herzogen  in  Bayern.  i819.  4. 

Tkierech,  über  die  Epochen  der  bildenden  Kunst  unter 
den  Griechen.  Zweite  Abhandlung,  die  Epoche  der 
Kunstentwicklung  enthaltend.  1819.  4. 

Yelin,  y..  Versuche  und  Beobachtungen  sur  näheren 
Kenntniss  der  zarobonischcn  trockenen  Säule,  mit  einer 
lithographirten  Zeichnung.  1820.  4. 

Budhardy  Abriss  der  bayer.  Gesetzgebung.  1820. 

Weiller,  über  die  Ethik  als  Dynamik.  i821.  4. 

Nau,  y.,  über  die  Umänderung  des  wärmeren  Clima  im 
Norden  unserer  Erde.  1821. 

Klenze,  y.,  über  das  Hinwegfuhren  plastischer  Kunst, 
werke  aus  dem  jetzigen  Griechenland,  1821.  4. 

Fink,  y.,  über  den  Einfluss  jener  Conföderationen  in 
Deutschland,  an  welchen  das  durchlauchtigste  Haus 
Bayern  seit  dem  ewigen  Landfrieden  bis  zu  dem  west- 
phälischen  Frieden  Theil  genommen  hatte,  auf  dessen 
Landeahoheit.  1822.  4. 


147 

ttotky  V.,  über  den  Nutzen  der  Gefchichte.  1622.  4. 
Wiebekingy  v.,    von  dem  Einfluss  der  Bauliunst  auf  das 
allgemeine  Wohl  und  die  Civilisation.  Vierte  AbhaniU. 

1822.  4. 
Heintz^  Pfalzgraf  Stephan,  erster  Herzog  von  Pfalz-Zwei 

briiclceii.    Ein  Beitrag  zur  Geschichte  des  bayerischen 

Regentenhauses.  1825«  4. 
WeiUer,  v.,  Denlirede  auf  v.  Schlichtegroll.  1821.  4. 
Öffentliche  Sitzung  am  12.  Februar   1824-  In  derselben 

mrurdenzur  Feier  der  25jährigen  glorreichen  Regierung 

Sr.  Majestät  des  Königs  3  Abb.  gelesen.  4. 

1)  Weillei'y  V.,  über  die  Natur  und  Möglichkeit  meta- 
physischer Forschungen. 

2)  Martins^  v.,   über  die  Physiognomie   des  Pflanzen- 
reiches  in  Brasilien. 

3)  SchereTy  Bückblick  auf  die  25jährige  Regienmg  Sr. 
Majestät  des  Königs. 

WeiUer,  v.,  Kurze  Notiz  über  das  Leben  des  im  vorigen 
Jahre  verstorbenen  Mitglieds  von  Flurl.  1824.  4. 

FuchSy  über  den  gegenseitigen  Einfluss  der  Chemie  und 
Mineralogie.  1824.  4. 

DoeUingeTy  von  den  Fortschritten,  welche  die  Physiologie 
seit  Haller  gemacht  hat.  1824.  4. 

Wtüler,  V.,  ein  Wort  der  Erinnerung  an  Georg  Frei- 
herrn V.  Stengel.  1825.  4. 

Wagner y  v..  Kurze  Notizen  über  G.  L.  Schmitz. 

Thierschy  über  die  Epochen  der  bildenden  Kunst  unter 
den  Griechen.  Dritte  Abhandlung^  die  £poc(ie  des  voll- 
endeten Kunststyl  es  enthaltend.  1825.  4. 

Roth^  V.,  einige  Bemerkungen  über  die  fortdauernde  Ab- 
hängigkeit unserer  Bildung  von  der  classischen  Ge- 
lehrsamkeit. 1825.  4. 

Sckerer^  über  die  türkische  Kriegsfahne,  welche  in  u.  1. 
Frauenkirche  zu  München,  dem  Predigtsluhl  gegenüber, 
hängt.  1825.  mit  Abbild.  4. 

10* 


148 

Sehrank,  v.t  die  Natur  predigt  Golt.  J826.  4. 

Baader,  v.,  über   die  Vortheile   der  Eisenbahnen.    1826. 

Schrank,  v.,  Urkunden  der  Vorwelt.  1827.  4. 

Roth,  y.,  über  den  bürgerlichen  Zustand  Galliens  um  die 
Zeit  der  fränkischen  Eroberung.  1827.  4. 

Heintz,  über  die  Anerkennung  der  Vorzüge  und  Ver- 
dienste des  Kaisers  Ruprecht  von  der  Pfalz.  1827. 

Thiersch,  über  die  neugriechische  Poesie,  besonders  über 
ihr  rhythmisches  und  dichterisches  Verhaltniss  zur 
'altgriechischen.  1828.  4. 

Oken,  über  das  Zahlengesetz  in  den  Wirbeln  des  Men- 
schen. 1828.  4. 

Schelling,  r.,  Rede  am  siebzigsten  Jahrestag  der  kgl. 
Akademie  der  Wissenschaften.  I829.    '^' 

Fink,  T.,  über  die  politischen  Unterhandlungen  des 
Churfiirsten  Johann  Wilhelm  von  der  Pfalz  zur  Be- 
freiung der  Christenheit  in  Armenien  Tom  Joche  der 
Ungläubigen,  von  1698  bis  1705.    1829.  4. 

Schelling,  v.,  zur  öffentlichen  Sitzung  der  k.  Akademie 
der  Wissenschaften  am  Vorabend  des  Ludwigstages. 
1829.  4. 

Maurer,  v.,  über  die  bayerischen  Städte  und  ihre  Ver- 
fassung unter  der  römischen  und  fränkischen  Herr- 
schaft. 1829.  4. 

iloe/j,v.,  Carmen  a.  d.  IV.  Kai.  Dec.  MDCCCXXIX.  quo  die 
Maximilianus,  LudovipiRegis  Filius  natu  maximus,  Regni 
futurus  heres,  virilem  aetatem  ingressus  est.   1828-  4. 

Schubert,  über  das  Vergehen  und  Bestehen  der  Gattun- 
gen und  Arten  in  der  organischen  Natur.  1830.  4. 

Hormapr,  Freih.  v.,  Bemerkungen  über  die  Monumenta 
Boica.  1830.  4. 

Rotft,  y.,  von  dem  Einflüsse  der  Geistlichkeit  unter  den 
Merovingern.  i830.  4. 

Doellinger,  Gedächtnissrede  auf  Sam.  Th.  von  Soemmer- 
ring.  1830.  4. 


149 

ScheUing^  v.,  Rede  £um  «weiundsiebsigsten   Jahrestage 
«ier  k.  Akademie  der  Wissenschatten.  1831.  4. 

Honuayr^  Freih.  v.,  Herzog  Luitpold.  1831.  4. 

A«f,  Beleuchtung  der  epikureischen  Ethik.  183t.  4. 

Schelling,  v  ,  zur  öffentlichen  Sitzung  am  28.  März  1852. 4. 

IHartius,  v.,  von  dem  Rechtszustande  unter  den  ürein- 
^vohnem  Rrasiliens.  1832^  mit  einer  Karte.  4. 

Hormayi\  Freih.  v.,  die  Bayern  im  Morgenlande.  1832. 

llotky  Y.,  Lobschrifl  auf  Lorenz  von  Westenrieder.  1832. 

Kobellt  V.,  über  die  Fortschritte  der  Mineralogie  seit 
Hauy.  1832.  4. 

Schneller^  München  unter  der  Vierherzog-Regierung 
1397—1403.  1833.  4 

Zuccariniy  über  die  Vegetationsgruppen  in  Bayern.  Eine 
Rede  in  der  öffentt.  Sitzung  am  24.  August  1833.  4. 

DöUinger^  die  Baukunst  und  ihre  Bedeutung  im  Staate, 
erläutert  durch  die  Naturkunde.  1833.  4. 

Freyberg,  Max  Freih.  v..  Rede  über  den  historischen 
Gang  der  bayerischen  Landes  -  Gesetzgebung  bis  auf 
die  Zeiten  Max  L  1834.  4. 

Streber j  Franz,  über  die  Gorgonen-Fabel.  Rede  am  25- 
August  1834.  mit  1  Abbildung.  4. 

Koch-Stei'nfeld,  v.,  der  Brand  von  Reichenhall  1834, 
mit  Andeutung  über  die  uralten  bajoarischen  und  ca- 
rentanischen  Salzwerke.  1833    4., 

Falbuer aper y. welchen  Einfluss  hatte  die  Besetzung  Grie- 
chenlands durch  die  Slaven  auf  das  Schicksal  der 
Stadt  Athen  und  der  Landschaft  Attika?  Oder  nähere 
Begründung  der  im  ersten  Bande  der  Geschichte  von 
Morea  während  des  Mittelalters  aufgestellten  Lehre 
über  die  Entstehung  der  heutigen  Griechen.  1835-  8- 

Sckubei%  V.,  G.  II.,  über  die  Einheit  im  Bauplane  der 
Erdveste.  1835.  4. 

Spüthy  Joh.  Beruh ,  über  die  Natur,  Veränderungen  und 
Dauer  unserer  Sonne.  1835.  4. 


150 

Martiuif,  v.,  D^alcrcde  auf  Franz  t.  Paula  v.  Schranic.  1838. 4. 

Sibei'^  Thad.,  Gedächtnissrede  auf  den  -verstorbenen  kgl. 
Oberbergrath  Jofepb  ▼.  Baader.   1836.  4. 

KobeU,  Franz  t.,  Vergleichende  Betrachtungen  über  die 
Mannigfaltigkeit  in  der  organischen  und  unorgani- 
schen Natur.  1836.  4. 

Thiersch,  ▼.,  Gedächtnissrede  auf  Georg  Friedr.  Frcih. 
▼.  Zentner,  Staatsminister,  Reichsrath  etc.  1837.  4. 

Mussinan^  v.,  Denkrede  auf  Georg  Karl  v.Sutner.  1837.4- 

Lamont,  über  die  Nebelflecken.  1837.  4. 

DölUngeTy  Joh.  Jos-,  Muhamed*s  Religion  nach'  ihrer 
Innern  Entwicklung  und  ihrem  Einflüsse  auf  das  Le- 
ben der  Völker.  Eine  historische  Betrachtung.  1838.  4. 

Steinheil,,  Carl  Aug.,  über  Telegraphie,  insbesondere 
durch  galvanische  Kräfte.  1838«  4. 

Buchner t  Andreas,  Dr.,  über  die  Einwohner  Deutsch- 
lands im  zweiten  Jahrhundert  der  christlichen  Zeit- 
rechnung, namentlich  über  Sachsen  und  Bayern,  nach 
Claudius  Ptolemäus.  1839.  4 

Freybei'g^  Frhr.  ▼.,  Rede  zum  Andenken  an  den  verewig- 
ten Staatsminister  Maxim  iL  Grafen  v.  Monigelas.  1839.  4. 

Lamonty  über  das  magnetische  Observatorium  der  kgl. 
Sternwarte  bei  München.   1840.  4. 

Koch-Sternfeld,  v.,  Betrachtungen  über  die  Geschichte, 
ihre  Attribute    und   ihren  Zweck.  1841.  4. 

Walther,  v..  Rede  zum  Andenken  an  Ignatz  Döllinger, 
1841.   4. 

Spengel,  Leonhard,  über  das  Studium  der  Rhetorik  bei 
den  Alten.  1842.  4. 

Stichaner,  J.,  Geschichte  der  bayerischen  Subsidien  ▼. 
J.  1740  bis  1842.    1842.  4. 

Höfler,  Constantin,  Betrachtungen  über  die  Ursachen, 
welche  im  Laufe  des  sechszehnten  und  siebenzehnten 
Jahrhunderts  den  Verfall  des  deutschen  Handels  her- 
beiführten. 1842.  4. 


der 

Schriften 

der  ordentlichen  und  ausserordentlichen 
frequentirenden  Mitglieder 

der 
koniglicli  bayerischen 

Akademie  der  Wissenschaften« 

Nach  den  drei  Glassen  in  alphabetischer  Ordnung. 


(Die  ^«reita   in  den   ▼orhergehenden  VeneichniiMn  «a||«flUvton 
AbhanJIliuifen  find  hier  überfiuigen  worden.) 


15.> 


I.  Philosophisch-philologische  Glasse. 

Suipiz  Boisaeree: 

Ansichten,  Risse  und  einzelne  Theile  des  Doms  von 
Höln,  18  Knpfertafeln  in  Atlas- Format  —  Stuttgart 
und  Paris  1623—1832;  nebst  Geschichte  und  Beschrei- 
bung des  Doms  von  Köln.  gr.  Fol.  1823. 

Geschichte  und  Beschreibung  des  Doms  von  Köln, 
zweite  umgearbeite  Ausgabe  mit  fünf  Abbildungen. 
München  1842.  4. 

Denkmale  der  Baukunst  vom  7.  bis  zum  13.  Jahrhun- 
dert vom  Tifiederrhein —  mit  72  lithographirten  Tafeln, 
gr.  Fol.  München  1833. 

Dasselbe  Werk  mit  einigen  Veränderungen  im  Text, 
französisch:  Monumens  d*Architecture  etc.  fol.  1812. 

Memoire  sur  Tarchitecture  du  moyen  age,  lü  dans  la 
seance  de  TAcademie  des  beaux  arts  de  Tlnstitut  de 
France  d.  13.  Septb.  1823.  In  der  Revue  Encjclope- 
dique  Cah.  72.  T.  XXTV.  Scconde  Serie  1824. 

Dieselbe  Abhandlung  in  der  deutschen  Uebersetzung 
unter  den\  Titel:  Ueber  die  sogenannte  Gothische 
Baukunst;   im  Kunstblatt  1823.  Dez.  N.  100. 

Fröhlich^  Johann  von  Gott: 

Sophocles  Tragoedien  etc.  Pbiloct.,  Electra,  Trachin. 
U-  Bächen  Text,  1  Bdch.  Erläuterungen).  Sulzbach.  1815. 

Kritische  Versuche  über  Sophokles  Tragöd.  Heft.  I. 
1623.  Heft  n.  1824.  München. 


154 

Verbesserüngs -Vorschläge  su  einigen  Stellen  aus 
Horatius,  Tacitus  und  Theoliritos. 

Ein  Pseudonymes  Schriftchen:  über  die  Aufnahme 
der  Naturwissenschaften  in  den  bayer.  Schulplan  etc. 
München  1830. 

Einladungsschrift  zu  den  öffentlichen  Prüfungen  am 
alten  Gymnasium:  Einige  Stelleu  in  Horatius  Oden 
und  Satiren  kritisch  behandelt.  München  1837. 

In  ausländischen  Zeitschriften  einige  kleine  Aufsätse 
und  Abhandlungen  und  zwar: 

1)  in  der  kritischen  Bibliothek  von  Seebeck  Jahrg. 
I829.  Nr.  58  über  eine  Stelle  in  G.  Jul.  Gäsar  de  hello 
Gallico. 

2)  In  den  Jahrbb.  für  Philologie  etc.  von  Seebode 
etc.  Jahrg.  1830. 

Fernere  Beiträge  zu  einer  neuen  Bearbeitung  der 
Anthologia  latina. 

3)  In  dem  Archiv  für  Philologie  etc.  von  Seebode 
etc.  Jahrg.  1839.  Ueber  einige  griechische  Inschriften. 

^)  In  demselben  Archive,  Jahrg.  1840.  Ueber  den 
Werth  der  Amerbach'schen  Handschrift  des  Velleius. 
Hocheder^  Franz  von  Paula: 

Ein  Roman:  Ferienliebe  von  Emmerich  Norus.  Kob- 
lenz. 1810. 

Des  Quintus  Horatius  Flaccus  Buch  über  die  Dicht- 
kunst oder  Brief  an  die  Fisonen,  von  ihm  erklärt. 
Fassau  1824. 

Des  Sophokles  Gedip  auf  Kolonos,  von  ihm  erklärt. 
Passau.  1824. 

Des  Quintus  Horatius  Flaccus  Episteln  für  Gym- 
nasien bearbeitet.    Regensburg  1831. 

Ausser  2  Schul-Programmen:  a)  über  die  Attractio- 
nen  in  der  griechischen  Sprache  und  b)  über  Hora- 
xens  Brief  XHI.  an  Vinius  Asella^  viele  humoristi- 
sche Aufsätze  tmd  Gedichte  in  münchnerischen  Un- 


15iS 

terhaltungsblattern ,  als  Gesellschaftsblatt,  Aurora, 
Eos,  Gbaritas,  Volkslialender;  einige  Recensionen  in 
der  oberdeutschen  Literatur -Zeitung  imd  den  gelehr- 
ten Anzeigen:  ferner  3  Schulreden,  die  auf  Anord- 
nung der  Regierung  von  Unterfranken'  zur  Vertheilung 
gedruckt  wurden. 

Klenze.  Leo  von: 

Entwurf  zu  einem  Denkmale  für  Dr.  Mart.  Luther. 
Mit  3  Rupfert.  gr.  8^.  Braunschweig  1835.  G.  Vieweg. 

Sammlung  architektonischer  Entwürfe,  welche  aus- 
geführt oder  für  die  Ausführung  entworfen  wurden. 
1—3.  Lieferung.  Imper.  Fol.  1831  und  32,  bei  Cotta. 

Ueber  das  Hinwegführen  plastischer  Runstwerke  aus 
dem  jetzigen  Griechenland  und  den  neuesten  Unter- 
nehmungen dieser  Art.  gr.  4.  München  1821.  Finsterlin. 

Versuch  einer  Wiederherstellung  des  Toskanischen 
Tempels,  nach  seinen  historischen  und  technischen  Ana- 
logien. Mit  2  lith.  Tafeln,  gr.  4.  München  1822. 
Finsterfin. 

Der  Tempel  des  Olymp.  Jupiters  zuAgrigent.  gr.  4. 
Stuttgart,  bei  Cotta. 

Beschreibung  der  Glyptothek  Sr.  Majestät  Ludwig  L 
Königs  Ton  Bayern.  Architekton.  Theil.  gr.  12.  Mün- 
chen 1830.  bei  Cotta. 

Anweisung  zur  Architektur  des  christlichen  Cultus. 
Nebst  39  Rupfern.  Roy.  Fol.  München  1835.  Literar. 
Artist.  Anstalt. 

Sammlung  architektonischer  Entwürfe,  welche  aus- 
geführt oder  für  die  Ausführung  entworfen  wurden. 
4.  —  6.  Lieferung.  Imp.  Fol.  München  1835  —  40- 
Ut.  Artist.  Anstalt,  v.  Cotta. 

Aphoristische   Bemerkungen,   gesammelt    auf  einer 
Heise  nach  Griechenland.  Mit  6  Lithographien,  gr.  8- 
Berlin  1838. 


1»6 

Masstnatm,  Hans  Ferdinand: 

Erläuterungen  eum  Wessobrunner  Gebete  des  8< 
Jahrhunderts  nebst  zweien  noch  ungedruckten  Gedich- 
ten des  t4.  Jahrhunderts.  Berlin  1824.  bei  L.  Oehmiglte. 
1824.  VI.  S.  ü.  106.  S.  8. 

Die  altsächsisehe  Frecltenhorster  Heberolle  des  9. 
und  10.  Jahrhunderts,  als  Band  I.  von  Dorows  Denk- 
mälern. Heft  2.  3.    S.  3—204.  226-227.  233  —  253. 

Altsächsische  Beschwörungsformeln  oder  Segens- 
sprüche des  9.  Jahrh.  aus  Wien.  Ebend.  $.  262 — 271. 

Denkmäler  deutscher  Sprache  und  Literatur  aus 
noch  ungedruckten  Handschriften  des  8. —  16.  Jahrh. 
München,  Michaelis  1828.  VI.  S.  luid  175.  S.  gr.  8. 

Skeireins  aivaggeljons  thairh  Johannen.   Das  ist: 

Auslegung  des  Evangelii  Johannis  in  gothischer 
Sprache.  Aus^  römischen  und  mailä'ndischen  Hand- 
schriften etc.  Im  Auftrage  Sr.  K.  Hoheit  des  Kron- 
prinzen von  Bayern  erlesen,  erläutert  und  zum  'ersten 
Male  herausgegeben.  Mit  Steindrücken.  München, 
Jaquet.   25  Bögen.  4. 

Die  gorhischen  Urkunden  zu  Neapel  und  Arezzo. 
Mit  Steindrücken.  Wien,  Beck  1838.  gr.  Fol. 

Fragmenta  theotisca,  ed.  St.  Endlicher  et  H.  Hof- 
mann. Editio  altera  aucta  et  emendata  curante  I.  F. 
Massmann.  Vindobon.  ap.  Beck;  1841.  52  u.  VIII.  S.  4. 

Oeutsche  Gedichte  des  12.  Jahrh.  und  der  nächst- 
stehenden  Zeit.  Quedlinburg,  Basse;  1837.  2  Bd.  8. 

Die  deutschen  Abschwörungs  -,  Beicht  -,  Buss  -  und  Bet> 
formein  des  8. — 13.  Jahrh.  Basse,  1839.  8. 

Eraclius.  Deutsches  und  französisches  Gedicht  dei 
12.  Jahrhunderts,  (jenes  von  Otte,  dieses  von  Gautier 
von  Arras)  nach  ihren  je  beiden  einzigen  Handschrif- 
ten; nebst  mittclhochd.  griech.  latcin.  Anhangen  und 
geschichtlicher  Untersuchung  zum  ersten  Male  heraus- 


157 

gegeben.     Quedlinburg,  Basse  1842.  S.  628  und  XVI. 
S.  gr.  8. 

Alexius  in  8  gereimten  mittelhochdeutschen  Gedich- 
ten nebst  latein.  und  griech.  Anhängen  und  geschicht- 
licher Einleitung.    Quedlinburg,  Basse.  1842.  gr.  8. 

Der  Künige  buoch  oder  die  Kaiserchronili.  Mittel- 
hochdeutsches Gedicht  des  12  Jahrh.  (17,000-20,000 
Verse)  nach  vielen  vollständigen  und  bruchst.  Hand> 
Schriften,  nebst  vielen  gedichtlichen  Anhangen  und 
geschichtlichen  Untersuchungen.  Quedlinburg.  Basse. 
gr.  8.  (1843  vollendet.) 

Tristan  des  Gottfried  von  Strassburg.  Mittelhoch- 
deutsches Gedicht.  Leipzig,  Göschen.  1842.  gr.  8. 

Des  Strickers  Gedichte  (über  20,000  Verse)  Leipzig, 
Göschen.  1843.  gr.  8. 

Althochdeutscher  Sprachschatz  von  Graff.  Bd.  VT. 
nebst  vollständigem  Index.  Bearbeitet  von  Massmann. 
Berlin.  Nicolai  1842.  43.  gr.  4. 

Libellus  Aurarius,  sive  Tabulae  ceratae  et  antiquis- 
simae  et  uiiicae  romanae  in  Fodina  auraria  apud  Abrud- 
hanyäm,  oppidulum  transsylvanum  nuper  repertac, 
quas  nunc  primus  enucleavit,  depinxit,  edidit  1.  F.  M. 
Insunt  plurimae  Figurae  et  xylographicae  et  lithogra- 
phicae.  Leipzig,  T.  0.  Weigel,  1841.  153  u.  VIII.  S.  gr.  4- 

Mitherausgabe  von  Kretzschmars  deutschen  Volkslie- 
dern. Berlin,  Vereinsbuchhandlung  1838.  1839.  gr.  8. 

Das  vergangene  Jahrzehent  der  deutschen  Literatur. 
München,  Lentner  1827.  8. 

Die  historischen  Gemälde  im  Hofgarten  zu  München. 
1831.  München,  Jaquet.  12. 

Bayerische  Sagen ,  mitgetheilt  und  beleuchtet.  Mün- 
eben,  Jaquet  1831,  89  und  VIII.  S.  8.  (Literaturblatt 
X.  Morgenblalt.   1831.) 

Der  Heldentod  der  bayerischen  Landesvertheidiger 


1S8 

bei  Sendling,  1.  St.  v.  Miincjien  in  der  Ghristnacht  des 
Jahres  1705.    München,  Jaquet  183t.  ,gr.  8. 

Armin,  Fürst  der  Cherusker,  Befreier  Deutschlands. 
Lemgo,  Meyer  1839.  gr.  8. 

Arminius  Cheruscorum  dux  ac  decus,  liberator  Ger- 
maniae.   Ex  collatis  vet^rum  locis.  Lemgoviae,  Meyer. 

gr.  8.  ' 

Geschichte  des  mittelalterlichen,  vorzugsweise  deut- 
schen Schachspiels.    Quedlinburg,  Basse  1839. 

Leibesübungen.  Heft  I.  Zur  Militairgymnastik  insbe- 
sondere. Landshut,  Thomann  1830. 

Die  öffentliche  Turnanstalt  zu  München.  München, 
Lindauer  1837.  8. 

Lieder  für  Knaben  und  Mädchen.  Nebst  Singwei- 
sen V.  G.  ▼.  Pocci.  München,  Jaquet  1832.  kl.  8. 

Arminslieder,  nebst  einem  Anhang  anderer  Ge- 
dichte.   München,  Franz  1839.  gr.  8. 

Mass  Hold  Frey  Mann.  Geisterstimme  des  Ghur- 
fursten  Maximilian.    Strassburg,  Silbermann  i826.  8. 

Liuth  du  gaminthja  jah  gamau  deinai  Mosamanna 
gaskof.  (AUiterirend  gothisches  Gedicht) .~  München, 
Franz  1836.  4. 

Liuth  yairth  jah  vulthu  vitubnjis  merjardo.  Gothi- 
sches Gedicht.  Zur  Mitfeier  des  Göttinger  Jubelfes- 
tes am  17.  September  1837.  In  gothischer  Sprache. 
München,  Franz.  1837.  4. 

Literatur  der  Todtentänze.  Leipzig,  Weigel  1840.  gr.8. 

Die  Xylographen  d.  k.  Hof- und  Staatsbibliothek  zu 
München.  Leipzig,  T.  O.  Weigel.  i840.  gr.  8. 

Wächterlieder  am  Rhein.  Schweinfurt,  Wetzstein 
1840.  8. 

Die  bunte  Welt  oder  Bilder  und  Geschichten,  Lie- 
der und  Weisen  zur  Ergötzung  und  Belehrung  für 
wissbegierige  Kinder.     München,   Jaquet  1828.  qu.  8. 


IK9 

Ueber  den  Unterricht  in  Naturkunde,  Steinkunde^ 
Sinnenbildung,  Zeichnen,  Raumlehre,  Handarbeiten, 
Leibesübungen  in  „Bestrebungen  des  Erziehungs -Ver- 
eines zu  Nürnberg."  1822.  gr.  8.  S.  94-— 147.  4. 

Beiträge  zur  Geschichte  des  deutschen  Erziehungs- 
und Jugendlebens  aus  altern  deutschen  Gedichten  und 
Geschichten  in  „Schwarzes  freimüthig.  Jahrbb.  der 
deutschen  Volksschulen.  Heidelb.  1825.  V,  I,  148—172. 
2,  188—191,  1826.  VI,  I,  131—199. 

Wolf  gang  Ratichius,  der  Umgestalter  des  deutschen 
Schulwesens  am  Eingange  des  17.  Jahrhunderts,  über 
seine  Lehrkunst,  etc.  Ebendas.  1827.  VII,  I,  52—112. 

Schiyerttanz  und  Reifentanz  und  Freudenlust  des 
früh  er en  deutschen  Bürger-und  Bauernlebens  in  Spind- 
lers Zeitspiegel  1831.  V,  29-38.  81—86.  205—217. 
322—330.  355—364. 

Volksfestlichkeiten  früherer  Jahrhunderte  in  Deutsch- 
land. Ebendas.  1831.  VL  173-179.  257—268.324—330. 

Luther  auf  Hohenschwangau  und  in  Rom.  In  llgen^s 
Zeitschrift  für  historische  Theologie.  1835.  V.  2,  267 
—263. 

Ausserdem  eine  grosse  Anzahl  mehr  oder  minder 
selbstständiger  (sprachkundlicher,  geschichtlicher,  lite- 
rar..,  kunst-  und  sittengeschichtlicher,  pädagogischer) 
Arbeiten  und  Anzeigen  in  den  Münchener  bayerischen 
Annalen  und  Gelehrten  Anzeigen,  Münchener  Literat. 
Anzeiger  1818,  Heidelberger  und  Wiener  Jahrbb.  der 
Literatur,  Aufsess  und  Mone's  Anzeiger  für  Kunde 
des  Mittelalters,  Jenaischen  Liter.  Z.,  Berliner  Jahrb. 
fiir  wissensch.  Kritik,  Ilgen's  Zeitschr.  für  historische 
Theologie,  Stuttgarter  Kunstblatt,  Nagler's  Künstlerle- 
xicon,  Spangenbergs  N.  Vaterl.  Archiv,  Spindlers 
Zeitspiegel,  Kretschmers  und  Xylanders  Militärischen 
Mittheilungen,    Bestrebungen  des    Erzieher  •  Vereines 


160 

TM  Nürnberg;  Schwarz  freimiithig.  Jahrb.  d.  deutschen 
Volksschulen  etc. 

Äläller ,  ^Marc,  Joseph : 

Gelehrte  Anzeigen  1838.  Mai  16^18.  über  die  Ar- 
beiten  im  Gebiete  der  altpersischen  Literatur. 

Bulletin  der  li.  Acad.  d.  Wissenichaften,  l842.  Sept. 
1.  2.  (No.  13.  14.)  Ueber  den  Ursprung  des  Namen» 
Pehlvi.  ibid.  3.  4.  5.  (No.  15,  l6,  17,)  über  arabische 
Manuscripte  betreffend  die  druzische  Religion,  im  Be- 
sitz Sr.  Majestät  des  Königs.  Journal  asiatique  1839. 
April.  (III.  Serie  tome  VlI.  p.  289  49.)  Essai  sur  la 
langue  pehlvie. 

Niethammer^  v.,  Friedrich  Immanuel: 

Die  Geschichte  der  Mallheser,  nach  Vertot  bear- 
beitet, mit  Vorrede  von  Schiller.  1792..  8. 

Der  Streit  des  Philanthropinismus  und  Humanismus 
in  der  Theorie  des  Erziehungs-Unterrichts  unsrer  Zeit. 

1808.  8. 

Ueber  Pasigraphik  und  Ideographili.  1808.  8. 

Eine  Reihe  von  Recensionen  a)  in  der  Gotthaischcn 
Gel.  Zeitung  von  1790  an,  b)  äodann  in  der  Allge- 
meinen  Literatur-Zeitung  von  1792  an. 

Schmelkr^  Johann  Andreas: 

Soll  es  Eine   allgemeine  europäische  Verhandlungs- 
sprache geben?  Kempten  1815.  8. 
Die    Mundarten    Bayerns,    grammatisch   dargestellt. 

München  1821.  8. 

Bayerisches  Wörterbuch  4  Bde.  Stuttgart  und  Tü- 
bingen 1827—1837.    8. 

Ueber  das  Studium  der  altdeutschen  Sprache  und 
ihrer  Denkmäler.  München  i827.  8. 

Evangelii  secundum  Matthaeum  versio  francica  IX. 
et  gothica  See.  IV.  seculi.  Stuttgart  etTubingae  1827.8. 

Heliand  oder  die  altsächsische  alliterirtc  Evangelien- 


16t 

Harmonie  nebst  Glossar  und  GrammaHli  jlllüliöheii, 
Stuttgart  und  Tübingen  4830  und  1840.  4- 

Muspilli,  Bruchstück  einer  althochdeutschen  allite- 
rirten  Dichtung  vom  Ende  der  Welt.  München  1832.  8. 

München  unter  der  Vierhereog- Regierung  1997- 
1403.  nach  einer  gleichzeitigen  Denkschrift  des  Bür- 
germeisters Jörg  Katzmair.    München  1833.  4. 

Ruodlieb,  eines  der  mit  I.  Grimm  herausgegebenen 
lateinischen  Gedichte  des  X.  und  XI.  Jahrhunderts. 
Oöitmgen  1838.  8. 

Ammonii  Alexandrini,  quae  et  Tatiani  dicitur,  Har- 
monia  Evangeliorum  in  Iinguam  latinam  et  inde  ante 
annos  mille  in  francicam  translata.  Wien  1841.  in  fol. 

In  den  akademischen  Jahresberichten,  «—vom  Jahr 
1824.  S.  182.  ff.  üj)er  die  ältesten  Denkniälf^r^der  deut- 
schen Sprache  und  ihre  Bedeutui^  für  uns,  ^  von 
den  Jahren  1829 — 1831.  S.  66  über  eine  dunkle  Stelle 
in  Procopius  de  bello  gotthico  I.  B.  7.  Gap., —  S.  68 
über  Alcis  in  des  Tacitus  Germania  und  über  Hercynia 
sylva,—  von  den  Jahren  1831—1833.  8.  23—32  über 
die  Tempusbildung  mit  haben,—  S.  41.  über  Ghuon- 
rad's  von  Megcnberg  Buch  der  Natur,  —  S.  42  über 
Christoph  Scbmid!s  schwäbisches  Wörterbuch, —  S.  44. 
über  eine  alte  Verdeutschung  der  Verpfandungsur- 
kande  der  Churmark  Brandenburg,  —  ^..50.  über  Ta- 
bulae  ceratae  der  K.  Bibliothek. 

4 

Akademische  Vortrage,  abgedruckt  in  den  gelehrten 
Anzeigen  von  1838.  Nr  97.  über  Urkunden  zur  Ge- 
schickte Griechenlands  im  Mittelalter, —  von  1840  Nr. 
53*— 56.  über  Leu's  von  Rosmital  Bruders  der  Höni-« 
gin  Jobanna  Yon  Böhmen  Bitter-,  Hof-  und  Pilgerreise 
durch  die  Abendlande  1465— 1467,  — v.  1841. Nr.  130^ 
132.  über  Oswalds  v.  Anhauaen  lateinische  Bearbei- 

11 


162^ 

tung  des  Schwabenspiegels  1366,*-  y.  1Q42  Nr.  80 — 
82.  Erinnerung  an  Joseph  v.  Scberers  liter.  Bestrebung 
gen,-^  in  der  Zeitschrift:  das  Inland  von  1829  Nr.  HO 
—  112«  Erinnerung  an  B.  L  Docen.  « 

Anzeigen   von    ncmerschienenen   Werken    linguisti- 
schen und  historischen  Inhalts  in  den  Münchner  Ge- 
lehrten Anzeigen  von  1836  Nr.  10 — 12  (Höter*s  deutsche 
Urkunden  im  K.  Archiv   zu  Berlin),  Nr.  28-^29-  (Xy- 
landers  Sprache  der  Albanesen),  Nr.  115  (W.  Wacker- 
nagcl  altdeutsches  Lesebuch),  Nr.  122— '124  (Ettmüllers 
St.  Oswalde»  Leben),  von  1837.  Nr.  28—30,  (M.  Freih. 
V.   Freyberg.  Sammlung    histor.  iSchriften  und  Ürk.), 
Nr.  iß2.  (Rapp's  Physiologie  -  der   Sprache),  Nr.  140  - 
142.    (kopitar's    Glagolita    Clozianus),    Nr.    219  —  221 
(Tobfer*s   Appenzeller  Sprachschatz),    v.  1838.  Nr.  63 
—64.    (Greith    spicilegium    vaticanum),   Nr.    83 — 85. 
(Zeuss,  die  Deutschen  und   die  Nachbarstämme),  Nr. 
179  —  181    (Leo*s     altsä'chsische    und    angelsächsische 
Sprachproben), —  von  1839  Nr.  31—35.  (Leitfaden  zur 
nordischen   Alterthumskunde),    Nr.    51.    (Bergmannes 
Pommes  islandais),  Nr.  78  -  80  (Bafn  Antiquitates  Ame- 
ricande^,  Nr.    130.    (Heyse's   deutsche  Sprachlehre),— 
von  1840.  Nr.  17,  18.  (Zeuss  Herkunft  der  Bayern  von 
den  Markomannen),  Nr.   114—116.  (Eidgenössische  Ab- 
schiede, V.  Givay's  Urkunden  und  Aktenstücke   z.  G. 
d.  Verh.  zwischen  Oesterreich,  Ungarn  und  der  Pforte 
im  XVI.  und  XVII.   Jahrb.),  Nr.    148—149.   (Kemblc's 
Codex  diplomaticus  anglosaxonicus),  —  v.  1841  Nr.  9  — 
10.  (Rapp's  Physiologie  der  Sprache  2.  und  3.  B.),  Nr. 
142— l44.(Ettmüller's  Beowulf),Nr.  199— 202.  (Oersted^s 
Oversigt  over  det  k.  Danske  Videnskabernes  Selskabs 
Forhandlinger  1840),  -  v.  1842.  Nr.  56—57.  (Rudhart's 
älteste  Geschichte  von  Bayern.) 
In  den   bäuerischen  Annalen  von  1833.  Nr.  73—76. 


I6S 

(M.  Freih.  v.  Freiberg  Samml.  historischer  Schriften 
und  Urhunden  3.  B.)«  v.  1835.  Nr.  1^3.  (Ueber- 
sicht  der  Arbeiten  im  Fache  der  altdeutschen  Lite- 
ratur V.   1825— -1835). 

Aufsätze   anderer  Art  -*-  in  der  Zeitschrift  Eos  v. 
1818,  Nr.  53 — 54  (öffentliche  Bitte  um  Erhaltung  eines 
an  die  im  J.  1705  bei  S.endiing  gefallenen  Oberländer- 
bauern erinnernden  Grabliügels  auf  dem  Kirchhof  zu 
München;    vergl.  daselbst  die  Nr.  65,  72,  73)i   Nr.  74, 
91,  92    (über  D.   A.    Llorente,  Terf   der  Geschichte 
der  spanischen  Inquisition),  —  v.   1819  Nr.  14    (Antrag 
auf   polizeiliche    Beschranhung    der    Schreibefreiheit 
in  Mimchen,)  —  Kunst -und   Literaturblatt    zur    Eos 
von   1819.    Nr.    IV.  V.  VIIL    (über   bayerische   Gram, 
matik  und  Wörterbuch) —  in  der  Zeitschrift  „das  Aus- 
land" von  1828.  S.  1321.  If.  (die  Ureinwohner  Perus  un- 
ter der  spanischen  Herrschaft,  nach  D.  I.  Juan*8  und 
D.  A.  UUoa*s  noticias  secretas),  —  in  Naumanns  Sera- 
peum  2.  B.  1841.    Nr.    16,  17,    18.   (über  ältere  Hand- 
schriiten-Cataloge  bayerischer  Bibliothehen),  —  in  M. 
Haupfs   Zeitschrift  für   deutsches  Alterthura    1.  B.  v. 
1841.  S.  401^423  (Nachtrag  zu  dem  lat  romantischen 
Gedichte    Ruodlieb),  —   in    Hermanns    Kalender  für 
1842  S.  31—36  (das  vi  er  hundert]  ährige  Jubiläum  der 
Buchdruckerhunst  und  die  Kalender).    Frühere  in  den 
europäischen  Annalen  v.    1816.  9.  St.  S.  343.    D.  A.  I. 
Buiz  de  Padron  dictamen  sobre  la  Inquisicion),  in  der 
Zeitschrift  für  Bayern   und  die  angrenzenden  Länder 
V.  1816.  4.  Heffc.  107—123  (die  Arbeit  über  bayerische 
Dialecte  betr.),  in  ZschokWs  Miscellen  für  die  neueste 
Weltkunde  von   1808   Nr.  33.   (Briefe  von   C.  M.    de 
3ovellanos),    von  1811  Nr.   75.   (die  Teutsprache),  Nr. 
92  (die  Teutschen  auf  den   Bergen   von  Verona   und 

11* 


16i 

Vicensa),    in  Zseholdife's  EriieitCfrttngeti  Von  1812  2.  B. 
G^Höchst  importantes  linguistisolies  Project^^). 

Streber^  Franz: 

Symbolae  ad  genealc^iam  Burggravioimm  Norimber' 
gensium  Saeculi  Xllt.  Monachii  1831.  '8. 

Uebei*  die  Gorgonenfabel  edofr  Erklärting  eines  etru- 
i^ischen  Bronce  Reliefs  in  der  Glyptothek  zu  Müncheiii 
1B34*  4.  mit  einer  lithogr.  Tafel. 

VeffiCfichniss  von  Münzen  und  Medaillen,  besonders 
bayerischer»  pfölzischer  und  geistlicher  Fürsten,  welche 
als  Dpubletten  des  k.  Münzkabinets  versteigert  \Tordcn. 

1838.  8.  mit  genealog.  Tafeln. 

Griechische    Alterthümer   in  gedrä'ngtem    Auseuge« 

1839.  8. 

In  Journalen! 

Die  heilige  Wolfsindis,  eitle  der  ersten  Martyrinned 
in  Bayern.  In  den  bayer.  Blättern  für  Geschichte  etc. 
1832.  Nr^  22.  Beitrag  ssur  Geschichte  der  griechischea 
Künstler.  Kunstblatt  1832.  JSr.  41.  Ueber  eine  bisher 
unbekannte  Medaille  des  Abtes  Benedikt  von  Benedikt- 
bayem.  Mit  einer  Abbildung.  Bayer.  Annalen  1832* 
Die  Münzen  des  ehemaligen  Fürstbisthums  Freising. 
Mit  einer  lithographirten  Tafel.  Im  Schematismus  der 
Geistlichkeit  des  Erzbisthums  München  und  Freising. 

Thierschy  Friedrich   Wilhelm: 

I.  Dessen  in  Göttingen  erschienene  Schriften  pädagogi- 
schen und  philologischen  Inhalts. 

Ueber  die  Leetüre  des  Herodot  mit  Knaben  nach 
der  der  Odyssee.  Göttingen  1808.  (In  Verbindung 
mit  der  Abliandlung  von  Kohlrausch  über  die  Leetüre 


der  Bibel  und  v^to  L.  Dismii  über  die  Leetore  der 
Odyssee  mit  Knaben  und  mit  einer  Vorrede  von 
Herbart. ) 

Tabellen,  enthaltend  eine  Methode,  das  griechische 
Paradigma  (des  Zeitworts«  einfacher  und  gründlich  su 
lehren,  Götringen  1808.  2.  Aud*  180».  3.  Aufl«  1813, 
(in  das  Französische  übersetzt  unter  dem  Titel :  Systeme 
perfeetionne  de  Conjugaison  des  verbes  grecs  präsente 
(Uns  une  suito  des  tableai^x  paradlgmati({ues,  Far.  D. 
Frederic  Thicrscb,  traduit  derAllemnnd*  sur  latroisieme 
edition  par  F.  M.  C  Jourdon.  Paris  i^*Zth 

Specimen  editionis  Symposii  Piatonis  inest  et  quaes- 

tio,  qua  Alcaeo  carmcn  vindicatur,  quodvulgoTheocriti 

putavenint.Dissertatio,  quam  pro  •  . .  .facu)tato  legendi 

rite  adipiscenda  die  XXVIL  Aug.  MDCGGVIIL  def. 

11.    Dessen   in  München    geschriebene  Lehrbücher  4er 

griechischen  Sprache. 

Griechische  Grammatik  des  gemeinen  und  homeri- 
schen Dialekts  a^um  Gebrauche  für  Schulen  von  Dr. 
Fr.  Thiersch,  Professor  der  alten  Literatur  am  k- 
Lyceum  und  Vorsteher  des  philologischen  Seminars 
KU  München.  —  Leipzig  1812.  2.  Aufl.  1818.  3.  Aufl, 
1829.  (nach  dieser  in  das  Englische  übersetzt  mit  An- 
merkungen von  Sandfort.  1.  Thl.) 

Griechische  Grammatik  zum  Gebrauch  für  Anfanger 
Ton  Fr.  Thiersch.  Leipz.  1815.2.  Aufl.  1819.  3.  Aufl.  1829. 

Hülfisbücher  zur  Erlernung  des  Griethischen  nach 
den   beiden   Grammatiken    der   griech.    Sprache   von 
Fr.  Thiersch.  i.  Th.  Leipzig  1822. 
DI.  Abhandlungen,  die   in  der  Zeitschrift    des  philolo- 
gischen Seminars  zu  München  enthalten  sind,  welche 

den  Titel  trägt: 

Acta  Philologorum  Monacensium  Auetoritate  regia 
edidit  Fr.  Thiersch.  Monaehü  in  übraria  regia  schvU« 


168 

rum  Tom.  I.   1812.  Tom.  IT.  18t5.  Tom.  IH.  \BtO»  Tom. 
IV.  Fase.  I.  1829: 

Fr.  Thierschii  dissertatio  de  Verborum  modis,  qui- 
bus  apud  Homerum  tempora  et  causae  indicantur. 
Pars  prima  in  Tom.  I.  Fase.  1.  —  Pars  secünda  Tom..  I. 
Fase.  II.  daselbst  Epimetrum  ad  duas  priores  prae- 
cedentis  dissertationis  partes,  in  welchem  die  home- 
rische Lehre  auf,  die  späteren  Dichter  mit  Nach  Wei- 
sung der  Unterschiede  zwischen  ihrem  und  dem  ho- 
merischen Gebrauche  ausgedehnt  wird.  Pars  III.  et 
ultima.  Tom  I.  Fase.  IV. 

Ejusdem  dissertatio,  qua  leg  es  de  usu  modorum 
apud  Homeriim  contra  Herrmartni  Dissertationes  de- 
fcnduntur.  Tom.  I.  Fase.  IV. 

Fr.  Th.  de  copiis  Victorianis  in  Homerum,  Hesiodum 
Pindarum  et  Tragicos.  T.  I.  Fase.  II. 

Additamenta  ad  Herrmanni  Editionem  secundam 
Vigeri  nee  non  ad  Boeckhii  notas  criticas  in  Pindarum 
(mit  Bezug  auf  die  Abhandlungen  de  usu  modorum 
und  besonders  auf  ihr  Epimetrum).  Tom.  II.  Fase.  I. 
und  Fase.  IL 

De  Epitaphio  in  Athenicnses,  qui  in  pugna  ad  Poti- 
daem  ceciderunt  Tom-  IL  Fase.  III.  (Das  Epitaphium 
selbst  war  mit  den  Ergänzungen  schon  früher  auf 
einem  lithographirten  Bogen  herausgegeben  worden 
unter  dem  Titel:  Epitaphium  in  Athenieenses  qui  etc. 
nunc  primum  editum  Monachü  Bavarorum  Anno 
MDCGCXVL  mense  Januario.  Die  Abhandlung  selbst 
findet  sich  wieder  gedruckt  in  dem  Werke  von 
Hugo  Jacob  Rose,  Inscriptiones  gracae  vetus  tissimae. 
MDCCCXXV.  p.  370.  sequ. 

Schedae  criticae  de  rebus,  quae  ad  epopoeos  Graeco- 
rum  spectant.  Pors.  L  Tom.  IL  Fase.  IL 


167 

Ob'servationes  in  varios  scriptores  graecos  et  latinog. 
Pars  prima  (über  Thucjdides)  Tom.  III.  Fagc.  II. 

Theophrasti  Gharacteres  quinque  priores  eum  proe- 
mio  et  sedecim  sequentium  partibus  nunc  primum 
genaina  forma  publicati.  Ecodice  Augustano  descrip- 
«it  Gbristianus  Wurmius,  cum  Epilogo  edidit  Fr.  M. 
Tom.  lU.  Fase.  III. 

De  gnomicis  carminibus  graecorum  scripcit  Fr.  Th. 
Pars  prior.  Tora.  III.  Fase.  U.  Pars  posterior  Tom. 
III.  Fase.  IV.  ' 

Als  Vorstand    des   philologischen  Seminars  lieferte 
er  ausserdem  im  I.  Bande  der  Acta  den  Bericht  über 
die  Einrichtung  desselben  und  im  III.  Band  über  seine 
Umgestaltung  und  Verbindung  mit  der  Universität. 
IV.  üniversitätschriften. 

Ueber  die  Freiheit  der  Studien  und  die  Sclbststän- 
^glieit  des  Lebens  auf  den  deutschen  Hochschulen 
nach  Sinn'  und  Geist  unserer  Satzungen.  4.  (Rede 
beim  Antritt  des  Rectorats  der  L.  M.  Universitüt.) 
München.  1854. 

Üeber  die  Schiclisale  und  Bedürfnisse  der  L.  M. 
Universität  in  München.  (Rectoratsrede  bei  der  ersten 
Feier  des  wiedererneuerten  Stiftungsfestes  der  üniver- 
MtSt.)  München  1830.  4. 

(Im  Namen  der  Universität )  Ludovico  primo  Bava- 
nae  Regi  -  . .  •  et  Theresiae  Reginae  ....  tori  genial is 
«(uinque  lustra  feliciter  peracta  pie  gratulatur  Univ. 
L.  M.  Monac,  addita  dissertatione,  qua  probatur,  ve- 
terum  artificum  opera  veterum  poetarum  carminibus 
optime  explicari.  München  1830.  Fol. 
V.  Einzelne  philologische  undi  archäolog.  Schriften. 

Auswahl  griechischer  Gedichte  für  Schulen,  exege- 
tisch und  kritisch  erläutert  als  Anhang  zu  Jacobs  Ele- 
«lentarbüch'emdergriech.  Sprache  (4.  Tbl.  3.  Aufl.  1820) 


9 

Ihybocpov  rck  9ui2,6p^uou  Piodarus  Werkte.  Uvsdirift, 
Uebersetzung  in  den  piudarUcben  Versmaa9«n  mtd 
Erläuterungen.  2  Tbl.  Leipzig  1820« 

lieber   die  Bedeutung  der    in  Aegtaa    gefmidenen 

Biidsättlen  1620.  <in  Böttingert  Amalthea.)  t,B.  S.  137. 

Ueber  den  Vorsehlag  einer  Ausgrabung  in  Oijmpi». 

Kunstblatt  1821  Nr.  28.  ff. 

Ueber  die  Glyptothek  in  München.  KunstM.  1824. 
Nr.  68—70. 

Vorläufige  Nachriebt  rom  Antiquarium  in  München. 
1825. 

Rede  im  Kunstverein  zu  München,  zur  Feier  seiner 
Stiftung  vorgetragen.   Kunstbl.  1826.  Nr.  19. 

Beilage  zur  Chronologie  der  griechischen  Kunstge- 
schichte. Kunstbl.  1828.  Nr.  84.  ff. 

Ueber  die  Epochen  der  bildenden  Kunst  unter  den 
Griechen  2.  Aufl.  München  1829.  (Die  erste  Auflage 
erschien  unter  der  Form  von  ahademischen  Abhand- 
lungen. 

Berliner  Briefe  über  Kunst  und  Kunstsachefi.  Kunst- 
blatt 1830.  Nr.  100.  u.  s.  f. 

Ueber  die  Schlacht  bei  Marathon  in  den  Protoliol- 
len  der  ersten  Versammlung  deutscher  Philologen  und 
Schulmänner  zu  Nürnberg.  1838. 

VI.  Pädagogische  Schriften  über  Bestimmung,  Einrich- 
tung und  Führung  der  öffentlichen  bes.  höhern  Lehran^ 

stalten. 

Ueber  gelehrte  Schulen  mit  besonderer  Rüchsicht 
auf  Bayern.  —  3  Theile  mit  einem  Theile  von  4  Bei- 
lagen. Erster  Tbl.  1826  (von  den  Mittelschulen)  Zwei- 
ter Thl.  1827  (von  der  Universität)  Dritter  oder  con- 
structiver  Theil  i829  (über  die  Einrichtung  und  Führ- 


uag  doK  g«Hlirtea  Schuld»»)     Der  Basfl  der  BeUi^en 
entliält  die  auch  besonders  erschienenen  Schriften: 

a>  Ueber  den  Zustand  der  Universität  Tübingen  seit 
dem  18.  JMiuar  1829. 

b)  über  den  angeblichen  Jesukisimis  und  ObeeurAn- 
tismus  des  bayer.  Schulplans  vom  8.  Febr.  18'^d — 1830. 

c)  Geschichte  des  bayer.  Schulplans  vou  1829  und 
seiner  Revision  im  J.  1830 — 1831. 

d)  Ueber  die  neuesten  Angriffe  auf  die  deutschen 
Universitäten.  1837. 

Ueber  den  gegenwärtigen  Zustand  des  öffentlichen 
Unterrichts  in  den  westlichen  Staaten  von  Deutschland 
(und  den  angrenzenden  Ländern).  3  Theile  von  1838. 

1.  Thl.  den  bayer.  Rheinhreis,  Würtemberg,  fiadeii, 
Franitfurt,  Hessendarmstadt,  Nassau,  die  preussischen 
Rheinprovinzen  umfassend. 

2.  Thl.  Holland,  Frankreich  und  Belgien  enthaltend. 

3.  Thl.  Reilagen,  d.  i.  pädagogische  Abhandlungen, 
Gesetze  über  den  üfTentlichen  Unterricht,  SchuLund 
Lehr-Ordnung  enthaltend. 

Vorträge  in  den  Versammlungen  deutscher  Philo- 
logen, über  Vermittlung  des  Streits  des  Humanismus 
und  Realismus  zu  Mannheim  1839^  über  den  Vorschlag, 
für  Deutchland  einen  allgemeinen  Schul  plan  zu  ent- 
werfen, zu  Gotha  184o.  Ueber  paralfelle  Behandlung 
des  grammatischen  Lehrbuches  der  verschiedenen 
Sprachen  zu  Bonn.  1841.  in  den  Protokollen  der  Ver- 
sammlung gedruckt. 

VII.,  Schriften,  welche  die  griechische  Sache  be- 
treffen. 

DaiateUung    der    Entwidilung    der    gegenwärtigen 
Griechen,  in  der  Bildung,  den  WissensclMÄen  und  im 


179 

Hffentltchen  Wolilstand.  {hi  Schdlmgs  atlg.  Zeitschrift 
von  Deutschen   für  Deutsche.  1.  Band  4.  Heft.  1813.) 

Vorangeht  eine  Abhandlung  über  Bedeutung  und 
Unifang  |dcr  Philologie  mit  Bezug  auf  die  einzelnen 
zu  ihr  gehörigen  Wissenschaften. 

In  Bezug  auf  das  in  Folge  jener  Darstellung  her- 
beigeführte Institut  zur  Bildung  junger  Griechen  in 
München,  in  alt -und  neugriechischer  Sprache.  Aya- 
K^pvBxf  tU  rov(  "EXXt^vaf  (Plan  und  Ordnung  desselben) 
abgedruclit  in  Acta  Philolog.  T.  II.  Fase.  I. 

Nach  Ausbruch  des  Kampfes  für  die  griechische  Un- 
abhängigkeit in  deutscher  und  neugriechischer  Sprache. 

Vorschlag  zur  Errichtung  einer  deutschen  Legion 
in  Griechenland.  München  1821.  4. 

Seit  dem  Ausbruch  des  Krieges  eine  Reihe  von 
Artikeln  und  Abhandlungen  über  denselben,  seine  Ab- 
sicht, seihe  Mittel  und  Erfolge,  über  den  Gang  der 
europäischen  Politik  in  Bezug  auf  die  griechische 
Sache  in  der  Allg.  Zeitung  seit  1821. 

Briefe  über  eine  Reise  nach  und  in  Griechenland, 
während  der  Jahre  183  f  und  1832,  abgedruckt  »m  Mor- 
genblatt während  jener  Zeit. 

De  Tetat  actuel  de  la  Grece  et  des  moyens  d'arriver 
ä  sa  restauration.  2  Thl.  Leipzig  1833.  1.  Thl.  de 
1'etat  politique  et  de  la  pacification  de  la  Grece. 
2.  Thl.  des  moyens  de  sa  restauration.  Dieser  Theil 
enthält  auch  in  den  Beilagen  die  Actenstücke  (Briefe, 
Aufsätze,  Gutachten)  des  Verfassers  über  seine  Thä- 
tigkeit  in  Griechenland.  Eine  zur  Ergänzung  des 
Werkes  gehörige  Schrift  de  Tetablissement  de  la  Re- 
gence  royale  en  Grece  ist  im  Manuseript  vollendet  und 
für  den  Druck  in  spaterer  Zeit  zurückgelegt. 


171 

yni.  EthnographiMhe,   historische  und  publicistitche 

Schriften. 

Briefe  über  die  sächsische  Schweiz^  Leipzig  1807. 

Betrachtungen  über  den  angenommenen  Unterschied 
zwischen  Nord-und  Süddentschland.  1.  Aufl.  anonym. 
München  im  Dez.  1809*  ?•  Aufl.  mit  Zusätzen  und  des 
Verfassers  Namen.  Leipzig  1810. 

Reisen  in  Italien  (in  Verbindung  mit  Schorn,  Ed. 
Gerhard  und  Leo  vonKlenze.)  I.Thl.  1822.  Reise  bis 
Bologna  und  von  Schorn  von  Bologna  bis  Rom.  Der 
2.  Thei],  welcher  vorzüglich  Florenz  behandelt,  ist 
vollendet  aber  nicht  gedruckt,  das  Unternehmen,  was 
auf  etwa  6  Bande  berechnet  war,  wurde  abgebrochen. 

Geschiebte  des  Jahres  1837  in  2  Tbeilen,  Stutt- 
gart  1839  (gehört  zur  Folge  der  von  der  Cottaischen 
Buchhandlung  unternommenen  historischen  Taschen- 
bücher.) 

(Biographische)  Erinnerungen  an  L.  Dissen  (in  Ver- 
bindung mit  F.  G.  Weiher  und  K.  O.  Müller).  Göt- 
tingen 1842. 

Eine  Reihe  von  Aufsätzen  über  die  allgemeine  euro- 
paische und  deutsche  Politik  in  der  Allg.  Zeitung  seit 
1832.  meist  unter  dem  Zeichen  *t*.  Besonders  abge- 
druckt sind:  Staatsrechtliche  Bedenken  über  das  (erste) 
Patent  Sr.  M.  des  Königs  Ernst  von  Hannover.  Stutt- 
gart 1837. 

IX.  Schriften  zur  schönen  Literatur  gehörig. 

Glau](os  und  Fhilemas,  eine  Erzählung  aus  dem 
persisch  heUenischen  Krieg  1808. 

Gedichte:  a)  Elegien  in  Wielands  deutschem  Mer- 
kur. 1807.  b)  Lieder  und  Erzählungen,  zerstreut  im 
Morgenblatte  18iO*  1814.  und  in  Almanachen,  andere 
vereinigt  in-  einer  Samtyilung  „Gäciüa**  componirt  von 


m 

Fr*  BkJiMr.  ctPrawaulwofa»  Gedickte;  du«  WeH  im  Ge- 
birge, (der  lyrische  Tlieil  componirt  von  Aiblinger) 
Müaeheii  iSZS-  ~  Anit'tope,  eine  Tragödie,  zum.Hieil 
gedruckt  in  den  deutschen 'Blattern  1^0  und  in  der 
Charitas  [Q^Z,  griechische  Gedichte,  th«ils  Originale 
theiU  Uebersetxungen,  vereinigt  «a  einer  Aathologia 
carminum'  graecorum  auctoribus  Frid.  Jacobsto  et 
Frid.ThierscJiio,  zu  ^vekhen  auch  Gottfried  Her rmann 
und  Xaver  Werfer  Beiträge  geliefert.  —  gedruckt  in 
Actis  PhiloL  Toin.  I.  Fase.  lU. 

Windischmann,  Friedrieh : 

Sancara  sive  de  theologumenis  Vedantkorum.  Bonnae 
.1833.  impensis  T.  Ilabicliti. 

Vindiciäe  Petrinae.  Baiisbonae.  18^6.  impensis  Ft*id. 
Pustet. 

Im  rhein.  Mitseum  für  Philologie  1833.  Didascaliae 
Plautinae.  In  den  bayerischen  Annalen  von  1833,  i834. 
Reeensionen  von  DöHingers  Birchengeschichte  und 
Hurters.  Innocettz.  In  der  Jenaischen  Literaturteitung 
1834.  Becensionen  von  Burnoufs  Yacna  und  Potts  ety- 
»ologiMhen  Farschungen. 

In  den  Jahrbüchern  für  wissenschaftliche  Kritik  1835 
Anzeige  von  Sadananda's  Vedantasara,  ebendaselbst 
1839.  Kritik  von  Benfey  und  Stern  über  die  Monats- 
namen, 

In  der  Tübinger  Theol.  Quartalschrift  i835.  Mit- 
theilungen  über  die  aitmenif»che  Literatur. 

In  dem  Archiv  iur  theolog.  Literatur  1842.  Erklär- 
ung eines  christl.  grichiscben  Epigramms. 

WUmapTy  Ja9eph: 
Giröaaere  Schriften: 

GmindsiitKe  der  hochtentschen  Sprache  eum  Schul 
und    Selbstunterrichte.      Erstfr  Theil:   Sprachlehre. 


ZWeiler  TKeil:  Rechtschreiblelire.      Salzburg  t796. 
Zweite  AhA.  ebend.  179?--  Drifte  Aitfl.  München  1805. 

HIeiae  teutsche  Sprachlehre.  Auszug  der  Grund- 
sätee  etc.     Salzburg  1797. 

,  ßiüthen  und  Früchte.  Tmv  Aufmunterung  und  Ver- 
edlung jugendlicher  Talente.  Zwei  Bündchen.  Poetische 
und  prosaische  AufsÜtxe.    Salzburg  17^7  und  (7J)8. 

Ephemeriden  der  italienischen  Literatur,  Gesetz- 
gebung und  Kunst  liir  Teutschland.  V4  Hefte  in  vier 
Jahrgängen  (8  Bde.)   Salzburg  1800— f804. 

Lehrbuch  der  teutschen  Sprache  fiir  die  nlV^ntti- 
chen  Unterrichts- Anstalten    des  Königreiches  Bayern. 

Neun,  vom  Verfasser  selbst  besorgte,  zweckmassig 
vermehrte  und  verbesserte  Original. Ausgaben.  Mün- 
chen 1803—1824. 

'  Pantheon  Italiens,  enthaltend  Biographieen  der  aus- 
gezeichnetsten Italiener.  3  Abth.  Dante,  Petrarca, 
Boccoccio.  Salzburg  1819.   S.  242.  in  gr.  4. 

Einzelne  zerstreute  Abhandlungen: 

Die  lautverwandten  Wörter  der  teulschen  Sprache 
(in  alphabetischer  Ordnung)  mit  den  nöthigen  Er- 
läuterungen und  Bey spielen.  München  1824. 

Beiträge  zur  literarischen  Charakteristik  des  Mittel- 
alters mit  besonderer  Rücksicht  auf  Italien  etc.,  gelesen 
in  der.akad.  Sitaung  der  bist.  Classe  am  12.  Febr.  1818- 

Ueber  die  vorzüglichsten  italienischen  sowohl  als^ 
lateinischen  Schriften  Bocooccio's,  des  ersten  Prosaisten 
Italiens  etc.,  gelesen  in  der  akad.  Sitzung  der  bist. 
Classe  am  19.  Sept.    1818. 

Zur'  Geschichte  des  Kalenders  insbesondere  des 
teutschen  etc.  Eine  literarisch-historische  Abhand- 
lung im  Jahrgange  des  bayer.  National  •  Kalenders 
für  1821. 


174 

Abhandlung  üb^r  z-weclcmässige  Einricbiung  der 
Volkslialender,  mit  besonderer  Rücksicht  auf  das  Kö- 
nigreich Bayern,  nebst  einer  lithographirten  Anwei- 
sung an  alle  inländische  Kalender  -  Verleger  amtlich 
versendet.  München  18:22. 

Ueber  Geist  und  Gehalt  der  ital.  Literatur  sur  Zeit 
des  Wiederaufblühens  der  Wissensc.hai^n.  Ein  akad. 
Vortrag  in  der  ölientl.  Sitzung  der  pbilolog.  bist. 
Classe  am  13.  Sept.  1823. 

Ueber  die  der  k.  b.  Aki^demie  d.  W.  seit  ihrer 
Gründung  übertragene  Leitung  des  Kalender^vesens 
in  Bayern,  als  Volks-Bildungs-Anstalt  des  Staates  be- 
trachtet, vorgetragen  in  der  öffentl.  Sitzung  d.  phil. 
bist.  Classe  d.  A.  am  12.  Febr.  1825.  (6.  akad.  Quartal- 
Bericht.  S.  210—213.) 

Theilnahme  an  wissenscliui^lichen  Journalen  und  an- 
deren Zeitschriften,  a)  An  der  oberteutschen  allgemei- 
nen Literaturzeitung,  als  vieljähriger  Mitarbeiter  und 
selbst  längere  Zeit  Mitredacteur^  b)  an  der  allgemei- 
nen teutschen  Justiz-und  Polizey-Fama^  c>  an  dem 
Kunst-und  Gewerbe-Blatt  des  polytechnischen  Vereins 
für  das  Königreich  Bayern}  d)  an  den  Zeitschriften 
Aurora,  Hesperus,  Eos,  Flora,  u.  m.  a.  teutschen, 
sowohl,  als  italienischen. 

II.  Mathematisch-physikalische  Classe. 

Btit:hner^  Andreas: 

Repertorium  für  die  Pharmacie.  Nürnberg  bei  Joh. 
Leonh.^  Schräg. '^)  12. 


*)  Diese  Zeitschrift  wurde  im  Jahr  1815  gemeinsehaft- 
licb  mit  Gehlen  angefangen,  nach  dessem  Tod  aber 
noch  in  demselben  Jahre  vom  dritten  |Iefte  an  von 
Buchner  allein  herausgegeben.   Bis  Ende   1842  sind 


175 

Würdigung  der  Pbarmacie.  £b«nd.  1618. 

Ueb«r  Trenniug  der  Pbarmacie  voa  dut  Ueilkiuut 
Ebend.  18t9. 

Einleitung  in  die  Pharmcioie.  Ehend.  1821.  Dritte 
Aufl.  1827. 

Toxikologie.  Ebend.  1822.  Zweite  Aufl.  1827. 

Grundriss  der  Physik  als  Vorbereitung  xur  Chemie, 
Naturgeschichte  und  Physiologie.  Ebend.  1825.  Zweite 
Aufl.  ia33. 

Grundriss  der  Chemie  Bd.  1.  Ebend.  Bd.  U.  1830. 
und  Bd.  III.  1836.*; 

Vergleichende  Untersuchung  der  Meerawiebeln  mit 
Zwiebeln,  welche  unter  dem  Namen  fransüsischer 
Meerswicbeln  im  .Handel  vorkommen;  in  Döbereiners 
Jahrbuch  der  Pbarmacie.  Berlin  1811.  S.  1^37. 

Chemische  Untersuchung  der  Cbara  hispida  und 
Ohara  vulgaris  in  den  Verhandlungen  der  Leop.  Carol. 
Akad.  d.  Naturf.  Bd.  I.  S.  349— 370. 

Der  „Anzeiger  für  Kunst-und  Gewerbfleiss  im  Kö- 
nigreiche Bayern'^,  welcher  unter  dem  Titel  „Kunst- 
und  Gewerbeblatt*^  etc.  noch  fortgesetzt  wird,  wurde 
in  den  ersten  vier  Jahrgängen,  nämlich  von  1815  bis 


davon  76  Bande  erschienen.  Die  ersten  drei  Bände 
erhielten  1826  und  1828  eine  «weite  Auflage.  Diese 
Zeitschrift,  welche  viele  eigenthümliche  Abhandlungen 
des  Herausgebers  enthält  und  sich  fortwährend  eines 
ausgebreiteten  Publikums  erfreuet,  wird  fortgesetet. 

^  Die  vier  letztgenannten  Werke  sind  auch  als  Theile 
eines  „vollständigen  Inbegriifs  der  Pharmacie^^  er- 
schienen, wovon  die  naturhistorischen  Theile  von 
andern  Gelehrten- verfasst  sind. 


176 

.  iBiS  von  Bti€hn<*r   rcdigfH,  diese  Zeitschrift  enthält 
von  ihm  M«ehi*ere  Att(^8t»e  leehnoleg^tsehen  Inhalts. 

Ueber  pathogenische  Wirkung  der  PiUkeimkdrn^r, 
in  den  Jahrb.   des  ä'rxtl.  Vereins  zu  Müiiehcn.  Jahrg. 

III.  s.  70—79. 

lieber  öffentlichen  Unterricht  überhigiupt,  und  über 
polytechnische  Schulen  insbesondere.  Augsburg  und 
Leipzig  18*27. 

Algebra  oder  die  Elemente  der  mathematischen 
AnaTysis.  183t.  (Zuefst  bei  F.  G.  PranUh  in  München, 
dann  bei  Brodhag  für  Stuttgart.) 

Die  Statik  der  festen  Körper.  Neu  bearbeitet.  1835. 
(Ist  nicht  in  den  l^uchhandel  gekommen,  und  i/rird 
gegenwärtig  nochmal  umgearbeitet.) 

Zerstreute' Aufsätze,  insbesondere  in  dem  Kunst-und 
Gewerbsblatt  für  Bayern. 

Kritische  Aufsätze  in  der  Jcna*schen  Liter.  Zeitung« 

1805  und  18O6. 

Fucha^  Joh.  Nep,: 

Naturgeschichte  des  Mineral reichs,  nach  den  Vor- 
lesungen  des  Dr.  Joh.  Nep.  Fuchs,  als  ergänzender 
Theil  des  Handbuchs  der  Naturgeschichte  des  Dr. 
Andreas  Wagner.  Kempten,  bei  Tob.  Dannheimer.  1842. 

Ueber  den  Opal  und  den  Züstanid  der'  Gestaltlosig- 
keit (Amorphismus)  fester  {(örper.  In  den  bayerischen 
Annalen  von  1833.  Nr«  5t.  Daraus  entnommen  im  neuen 
Jahrbuch  der  Chemie  und  Physik.  Jahrg.  1833.  Bd.  7. 
Es  wird  darin  der  Amorpkismus  als  ein  höchst  wich- 
tiger und  bisher  unberücksichtigt  gebliebener  S&Mtand 
fester  Körper  hervorgehoben  und  bewiesen. 


177 


Ueber    die  Tbeom   der  Erde.     Ein« 
Rede,  gehalten  am  25.  August  1837. 

in  den  gelehrten  Ansetgen*--- Jahrg.  1838.  Nr.  26 — 30. 
Darin  ist  der  Neptunisnius  in  neuer  Form  gegen  den 
Vulcantsmus  in  Schuts  genommen  und  die  sogenannte 
Erhebungs-Theorie  als  mit  den  chemischen  Gesetsen 
nicht  Tertraglich  bekämpft. 

Ueber  den  Gehlenit.  In  Sehweiggers  neuem  Journal 
für  Chemie  und  Physik.  Bd.  15.  Bei  Analysirung  und 
Bestimmung  dieser  Miner al-Speci es  wurde  suerst  das 
Vicariiren  der  Bestandtheile  in  Anregung  gebracht  und 
damit  eine  neue  Epoche  fiir  die  Mineralogie  bezeichnet. 

Ueber  die  Zeolithe.   Ebend.  Bd.  18. 

Ueber  den  Aragonit  und  Strontianit.  Ebend.  Bd.  21 . 

Ueber  den  Wavellit  und  Lasionit.  Ebend.  Bd.  24. 
bk  dieser  Abhandlung  wurde  suerst  ein  Verfahren 
kennen  gelehrt,  die  Phospborsäure  von  der  Thonerde 
lu  scheiden,  welche  den  grössten  Analytikern  in  die- 
ser  Verbindung  entgangen  war. 

Ueber  den  Lazulit  und  Blauspath.  Ebend.  Bd.  24. 
Es  wurde  darin  die  Phosphorsäure  als  wesentlichelr 
Bestandtheil  nachgewiesen «  welcher  früher  war  über- 
sehen worden* 

Ueber  den  ^Wagnerit.  Ebend.  Bd.  3"^^  (neue  Reihe 
Band  3.) 

Beitrag  zur  Scheidung  des  Eisenoxyds  vom  Eisen- 
oxydul und  anderen  Metalloxyden.  Ebend.  Bd.  62. 
(auch  unter  dem  Titel:  Neues  Jahrbuch  der  Physik 
und  Chemie.  Bd.  2.)  Es  wurde  der  kohlensaure  Kalk 
und  Baryt  als  Scheidungsmittel  kennen  gelehrt. 

Ueber  ein  neues  Froduct  aus  Kieselerde  und  Kali 
(Wasserglas).  In  Kastners  Archiv  iiir  die  gesammte  Na- 
turlehre. Besonders  abgedruckt  bei  Schräg  in  Nürnberg. 

Ueber  das  Verhalten  des  Kochsalzes  zum  Wasser. 
Ebend.  Bd.  7. 

12 


178 

Uri>«r  Kalk  und  Mörtel.  In  £rdmaim*5  Journal  liir 
teclinische  und  ökonomische  Ghenie.  Bd.  6.  Daraus 
besonders  abgedruckt  bei  Ambr.  Barth  in  Leipsig. 

Uebcr  die  Eigenschaften ,  Bestandtheile  und  chemi- 
sehe  Verbindung  der  hydraulischen  Mörtel.  Eine,  'von 
der  holländischen  Gesellschaft  der  Wissenschaften  in 
Harlcm  gekrönte  Preisschrift.*)  Aus  dem  Holländi- 
schen übersetzt  vom  Prof.  Dr.  Kaiser  in  Dingler^s 
polytechnischem  Journal.  Bd.  49.  Nr.  4.  S.  271.  — 
(In  diesen  beiden  Abhandlungen  ^urde  suerst  die 
wahre  Theorie  hinsichtlich  des  Erhärtens  des  hydrau- 
lischen Kalks  entwickelt  und  auf  den  Mergel  als  den 
natürlichen  hydraulischen  Kalk  hingewiesen.) 

Zum  Amorphismus  fester  Körper.  In  PoggendorfTs 
Annalen  für  Physik  und  Chemie.  Jahrg.  1834.  Bd.  31. 

Bemerkungen  über  den  Isomerismas  und  Amor- 
phismus. Im  Journal  für  praktische  Chemie.  Jahrg. 
1836.  Bd.  7. 

Ueber  den  Graphit  und  verwandte  Gegenstände. 
Ebend.  S.  353  etc.  In  diesem  Aufsatz  wurde  darzuthon 
gesucht,  dass  der  Graphit  und  die  vegetabilische  Kohle 
amorphe  Körper  seycn  und  sich  hauptsächlich  dadurch 
vom  Demant  als  dem  krystallinisch  gebildeten  Kohlen- 
stoff unterscheiden. 

Ueber  das  Verhalten  des  salzsauren  Zinnoxydub 
( Zinne blorürs)  zu  einigen  Metalloxyden,  nebst  Be- 
merkungen über  den  Goldpurpur.  In  Kastners  Archiv 
für  Chemie  und  Meteorologie.  Bd.  5.  S.  368.  Bei  dieser 
Gelegenheit  wurde  das  Zinnsesquioxyd  endeckt  und 
dargethan,  dass  nur  die  Auflösung  dieses  Zinnoxyd's 
mit  der  Goldauflösung  Goldpurpur  gibt. 


*)  S.   Naturkandige    Verhandelingen    van    ile  HoUa««Itche   Maat- 
•ehappy  der  Wetenichappen  t^  Hartem.   20.  Deel.  Rl.  HZ — 21S. 


179 

Ueber  den  Goldpurpur  (leidite  und  sichere  Metkode 
denselben  xu  bereiten),  im  Journal  für  prektische  Che- 
mie von  Erdmann  und  Schweigger -Seidel.  Bd.  5.  S.  318. 

Ueber  den  Psilomelan  (Kali  als  Bcstandtheil  dessel- 
ben nachgewiesen).  In  Schweigger- Seidel^s  Jahrbuch 
der  Chemie  und  Physik.  Bd.  2.  S.  255. 

Ueber  den  TriphyHn.  In  den  bayerischen  Annaten 
▼on  1834.  Nro.  72.  S.  571.  Bd.  3.  S.  98.  Daraus  abge- 
druckt in  Erdmann's  und  Schweigger-Seidels  Journal 
für  praktische  Chemie.  Der  Triphylin  wurde  als  eine 
neue  lithionhaltige  Mineral-Species  bestimmt. 

Ueber  ein  einfaches  Verfahren  den  Eisengehalt  der 
Eisenerze  so  wie  anderer  eisenhaltiger  Körper  su  be- 
stimmen. Im  Journal  für  praktische  Chemie  von 
Erdmann  und  Marchand.  Jahrg.  1^39.  Bd.  17.  S.  160» 
Aus  den  gelehrten  Anzeigen. 

Einfache  Methoden,  das  Lithion  aus  dem  Triphylin 
und  Lepidolith  zu  scheiden.  Im  Journal  für  prakti- 
sche Chemie.  Bd.  5.  S.  319-321.  i 

Analyse  der  schwarzen  Kreide  (Zeichenschiefer)  von 
Ludwigsstadt  im  Bayreuthischen.  Ebend.  S.  322. 

Ueber  den  Eisenapatit.  Ebend.  Bd.   18.  S.  499. 

Neue  Methode,  das  Bier  auf  seine  wesentlichen  Be- 
standtheile  zu  untersuchen.  In  Dingler'a  polyt.  Journal. 
Bd.  62.  Heft  4. 

Bemerkungen  über  das  Frischen  des  Eisens.  Ebend.  Bd. 
Hermann^   Wilhelm  Herrmann: 

Dissertatio  exhibens  sententias  romanorum  ad  oeco- 
nomiam  politicam  pertinentes.  Erlangae,  1823.  8. 

Arithmetik  imd  Algebra.  Nürnberg  bei  Biegel  und 
Wiessner.  gr.  8.  1826. 

Ueber  technische  Unterrichtsanstalten.  2  Hefte,  gr.  8. 
Nürnberg,  ebend.  1826  und  1828- 

Staatswirthschiäi^lfche  •  Ünteriuchusgen.  München, 
•Weber.  1831.-  •  ■■-•"'' 

12» 


180 

Üefcer  das  Mfincwesen  in  Deuttefiland  und  die  Mittel 
cur  'Verbctserttng  seiner  Gebrechen.  (Aus  dem  Arohir 
för  polit.  Oelconomie  und  PoliBeiwissenscbait  berao- 
ders  abgedruckt.)  Heidelberg  bei  Winter.  1835. 

Die  Industrie. Ausstellung  ra  Paris  im  J.  1839  mit 
Angabe  der  Producte  und  Addressen  der  vorsüglichsten 
Aussteller,  Nachweisung  über  den  Zustand  der  ver- 
schiedenen Zweige  der  Fabrikation  in  Frankreich  etc. 
gr.  8.  Nürnberg»  1840.    Schräg. 

Reoensionen  und  Abhandlungen  in  den  Berliner 
Jahrbüchern  für  wissenschaftliche  Kritik  und  in  den 
Münchner  gelehrten  Anseigen  über  staatswirthschaft. 
liehe  Gegenstände,  dann  einige  grössere  Artikel  in  der 
allgemeinen  Zeitung  über  ahnliche  Materien. 

K0beU^  Franz,  v.:  (1827.) 

Ausser  den  oben  angeführten  akademischen  Reden 
und  Abhandhingen  in  den  Denkschriften : 

Charakteristik  der  Mineralien.  1.  Abth.  Nürnberg, 
bei  Schräg,  1830.    2.  Abth.  ebend.  1831. 

Tafeln  zur  Bestimmung  der  Mineralogie  mittelst 
chemischer  Versuche.  München,  1833.  2.  Aufl.  1835. 
Ins  Französische  übersezt  von  E.  Melly.  3.  Aufl.  i838< 
(Ins  Englische  übersetzt  von  P.  G.  Campbell.) 

Grundzüge  der  Mineralogie.  Nürnberg,  b.  Schräg,  1838- 

Ueber  den  Einfluss  der  Naturwissenschaften,  insbe- 
sondere der  Chemie  auf  die  Technik.  Akadem.  Rede. 
Landshut,  y.  Vogersche  Verlagshandlung.  1841. 

Gedichte    in    hochdeutscher,    oberbayerischer    und 
pfälzischer  Mundart.    München,    1839.    2.  Aufl.    1841. 
Cotta*scher  Verlag. 
Die  Galvanographie.  München,  1842.  Cotta*scher  Verlag. 

Drei  galvanographische  Blätter.  München  1843.  Lit. 
artist.  Anstalt. 

In  den  bayerischen  Annalen  und  gelehrten  Anseigen : 
Reeensionen  und  kritische  Anseigen  der  vonügUchslen 


Itl 

seit  1833  ertekienoiien  Weiii«  der  nineralogitoheft  Li- 
teratur. —  Ebend.  üdier  einen  bleihaltigen  Zinlitp«th 
rmt  Nertscbinsk;  über  die  Krytlaltlsation  des  Aamo- 
nialibrechweiiistejna;  über  einen  eisei|haUigea  Meer- 
schaum von  Theben;  über  die  Berecbning  der  Ab- 
leitungseoefticienten  tesseraler  Krjstalle  für  die  Neu- 
mann*sche  Beseichnung;  über  ein  neues  Zi^sala. 

Kästners    Archir   für    die    gesammte   NatUrlefare: 

Ueber  den  dichten  Gehlemt  ▼on  Montaoni  B.  FV. 
1825.  p.  313.  —  Zur  nähern  .Kenntaisa  des  Granats.  B.  V. 
p.  164.  —  Ueber  den  VesnTian  v6n  Mussa  und  Mont- 
soni.  B.  VII.  p.  399.—  Analyse  des  Pyrops.  B.  VHI.  p.  447. 
Zur  Kenntniss  des  Granats.  B.  X.  p.  15.~-  Untersuchun- 
gen über  den  einaxigen  Glimmer,  Ghlorit  und  Talk. 
B.  XII.  p.  29.  «<*  Ueber  das  Auffinden  des  Kupfers 
vor  dem  Ldthrohre  B.  Xll.  p- 318. —  Kryatallographi- 
sche  Bemerkungen  und  Formeln  «ur  Berechnung  der 
Rhomboeder,  hexagonalen  Pyramiden  und  Quadrat- 
pyramiden. B.  XIII.  p.  1.— >  Ueber  denPektolith.  Eine 
neue  Mineralspeeies.  B.  X11I.  p.  385.  —  Ueber  den 
Okenit,  eine  neue  Mineralspeeies.  B.  XIV.  p.  333.  ^ 
Ueber  einen  dichten  Granat  von  Scbtrarsettstein  in 
Tyrol.  XIV.  p.  338. 

Annalen  der  Physik  und  Chemie  v.  I.  C.  Poggendorff: 
Ueber  den  Thraülit.  B.  XIV.  p.  467.  -—  Ueber  einen 
optisch  merkwürdigen  Arragonitkrystall  und  über  die 
Eigenschaft  des  Glimmers  und  Gypses,  das  Licht  tu 
polaris! ren.  B.  XX.  p.  342.  —  Ueber  die  krystallo- 
graphiscbe  Bezeichnung  der  Formen  des  klinorhombl- 
schen  Systems.  B.  XX.  p.  401-  -~  Ueber  die  polari- 
sirende  Eigenschaft  des  Glimmers  und  einiger  anderer 
Mineralien.  Ebend.  p.  412.  —  Ueber  die  Berechnung 
der  Gestalten  des  tesseralen  Systems  aus  einem  ge- 
gebenen Winkel.  B.  XXXXI.  p.  314. 

Neues  Jahrbuch  der  Chemie  und  Physik  von  Fr.  W. 


182 

Schweigger-Seidel:  Analyse  des  Titaneisens  v.  Eger- 
sund.  B.  IV,  p.  59.—  üeber  das  Titaneisen  v-  Gastein. 
(Hibdelophan).  B.  IV.  p.  245.  —  üeber  den  Humbold, 
tilit.  B.  IV.  p.  293.—  Vermischte  mineralogische  und 
chemische  Bemerkungen.  B.  IV.  p.  298.  Beitrag  zur 
Kenntniss  homöometrischer  upd  isometrischer  Kry  stall - 
reihen.  B.  IV.  p.  410.  —  üeber  Disphenoeder  der 
Kupferlasur,  einaxigen  Glimmer  und  Verhalten  des 
Apatits  im  polarisirten  Lichte.  B.  IV. 'p.  4l8.  — 
Analyse  eines  Magneteisenerzes  v.  Arendal  und  über 
die  Mischung  des  Franklinits  B.  IV.  p.  429.  —  üeber 
das  diklinoedrische  und  triklinoedrische  Kry  Stallsystem. 

B.  VI.  p.  152. 

Erdmanns  Journal  für  praktische  Chemie:  üeber 
den  Chonikrit  und  Pyrosklerit,  (zwei  neue  Mineral- 
species.)  B.  II.  p,  51.  —  üeber  den  Onkosin,  eine 
neue  Mineralspecies.  B.  II.  p.  295.  — '-  üeber  die 
Eisenoxydhydrate.  B.  I.  p.  181  und  319.  —  üeber 
den  schillernden  Asbest  von  Reichenstein.  B  II.  p.  297.  — 
üeber  den  Nickelwismuthglanz,  eine  neue  Mineral- 
species. B  VI.  p.. 332.  -  üeber  den  Hydromajgnesit:,  eine 
neue  Mineralspecies.  B.  I.  p.  80.  —  üeber  Epidot- 
Gabbro.  B.  V.  p.  212. —  üeber  den  körnigen  Porzellan- 
^ath  V.  Passau.  B.  I.  p.  89-  —  üeber  das  Titaneisen 
aus  dem   Spessart.    B.    I.   p.  87.  —      Üeber  Krystall- 

system  und  Krystallreihe.  B.  VII.  p.  153 üeber  eine 

Skale  für  die  Schmelzbarkeit  der  Mineralien  B.  X. 
p.  258.  —  üeber  die  sogenannte  Eisenrose  aus  der 
Schweiz  (Basanomelan).  B.  XIV.  p.  409.  —  üeber  den 
Arfvedsonit  B.  XIII.  p.  1.  Analyse  zweier  Sorten  -von 
Bosettenkupfer.  —  üeber  den  Ohlorit  und  Ripidolith, 
eine  neue  Mineralspecies.  B.  XVI.  p.  470.  —  üeber  den 
Gismondin.  B.  XVIII.  p.  103.  —  üeber  eine  neue  An- 
wendung der  galvanischen  Hupferpracipilation  zur  Ver-. 
vielfältigung  von  Gemälden    in   Tuschmanier.  -B.  XX. 


1«5 

H.  3.  — *  Krystallograpbiiche  und  chemische  NotTsen  über 
Kalkspathlirystalle  Ton  Ähren,  Zwillinf;e  des  Bitter- 
kalks  T.  Travers  ella,  TetTaltishcxaeder  ron  Flussspath 
und  Steinsais,  Nickel^lans  ▼.  Sparnbcrg,  über  Nud-  ^ 
niann*s  Bezeichnung  vertikaler  Prismen  im  diklinoedri* 
sehen  System,  über  Zucker,  Gubebencampher,  Ilarn- 
«ucker  etc.,  über  Fixiren  von  Lichtbildern,  Zusam- 
mensetzung der  Berillerde,  Fallung  von  Silicaten  mit 
kohlensauerm  Kalk,  Tellurwismuth  Von  San  Jose»  Ja- 
mesonit  etc.  üi  den  genannten  Journalen. 

Lamonty  Johann: 

Observationes  Astronomicae  in  Specula  regia  Mo- 
nachiensi  institutae  Voll.  I.  II.  m. 

Jahrbuch  der  k.  Stern'warte  bei  München.  1.  2.  3.  4. 
Jahrgang  (für  1838.  1839.   1840.  1841.) 

In  den  gelehrten  Anzeigen: 

Ueber  eine  neue  Gonstruction  magnetischer  Instru- 
mente. *^ 

Value  of  the  Mass  of  Uranus  dednced  from  Ob- 
servations  of  its  Satellites  made  at  the  Royal  Obser- 
vatory  of  Munich.  v.  1837  (in  den  Memoirs  of  the  B. 
Astr.  Society.  Vol.  X.) 

Martins^  Carl  Friedrich  Philipp  v.: 

Enumeratio  horti  botänici  Erlangensis.  Erlang.  18U. 
(Dissert.  inauguralis.)  8. 

Flora  cryptogamica  Erlangensis.  Norimb.  1817.  8. 
c.  tab. 

Spix  und  Martins  Reise  in  Brasilien,  auf  Befehl 
Sr.  Majestät  Königs  Max.  Jos.  v.  Bayern  gemacht  in 
den  Jahren  1817,  1818,  1819  und  1820.  3  Bde.  nebst 
einem  geograph.  und  pittor.  Atlas.  (Der  erste  Band 
gemeinschaftlich  ▼.  Spix  und  M.  ausgearbeitet,  1823; 
ins  Englische  übers.  London  1824)  — 1830.  4. 

Nova  Genera    et  Speeies   plantarum   Brasiliensinm, 


184 


3  VoLkl.  Fol.  c.  300  tab.  1823-1830.  (Der  erste  Band 
redigirt  von  1.  G.  ZucceriniO  Monachii. 

Genera  et  specie»  Palmarum.  gr.  £ol.  Mon.  1824^-^9. 
bis  )ezt  7  Hefte,  130  B.  Text  u.  189  Tafehi. 

Icones  selectae  plantarnm  cryptogaini<;aruin  Brasiliae 
Wonach.  1826—31.  kl.  Fol.  c.  täb. 

Die  Thiere  und  Pflanzen  de|  tropischen  Ameriluii 
mit  4  Taf.  München  1831.  4. 

Flora  Brasiliensis  s.  Enumeratio  Flantarum  in  Brasil, 
provenientium  2.  Vol.  8.  Stattg.  et  Tnb.  (A graste- 
logia.  auct.  Nees  ab  Esenbecki  1829»  (Cryptogama 
auct.  Martio,  Nees  et  Eschweiler.)  1833. 

Nach  dem  Tode  deis  Hm.  ▼.  Spix  hat  er  noch  Ton 
dem  Reisewerk  über  Brasilien  herausgegeben :  Testacea, 
digessit  And.  Wagner,  Monach.  1827. }  Pisces,  digessit 
L.  Agassi«,  ibid.  i83l.>  Delectus  animalium  articula- 
torum  descr.  M.  Perty,  ibid.  c.  tab.  kl.  Fol. 

Hortus  Regius  Monacensis.,  Monach.  1829.  8. 

Reden  und  Vorträge  über  Gegenstände  der  Natur- 
forschung. Stuttg.  1835.  6. 

Sir  Humphry  Davy's  tröstende  Betrachtungen  auf 
Reisen,  oder  die  letzten  Tage  eines  Naturforschers, 
aus  d.  Englischen  übers.  Nürnb.  8.  Zweite  Aufl.  1839. 

Amoenitates  botanicae  Monacenses.  Francof.  4.  1829— 
1831.  4  Hefte. 

Gonspcctus  regni  vegetabilis  secunduin  characteres 
morphologicos   praesertim   carpicos.  Norimb.   1835.  8. 

Flora  Brasiliensis  s.  Enumeratio  plantarum  in  Brasilia 
hactenus  detectarum,  quas  etc.  ediderunt  Stephan. 
Endlicher  et  G.  F.  Ph.  de  M.  Vindob.  et  Lips.  1840— 
1842.  bis  jezt  5  Hefte.  Fol.  cum.  tab. 

Herbarium  Florae  Brasiliensis.  Plantae  brasilienses 
exsiccatae  quas  denominatas  partim  diagnosi  aut  ob- 
servatiopibus    instructas    Botanophilis   offert.   Monach. 


IBS 

1S37— 40.  («as  dtr  Flora  1837. 11.  1838.  n«  Beibl.  Hr.  4. 
1839.  1.  1841.  IL  Beiblatt  besonders  abgedruckt) 

Systema  Materiae  medieae  vegetabilis  Brasiliensis. 
Lips.  et  yiodob.  1843.  8. 

Altademtsche  Denkrede  auf  Frans  Gabr.  Grafen  ▼. 
Bray  fgedr.  in  Flora  oder  Regensb.  bot.  Zeit.  1835.  I. 
Beibl.  S.  33—77.)  — 

Soemmerringia^  novum  plantarum  genus  in  „Sam. 
Thom.  Soemmcrring  de  quinqunginta  annis  rel.  gra- 
tnlantur   Acad.   Sodales  Monach.^*  1828.  4.  c.  tab. 

In  den  bayerischen  Annal  en:  Ueber  dieliterar. 
Leistungen  der  Reise  der  bayer.  Naturforscher  Dr.  t. 
Spix  und  Dr.  Martins  nach  Brasilien.  Schlussbericht,  er- 
stattet an  die  K.   Akad.  d.  W.  1832.  Nr.  66  und  67.  — 

In  den  gelehrten  Anseigen:  Ueber  die  Floren- 
reiche der  neuen  Welt.  IV.  1837.  Nr.  128.  S.  i045.  — 
Ueber  die  geographischen  Verhältnisse  der  Palmen  in 
der  neuen  Welt.  VI.  Nr.  120.  S.  961.  —  Ueber  die  geo- 
graphischen Verhältnisse  der  Palmen  in  der  alten  Welt. 
VIU.  1839.  Nr.  105.  S.  843.  IX.  1839.  Nr.  249.  S.  953.— 
Das  Geschlecht  und  das  Befruchtungs^Terk  der  Pflan- 
zen, im  Zusammenhange  mit  den  Lehren  der  Morpho- 
logie. 1841.  Nr.  136.  S.  57.  —  Ueber  die  Vegetation 
der  unächten  und  ächten  Parasiten,  zunächst  in  Bra- 
silien. 1842.  Nr.  44.  S.  353.  —  Bericht  über  die  Kar- 
toffelkrankheit  in  der  Pfalz.   1843.  Nr.  5.  S.  47. 

In  den  Denkschriften  der  K«  B.  Botanischen 
Gesellschaft  ssu  Regensburg:  Polygalae  quatuorno- 
▼ae,  Bd.  I.  (18l5)  p»  183 — 186 —  De  plantis  nonnullis  an- 
tedDnvianis  ope  specierum  inter  tropicos  viventium  ilhi- 
•trandis  H.  (1822)  p.  121—147.  t.  2.  3.  -  Lychnophora, 
noTum  plantarum  genus.  ibid.  p.  148—158.  t.  4'*~10.  ^ 
Ueber  die  Eatniokelung  der  Botanik  seit  dem  Bestehen 
der  k.  b.  botan.  Gesellschaft.  III.  (1841)  p.   1*29.  — 


Plantae  aliquot  brasflienses  descriptae.  ibid.    p.  295^ 
304.  t.  8—11. 

In  der  Flora  oder  botanischen  Zeitung,  her- 
ausgegeben von  d.  k.  b.  botan.  Gesellschaft  zu  Regeas- 
burg :  Bericht  über  den  dermaligen  Stand  unserer  Kennt- 
nisse von  den  Flechten,  1826.  Nr.  13.  S.  193—219.— 
Bemerkungen  über  die  Gattung  Loranthus  Lin.  1830- 
Nr.  7.  S.  96 — 111.  —  Die  Vegetation  am  Rio  Tupura. 
1831.  Nr.  7.  S.  113—122.  —  üeber  einige  Gattungen 
aus  der  Familie  der  Aroideen.  1831.  11.  S.  459.  —  Be- 
merkungen über  die  Flora  Ton  Ostindien  in  pflanzen- 
geographischer Hinsicht  1834.  S.  1—16.  —  Bemerkun- 
gen und  Wünsche  in  Beziehung  auf  die  Berichtigimg 
der  Nomenclatur  in  botanischen  Garten.  1834.  Nr.  32. 
S.  497 — 512.  —  Rede  bei  der  ausserordentlichen  Sitzung 
der  K.  B.  Bot.  Ges.  zur  Feier  des  Geburtsfestes  ihres 
Protectors  Sr.  K.  Höh.  des  Kronprinzen  von  Bayern, 
1841.  Nr.  46.  S.  720—743.—  Denkrede  auf  Aug.  Pyr. 
de  Caudolle.  1842.  —  (Allgem.  Zeit.  13.  Dcb.  1841.) 
Rede  beim  Linnä'usfcste  1842.  Ebend. 

In  den  Novis  Acti4  physico-mcdic.  Acad.  Caes. 
Leop.  Carol. :  —  üeber  den  Bau  und  die  Natur  der 
Charen  IX.  (1818.)  p.  183—214.  c.  tab.  2.  —  De  Fuci 
vesiculosi  L.  ortu  et  incremcnto.  ibid.  p.  215 — 226. 
c.  tab.  —  Decas  plantarum  mycetoidearum,  quas  in 
itinere  Brasiliensi  observavit.  X.  (1820.)  p.  503  c.  tab.— 
Beitrag  zur  Flora  Brasiliens  v.  Maxim.  Pr.  v.  Wied 
Neuwied,  mit  Beschreibungen  y.  Nees  ▼.  Esenbeck  und 
Martins.  XI.  i.  (1823).  p.  1—88.  t.  1—6.  XH.  <1824.| 
p.  1-54.  t.  1 — 8.  —  Göthea,  novum  plantarum  genus, 
descr.  Nees  ab  Esenbeck  et  Martins,  ibid.  p.  89 — 102. 
et  tab.  7  —  10.  —  Fraxinellae  plantarum  familia  natura- 
lis deiinita,  anct.  Nees  ab  Esenbeck  et  Martio.  ibid. 
p.  147—190.  t.  18—31.  —  Beitrag  zur  Kenntnis«  der 
natürlichen  Familie   der   Amarantaceen.   Xlli.    (!826.) 


187 

• 

p.  209-322.  c.  tab.2  geogr«  —  Frlderieia,  no'vuni  plan- 
tarum  genus.  XIII.  II.  (1827.)  p.  IIV— XU.  c.  2  tab.^ 
Beschreibung  einiger  neuen  Nopa]een.  XVI.  I.  (1832. ) 
p.  32f — ^362.  tah.  17— -26«  —  Die  Eriocauleae  als  selbst- 
«tandige  Pflaazenfamilie  aufgestellt  und  erläutert  XVII. 
(1835,)  p.  1— 72. 1. 1     5. 

In  den  naturK  Verhandelingen  van  d.  Hol- 
landsche  Matschaappyi  teHarlcm.  Zwete  Serie  I.  1841.  : 
Bemerkungen  über  den  dermaligen  Stand  der  Unter- 
suchung von  dem  Befruchtungs werke  der  phaneroga- 
mischen  Pflansen. 

In  Buchners  Repcrtorium  der  Fharmaeic : 
Ucber  die  in  der  Gapitanie  von  Minas  Geraes  in  Brasi- 
lien bekannten  Arsneigewächse.  XXV  (1827.)  S.  337- 
381.  —  Ueber  einige  in  den  Provinzen  Bahia,  Pernambuco 
und  Fiauhy  bekannten  Arzneigewäcjise.  XXXI.  (1829.) 
S,  337—383;  XXXH.  (1829).  S.  169—190 —  üeber  den 
Cacao  XXXV.  (1830.)  S.  1—24.  —  Üeber  einige  in  der 
Provinz  Rio  Negro  beobachtete  Arzneigew achsc.  XXXV. 
(1837.)  8.  169  199.--  Ueber  die  Bereitung  des  Ffeil- 
giftes  Urari  XXXVI.  (1830.)  S.  337—353.  — 

£rioGaa]eae  et  Xyrideae  Indiae  orietUalis  expositae, 
in  Wallich  Flantae  asiatic.  rarior.  111.  p.  2ö — 30. 

Chamaerops  Martiana  descripta.  ibid.  p.  5 — 7. 

Drei  neue  mexicanische  Palmen ,  beschr.  in  der 
Linnäa,  Journ;  für  die  Botanik  V.  (1830)  S.  204. 

Die  Vergangenheit  und  Zukunft  der  amerikanischen 
Menschheit.  Deutsche  Viertel jahrsschrift  1839.  S.  235. 

Linne  und  der  Zweifler  in:  Deutsche  Blatter,  München 
1840.  S.  225-241. 

Die  Gährung,  ein  Leben^  ebend.  S.   65—  72. 

Die  Kartoffel -Epidemie  der  letzten  Jahre,  oder  die 
Stockfäule  und  Räude  der  Kartoffeln,  mit  3  Tafeln, 
München,  Verl.  der  Akad.  1842.  4. 

Sur  1a  Gangrene   sechs   den   pommes   de  terre.    In 


188 

9 

Gompt.  rend.  de  l^Acad.  de»  Sc.  de  Paris.  1843w  Ao4t. 
p.   314—319. 

In  der  allg.  Zeit.  ▼.  Au^ab*  mehrere  wis8eii9ehlft> 
liehe  AufsatKe,  die  Nekrologe  t.  G.  R.  TreTlramis, 
TrommsdorfF,  v.  Schrank  u.  s.  w.  —  Auaserdem  Re- 
censionen  und  liter.  Anzeigen  in  den  bayr.  Annalen^ 
den  Münchner  gel.  Anseigen,  der  Flora  oder  Regensb. 
botan.  Zeitung,  in  dem  Ceatralblatte  des  landwirthsch. 
Vereins  in  Bayern.  —  Mehrere  Gesünge  eines  unge- 
druckten episch  -  didactischen  Gedichtes :  Suitrams  Fahr- 
ten, in  der  „Charitas^^  herausgegeben  v*  £d.  v.  Schenli 
und  G.  Fernau.  1834.  1835.  1840.  1841. 
Medicua^  Ludwig  Wallrad: 

Bemerkungen  über  die  Alpenwirthschaft,  auf  einer 
Reise  durch  die  Schweiz  gesammelt.  Leipsig,  1795.  8. 

Sammlungen  .kleiner  Abhandlungen  grösstentheils 
aus  dem  Gebiete  der  ökonomischen  Wissenschaften. 
Mannheim,  1802.  8- 

Torsthandbuch  oder  Anleitung  Kur  deutschen  Forst- 
wissenschaft zum  Gebrauche  seiner  Vorlesungen  etc. 
Tübingen,  1802.  8. 

Landwirthschaftliches  Lehrbuch  unter  dem  Titel: 
Entwurf  eines  Systems  der  Landwirthschaft.  Heidel- 
berg, 1809.  8- 

Zur  Geschichte  des  künstlichen  Futterbaues,  na- 
turgeschichtlicher und  landwirthschaftlicher  Beitrag. 
Nürnberg,  1829  8. 

Uebrigens  befinden  sich  Briefe  von  ihm  aus  der 
Schweiz  in  Girtanners  politischen  Annalen;  ausführ- 
lichere in  Fischers  deutscher  Monatschrift  von  1795 
(unter  andern  Beschreibung  einer  Landsgemeinde  in 
Schwyz),  Recensionen  in  der  Jenaer  allgem.  Literatur- 
Zeitung,  und  in  den  Heidelberger  Jahrbüchern. 

Abhandlungen  in  Gatterer  Forstarchiv,  in  dem  Wo- 
chenblatt des landwirthschaftlichen  Vereins  in  Bayern  etc. 


189 

Ritijfseis,  Jüh.  Nep,  v.: 

De  doctrina  Hippocratica  et  Browniana  mutuo  inter 
se  consentiente  et  se  explente.  Norimb.  ap.  Riegel. 
1812.  et  Ed.  secuoda  1820. 

Ueber  die  Würde  der  Wissenschaft.  'Antrittsrede 
am  21.  November  1826.     München  bei  Fleischmann. 

Ueber  die  ivissenschaftHche  Seite  der  arztlichen 
Kunst.  Rede,  geh.  am  26.  Juni  1830. 

Ueber  den  reyolutionären  Geist  der  deutschen  Uni- 
Tersitäten.  Rectoratsantrittsrede  am  18.  Des.  1833-  4. 
1.  Auü.  München,  bei  G.  Wolf.  2.  Aufl.  bei  Cotta. 

System  der  Mcdicin.  Handbuch  der  allg.  und  spec. 
Pathologie  und  Therapie,  zugleich  ein  Versuch  zur 
Reformation  und  Restauration  der  med.  Theorie  und 
Praxis.  Regensb.  1841  bei  G.  I.  Manz.  1.  Thl. 

Schafhäutiy  Carl  Emil: 

Mehrere  moralische  Schriften,  Jugendschriften  «nd 
dramatische  Werke,  alsPseudonymus,  Garl  Emil  PellisoY, 

Dissertatio  inauguralis  de  r«nbie  canina,  ejusque  ori. 
gine  natura  et  cura.  Dubl.  1838.  4. 

Qn  the  origin  and  the  composition  of  the  Anthra> 
cite  of  the  South  Wales  Basin.  In  den  Transaction» 
of  the  Royal  Litcrary  and  Philosophical  Institution  von 
Sud- Wales  fiir  1840. 

On  the  relation  of  Forms  to  chemical  composition. 
In  dem  Annual  report  of  the  proccedings  of  the  tenth 
Meeting  of  the  british  association.  (Uebersetzt  ins 
Französische  im  llnstitute.  Paris  1841). 

On  a  new  Compound  of  arsenious  acid  imd  sulphnric 
Acid.  Ebend. 

On  an  new  mode  of  photogenic  drawing.  Ebend. 

On  the  circnrnstances,  under  which  steamboiler  explo- 
nons  generally  occur,  and   on  the  means,    to  prevent 


190 

them.  In  den  Transactions  der  Royal  Institutioii  of 
Civil  Engipeers  für  1841  (Im  AussHge  iibersetet  in 
Dinglers  polytechnischem  Journale  1842.) 

Als  Pseudonymus  Carl  Emil  Pellisov  folgende  fünf  Ab- 
handlungen: Andeutungen  zur  Begründung  einer  Theo- 
rie der  Aeolsharfe.  In  Poggendorffs  Ann,  d.  Physik  et 
Chemie.  Vol.  19.  p.  273.  —  Berichtigung  eines  Funda- 
mentalsatzes der  Akustik  und  Beiträge  zur  Theorie 
einiger  musikalischen  Instrumente.  —  In  Schweiggers 
neuem  Jahrbuch  der  Chemie  und  Physik.  Vol.  7.9  be- 
sonders abgedruckt.  Halle,  bei  Ed.  Anton.  1833.  — 
Theorie  gedeckter  cylindrischer  und  konischer  Pfeifen 
und  der  Querflöten.  Mit  einer  Kupfertafei. —  Schweig- 
gers Jahrb.  der  Chemie  und  Physik.  Vol.  8.  Besonders 
abgedruckt.  Halle,  1833.  lieber  Schall,  Ton^  Knall  und 
einige  andere  Gegenstände  der  Akustik.  —  Schweig- 
gers neues  Jahrbuch.  Vol.  9.  Besonders  abgedruckt. 
Halle,  bei  E.  Anton  1834.  —  Ueber  die  Kirchenmusik 
des  katholischen  Cultus.  Mit  Beilagen.  In  der  Leipeiger 
allg.  musikalischen  Zeitung.  1834.  p.  722.. 

On  thc  conversion  of  water  into  steam  in  the  high- 
er degrees  of  temperaturc,  and  the  bursting  of  steam- 
boilers.  —  ImMechanics  Magazine,  London  1839.  Vol. 
30  p.  138.  üebersetzt  in  Dinglers  polytechnischem  Jour- 
nal Vol.  31.  p.  349. 

On  an  Experiment  of  Perkins,  to  prove  thecalorific 
repulsion  of  a  water  globule  from  an  ignited  metallic 
surface.  —  Mechanics  Magazine.  London.  Vol.  50.  p.  39. 

On  the  generation  of  steam  and  gases  in  casting 
Iron.   Im  nämlichen  Magazin.  Vol.  30.  p.  339. 

On  the  combinations  of  carbon  with  Silicon  and  Iron 
and  other  metals,  forming  the  different  species  of 
cast  Iron  steel  and  malleable  Iron.  —  In  Brewsters : 
London  and  Edinburgh  Philosophical  Magazine  1839. 
Vol.   15.  p.    417.  und   VdL  16.   1840.    p.   44.   297.    426. 


101 

514  und  570.  Uebersetst  in  Erdmanns  Journal  för 
praktische  Chemie.   Vol.  17.  p.  139.  und  im  20  Vol. 

On  the  prescnce  of  Arsenic  in  Iron  and  in  human 
bones.  In  Wakleys:  The  Lancet.  1840.  p.  335- 

Remarks  on  the  Electricity  of  steam.  In  London, 
Edinburgh  und  Dublin.  Philosophical  Magasine  Vol. 
17.  p.  449.  (übersetzt  in  Dinglers  Pol.  Journal.  1640.  V. 
79.  p.  197. 

On  steam,  conaidered  as  a  conductor  of  Electricity. 
In  Lond.,  Edinburgh  and  Dublin.  Philosoph.  Magazine. 
1841.  Vol.  18.  p.  14.  übersetzt  in  Dinglers  Polyt. 
Journal.  V.  79.  p.  384. 

On  the  circumstances,  under  which  steam  develo- 
pes  Electricity.  Im  Lond.,  Edinb.  und  Dublin  Phil. 
Magazine  1841.  V.  18.  p.  95.  (üebers.  in  Dinglers  po- 
lytechn.  Journal.  V.  80.  p.  132.) 

Further  remarks  on  some  of  the  circumstances,  un- 
der which  steam  developes  electricity.  Ebend.  V.  18. 
p.  265.  üebers.  in  Dinglers  potytechn.  Journal.  Vol. 
80.  p.  258. 

Sur  Telectricite,  developee  par  une  condensation 
partielle  de  la  vapeur  d'eau.  In  Gay-Lussac  Annales 
de  Physique  et  Chimie.     Paris.    1841.   Tom.  IL  p.  37. 

Analyse  der  Echelsbacher  Braunkohle  im  Kunst- 
und  Gewerbeblatt  des  polytechnischen  Vereins  für 
das  Königreich  Bayern.  Jahrg.   1842.  p.  110. 

Ueber  eine  eigenthümliche  Galomelbildung  und  Ghlor- 
cntwickelung  und  — 

Ueber  den  Fuchsit,  ein  neujes  chromhaltiges  MineraL 
In  Wöhler  und  Liebigs  Annalen  der  Ghemie  undPhar- 
macie.  44  Bände.  1.  Heft.  p.  26.  -~  Ueber  Torf  und 
seine  Anwendung  im  verdichteten  und  unverdichteten 
Zustande,  nebst  Beschreibung  einer  neuerfundenen 
Torfpresse,  im  liunst-und  Gewerbeblatt  des  polytech-» 


102 

nischen  Vereins  fSr  Bayern.  Jahrg.  1643.  p*  79v  niit 
1  Kupfert. 

Unter  der  Presse  befinden  sich: 

Analyse  des  Chromglimmers,  Didrimits,  Paragönits 
und  Margarodits,  dreier  neuer  Mineralien,  dann  des 
blauen  Stink-Flussspathes  von  Welsendorf,  des  Nephrits 
und  des  Porzellanspatbes  In  Bezug  auf  den  von  Fuchs 
entdeckten  Chlorgehalt  des  lezteren.  —  Beschreibung 
eines  neuen  Universalphotometers  u.  s.  f. 

Schubert^  Goithilf  Heinrich  v.: 

Ahndungen  einer  allgemeinen  Geschichte  des  Lebens. 
Erster  Bd.  1806.  Zweiter  Bd.  1807.  des  dritten  Bds. 
erste  Abth.  1820. 

Ansichten  von  der  Nachtseite  der  Naturwissenschaf- 
ten.  Erste  Aufl.  1808,  vierte  Aufl.   1840. 

Die  Symbolik  des  Traumes.  Erste  Aufl.  1814,  dritte 
Aufl.  1840. 

Handbuch  der  Geognosie  und  Bergbaukunde.    1823. 

Handbuch  der  Cosmologie.  1823. 

Die  Urwelt  und  die  Fixsterne,  1822,  zweite  Aufl. 
1838. 

Allgemeine  Naturgeschichte  1826.  Zweite  Aufl.  in  3 
Bänden,  unter  dem  Titel:  Geschichte  der  Natur  1835 
—1837. 

Lehrbuch   der    Naturgeschichte   für   Schulen    1823. 

Dreizehnte  Aufl.  1842. 

Wanderbüchlein  eines  reisenden.  Gelehrten.  1823* 
Zweite  Aufl.  1835. 

Züge  aus  dem  Leben  des  Pfhrrer  Obelin.  1827,  sie- 
bente Auflage  1841. 

Peuerbach  und  Begiomontan.  1838. 

Reise  dilreh  das  südliche  Frankreich  und  Italien. 
2  Bande  1827  und  1831. 

Die  Geschichte  der  Seele.  1830.  Dritte  Aufl.  1838. 


im 


Lehrbuch  der  Sternkunde,  1830.  Zweite  Aufi.  1831. 

Von  dem  Vergehen  und  Bestehen  der  Gattungen 
und  Arten  in  der  Natur.  1830.  Zweite  Auflage  1832. 

Lehrbuch  der  Meuschen-und  Seelenkufide.  1838* 
Zweite  Aufl.  1842. 

Von  dem  Feststehenden  in  der  Natur.  1637. 

Beise  in  das  Morgenland,  3  ThL  1638-  1839.  neue 
Aufl.  1840. 

Erzählungen  2  Bände.  1840.  1841.  Zweite  Aufl.  1843. 

Eine  Bcihe  von  Abhandlungen  in  den  Altenburger 
medicinischen  Annalen,  1803 — 1805. 

Seit  dem  Entstehen,  dqr  gelehrten  Anzeigen  für  diese 
thätig. 

Arbeiten  in  verschiedenen  Zeitschriften  und  Alma- 
nachon. 

SibeTy  Thad.  ; 

Leitfaden  zu  Vorlesungen  über  Naturlehre  und  an- 
gewandte Mathematili.  3  Bd.  Passau  18Ö5.  Zweite  ganz 
umgearbeitete  Auflage  unter  dem  Titel :  Anfangsgründe 
der  Physik  und  angewandten  Mathematik.  Landshut 
1815.  Dritte  Aufl.  Landshut  1828. 
Anfangsgründe  dier  Algebra  und  Geometrie.  Landsh. 

1826. 
Anfangsgründe  der  höheren  Mathematik.  Sulzb.  1820. 

Theorie  des  math.  Unendlichen  nach  Schulz  und 
Bendavid.  Passau  1808. 

Grundlinien  der  Experiment alpbysik.  München  1837. 

In  Verbindung  mit  Prof.  Th.  Ans.  Bixner: 

Leben  und  Lehrmeinungen  berühmter  Physiker  am 
Ende  des  XVL  und  am  Anfange  des  XVIL  Jahifiun- 
derts.  7  Hefte  und  zwar: 

I.  Heft:  Theophrastus   Paracelsus.  Sulzbach.  1319- 

Zweite  verbesserte  Auflage  1829. 

II.  ,,      Hierouymus  Cardanus  1820. 

13 


19« 


III.  Heft:  Bernardinus  Telesius  1820- 

IV.  ,,  Franciscus  Patritius  1823. 
V.       „  Jordanus  Bruno  1825- 

VI.      9,  Thomas  Gampanella  i826. 

VII.      „  Jos.  Bapt.  V.  Helmont  1826. 

In  den  gelehrten  Anzeigen: 

Bd.  IL  Resultate  aus  den  Beobachtungen  des  Baro^ 
meters  und  Thermometers  im  Jahre  1835.  Bd.  IV.  Eben 
so  im  Jahre  1836.  Bd.  VH.  Eben  so  im  Jahre  1837. 
Bd.  X.  Xi.  Xn.  XIII.  XIV.  Nachrichten  ^und  Auszüge 
aus  Abhandlungen  physili.  Inhaltes  in  I.  G.  Poggen- 
dorifs  Annalen  der  Physik. - 

In  Kastners  Archiv: 

Bd.  XIX.  Ueber  den  Winter  \SU  i«  München  aus 
angestellten  Beobachtungen  vom  November  1829  bis 
März  1830.  Bd.  XX.  Auszug  aus  dem  meteorolog.  Tag- 
buch V.  1830.  Bd.  XXII.  a)  Verfolg  und  Wirkung 
eines  in  München  beobachteten  merkwürdigen  Blitz- 
schlages, b)  Fragmente  zu  einer  Geschichte  d.  Meteo- 
rologie, fortgesetzt  in  Bd.  XXlII.  XXIV.  und  XXV. 
c)  Resultate  aus  den  auf  dem  hohen  Peissenberg  von 
1781-1795  und  von  1800— 1809  angestellten  Barometer- 
und  Thermometer-Beobachtungen.  Bd.  XXIV.  Resul- 
tate aus  den  Simon  Ha  herrschen  Beobachtungen  des 
Quinquenniums  1825 — 1829. 

In  den  bayerischen  Annalen: 

a)  Resultate  aus  25jährigen  (meteorologischen)  Be- 
obachtungen des  Herrn  Obermedicinalrathes  y.  Haberl. 
1832.  Nr.  20-- 36.  b)  Beiträge  zur  Geschichte  der  Me. 
teorologie  des  VI.  und  Vn.  Jahrhundertes  (Isidorus 
Hispalensis).  1832.  Nr.  64.  des  VIII.  Jjahrh.  (Beda  vene- 
rabilis)  1833.  Nr.  2.  des  IX.  Jahrb.  (Abogard).  1833. 
Nr.  7. 


IM 

SteittheUy  Carl  August: 

lieber  Telegraphie  insbesondere  durch  galvanische 
Kräfte.     München  1838.  4. 

Ueber  quantitative  Analyse  durch  physikalische  Be- 
obachtungen. 4.  1842. 

Steinheils  Gehaltmesser  und  dessen  Aufwendung 
als  Bierprobe.  4.  1842. 

Die  Locomotive  ,,der  Münchner^'  erbaut  auf  dem 
Bitter  v.  Maffei'schen  Eisenwerke  Hirschau  bei  München, 
nach  dem  Vortrag  des  Prof.  Steinheil  als  Berichter- 
statters bei  dec  auf  AUerh.  Befehl  gebadeten  Früfungs- 
'  Oommission.  Mönchen,  1842« 

In  den  gelehrten  Anzeigen: 

Neue  Gonstruction  grosser  Achromaten.  Bd.  2«  Nr.  42. 
p.  337.  Nov.  14.  1835.  —  Erglühen  von  Kalk  in  compri- 
,mirt  ausströmendem  Wasserstoffgas.  Bd.  6.  Nr.  58.  p. 
469.  9.  Dec.  1837.  —  üeber  die  von  ihm  erholten  Co- 
pieen  des  Metre  und  Kilogram  der  Archive  zu  Paris. 
Bd.  8.  Nr.  36.  p.  289.  Juli  21.  1838.  —  Resultate  der 
Schubertschen  Höhenmessungen  in  Palästina.  Bd.  lO^ 
Nr.  47.  p.  381.  Jan.  11. 1840.— Tragbarer  Meridian-Kreis 
neuer  Gonstruction.  B.  14.Nr."89.  p.  715.  Febr  5. 1842.— 
Photometer  zur  Messung  der  Lichtstärke  der  Gestirne 
neu  construirt.  Bd.  15.  Nr.  130.  p.  8*.  Mai  13-  1842.  — 
Telescopspiegel,  galvanopl.  copirt  und  galv.  vergoldet, 
und  über  Ruolz  Methode  zu  vergolden.  Bd.  15.  Nr. 
130.  p.  9.  Mai  13.  1842.  —  Neue  Anwendung  der  Teles- 
copspiegel bei  astronomischen  Messinstrumenten.  Bd. 
15.  Nr.  130.  p.  10.  Mai  13.  1842.  *)       . 


*)  Folgende  in  den  Glassensitzungen  an  dem  bezeichne- 
ten Datum  vorgelegte  Arbeiten  werden  nachträglich 
in  den  gelehrten  Anzeigen  erscheinen.  1838-  Mai  19- 
üeber  ein  neues  Heliotrop.  Nov.  10-  Neuer  Prismen- 

13* 


iM 


In  auswärtigen  Academicis : 

Bad  Blatt  Xu.  XUL  der  Berlijuer  Akademischen 
Stemcharten  nebst  Texte  und  reduzirten  Stern ver- 
Keichnissen. 

In  Journalen: 

Astronomische  Nachrichten  von  Schumacher: 

Bd.  III.  Nr.  69.  p.  391.  Beobachtungen  des  Kometen 
vom  Jahr  1824.—  Bd.  IV.  Nr.  93.  p.  443.  Beschreibung 
eiiies  Apparates  Äum  Entwerfen  von  Stemcharten.  — ». 
Bd.  V.  Nr.  117.  p.  350.  Heber  ein  neues  Netzmikrome- 
ter  und  Mikroskop.  —  Bd.  XI.  Nr.  249.  p.  145.  Astro- 
graph.  Sternwarte  in  München.  Neuer  Meridiankreis 
Nr.  243.  p.  43.  lieber  neue  Beilexionskreise  mit  Glas- 
prismen als  Spiegel. 

Besultate  aus  den  Beobachtungen  des  magnetischen 
Vereins  von  Gauss  und  Weber  in  Göttingen: 

1836  Variationen  der  DecHnation.  Aug.  17.  Sept.  24. 
Nov.  26.  —  1837  Variationen  der  Dcclination.  Jan.  28- 
März  25.  Mai  27.  Juli  29.  Aug.  3t.  Sept.  30.  Nov.  13.— 
1838  Declinations  -  und  Intensitätsvariationen.  Jan.  27. 
März  31.  Mai  26.  Juli  28.  Sept.  29  Nov.  24.  —  1839 
Declinations  •  und  Intensitätsvariationen.  Febr.  22.  23- 
Mai  24.  25.  Aug.  30.  31. 


kreis  nach  Bcssels  Theorie  des  Instrumentes.  — 
1839.  Febr.  16.  ü«ber  Verbesserung  des  Ganges  der 
öfientiichen  Uhren  durch  galvanische  Reguli rung. 
Mai  9.  Ueber  eine  neue  Drahtwaage  zu  genauen 
Wägungen.  —  1840.  März.  14.  Verbesserungen  in 
der  Erzeugung  von  Daguerreotypen.  Juni  13.  Neue 
galv.  Batterie.  Neue  electromagnetische  Kraftma- 
schine. —  1841.  Jan.  13.  Ueber  galvanoplastische 
Erzeugung  runder  Figuren.  Juli  12.  Ueber  Einfüh- 
rung einer  Normalbranntweinwaage.  Nov.  13.  Ueber 


f»7 

Astronomisches  Jabrbueh  von  Schumacher: 

1839.  Ueber  den  galvanischen  Telegraphen  «wiaoben 
München  und  Bogenhausen.  i  .  : 

Bayerische  Annalen: 

Ueber  den  Zweck  der  Sternwarten  secundären  Ranges. 
Beurtbeilung  des  1.  Bds.  der  Bogcnhauser  Meridian- 
Beobachtungen  u.  a.  m. 

Vogelj  Heinrich  Anffnst: 

Die  Mineralquellen  des  Königreichs  Bayern.  Mün- 
chen 1829. 

Lehrbuch   der  Chemie.  2  Bd.  gr.  8-  München  1830. 

Klaproths  chemisches  Wörterbuch  mit  Anmerkungen 
begleitet.  4  Bde.  1810.  Ins  Franisösische  übersetzt. 

Bemer*s  Lehrbuch  der  polizeilich-gerichtlichen  Che- 
mie. Ins  Französische  übersetzt  mit  Erläuterungen. 
1.  Bd.  gr.  8.  Paris  1816. 

In  den  gelehrten  Anzeigen: 

Ueber  arsenikhaltige  Fhosjphorsaure.  Untersuchung 
eines  jodhaltigen  "Wassers  im  Kemptcrwalde.  —  Ueber 
das  Verhalten  der  Metalle  zu  alkalischen  Flüssigkeiten.  — 
Ueber  den  Transport  der  Frictionszündhölzchen.  — 
Ueber  das  freiwillige  Entfärben  der  Lacmustinctur 
und  das  Bleichen  der  sauem  Indigoauflösung  durch 
Aether.  —  Ueber  die  Auflöslichkeit  des  Silbers  in  schwe- 
lelsauerem Eisenoxyd.  —  Ueber  das  Ausblühen  und  Ver- 
wittern der  Mauern.  —  Ueber  Urin  und   ausgeleerte 

Benützung  der  Fferdekraft  statt  Dampf  auf  Eisen- 
bahnen. Dec.  11.  Ueber  seine  optische  Gehaltprobe.  — 
1842.  Jan.  15.  Bericht  über  die  Locomotive  «jder 
Münchner^^  Febr.  5.  Bericht  über  den  Erfolg  des 
Pyroskops  der  Feuerwacht  auf  dem  St.  Petersthürm. 
Juni  18.  Ueber  matte  Vergoldung  auf  galvan.  Wege. 
Aug.  13.  Bericht  über  die  totale  Sonnenfinstcmiss 
von  ihm  beobachtet  in  Wi<m. 


If« 

Flüssigkeiten  von  Cholerakranlien.  —  Ueber  die  Ein- 
'  tvMiung  des  Salmiaks  auf  Jodhalium. 

In  den  Memoires  des  sarants  etrangers  de  rinstitut 
de  France: 

De  Taction  de  la  Inmiere  solaire  sur  les  corps  gimples 
et  composes.  -*-  De  Taction  da  sucre  sur  les  sels  et 
les  Oxydes  metalliques. 

In  den  Annales  de  chimie  und  im  Journal  de  Phar- 
macie : 

Dissertation  sur  la  graisse  et  quelques  composes 
dont  eile  est  Texcipient.  —  De  Taction  du  pkosphore 
sur  la  potasse  et  la  soude.  —  Expcriences  sur  les  aloes 
succotrine  et  hepatique.  — ^.De  Taction  des  acides  si^r  le 
Sucre.  —  Analyse  du  safran.  —  Essai  analytique  des  Scam- 
monees  d'AIcp  et  de  Smyrne,  suivi  de  quelques  ob- 
servations  sur  la  colorisation  en  rouge  du  tournesol 
.  par  les  resines.  —  Memoire  sur  le  sücre  d^amidon  et 
sur  la  transmutation  des  matieres  douces  en  sucre 
fermentescible.  —  Recherches  analytiques  sur  la  scille. 
Becherches  analytiques  sur  le  corail  rouge.  —  De 
Taction  des  fluides  elastique»  sur  le  mcrcure-  —  Ob- 
^ervation«  sur  Tacide  rosacique  de  Turine  de  rhomme.— ' 
Experiences  sur  la  decomposition  mutuelle  des  aci- 
des et  du  gas  hydrogen  sulfure.  —  Analyse  de  Teau 
des  mers  qui  baignent  les  cotes  de  Tempire  francais — 
Observations  sur  les  eaux  minerales  qui  renferment 
du  muriate  de  cbaux  avec  des  sulfates  solubles.  — 
Examen  chimique  sur  la  racine  de  curcuma.  —  Sur  la 
formation  de  Taeide  lactique  pendant  la  fermentation. 

In  Scbweigers  und  Erdmann»  Journal  so  wie  in 
Kastners  Archiv: 

üeber  die  Wirkung  der  Schwefelsäure  auf  salzsaure 
Salze. —  Untersuchung  des  Eisenblaues  von  Boden- 
mais. —  Ueber  die  Existenz  des  Mannastoftes  in  den 
Selleryblättern.  —    Versuche  über  die  Heidelbeeren 


und  über   das   känstlichc   Färben  d«s  Rothweins.   — 
Bericht  über  den  Kempfanncnstein  von  Berchtesfadeu 
und  Beichenhall.  —    Versuche  über  di«  ^irkun^  .^er 
Boraxsäure  und  boraxsauern  Salze  auf  Weinstein i.  • — 
Ueber  die  Kunst,   verwelhte  Blumen  wieder  su  belo- 
ben. —  Versuche  über  die  bittem  Mandeln.  —  Ueber 
den  Werth   der   sogenannten    Kaffewicke    (Astragalus 
baeticus.)  «—  Versuche  über  die  Wirkung  der  Schwe- 
felsäure auf  Weingeist  nebst  Prüfung  der  neu  entdock- 
ten Schwefel  Weinsäure.  — •  Ueber  dre  sweckmSssigsten 
Mittel,  Feuersbrünste  eu  vermeiden.  —  Analyse  der  Ra- 
tanhiawursel.  —  Analyse  der  Veilchenwurxel.  —  Ueber 
die  Natur  der  Atmosphäre  der  Ostsee  und  des  Canals.  — 
Versuche   über    die   Schwefelblausäure.   —   Versuche 
über  das  Morphium   und  die    Meconsäurc.  —    Ueber 
das  Verhalten  des  Schwefels  zu  salzsauern  Salzen.  — 
Beiträge  zur  nähern  Kenntniss  der  Hydrate.  —  Ueber 
die  Zersetzung  des  Calomels  durch  Hermes  und  Gold- 
schwefel. —  Ueber  das  Vorkommen  des  Jods  in  dem 
bayerischen  Mineralwasser  zu  Heilsbrunn.  —  Vorkom- 
men des  Brom*s  in  der  Mutterlauge  der  bayerischen 
Salinen.  —  Ueber  die  Farbenveränderungen,   welche 
einige  Mineralwasser  durch  weisse  Weine  erleiden.  — 
Ueber  die  Zersetzung  der  schwefehaucrn  Salse  durch 
die  organischen  Substanzen  im  W*asser.   —  Ueber  das 
Keimen    der   Saamen    in   verschiedenen   Erden    und 
Metallverbindungen.  —     Ueber    die    Veränderungen, 
welche  organische  Substanzen    durch    das    Gefrieren 
erleiden.  —  Ueber  die    zufälligen  Bestandtheile    der 
Atmosphäre.  —  Einwirkung  der  Kleesaure  auf  Eisen- 
und  Kupfervitriol.  —    Ueber    eine   Feuererscheinung 
bei  Verbindung  der  Metalle  unter  sich  und  über  Ar- 
senik-Wasserstoffgas. —  Versuche  über  Zink  und  seine 
Verbindungen  mit  Sauerstoff. 


am 

WaffMet,  Andreas: 

Tcstacea  BrasSliensia,  quae  In  itinere  per  Brasilinm 
etc.  Dr.  I.  B.  de  Spix  coUegit  et  pingenda  curavit. 
Monacb.   1827.  gr.  4.  c.  tab.  — 

Martini  Und  GhemnttTs  neue»  systematisches  Con- 
cbilienkabinet.  i2r.  Bd.  Nürnberg  1829.  4. 

Handbuch  der  Naturgeschichte.  1.  Bd.  Naturge- 
schichte des  Thierreichs.  Kempten  1831.  2.  Aufl.  1837. 

Fortsetzung  von  Schrebers  Naturgeschichte  der 
Säugthiere.  Erlangen  seit  1834  mit  36  Heften. 

In  den  bayerischen  Annalen : 

Geognostische  Beschreibung  einiger  mcrkwürdi^^en 
Gegenden  des  bajer.  Juragebhrges.  1832.  —  Beschrei- 
bung eines  bei   Altötting  aufgefundenen  Unterkiefers 
eines   vorsündfluthlichen  Thieres,   nebst    allgemeinen 
Bemerkungen  über   eine    in  Bayern    ehemals    einbei- 
mische Thierwelt.    1833.  —    Betrachtungen    über   die 
neueren  Ansichten  von  der  Bildung  der  Gcbirgsarten. 
1833. 
In  den  gelehrten  Anzeigen: 

Bemerkungen  über  die  Dolomite  einiger  südteutschen 
Formationen  II.  Bd.  1836.  —  Bemerkungen  über  einige 
interessante  Versteinerungen  und  über  den  Urkalk  von 
Aschaffenburg.  Ebend.  -^  Beiträge  zur  Fauna  Boiea. 
Ebend.  —  Bemerkungen  über  einen  Pongo-Schädel. 
IX.  —  Ueber  die  Verwandtschafts  -  Verhältnisse  der 
Pharaons- Ratte  zu  andern  Mangusten.  Ebend.  —  Be- 
schreibung einiger  neuer  oder  wenig  bekannter  Säuge- 
thiere.  Ebend.  —  Ueber  die  systematische  Stellung 
des  Vansire.  Ebend.  —  Ueber  die  fossilen.  Saugetbier- 
U^erreste  der  Mugg^ndorf er  Höhlen.  Ebend.  —  He- 
cension  von  L.  von  Buches  Abhandlang  iiber  den  Jura 
in  Teutschland.  Ebend. 


201 


In  d^r  Zeitschrift  Isis: 

Die  Üeberreste  iirwcUlicher  Säugethiere  aus  den 
Muggendorfer  Höhlen,  welche  in  der  Samtnluiig  der 
üniversitätErlanijcn  aufbewahrt  werden.  1829.  —  Nach- 
tragliche  Bemcrliungen  über  einige  üeberreste  lir- 
weltlicher Säugethiere  aus  der  Gailenreuther  Höhle. 
1831.  —  BemcrJiangen  über  den  Dolomit  derMuggen- 
dorfcr  Gegend.  1831. 

Im  Archiv  für  Naturgeschichte: 

Bericht  über  die  Leistungen  in  der  Naturgeschichte 
der  Säugethiere  während  der  beiden  Jahre  1 839  u.  1840. 
VII.  B.  1841,—  Bericht  über  die  Leistungen  in  der  Na- 
turgeschichte der  Vögel  während  der  beiden  Jahre 
^839.  1840-  Ebend.  —  Beschreibung  einer  neuen  Art 
Ton  Bandikuts,  Perameles  myosuros.  Ebend.  —  Be- 
richt über  die  Leistungen  in  der  Naturgeschijihte  der 
Säugethiere  wahrend  des  Jahres  1841.  VIII.  Bd.  — 
Bericht  über  die  Leistungen  in  der  Naturgeschichte  der 
Vögel  während  des  Jahrs  184U  Ebend.  —  Beschrei- 
bung einiger  neuen  oder  minder  bekannten  Nager. 
Ebend. 

In  Moritz  Wagners  Beisen  in  der  Regentschaft  Algier 
1841: 

Beiträge  zur  Henntniss  der  algierischen  Säugethiere. 

Im  Nomenciator  Zoologicus  auctore  Agassiz: 

Nomina  s^fStematica  generum  Mammalium.  Recogno- 
verunt  Herm.  v.  Meyer,  Andr.  Wagner  et  C.  B. 
Waterfaouse  i842. 

WagneTy  Franz  Michael  v.: 

Vom  Jahre  i800  bis  1803  mehrere  Recensionen  tech- 
nischer Schriften  in  der  allgemeinen  oberteutschen  Li- 
teratur-^it«ng.   *M    lu  Nr.   159      des  Reichsanzeigers 
vom  19.  Juni  1806  Bemerkungen  über  den  von  Joseph 


202 

von  Baader  erfundenen  Hydrometr€>g;raphen  und  deine 
neue  (dermal  ganslich  \Yieder  abgebrochene)  Tafel* 
gradirung,  in  Nr.  100  vom  16.  April  1607  dieses  Blat- 
tes, die  auch  in  die  oberdeutsche  allgemeine  Literatur- 
Zeitung  Stück  Nr.  81  und  82  vom  16.  August  1806  in 
einer  Beilage  derselben,  Nr.  123  .vom  16.  Oktober  1806, 
in  Nr.  140  vom  25.  Nov.  1806,  in  Nr.  141  vom  27* 
November  1806  u.  s.  w.  übergingen  und  fortgesetzt 
\yurden. 

Bruchstücke  aus  der  Geschichte  der  Revcrberir- 
oder  Flammenöfen,  in  der  Beilage  Nr.  30  der  allge. 
meinen  Zeitung  vom  25.  Homung  1823,  dann  Beilage 
Nr.  60  vom  18.  April  1823  u.  s.  w. —  üeber  die  neuen 
Salinen.  Aufsätze  in  den  Beilagen  Nr.  53  der  allge- 
meinen Zeitung  vom  20.  März  1824j  in  Nr.  74  —  Nr. 
79;  Nr.  125  (die  würtembergischen  Salinen  betr.) 

In  Journalen 

erschienen  schon  im  Landboten  von  1790  satyrische 
Aufsätze,  theils  anonym,  theils  Scriblerus  junior  oder 
Sincerus  unterzeichnet. 

Ferner  in  den  Jahrbüchern  der  Berg-und  Hütten- 
kunde von  Moll  4.  B.  S.  262.  1800.: 

Versuche  über  die  Anwendbarkeit  des  Torfes  bei 
Erzeugung  des  Roheisens  von  Seite  262  bis  378.  — 
Zusatz  von  Moll  379  bis  402. 

Annalen  der  Berg-  und  Hüttenkunde  von  Moll  1802. 
1.  Band.  S.  123.: 

Ueber  Herrn  Prof.  Lampadius  Schmelzversuche  mit 
rohem  Torfe.  Seite  123  bis  137.  Sie  wurden  von 
Daubisson  übertragen  in  das  Journal  des  mines  Nr. 
81.  S.  194  bis  217.  Nr.  82,  S.  302  bis  318.  Nr.' 86.  S. 
104  bis  110.  Nr.  87.  S.  186  bis  194. 

Ephemeriden  der  Berg-und  Hüttenkunde  von  Moll. 
1805.: 


20S 

Ueber  die  Anwendbarkeit  des  roben  Torfes  bei  Er- 
zeugung des  Schmiedeeisens  in  Rennfeuern.  S«  16  bis  50. 

Ephemeriden  der  Berg-und  Hüttenkunde  4.  B«  1.  L. 
1807.  S.  17.: 

Bemerkungen  über  das  Braunkohlenlager  su  Wildshut 
im  Innyiertel,  zugleich  über  das  Vorkommen  des  Re- 
tinasph altes  von  Hatchett,  dann  eines  ähnlichen  unbe- 
nannten Fossils  in  den  bayerischen  Eisens  (eingruben 
in  der  WeidwieSe  S.  17  bis  30. 

Mehrere  Aufsätee  in  den  Wocheiü>lättem  des  land- 
wirthschaftlichen  Vereins  von  1811  angefangen  bis  in 
die  letzten  Jahre. 

Im  Drucke,  aber  nicht  in  Journalen  eV'Schienen : 

Ueber  das  Vorkommen  des  bayerischen  Alabasters 
und  seine  dermalige  Benützung.  Juni  1803.  «*-  In- 
struction für  den  praktischen  Unterricht  der  Berg- 
und  Salinen-Praktikanten  von  1822.  —  Ueber  die  An- 
wendung des  bayerischen  Dungsalzes  von  1825.  —  Ueber 
den  Nutzen  des  bayerischen  Viehsalzes  von  1827.  — 
Eine  für  alle  Zollvereins-Regierungen  bestimmte  Ab- 
handlung: Beiträge  zur  Nachweisung  der  Vortheile  und 
der  Nothwendigkeit  möglichst  gleicher  Grenz-Salzpreise 
der  benachbarten  Zollvereins- Staaten  vom  29.  Dezem- 
ber  1833. 
Walthery  Philipp  Franz  v.: 

Die  gallische  Hirn-  und  Schädellehre.  Wien  1801. 

Beiträge  zur  gallischen  Hirn- und  Schädellehre.  Mün- 
chen 1802. 

Ueber  die  therapeutische  Indikation  und  den  Tcch- 
nicismus  der  galvanischen  Operationen.  Wien  1801. 

Die  Physiologie  des  Menschen.  (2  Bände.)  Landshut 
1806—1808. 

Abhandlungen  aus  dem  Gebiete  der  prakt.  Medicin, 
besonders  der  Chirurgie  und  Augenheilkunde.  Lands- 
kut  1810. 


201 


Ueber  Fettliautgeschwülste.  Landshat  181-i. 

Neue  Heilart  de«  Kropfes  durch  Unterbindung 
der  Schilddrüsenschlagaderf  nebst  einer  Abhandlung 
über  die  Unterbindung  der  Karotis.  Sulzbach  1817. 

Vorträge,  gehalten  in  Fonk^s  Griminalprosess.  Trier 
1822. 

System  der  Chirurgie.  Berlin  1832.  2.  Aufl.  1842. 

Ueber  das  Verhältniss  der  Medicin  sur  Chirurgie 
und  die  Duplicita't  im  ärztlichen  Stande,  eine  histori- 
sche Untersuchung,  mit  dem  Endresultat  ftir  die  be- 
treffende Staatseinrichtung.  Freiburg  undCarlsruhe  1B42* 

Ueber  den  Geist  des  Universitätsstudii,  Bede  sum 
Antritte  des  Bectorats.  Laiidshut  18 11. 

Bede  zum  Andenken  an  Dr.  G.  A.  Bertele  etc. 
Landshut  1818. 

Im  Journal  für  Chirurgie  und  Augenheilkunde,  her- 
ausgegeben von  C.  Fr.  v.  Gräfe  und  Ph.  Fr.  t.  Walther 
folgende  Abhandlungen  und  Werke: 

I.  Band.  1.  Heft:  Ueber  die  schwammigen  Auswüchse 
auf  der  harten  Hirnbaut.  —  Ueber  die  steinigen  Con« 
cretionen  der  Thränenflüssigkeit.  —  2.  Heft:  Ueber 
die  Harnsteine,  ihre  Entstehung  und  Classiftkation. 
3-  Heft:  Schlnss  der  Abhandlung  im  zweiten  Heft.  — 
Beobachtung  eines  fremden  Körpers  von  ungewöhnli- 
cher Grösse  im  Mastdarme.  —  4.  Heft :  Ueber  die  wahre 
Natur  der  Ljmphgeschwülste. 

li.  Band.  1.  Heft:  Die  contagiöse  Augenentzündung 
am  Niederrhein  in  ihrem  Zusammenhang  mit  der  aegypt. 
Ophthalmie.  —  4.  Heft:  Wiedereinheilung  der  bei  der 
Trepanation  ausgebohrten  Knochenscheibe.  —  Mit  gu- 
tem Erfolg  verrichtete  Unterbindung  der  Scfailddrü- 
senschlagader  bei  einer  Struma  aneurismatica.  —  Ueber 
einen  bisher  nicht  beschriebenen  angebornen  Bildungs- 
fehler der  Begenbogenhaut,  nebst  einigen  Bemerkun- 
gen über  angeborne  Missbildungen  überhaupt. 


805 

nL  Band.  1.  Heft:  Ueber  die  Krankheiten  des  Ciliar- 
nenrensystems  im  menschlicben  Auge.  —  2.  Heft: 
üeber  die  Verrenkungen  der  Halswirbel.  —  3  Heft: 
Krankheitogeackichto  eines  jungen  Mannes,  in  dessen 
Lufbröhre  eine  Krebsschoere  eiuge<lrungen»  welche  in 
den  rechten  Bronchialast  hinabiiel,  sieben  Jahre  darin 
liegen  blieb,  und  während  dieser  Zeit  eine  Reihe  der 
sonderbarsten  Zufälle  verursachte. 

IV.  Band.   lieber  Balggesehwükte. 

y.  Band.  2.  Heft:  Ueber  Verhärtung«  scirrhoSt  har- 
ten und  weichen  Krebs,  MeduUarsarkom,  Blutscbwanun, 
Telangiektasie  und  Aneurisma  per  Anastomosia.  -^ 
4.  Heft:  Beschluss  obiger  Abhandlung« 

VI.  Band.  1.  Heft :  Neue,  bereits  an  Lebenden  er- 
probte Methode,  den  Oberschenkel  am  Hüftgelenk  eu 
amputiren. 

VIL  Band.  3.  Heft:  Ueber  die  Beduction  der  Para- 
phimosis,  imd  über  Behandlung  der  Phimosis.  — 
4.  Heft:  Wieder  einheil  ung  einer  ganz  abgehauenen 
Nase. 

Vni.  Band.  1.  Heft:  üober  das  Alterthum  der  Kno- 
chenkrankheiten.  —  2.  Heft:  üeber  die  Speichel- 
steine. —  3.  Heft:  Heilung  einer  kariösen  weissen 
Kniegeschwulst  durch  den  a'usserlichen  Gebrauch  des 
Sublimats. 

IX.  Band.  1.  Heft:  Ectropium  anguli  oculi  externi, 
eine  neue  Augenkrankheit,  und  die  Tarsoraphie,  eine 
neue  Augenoperation.  —  2.  Heft:  üeber  die  topische 
Behandlung  und  den  Verband  der  eiternden  Wunden, 
Abscesse,  Geschwüre  und  Fisteln. 

XL  Band.  3.  Heft :  Widerlegung  des  Herrn  Magister 
Tcnderl. 

Xin.  Band.  3.  Heft :  Ueber  Exartikulation  der  Finger 
mit  ihren  Mittel  handbeinen  aus  den  Handwurzelgelenken. 

XV.  Band.  2.  Heft:  Reisebemerkungen  aus  London. 


206 

XVI.  Banä.  1.  Heft:  Uebcr  die  Trepanation  nach 
Kopfverletzungen.  —  3.  Heftt  Mittel  gegen  die  indi- 
sche Cholera. 

XVIII.  Band.  1.  Heft:  lieber  das  Knocfaenbistouri,  ein 
▼on  H.  B.  Heine  neu  erfundenes  Instrument. 

XXI.  Band.  2.  Heft:  Aphorismen,  I.  Genturie.  — 
3.  Heft:  Fall  von  Aushungerung.  —  i.  Heft:  Aetiolo- 
gie  der  Krankheit. 

XXII.  Band.  2.  Heft:  Aphorismen,  IL  Genturie. 

XXV.  Band.  1.  Heft:  Aphorismen,  III.  Genturie. 

XXVI.  Band.  2.  Heft:  Aphorismen,  IV.  Genturie.  — 
3.  Heft:  Ueber  Herniofomie  als  Mittel  zur  radikalen 
Heilung  der  Bräche. 

XXVII.  Band.  1.  Heft:  Fortsetzung:  üeber  die  Tre. 
panation  nach  Kopfverletzungen  v.  Ph.  v.  Walther  und 
Dr.  M.  V.  Schleiss. 

XXIX.  Band.  4.  Heft:  Ueber  Amaurose  nach  Super- 
ciliarverletzungen. 

XXX.  Band.  8.  Heft:  Pathologie  und  Therapie  der 
Amaurose  und  Amaurosologie. 

Skiccariniy  Joseph  Gerhard: 

1824.  Nova  genera  et  Species  plantarum  quas  in 
itinere  per  Brasiliam  suscepto  collegit  et  descripsit 
Dr.  G.  Ph.  de  Martins  Vol.  I.  Pingendas  curavit  et 
digessit  Dr.  1.  G.  Zuccarini.  Imper.  4.  cum  100  icon. 
pictis. 

1828.  Flora  der  Gegend  von  München.  Erster  Theil 
Phancrogamen.  Erste  Abth.  1.  —  13.  Glassc.  München 
bei  Lindauer.  8- 

1829.  Gharakteristik  der  deutschen  Holzgewächse  im 
blattlosen  Zustande.  Heft  1,  II,  mit  18  col.  Tafeln.  1843. 
Heft  in '-  VI.  mit  54  col.  Tafeln.  München,  literar. 
artist.  Anstalt.  4* 

1834.  Leichtfasslicher  Unterricht  in  der  Pflanzenkunde 


807 

für  den  Bürger  und  Landmann  und  sam  Unterriebt  in 
Gewerbscbulen.  München,  im  lt.  Scliulbüchervcrlage.  8- 

1835.  Flora  japonica,  sistens  plantas  quas  in  imperio 
japonico  collegit  Dr.  Ph.  Fr.  de  Siebold.  Sectio  prima 
continens  plantaa  ornatui  vel  usui  inservientes.  Digessit 
Dr.  I.  G.  Zuccarini.  Lugd.  Batav.  Vol.  I.  cum  100  tab. 
pictifl.  Imper.  4« 

1836.  Belehrung  über  die  sweckmassigste  Art  der 
Anpflanzung  von  Alleen  an  Landstrassen.  München,  8. 

1842,.  Handbuch  der  Naturgeschichte  von  I.  A.  Wag-, 
ner.  Zweiter  Band.  Botantlc.  Kempten  bei  Dannheimer  8. 

1842.  Flora  japonica  Vol.  II.  Fase.  1^10.  cum  tab. 
pictis  50.  Imper.  4* 

In  den  gelehrten  Anzeigen: 
(Eigene    an   Beurth eilung  fremder  Arbeiten  nur 

angeknüpfte  Aufsätze). 

1835  36.  Lindley  Orchideous  plants.  BoyleBotany  of 
the  Himalaya  mountains.  Jacquemont  Voyage  dans 
rinde.  -^    Meyen  Grundriss   der  Pflanzengeographie. 

1837.  Back  Narrative  of  the  Arctic  Land-Expedition. 
Webb  et  Berthelot  histoire  naturelle  des  lies  Canaries. 
Bentham  Labiatarum  genera  et  specics. 

1838  39-  Endlicher  Grundzüge  einer  neuen  Theorie 
der  Pflanzenzeugung.  Siebold  et  Zuccarini  Flora  japon. 

1840  41.  GrifPith  report  on  the  tea  plant  of  Upper 
Assam.  —  Höoker  Flora  Boreali-Amcricana  und  Torrey 
and  Gray  a  Flora  of  North  Amerika.  —  Posteis  et 
Rupprecht  lllustrationes  Algarum.  —  Horsfleld  plantae 
javanicae  rariores. 

1842.  Schomburgk's  Reisen  in  Gujana  und  am  Ori- 
noko. —  Miquel  Monographia  .Cycadearum.  —  Aus. 
züge  aus  den  Sitzungsprotokollen  der  mathem.  physik. 
Glasse:  Ueber  die  Flora  japonica  und  die  früheren 
wissenschaftlichen  Leistungen  für  dieselbe.  —  Bericht 


2H8 

über  die  seit  einigen  Jahren  m  vIelen'Gegenden  Deutsch- 
lands bemerlite  Krankheit  der  HartoiTcIn. 

In  den  Verhandlungen  der  k.  Leopold.  Harol.  Alia- 
demie.  16  Bd.  II.  Abth.: 

Ueber  einige  Pflanzen  aus  den  Gattungen  Agave  und 
Fourcroya  mit  4  Tafeln. 

In  der  botanischen  Zeitung  der  Begensburger  Ge- 
sellschaft: 

1821.  Ad  floram  Erlangensem  auct.  Schneigger  et 
Körte  adnotationes  nonnullae. 

1824.  Botanische  Notizen  über  eine  im  Juli  1^23 
nach  Tyrol  und  Oberitafien  gemachte  Reise.  Nachtrag 
liiezu.  —  Florae  lybicae  specimen  curayit  Domin. 
Viviani  (die  Vegetationsgruppen  von  Italien  betreffend) 

1825.  Bemerkungen  «u  Aug.  de  St.  Hllaire's  Mono- 
graphie der  Gattungen  Sauvagesia  und  Lavradia.  — 
üeber  Polygonum  viviparuin. 

1826-  Vorläufige  Bemerkungen  über  die  Samen  der 
Gentianen.  -»  Ueber  einige  Pulsatillen.  —  Ueber  Oxa- 
lis  stricta  und  comiculata. 

1827.  Einiges  über  den  ütriculus  der  Caricc.%. 

1828.  Bemerkungen  7Air  Flora  von  Süddeutschland 
bei  Gelegenheit  von  Steudel  und  Ilochstetters  Enume- 
ratio  plant.  Germauiae. 

1830.  Der  Winter  1829/30  im  k.  botan.  Garten  zu 
München. 

1831.  Aus  meinem  Beisetagebuch  (Schweiz  und  Ober- 
Italien). —  Ipomaea  Schiedeana. 

1832.  Botanische  Notizen  über  Mexiko,  (v.  Htirwins- 
ki's  Reisen.) 

1833.  Einiges  über  Geschichte  und  Vorkommen  von 
Loranthns  und  Viscum. 

1835.  Ein  Vorschlag  zu  zweckmässiger  Vereinigung 
aller  deutschen  Specialfloren  mit  Koches  Synopsis 
Florao  germanicae. 


In  Wiegmanns  Archiv  für  Naturkunde  i   Ueber  Illi- 

cium  anisatum  und  religiosum. 

In  der  Zeitschrift  Inland  1829:  Ueber  öffentliche 
Anlagen  um  München. 

In  der  Zeitschrift  Ausland  1829—32:  Briefe  in  die 
Heimath  (Ausaüge  aus  den  Briefen  meines  Bruders, 
damals  in  Griechenland).  —  Ausserdem  Aufsätse  in 
dem  Centralblatt  des  landwirthschaftlichen  Vereines, 
im  Kunst-  und  Gewerbeblatt  des  polytechnischen  Ver- 
eines, in  der  Berliner  Garten- Zeitung  etc. 

III.    Historische   Glasse. 

Buchinger,  Johann  Nepmnuk: 

Geschichte  des  Ffirstenthums  Passau.  2  Bände.  Mün- 
chen bei  Lentner  t816  und  24. 

Juliu»  Echter  tob  Mespelbrun,  Bischof  su  Würs- 
bürg  und  Hersog  su  Franken.  Ein  biographischer 
Versuefa.  Im  Verlag  bei  Voigt  undMocker  in  Würz- 
burg. 1843.  8. 

In  den  bayerischen  Blattern  fiir  Geschichte  und  Sta- 
tistik. Jahrg.  1832.  Mr.  30-^35  und  in  den  bayerischen 
Annalen  fiir  Vaterlandskunde,  Geschichte  und  Litera- 
tur, Jahrg.  1832.  Nr.  1—6  ist  abgedruckt: 

Ueber  das  Landgericht  des  Herzogthums  Franken 
und  die  würzburgischen  Centgerichte. 

Im  Arckir  des  bi^orischen  Vereins  für  Unterfranken 
upid  Aschaffenburg  sind  abgedruckt: 

Beiträge  zur  Geschichte  der  Stadt  Heidingsfcld,  auii 
archivalischen  Quellen.  Jahrg.  1834*  2.  Band.  2.  Heft — 
Die  Leiden  des  Amts  Maihberg  in  Unterfranken  wäh- 
rend dem  schwedischen  Krieg.  Jahrg.  1834* 

Im  oberbayeriscben  Archive  für  Vaterlandskunde 
sind  abgedruckt.  (II.  B.  3.  Heft.) : 

Notixen  über  die  Stadt  Rurghau^en  von  1326—1630. 

14 


2M 

Büchner^  Andreas: 

I.  Philosophische  Schriften: 

Das  Wesen  und  die  Formen  i^er  Religion.  Dillingen 
1805.    Zweite  Ausg.    Landshut  1809. 

lieber  Erkenntniss  und  Philosophie.  Landshut  1806. 

Die  ersten  Grundsätze  der  Ethik.    Landshut  1807. 

Die  Vernunftlehre  (Logik).    Landshut  1808. 

Grundsätze  der  Logili.  München  1843«  8.  Fleisch- 
mann. 

Grundsätze  der  Metaphysik.  8.    1843.  ebenda. 

II.  Historische  Schriften« 

Reisen  auf  der  Teufelsmauer.  Eine  Untersuchung 
über  Entstehimg,  Lage,  Richtung  undUeberbleibsel  der 
römischen  Grenzwälle  gegen  Deutschland,  der  neben- 
her und  zu  ihnen  laufenden  grossen  Heer-  und  Han- 
delsstrassen und  der  längs  derselben  erbauten  festen 
Lager  und  Castellc,  nebst  einer  Abhandlung  über  den 
Carls-Canal,  mit  geogr.  Karten.  8.  Regensburg  und 
München  1818  -^1831.     3  Bdchen. 

Geschichte  von  Bayern,  aus  den  Quellen  bearbeitet, 
mit  geographischen  Karten  und  Tabellen.  Regensburg 
und  München  1820  -   1840.     6  Bände  in  8. 

Documente  zu  Buchners  Geschichte  von  Bayern. 
München  1832.    2  Bde.  in  8.  m.  K. 

Das  öffentliche  Gerichtsverfahren  in  bürger liehen 
und  peinlichen  Rechtsvorfallenheiten  nach  altdeutscher 
vorzüglich  altbayerischer  Rechtspflege }  eine  von  der 
k.  Akademie  d.  W.  gekrönte  Preisscfarift.  8.  Erlan- 
gen.    1825. 

Lehrbuch  der  allgemeinen  Geschichte.  8.  München 
1827.    Zweite  Ausg.  1830.  2  Bde. 

Neue  Beiträge  zur  vaterländischen  Geschichte«  Geo- 
graphie und  Statistik.    München  1832.     4  HelVe. 


211 

Bavariae  regio  tempore  Romanoram,  sive  Rluietiae 
primae  et  secundae  cum  parte  Norici  topographica 
delineatio.    MonachülSdl,  in  g^-  Fc^l- 

Viele  Beccnsionen  philosophischer  und  historischer 
Schriften  in  mehreren,  gelehrten  Zeitungen,  namentlich 
in  der  ehemal.  oberdeutschen  und  in  der  Jenaischen  Li- 
teraturzeitung und  in  den  bayerischen  Annalen;  in 
letsten  eine  ausführliche  Abhandlung  über  römische 
Denhmäler,  im  Jahrg.  1833  abgedruckt. 

DeuiingeTy  Martin  v.: 

Ueber  den  geraeinsamen  öifentl.  Gottesdienst  in  der 
liafh.  Kirche.    Landshut  bei  Thomann  1813. 

Supplementum  Status  ecclesiastici  frisingensis  de  anno 
1814.     Landshut  ap.  Thomann  1815. 

Schematismen  der  DiÖcesangeistlicblieit  des  Bisthums 
Freysing  für  die  Jahre  1816,  1817,  1819,  1821,  18^23, 
1824  u.  1825.  mit  Beiträgen  sur  Statistik  u.  Geschichte 
des  Bisthums  Freysing.  Landshut  bei  Thomann  und 
München  bei  Lcntner. 

Uebersicht  des  Seelenstandes  in  den  '  einzelnen 
Pfarreien  des  Bisthums  Freysing  im  Jahre  18}}.  Lands- 
hut b.  Thomann  1819. 

Beschreibung,  tabellarische,  des  Bisthums  Freysing 
nach  Ordnung  der  Decanate.  München  bei  Lentner 
1820. 

Eine  Primizpredigt ,  gehalten  zu  Freysing  i.  J.  1817. 
Landshut  bei  Thomann  1817. 

Directorien  für  das  Bisthum  Freysing  y.  J.  1817  bis 
1821.  ' 

DölUnger^  Ignaz: 

Die  Lehre  von  der  Eucharistie   in  den  drei  erst^ 
Jahrhunderten.     Mainz  1826.     4. 
HandbucJi  der  neuem  Kirchengeschichte  (ah  dritter 

14* 


212 

Band  d^r  Hortig^sebenKirchongegchicbte).  Landsbut 
1828. 

Geschichte  der  christlichen  ^Kirche.  Regenaburg 
183a.    Bd.  1«  2. 

Lehrbuch  der  liircbengeschichte.  Begensburg  1835' 
Bd.  1.  2. 

Muhammed^s  Religion,  nach  ihrer  inaern  Entwick- 
lung und  ihrem  Einflüsse  auf  das  Leben  der  Völker. 
Regensburg  1838. 

t][eber  gemischte  Ehen.    5.  Aufl.    Regensburg  1838. 

Aufsätze  in  verschiedenen  2>itschriften:  demHatho- 
liken ,  dem  Würzburger  Religionsfreund ,  den  bayeri- 
schen Annalen,  den  historisch-poUtischen  Blattern  etc. 

FalUnertryer^  Jßk,: 

Antrittsrede  als  Professor  der  Geschichte  am  kgl. 
Lyceum  in  Landshut.    Ldsht.  1826  bei  Thomann. 

Geschichte  des  Kaiser thums  Trapezunt  (gekrönte 
Preisschrift).    München  1827  bei  Weber.    4. 

Geschichte  der  Halbinsel  Morea  'während  des  Mit- 
telalters. Bd.  I.  Stuttgart  und  Tübingen  bei  Gotta  1830. 

Akademische  Antrittsrede:  Ucber  den  Einfluss  der 
'  Besetzung  Griechenlands  durch  die  Slaven  auf  das 
Schicksal  der  Stadt  Athen  und  der  Landschaft  Attika. 
Stiittgart  und  Tübingen  bei  Cotta.  1835. 

Geschichte  der  Halbinsel  Morea  Bd.  II.  Stuttg.  u. 
Tab.  bei  Cotta  1836* 

In  den  gelehrten  Anzeigen:  Dreizehn  kritische  Ar- 
tikel von  1835  —  1839.  —  In  Journalen:  Zwei  kriti- 
■  sehe  Artikel  in  den  Heidelberger  Jahrbüchern  1840. 
—  Ungefähr  dreissig  publicistische  Artikel  in  der  Allge- 
meinen Zeitung,  von  1839  —  1842. 

PitUSy  Joseph  V.: 

Im  Jahre  1819  (im  eigenen  Verlage  und  in  Gomn^8- 
sion  der  Fleischmann*schen  Buchhandlung  in  München) 


SIS 

ersekien:  Versuch  eStter  Grescfaichle  des  yicedomam. 
tes  Nabburg  —  (ein  Beitrag  sur  mittleren  Gesehiehte 
Von  Bayern.    8.    (Die  Auftage  ist  TergniTen.)  •— 

Im  Jahre  1821  gründete  er  eine  von  ihm  redigirte  hist. 
Zeitschrift  unter  dem  Titel:  Die  geöffrieten  Archive 
für  die  Geschichte  des  Honigreiches  Bayern,  eine 
Zeitschrift  in  xwanglosen  Heften ,  herausgegeben  von 
k.  bayerischen  Archivs-Beamten.  8.  —  I.  Jahrg.  18|i 
V.  1  -.  12  Heft.  —  II.  Jahrg.  18jf  ▼.  1  —  g  Heft, 
ni.  Jahrg.  18}}  v.  1  —  6  H.    *) 

In  den  gelehrten  Anseigen  und  nachstehende  Ab- 
handlungen erschienen:  Ueber  die  Landgrafschaftim 
Nordgau,  (B.  VIII.  8.  804.)  —  Ueber  die  Wehrver- 
fassung  in  der  Oberpfals  unter  churpHilosoher  Be- 
gierung,  (B.  XI.  S.  909.)  —  Ueber  das  ehemaKge 
Wildfangs  Begale  in  der  (^erpfals,  <B.  XI.  S.  913). 
—  Ueber  die  ehemaligen  Ghur-  und  BesirkstSdte  in 
der  Oberpfals,  (B.  XIL  8.  466.)  ^  Ueber  die  Be. 
steurnng  des  oberpfalsischen  Bitterstandes  unter  chur- 
pialsischer  Regierung  (B.  XIIL  8.  87.^  —  Ueber  das 
VerhaHniss  der  landsüssigen  Ritterschaft  in  der  Ober- 
pfals  KU  den  Land-«  und  Hofgeriehten  unter  pfalsbcher 
Regierung  (B.  XIIL  S.  93.) 

In  Journalen:  a)  in  der  Zeitschrift  für  Bayern  und 
die  angrensenden  Länder  1817:  Beiträge  *ur  Ge< 
schichte  der  Grafschaft  Sulabaoh.  Heft  10.  8.  1  IT.  H. 
11.  8.  129  iF,  H.  12.  8,  2d7  fT.  —  b)  in  der  Zeitschrift: 
die  geöffbeten  Archive,  1821  I.  Jahrg.:  Historische 
Abhandlung  über  die  Vogteyen  Vilseck   und  Hanbach 


*)  Am  SchlMM  «leg  6«  H.  Ui  iler  Graii«!  teaerkt,  •«■  wekk«« 

4iMe  Keitacbrift  einfcitellt  worden. 
*)  Vott  flen  polltisekm  nnil  Staatuehrlften ,    deren  Verftster  der 

.Ikad^iriker  war,  ist  hier  Umgang  genommen. 


214 


unter  def  Herrschaft  des^  bolien  Witlelsbachischen 
Hause».  H.  1.  S.  1.  IT.  H.  2.  8.  97.  ff.  H.  3.  S.  193 — 
Daeu  das  EhhaiVrecbt  der  Vogtey  Hanbach.  H.  4.  S. 
3^*  ff.  —  Historische  Abhandlung  über  dievonnalige 
Umgeldsi Auflage  in  der  Oberpfalz,  H.  6.  8.  67.  ft  — 
Per  Salzhandel  der  oberpfälzischen  Städte  und  Märkte, 
H.  9.  S.  72.  ff.  ^  Ueber  den  Einfluss  des  Pfalzgrafen 
Ludwig  des  Strengen  auf  die  Wahl  des  deutschen 
Königes  Rudolph  aus  dem  Hause  Habsburg,  H.  10. 
S.  97.  ff.  —  üeber  die  Erwerbung  der  Herrschaft 
Homburg  von  Pfalzzweibrücken,  U.  Jahrg.  H,  1.  8.  1. 
ff.  —  Zur  Geschichte  des  Bierbrauens  in  der  Ober- 
pfalz, H.  2.  S.  97.  ff.  —  Zur  Geschichte  der  Wahl 
des  Kaisers  Karl  V.  in  Beziehung  auf  die  Theilnahme 
dips  pfälzischen  Hauses.  .  H.  3.  S.  193  fl.  Fortsetzung 
HI.  Jahrg.  H.  2.  S.  97.  -*  üeber  die  Bündnisse  der 
drei  Rüprecbte,  Pfalzgrafen  am  Rhein,  mit  Ludwig 
demr Grossen,  König  von  Ungarn  und  dessen  Ter- 
wandten  aus  dem  Hause  Anjou.  daf.  H.  4.  8.  301.  — 
c)  in  den  Verhandlungen  des  historischen  Vereines 
für  den  Regenkreis  (nachmals  der  Oberpfalz  und 
von  Regensburg) :  Beitrage  zur  Geschichte  des  Landge- 
richts Burglengenfeld.  Hl.  Jahrg.  4.  H.  1836.  8., 327. 
—  Dergleichen  zur  Geschichte  der  ehemaligen  Land- 
gerichte Hirschberg,  Sulzbach  und  Amberg.  IV.  J. 
1.  H.  1837.  S.  3.  ff.  —  Zur  Geschichte  der  Einföh- 
rung  des  summarischen  Givilverfahrens  und  dessen 
Verhältnisses  zum  ordentlichen  Prozess  in  der  Ober- 
pfalz, daf.  8.  102.  ff.  —  Nachtrag  hiezu.  4  H.  8.  405. 
ff.  —  Beitrag  zur  Ghronik  der  Stadt  Burglengenfeld 
und  zur  Geschichte  der  Municipal  -  Verfassung  im 
Nordgau.'  V  Jahrg.  H.  2.  1840.  8.  129  ff.  —  Ab- 
handlungen, die  böhmischen  Leben  (vormals  in  der 
Oberpfalz)  betreffend,  daf.  8.  214.  ff.  —  Zur  Ge- 
schichte  der  Herrschaft  Schwarscenburg»    Retz  und 


J 


21» 

Waldmünehen.  H.  3.  vnd  4.  ▼•  1841.  '8.  4t9  ü.  und 
S.  474.  ff.  —  Ud:»er  die  in  der  Oberpfals  bestandene 
deutsche  Gütergemeinschaft  und  über  die  in  jener  Pro- 
vBttial.Ges6t9Egebung  hievon  surücligebliebenen  8pu. 
ren.    I>af.  S.  438.  ff. 

Freih.  a.  Frey  her g''Eue$dferg  ^  Max  Proc: 

Als  Autor: 

Blicke  auf  die  Kunstausstellung  des  Jahres  |817. 
München  1817.    8.    E.  A.  Fleiscfamann. 

Tagebücher  aus  Rom.  München  1820.  8.  Hübsch- 
mann. 

Tagebücher  aus  Italien.  München  1820.  8.  Hübseh- 
mann. 

Aelteste  Geschichte  von  Tegemsee.  München  1822 
8.    Finsterlin. 

Tagebücher  aus  Venedig.  München  1823.  8.  Hübsch- 
mann. 

Der  Herr  und  seine  Apostel.  Stuttgart  und  Tü- 
bingen 1823.    4.    7.  G.  Gotta. 

Ueber  das  altdeutsche  Gerichtsverftihren.  Eine  ge- 
krönte Preisschrift.    Landshut  1824.    g.  8.    Thomaim- 

Geschichte  der  bayerischen  Landsta'nde.  I.  u.  II. 
Bd.    Sulzbach  1828,  1829.     gr.  8.    Seidel. 

Malerische  Reise  nach  Oberitalien.  München  1830. 
gr.  8.     Jaquet. 

Die  Staufer  von  Ehrenfels,  theils  Geschichte,  theQs 
Roman.     3  Thl.    München  1833.    8*     Lindauer. 

Philosophie  für  Kinder  oder  Worte  eines  Vaters 
an  seinen  Sohn  über  das  Licht  der  Offenbarung  und 
die  christliche  Weisheit.  Landshut  1835/36.  8.  Jos. 
Thomann, 

Geschichte  der  bayerischen  Gesetsgebung  und  Ver- 
vrahttng.  Bd.  I  —  VI.  Augsburg  bei  Reichel,  Leipzig 
bei  Fleischer  1836.    4^ 


NoviellenT  Conradin,  Rtila»d  Unit  Werütn.    DerEtit- 
iagende,    MäBehen  1836.    8.    Li&d«uer. 

Bie  Lö^eilfitfrer,  ein  historiteher  R#näii,  gettfaüpft 
aus  den  Quellen.    München  1S36.    gr»  12*     Lindmin. 

Erzählungen    aus    der  bnyer.    Geschichte.     Bd«  I. 
München  1842.     Cotta. 

Betrachtungen  und  Erhebungen  ein^»  hafh.-phristeo. 
Regensburg  bei  Mane  1843. 

Als  Editor: 

Das  Leben  Baphaels  von  «inetn  unbeliannten  Gleich-  < 
zeitigen.    München  1817.    8.    Hübsch  mann. 

Sammlung  deutscher  Bechts-Altferthümer.  I.  Band. 
Ues  Heft.  Stadtrecht  von  Augsburg.  Mains  18t6.  8. 
Müller'sche  Buchhdlg. 

Uebersetzung  spanisdier  Gedichte.  München  bei 
Hübschmann. 

Sammlung  von  Schriften  und  UrKuadea  -5  Bände, 
enthaltend : 

I.  Bd.  a)  Chronik  eine»  Ungenannten,  h)  Kaspar 
des  Toringer  Process.    c)  Aeltester  Codex  t.  Passau. 

n.  Bd.  a)  I>enkwttrdiglieiten  des  Kanzler v.Unertl. 
b)  Ael teste  Niederbayerische  Finanzrechnung.  c)  Co- 
dex des  Klosters  Ensdorf.  d)  Chronik  des  Andreas 
Presbyter. 

m.  Bd.  a)  Wahlakten  Herzog  Albrecht  III*  zum 
Königreich  Böhmen,  b)  Prozess  des  Degenbergers. 
e)  Dritter  Theil  von  Hundts  Stammbuch,  d)  Genea- 
logie der  Grafen  v.  Abensberg. 

IV.  Bd.  a)  Briefe  Churf.  Max  Emanuels.  b)  Briefe 
Herzog  Max  I.  c)  Briefe  Kaiser  Max  U^  d)  Bälde. 
Somnium  (poema).  e)  Pfala^af  Philipps  Leben  und 
Sterben,  f)  Pfalzgraf  Otto  Heinrichs  Tagebueh.  g) 
Kaiser  Ludwrgs  Bechtsbuch«  h)  Das  Haiscrreoht. 
^  y«  Bd.  a)  Stadtrecbt  von  Regensburg.  b^Stad^echt 
von  Freysing,    c)  Stadtrecht  von  Memmtagea.   Stuft" 


217 

gart  1  ^  3Bd.  1827  -*  St.  4.  u.  5.  Bd.  1«34  —  1839 
Gotta.    gr.  8. 

Briefsammlung  ron  Kahem,  Ktänigen,  Fürat€iiv 
Bisehöfea,  Gelehrten, FeUlkerra etc.  I.Heft:  Briefe  der 
Missionare  des  Jesuiten-Ordens,  aus  Cbtna ,  Japan. 
Mains  1830.    8i«ion  Müller*scbe  Buchhdig.    8. 

Neue  BeitrKge  tVLV  vaterländischen  Gesehichte  und 
Topographie  mit  Ausblicken  auf  bajerische  Kunst  u. 
Literatur.     München  1837.    8.    Joh.  Palm. 

Regesta  boicn,  als  FortselKung  des  Werks  von  Lang« 
Bd.  V  —  X.    München  1836  ^  1843. 

GorreSy  Joseph  v,: 

Aphorismen  über  die  Kunsr.     t802. 

Aphorismen, über  die  Organonomie.     1863. 

Glauben  und  Wissen.    1805. 

Exposition  ^t  Physiologie.     1605. 

Die  deutschen  Volksbücher.     1807. 

Schriftproben  von  Peter  Hammer.     1807. 

Mythengeschichte  der  asiatischen  Welt  2.  Bd.     1810« 

Lohengrin,  ein  altdeutsches  Gedicht.    1813. 

Abschied  des  Kaisers  Napoleon  von  den  Völkern 
Europa's.     1814. 

Altdeutsche  Volks-  un^  Meisterlieder  aus  den  Hand. 
Schriften  dier  Heidelberger  Bibliothek.    1817. 

Die  Uebergabe  der  Addresse  der  Stadt  Goblenx  und 
der  Landschaft  an  S.  M.  den  König.     1818. 
.    Teutschland  und  die  Revolution.     1819. 

Das  Heldenbuch  von  Irah  aus  dem  Schah  liameh 
des  Firdusi.   IL  Bd.    1820. 

Europa  imd  die  Revolution.     1822. 

Die  heilige  Allians  und  die  Völker  auf  dem  Con- 
gresse  von  Verona.     1822^ 

lA  Sachet  der  Bhetliproviaaeki  und  in  eiges^r  An- 
gelegenheit.    VSi% 


2t8 

Der  fai.  FranziscQs  von  Assisi  ein  TroiAadur.    1826. 

Der  Kampf  der  Kirchenfreiheit  fund  der  ScaaUge- 
w«lt  in  der  liathol.  Schweiz.    1626. 

Vermischte  Schriften  aus  dem  Katholiken.     1827. 

Emanuel  Swedenborg  und  seine  Visionen.     1827. 

Der  Ghurfttrst  Maximilian  der  Erste  an  den  König 
Ludmg  von  Bayern  bei  seiner  Thronbesteigung. 

Ueber  Grundlage,  Gliederung  und  Zeitenfolge  der 
Weltgeschichte.     1830. 

Kirche,  Staat  und  Gholera.     1832. 

Ministerium,  Staatsseitung ,  rechte  und  unrechte 
Milte.     1832. 

Die  christliche  Mystik.     V.  Bd.    1836  >>  42. 

Athanasius.     1838. 

Die  Triarier.    1838. 

Kirche  und  Staat.    1842. 

Der  Dom  in  Göln  u.  das  Münster  in  Strassbarg.  1842« 

Hößety  Constantin: 

Versuch  einer  Geschichte  der  englischen  Giviiliste. 
Cotta  1834. 

Geschichte  der  deutschen  Päbste.  1.  2.  Regensburg 
Manx  1839. 

Universalhistorischer  Ueberblick  des  Altertbums. 
Landshut  1842.  v.  Vogolsche  Buchhandlung. 

In  den  gelehrten  Anzeigen:  Eine  Reihe  vonBecen- 
sionen  .und  zum  Theile  selbststandiger  kritischer  Er- 
örterungen  in  den  Jahrgängen  1836,    37»    38» 

In  Journalen:  Eine  Reihe  historischer  Artikel  in 
Phillips  und  GÖrres  histor.  polit.  Blättern ,  dem  Ka- 
tholiken, dem  kathol.  Repertorium  etc.»  dem  bistor. 
Archive  von  Oberbayern. 

Hortig ^  Joh.  Nepomuk: 

Predigten  für  alle  Festtage  des  kath.  Kircben|alirea. 
Landshut  bei  Thoman.    3te  Aufl.  1831. 


»I« 

Predigten  über  die  soanffigl«  Evang^liem.  Ldtbut. 
Thomaim.  2.  Aufl. 

Handbuch  der  .  christl.  Kirchengeschichte.  I.  Bd.  u. 
IL  Bd.    I.  Abtheil.    Landshut,  Krüll  1828. 

Kursgefasste  Tu  geadlehre,  in  Aussprüchen  der  heil, 
^hrift.    Regensburg,  Fustet  1841- 

Pseudonym:  Gesammelte  Blätter  von  J«h.  Nariscns. 
1832«  —  Reisen  zu  Wasser  und  xu  Lande.  1835*  — 
Wunderbare  Begebenlieiten  des  Blasius  Bemeiter. 
18:i7.     Sämmtl.    in  Sulzbach  bei   v.  Seidl. 

Zwölf  Körbe.    1841.    Landshut  bei  v.  VegeL 

Mehrere  einzelne  Gelegenheitspredigten  etc. 

Koch^Sternfeldj  Jos,  Ernst ^  Biiter  v,: 

Histor.  geographisches  Repertonum  über  die  Quel- 
lenwerke  und  diplomatischen  Anhange  der  Juva^aund 
von&.  Staate  Salzburg.  Histor.  Theil.  Salaburg  1802 
in  S. 

Rhapsodien  aus  den  Norischen  Alpen,  mit  histor.- u. 
topographischen  Reisenotizen,  und  mit  Melodien  TOn 
▼erschienenen Meistern;  seit  1805  in  mehrern  Auflagen. 

Versuch  >iber  Nahrung  und  Unterhalt  in  ciyilisirten 
Staaten,  insbesondere  über  Wohlfeilheit  und  Theu« 
rung;  (mit  Rücksicht  auf  die  verschiedenen  Systeme 
der  politischen  Oeconomie;)  eine  von  der  russ.  hais. 
freien  öconomischen  Gesellschaft  zu  St.  Petersburg 
(unter  42  Concurrenten)  mit  dem  ersten  Accessit  uhd 
der  grossen  Medaille  gekrönte  Preisschrift.  München 
1805  in  gr.  8. 

Das  Gasteinerthal  und  seine  warmen  Heilquellen. 
Taschenbuch,  hist«,  topograh.  u.  diatätisch.  Salzburg 
1810  in  12. 

Salzburg  und  Bercbtesgaden,  in  bist.,  statistisch- 
geographisch und  Staatsökonomisehen  Beitrifgen ,  mit 
TabeBen  u.  ürkunden.II.  Bde.  Salzburg  1810  in  gr.  8. 

Das  Innviertel,  mit  dem  Hausruckviertel 5  statisfich 


i» 


dargestellt  Alreh  clen  Bestimmungen  'des  "Wienerfrie- 
den»  vom  14;  Oktober  1809.  Salzburg  i 8 10  in  gr.  8. 
1.  Hef^.  •       ' 

Ilistorisch.staatsdkonomische  Notixen  aber  Strassen- 
und  Wasserban  und  Bodenkultur  in  den  Fürstenthü- 
mern  SaUburg  und  Betchtesgaden  ^  von  den  Zeiten 
der  Römer  an  bis  jefxt.    Saleburg  \%\\.    I    Bd. 

Sa]^J)urg,  die  Stadt  und  ihre  nächste  Umgebung  unter 
der  Herrschaft  der  Römer.  Mit  einer  Htbogr.  Rarte. 
München  18t5.    1.  Heft. 

Geschichte  des  Furstenthums  Berehtesgaden  und 
seiner  SaUvrerke.  München  und  Sdlsburg  1815.  I.  B. 
in  gr.  8. 

Die  letzten  dreissig  Jahre  des  Ersslifts  und  Reichs- 
lurstenthums  SaUburg.  Ein  Beitrag  sur  deutochen 
Staats-fRirchen-vuhd  Landesgeschichte.  München^  184  ft. 
I.  Bd.  in  gr.  8. 

Die  Tauern  9  insbesondere  das  Gasteinerdiat  und 
•eine  Heilquellen.  Mit  Rücksicht  auf  die  ühere  uftid 
neuere  Geschichte  des  Volkes,  des  Bergbaues,  und  des 
Handels  in  den  Alpen,  Taschenbuch ,  München  und 
Salzburg  1820  in  12. 

Beleuchtung  der  Satorlschen  Chronik,  ids  Anhang 
sum  obigen  Taschenbuch.    München  1821. 

Historisch-staatsökonomische  Ansichten  von  den  Ele- 
menten des  teutschen  Staats<>rgani8mus,  mit  besonderer 
Hinsicht  auf  das  Bürgerthum  und  die  leweiligen  Ver- 
hältnisse des  öfTentl.  Dienstes.    München  1822.  I.Heft. 

Beitrüge  sur  teutschen  Länder-,  Völker-,  Sitten- 
und  Staatenkunde.  I.  Bd.  Passau  1825  in  gr.  8.  — 
Desgl.  II.  Bd.     München  1826.    (lU.Bd.  s.  unten.) 

Grundlinien  sur  allgemeinen  Staatskunde  (Statistik) 
mit  besonderer  Rücksicht  auf  die  organische,  mate- 
rielle ,  und  wirthschaftllche  Grundmacht  des  Staates. 
München  1826     I.  Heft.  — 


221 

Ud)er  den  Standpunkt  der  Skaatskunde.,  aU  Bürg- 
schaft der  Landesordaungeii  u.  Freiheiten.  Programm. 
München  1827.    L  Heft. 

Die  Wallfahrt  auf  Wittehbach,  eine  dramatische 
Gedacbtnissfeier,  mit  lithograph.  Ansichten.  München 
1826  in  12. 

Jos.  Maximilian  V.  Graf  v.  Frey  sing  -  Hohenaschau : 
Züge  aus  seinem- Leben  und  Wirken,  mit  bist. -topo- 
graphischen Andeutungen  über  Her-  und  Aufkommen, 
Besitsthum  und  Geschicke  der  Freysinger  überhaupt» 
(mit  des  Grafen  Bildniss.)    München  1827  in  gr.  8. 

Ueber  das  Urkataster  des  K.  Bayern,  Behufs  der 
allgemeinen  Grund-  und  Häuser-Steuer >  zunächst  in 
seiner  bist.  -  toppgr.  Begründung^  München  1828.  I. 
Heft. 

Beitrage  zur  t.  Länder-,  Völker-,  Sitten-  und  Staa- 
tenkunde. III.  Bd.,  auch  mit  dem  besonderen  Titel: 
das  Prädialprinzip ,  die  Grundlage  und  Bettung  der 
Bural-Staaten,  imd  insbesondere  des  christlich- germa- 
nischen Staaten-Systems.    München  1833  gr.  8. 

Bemerkungen  über  den  Kampf  des  Grün deigenthums 
gegen  die  Grundherrlichkeit;  gegenüber  dem  Hm. 
Geb.  Batk  Zaehariae  in  Heidelberg.  München  1833. 
I.  Heft. 

Benedikt  Werner,  letzter  Abt  von  Weltenbnrg,  and 
zur  ehemaligen  bayer.  Landschaft  Mitverordneter  (aus 
seiner  Handschrift)  mit  einem  histor.  Vorwort  über 
Weltenburg,  vom  Herausgeber.    Augsburg  18S5.    8. 

Die  teutschen,  insbesondere  die  bayerisehen  und 
Österreich.  Salawerke,  zunächst  im  Mittelalter  ^  als 
Anlagen  und  Bürgschaften  des  Cultus,  derCultur,  des 
König-^Adel-  undBürgerthums  und  der  grossen  Masse; 
mit  Betrachtungen  über  das  europäische  Salzregale, 
in  seiner  Entwicklung  und  Verwicklung.  München 
1830.    I.  Bd.  in  gr.  8. 


222 

Das  geographische  Element  im  Welthandel ,  mit  be- 
sonderer Büclcsicht  auf  die.  Donau.  Müaehen  1849'. 

Von  dem  Antheil  des  genannten  Autors  an  den 
akademischen  Reden  und  Denkschriften  seit  dem 
J.  1812  sollen  hier  hur  genannt  werden:  die  Abhand- 
lung über  den  Jndiculus  Arnonis;  die  Geschichte  der 
Longobarden  in  Italien  u.  der  gleichi^itigenBajoarier  5 
die  topographische  Matrikel  aus  den  ältesten  süd- 
deutschen Diplomatarien  mit  dem  Anhang  über  Ungarn 
im  IX.  Jahrhundert;  und:  Betrachtungen  über  die  Ge- 
schichte, ihre  Attribute  und  ihren  Zwecke  seit  der 
Stiftung  der  k.  Akademie  ^lis  zur  Gegenwart.     (1841.) 

Zu  den  akademischen  gelehrten  Anzeigen  von  Mün- 
chen, in  den  XIV  Banden,  von  1835  bis  1842, 
hat  genannter  Autor  im  Fache  der  historischen  Kritik 
und  Literatur,  bezüglich  auf  das  Mittelalter  und  die 
neuere  Zeit  von  Teutschland ,  und  insbesondere  auch 
Bayern,  Mahren,  Böhmen,  Oesterreich,  Ungarn, Mek- 
lenburgetc,  die  Einwanderungen  und  Rückgänge  der 
Slaven,  mit  eigenen  Reisenötizen  und  Anschauungen 
begreifend  —  mannigfaltige  Beiträge  geliefert. 

Ebenso  auch  zu  den  bayer.  Annalen,  von  1833—355 
ferner  zur  Zeitschrift  für    Bayern    und    die    angrän- 
senden  Länder,  (VIII  Bde.  Jahr  1816  und  17)^  ferner 
«ar  Eos  für  Literatur    und  Kunst.      Darunter  man- 
che Humoristica.     München  1828   —  1831.    —     Fer- 
ner    zur     katholischen    Literatur zeitung     (herausge- 
geben von  Friedr.  von  Kerz)  von  1826—  34;   ferner 
sum  Archiv  der  Gesellschaft  für  ältere  deutsche  Ge- 
.  Schichtskunde,    Frankfurt  181d-  —  21.    — -    zur  ober- 
.  deutschen  Literaturzeitung   und    zum   salzburgischen 
.  Intelligen^blatt,    (unter  Hübner  und   Viertbaler  180J 
■'-r-  1802.)  -r-  Einzelne    histor.  Nachweise,    Urkunden, 
Poesien,  Erzählungen,  Volksmahrchcn  u.  s.w.  aus  den 


22S 

frohem  J^Mn  des  Autors  ,  sind  auch  in  amdem 
Zeitblättern  and  Almanachen  erschienen)  und  auch 
wohl  ohne  Beseichnung  des  Verfassers  und  ohne  sein 
Wissen,  aus  seinen  Schriften  entnommen  worden. 

Maurer y  Georg  Ludwig  r.  .* 

Geschichte  des  altgermanischen  und  namentlich  alt- 
bayerischen ofFentlich-mündiichen  Gerichtsverfahrens, 
dessen  Vortheile,  Nacbtheile  und  Untergang.  Heide]* 
berg   1824.     1  toI. 'in  4.  (gekrönte  Preisschrift.) 

Ueber  die  bayerischen  Städte  und  ihre  Verfassung 
unter  der  Romischen  und  Fränhisohen  Herrschaft. 
München  1829.    4. 

Das  griechische  Volh  in  öffentlicher,  kirchlicher  und 
privatrechtlicher  Beziehung  vor  und  nach  dem  Frei- 
heitskampfe bis  eum  31.  Juli  1834.  Heidelberg.  1835. 
3  vol.  in  8. 

Das  Stadt-  und  das  Landrechtsbuch  Ruprechts  von 
Freysing.  Ein  Beitrag  zur  Geschichte  des  Schwaben- 
spiegels.    Stuttgart  u.  Tübingen  1839.     1  vol.  in  8. 

In  Journalen:  Ueber  den  Besitz  nach  französischem 
Recht  in  Mittermaier  und  Zachariä,  kritische  Zeit* 
Schrift  für  Rechtswissenschaft.    I.  p.  499  ff. 

PhitUpSj  George: 

Versuch  einer  Darstellung  der  Geschichte  des  angel- 
sächsischen Rechts.    Göttingen  1825. 

Englische  Reichs  -  und  Rechtsgeschichte.  II.  Bd. 
»erlitt  4827,  1828 

Grundsätze  des  gemeinen  deutschen  Privatrechts 
mit  Einschluss  des  Lehenrechts.  1.  Aufl.  Berlin  1828* 
2.  Aufl.  Rerlin  1839.  1840.    II.  Bd. 


224 

Die  Lehre  von  der  ehelichen  GtitergeineiiMchafu 
Berlin  1830, 

Deutsche  Geschichte  mit  besonderer  Rücksicht  auf 
Religion,  Recht  und  Stttatsvcrfassung.  Rerlin  1832  — 
34.     II.  Bd. 

Ueber  Erb-  u.  Wahlrecht.  Acad.  Antrittsrede»  1838. 

In  Gemeinschaft  mit  G.  Görres :  Historisch  -  politi- 
sche Blätter  für  das  Icatholische  Deutschland ,  bis 
Jetft  11  Bände  (seit  1838). 

Mehrere  Recensionen  in  den  Münchener  gelehrten 
Anzeigen  und  in  den  Jahrbüchern  für  wissenschaftliche 
Hrttik. 

Mehrere  selbständige  Aufsätee  (namentlich  über 
englische  Verfassung)  in  den  ersten  Jahrgängen  des 
Berliner  polit.  Wochenblattes  und  in  der  Zeitschrift: 
bist  pol.  Blätter  filr   das  knthol.  Deutschland. 

Roth,  Friedrich  v,: 

De  Re  muuicipali  Romanorum  libri  duo.    Stuttgart. 

1801. 

T.  T.  Drückii  laudatio.     1807. 

De  hello  fBorussico  commentarius.     Stuttgart.   1808. 

Lobschrif):  auf  Job.  V.  Müller.    Sulzbach.     1811. 

C.  F.  Rothii  laudatio.    Stuttgart.     1814. 

Hermann  und  Marbod.    Stuttgart.    1817. 

Mehrere  Vorträge  in  öffentlichen  Sitzungen  der  k. 
Akademie  der  Wissenschaften.     1812  —  1839- 

Stichaner^  Joseph  r. : 

Sammlung  römischer  Denkmäler  inBayem  m\%  |itbo- 
graphirten  Abbildungen.    München  1808. 

In  den  gelehrten  Anseigen: 

Ueber  die   Verlasienschaft   der   Mathilde  Herzogin 


2£S 

vonSpoleto  und  Markgrafin  von  Tuscten.  (Gel.  Anx«  v. 
1840.    Nr.  36.  37.  38.  39.) 

In  Zeitschriften : 

In  dem  Int.  Bl.  des  U.  DonauLreises  vom  20.  Sept. 
1809.  Notizen  über  die  römischen  Alterthümer  zu 
Weihenmörting.   — 

In  dem  Intelligenz  -  Blatte  des  vormaligen  Hegen- 
kreises von  1810.  Die  Reisen  von  Schmidel  aus 
Straubing  in  Amerika. 

In  den  Aarauer  Miscellen  für  die  neueste  Welt- 
kunde vom  24.  Febr.  1815.  Nr.  16.  üeber  die  Ver- 
bindung von  Helyetien  mit  Vindelicien. 

In  den  Intelligenz  -  Blättern  des  vormaligen  Iller- 
kreises  von  1813 — 17  sehr  viele  historische  Aufsätze, 
besonders  über  Epfach ,  Schongau,  Hohenschwangau 
etc.  Dann  über  die  Geschichte  der  Güter-Arrondirung 
im  ehemaligen  Fürstenthum  Kempten  nebst  einer  Karte. 

In  den  Intelligenz  -  Blättern  des  Rheinkreises  von 
1818  —  32.  Viele  Bekanntmachungen,  Erklärungen 
und  Zeichnungen  der  vorgefundenen  römischen  Alter- 
thümer von  mehr  als  60  Orten,  dann  der  dortigen 
Römerstrassen,  Grabhügel,  Ver.<ichanzungen,  und  des 
vom  Unterzeichneten  hergestellten  Antiquariums  zu 
Speyer. 

In  den  Jahresberichten  des  historischen  Vereins 
des  Rezatkreises  von  den  Jahren  1832  —  37.  Ver- 
schiedene antiquarische  Aufsätzte,  besonders  über  die 
Römerstrasse  von  Vetonianis  bis  Opic,  über  die  alten 
Taufbecken ,  über  die  alten  Grabhügel  und  Schanzen 
im  Rezatkreise  mit  2  Karten. 

In  dem  oberbayer.  Archiv  von  1835  u.f.  Die  Jahres- 
berichte für  1840  U.41.     Dann  die  Üebersichten  über 

15 


826 

dte  in  Oberbayern  bisber  beksaa/t  gewordesen  Grab- 
hügel ,  Burgen  und  Schanzen. 

Wittmann^  Franz  Michael: 

Bayerische  Landes  -  und  Rechtegeschichte.  I.  Bd. 
München  bei  E.  A.  Fleischmann  1837.     8w 

Die  Herliufift  der  Bayern  von  den  Markomanen 
entwickelt.  Sulzbach  in  der  v»  Seideischen  Buchhand- 
lung 1840.    8. 

Itinerarium  der  bayerischen  Herzoge  aus  dem  Wit- 
telsbachischen  Stamme  zusammengestellt.  Aus  dem 
vierten  Bande  des  Oberbayer.  Archivs  für  vaterlan- 
dische Geschichte  besonders  abgedruckt.     1842.    8. 


227 


Alpliabetlscltes  ITerzelcliiiimi 

det'   in  Mönchen  residirenden   ordentlichen  und  ausser- 
ordetitUchen  Mitglieder^  nebst  Ansähe  ihrer  Wohmmg. 

r.  Boisseree^  Dultplatz.  Nro.  9/2. 
Buchinger^  Karlstrasse  Nrp.  45/1. 
Büchner^  Prof.,  Karlstrasse  Nro,  40/1. 
Büchner^  geistl.  R.,  Theresteastmsse  Nro.  5|/0. 
Desöergerj  Müllerstrasse  Nro.  3fi/3. 
r.  Deutinger^  Löwengmb«  Nr*.  3^/^. 
Döllingei'y  Frühlingsstrasse  Nr«,  ll/t. 
Fallmerayer^  MüllerstraAso  Nro*«  24/2. 
JFV.  f?.  Freyherg^  Ludtvigstrasie  Kr«,  ß/t. 
Frölich,  Herzogspitalstrasse  Nro.  18/2. 
Fuchs,  Karlsplatz  Nro.  19/3. 
r.  Görres,  Schönfeldstrasse  Nro.  16. 
Hermann,  Türhenstrasse  Nro.  50- 
Hocheder,  Maximiliansplatz  (Dultplatz)  Nro.  12/3. 
Höfler,  Ludivigstrasse,  Damenstift  1  Eing. 
Hortig,  Löwengrube. 
r.  Klenze,  Fürstenstrasse  Nro.  1/3. 
V.  Kobell,  Karlstrasse  Nro.  49/2. 
r.  Koch  -  Sternfeld. 
Lamont,  Sternwarte  bei  Bogenhausen. 
17.  Martius,  Karlstrasse  Nro.  52/2. 
r.  Maurer,  Theatiner  Sehwabingerstrasse  Nro.  15/2. 
Massfnann,  Theresienstrasse  Nro.  20/l. 
Medicus,  Elisenstrasse  Nro.  1/3.. 
MäUer,  Arcisstrasse  Nro.  15/2. 
r.  Niethanmter,  Karlstrasse  Nro.  51/2. 


228 

Phillipsy  Frühlingsstrasse  Nra.  14/1. 

V.  Ringseis^  Sendlinger  Landstras^  Nro.  21. 

f.  Itothj  Barrerstrasse  Nro.  4. 

Sckapiäutl,  Arcisstrassc  JVro.  15/2.  1 

Schptellerj  Tberesicnstrasse  Nro.  2/3. 

V.  Schuberty  Karlsplatz  Nro.  17/2. 

Siber\  Damenstiftsgasse  Nro»  i6ft. 

Steinheil,  Lerchenstrasse  Nro.  38/0. 

r.Stichanery  Ludwigstrasse  Nro.  11/1. 

Strebep'y  Ludwigstrassc  Nro.  14/1. 

Thiersckj  Karlstrasse  Nro.  11.  ' 

Vogel,  Arcisstrasse  Nro.   1. 

r.  Wagner,  Odeonsplats  Nro.  1/2. 

Wagner,  Damenstiftsgasse  Nfo.  15/3. 

r.  Waltfter,  Ludwigstrasse  Nro.  7/1. 

WindischnMun,  Ludwigstrasse  Nro.  9/3. 

Wittmann,  Theresienstrasse  Nro.  46/3. 

Wismayr,  Besidenzplatz  Nro.  18/1. 

Zuccorini,  Elisenstrasse  Nro.  3/1.  v 


Almanaeh 


•       de 


königlichen  bayerischen 

Akademie 


der 


TVIssenschaften 


für 


da8  Jahr   1844. 


lUftliCli«!!. 

Verlag  der  K.  B.  Aliademie  der  Wissenschaften. 


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HLjaender 


für  das  Schalt-Jahr 


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Zeitrechnung. 


Dm  Jabr  l844  der  christlichen  Zeitrechnung  ist  ein 
Sckalt-Jahr  von   366  Ta^^en  und  entspricht  dem  Jahre 
6557  der  Jidianischen  Periode, 
7352  —  7353  der  Bysantinischen  Aere, 
5604  —  5605   (Neujahr    20.    Sept.)    der     jüdischen 
Zeitrechnung  von  Erschaffung  der  Weltt 

1259  —  1260  der  türkischen  Zeitrechnung. 

Jahreszelten« 

Frühlings. Anfang  den  21.  Mä'iuc  12  U-  33  M.  Mittags. 

Sommer.         ,,      '    ,,    3t,-Jitti  TSn  25    „  Morg. 

Herbst.  „         „    22.  Sept.  11  „  36    „  Nachta. 

Winter-  „  ,»21.  Dec.     5  „  10  .  „  Ab, 


•    '        ■    -^        f  \  ] 


Finsternisse« 

In  diesem  Jahre  fiaÜeift  ÜPff^  ^^  unsere  Gegenden 
unsichtbare  SonnenfinsternTsse ,  nämlich  am  15.  Juni, 
10.  Nov.  und  9.  Dec,  dann  swet  sichtbare  Mond-Finster- 
nisse,  nämlich  am  31.  Mai  und  24.  Sept.  statt  ]>ie  ge- 
nauere Bestimmung  der  letztem  ist  Tvie  folgt: 

Mondfinstemiss  am  31«  Mai  Anfang    9  tJ.  55  M.  Nachts. 

Mitte      11  „   37  „ 
Ende         1  ,,  25  ,, 

Sie  ist  toul  von  10  U.  58  M.  bis  12  U.  16  M. 

Mondfinstemissam  24. Sept.  Anfang  lo  U.  36  M.NachU. 

Mitte      12  „    3  t  ti 
Ende        2  „    33  ,, 

Sie  ist  total  von  11  U.  47  M.   bis  i  U.  18  M. 


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22 
23 
24 
2.5 
26 
27 

28 
29 

30 
31 


Neujahr, 
Makarius  A. 
Genovefa  J. 
Titus  B. 
Tele»pborus. 
Heik  3  Könige. 

G.  i.  Valentin. 
Erhard  B. 
Marcellin  B. 
Paul  1.  Einsiedler. 
Htginus  P. 
Emest  Abt. 
Hilarius. 


Neujahr. 
Abel.  Seth. 
Enoch. 
Isabel!  a. 
Simon. 
ErMchein.  ChrisU, 

t .  ft.  Kph.  Raim. 
Erhard.    B. 
'  Marti alis. 
Paul  Einsiedler. 
Mathilde« 
Bcinhold. 
Hilarius. 


G,  9,  Natnen  J. 
Maurus  Abt. 
Marcel  lus. . 
Antonius  Abt. 
Remedius  B. 
Kanutus  K.  M, 
Fab.  Sebast. 

G,  3.  Agnes  Jongf. 
Vincent.  M. 
Maria  Verm. 
Timotb.  B. 
Pauli  B. 
Polycarpus  B. 
Job.  Chrysost. 

G.  4,  Karl  der  Gr. 
Fr.  Sales. 
Martina  Jungf. 
Petrus  Nol. 


9   n.  Eph,  Felit. 

Maurus 

Marcel  ius. 

Anton  Einsiedler. 

Prisca. 

Sara. 

Sebastian. 

d.  n.  Eph,  Agnes. 

Vincentius. 

Emerentia. 

Timotheus. 

Pauli  B. 

Polycarpus. 

Chrjsostomus. 

4.  n.  Eph,  Karl  d.  Gr. 
Valerius. 
Adel^unde. 
Virgilius. 


! Vollmond  am  5.    um  6  U.  21  M.  Morgeni. 
Letztes  Viertel  «m  12.  um  10  Ü.  18  M.  Mff. 
Neumond  am  19    um  7  U.   .5  M.  Mf. 
Erstei  Viertel  am  27.  um  1  U.  17  M.  Mff. 

D«n  1.  Siniii«iiA«ifMiff  7  U.  .5$  M.   Uiit«Tg«Aff  4  U.  42  M. 


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für 
H^aMh&HMmm  und  J^t* ofo^iüMfeM« 


I|;natius  B. 
Maria  hUhttness. 
Blasius. 

G.  SBfft.  Andr.  G. 
Agatha. 
Dorothea  J. 
Romualdus. 
Johann  v.  M. 
Appollonia  J. 
Wilhelm. 

O,  Sexag.  Euphr. 

Eulalia. 

Jordanus. 

Valentin  M. 

Faustinus. 

Juliana. 

Donatua. 

O.  Quinq.  Simeon. 

Mansuet. 

Fastn.  Eucharins. 

F.  Ascherm.  Eleon. 

Pctri  Stuhlf. 

Milburgis. 

Schalttag. 

O.  i.  Jnv.  Mech. 
Walburga  J. 
Mechtilais  J. 
F.  Quat.  Navig. 
Romanus. 


Brigitta. 

Maria  Reinigung. 

Blasius. 

Sept.  Veronika. 

Agatha. 

Dorothea. 

Hiebard. 

Salomon. 

Appollonia. 

Scholastiha. 

Sex.  Euphrosina. 

Eulalia. 

Jordanus. 

Valentin. 

Faust!  a. 

Juliana. 

Constantia. 

Estomihi.  Concor. 

Conrad. 

Fastn.  Eucharius. 

Ascherm.  Eleonora. 

Petri  Stuhlf. 

Reinhard. 

Schalttag. 


i,  J.  Buss-  ti.  B. 

Viktor. 
Nestorius. 
Quat.  Leander, 
Komaüus. 


-T. 


! Vollmond  am  3.   um    9  U.   30  M.  Abel. 
Letztes  Viertel  am  10.  um  6  U.  d  M.  Ab. 
Neumonil   am  17.  um  9  U.  32  M.  Ab. 
Erftei  Viertel  am  25.   um  10  U.   44  M.  Ab. 

Den  i.  S<miieiia«%Mi$  mi  7  V^  30  M    Uii*ei«w  «m  ^  U.   5«  M. 


„  15.     M.  U, 


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Samst. 

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Mittw, 
Donn. 
Freit. 
Samst.    23 


F,  Suibertus. 
F,  Simeon. 

F.  9,  Rem,  Kunig« 


4  Kasimtriu. 


7 

8 
9 

10 
11 
12 

13 
14 
15 


Friederikus. 
Koleta. 

Thom.  T.  Aquin. 
Johann  v.  G. 
Franxisca  Rom. 

F,  3.  OcuÜ,  40  M. 

Rosina. 

Gregor. 

Mittef.  Nicephorus. 

Matkildis  Kais. 

Loneimis. 


16  Heribert  R. 

17  F,  4.  Lat.  Gertr. 

18 
19 
20 
21 
22 


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Samst. 

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Hareissus  R. 
Joseph  N,  CK. 
Nicetas  R. 
Renedikt. 
Katharina. 
Viktorian« 


24  F.  «5.  Jud.  Gabriel. 

25  Maria  Verkünd. 

26  Emanuel. 

27  Rupertus. 

28  Guntram. 

29  M,   7.  Schm. 

30  Quiri^us. 

31  F.  6*.  Palms,  R 


Albin.  ^ 
Simplieius. 

t    Item.  Kunig. 

Adrianus. 

Friedrieh. 

Fridolin. 

Felicitat. 

Philemon. 

Gottbard. 

a.  Ocnli,  Alf uiid«r. 

Rosina. 

Gregor. 

Emesttts. 

Zacharias. 

Christoph» 

Henriette. 

4,  IMt,  Gertraud. 
Ansclm. 

Joseph  N»  Cb. 

Hubert. 

Renedikt. 

Kasimir. 

Eberhard. 

5,  Jud.  Gabriel. 
Maria  Verkünd, 
Emanuel. 
Runertus. 
Malehus. 
EustaeÜua. 
Guido. 

6,  Paims,  Traug. 


Mond 

Den  I. 
«  «5. 


iTulImond  am  4.  um  9  U.  49  M.  Morg. 
Letstef  Viertel  am  11.   am  2  U«  6  M.  Hf* 
Nettttonil  am  i8.  um  1  II.  4  M.  Ab. 
Erstes  Viertel  am  t6.  «n  5  U.  48  Bf.   Ab. 
Seiineii«iifgfanf  6  17.   44  M.  Untary.  5  U.  42  M. 
«9  6  I»      16  ««  1»  6  t»*  •• 


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1 

3 
4 

5 


Hugo.  B. 

Franz  V,  Paula. 

Rosamunda. 

jP.  Grund.  Jorus. 

F.  Charfr.  Vincent. 


6  F.  Chars.  Sixtus. 


7 

8 
9 
6 
1 
2 
3 

4 

5 
6 
7 

8 

9 

20 

21 
22 
23 
24 
25 
26 
27 

28 
29 
30 


F.  H.  Osterf.Ep. 

Osterrn.  Irenaus 

Maria.  Kleov. 

Ezeehiel. 

Leo  I.  Papst. 

Zeno. 

Justinius. 

F.  i.  Quas.  Tib. 

Anastasia. 

Taribius. 

Rudolph. 

Eleutiierius. 

Speer  f.  Wernerus. 

Sulpitius. 

F.  9   Jftis.  Ansehn. 
Lothar  Soter. 
Adalbertus. 
Georg.  M. 
Marcus  Ev. 
Hildegard. 
Peregrinus. 

F.  3.  Jub.   Vitalis. 
Petrus  M. 
Katharina  Sin. 


Theodor. 
Theodosia. 
Rosamunda. 
Grund,  Ambrosius. 
Charfreitag,  Vinc, 
Irenäufl« 

Osterf.  Egesippus. 

Osterm,  Apollonius. 

Demetrius. 

Daniel. 

Julius. 

Eustachi  US. 

Patricius. 

.  i.  Quas.  Tib. 
I  Olympius. 

Aaron. 

Rudolph. 

Valerian. 

Hermogenes. 

Sulpitius. 

9.  Mis   Adolarius. 

Gustavtna. 

Albert. 

Georg. 

Marcus. 

Kletus. 

Anastasius. 

5.  Jnh.   Vitalis. 

Sibilla. 

Eutrop. 


iTollmond   am  3.  um  7  U.   44  M.    Morg. 
Letziei  Viertel  «m  9.    um   10  U.  55  M.   Ab. 
Neamond  am  17.   um  5  U.    19  M.   Ab. 
Erstes  Viertel  am  25.   um  9  U.   3  M.   Ab. 
Den  1.  Sonmenaufgann;  5  U.   41  M.      Unterg.   6  U.  27  M. 
„  15.  „  5  U.   13  M.  „         ft  U    48  .M. 


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1  Phil,  und  Jaljobi. 

2  Athanasius  B. 

3  Heil,  t  Erfind. 

4  Florian. 


5 

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9 
11 

12 
13 
14 
15 
16 
17 
18 


P.  4.  Cant.  Pius. 
Johann  Lat. 
Stanislatis. 
Michael  Ersch. 
Gregor  Naz.  • 
Antonius. 
Mamertus. 

F.  ö.  R.  f   W. 

Servatius  B. 
Bonifazius. . 
Sophia  J.  M. 
Hitfmielfahrt  Chr.  J. 
Possidius. 
Felix. 


19  F,  6.  Exa,  Petrus. 

20  Bernardinus. 

21  Konstantin. 

22  Helena. 

23  Desiderius. 

24  Jobanna. 

25  F.  ürbanus.   P. 


26 
27 
28 
29 
30 
31 


F.  Heil.  PfingHf. 

Pfingstm.    Magd. 

Germanus. 

F.  Ouat.  Theodosia- 

Ferdinandus. 

F.  Petronilla. 


Phil,  und  Jakobi. 
Sigmund. 
t  Erfindunff. 
Florian.       * 

4.  Cant.  Gotthard. 

Dietrich. 

Gottfried. 

Wiro  Bischof. 

Hiob. 

Vihtoria. 

Adolph. 

.%.  Rog,  Pancrat. 

Servatius.  B. 

Christian. 

Sophia. 

Christi  Hirn,  Pereg. 

Eubertus. 

Liborius. 

6.  Exa.  Potentian. 

Athanasius. 

Prudens. 

Helena.  Julia. 

Desiderius. 

Esther. 

Ürban. 

Pfingstf,  Beda. 

Pfingstm.  Lucianus. 

Wilhelm. 

Ouat.  Christiana. 

Wigand. 

Petronilla. 


Vollmond  am  2.  um  4  U.  2  M.   Ab. 
Letztet  Viertel  am  9.  um   9  U.   9  M.    Mf. 
Mond.Phas.  /Neumond  am   i7.   um  9  ü.   40  M.   M?. 

Enites  Viertel   am  25.    am  8  U.   16  M.   Mg. 
Vollmond  am  31.   um  11  U.   33  M.  Ab. 
Den  1.    Sonnenaufgang  4  U.   44  M.      ünierg.  7  U.   11   M. 
»»    15.  „  4  U.  24   M.  „        7  ü.    29  M. 


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Samst. 


2 
3 

4 
5 

6 

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8 

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13 
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15 

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Sonnt. 

Mont.  17 

Dienst.  18 

Mittw.  19 


Donn. 
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Samst. 

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Mittw. 

D^nn. 

Freit. 

Sam$i 

Sonnt» 


20 
21 
22 

23 
24 

25 
26 
27 
28 
29 

30 


jP.   Nikodemus  M. 

F.  i.  HeiL  DreifaH. 

Rlotildis.  K. 

Quirinus. 

Bonifacius. 

Frohnleichnatnsfest. 

Robert. 

Medardus.' 

F.  9.  Pr.  u.  Felic. 
Margaretha.  K. 
Barnabas. 
Johann  Fac. 
Anton  V.  Padua. 
Herz  Jesu-F.  Bas. 
Grescentia. 

F.  3.  Benno  St. 
Adolphus.  Laura. 
Marcellin. 
Gervasius. 
Silverins  P. 
Aloisius  Gons. 
F.  Acliatius  M. 

F.  4.   Edeltraud. 
Jok.  der  Täufer. 
Prosper  B. 
Johann  und  Paul. 
Ladislaus  K. 
F.  Leo  II.  P. 
Peter  und  Paul. 

F.  S.  Pauli  Ged, 


Nikodemus. 

Trinitat.  Fest. 

Klotilde. 

Garpatius. 

Bonifacius. 

Benignus» 

Lucretia. 

Medardus» 

i.  n    Trin*  Prim. 

Onuphrius. 

Barnabas. 

Basilides. 

Tobias. 

Antonia. 

Vitus. 

9.  n.  Tr,  Justina. 

Volkinar. 

Amol  f. 

Gervasius. 

Silverius. 

Albanus. 

Achatius. 

3.  n.  Tr.  Basilius. 
Johann  der  Täufer. 
Eulogius. 
Jeremias, 
Philippina. 

Josua. 

Peter  und  Paul. 

4.  n.  Tr.  Pauli  G. 


.^»■■*»M^    ■■    ^1 


i Letztes  Viertel  am  7.   nm  9  U.   15  M,  Ab, 
Neamond  am  16.   nm  1  U.  12  M.   Mr;- 
Rntei  Viertel  am  29.   am  4  17.   11  M.  Ab. 
Vollmond  am  30.  um  7  U.   3  M.  Mrg. 

Den  1,  Sonnenanig.  4  U.  8  M.     Unterg.  7  U.  48  AI. 


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15. 


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XI 


1844. 


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Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 


Sonnt, 
Mont. 


1 '  Theobald. 


2 

3 
4 
5 

6 


Maria  Heims, 
Eulogins.  M. 
Udalriku8  B. 
Domitius. 
Isaias  Pr. 

F.  6.  Wilibaldus.  B. 


8  Hiiianut  B. 


I  Theobald. 
I  Maria  Heims. 

GoroeKus. 

Ulrich. 

Charlotte. 

Esaias, 

.5.  «.  üV,  Wilibald, 
Milianus. 


Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonni, 

Mont. 

Dient. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt» 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 


GeburUfest  Ihrer  Majestät  det*  Königin. 


Samst.    27 


Sonnt, 
Mont. 
Dienst. 
Mittw. 


9 

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12 
13 

14 

15 
16 
17 
18 
19 
20 

21 

22 
23 
24 
25 
26 


Cyrillua  B. 
Amalia  J. 
Pius  I.  Papst. 
Joh.  Gualbert. 
Eugenius  B. 

F,  T.  Bonavent. 
Heinrich  K. 
Rainald. 

Alexius. 
Friederikus.  B. 
Vincent  v.  P, 
Margaratha. 

F.  S.  Scajnilf,  D. 
Maria  Magd. 
Liborius. 
G  brist ina.  J. 
Jakobus  Apost. 
Anna  Maria. 
Pantaleon« 

F.  .9.   Innocent. 
Martha  J. 
Abd.  u.  Sen. 


28 
29 
30 
31    fgnatius  Loj, 


Gottlob. 

Jakobina. 
Pius. 
Heinrich. 
Margaretha. 

$,  n.   Tr.  Bonav, 

Apostel  Theil. 

Ruth. 

Alexius. 

Maternus, 

Rufina. 

Elias. 

7.  n.   TV.  Daniel. 

Magdalena. 

Appollinarius. 

Christina. 

Jakob. 

Anna. 

Martha. 

9.  «•  Tr,   Pantal. 
Beatrix. 
Abdon. 
Trasibul. 


! Letzt«  Vieitel  am  7.  um  11   U.    36  M.    Mg. 
N«ttni«n<l  «m  15.  am  3  U.  9    M.    Ab. 
Brtte.  Vi^tal  a.  22.  »  9  U.   59  M.   Ab. 
VoUmMid  «n   29.   Ml  3  U.   20  M.  Ab. 
Den  1.   Sonaeiuiaff.   4  U.  3  AI.     Unterg.    8  U.  2  M. 
»•   15.  n  4  «,  16  „  «•         7  ..  54 


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XII 


1844. 


HLaleniler 

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Donn. 
Freit. 
Samst. 

Sonnt. 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 


1 
2 
3 

4 
5 
6 
7 
8 
9 
10 

11 
12 
13 
14 
15 
16 
17 

18 
19 
20 
2t 
22 
23 


Sonnt,    1 25 


Petri  Hettenf. 
Gundekar.  Alph. 
August. 

F.  iO.  Port.  Abi. 
Mar.  Seh.  Oswald. 
VerWär.  Christ. 
Afra.  Cajet, 
Cyriacus  M. 
Romanus. 
Laurentius. 

F.  ii.  Susanna  J, 

Clara. 

Kassianus. 

F.  Eusebius  P. 

Maria  Himmelfahrt, 

Joachim. 

Liberatus  M. 

A.  i».  Helena  K. 
Sebaldus. 
Bernhard. 
Joh.   FranKiska. 
Philibert  M. 
Philipp.  B. 
Bartholomäus. 

Lu  dwig  K. 


Naniens'  und  Geburtsfest  Seiner 
Mont.     |26|  Samuel. 
Dienst.  '27  Gebhard.  B, 


Mittw. 
Donn. 
Freit. 
Samst. 


28 
29 
30 
31 


Augustin.  Adel. 
Joh.  Enthaupt. 
Rosa  V.  Lima. 
Raimund. 


Petri  Hettenf. 

Guatav« 

Angust. 

.9.  lt.  IV.  Dominik, 

Oswald. 

Verkl.  Christ, 

Donatus. 

Cyriacus. 

Erikus. 

Lorenz. 

iO.  n.  Tr.  Hernu 

Clara. 

Hypolitns. 

Eusebius. 

Maria  Himmelf» 

Isaak. 

Augusta. 

il.  n.   Tr,  Agapit. 

Sebald. 

Bernhard. 

Hartwig. 

Symphorius. 

ZachättS. 

Bartholomäus. 


L  u  dwi 


g 


Majestät  des  Königs. 

Samuel. 

Gebhard. 

Augustin. 

Joh.  Enthaupt. 

Rebecca. 

Paulinus. 


! Letztes  Viertel   am  6.     um  4  U.    il  M.    Mg. 
Neumond   am  14.  am  3  U.   19  M.  Mrg. 
Erstes  Viertel  am  21«  am  3  U.  2  M.  Mrv. 
Vollmond  am  28.    am  1   U.  20  M.   Mrg. 
Den   1.    Snnnenanfgr.    4  U.  36  M.      Unterfr*   7  U.   36  M. 
«t   15*  «t  4  t)     -55  9«  II  7  )«     12 


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Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn, 

Freit. 

Samst. 

Sannt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

IVeit. 

Samst. 

Sonni, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst« 

Sonni. 
Mont. 


K«leniler 

für 

ifuilkalfHlum  nn4  jn  ofü  mianteH. 


1 

2 
3 
4 
5 
6 
7 

8 
9 

10 
11 
12 
13 
14 

15 
Iß 

17 
18 
19 
20 
^21 

22 
23 
24 
25 
26 
27 
28 

29 


F,  14,  Schutxengelf, 
Sfepiiani  K. 
Seraphta. 
Rosaiia  J* 
Laurent.  Justin. 
Magnus. 
Regina  J    M. 

jP.  i.5.  Maria  Geb, 

Kt)rbinian. 

Nikolaus. 

Aemilimius.  B. 

Guido.  Silvin. 

Tobias. 

Heil,   f  Erhöhung. 

F.  16,  Mar.  N. 
Cornelius. 
Lanlbert. 
k  Quat.  Thom. 
Januarius. 
'F,  Bustachius. 
F.  Matth.  Ap,  , 

F,  IT:  'Erameran. 
Thokla  J. 
Gerhard. 
Hl«ophas.  F. 
Justina  J*  M. 
Kos.  u.  Dam. 
Wenzeslaus. 

F;  'i$.  MicfaaeU 


30|  Hieronymus. 


15,  n»  Tt\  Aegid. 
AbsoloQ. 
Mansuetus. 
Mo«es.  V 
Herkules. 
Magnus. 
Hegina. 

i4.  n.  Tr,  M.  Gv 

Govgonius. 

Jod<H(. 

Protu». 

Syrus. 

Amatus. 

Heil,  t  Erhöhung. 

il.  11.   Tr,  Nikod. 

Euphemia. 

Lambert. 

Suat.   Titus. 
ikieta; 
Faustia. 
]^atbäus. 

16,  fi.  Tr,  Manrit« 
Th«kla. 
Gerhard. 
Kleophas. 
Gyprian. 

Kosmas   und  Dam« 
Wenzeslaus. 

17,  »..  Tr,  Mich; 
Hieronymus. 


•  •<• 


Setztes  Viertel  arm  I.   um  iO  Ü.    29  M.   fUtg, 
«un«n«  an  42*  u«  2  ü.    2  M.  Ab, 
^»v»^-a  «op.  /^rtCet  Viertel  am  49«  im  8  U.   39.  M.   Mrf. 
'     (VoUmoiid  MB  2S.   ii«  1   U,   59  M.  Ab. 


Den  1.  Sonnenaufy.  's  V.    18  M.     Unter«.   6  U.  41  B«. 


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Dienst 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 


1 
2 

3 
4 
5 

6 

7 

8 

9 

10 

11 

12 


Remigius. 
Leodesar.  B» 
Handidus  M. 
Fransiftk.  Ser. 
Placidus  M. 

F.   i9,  Rosenki'f, 
Markus  P. 
Brigitta* 
Dfoniaius  B. 
Frans  Borgias. 
Germanus. 
Maximilian  B. 


Bernigias. 

Johanna, 

Jahrus. 

Franziskus. 

Placidus« 

i&,  n.  Tr,   Erntef. 

Amalia. 

Pelagiui. 

D^onisius. 

Gideon. 

Burkhard. 

Maximilian. 


Sonnt,     13  F,  90,  Eduard  K. 
Mont.      14  Kallistus  P. 
5  Theresia. 
NawenßfeH  Ihret*  Majestät 
Mittw.     16  i  Gallus  Abt. 


Donn. 
Freit, 
Samst, 

Sonnt, 

Mont* 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 


i7,  Hedwig.  Hero. 

18  Lukas  Ev. 

19  Feter  v.  Alk. 


20 
21 
22 
23 
24 
25 
26 

27 
28 
29 
30 


F.  21,  Kirchwf.  ' 
Ursula  J,      .. 
Hordula. 
Johann.  -  Bon. 
BAphael  Erz. 
Krisj^inus. 
Evarlatus. 

F.  2».   Sabina.  J.    |  ff .  n.  Tr,   Sabina. 
Sim.  und  Jud«  A*    i -Simon  und  Jud. 
Navcissus.  .  j  JSfart^issus. 


i9.  n,  IV,  Kolom. 
Kalixtus. 
There8ia.Hed. 
4er  9iäni0in. 
GaUttS, 
Florentin, 
Lukas.  . 
Ferdinand. 

2&,  n.  Tr,  Kirchwf, 

Ursula. 

Jiordula. 

Severins. 

S4ilon0« 

Wilhelmine. 

Amandas. 


Serapion.  B. 
31 1  F,  Wolfgang. 


Hartmann. 
Artemius. 


ihtUitm  Tifvtei  ««  4,   am  ^5  U.    17  M.    Ah^ 
Ne«moB(1  «m  «a,   im  i%  U.  iü  M.  Mittat. 
Inte»  Viertel  am  18.  «m  4  U.  2  M.  Ab. 
Vollmond  am  26.    am  5  U.  51  M.  Mr^ 
Den  1.  Sonnennafg.  6  V,   2  M.     Unter;.  5  U.  35  M. 
M    15,  «)  6  ty  ^0  M  tt         5  „     11  „ 


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XV 


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Kaleniler 

für 


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Freit. 
Samst. 

Sonnt. 

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Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt. 

Mont. 

Dienst. 

Millw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonm$;. 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnte 

Mont« 

Dienst. 

Mittw, 

Donn. 

Freit. 

Samst. 


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3 
4 
5 
6 
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7 

8 

9 

20 

21 

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23 

24 
25 
Z$ 
27 
28 
29 
30 


Aner  Heiligen. 
Aller  Seelen.  Ged. 

F.  93.  Hubert.  Th. 

Carolas  B. 

Zacharias. 

Leomhard.  Ap, 

Engelbertus. 

Godefrid. 

Tfaeodorus. 

F  24.  Andreas. 
Martians  B. 
Martin.  P. 
Stanialaus  K« 
Albertus  B. 
Leopold.  Eugen. 
Edmund. 

F.  $ö»  Gregor  TJi. 

Anian« 

^sabeth. 

Kocbinian. 

Maria  Opfer. 

Cäcilia  J. 

Klemens. 

F.  »6.  Job.  ▼.  U, 

Katharina. 

Goaradus. 

yii^iliuB. 

Crescentia  M. 

Saturnius. 

Andreas  Ap. 


Aller  Heiligen. 
Aller  Seelen. 

99.  n.  Tr.  Ref.   F. 

Emerich. 

Bland  i  na. 

Leonbard. 

Erdmann. 

4  gekr.  Ritter. 

Theodorus. 

93,  n,  Tr.  Probus. 

Martin. 

Jooas. 

Briccius. 

Levinus. 

Leopold. 

Ottmar. 

f4.  n.  Tr,    Hugo. 

Otto. 

Eliiabelh. 

Emilie. 

Maria  Opfer. 

Cacilia. 

Riemens. 

9S.  n.  Tt\  Cr}sag. 

Katbarina. 

Conrad. 

Liebmund. 

Günther. 

l!9oah. 

Andrea». 


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(LelztA  Tiertcl  «m  S.    um  11   U.  5  M.  Mrff. 

Monü-riias.  .^^^^  ^.^^  ^^  ^y    o»  2Ü.  17  Wl.  Mft. 

^TbllmiMl  «Ol  1^  um  12  Ü.  28  M.  Mrg  • 

Den  I.  S^iMiaiHHifg.    6  ll.    4<  M*.     Untsty.    4  U.    4&  Bf. 
,.1».  M  7  w       «  M.  ,.4  „     21Jtt^ 


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XVI 


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Dezember, 


Kalender 

für 


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Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnte 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 


1 
2 
3 
4 
5 
6 


F,  i,  Adi\   Eligius. 

Bibiana. 

Franz.  Xav, 

F.   Barbara. 

Sabbas. 

F,  Nikolaus  B. 

Ambrosius. 


S  F,  2,  Adv,  Mar,E, 
9  Leokadia. 

10  Melchiades. 

11  F.   Damasius.   P. 
12i  Sines.  Berth. 

13  F.   Othilia.  Luc. 


14 

15 
16 
17 
18 
19 


Freit,    120 


Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw, 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 
Mont. 
Dienst. 


21 

22 
23 
24 
25 
26 
27 
28 

29 
30 


Agnellus. 

F.  3.   Adv,  Eusißb. 

Adelheid. 

Lazarus. 

F,  Quat.   Wunfti 

Nemesius. 

F.  Christian. 

F.  Thomas  Ap. 

F.  4.  Adv,  Dero.' 

Viktoria^. 

F.   Adamu.  Eva. 

BeH.   Ckristtdg,  •     ' 

Stephan  Er%m. 

Johann  Ev. 

Unschuld.   Kind. 

A,  S,  n*   Christtag, 
David  K. 


311  Sylvester.  K. 


i.  Ad9j,  Longinua. 

Aurelia. 

Kassianus. 

Barbara. 

Abigdil. 

Nikolaus. 

Agathon. 

2,  Ady,  Mar'iä  £m. 
Joachim. 

Judith. 

Damasius. 

Epimachus. 

Lucia. 

Nicasius. 

3.  Adv,  Ignatius. 
Auanias. 
Lazarus. 

Ouat.  Wunibald. 
Abraham. 
Ammoii. 
Thomas. 

4.  Adv,  Beata. 
Dagobert. 
Adam  u.  Eva. 
Heil,   Ohristtag, 
Stephan, 
Jofaafkn  Ev. 
Unschuld.  Kind.     < 

5,  nach  Christtag, 
David. 

Gottlob. 


! Letztes  Viertel  kM  a.    nm  2  U.      54    M.Mrf. 
Neumond  am  »<  uin-8'V^  <S9   M.  Ab. 
Erstes  Viertel  «m  ä^.   am  4  U:  B  M.  Ab. 
Vollmomi  a«k  ^4.  mm  6  U.   37  M.  Ab. 

Den  1.  $o»neii«afff..  7  V,   34  M,     ÜHterg.  i  V,   7  M^ 
„•15,  t»  7  it     46  ♦!,  *«  4  ,,     4  t« 


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XV11 


SitBOnseii  der  I&.  AluMlemle  der 
UTifiiieiuiclaaffteii. 


Die  Glassen  -  Sitsungen  mrerden  an  den  Samstagen 
gehalten,  und  zwar,  wenn  nicht  besondere  Bestimmung 
erfolgt,  in  unten  folgender  Ordnung.  Die  allgemeinen 
Sitzungen  der  Gesammt- Akademie  9  welche  gemeiniglich 
am  vierten  Samstag  des  Monats  fallen,  werden  angesagt. 

Den  13.  Januar  Sitzung  der    I.  Glasse. 


19 

20.         „ 

99 

99 

II. 

99 

9» 

27.         „ 

99 

99 

III. 

99 

99 

3.  Februar 

99 

99 

I. 

99 

99 

10.        „ 

99 

99 

n. 

99 

99 

17.        „ 

99 

99 

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99 

99 

2.  März 

99 

99 

I. 

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99 

9.      99 

9» 

99 

n. 

99 

99 

16.      ,9. 

99 

99 

m. 

>9 

Den  28.  März  öfTentliche  Sitzung  zur  85sten  Feier  der 
Stiftung  der  h.  Akademie  der  Wissenschaften. 
Den  13.  April    Sitzung  der    I.  Glasse, 
,>9    20.      99  99  99    II.        9» 

99    27.      99  9»  99  III.        99 

,,      4»  Mai  „  9,      I.        9, 

99       11»        99  >9  99       "•  9> 

99     18.     99  99  99   ■■!•         >9 

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91  8.        99  )9  )9        U.  99 

99        ^5.        99  99  99     m»  99 


XVIII 


Den    6.  Juli        Sitsung  der    I.  Giasse. 

13»       4«  >»  •«      ll« 


99        *U.        99  »9  99       a*.  ,9 

99       20.        99  99  99     ■**•  9» 

99      3.  August       9,  „     I.        9, 

99        lO*  9»  »>  »»        '■•  »» 

W       17.  99  99  ^     III.  99 

Den    24.   August  öffentliche  Sitzung   zur  Vorfeier  des 
allerhöchsten  Namensfestes  Sr.  Maj.  des  Königs. 

September  und  October  Ferien  der  Akademie. 

Den  9.  NoTember  Sitzung  der  I.  Glasse. 

9,  23»        99  99  99   III.      99 

,9    7.  Dezember      ,',  ,,      I.       „ 

W    20.  99  99  ty     m.  99 


PerüonalAtaMd 


der 


königlich  bayerischen 


Akademie  der  ^Wissenschaften« 


?  •  •  . 


•        4- 


Seine  Majegtät  der  K^nif. 

AdminisIfraUün. 

Vorstand: 
Herr  Freyberp-Eisenberg ,  Max  Proc.  Freiherr  Ton,  K. 
Kämm.f  Commenthur  des  St.  Georgs-Ord.,  Ritter  des 
K.  yerd*-Ordens  der  B.  Krone,  d.  K.  Dan.  Danebreg- 
Ordensy  K.,  Staatsrath  im  ord.  Dienste  und  Vorstand 
d.  Reichs -Archivs. 

Glassen^SecrelSre: 
l^iio9üphi9ch'pkiMe§.  Cl(f04e, 
Hr.  Thier^h,  Friedr.,  Dr.  d.  PfaiK,  K.  Hefrath  u.  Mit- 
glied des  ol) ersten  iCirehen .  und  Schulrathes,  Ritter 
d.  Verd.-Ord.  Tom  heil.  Michael;  Gommalidevr  des 
K.  Griecfa.  Erloeer- Ordens,  Ritter  des  K.  Preuss. 
rothen  Adler- Ord.  HI.  Glasse^nd  d-  H:  Belg.  Leop.- 
Ord. ,  Mitglied  der  K.  Akad.  d.  Wisseosck.  su  St.  Pe- 
tersburg u.  Berlin, -^^sfO  ^irie  der  H.  S<»€tet<t  der  Wis- 
senscha^en  vn.  Götliiigen,  Oonserr.  des  R.  Antiquari- 
ums,  Ord,-  öffentl.  Prof«  d.  Philologie  und  Vorstand 
des  philolog.  Seminariums  an  der  K«  Ludw.  Max. 
Unirersitfit.  - 

Uta  thematisch -phpsikal.  plasse, 
Hr.  Martins^  Carl  Friedr.  Phil,  v.,  Dr.  d.  Philo«*,  Med. 
und  Chirurgie,  Ritter  des  Verdienst -Ordens  der  B. 
Krone ,  des  K.  schwed.  TJordstem  -  Ord.,  d.  K.  Brasil. 
Ord.  V.  Südkreuz,  d.  K.  Sachs.  Civil-Vcrd.-Ord. ,;  d, 
K.  Dänisch.  Ord.  y.  Danebrog  und  des  iE(.  Portugies. 
Ordens  de  Nossa  Senhora  von  Villa  Viijosa,  erster 
Conservator  des  botanischen  Gartens,  und  er^enftlicher 
öifentL  Professor  der  Botanik  an  der  K.  Ludw.  Max. 


'UniTersilSt,  Praeaes  der  K.  B.  botan,  Gesellschaft  in 
Begensburg,  Adjunct  der  Hais.  Akad.  d.  Naturforscher, 
correspondirendel  ^odei^  OHJ^AÜU  '  Mitgl.  des  Instituts 
von  Franl^r^icli  (Akad.  d.  ^issennh.),  ^er  Akademien 
d.  Wissensch.  au  Berlin,  St.  Petersburg,  Stockholm, 
Padua,  Brüssel,  Lissabon,  der  Akad.  der  Med.  in  Pa- 
ris und  St.  Petersburf^  4»  Ges.  d.  W.  in  Kopenhagen, 
Har)^m,i  Moskau,  Philadelphia,  der  Royal  Soo, ,  der 
liinneischen  u.  der  K«  geogr.  Gesellsch.  in  London,  der 

.  Ktiü*  .Qesellsch.  der  Aer»te  in  'Wieiif  des  ^»  Institute 
pist.  ^Geogr,  in  B|io  de  Japeii>o  etc.     . 

HiHcrisehe  Class€* 

Hr.  SUckaner,  Joseph  ▼««-  kgl^.  Staatarath  im  ordentl. 
Dienste,  Orosakvei«»  4es  V#r4iemt<"Qr4*  cler  Bayer. 
Mrone  «    Grosa^r&iier  dar.  Fran«.    Ehre^lüegiQ«  •    op- 

.  .dOltlioha»  Mitiglted  der  Alladieviie  d^  Wissensobfdten. 

.  -^  M«lUertcetend0ff  Voistalld  dta  Gei^wf^l-Qo/a^l/t^  des 
.ImsdvvirilischnfVK  Vnrein««  vodi  Bayern,  t-  der  histo- 
riaoiien-  Veraine  au  Ansbach,  Wütiaburg,  Augsburg  — 
dea  liittofiaekeA  Vefeinea  iur  J^edersachaea ,  —  der 
dffu4a4hen  GesellsiabaCfc  &u  Leips^,  t-^  des  nassaaii^en 
Vereines  Air  Altertbumakunde  M(ß>  Wiesbaden,  —  der 
/S«»«hfimer  QeaeUiehaA  £i|r  J^rforadiung  yat9rl#n<)i- 
aehev  Donk^sale,  des  pol^teehnisohen  Vereins  t^n 
Bayern,  •  der  Gartenbaugesellschaft  au  Frauend»rf  etc. 
—  der  Societe  d'encouragement  pour  Vindustrie  na- 
tionale au  Parts  u^d  des  landwirthschaftlichen  Vereins 
SU  Moskau y^  —  des  Industrie-  und  Culturvereins  cn 
Nürnberg,  ^-  der  H.  B.  botanischen  Gesellschaft  au 
Be^e^iburg  etc.  Mitglied  uad  Ehrenmitglied,  Erster 
Bürger  von  Spegfer. 

Aetuaf  un^  Begistraforr  ftt.  Jos.  Bönar,  Propei. 

f  änsMgebiÜfe. 

Diener:  Johann  Qer%nbeek^ 


C^üe^  und  {iecbaiiAg«fiihi^Vi  Hr.  «Jos.  Bomr.  »t^^fi. 

Ordentliche  Mitglteäer. 
(Nteh  il«r  Zeit  der  Anftiihn».) 

Philosopftisch- philologische  Classe.       * 
Hr.   fV/jjfi^.vr,   Joseph,  des  St.  Michael  -  Ordens  fihren- 
Htter,  des  Grosshcreogl.  Hess.  Vcrd.-Ord.  Ritt.  1.  Ol., 
K.  Oberstudien,  und  OberWrchen-Ratb,  ord.  auswärt. 
Mitglied   d.  Altademien  tu  Erfurt,    Floren«,   Areao 
und  Padua,  corresp.  Mitgl.  der  gelehrten  Ges^Hsch/ 
«u  Jena  und  Frankfurt  etc. 
Hr.  Niethammer,  Friedr.  Imman.  v. ,  Dr.  d.  Philosopbie 
und  Theologie,  Ritler  d.  V:«rd,-Ord,  d  B.  Uro««  u«4 
des  Ordens  der  würtemb«  Kr4ne,  K.  Ob^rconsiaienal- 
Rath 
Hr.  Tliierschy  Friedr.»  (s.  Classen-Scoreiare.) 
Hr.  Schmeller^  Joh   Andr.,  Dr.  der  Philosophie,  Gustos 
an    der  K.  Hof-  und  Staatsbiblioth^li,    der   K.  Akad. 
der   Wissensch.    zu  Berlin,    der  K.    Gesellschaft  ßir 
nord.  Alterthumskunde  zu  Copenhagen,   der  oberlau- 
sitzsch.  Gesellsch.  der  Wissensch.  zu  Görlitz  und  and. 
Gelehrten -Vereine  correspond.  Mitglied. 

Hr.  Bo/sseree,  Sulpiz,  I>r*  d.  Philosophie,  Ehrenmit. 
glied  d.  K.  B.  Akad.  d.  biia.  Künste  in  Münehea, 
corresp.  Mitglied  des  frans.  Instituts  <Akad.  d.  scKö- 
neu  Künste),  Ehrenmitglied  der  Akademie  yoo  S.  Lnca 
in  Rom  und  der  K.  K.  Akadii^mie  der  bildenden  Kun^ 
ste  in  Wien,  Mitglied  mehrerer  gelehrten  Geaell- 
Schäften,  Ritter  d.  Verdienst- Ordens  v.  hl.  Michael  und 
des  K,  Preuss.  rotben  Adler-Ordent  IIL  CU«se« 

Hr.  Kletn^^  Leo  ▼.,  K.  Hä'mnierer,  wrirkl.  Oefaeiaior 
Rath  und  Hoflvau^nlen^ntr.  Ritter  des  Verd«*  Oi^.  den 
a  Krone,  Ritter  des  K.  Sachs*  FalkenrOnd-»  und  d.  R. 
Franr«.  Ehrenlegion,  Gommand.  des  K.  Hanaöv.   Gnel- 


fen-  und  d.  K.  Dan.  Danebfog;- Ordens,  des  K.  Grie- 
«MiN^hen  Ertö^r-Ord.  und  des  Grossherz.  Bad.  Or- 
dens vom  Z2hringer  Löwen,  des  Kais.  Buss.  St.  Wla- 
dimir-Ord.  ni.  Clause,  des  St.  Anna-Ord.  11.  Gl. 
nnd  des  St.  Stanislaus- Ordens  f.  Gl.  Ritter ,  Mitglied 
vieler  Akad.  etc. 

Hr.  Streber,  Franz,  Dr.  d.  Ffailosophie,  Gonservator  des 
K.  Münzkabinets ,  und  ordentlicher  öffentl.  Professor 
der  Archäologie  an  d.  K.  Ludw.  Max.  Universität. 

Hr.  Müller^  Mark.  Jos.,  ausserord.  Professor  der  orien- 
tal.  Sprachen  an  der  Ludw.  Max.  Universität,  Mitgl. 
der  asiat.  Gesellschaft  in  Paris. 

Hr.  9¥0kUchi  Joh.  v;  Gott,  Rector  des  alten  Gymna- 
siums 9  Ritter  d.  Verdienst  •  Ord.  AH>m  hl.  Michael. 

Hr.  Jüassmannj  Hans  Ferd.,  Dr.  pbilos.,  ordentl.  öfFentl. 
Professor  der  altern  deutschen  Sprache  und  Literatur 
an  der  K.  Ludw.  Max.  Universität,  Mitglied  der  bayer. 
historischen  Vereine  zu  München,  Begensburg,  Bam- 
berg etc.,  des  Hennebergischen  altcrthumsforschenden 
Vereins  zu  Meiningen,  der  Gesellschaft  für  pommeri- 
sche  Geschichte  und  AUerthumskunde  zu  Stettin,  der 
deutschen  Gesellschaft  für  Erforschung  deutscher 
Sprache  und  Alterthümer  zu  Leipzig,  der  Berlinischen 
Gesellschaft  und  des  Frankfurter  Gelehrtenvereins  för 
deutsche  Sprache,  der  K.  Gesellschaft  für  nordische 
Alterthümer  zu  Kopenhagen,  der  historisch  -  theologi- 
sehen  Gesellschaft  zu  Leipzig,  der  Matchappy  der  nee- 
derland.  Lettemkunde  zu  Leyden,  der  Society  d*edu- 
eation  zu  Lyon,  der  Societas  medicorum  et  naturae 
scrutatorum  in  Moldavia  zu  Jassy,  des  polytechnischen 
und  landwirthschaftlicben  Vereins  zu  Miincbea  etc. 

Hr.  Windischmann,  Friedr. ,  Dr.  der  Theologie  u.  Phi- 
losophie, Domcapitular,  erzblsehöfl.  Pönitentiar  und 
geisti;  R^ktli. 


Hr.  Btheder^  F^m  v.  Pai^,  Dr.,  orA,  off.  Prof.  d.  Pfai. 
Jologie  u.  Aestbetik  an  der  K.  Ludw.  Max.  üniTert.* 
MatkematUeh 'pkffsikaU^che  Ckiste, 

Hr.  VopH^  Heinr.  Aug.,  Dr.  der  Philos.  u.  Med.,  Con- 
servMor  des  chemiscben  Laboratoriums  und  ordentl. 
öffentl.  Prof.  der  Cbemie  an  der  K.  Ludw.  Max.  Uni- 
Tersität,  Mitgl.  d.  K.  Soeietät  der  Wissentch.  xu  Göt- 
tmgen ,  d.  Alf  ad.  Royale  de  Medecme  in  Paris »  der 
Kais.  Leop.  -  Carolinischen  Aliad.  der  Naturforscher, 
d.  Afcad.  d.  Wissensch.^zu  Rouen,  der  Sociit^  philo- 
matique  in  Paris,  der  medteinisch- botanisch.  Gesell- 
sehaift  in  London,  so  wie  Ehrenmitgl.  des  Vereins  sur 
Beförderung  des  Geweri)fleisses  in  Berlin. 

Hr.  Martiuify  Carl  Fr.  Phil.  ▼.,  (siehe  Classen-Secretlre.) 

Hr.  FuchSj  Joh.  Nep.,  Dr.  Philos.  u.  Medicin,  Ritter  d. 
K.  B.  Verd.-Ord.  ▼.  hl.  Mich.  u.  Ritt,  des  K  Preuss. 
rotben  Adler-Ordens  HI.  Gl.,  K.  Ober-Berg.  u.  Salt- 
ncn*Rath,  Gonservator  d.  mineralog.  Sammlung  des 
Staats,  ord.  öifentl.  Professor  der  Mineralogie  an  der 
K.  Ludw.  Max.  Universität,  Mitglied  des  Obermedi- 
cinal  -  Ausschusses  und  des  obersten  Kirchen-  und 
Schulraths  im  Ministerium  des  Innern,  corresp.  Mit- 
glied der  Akademie  d.  Wissensch.  su  Berlin  u.  Mitgl. 
mehrerer  anderer  gelefcrfen  Gesellsch.  und  Vereine. 

Hr.  Schubert  j  Gotthilf  Heinr.  v. ,  Dr.  d.  Philosophie, 
Ritt,  des  Verdienst-Ordens  der  B.  Krone,  d.  K.  Griecb. 
Erlöser- Ord.  und  des  Herxogl.  Sachs.  Emestinischen 
Hausordens,  K.  Hofrath,  Gonseryator  d.  zoologisch- 
flootOBHscfaen  Sammlung  des  Staates,  und  ord.  öifentl. 
Professor  der  allgemeinen  NaturgeschhEhte  an  der  K. 
Ludw.  Max.  Univers.,  mehrerer  in-  und  ausländischen 
gelehrten  Gesellschaften  Mitglied. 

Hr.  Siber,  Thadd.,  Dr.  d.  Philos.,  erster  Gonservator 
der  mathematisch  -  physikal.  Sammlung  d.  Staats ,  und 
ord.  öffentl.  Professor  der  Mathematik  und  Physik  an 


Erlöser -Or40ns.  ,i 

Hr.  Steinheßf  Carl  Ai^ust,  Dr.  der  Philo».  ^  RUter  des 
Yerd.rCM*  y-  h\.  JM^icbnel,  «md  K..  Daai$«ii.  Owaebrog^ 
■Ord,y  svYi^iter  Comerv.  4fr- m9thevMlt*-i)Jiy»Ui«lMGben 
Sampalving  ,d^  •  Staats,  opd.  öff^ntl.  ^rof; .  d. .  AlRthema- 
t^k  uQd  Physik  a^  d*  H.  Ludw.  M9x..  CmVers. ,  corr. 
ülitgl.  d.  K,  Aliad.  d.  WisseiiscJi.  su  St.  Petersburg, 
ausw.  Mitgl.  d.  ü.  Uaanöv«  Societät  d»  Wisscnsch.  ku 
Oöttixvg<r^  >o  ^ic  mcbrerer  in*  und  ausländiseliAr  ge- 
lehrt G4JseJJscbaf|en  und  Vpreine. . 

Qr<  Lßmont^  Job.,  Dr..  der  Philosophie,.  C^nservator 
der  K.    Sternwarte    so. .  Bogenbaiisen ,  Mitgl.   der  K. 
{LStrpnQTnischen  ßocietät  in  Londoni,  sowie  Bfiebreren 
(anderer  gelehrten  .Gesellschaften, 

lir.  l^p/U^r,  .PbU*<Franx  v.,  Dr.  d«  Philosophie,  Medi- 
zin und  .Clhirurgi?,  Bitter  4<?s  Verdienst -Ordens  der 
B.  Krone,  Commandeur  II.  Gl  des  Churhessiscben 
Haußordens  voni  gqld.  Lpwen  und  des  Herst.  Sachsen 
Ernestinischen  Hausordens,  Bitter  des  päbstUehen  Or- 
dens vom  hl.  Gregor  d.  Qr..  d^s  K.  Griech-  Erlöser- 
Ordens,  des  K.  Preuss.  rotben  Adler-Ordens  lU.  Gl., 
und  des  Gro^berzogl.  Bad^n'sehen  Ordens  vom  Zäh- 
ringer  Löwen,  wirkl.  Gehe|per  Batl\,  Leibarzt  und 
Leibphifurg,  feiner  Majestät  d.  Königs,  ordentl.  öfFent- 
lieber  Professor  der  Gbirurgie  u.  Augenheilkunde  an 
der  K*  Ludw.  Max.  Univerj^ita't,  Mitg,  d.  Obermedici- 
x^alausscbusses  und  des  obersten  Kirchen-,  Schul-  und 
^tudienr^thes.  im  Ministerium  des  Innern,  Mitglied  der 
Kaiser!.  Leopold.  Carolin.  Akad.  der  Naturforscher, 

,  dl  K,  K.  Gesel]sch«ift  der  Aers^te  in  Wien,  der  K-  Aka. 
demie  der  Medicin  ij^  Piri$«  der  medijcinischen  Ge- 
^eUschaf^  der  yereinigien  Staaten  von  NQrd- Amerika» 
des  Vereins  für  Heilkunde  iij  p^euissen,.  der  Kaiserl. 
Kussifcbcm  AliAdeniie  der  >Viss9n»^)}^n  4fnd  Künste 


in  Wihia«  der  nMtlieinatisob.phfsiliAl.  Classe  der  Aca- 
demia  Peloritana  eu  Mctsina,  der  Akademie  der  medi . 
cinis^hen  "Wissenscliaf^eii  zu  Palermo,  der  Acad.  Giee- 
Dia  der-Naturwissensehaften  in  CaCanea,  dertnediciniseh- 
cbirurgisclicn  Gesellschaft  «u  Eieter,  der  Gesellscheft 
fUr  Medi^sin  iindNaturwisMnftclMft  in  der  Moldan  su 
Jassyv  der  Getetlsohafren  für  Natnr-  und  Hvilluiiide  in 
Berlin,  Dresden,  Bonn,  Heidelberg,  Wdmbvrg ,  Er- 
langen, Bamberg,  Marbucg»  München,  Brüssel,  def 
Apotheker- Vereins  im  nördl.  Deutschland,  der  piäU 
»sehen  Gesellschaft  für  Pharmacie  und  Technik  und 
des  Vereins  der  Aerzte  in  der  RhfcinpfaUi  des  Ver- 
eins Grossherxogl.  Bad.  Medicinal-Beamter,  des  Vereins 
für  Ackerbau-Wissenschaften  und  Künste  in  Strassburg, 
der  Galvanischen  Gesellschaft  in  Paris  und  des  histo- 
rischen  Voreins  in  Unterfranken. 

Ur.  Zuccarini^  Jos.  Gerb. ,  Dr.  der  Philosophie,  «weiter 
Gonservator  des  botanischen  Gartens,  und  ord.  öffentl. 
Professor  der  Forst-  und  der  ökonomisch. teehnischen 
Botanik  an  der  K.  Ludw,  Max.  Universität,  Mitglied 
der  Akad.  Carl.  Leop.  Carol.  ^at.  Cur.  ,  der  Kaiser!. 
Gcscllsch.  ^er  Naturf.  su  Moskau,  der  K.  B  boten. 
Gesellsch.  «u  Begensburg,  der  K.  K.  Gartenbau- Ges, 
in  Wien,  der  K.  desgl.  in  Berlin  und  mehrerer  an- 
derer  gelehrten  Gesellschaften  und  Vereine. 

Hr  Ringseis^  Job.  Nep.  v. ,  Dr.  der  Medic,  wirkl.  geh. 
Bath ,  Ritter  des  Verdienst- Ordens  der  Bayer.  Krone, 
und  des  griechischen  ErlöserOrdens,  Kgl.  Obcrmedi» 
cinalrath  und  Vorstand  des  Obermedicinal  -  Ausschus« 
ses  im  K.  Ministerium  d.  Innern,  ordent.  öiTentlicher 
Professor  der  Klinik,  Pathologie  und  Therapie  an  der 
K.  Ludw.  Max.  Universität,  Mitgl.  d.  chirurg.  medic. 
Gesellschaft  in  Berlin,  der  Kais,  Leopoldinisch  -  Carol. 
Akad.    der '  Naturforscher ,  der  Akademie  der  Jatro- 


10 

Physiker  in  Palermo,  der  PontätiMmtsehen  Ükudemie 
in  Neapel,  des  Künstler •  Vereins  in  Ciürnllerg,  der 
physikalisch  -  mediciniscken»  Soci  etat  in  Erlangen,  der 
roineralofisofaeA  Gesellschaft  in  Jena,  der  H.  K.  Ge- 
sellschaft der  Aersste  in  Wien,  der  ärztK  Geaelltcli.  in 
Aihen,  des  pharmac.  Vi^eins  in  München,  des  pfaar- 
•  mae.  Vereins  in  Rheinbayem,  des  hist.  Vereins  in 
Oberbayem  und  in  Unterfranken. 

Hr.  Kobell,  Franz  v.,  Dr.  der  Philosophie,  Adjunct  am 
Conservatorium  der  mineralogischen  Sammlung  des 
Staats,  und  ord.  öffentl.  Professor  der  Mineralogie  an 
der  K.  Ludw.  Max.  Universität,  ordentliches,  corre- 
spondirendes  und  Ehrenmitglied  naahstchender  gelehr- 
ter Vereine  :  der  Gesellschaft  für  Mineralogie  zu  Dres- 
den, derselben  zu  Jena,  der  Wetterauischen  Gesell- 
schaft für  die  gesammte  Naturkunde,  der  naturfor- 
scbenden  Gesellschaft  zu  Athen,  der  Leipziger  poly- 
technischen Gesellschaft,  des  Niederösterreichischen  Ge- 
werbvereins, der  ökonomischen  Gesellschaft  im  König- 
reiche Sachsen,  der  physikalisch  medicinischen  .So- 
cietät  zu  Erlangen  und  der  pfeilzischen  Gesellschaft 
für  Pharmacie  und  Technik. 

Hr.  Wffyner^  Andreas,  Dr.  dtfr  Philosophie,  Adjunct  an 
dem  Conservatorium  d.  zoolog.-zootom.  Sammlung  d. 
Staats,  und  ord.  ofFcntl.  Professor  d.  Zoologie  an  der 
K.  Ludw.  Max.  Universität. 

Hr.  Hermann,  Fried.  Bcned.  Wilh  ,  K.  Hofrath,  ordentl. 
öfFentl.  Professor  d.  Staatswirthschaft  an  d.  K.  Ludw. 
Max.  Universität,  Vorstand  d«  statistischen  Bureaus, 
Referent  im  K.  Ministerium  d.  Innern  und  Mitglied  d. 
obersten  Kirchen-  und  Schulrathes,  Offizier  des  kgl. 
belgischen  Leopold -Grdens  9  Ritt.  d.  K.  Sachs.  Civil- 
Verdienst- Ordens  und  des  Kaiserl.  Russbchen  St. 
Wladimir  -  Ordens. 


M 

Mi0ions€ke  Clause. 

Hr.  Äof /« ,  Friedr.  v. ,  Grossltreus  des  Verd.  -  Ord.  vom 
hl.  Mich.«  Commenlhui»  d.  Vcrd.-Ord.  d.  B.  Krone, 
H.  Staats,  und  Reichsratb,  Präsident  des  Protestant. 
Ober-  Gonsistoriums. 

Hr.  Koch' Stern feidy  Jos.  Ernst  Ritt,  v.,  Ritt.  d.  Verd.- 
Ord.  der  B.  Krone,  H.  Legalionsrath ,  Prof.  bonor. 
der  Staatswiss.  an  der  K.  Ludw.  Max.  UhWersität  u. 
Mitgl.  ausw.  gelehrten  Gesellseh. 

Hr.  Frepberg,  Max.  Proc.  Preih.  v.,  (siehe  Vorstand.) 

Hr.  Maurer,  Georg  Ludw.  v. ,  Commenthur  des  Ver- 
dienst-Ordens der  B.  Krone,  Commenthur  d.  Ver- 
dienst-Ordens V.  hl.  Michael,  GrosskreuB  d.  K.  Gricch. 
Erlöser- Ordens,  K.  Staats-  und  Beichsrath,  Mitglied 
der  Societät  der  Wissensch.  in  Göttingen,  des  K.  In- 
stituts in  Amsterdam,  der  gelehrten  GesellsehafY  in 
Jassy,  der  archäologischen  und  historischen  Gesell- 
schaften in  Athen,  Wetzlar,  Darmstadt,  Wiesbaden  etc. 

Hr.  BtichneTj  Jos.  And.,  V.  geistl.  Rath,  Dr.  derPhilos., 
ordent.  öfFentl.  Professor  der  Geschichte  an  der  K. 
Ludw.  Max.  Universität,  Ehrenmitglied  des  Vereins 
för  Nassauische  Altcrthumskunde  und  Geschichte,  der 
Sinsheimer  Gesellschaft  der  vaterländischen  Denkmale, 
und  des  historischen  Vereins  für  Oberbayem,  und  des 
historischen  Vereins  für  Piiedersachsen  ord.  Mitglied* 

Hr.  Falknerayer,  Jak.  Phil.,  Dr.  d.  Philosophie  u.  Prof., 
Mitglied  des  historischen  Vereins  für  Oberbayern. 

Hr.  PhiUips^  Georg,  Dr.  d.  Rechte,  Ritt.  d.  Verd.-Ord. 
vom  hl.  Michael  und  des  päpstl.  Ordens  vom  heil. 
Gregor  d.  Gr,  ,  Ötfentl.  ord.  Professor  d.  Rechte 
und  der  Geschichte  an  der  K*  Ludw.  Max.  Universi" 
tat,  Mitglied  der  K.  DInischen  Gesellschaft  fär  nor- 
disehe  Alteithumakunde  und  der  Academie  des  sciences 
et  des  lettret  eu  BrfiMeU 


Hr.  Deutinger ,  Martla  ▼. ,  Dr.  .  4e|r  Theologie ,  Dom- 
propst und  Generalvicar  des  ErzbUtbums  München* 
Freysing,  Bitter  d.  Verd.-Ord.  d.  B.  Krone.  Mitglied 
des  historischen  Vereines  von  Oberbayern,  des  D^as- 
sauer- Vereines  für  Aiterth.  Kunst-  und  Geschichtsfor- 
schung und  des  histor.  Vereins  f.  d.  Grosshersogthum 
Hessen. 

Hr.  Siichaner^  Joseph  von»  (siehe  Classen-Secretare.) 

Hr.  Hortig,  Joh.  Nep.,  Dr.,  K.  geistl.  Bath,  Domkapi- 
tular  und  Mitglied  des  obersten  Kirchen-  und  Schul- 
rathes,  Bitter  d.  Verd.-Ord.  vom  hl.  Michael. 

Hr.  Höfler  y  Gonstant. ,  Dr.  der  Philosophie  u.  ordentU 
Prof.  d.  Geschichte  an  der  Ludw.  Max.  Universität^ 
Ehrenmitglied  des  historischen  Vereines  von  Unter- 
franken  und  Aschaifenburg. 

Hr.  Giferres,  Jos.  v.,  ordentl.  Prof.  der  alig.  u.  Literaer- 
'  Geschichte  an  der  Ludw.  Max.  Univer^tät,  Bitler  des 
Verdienst- Ordens  der  B*  Krone« 

Hr.  Vöilfn^erj  Ign, ,  Dr.  der  Theologie,  k»  Hofcaplan, 
Professor  u.  Oberbibliothekar  an  der  K.  Ludw.  Max. 
Universität. 

Hr.  Bayer y  Hieron.  v. ,  Dr. ,  K.  Hofrath  und  ordentl. 
Profosüor  an  der  K.  Ludw;  Mas.  Universitüt,  Mitglied 
des  K.  obersten  Kirchen-  und  Schulrathes,  Minist. 
Beferent  bei  dem  K.  Minist,  d.  Inn. ,  Bitter  des  Ver- 
dienst-Ordens d.  fi.  Krone  u.  des  Verd.-Ord.  vom  hl. 
Mi<^h^el. 

Ausserordentliche  Mitglieder. 

MathswMUisch-physikalieche  Classe. 

Hr.  Wagner^  Frans  Mii;h.  v.«  B»tt«r  des  Verd*.Or4.  der 

B.  Krone  ^  Ehrenkreus  des  Ii«dvrag'Ordmio  und  d.  K« 

Rum*  Wladimir  Ocd.  IV.  Glasae,  GopUhlir  de$  Hercogl. 

Sachs.  Emestinischen   HauMr^ens,   General -Admuii* 


li 

Mraior  wid  VorstMicl  a«  K*  OtMi.-B6f  ^iwvrks  •  tind  ^a- 
litten  -  Administration. 

Hr.  Medicus ^  Ludw.  Wallrad,  Dr.  d.  Philosophie,  K. 
Hofrath  und  ord.  öffentl.  Professor  der  technischen 
Lehrfacher  an  der  K.  Ludw.  Max.  Universität,  Mit- 
glied d.  K.  Sachs  ölionom.  Gesellsch.  zu  Leipng,  der 
Märkischen  ölionom.  Gesellschaft  £u  Potsdam,  der  mi- 
neralogischen Gesellschaft  su  Jena,  d.  K.  K.  Land- 
wirthschaftsgesellschaft  in  Wien ,  und  der  Kais.  Russ. 
Gesellschaft  ssur  Beförderung  der  Waldwirthscbaft  in 
St.  Petersburg. 

Hr.  Bvchner,  Joh.  And.,  Dr.  d.  Philosophie  und  Medi- 
cin,  ord.  offentl.  Prof.  d.  Pharmacie  und  Vorstand  des 
pharmaceut.  Instituts  an'  der  K.  Lifdw.  Max.  tJnivers., 
Mitglied  der  Kais.  Leopold.  Carol.  Akademie  d.  Na- 
turforscher, der  K.  Freussischen  Akademie  oütEÜcher 
Wissenschaften  eu  Erfurt,  der  K.  Akad.  d.  Medicin  in 
Paris  und  der  pharmaceut.  Gesellschaft  das.,  der  ((K. 
CesetUchaft  d.  A^i'^te  in  Wien,  der  medicin.  botan. 
Gesellsch.  in  London  tmd  der  K.  B.  botan.  Gesetlsch* 
in  Regensburg,  d*  piljs*  medü«.  Societät  in  Erlangen, 
d.  Mecklenburg.  aMtmrforaefa^  .Gesellsch.  su  Rostock, 
d.  arfiU«  yereins  iniMüiushen,  4er  polyieehiiisclK.  imA 
landwirthschaftl.  Vereine  in  Bayern,  der  Senkenbergl- 
schen  naturforschenden  Gesellschaft,  in  Frankfurt. ^um 
Main  und  der  Ge^lschai^  zur  Beförderung  der.niMpi- 
liehen  Künste  und  ikr^r  Hilfswissenscbafteii  4a«elh^ 
Ehrenmit^lHG^  d^r  -  naturfoT^^ebendeii  Ges«Ufch2|ft  m 
Görlits,  dea  Vereins  .  Gross hersogL  Bad.  Medizinal* 
Beamten  für  Beförderung  der  Staats^Arzneikunflet  dßt 
pharmaceutischen  Vereine  in  Bayern,  in  d.  Pfalz,  m 
Baden ,  im  nördl.  Deutschland ,  in  St.  Pflftersbuirf  .etc. 

Hr.  Schaßaeutly  Carl  Emil.,  Dr.  d.  Philosophi«  u.  Med.^ 
Conser^ator  der  geogwMttsehen  Sammlmigeii  dasSta«- 


u 

leSf  aHsaeror«U«tlich6r  Frwfetsor.  ^r  üeog«osie^  Berg- 
bau- und  Hüttenkuode  an  der  ligt  Lud.-Max.-Univers. 
Mitglied  des  Grossbrit.  Instituts  der  Civil  Ingenieur e, 
der  philosophischen  Gescllsch.  v.  Südwallis  und  der 
ehem.  Societät  in  London  etc. 
Hr.  Erdl^  Michael  Pius  ,  Dr.  d.  Philosophie  und  Medi- 
zin, Adjunct  der  anatomischen  Sammlung  des  Staats, 
ausserordentl.  Professor  an  der  K.  ludw.  Max  -Uni- 
versität, Mitglied  des  ärztlichen  Vereines  in  München, 
der  pfalz.  Gesellschaft  für  Pharmacie  u.  Technili. 

Historische  Ciasse. 

Hr.  Buchinger^  Joh.  Nepom. ,  Dr.  der  Rechte,  K.  Rath^ 
erster  Adjunct  des  K.  Reichs-Arcfaivs  und  Prof.  Hon. 
an  der  hiesigen  Universität,  Mitglied  der  historischen 
Vereine   von   Oberbayern   und  im  Grossherzogthum 

.    Hessen, 

]jjlr.  Wittmann,  Franz.  Mich.,  Dr.,  S^cretär  d.  K.  Reichs- 

Archivs. 

.  ■    '..  .. 

^r.   AretiHf  Frhr.  v. ,  h.  Kämmerer  y   Legi^t. -Rath  und 
-   Reicbs-Hcrold  im  K.  Minist.  de3 .  Acussern. 

EJkrenmitffiieder, 
(Naeh  Aet  Z«k  der  AitfMabwe.) 
■lir.  Kirschbaum^  v. ,  K.  Staatarath*  in  Münclien. 
Hr.  Obernberg ^  v. ,  Director. 
Hr.  Hartmann'j  v.,  Freihr.  • 
Hr»  Beigersberg ,  Graf  v. ,  K.  B.  Minister. 
Hr.  Bzewvskff^  Graf  v. ,  in  Wien. 
Se.  K.  Höh.  Prinz  Kari  Tkeodm'  von  Bayern, 
de.  KH.  Höh.  Erzherzog  Johann  von  Oesterreich. 
8e.  KH.  Höh.  Erzherzog  Bainer -"fon  Oesterreieh. 
Hr.  Karwinski,  Baron  v.,  in  München. 
Hr.  Rechberg  und  Bothenlötren^  Graf  v.,  K.  B.- Minister. 
Hr.  Herti9^  von  PaittieUaj  in  Lissabon. 
Sc.  Durchlauobt  Prinz  Maa:i$Hili^n  vo»  Neuwied. 


ttt 

Hr.  Il«rae|;  von  Terteirm  in  LwMl»on.   • 
Se.  K.  Höh.  Maximilian  Kronprinz  von  Bayern 
Hr.  Ai'mansperffj  Graf  v.,  K.  B.  Staatsrath  u.  Minister. 
Hr.  ChateaubNand ^  Vicomte  von,  Pair  ▼•n  Frankreich. 
Hr.  Gise  y  Frbr.  v. ,   H.  B.  Minister  des  K.  Hauses  und 
des  Aeussern. 

Se.  Durchlaucht  Fürst  v.  Oeltinyen-  Walleratein^  Kron- 
Obersthofmeister  und  Reichsrath  des  Königr.  Bayern. 

Hr.  Dietrichsteiny  Moritx  Graf  v.,  KK.  wirkl.  Geb.  B«tb» 
Präfect  der  KK.  Hofbibliothek  in  Wien. 

Hr.  S%echenyiy  Stephan  Graf  v.,  Mapiat  von  Ungarn. 

Hr«  Telekiy  Joseph  Graf  v^,  Präsident  defr  Sö^ietas  eru- 
dita  hungarica. 

Sir  Abercrwnbpy  James,  Sprecher  des  Üntefliause^  iffi 
K.  Grossbritanischen  Parlament. 

Hr.  Boijorinpy  John.,  Dr.,  Mitgl.  des  Unterhauses  im  K, 
Grossbritanischen  Parlament. 

Hr.  Navy  Bernh.  v.,  K.  B.  wirkl.  Geh.  Eaih  und  Com- 
missä'r  bei  der  Central  -  RheinscbHffahrls  -  Cjornuiiasion 
in  Mainz.  ' 

Se.  Hoheit  Herzog  MemimiUim  in  Bayern. 

Hr.  Ahelj  Carl  von,  K.  Minister  dea'Innein.  .    . 

Hr.  Jenison-WalUrorth,  Graf  von,  K.  B.  CeMirdter  In 
Wien.  ^         ' 

Hr.  Baury  Carl  von,  Generalquartiermetster.  '    ^ 

Se.  K   Hoheit  Prins  Luitpoid  von  Bayern.  ^ 

Hr.  iMxhurgy  Graf  von,  K.  B.  Gesandter  iir  Parr^s: 

\lt.  Hexende y  Marquis  de,  Oberkammerherr  Ihrer  Ma). 
der  Herzogin  von  Braganza,  in  Lissabou. 

Hr.  Duca  Laviso  di  Serra  di  Falco  in  Palermo. 
Hr.  Demidofy  Anatole  de,  in  St.  Petersburgs^ 
Hr.  Saniarerny  Vicomte  de,  in  Paris. 


10 

» 

Auswärtige  Mit§i4€d4r  ttnd  CorrtSfßOnd&nteH 

(In  aiphabeiiiclier  Orilnnng:.) 

'Pkiiosophisch^phtUUi^gische  Cla§ie\ 

■ 

Mitglieder. 

Die  Herren: 
AllioU  in  Augsburg. 
A^elino  in  Neapel. 
Baber  in  London. 
Becker  in  Berlin. 
Ben9ek0  in  Göttingen. 
Böfikh  in  Berlin.  .         , 

Borghese  in  Marino. 
Byttndis  io  Bonn. 
Burnouf  in  Paris. 
Cßstiglione^  Graf  v. ,  in  Mailand. 
Cousin  in  Paris. 
Creuzer  in  Heidelberg. 
Gerhard  in  Berlin. 
^rimmy  (Jaltob)  in  Berlin. 
Gui%ot  in  Paris. 

Hammer- Pur gstali^  Freik.  V^,  im  Wi»B. 
Hermann  in  Lmpiig. ' 
Jlakobs  in  Gotba.  , . 

Lachmann  in  Berlin. 
Luissen  in  Bpm. 
Jjetronne  in  Pari«.  »  ,     . 

ilfol  (Aa^elo)  in  Rom.  ,.      .,,  . 

Hicali  in  Florenz.  .  . 

Oken  in  Zürich.  , 

V.  Ouwaro/r  in  St.  Petersburg. 
Paulus  in  Heidelberg. 
Quatremere  de  Quinci  in  Pan^. 
Raoul'Rochette  in  Pliris, 


<  i 


17 


V,  Schelling  in  Berlin. 
V»  Schlegel  in  Bonn. 
Spengel  in  Heidelberg. 
Stewart,  Charles,  in  London. 
Vckert  in  Gotha. 
Wilson  in  London. 

Gorrespondenten. 

Die  Herren: 
Del  Fut'ia  in  Florenz«. 
Döderlein  in  Erlangen. 
Eivhstädt  in  Jena. 
Endlicher  in  Wien. 
Hase  in  Paris. 
V,  Jan  in  Schweinfurt. 
Koffitar  in  Wien. 
Mustoxydi  in  Gorfu. 
t?.  Orelli  in  Zürich. 
.Peyron  in  Turin. 
JRo««  in  Athen. 
Hückei't  in  Berlin. 
Schaffarik  in  Prag. 
Tafel  in  Tübingen. 
Tessier  in  Paris. 
Waagen  in  Berlin. 
Zeir««  in  Speyer. 

M at/i ematisch  -  physikalische  C lasse- 
Allgemeine  Naturgeschichte. 

Mitglieder. 

•        Die  Herren: 
Brera  in  Venedig. 
Ehrenberg  in  Berlin. 
V.  Kiebneper  in  Stuttgart, 
r.  Langsdorff  in  Freyburg  im  B. 

2 


18 

Link  in  Berlin. 

V.  Schreibers  in  Wien. 

V.  Siebold  in  Leyden. 

Gorrespondenten: 

Die  Herren: 
V,  Overmeer  Fischer  in  Java. 
Prunner  in  Gairo. 

Don  Romualdo  de  Seixas,  Ersbischof  von  Bahia. 
Tilesius  in  Mühlhausen. 

Astronomie, 

Mitglieder. 

Die  Herren: 
ße    el  in  Königsberg. 
Bouvard  in  Paris. 
Gauss  in  Göttingen. 

Gorrespondenten. 

Die  Herren: 
Biddel  Airy  in  Grecni/vich. 
David  in  Prag. 
Grunert  in  Greifswalde. 
KreU  in  Prag. 
Schumacher  in  Altona. 

Mathematik» 

Mitglieder. 
Die  Herren: 
Babbage  in  London. 
Brunacci  in  Pavia. 
Hansteen  in  Ghristiania. 

Gorrespondenten. 

Die  Herren: 
Buquoy^  Graf  v. ,  in  Prag. 
Cammerer  in  Stuttgart. 


10 


Die  Uerren: 
V.  Ettingshausen  in  Wien. 
Ohm  in  Berlin. 
Prechtl  in  Wien.' 

Physik. 

Mitglieder. 
Die  Herren: 
Arago  in  Paris. 
Baumgartner  in  Wien. 
Biot  in  Paris. 
Errnan  in  Berlin. 
Gay-Lussac  in  Paris. 
Harless  in  Bonn. 

HtiMboldty  Alei.  Freihr.  v.,  in  Berlin.  %« 

handriani  in  Italien. 
Oerstedt  in  Kopenhagen. 
lYa^  in  Kiel. 
Steffens  in  Berlin. 
W^eÄr*  in  Hannover. 

Correspondenten. 

Die  Herren: 
Cogswell  in  Boston. 
Configliacchi  in  Pavia. 
Dovß  in  Berlin. 
lCrie.9  in  Gotha. 
Mitchell  in  New. York. 
V.  Parrot  in  St.  Petersburg. 
Bush  in  Philadelphia* 
r.  Schmöger  in  Begensburg. 
Scitnattbet*t  in  Mosltau. 
Schneider  in  Fulda. 
Schweigger  in  Halle. 
Schwert  in  Speyer. 
If>6ßr  in  Göttingen 

2* 


20 

Chemie. 

Mitglieder. 

Die  Herren: 
Berxelius^  Bar.  v.  in  SlocWiolm. 
Döbereiner  in  Jena. 
Hatchet  in  London. 
Kastner  in  Erlangen. 
Mitscherlich  in  Berlin. 
Rose  (Heinr.)  in  Berlin. 
Saussure  in  Genf. 
Thenard  in  Paris. 

Corre  t  pondenten. 

Die  Herren: 
Daguerre  in  Paris. 
Graham  in  London. 
Gmelin  (LeopO  in  Heidelberg. 
Gmelin  (Christian)  in  Tübingen. 
Liebig  in  Giessen. 
Mojon  in  Genua. 
Omnn  in  Würzburg. 
Wöhler  in  Göttingen. 

Zoologie  und  Zootomie. 
Mitglieder. 

Die  Herren: 
Flourens  in  Paris. 
Geoffroy  de  St.  Hilaire  in  Paris. 
Owen  in  London. 
Wagner  (Rudolph)  in  Göttingen. 

Correspondenten. 

Die  Herren: 
r.  Bär  in  St.  Petersburg. 
Bouros  in  Griechenland. 


21 


Die  Herren: 
Caru%  in  Dresden. 
Jäger  in  Stuttgart. 
Tiedemann  in  Heidelberg. 

Botanik. 

Mitglieder. 

Die  Herren: 
Brongniart  (Adolph)   in  Pari». 
Brown  (Rob.)  in  London. 
Mirbelf  Brisseau  de^  in  Paris. 
Nees  von  Esenbeck  in  Breslau. 
Wallich  in  London. 
Aug>  de  S.  Hilaire  in  Paris. 

Corre  spondenten. 

Die  Herren: 
Bonpland  in  Paraguay. 
i),  Braune  in  Salzburg. 
Hoffmannsegg  j  Graf  t.,  in  Dresden. 
Hoppe  in  Regensburg. 
JussieUf  (Adrian)  ▼.,  in  Paris. 
Koch  in  Erlangen. 
Kunth  in  Berlin., 
IJndley  in  London. 
Mohl  (Hugo)  in  Tübingen. 
Schwägrichen  in  Leipzig. 

Mineralogie. 

Mitglieder« 

Die  Herren: 
Buchj  Bar.  v.  in  Berlin. 
König  (Charles)  in  London. 
V,  fjeonhard  in  Heidelberg. 
WeiMM  in  Berlin. 


22 

Correspondenten. 

Die  Herren: 
Alaman  in  Mexico. 
Beudant  in  Paris. 

Borkowsky,  Dunin,  Graf  von»  in  Lemberg. 
Chierici  in  Rom. 
Oautieri  in  Mailand. 
Hausmann  in  Göttingen. 
Lupin  j  Freihr.  v. ,  in  Illerfeld. 
V,  Raumer  in  Erlangen. 

1/Vad  in  Gopenhagen.  ' 

Casa  Seca  in  Havana. 

Historische  Classe. 
Mitglieder. 

Die  Herren: 

f\  Barth  in  Erlangen. 

Boehmer  in  Frankfurt  a.  M. 

Cooper  in  London. 

Cousineri  in  Paris. 

Depping  in  Paris. 

v,  Eichhorn  in  Berlin. 

iSY.  Genois  in  Gent. 

Hormayr^  Freihr.  ▼.,  K.  B.  geh.  Rath  und  Minister-Re- 
sident [bei  den  freien  und  Hanse-Städten  Bremen,  Harn, 
bürg  und  Lübecli. 

Hurter  in  Schaffhausen. 

MacedOy  I.  I.  da  Costa  de,  in  Lissabon. 

Medniansky^  Freih.  v. ,  in  Fresburg. 

Orti  di  Manara  in  Verona. 

Palatxky  in  Prag. 

Pertx  in  Berlin. 

Popp  in  Eichstädt. 

r.  Pyrker  in  Erlau. 

9.  Afffimei*  in  Berlin. 


26 

de  Ram  in  Löwen. 

Reiff^nberg,  Baron  v. ,  in  Brüisel. 

v:  Sav^'gnp  in  Berlin. 

V.  Storch  in  St.  Petersburg. 

Thierry  in  Paris. 

Wiegand  in  Wetzlar. 

Correspondenten. 

Die  Herren  : 

Bianchini  in  Palermo. 

Bächler  in  Frankfurt. 

Dümge  in  Carlsruhe. 

Fil%  in  Salzburg. 

t;.  Geissei^  Coadjutor  der  Erzdiözese  Ciiln. 

Gino  Caponij  ]V1archesc ,  in  Florenz. 

GiovanelU^  Graf  v. ,  in  Trient. 

Haas  in  Bamberg. 

Huschberg  in  Würzburg. 

Maper  in  Zürich. 

Menxel  in  Breslau. 

Moreau  de  Jonnes  in  Paris. 

Possart  in  Ludwigsburg. 

v.  Raiser  in  Augsburg. 

Ranke  in  Berlin. 

Rudhard  in  Bamberg. 

f?.  Sprunner  in  Würzburg. 

Steiner  in  Seligenstadt. 

Stenzel  in  Breslau. 

Warnkönig  in  Freiburg. 

Akademische  Kalender- Revisiens-Comtnission  für  das 

ganze  Königreich. 

Voratand. 
Hr.  Wistnayr^  Joseph. 


24 

Mitglieder. 

Hr.  Vogel  ^  Heinrich  Aug. 
Hr.  Steinheu  ^  Carl  August. 
Hr.  Hartig^  Joh.  Nep. 
Hr.  HochedeTy  Frans  y.  Paula. 
Diener:  Deibel y  Daniel. 


Cteneral «  ConiienratorlitiM 

der  wissenschaftlichen  Sammlungen  des  Staates. 

*  Administration. 

General-Gonservator. 

Hr.  Freyberg " Eisenberg  j  Max  Procop  Frhr.  v. ,  etc. 
(S.  Vorstand  der  Akad.  d.  Wissenschaften.) 

C  a  n  E  1  e  i. 

Actuar  und  Registrator:  Hr.  Progel  ^  Jos.  Bonav. 
1  Cansleigehülfe. 
Diener:  Deibel y  Daniel. 

Gasse. 
Casse-  und  Rechnungsführer:  Hr.  Progel ^  Jos.  Bonav. 

Wissenschaftliche  Sammlungen  und  Anstalten. 

Münzkabinet. 

Gonservator. 

Hr.  Streber j  Franz,  Dr. 

Antiquarium, 

Coli  servator. 
Hr.  Tkierseh ,  Friedr. 


Sternwarte. 

Conservator: 
Hr.  Lftmotttj  Johann. 
Diener:  DohmayVj  German. 

Meteorologische  Anstalten:  ' 
Auf  dem  Hohenpeissenberge. 

Observator: 
Hr.  Köpf,  Job.  Georg,  Pfarrer. 

Observatorium 
SU  Augsburg. 

Observator. 
Hr.    —    —    - 

Zu  Begensburg. 
Observator: 
Hr.  Schmöger^  v.,  Dr.,  Professor. 

Mathematisch  -  physikalische  Sammlung, 

Conservatoren: 
Hr.  Siherj  Thadd. 
Hr.  Steinheil,  Carl  Aug. 

Chemisches  Laboratorium. 
Conservator: 
Hr.  Vogel  ^  Heinr.  Aug. 

Adjunct:  • 

Hr.  Vogel ^  August,  jun. ,  Dr.  der  Medizin  und  Philo. 
Sophie,  correspondirendes  Mitglied  der  Societe  de 
pharmacie  de  Paris. 

« 

Mineralogische  Sammlung. 

Conservator: 
Hr.  Fuchs  j  Joh.  Nep. 


Adjunct: 
Hr.  Kobell^  Franft  v. 

Botanischer  Garten. 

Conservatoren: 
Hr.  Martins^  Carl  Friedr.  Phil.  ▼. 
Hr.  Zuccarini^  Jos.  Gerh. 
Gärtner:  Hr.   Weinkavff^  Anton. 

Zoologisch  -  zootomische  Sammlung, 

Gonseryator: 
Hr.  Schubet*t^  Goth.  Heinr.  v. 

•  Adjunct: 
Hr.   Wagner  y  Andreas. 

Assistent: 
Hr.  Held,  Alexander,  Dr. 

Präparator: 

Hr.  Kuhn,  Job.  Adam,  Dr. 
Diener:  Wilfielm,  Josepk. 

Anatomische  Anstalt. 

Gonservator: 
Hr.    —    —    — 

A  djunct: 

Hr.  Erdly  Michael  Pius,  Dr.  Med.  u.  ausserord.  Prof. 
an  d.  Urifv. 

P  r  o  8  e  c  t  o  r : 

Hr.  Schneider,  Eugen,  Dr.  med.,   ord.  öifentl.  Profess. 
an  d.  K.  Ludwig  .•  Maximilians  Universität. 


Terzeichnlss 

der  \^on  der 
königlich  bayerischen 

ükademle  der  l^lssenschaf ten  i 

sowie  von 

ihren  ordentlichen  und  ausserordentlichen 
frequentirenden  Mitgliedern 

im    Jaltre    1843 

# 
durch  den  Druck 

verÜffentUchien 


Dieses  Verzeiehnist  reiht  tiefa  an  die  volUtändige  Aaf^ähliiiig 
aller  akademiiehen  Schriften  und  der  Ton  den  frequentirenden  Mit- 
gliedern der  Akademie  verfattten  Werke  und  Abhandlangen  an, 
welche  iii  akademiiehen  Almanaeh  fttr  das  Jahr  1643  geg^en 
worden  iit. 


31 


ieltrifteii   der  anseilten  niitfiflieder. 

I.  Philosophiscb-phHologische  Glasse. 

BoissereCy  Sulpiz: 

Tax  den  Schrillen,  nach  „Ansiebten,  Bisse  und  ein- 
selne  Tfaeile  des  Doms  von  Köln''  ....  ist  einzu- 
schalten: 

Dasselbe  Werk  biit  16  Kupfertafeln  in  gross  Folio- 
Format ,  mit  yerändertem  und  vermehrten  Text  in  4. 
München  1843. 

Fröhlich^  Johann  von  Gott: 

Sophokles  Tragödien  etc.  Philoctet,  Electra,  Trachin. 
(t  Bändchen  Text  und  1  Bändchen  Erläuterungen) 
Sulzbach  1815. 

Kritische  Versuche  über  Sophokles  Tragg.  Heft  I, 
1823.  Heft  II,  1824.  München. 

Einige  Schulprogramme: 

Ein  Pseudonymes  Schriftchen:  über  die  Aufnahme 
der  Naturwissenschaften  in  den  bayerischen  Schulplan 
etc.  München.  1830. 

Einige  kleine  Aufsätze  philologischen  Inhaltes  in  ver- 
schiedenen Zeitschriften,  namentlich  in  Seebode^s  Ar- 
chiv für  Philologie  1840  eine  Abhandlung:  über  den 
Werth  der  Amerbach*schen  Handschrift  des  Velleius 
Paterculus. 

Kritische  Anzeigen  der  Ausgaben  des  Velleius  von 
OfelH  und  Kreyssig,  in  den  Münchner-Gel. -Anzeigen: 
in  denselben:  Kritik  der  neuesten  Ausgabe  des  Phä- 
drus  von  Dressling^  Anzeige  kleinerer  Schriften  über 
Gatullus,  Ovidius  Halieutica  u.  a.  (1836  —  1842.) 


32 

Anzeige  der  neuesten  Ausgabe  des  Velleius  von  Kritjs, 
in  den  Müncbn.-Gel.- Anzeigen  1843. 

Schmeller^  Johann  Andreas: 

Des  böbmischcn  Herrn  Leo  von  Rosmital  Ritter- 
Hof-  und  Pilger-Reise  durcb  die  Abendlande  1465 — 7, 
beschrieben  von  zweien  seiner  Begleiter.  Stuttgart.  8. 
—  Ueber  die  l&önigl.  Hof-  und  Staats-Bibliothek,  für 
Besucher  derselben.  München.  8. 

In  den  gelehrten  Anzeigen  Nr.  20 — 22.  —  Die  Mal- 
bergische Glosse,  ein  Rest  altkekischer  Sprache  etc. 
von  H.  Leo.  —  Nr.  115.  Ueber  ein  amerikanisches  Bau- 
werk aus  der  Zeit  nordeuropäischer  Ansiedlung  vor 
Golumbus.  —  Nr.  116  — 120.  Blick  auf  die  nachbar- 
liche Slawensprache  in  Böhmen. 

Im  Kunst-  und  Gewerbeblatt  für  das  Königreich 
Bayern  S.  591 — 604.:  Franz  Ed.  Desberger,  Rector 
der  polytechnischen  Schule,  Professor  an  der  Univer- 
sität und  Mitglied  der  Akademie  der  Wissenschaften 
(Nekrolog). 

Streber^  Franz: 

Römische  AHerthümer  in  gedrängtem  Auszuge. 
1843.    8. 

Archäologie  der  Kunst  in  gedrängtem  Auszuge 
1843.    8. 

II.  Mathematisch-physikalische  Classe: 

Büchner^  Andreas: 

Repertorium  iur  die  Pharmacie.  Nürnberg  bei  Joh. 
Leonh.  Schräg.  (12.)  Die  Bände  77,  78,  79,  80,  81  u.82. 

Diese  Bände  enthalten  folgende  vom  Herausgeber 
verfassta  Abhandlungen:  Geschichte  des  pharmaceu- 
tischen  Instituts  der  k.  Universität  München.  —  Ueber 


SS 

dl«  falsche  PknpineUwursel.  —  Ueber  die  Apotheker- 
Gremien  io  Bayern.  —  Ueber  Starkxucker  - ,  Wein-, 
Branntwein-  und  £sfig- Fabrikation.  -*  Ueber  künst- 
lich erseugte  Alkaloide.  —  Ueber  «inen  Melissucker 
mit  auüaUendem  Gyps-Gehalte.  —  Ueber  den  Genuss 
des  Fleisches  von  kranken  Thieren;  ein  Beitrag  für 
die  Gesundheits-Polisei  und  Toxikologie«  —  Ueber  die 
Blätter  und  grünen  Fruchtschalen  des  Wallnussbau- 
mes.  —  Ueber  das  schwefelsaure  Kali  als  Arsneimittel. 

—  Zur  Pharmakologie  der  Ranunculaceen  und  Drupa- 
ceen.  —  Ueber  Fremy*s  Verfahren,  das  Natron  vom 
Kali  £u  trennen  u.  s.  w.  —  Ueber  Entwicklung  kryp- 
togamischer  Gewächse  in  Arsoniksolution.  —  Ueber 
Chlorwasser.  —  Ueber  den  Zustand  der  Pharmacie  in 
Grossbrittanien.  —  Ueber  causticum  viennense  fusum. 

—  Ueber  Acetum  plumbicum. —  Ueber  Sumbul-Wur- 
9sel.  —  Einige  Recensionen. 

Erdl^  Michael  Pius  : 

Disquisitionum  anatomicarum  de  oculo  particula  I.: 
de  membrana  sclerotica.  Monachii.  1839. 

I 

Disquisitiones  de  piscium  glandula  choroidali.  Mo- 
nachii. 1839. 

De  helicis  algirae  vasis  sanguiferis.    Monachii.  1840. 

Tafeln  ssur  vergleichenden  Anatomie  des  Schädels. 
München.  1841. 

Entwiklung  des  Hummereies.    München.  1843. 

Oesterreichers  anatomischer  Atlas.  München.  1843. 
Hefte  1—14. 

In  den  gelehrten  Anzeigen :  Ueber  Garies  der  Zahne; 
über  Aufbewahrung  der  Hühnerembryonen  von  den 
ersten  Tagen;  über  animalische  Parasiten  beim  Men- 
schen; Beurtheilungen  von  Arbeiten  Anderer  nebst 
eigenen  Beobachtungen  in  den  Jahrgängen  1840— 1843- 

3 


54 

In  anderen  Werlien:  Ueber  den  Bau  der  Igetstacbeln, 
in  Schrebers  Naturgesehiohte  der  Säugethiero,  fort- 
geseut  von  A.  Wagner.  Bd.  VI.  —  Beitrüge  e«r  Ana- 
tomie der  Helicinen,  in  M.  Wagners  Reisen  in  der 
Regentschaft  Algier.  Leips.  1841-  —  Zur  Anatomie 
der  Polypen,  in  Rnd.  Wagners  leones  sootomicae. 
1841. 

In  Journalen:  Kreislauf  bei  Infusorien;  über  Ar- 
teriaehelicinae;  Organisation  der  Fang- Arme  der  Poly- 
pen; Beiträge  zur  Anatomie  der  Polypen:  in  J.  Mül- 
lers Archiv  Jahrg.  1841  und  1842. 

Bau  der  Organe  an  der  äusseren  Oberfläche  der 
Seeigel;  Bau  und  Genesis  der  beweglichen  Faden  in 
den  Venen- Anhängen  der  Gephalopoden :  in  Wiegmanns 
Archiv  1841  und  1843. 

Die  Malaria  in  Pola,  in  der  allgemeinen  chirurgi- 
schen Zeitung  von  Rohatsch.  1841. 

Ursprung  der  Sehnerven  beim  Menschen,  in  der 
Salzburg,  med.  Zeitung  1843. 

Fuchs^  Johann  Nepomuk: 

Ueber  die  Entstehung  der  Porzellanerde;  in  den 
Denkschriften  der  k.  Akademie  Jer  Wissenschaften  in 
München  für  die  Jahre  1818  und  1819.  Es  wurde  darin 
der  Porzellanspath ,  durcb  dessen  Verwitterung  die 
Passauer  Porzellanerde  gebildet  wird,  als  eine  eigene 
Mineral -Speci es  bestimmt. 

Ueber  den  gegenseitigen  Einfluss  der  Chemie  und 
Mineralogie.  Eine  akademische  Rede ,  gedruckt  bei 
Lindauer  In  Möncben  18^4;  —  anch  abgedruckt  im 
Taschenbuch  für  Mineralogie.   Bd.  18.  S.  525. 

Analyse  des  Sphen  vom  Schwarzenstein  in  Zillerthal. 
In  Liebig^  und  Wählers  Annaten  der  Chemie  und 
Pharmacia.  Bd.  46.  S.  319.    Darin  wixrde  zugleich  der 


bis   dabin    unhekanirt«  Otyd«lloiis«Zu8t«fi€l  ^es  Titun. 
Oxyds  ausgemittelt. 

Kobell^  FranZy  v,: 

In  den  gelehrten  Anseilen  ron  184.^  r  üeber  Hoff, 
maniis  galvanographiMfae  Zeichfmngen  nnd  über  die 
Fortschritte  der  GafTaBograTphic  ^  über  den  Spadait» 
eine  neue  Mineralspeeies;  über  Diallage  und  Broneit; 
über  das  Anlaufen  des  Kupferkieses  mit  bunten  Far- 
ben unter  dem  Einflüsse  des  galyaniscben  Stroms. 

Lamoniy  Johann: 

Observationcs  Astronomicae  in  specula  regia  Mona- 
chiensi  institutae  Vol.  IV.  V.  VI.  (der  alten  Reihe 
Bd.  IX.,  X.,  XI.) 

Annalen  für  Meteorologie  und  Erdmagnetismus;  I— 
V  Heft. 

In  den  gelehrten  Anzeigen:  Bericht  über  die  mag- 
netischen Beobachtungen  in  der  dreijährigen  Periode 
1840  —  41  — 42,  Methode  zur  Messung  der  magnetischen 
Inciinations-Variationen,  und  einige  Reccnsionen. 

In  den  Bulletins  de  TAcademie  Rojale  de  Bruielles  : 
mehrere  Aufsätze  über  Erdmagnetismus  und  magne- 
tische Instrumente. 

Marteus,  Cmri  Friednek  PhUipp  9. : 

Nachzutragen  sind  zwei  Programme  : 

Palmarum  familia  ejusque  Genera  denuo  illustrata. 
Frogramma.  Monachü  1824.  4. 

Hortus  R.  Botanicus  Monacensis.  Frogramma.  Mo- 
naehii  1825-  Qvm  tab.  2«. 

Im  lakre  1843  ersohiai<  tob  ikni  i»  dem  Bea^ewerlie 
von  Ale.  d'Orbigny,  Botanique,  troisieme  p»rtie:  Fal- 
metum  Qrisigaiii—m»  deacviptio  paknarum  in  Fara- 
giiaria  et  Bcdivia  cresecttthim-,   seeundum.  Ale.  de  Or- 

3* 


bigay  aehedulas  et  icones  digessit  Martins.  (Erste  Ab- 
theilnng.) 

In  den  gelehrten  Anceigen  vom  Jahre  1843.  Bericht 
über  Adquisitionen  an  Schriften  für  die  ligL  Akademie 
der  Wissenschaften  Nro.  3^5.  —  Bericht  über  die 
Kartoffelkrankheit  in  der  Pfalz  Nro.  5—8.  —  Ueber 
die  Sculpturen  auf  dem  Berge  Gabia  bei  Rio  de  Ja- 
neiro Nro.  38>  39.  —  Ehrenerwähming  von  Eduard 
Desberger,  Larrey,  Van  Mons  Nro.  172 — 174. 

In  den  Memoire»  de  TAcad.  R.  de  Bruxelles  v.  J. 
1843  befinden  sich  die  von  Martis  mitgetbeilten  Be- 
obachtungen  über  die  periodischen  Erscheinungen  im 
Pflanzenreiche  im  botanischen  Garten  eu  München. 

Medicua^  Ludwig  Wallrad: 

Als  Nachtrag  zu  dem  Almanach  1B43.  S.  188. 

Ueber  den  Zuckerahom,  in  Briefen  von  Professor 
Riesch  an  Jeffcrson,  übersetzt  von  ßergrath  und  Pro- 
fessor  L.  W.  Medicus ,  in  Beckcr's  Taschenbuch  für 
Gartenfreunde  auf  das  Jahr  1796.  Leipzig.  8. 

Ein  Beispiel  von  wirklich  eingeführtem  Umwerfen 
der  Bäume  mit  der  Wurzel  (im  Frankfurter  Stadt- 
wald)  j  enthalten  in  Gatterer^s  neuem  Forstarchive,  Bd. 
VIII.  Ulm.  1801.  S.  187. 

Ueber  den  Gesichtspunkt,  aus  welchem  der  akade- 
mische Unterricht  in  der  Land-  «nd  Forstwirthschafl 
zu  betrachten  ist,  und  dem  Unterschiede  dieses  Unter- 
richtes von  jenem,  welcher  in  an  denselben  gewidme- 
ten Specialschulen  erwat*tet  werden  kann.  Würzburg 
und  Bamberg  1804.  4. 

Kann  der  Unterricht  einer  Special-  Forst-  und 
Landwirthschaftsschule  durch  den  Universitatsunter- 
rieht  über  diese  Lehrgegenstande  surrogirt  werden? 
Landshut.  1808.  8. 

Während  dessen  Bectoratftfüfarung  an  der  Universi- 
tät zu  Landshut  in  den  Jahren  1811/12,  12/13,  13/14 


37 

■ 
■ 

hielt   derselbe  ^ier  auch  im  Drucke  erschienene  An- 
reden an  die  Studirenden. 

Ueber  Biber  in  Bayern,  Abhandlung  in  den  bayeri- 
schen Annalen  von  1833,  April.  Nura.  4(,  44,  47,  50. 

Einige  Betrachtungen  über  den  Pflug,  mit  näherer 
Anwendung  auf  den  im  südbayerischen  Alpengcbirg 
bestehenden  Leitenpflug.  München.  1838.  8*  (Vorge- 
lesen in  der  öffentlichen  Sitzung  des  landwirthschaft- 
lichen  Vereines  in  Bayern  am  8.  October  1838). 

Recensionen  in  der  Jenaer  allgemeinen  Litcratursei- 
tung,  in  den  Heidelberger  Jahrbüchern.  Ebenso  Aufsatze 
a)  im  "Wochenblatte  des  land^irthschaftlichen  Verei- 
nes in  Bayern:  über  neue  Aclierbauwerhseuge,  über 
den  Anbau  des  Mohnes,  (Jahrgang  II.  246  und  413); 
über  Flachsspinnmaschinen  (Jahrgang  XT.  481);  über 
Mergel,  über  Strohgeflechte  (Jahrgang  XII,  397,  608) ; 
über  Ackerdoppen,  Valonia,  von  Quercus  aegilops, 
über  ein  noch  nicht  benutztes  Oe1get?äch6,  über  den 
Branntweinapparat  der  Herren  Tipp  und  Vigl  in 
München,  hergestellt  durch  den  Kupferschmid  Fessler 
dahier,  (Jahrg.  XXIV,  612,  667,  841);  Probe  mit  neuen 
Pflügen;  über  den  egyptischen  Klee,  Trifolium  ale- 
xandrinum;  über  Nothwendigheit  der  Saat  alten  oder 
gerührten  Leinsammu,  vorzüglich  aus  Gebirgsgegen- 
den, (Jahrgang  XXV.  305,  449,  499).  b)  im  Hunst-  und 
Gewerbeblatt  des  polytechnischen  Vereines  in  Bayern : 
Bemerkungen  über  Branntwein  aus  Heidelbeeren ;  über 
Polytrichum  commune,  gemeiner  Widerthon,  ein  neuer 
Industriezweig  zu  Bürsten,  etc.  (Jahrgang  XV  v.  1829- 
163  und  164) 
Schaf kmU,  Carl  Etntl  : 

Die   im    Almanach   für    f843  S.   192  angekündigten: 
Chemisch  mineralogische  Untersuchungen  sind  erschie- 
nen: Sie  enthalten: 
Analyse    des    Chroniglimmers ,    Didrimils,   Paragonits 


38 

und  Margaroditfi,  dreier  neuer  MineraHen,  dann  des 
blauen  Stink-Flussspath es  von  Welscndorf»  des  Nephrits 
und  des  Porzellanspatiies  inBeuig  auf  don  yon  Fucbs 
entdeckten  Chlorgehalt  des  letzteren.  In  Li^blgs  An- 
nalen  der  Chemie  und  Pharmacie  XLVI.  Bd.  3.  Heft 
1843.  pag.  325. 

Beschreibung    seines    neuen  Universalphotometers : 
Im  Bulletin  der  kgl.  bayr.  Akademie  der  Wissenschaften. 
28.  Juli  1813.  pag.  388» 
Steinheil^  Carl  August . 

In  Schumacher^s  Jahrbuch  für  1844:  über  einen  ka- 
toptrischen  Meridiankreis. — Heber  den  Astrographen. — 
Das  Heliotrop.  Neue  Doppelbild-Mikrometer. —  Ein 
Ocular-Helioraeter,  ausgeführt  für  die  k.  Russ.  Hatipt- 
Sternwarte  Pulkawa.  —  Katoptrik  im  Vergleich  Eur  Di- 
oplrik.  ^  £ine  neue  Methode  die  Krümmungshalbmesser 
und  die  Zerstretiungskral^  von  Olasliiisen  zu  bestimmen. 
—  Analyse  der  Fraunhoferschen  Fernröhre,  —  üeber 
Barfuss^s  katoptrisch-dioptrisebes Femrohr.  — 'Ein neues 
Corrections  -Fernrohr.  —  Galvanoplasttsche  Copieen 
von  Teleskop-Spiegeln. — Teleskop^Spiegel  galvanisch 
vergoldet  und  in  Gold  copirt.  —  Zweiter  Prismen- 
kreis nach  Bessels  Theorie.  -  Dritter  Prismenkreis 
mit  Einem  Glasprisma.  <-  Photoraeter,  ausgeführt  für 
.  die  k.  Sternwarte  in  Wien, —  Galvanisch  regulirte  Uh- 
ren, ausgeführt  in  München.  —  Pyroskop,  ausgeführt 
für  die  Feuerwacht  in  München.  -»  Optische  Probe 
und  deren  Anwendung  bei  Untersuchung  von  Zucker- 
und Alkokolhaltigen  Flüssigkeiten.  —  Tralles*  Wein- 
geistprobe mit  Steinheils  Reduktionstafel  gesetzlich 
eingeführt  in  Bayern. 

Gelehrte  Anzeigen:  Bd.  XV.  Sitzung  vom  13.  August 
18i*^  pag.  761:  über  seine  Beobachtung  der  totalen 
Sonnenünsterniss  vom  8.  Juli  in  Wien.  —  Bd.  XVI. 
Sitz.  V.  13.  .Dezember  1842  p.71 :  Neue  Berichtigungs- 


90 

Melhod«  parallalitBBclier  fnttruineiit«.  -r  Sitm.  v.  14. 
Jaauar  1843  p*  329:  Ueb«r  ein  neufs  Ocular-Holiome- 
ter.  —  Sita.  V.  14.  Janiiar  1843  p.  337:  über  quanti- 
tative Analyse  durch  phjsikalitehe  Beobachtungen.  — 
Site.  y.  11.  Februar  1843  p.  555:  Vereinfachte  Methode, 
Brandstätten  bei  Nacht  eu  ermitteln. —  Sitz.  v.  11.  Mars 
1843  p.  857 :  Bestimmung  der  Längenausdehnung  fe- 
ster Körper  durch  Abwägungen. «—  Bd.  XVII.  Sits.  v. 
9.  April  p.  137:  Beobachtung  des  Kometen  von  1843 
im  Eridanus. 

Im  bayerischen  Nationalkalender  für  1844:  über  das 
WeltgebäuHle.  Eine  dffentliehe  Vorlesung,  gehalten  im 
Museutn  bu  München  den  22.  April  1843. 

Vogeij  Heinrich  August: 

Gelehrte  Anzeigen:  über  die  Binwirknng  der  schwef- 
ligen Säure  auf  Kupferoxydsalse.    ^—   Ueber  das  Re- 
dttctions- Vermögen  der  sehweflfgen  Säure  auf  einige 
Metalloxyde. 
WagneTy  Andreas: 

Fortsetzung  von  Bchrebei's  Naturgeschichte  der 
Säugethiefe.    Heft  1 13^-118. 

Ueber  eine  beabsichtigte  neue  Bearbeitung  der  Säug- 
thier  -Fauna  Brasiliens  und  über  die  bisher  erschie- 
nenen wissenschaftliehen  Leistungen  auf  diesem  Ge- 
biete.    Gelehrt.  Anzeig.  Bd.  XVI. 

Wiegmanns  Archiv  für  Naturgesch.  1843:  Bericht 
über  die  Leidtungen  in  der  Naturgeschichte  der  9INi- 
gethiere  während  des  Jahres  1842.  —  Bericht  über 
die  Leistungen  in  der  Naturgeschichte  der  Vögel  wäh- 
rend des  Jahres  1842.  —  Diagnosen  neuer  Arten  bra- 
silischer HandAügler. 

Walthef^  Philipp  Franz,  v. 
hat  1843  2  Hefte  dosJournals  d«rGhinirgieBd.XXXIu. 
1  Heft  des  Bandes  XXXIl  herausgegeben.  In  diesem  lote- 


40 

t^n  ist  seine  AbhaMdlung  über  dnen  kranklMlt  veran- 
derten  fossilen  Knochen  eines  Hölenb£ren  dbcedruckt, 
welche'  er  in  einer  Sitzung  der  mathematisch -physi- 
calischen  Glasse  vorgelesen  hat. 

III.    Historische  Glasse: 

Areitny  Frhr.  r.,  Karl  Maria : 

Chronologisches  Verzeichniss  der  bayerischen  Staats- 
Verträge.  Fassau  1838. 

Die  Stellung  katholischer  Regierungen  in  Bezug  auf 
die  neuesten  Vorfalle  in  Rheinpreussen.  Regensburg. 
1838. 

Bayerns  auswärtige  Verhältnisse  seit  dem  Anfang 
des  16.  Jahrhunderts.    Fassau.  1839.  I.  Band. 

Geschichte  des  bayerischen  Herzogs  und  Kurfürsten 
Maximilian  des  1.    Fassau.  1842.  I.  Band. 

Einzelne  Aufsätze:  In  der  gemeinschaftlich  mit  Xy- 
lander  redigirten  militärischen  Zeitschrift:  Kriegs-Schrif- 
ten herausgegeben  von  bayerischen  Offizieren;  darun- 
ter eine  Geschichte  der  Feldzüge  des  Feldmarschalls 
Grafen  von  Fappenheim ;  —  in  der  Eos  und  in  den 
bayerischen  Annalen;  -^  in  den  historisch-politischen 
Blättern  für  das  katholische  Deutschland, 

Baper^  ix.,  Hieronpmus  Johann  Paul; 

Ueber  die  Aenderung  des  Klaglibells.  Landshut. 
1819   Krüll.  Univ.  Buchhandl. 

Vorträge  über  den  gemeinen  ordentlichen  Civil- 
Frozess.  Siebente  Auflage.  Münchner  literarisch -arti- 
stische Anstalt,  1842. 

Theorie  der  svmmaritchen  Processe,  nach  den  Grmad- 
Sätzen  des  gemeinen  deutschen  Rechts,  mit  Ausschluss 


41 

des  Gonearsprocesses.    Fünfte  Auflage«   München.  Li- 
terarisch artistische  Anstalt.    1843. 

Theorie  des  Goncursprocesses  nach  gemeinem  Rechte« 
München.    Literarisch-artistische  Anstalt.     1842.  8« 

Ueber  das  Forum  rei  sitae  bei  petitorischen  Erb- 
schaftsklagen:  im  Archiv  ftir  civilistische  Praxis. 


^ 


45 


Alphabetlsclie«  Verselclml«« 

der  in  München  residirenden   airdentUchen  und  ausser- 
ordentlichen Mitglieder^  nebst  Angabe  ihrer  Wohnung, 

V.  Aretiny  Arcisstrasse  12}. 

r.  Bayer^  Barerstrasse  Nro    1/2. 

r.  Boisseree^  Dultplatz  JVro.  9/2. 

Buchinger,  Karlsstrasse  Nro.  45/1. 

Buchnci'^  Prof.,  Karlsstrasse  Nro.  40/1. 

Buchnei^y  gcistl.  R.,  Therestenstrasse  Nro.  54/o. 

V.  Detitinger,  Löwengrube  Nro.  3/2. 

DöUinger,  Frühlingsstrasse  Nro.  11/1. 

Erdl^  Karlsstrasse  Nro.  8/1. 

FaU/neraper,  Müllerstrassc  Nro.  24/2. 

-FV.  V,  Preyberg^  Ludwigsstrasse  Nro.  6/1. 

Frö7«cÄ,MIerzogspitalstra8se  Nro.  18/2. 

Fiic/i*,  Karlsplatz  Nro.  19/3. 

r.  Qörj'eSj  Schönfeldstrasse  Nro.  16. 

He)-mann^  Türkenstrasse  Nro.  50. 

Hocheder,  Maximiliansplatz  (Dultplaf/)  Nro.  12/3. 

Höfler,  Ludwigsstrasse,  Damenstifl  1  Eing. 

Hort  ig  y  Löwengrube  Nro.  8. 

r.  Klenzey  Fürstenstrasse  Nro.  1/3. 

V.  Kobell,  Karlsslrasse  Nro.  49/2. 

V.  Koch-Sternfeld. 

Lamont,  Sternwarte  bei  Bogenhausen. 

V.  Martins^  Karlsstrasse  Nro.  52/2. 

r.  Maurer^  Theatiner-Schwabingerstrasse  Nro.   15/2. 

Massmann^  Theresienstrasse  Nro.  20/(. 

Medicus,  Flisenstrasse  Nro    J/3. 


1 


'44 


MüUery  Arcisstrasse  Nro.  15/2. 

r.  Niethammer^  KarUstrasse  Nro.  51/2. 

Philipps^  Frühlingsstrasse  Nro.  14/1. 

V,  Ringseis\  Sondlinger  Landstrasse  Nro.  21. 

r.  iioth^  Barerstrasse  Nro.  4. 

ScltafTtäutl^  Arcisstrasse  Nro.  15/2. 

Schmellet*,  Theresieastrasse  Nro.  2/3. 

r.  Schuhet%  Karlsplatz  Nro.  17/2. 

Siber^  Damenstiftsgasse  Nro.  16/1» 

SteinheU^  Lerchenstrasse  Nro.  38/0. 

r.  Stichanei\  Ludwigsstrasse  Nro.  11/1. 

Streber^  Ludwigsstrasse  Nro.  14/1. 

Thiersch^  Karlsstrasse  Nro.  11« 

Vogels  Arcisstrasse  Nro.  1. 

r.  Wagner^  Odeonsplatis  Nro.  1/2. 

Wagner,  Damenstiftsgasse  Nro.  15/3. 

V.  Walther^  Ludwigsstrasse  Nro.  9/2.  \ 

Windischmann j  Ludwigsstrasse  Nro    9/). 

Wittmann^  Theresienstrasse  Nro.  46/3. 

Wismayr^  Residenzplatz  Nro.  18/t. 

Zuccarini^  Eiisenstrasse  Nro.  3/t.  ^ 


Almanacli 


der 


köiiiglieheii  bayerijscheii 

Akademie 


de 


IVIssenschaften 


für 


das  Jahr  1845. 


HAnelten« 

Verlag  der  K.  B.  Altademic  der  Wisseiwchafteii. 


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ILalender 

F  fürdasJah 


* 


Zeitrechnung. 


Das  Jahr  1845  der  christlichen  Zeitrechnung  ist  ein 
gemeines  Jahr  von  365  Tagen  und  entspricht  dem  Jahre 
6558  der  Julianischen  Periode, 
7353  —  7354  der  Bysantinischen  Aere, 
5605  —  5606  ( Neujahr  2.  Oct. )   der  jüdischen  Zeit- 
rechnung von  Erschaffung  der  Welt, 
1260  —  1262  der  türkischen  Zeitrechnung. 

Jahreszeiten« 

Frühlings. Anfang  den  20.  März      6  U.  22  M.  Ab. 
Sommer-         „  ,,    21*  Juni      3  99    21   „    Nachmtg. 

Herbst'  „  ,,    23.  Sept.     5  9,    32   „   Morg. 

Winter-  9,  99    2].  Dec.  11  „      69,  Nachts. 

Finsternisse« 

In  diesem  Jahre  finden  swei  Sonnen-  und  swei  Mond- 
Finsternisse  und  ausserdem  ein  Merkurdurchgang  statt. 
Die  erste  Sonnen-  und  einleite  Mondfinsterniss  und  zum 
Theii  der  Merkurdurchgang  \verden  in  unserer  Ge- 
gend  sichtbar  seyn.  Die  genauere  Bestimmung  von  die- 
sen ist  wie  folgt: 

Sonnenfinstemiss  am  6.  Mai  Anfang  9  U.  35  M.  Morg. 
Ejdde  llU.  36  M.  Mittag.  (Münchener  mittlere  Zeit). 
Grösse  2Vto  Zoll. 

Merkurdurchgang  am  8*  Mai.  Eintritt,  äussere  Berüh- 
rung 5  U.  4M.  Abends.  Eintritt,  innere  Berührung 
5  U.  8  M.  Abends.  98  Grad  östlich  vom  nördlich- 
sten Functe  der  Sonnenscheibe. 

Mondfinstemiss  am  13.  und  14.  November.  Anfang 
13.  Novb.  11  U.  57  M.  Nachts.  Ende  14.  Novb. 
3  U.  14  M.  Früh.    Grösse  loy^o  7.oll. 

Die  für  uns  unsichtbare  Mondfinsterniss  findet  am 
21.  Mai,  und  die  ims  unsichtbare  Sonnenfinstemiss 
am  30.  October  statt. 


Malendiev 

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Mittw. 
Donn. 
Freit. 
Samst. 

Sonnt, 

Moni, 

Dienst. 

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Freit. 

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Samst. 

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Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

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Neufahr, 
Makarius  A. 
Genovefa  J. 
Titus  B. 

E,  S.n.Chr.  Telesph. 
Heii,  3  Könige, 
Valentin  B. 
Erhard  B. 
Marceüin  B. 
Faul  i,  Einsiedler. 
Higinus  F. 

E   f.  Ernest  Abt. 
Hilarius. 
Felix  ▼.  Rola. 
Maurus  Abt. 
Maroellus.  F. 
Antonius  Abt. 
Remedius  B. 

JE7.  Sept,  Kanutus  K* 
Fab.  Sebast. 
Agnes  Jungf. 
Vincent.  M. 
Maria  Verm. 
Timoth.  B. 
Pauli  B. 

E  Sex,  Polycarp  B. 
Job.  Gbrysost. 
Karl  d.  Gr. 
Fr.  Sales. 
Adelgund.  Abf.  J. 
Petrus  Nol. 


Neujahr, 
Abel  Setb. 
Genovefa* 
Isabella. 

Sonnt, n,Chr,  Simon. 

Ersfhein.  ChrML 

Raimund. 

Erbard.  B. 

Martialis. 

Faul  Einsiedler. 

Mathilde. 

1  ^  lt.  Ep,   Reinbold. 

Hilarius. 

Felix. 

Maurus 

Marcellus. 

Anton  Einsiedler. 

Prisca. 

Sept,  Sara. 

Sebastian. 

Agnes. 

Vmcentius. 

Emerentia. 

Timotheus. 

Pauli  B. 

Sex,  Polycarpus. 

Chrysostomus. 

Karl  d.  Gr. 

Valerius. 

Adelgunde. 

Virguius. 


LetKtet  Viertel  am  I.  am  4  U.  8  M.  Abd. 
iNenmontl  am  8.  nm  7  U.  A9  M.   Frfifa. 
Mond-Ph  as.  <Krates  Viertel  am  15.  um  9  U.   37  M.   Früh. 

VoUmonil  am  23.  um  3  U.   7  M.  Nehm. 
LeUtes  Viertel  am  31.  um  2  U.  42  M.  Nachts. 

Sonnenaufgang  7  U.   53  M.  Untergang  4  V,  12  M. 
7  „     49   „  M  4    .,    3t 


Den   1. 

15. 


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VI 


1845 

Februar, 


Haien« 

für 
und 


Samst. 

Sonnt. 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

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Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

MittYv. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 
Mont. 
Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 


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281 


Ignatiuft  B, 

m,  Quinq,  M,  Uchtm* 

Blasius. 

Fastn.  Andr.  H. 

F.  Ascherm.  Agathe 

Dorothea  J. 

Romnaldus. 

Johann  v.  M. 

E*.  i  Invoc.  Appol. 
Scholast.  Wilh 
Enphrosina  J. 
F,  Eulalia. 
Jordanus.  Stephan. 
F.  Valentin  M. 
F.  Faustinus. 

E,  9  Retn,  Juliana. 

Donatas. 

Simeon. 

Mansuet. 

Eucharius. 

Eleonora  li. 

Fctri  Stuhlf. 

SOeuli.  Milburgis. 
Matthias. 
Walbursa  J. 
Mittef.  Mei^fat.  J. 
Leander.  Navig. 
Romanus. 


Brigitta. 

Estom,  Maria  Rein. 

Blasius. 

Fastn.  Veronilia. 

Ascherm.  Agatha. 

Dorothea. 

Richard. 

Salomon. 

i  tiw,  Busx-  «.  Bt0, 

Scholastika. 

Euphrosina. 

Quat.  Eulalia. 

Katharina. 

Valentin. 

Faustin. 

9  Rem,  Juliana. 

Constantia. 

Goncordia. 

Susanna. 

Eucharius. 

Eleonora. 

Petri  Stuhlf. 

8  Ovul,  Reinhard. 

Mathias  A. 

Viktor. 

Gottbilf. 

Leander. 

Oswald. 


! Neumond  am  6.  um  7  Uhr  22  M.  Abaikds.      I 
Erstes  Viertel  am  II.  am  5  U.  4«  M.  Frttb. 
Vollmond  am  22.  um  7  U.  33  M.  Frllh. 
Letzt  Tiert.  am  29.  um  11  U.  0  M.  Vormtg. 

Den   f.   Sonnenaufiffanf  7  U.  30  M.     Un<erg.  4  U.  59  M. 
1»    *5.  1«  7    tt     11   ff  fi        5  ti     19    tf 


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VII 


Sonnt, 

Mont. 

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Samst. 

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Mont. 

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Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt. 

Mont. 

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Mittw, 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt. 

Mont, 

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Donn. 

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Mont. 


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31 


Halendiep 

für 

F.  Suibertus. 


E»  4  läät,  Simplie, 

Kuneg.  Kais. 

Kasimims. 

Friederikus. 

Fridolin. 

Thom.  V.  Aquin.^ 

Johann  v.  G. 

Mi,  üJud,  Fransisca 

40  Mart.  Attalus 

Rosina. 

Gregor. 

Nicephorus. 

Mar.  7  Seh.  Mathild. 

Longimis. 

JB  6  Paims.  Herib. 
Gertraud. 
Narcissus  B. 
Joseph  N«  Ck, 
F.  Oründ.  Nieetas. 
F.  Charf.  Benedikt. 
F,  Chars.  Katharina. 

JB.  /j/.  Ost,  Fest  Vikt. 

Ost  Mont  Gabriel. 

Maria  Verkünd, 

Kastulus. 

Rnpertus. 

Guntram. 

Ludolph. 

E,  i  Quas.  Quirin. 
Balbina. 


Albin. 

M.4LäL  Sifttplicius. 

Kunigunda. 

Adrianus. 

Friedrich. 

Fridolin. 

Felicitas. 

Pfailemon. 

E,  «5  Jud.  40  Ritter. 

Alexander. 

Rosina. 

Gregor. 

Emestas. 

Zacharias. 

Christoph. 

E,  5Pai»ns,  Ueorl^t« 

Gertraud. 

An«elat. 

Joseph  N*  Ch. 

Grund.  Hubert. 

Charf.  Benedikt. 

Kasimir. 

E.  Ost«*/".  Eberhard. 

Osterm.    Gabriel. 

Maria  Verls.  Dism. 

Emanuel. 

Rupertus. 

Maichus. 

Eustachius« 

E.  i  QtiaSm  Guido. 
Traugott. 


INuMoni  am  8.  um  7  U.  2t   M.   Früh. 
Rrste«  Viertel  am  16.  um  2  U.  39  M.  Kcbt. 
Vollmond  am  23.  «m  9  U.  5  M.  Abend«. 
Leixtes  Viertel  am  30.   am  5  U.   47  M.  Abd. 
Den  1.  «onnenanfrang  6  U.  44  M.     Unterff.  »  U.  42  M. 
)•   15.  «•  6  91     16    it  »•         6    ,t       3  n 


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VIII 


Ayril. 


Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit 

Samst. 

Sonnt. 

Mont. 

Dienst. 

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Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt. 
Mont. 
Dienst. 
Mittw, 


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2 

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30 


Malender 

für 
und 


Hugo.  ß. 
Franz  v,  Paula. 
Rosamunda. 
Speef.  Isidorus. 

vincentius. 

E.  2  Miier,  Sixt. 

Epiphanius. 

Irenäus. 

Maria.  Kleov. 

Esechiel. 

Leo  I.  Papst. 

Zeno. 

E.  3  Jub»  Hermen« 

Tiburtius. 

Anastasia. 

Turibius. 

Rudolph. 

Eleutherius. 

Speerf.  Werner us. 

E.  4  Cant,  Sulpitius. 
Ansei  m. 
Lothar  Kajus. 
Adalbertus.  B. 
Georg.  M. 
Marcus  Ev. 
Hildegard. 

E  -5Ro0.'/-Woch,Ver, 
Vitalis.  Valeria. 
Robertus  Abt. 
Katharina  Scn. 


Theodora. 

Thcodosius. 

Rosimunda. 

Ambrosius. 

MaTimilianus. 

2  Mis,  Irenaus. 

Egesippus. 

Apollonia. 

Demetrius. 

Daniel. 

Julius. 

Eustachius. 

JS.  3  Jnh,  Patric. 

Tiburtius. 

Oljmpius. 

Aaron. 

Rudolph. 

Valerian. 

Hermogenes. 

E.  4r  Ca?it  Sulpit. 

Adolarius. 

Gustavina. 

Albert. 

Georg. 

Marcus. 

Kletus. 

E.  '5  Hog.  Anastas. 

Vitalis. 

Sibilla. 

Entropia. 


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! Neumond  «m  6.  um  8  U.  27.  M.  Abends. 
Rrtte«  Viertel  am  i4.  am  10  U.    10  M.  Abd. 
Vollmond  am  22.  am  7  U.  59  M.  Frah. 
Letxtei  Viertel  am  29.  nm  12  U.  6  M.  Nachte. 

Den  1     Sonnenaofgang  $  U.  41   M.      Unterg.  6  U.   27  M. 

„    15.  tt  5    „    13  »»  it         6  tt     48   •! 


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IX 


Hai. 


Kalender 

für 


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J}onn, 
Freit. 
Samst. 

Sonnt, 

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Donn. 

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Samst. 


Sonnt. 

Mont. 

Dienst. 

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Donn. 

Freit 

Samst. 

Sonnt. 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donu. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 


I 

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2?; 

28, 
29 1 
30 

3l! 


Hiiumelf.  Chr,  Jak. 
Athanasius  B. 
Heil,  t  Erüncl. 

K.6RX.  Monih.  Fl. 
Pius.  V.  P, 
Johann  Lat. 
Stanislaiis. 
Michael  Ersch. 
Gregor  Kax. 
JP^  Antonius. 

£.  M.  Pfintfstf.  Mam. 

Pfingstm-  Pankr. 

Servatius  ti. 

F.  Qusit,  Bonifae. 

Sophia  J.  M. 

F.  Joh.  V.  Neporauk 

F.  Possidius. 

E.ihLDreif.S.Fe\i:L. 

Petrus.   Cöl. 

Bernardinus. 

Konstantin. 

Front.  Fest.  Helena. 

Desiderius. 

Johanna. 

E.  2  Urbanus  P. 

Philipp. 

Beda  K.  L. 

Germanus. 

Theodosia. 

UeriG-Jesu-F.  Felix 

Petronella. 


C/i.lfiiMf.  Ph.  u.Jak. 

Sigmund. 

t  Erfindung. 

E.  6  Ex.  Florian. 

GottHard. 

Dietrich. 

Gottfried. 

Stanislaus. 

Hiob. 

Viktor. 

Pfingstf,  Adolph. 
I^nffstm.  Pancrat. 
Servatius.  B. 
Quat.  Christian. 
Sophia. 
Peregrinus. 
Eubertus. 

Trtn.  F.  Liborius. 

Potentian. 

Athanasius. 

Prudens. 

Helena. 

Desiderius. 

Esther. 

E,  1  n.  Trin.  ürban. 

Beda. 

Lucian. 

Wilhelm. 

Christiana. 

Wigand. 

Petronella. 


I 


Mond-Phas. 


INenmon«!  am  6.   um  10  U.  44  M.  FrAh. 
Krites  VieHel  im  14.  nm  2  U.  55  M.  Nehm. 
Yollmonil  am  21.   um  4   l).   45  M.  Nehm. 
lAitztf  VieHel  am  28.  um  7  ü.   12  M-   Frflh. 

Den  1.  Sonnenanfgan;  4  U.   44  M.     Dnter;.  7  U.   11  M. 


15. 


24 


SonnenfinatemiM  am  6.     Merknrdurehgang  am  8. 


29 


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K-aleiider 

für 

MimiHoHHm^  und  i^r^fe#ifmtf «*•• 


1845. 
JuHi* 


Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Miltw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt. 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst« 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst- 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst, 

Sonnt, 
Mont. 


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30 


E.  8,   Nikod.  M. 
Erasmus  B.  M. 
Klotildis.  H. 
Optatus  B. 
Bonifacius. 
Norbert  B. 
Bobert. 

K.  4,  Medardus. 
Primus,  u.  Felix. 
Margaret  ha.  K. 
Barnabas. 
Jobann  Fac. 
Anton  T.  Padua. 
Basilius» 

E,  .5.  Vilus, 

Benno  St,  u,  L.-^Pat 

Adolpbus. 
Marcellian. 
Gervasius. 
Silverius  P. 
Aloisius  Gonz. 

E,  6    AcLatius  M. 


23   F.  Edeltraud. 


Joh,   der  Tauf  er. 
Prosper  B. 
Johann  und  Paul. 
Ladislaus  K. 
F.  Leo  II.  P. 

E,  7.  Peter  u,  Paul, 
Pauli  Gedächt. 


9.  n,  Trin.  Nikod. 

Marquard. 

Erasmus. 

Carpasius. 

Bonifacius. 

Benignus. 

Lucretia. 

S,  n.  Trin»  Medard. 

Primus. 

Onuphrius. 

Barnabas. 

Basilides. 

Tobias. 

Antonia. 

4,  n,  Ti\  Vitus. 

Justina, 

Volkmar. 

Arnolf. 

Gervasius. 

Silverius. 

Albanus. 

.5.  n.  Tr,  Acliatius. 

Basilius. 

Johann  der  Taufer. 

Eulogius. 

Jeremias. 

Philippina. 

Josua. 

6*.  «.Tr.Pet  u.Paul. 
Pauli  Gedacht. 


! Neumond  am  5.  am  1  U.  54  M.   NachU. 
Erste«  Yieriel  am  13.  am  4  V.  3Ü  M.  Früh. 
Vollmond  am  20.   um  12  U.    5  M.   NachU. 
Letzte«  Viertel  am  26.   um  4  U.  13  M.  Nehm. 

Den    f.  Sonnenaafyang  am  4   U.   8  M.     Untory.   7  U.   48  M. 
»♦   15«  »»  »»    4    »»    1    it  n         7  f,     59 


»« 


XI 


HLaleiider 

für 


Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt» 
Moni. 
Dienst. 


1 
2 
3 
4 
o 

6 

7 
8 


Theqbald. 
Maria  Heims. 
Eulogius.  M, 
Udalrikus  B. 
Domitius. 

R.  S,  Isaias  Pr. 
Wiiibaldus.  B. 
Kilianua  B. 

Theobald. 
Maria  Heims. 
Cornelius. 
Ulrich. 
Charlotte. 

7.  n,  3V.  Esaias. 

Wilibald. 

Miiianus. 

GefßurUfest  Ihrer  Majestät  der  Königin. 


Mittw. 

9 

Cyrillus  B. 

Gottlob. 

Donn. 

10 

AmaUa  J. 

Jakobina. 

Freit. 

11 

Pius  I.  Papst. 

Pius. 

Samst. 

12 

Job.  Gualbert. 

Heinrich. 

Sonnt, 

13 

JS7.  9,  Eugenius  B. 

8,  n,  Tr.  Margar. 

Mont. 

14 

fionavent. 

Bonaventura. 

Dient. 

15 

Heinrich  K. 

Apostel  Theil. 

Mittw. 

16 

Reinald. 

Buth. 

Donn. 

17 

Alexius. 

Alexius. 

Freit. 

18 

Friederikus.  B. 

Mater  nus. 

Samst. 

19 

Vincent  v.  P. 

Rufina. 

Sonnt. 

20 

JB.  iO.  Scapulf.   M. 

.9.  n.  Tr.  Elias. 

Mont. 

21 

Daniel. 

Praxedes. 

Dienst. 

22 

Maria  Magd. 

Magdalena. 

Mittw. 

23 

Liborius. 

AppoUinarius. 
Christina. 

Donn. 

24 

Christina.   J. 

Freit. 

25 

Jakobus  Apost. 

Jakob. 

Samst. 

26 

Anna  Maria. 

Anna. 

Sonnt. 

27 

E.  ii.  Pantaleon. 

iO.  n.  Tr.  Martha. 

Mont- 

28 

Innocent.  Nazar. 

Pantaleon. 

Dienst. 

29 

Martha  J. 

Beatrix. 

Mittw. 

30 

Abd.  u.  Sen. 

Abdon. 

Donn. 

31 

Ignatius  Loj. 

Trasibil. 

! Neumond  am  4.  um  5  U.   16  M.  Schm 
Erstes  Viertel  am   12.   um    3   U.  9  M.  Nehm. 
Vollmoiul  am  19.  um  6  U.   49  M.   FrAli . 
LeUtes  Viertel  am  26.   um   4  U.   7  M.   Fnlh. 

Den  1.   Sonnenaufgang  4  U.   3  M.      Unterg.   8  U.   2  M. 
»»  15.  «I  4    ji   16  it  «t         7  ])   54  ), 


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» 


Kalender 

für 


Freit. 
Samst^ 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Saiust. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw, 

Dona. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Namens 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 


ll  Petri  Ketlenf. 
21  Gundekar.  Alpb. 

3  E,1S  Port,  Abi.  Aug. 

4  Dominik. 

5  Mar,  Scb.  Oswald. 

6  Verklär.  Christi. 

7  Afra.  Cajet. 

8  Cjriacus  M. 

9  Romanus. 

10  JE»  id.  Laurentius, 

11  Susanna  J. 

12  Clara. 

13  Hassianus. 

14  F.  Eusebius  P. 

15  Maria  Himmelfahrt, 

16  Rochus. 

17  E,  .i4,  Liber.  M, 

18  Joacb.  Helena  K. 

19  Sebaldus, 

20  Rernbard. 

21  Job.   V.  Cham. 

22  Pbilibert  M. 

23  Philipp.  B. 

24  E.  i''y,  Bartholom, 

25  Ludwig  K. 

-  und  Geburtsfest  Seiner 
26 

27 
28 
29 
30 
31 


Samuel. 
Gebhard.  B. 
Augustin.  Adel. 
Job.  Entbaupt. 
Rosa  V.  Lima. 

E,  iß.  Svhut%engelf. 


Petri  Hettenf. 
Gustav. 

H,n.  Tr,  August. 

Dominik. 

Oswald. 

Verkl.  Christ. 

Donatus.  - 

Cyriacus. 

Erikus. 

19,  n,  Tr,  Lorenz. 

Hermann. 

Clara. 

Hypolitus. 

Eusebius, 

Maria  Himmelf. 

Isaak. 

iS,  n,'Tr^  Augusta. 

Agapitus. 

Sebald. 

Bernhard. 

Hartwig. 

Symphorius. 

Zach  aus, 

Bartholomäus. 

Ludwig. 

Majestät  des  Königs,  | 

Samuel. 

Gebhard, 

Augnstin. 

Job.  Entbaupt. 

Rebecca. 

Paulinus. 


! Neumond  am  3.   om  8  U.   11.  M.  FrAh.  j 

Knite«  Viertel  am  10.  um  11  U.  27  M.  Ncbl.  j 
Vollmond  am  17.  am  2  U.  3  Af.  Nachm.  j 
Letztes  Viertel  am  24.  um  7  U.    14  M.  Abd.  j 

Stenisclinuppen-Näch(e  vom   10.   bis    12. 
Den   1.   Sonnenaufgang  4  U.    36  M.      Unterg.  7  TJ.  36  AT. 
»»   15.  «,  4    ,1    55   «f  ,y        7    t(    12    %t 


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xm 


lfm. 

Septemker, 


Kalender 

für 
und 


Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn, 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Moni, 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst, 

Sonnt, 

Mont, 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst* 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 


1 
2 
3 
4 
5 
6 

7 
8 
9 
10 
11 
12 
13 

14 
15 
16 
17 
IS 
19 
20 

21 
22 
23 
24 
25 
26 
27 

28 
29 

30 


Aegidius. 
Stephan  K. 
Seraph  ia. 
Bosaiia  J. 
Laurent.  Justin« 
Magnus. 

E»  17,  Regina  J.  M. 
Maria  Geb. 
Korbinian. 
Nikolaus. 
Aemilianus.  B. 
Guido.  Silyin. 
Tobias. 

JB.fS.  ilfar.A'.  fErb. 

Nikodemus. 

Cornelius. 

F.  Quat.  Lambert. 

Thomas  t.  Villan. 

F,  Januarius. 

F,  Eustachius. 

E,  19,  Matth.  Ap. 
Mauritius. 
Thekla  J,    Linus. 
Gerhard. 

Kleophas.  J.  Chr. 
Justina  J.  M. 
Kos.  u.  Dam. 

E,  90,  Wenseslaus. 
Michael.  Erseng. 
Hieronymus. 


'  Aegidius. 
I  Absolon. 

Mansuetus. 

Moses. 

Flerkules. 

Magnus. 

16,  fi.  Tr.  Regina. 
Maria  Geburt. 
Gorgonius. 
JodoK. 
Protus. 
Sjrus. 

Amatus. 

17,  n.  Tr,  f  Erb. 

Nikodemus. 
Euphemia. 

¥uat.  Lambert, 
itus. 
Mikleta. 
Fausta. 

18,  n,Tr,  Mathüus. 
Mauritius. 
Thekla. 
Gerhard. 
Kleof)has. 
Gyprian. 
Kosmas   und  Dam. 

19,  n,  Tr,  Weniesl. 
Michael. 
Hieronymus. 


i Neumond  am  1.  um  10  U.  21   M.   Abendg. 
ErttcB  Tfertel  am  9.    am  6  U.    11   M.  FrAb. 
Vollmond  am  15.  am  11  U.  0  V.  NaebC«. 
Let«t.  Viert,  am  23.  nm  1  ü.   13  M.  Nachm. 

Den  1.  SonneMolfanf  5  U.  18  M.     Unter«.  6  U.  41  M. 
1«  15.  ,1  5    „    37  99  it        6    »    1*  »» 


tft^ 


XIV 


1 


Oktober, 


Kyilender 

für 


Miltw. 
Donn. 
Freit. 
Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst 

Sonnt, 
Mont. 
Dienst. 
Mittw. 


1 
2 

3 

4 

5 
6 
7 
8 
9 
10 
11 

12 
13 
14 


Kcmigius. 
Leodecar.   B. 
Kandiaus  M. 
Fninzisk.  Scr. 

je.   2t.  Rosenkrf, 
Bruno. 
Marlfus  P. 
Brigitta. 
Dyonisius  B. 
Franz  Borgias. 
Germanus. 

IE,  22.  Maximil, 
Eduard  K. 
Hallistus  F. 


Reinigius. 
Johanna. 
Jaifus. 
Franzislius. 

20,  n,  jy,   Krntef, 

Friedrilta. 

Amalia. 

Felagius. 

D^onisius. 

Gideon. 

Burkhard 

2t,  n.  Tt\  Maximil. 
Koloman. 
Kalixtus. 
Theresia.  Hedw. 


Donn. 
Freit. 
Samst. 

Sonnt. 

Mont* 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt. 

Mont. 

Dienst* 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 


151  Theresia. 
NatHensfest  Ihrer  Majestät  der  Königin. 


16,  Gallus  Abt. 

17,  Hedwig.  Herz. 

18 


Lukas  £v. 

19  JB.  2S.  Kirchwf.  Pet. 

20  Wendelin. 

21  Ursula  J. 

22  Kordula. 

23  Johann.  Cap. 

24  Raphael  Erz. 

25  Krispinus. 

26  E,  24,  Evaristus. 

27  Sabina  J. 

28  Sim.  und  Jud.  A. 

29  Narcissus. 

30  Serapion.  B. 

31  F.  Wolf  gang. 


Gallus. 

Florentia. 

Lukas. 

22.  n.  Tr.  Ferdin. 

Wendelin, 

Ursula. 

Kordula. 

Severinus. 

Salomc. 

Wilhelmine. 

2S.  n,  Tr.  Amand. 

Sabina. 

Simon  und  Jud, 

Narcissus. 

Hartmann. 

Artemius. 


! Neumond  am  i,  um  11  U.  45  M.  Yormtg. 
Entes  Viertel  am  8    um  12  U.  17  M.  Mtg, 
Vollmond  am  15.  um  10  U.   43  M.  Vormtg. 
Letzte»  Viertel  am  23.   um  9  U.  1  M.  Frflh. 
Neumond  am  31.   um  12  V.  1S8  IMf.  Naehti. 
Den  1.   Sonnenaufgang  6  U.  2  M.     Unterg.   5  U.    35  M. 


„  15. 


»» 


6    .»  20  „ 


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5    „    11   „ 


XV 


Malender 

für 


Nweanber^ 


Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt. 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 

Sonnt, 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn, 

Freit. 

Samts. 

Sonnt. 

Mont. 

Dienst. 

Mittw. 

Donn. 

Freit. 

Samst. 


Ij  Allet*  Heiligen, 

2  JK.  1.5.  Fustus. 

3  Aller  Seelen.  Ged. 

4  Carolus  B. 
5|  Zacbarias. 

6:  Leonhard.  Eins, 


Sonnt   130 


7 

8 

9 
0 
l 
2 
3 
4 
5 

6 
7 
8 
9 
20 
21 
22 

23 
24 
25 
26 
27 
28 
29 


Engelbert  US. 
Godefrid. 

JR.  96,  Theodorus, 
Andreas. 
Martinus  fi. 
Martinus  P. 
Stanislaus  Kostka. 
Albertus  d.  G. 
Leopold.  Eugen. 

E,  97,  Edmund 
Gregor  Th.  Hugo. 
Otto  Abt.  Anian. 
Elisabeth. 
Korbinian. 
Maria  Opfer. 
Gäcilia  J. 

JE.  98,  Klemens. 

Johann  y.  Kr. 

Katharina. 

Conradus« 

Virgilius. 

Crescentia  M. 

Saturnius. 

E,l»Adi?  Andr.  Ap* 


Aller  Heiligen. 

94,n.Tr.Hef,F,  A.S. 

Gottlieb. 

Emerich. 

Blandina. 

Leonhard. 

Er  d  mann. 

4  gekr.  Ritter. 

95,  n,  Tr.  Theod. 
Probus. 
Martin. 

Jonas. 
Briccius. 
Levinus. 
Leopold. 

96,  n,  Tr,  Ottmar. 

Hugo. 

Otto. 

Elisabeth. 

Emilie. 

Maria  Opfer. 

Gäcilia. 

97,  n.  Tr.    Klemens. 
Cr  \  sog. 
Katharina. 
Conrad. 
Liebmund. 
Günther. 

Noah. 

i.  Adv,  Andreas. 


^Ent«i  Viertel  am  6.   um  7  V.   1  M.  Abends. 
Ma     /1    Ttl^ac  )yoUmon<l  am  14.  nm  1  U.  41  M.  Xachti. 
JTl  O  n  a  -  r  ft  a  s.  U^^^^^^  Viettel  am  22.  um  5  U.   12  M.   Frttk. 

(Neamonfi  «m  29.  um  12  U.   2S  M.  MitUg*. 
Stemselmup. -Nächte  yom  11. 'bi«  13.    Mondifinttern.  am  13  u.  14. 
Den  1.   Sonnenaofgang   6  V.  46  M.     Unterg.  4  U.  40  M. 
•1  15.  •«  7    »t       9  it  t»  4   )f    *l 


>» 


XVI 


® 


i84rK 

Kalender 

für 

De%emöer, 

MmiM^MMm^  ttnd  JRrmi^minwUew^ 

Mont. 

i    1 

Eligius. 

Longinus. 

Dienst. 

2 

Bibiana. 

Aurelia. 

Miltw. 

3 !  F,  Franz.  Xav. 

Kassiamis. 

Donn. 

4 

ßarbara. 

Barbara. 

Freit. 

5 

K  Sabbas. 

Abigail. 

Samst. 

6 

Nikolaus  B. 

Kikolaus. 

Sonnt,  f 

7 

E,  2,  Adv,  Ambros.  ■ 

9,   Adr.  Agatbon. 

Mont 

8 

Maria  Empfang, 

Maria  Empf. 

Dienst. 

9 

Leokadia. 

Joachim. 

Mittw. 

10 

F»   Mclchiades« 

Judith. 

Donn. 

11 

Damasius.   F. 

Damasius. 

Freit. 

12 

F,  Bertbold.  Dion. 

Epimachus. 

Samst. 

13  Lucia. 

Lucia. 

Sonnt, 

14 

JB.  3.  Adv.  Agnellus. 

3.  Adv.  Nicasius. 

Mont. 

15 

Valerian. 

Ignatius. 

Dienst. 

16 

Adelheid. 

Ananias. 

Miltw. 

17 

F,  Quat,   Lazarus. 
Wunibald. 

Ouat.  Lazarus. 
Wunibald. 

Donn. 

18 

Freit* 

19 

jP.  Nemesius. 

Abraham. 

Samst.  120 

F.  Christian. 

Ammon. 

Somit, 

21 

F.  4.  Adv,  Thomas. 

4,  Adv,  Thomas. 

Mont. 

22 

Demetrius. 

Beata. 

Dienst. 

23 

Viktoria. 

Dagobert. 

Mittw. 

24 

F.  Adam  u.  Eva. 

Adam  u.  Eva. 

Donn. 

25 

Heil.   Christtag. 

Heil.  Christtag. 

Freit, 

26 

Stephan  Er%m, 

Stephan, 

Samst» 

27 

Johann  £v. 

Johann  Ev. 

Sonnt. 

28 

JB.  S.n,Chr.  Unsch.K. 

Unschuld.  Kind. 

Mont. 

29 

Thomas. 

S.  nach  Christtag. 

Dienst. 

30  David  K. 

David. 

Mittw. 

31  Sylvester.  K. 

Gottlob. 

! Erstes  Viertel  um  6.  om  3  U.  39  M.   FrUh. 
yollmenii  am  13.  um  7  U.  29  M.  Abends. 
Letztes  Viertel  am  22.  um  12  U.   14  M.  Nchts. 
NeumniMl  am   28.  um  li  U.  39  M.  Nachts. 

Den   1.   Sonnenaufiransf  7  U.   34   M.     Unter;.    4  U.  7  M. 


,,  15. 


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4    „    4    „ 


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Sltennsen  4mw  k.  AluiAenUe  der 


Die  Classen-Sitsungen  wtrSem.  an  den  Samstagen 
gehalten,  und  «war,  wenn  nicht  besondere  Bestimmung 
erfolgt,  in  unten  folgender  Ordnung*  Die  allgemeinen 
Sitzungen  der  Gesammt  -  Akademie ,  welche  gemeiniglich 
am  vierten  Samstag  des  Monats  fallen,  werden  angesagt. 

Den    4.  Januar    Siteimg     der      I  Glasse. 


M 

11. 

« 

« 

»» 

II. 

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18. 

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III. 

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1. 

Februar 

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1» 

1. 

W 

»1 

8. 

>» 

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II. 

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»9 

15. 

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III. 

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1. 

März 

»» 

1» 

I. 

»1 

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8. 

1» 

»j 

»1 

II. 

1» 

97 

15. 

»» 

»» 

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111. 

>1 

Den  28.  Märe  öffentliche  Sitzung  zui*  86sten  Feier  der 
Stiftung  der  k.  Akademie  der  Wissenschaften. 
Den    5.    April    Sitzung      der      L  Classe. 


»♦ 

12. 

9» 

99 

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II. 

99 

99 

19 

99 

99 

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III. 

99 

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3. 

Mai 

9> 

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1. 

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10. 

»9 

9» 

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II. 

99 

99 

17. 

»9 

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99 

III. 

99 

99 

7. 

Juni 

99 

9> 

I. 

>9 

»9 

14. 

9» 

9« 

99 

11. 

99 

9» 

21. 

99 

99 

99 

IlL 

99 

XVllI 

Den    5.       Juli       Sitzung      der      I.  Glassc 

71     »2.         j^  9j  ff       11.       )> 

»»     *^'         »»  »>  »»     *'*•       1» 

2.  August  „  „        I.       „ 

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>»     »ß-         »»  »>  »?     •**•       »» 

Den  28.   August  «HPnHllche  SiHning   cur  V^tte\er  des 

allerhöchsten  NaauMdKoMn  Sr,  M«).  des  Königs. 
September  und  October  Ferien  der  Akademie. 
Den    8.  NoTember  Sheung  der      L   Classe 


M 

15. 

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II. 

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III. 

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Personalst  and 


der 


königlich  bayerischen 


Akademie   der   Tl^issensehafteii« 


2* 


Fl*«  teet  •  r  t 

Seine    Majestät    der    König, 


Administration. 

V  erstand: 

Herr  Freyberg"  Eisenberg ,  Max  Proc.  Freiherr  von,  K. 
Kämm. ,  Commenrhur  des  St.  Oeorgs-Ord. ,  Ritter  des 
K.  Verd.-Ordens  der  B.  Krone ,  d.  K.  Dä'n.  Danebrog- 
Ordena,  K.  Staatsrath  im  ord.  Dienste  und  Vorstand 
d.  Reichs -Archivs. 

Classen-Secretare: 
Philosoph  isch'philolog.  Classe, 

Hr.  Thiersch,  Friedr.,  Dr.  d.  Phil,  und  Theologie,  K. 
Uofrath  u.  Mitglied  des  obersten  Kirchen-  und  Schul- 
rathes.  Bitter  d.  Verd.-Ord.  vom  heil  Michael,  €om- 
roandeur  des  K.  Griech.  £rlöser>Ordens ,  Ritter  des 
K.  Preuss.  rothen  Adler-Ord.  IIL  Classe  und  d.  K.  Belg. 
Leop..Ord.,  Mitglied  d.  K.  Akad.  d.  Wissensch.  su 
8t.  Petersburg,  Berlin  u.  Neapel,  so  wie  der  K.  So- 
cietät  der  Wissenschaften  zu  Göttingen,  Gonserv.  des 
K.  Antiqua riums ,  ord.  öifentl.  Prof.  d.  Philologie  und 
Vorstand  des  philolog.  Seminariums  an  der  K.  Ludw. 
Max.  Universität. 

Mathematisch'physiliaU  Classe» 
Hr.  Martins,  Carl  Friedr.  Phil.  v. ,  Dr.  d.  Philos. ,  Med. 
und  Chirurgie,  Ritter  des  Verdienst  -  Ordens  der  B. 
Krone,  des  K.  schwed  Nordstern-Ord. ,  d.  K.  Brasil. 
Ord.  V.  Südkreuz,  d.  K.  Sachs.  Civil-Verd..Ord. ,  d. 
K.  Dänisch.  Ord.  v.  Danebrog  und  des  K.  Portugies. 
Ordens  de  Nossa  Senhora  von  Villa  Vi^osa,  urstcr 
Gonservator  des  botanischen  Gartens,  und  ordentlicher 
öffentl.  Professor   der  Botanik  an   der  K.  Ludw.  Max- 


22 

Universität,  Praeses  der  K.  B.  botaa.  Gesellschaft  in 
Begensburg,  AdjiiHiQl  de«  Hais«  Ahi^.  d.  Naturforscher, 
correspondirendes  oder  ordentl.  Mitgl.  des  Instituts 
von  Franhfeich  (Aliad.  d.  Wissensch.) ,  der  Akademien 
d.  Wissensch.  zu  Berlin,  dt.  Petersburg,  Stockholm, 
Padua,  Brüssel,  Lissabon,  Madrid,  der  Ahad.  der 
Med.  in  Paris  und  St.  Petersburg,  d.  Ges.  d.  W*  in 
Kopenhagen  ,  Harlem ,  Moskau ,  Philadelphia  ,  der 
Koyal  Söc. ,  der  Linneisichen  u.  der  K.  gcogr.  Gesell- 
schaft in  London,  der  R.  K.  Gesellsch.  der  Aerste  in 
Wien,  des  K.  Instituto  BSst.  Geogr.  in  Bio  de  Janeiro  etc. 

JJistorische  Classe, 

Hr.  Stichaner^  Joseph  v. ,  kgl.  Staatsrath  im  ordentl. 
Dienste,  GrosSkreuz  des  Verdienst  -  Ord.  der  Bayer. 
Krone,  Grossoffizier  der  Franz.  Ehrenlegion ,  Inhaber 
des  Ehrenkreuzes  des  Ludwigsordens,  ordentliches  Mit- 
glied der  Akademie  der  Wissenschaften,  —  Mitglied 
des  GeneraKGömite;  des  landwirthschaftl.  Vereines  von 
Bayern,—  der  historischen  Vereine  zu  Ansbach,  Würz- 
bufg,  Augsburg  und  Oberffanken  —  des  historischen 
Vereines  für  Niedersachsen,  —  der  deutschen  Gesell- 
schaft £u  Leipzig,  *^  desnas^auiscben  Vei^cines  ftir  AI- 
terthikmskunde  va  Wiesbaden,  —  der  Sinsheimer  Ge- 
sellschaft fiir  Erforschung  vaterländischer  Denkmale 
der  Alterthumsgesellsehaft  zu  Kopenhagen,  des  poly- 
technischen Vereins  von  Bayern,  —  der  Gartenbauge- 
sellschaft zu  Fräuendorf  et c.  ^  der  Soci^e  d^encoura- 
gement  pour  Tindustrie  nationale  zu  Paris  und  der 
landwirtfas^^faAftlicben  Vereine  Ka  Moskau,  Darmstadt 
*—  d«s  Industrie  «^  und  Culturvereivts  zu  Nürnberg,  — 
der  K«  B.  botanischen  Gesellschaft  zu  Begensburg  ect. 
Jttitgliedund  Elrtrenmitglied,  Erster  Bürger  von; Speyer. 

Ganzlet. 

Aotuar  «md  Registratori  Hr.  Jos.  Bonav.  Pi^el. 

1  CaHzlvfgebtilfo. 

Diener:  Johann  Oer%abeck, 


€  ^  s  »  •. 
Gatte-  waA  AechiHui^sfuhrers  Hr.  Jos.  Boasv.  Protei» 

Ordentliche  Mitglieder. 

(NwA  der  Z«U  4«  Aiifii«fcaie:) 
PkUotophisck^pkitoteffUcke  CtasMe. 

Hr.  Wismayr^  Joa.  (1803),  des  B.  Bayer.  Verd.Ordens 
V.  hl.  Mkhael  und  des  OrossherKogl.  Hessischen  Lud^ 
▼vigtMrdens  L  Classe  {(itter)  Mitglied  dfr  Aliadewien 
SU  £rfur^  Florvne,  Arexeo  i&od  Padua,  G^rretpond. 
Mitgid«  d.  gelehrt.  Gese)lscb.  zu  Jena  u.  Frankfurt  ftc. 

Hr,  JÜiethaitmier ^  Friedr.  Inunan.  v.  (1B08>,  Dr.  d.  PUi» 
losophie  und  Theologie,  ^Kitter  d.  Verd*-Ord.  d.  B. 
Hrone  und  des  Ordens  der  würtemb.  Krone  9  K.  Ober- 
consistori  alrath . 

Hr.  Thierschj  Friedr.  (Adjunkt  1811.  ord.  Mitglied  1815, 
s.  Glassen-Secretäre). 

Hr.  Scitf/teller,  Joh.  Andr.  (1824aus8erord.,  1829  ordentl.), 
Dr.  der  Philosophie ,  Unterbibliotbelcar  an  der  H.  Hof. 
und  StaatsbibKotbek ,  der  K.  Akad.  der  Wissenscb.  zu 
Berlin,  der  K.  Gesellschaft  Air  nord.  Alterthumshunde 
eu  Gopenbagon,  der  oberlausitzsch.  Gesellsch.  der 
Wissensch.  eu  GörlitK  und  and.  Gelehrten. Vereine  cor- 
resp.  Mitglied. 

Hr.  Beisseräe^  Sulpis  (1830)9  I>i*-  d.  Philosophie,  Ehren- 
Mitglied  d.  K.  B.  Akad.  d.  bild.  Künste  in  München, 
corresp.  Mitglied  des  Franz.  Instituts  (Akad.  d.  schö- 
nen  Knnste),  Ehrenmitglied  d.  Akademie  von  S.  Luca 
in  Bom  und  der  K.  B.  Akademie  der  bildenden  Kün- 
ste in  Wien ,  Mitglied  mehrerer  gelehrten  Gesetlschaf- 
ten ,  Bitter  d.  Verdienst-Ordens  v.  hl.  Michael  und  des 
K.  Preuss.  rothen  Adler-Ordens  III.  Glassc. 

Hr.  Klenre^  Leo  v.  (1821),  K.  Kifmmerer,  wirkl.  Gehei- 
mer Bath  u.  Hofbau-Tntendant,  Bitter  des  Vcrd.-Ord. 
der  B.  Kröne,  Bitter  des  K.  Sachs.  Falken-Ord.,  und 
der  H.  Franz.  Ehrenlegion,  Gommand.^  des  K.  HannÖT. 


24 

Guelfen-  und  d.  H.  Dan.  Danebrog- Ordens»  des  H. 
Griechischen  Erlö8er«0rd.  und  des  6roBsh«rs.  Bad. 
Ordens  vom  Zähringer  Löwen,  des  Kais.  Buss.  St. 
Wladimir-Ord.  III.  Glasse»  des  St  AnnaOrd.  II.  Glasse 
und  des  St.  Stanislaiis-Ordtns  I.  Glasse  Bitter,  Mit- 
l^ied  yieler  Akad.  etc. 

Hr.  Streber y  Franc  (1834),  Dr.  d.  Philosophie,  Gonser- 
vator  des  K.  Münsliabinets ,  und  ordentl.  öffentlicher 
Professor  der  Archäologie  an  der  K.  Ludw.  Max.  Uni- 
versität. 

Hr.  Müller^  Mark.  Jos.  (1838  ausserord. ,  1841  ordentl), 
ausserordentl.  Professor  der  oriental.  Sprachen  an  der 
Ludw.  Max.  Universität,  Mitglied  der  asiatischen  Ge- 
sellschaft in  Paris. 

Hr.  Fröhlich  y  Joh.  y.  Gott  (1842),  Bector  des  alten 
Gymnasiums  9  Bitter  des  Verdienst-Ord.  v.  hl.  Michael. 

Hr.  Massfuann^  Hanns  Ferd.  (1842)«  Dr.  philos.,  ord. 
öffentl.  Professor  der  altern  deutschen  Sprache  u.  Li- 
teratur an  der  K.  Ludw.  Max.  Universität,  Mitglied 
der  bayer.  historischen  Vereine  eu  ^München ,  Begens- 
bürg,  Bamberg  etc.,  des  Hennebergischen  alterthums- 
forschenden  Vereines  eu  Meiningen,  der  Gesellschaft 
für  Pommerische  Geschichte  und  Alterthumskunde  au 
Stettin,  der  deutschen  Gesellschaft  für  Erforschung 
deutscher  Sprache  und  Altertbümer  ku  Leipzig,  der 
Berlinischen  Gesellschaft  und  des  Frankfurter  Gelehr- 
tenvereins  für  deutsche  Sprache,  der  K.  Gesellschaft 
für  nordische  Alterthümer  zu  Kopenhagen,  der  histo- 
risch-theologischen Gesellschaft  su  Leipzig,  der  Mat- 
chappy  dec  neederland.  Letternhuude  zu  Lcyden,  der 
Societ^  d*education  zu  Lyon,  der  Societas  medicorum 
et  naturae  scrutatorum  in  Moldavia  zu  Jassy,  des  poly- 
techn»  und  landwirthschaftl.  Vereins  zu  München  etc. 

Hr.  WindischmanUf  Friedr.   (1842)«  Dr.   der  Theologie 


25 

und  Phik>8opKie,  Dowieapitular ,   ersbischöil.  Pöniten- 
tiar  und  geistl.  Rath.     . 

MathematUch  •  php9ikalisehe  Ciasse, 

Hr.  Vogel ^  Heinr.  Aug.,  (181 6),  Dr.  derPbilod.  u.  Med.« 
Gonaervator  des  chemiacben  Laboratoriums  und  or- 
dentl.  öffenll.  Prof.  der  Gbemie  an  der  H.  Ludvr.  Max. 
UnWersitat,  Mitglied  d.  K.  Societat  der  Wissensch.  su 
Göttingen,  d.  Akad.  Royaie  de  Medecine  in  Paris «  der 
Kais.  Leop. .  Garolinisohen  AJiad.  der  Naturforsoher, 
d.  Akad.  d.  WJssenseh.  su  Rouen^  der  Societe  philo- 
matiqye  in  Paris,  der  medicinisch- botanisch.  Gesell- 
schaft in  London,  so  wie  £breiiniitgl.  des  Vereins  aur 
Beförderung  des  Gewerbsfleisses  in  Berlin. 

Hr.  Martins  y  GarlFr.Pbil.  v.,  ( 18]  6  Adjunct,  ord.  1820)9 
(aiefae  Glassen^Seoretäre.) 

Hr.  Fuchs  y  Job.  Nep.  (1823),  Dr.  Philos.  u.  Medicin, 
Ritter  d.  K.  B.  Verd-Ord.  v.  hl.  Mich,  und  Ritter  des 
K.  Preuss.  rothen  Adler-Ord.  IIL  Glasse,  K.  Ober- 
Berg  u.  Sälinen-Rath,  Gonservator  d.  mineralog.  Samm- 
lung des  Staats,  ord.  öffentl.  Profe.ssor  der  Mineralogie 
an  der  K.  Ludw.  Max.  Universität,  Mitglied  des  Ober- 
Medizinal-Auaschusses  und  des  obersten  Kirchen-  und 
Schulrathes  im  Ministerium  des  Innern,  corresp.  Mit- 
glied der  Wissenschaften  su  Berlin  und  Mitglied  meh- 
rerer anderer  gelehrten  Gesellsch.  und  Vereine. 

Hr.  Schubert,  Gott  hilf  Heinr.  ▼.  (1827),  Dr.  d.  Philoso- 
phie,  Ritter  d.  Verd.-Ord.  d.  B.  Krone,  d.  K.  Griech. 
Erlöser-Ord.  und  des  Hersogl.  Sachs.  Ernestinischen 
Hausordens,  K*  Hofrath,  Gonservator  d.  zoologisch- 
sootomischen  Sammlung  des  Staates,  und  ord.  öffentl. 
Professor  der  allgemeinen  Naturgeschichte  an  der  K. 
Ludvr.  Max.  ünivers.  mehrerer  in-  und  ausländischen 
gelehrten  Gesellschaften  Mitglied. 

Hr.  Sibery  Thadd.  (1821  ausserord.,  1834  ord.),  Dr.  d. 
Philo«'. ,    erster  Gonservator  der  mathemat.  -  physikal. 


Sammlung  d.  Staats,  und  ord.  öffentl.  Proiessor  der 
Mathematik  und  Physik  an  der  K.  Ludw.  Max.  Unhrer- 
sität,  Ritter  des  K.  Griech.  ErlÖser-Ordens. 

Hr.  Steinheil j  Carl  August  (1835  aus^erordent].,  1837  or- 
dentl.),  »r.  der  Pliilos.,  Bitter  d.  Verd.-Ord.  v.  heil. 
Michaer,  und  K.  Dänisch.  Danebrog  -  Ord. ,  eweiter 
Conservator  der  matheniatiseh  *  physikalischen  Sannn- 
lung  des  Staats,  ord.  öffe&tl.  Prof.  d.  Mathematik  und 
Physik  an  d.  H.  Ludw.  Max.  Univers, ,  corr.  Mitgl.  d. 
K.  Akad.  d.  Wissensoh.  au  8t  Petersburg,  auswärt. 
Mitgl.  d.  K.  HannÖv.  Societät  d.  Wissensch.  su  Göttin- 
gen, so  wie  mehrerer  in«-  und  ausländischer  gelehrt. 
Gesellschaften  und  Vereine. 

Hr.  Lamtmt^  Joh.  (ausserord.  183ö,  ord.  1837)y  Dr.  der 
Philosophie»  Gonservator  der  Sternwarte  «u  Bogen> 
hausen,  Mitgl.  der  K.  astronomischen  Societät  in  London, 
sowie  mehrerer  anderer  gelehrten  Gesellschaften. 

Hr.  Walther  ^  Phil.  Franz  v.  (1808  corresp.,.  1830  aus- 
serord.  u.  1830  ordentl.),  Dr.  d.  Philosophie,  Medicin 
und  Chirurgie,  Ritter  des  Verdienst-Ordens  d.  Bayer. 
Krone,  Gommandeur  des  Päpstl.  Ordens  vom  heil. 
Gregor  d.  Gr.,  des  Ghurhessischen  Hausordens  vom 
gold.  Löwen  und  des  Herz.  Sachsen  Emestinischen 
Hausordens,  des  K.  Griech.  Erlöser-Ordens,  des  K. 
Preuss.  rothen  Adler-Ord.  III.  Classe,  und  des  Gross- 
herzogl.  Badenischen  Ordens  vom  Zäfaringer  Löwen, 
wirkl.  Geh.  Rath,  Leibarzt  und  Leibchirurg  Seiner 
Majestät  des  Königs,  ordentl.  öffentl.  Professor  der 
Chirurgie  und  Augenheilkunde  an  der  K.  Ludw.  Max- 
Universisät ,  Mitgl.  d.  (H>ermedicinal-Ausschusses  und 
des- obersten  Kirchen^,  Schul-  und  Studienrathes  im 
Ministerium  des  Innern,  Mitglied  der  Kaiserl.  Leopold. 
Carol.  Akad.  der  Naturforscher,  d.  K.  K.  Gesellschaft 
der  Aerzte   in  Wien,   der  H.   Akademie  der   Medicin 

•  in  Paris,  der  medicinishtn  Gesellschaft  der  vereinigten 


27 

Staaten  roti  Nord- Airterika,  d«s  Verelhs  für  Heil- 
kunde in  Prew9den,  der  Ki^tserl.  Russischen  Akademie 
der  Wisdenscbaften  nnd  Künste  in  Wifna ,  der  tnathe- 
matiseb-physikal.  Glasse  der  Academia  Peloritana  zu 
Messina,  der  Akademie  der  medieinischen  Wissen- 
schaften «n  Palermo ,  der  Acad.  Gioenia  der  Natur- 
wissenschaften in  Gatanea,  der  medicinisch -chirurgi- 
Mhen  Gesellschaft  «u  Exeter,  der  Gesellschaft  für 
Medicin  und  Naturwissenschaft  in  der  Moldan  ku  Jassy, 
der  Gesellschaften  für  Natnr-  und  Heilkunde  in  Ber- 
lin, Dresden,  Bonn,  Heidelberg,  Würzburg,  Erlangen, 
Bamberg,  Marburg,  München,  Brüssel,  des  Apothe- 
kervercins  im  nördlichen  Deutschland,  der  pfölwschen 
Gesellschaft  ftir  Pharmacie  und  Technik  und  des  Ver- 
eins der  Aerefe  in  der  Rheinpfalz,  des  Vereins  Gross- 
her£Ogl.  Bad.  Medicinal-Benmter ,  des  Vereins  für 
A  elf  erbau -Wissenschaften  und  Künste  in  Strassburg, 
der  Galvanischen  Gesellschaft  in  Paris  und  des  histo- 
rischen Vereins  in  ünterf ranken. 

Hrl  Znccarini^  Jos.  Gerh.  (t827  ausserord.,  1889  ord.), 
Dr.  der  Philtos,  «weiter  Conservator  des  botanischen 
Gartens,  und  ord.  Öffentl.  Prof.  der  Forst-  und  der 
ökonomisch-technischen  Botanik  an  der  K.  Ludw.  Max. 
Universität,  Mitglied  d.  Akad.  Carl  Leop.  Carol.  Nat. 
Cur.,  der  Kaiserl.  Gesellsch  der  Naturf.  tu  Moskau, 
der  R.  B.  botan.  Gesellsch.  zu  Regensburg,  der  K.  K. 
Gartenbau-Gesellsch.  in  Wien,  der  K.  desgl.  in  Berlin 
und  mehrerer  anderer  gelehrten  Gesellschaften  und 
Vereine. 

Hr.  Binpsefs^  Job.  Nep.  ir.  (1824  ausserord.,  1842  ord.), 
Dr.  d.  Medicin,  wirkl.  Geh.  Rath ,  Ritter  des  Verd.-Ord. 
der  Bayer.  Krone,  u.  d.  griech.  Erlöser-Ordens,  Kgl. 
Obermedicinalrath  und  Vorstand  des  Obermedicinal- 
AusBcbu^s^s  im  Kgl.  Ministarium  des  Innern,  ordentl. 
öflfeittlichvr  Prof^sor  der  Klinik ,  Pathologie  und  The- 


rapie  an  der  K.  Ludw.  Max.  Univertitäty  MitgL  der 
cbirurg.  medic.  Gesellschaft  in  Berlin,  des  Kais.  Leo- 
poldinisch-Carol.  Akad.  der  Naturforscher)  der  Aka- 
demie der  Jatro-Physiker  in  Palermo,  der  Pontaniani- 
scbea  Akademie  in  Neapel,  des  Künstler -Vereins  in 
Nürnberg,  der  physikalisch -medicinischen  Societöt  in 
Erlangen,  der  mineralogischen  Gesellschaft  in  Jena, 
der  K.  K.  Gesellschaft  der  Aenste  in  Wien,  der  ärstl. 
Gesellsch.  in  Athen,  des  pharmac.  Vereins  in  Mün- 
chen, des  pharmac.  Vereins  in  Rheinbayem,  des  bist 
Vereins  in  Oberbayern  und  in  Unterfranken. 

Hr.  Kobeiij  Franz  y.,  (1827ausserord.,  f842ord.),  Dv.  d. 
Philos.,  Adjunct  am  Gonservatorium  der  mineralog. 
Sammlung  d.  Staats,  u.  ord.  öffentl.  Professor  d.  Mine- 
ralogie an  der  K.  Ludw.  Max.  Universität,  Ritter  des 
K.  Belg.  Leopold  ^Ordens  und  des  Grosshersogl.  Hes- 
sischen Ludwigs-Ordens  1.  Glasse,  ordentliches,  cor- 
respondirendes  und  Ehrenmitglied  nachstehender  ge- 
lehrter Vereine:  der  Gesellschaft  für  Mineralogie  eu 
Dresden,  derselben  zu  Jena,  der  Wetterauischen  Ge- 
sellschaft für  die  gesammte  Naturkunde,  der  natur- 
forschenden Gesellschaft  zu  Athen ,  der  Leipziger  po- 
lytechnischen Gesellschaft,  des  Niederösterreichi sehen 
Gewerbyereins,  der  ökonomischen  Gesellschaft  im  Kö- 
nigreiche Sachsen ,  der  physikalisch  medicinischen  So- 
cietät  zu  Erlangen  und  der  pfälzischen  Gesellschaft 
ftir  Pharmacie  und  Technik. 

Hr.  Wagner  j  Andreas  (1835  ausserord.,  1842  ordentl.)« 
Dr.  der  Philosophie,  Adjunct  an  dem  Conseryatoriam 
d.  zoolog-zootom.  Sammlung  d.  Staats  und  ord.  öf> 
fcntl.  Professor  der  Zoologie  an  der  K.  Ludw.  Max. 
Universität. 

Hr.  Hei*manny  Fried.  Bened.  Wilh.,  v.  (1835  ausserord., 
1842  ord.),  H.  Hofrath,  ord.  öffentl.  Professor  d.  Staats- 
wirthsehaft  a.  d.  K.  Ludw.  Max.  Universität,  Vorstand 


29 

r1.  st«iti9t.  Bureaus,  Referent  im  H.  Miniit.  d.  Innern  u. 
Mitglied  d.  obersten  Kirchen-  und  Schuirathes,  Ritter 
des  Verdienst-Ordens  d.  Bayer.  Krone,  Offizier  de» 
K.  Belgischen  Leopold-Ordens,  Ritter  d.  K.  Sachs. 
GiviLVerd.-Ord.  und  des  Kaiserl.  Russischen  St.  Wla- 
dimir-Ordens IV.  Oasse. 
Hr.  Buchner,  Job.  And.  (1818  Adjunct,  1827  ausserord. 
1844  ord.),  Dr.  der  Philosophie  u.  Medicin,  ord.  öffentl. 
Professor  d.  Pharmacie  und  Vorstand  des  pharma- 
ceut.  Instituts  an  der  K.  Ludw  Max.  üniTersita't ,  Mit- 
glied d.  Kais«  Leopold.  Akademie  d.  Naturforscher, 
der  K.  Preuss.  Akademie  nütslicher  Wissenschaften  cu 
Erfurt,  der  K.  Akademie  der  Medicin  in  Paris  und 
der  pharmaeeut.  GeseUschaft  daselbst,  der  K.  K.  Ge- 
sellteh.  der  Aerste  in  Wien,  der  medic.  bota».  Ge- 
sellsch.  in  London  und  der  K.  B.  botan.  Gesellsch.  in 
Regenaburg,  d.  phys.  medic.  S^etäl  in  £rIaBgen,  d. 
Mecklenburg,  naturforscb.  GeselUcK.  su  EUtstock,  des 
ärstl.  Vereins  in  Milnehen)  der  polylechn«  und  land- 
wirthschaftl.  Vereine  in  Bayern,  der  Senkenbergiseben 
naturfor$chenden  Gesellschaft  in  Frankfurt  am  Main 
und  der  Gesellschaft  zur  Beförderung  der  nützlichen 
Künste  und  ihrer  Hilfswissenschaften  daselbst,  Ehren- 
Mitglied  der  naturforschenden  Gesellschaft  zu  Görlitz, 
des  Vereins  Grossbersogl  Bad.  Medicinal-Beamten  für 
Beförderung  der  Staats- Arzneikunde ,  der  pharmaceu- 
tischen  Vereine  in  Bayern,  in  d.  Pfalz,  in  Baden,  nn 
nördl.  Deutschland,  in  St.  Petersburg  etc. 

Bistorische  Classe, 

Hr.  Bothy  Priedr.  v.  (1811),  Grosskreuz  d.  Verd.-Ord. 
vom  hl.  Michael,  Commenthur  d.  Verd.-Ord.  d.  B. 
Krone,  K.  Staats-  und  Reichsrath,  Präsident  des  Pro- 
testant. Ober-Gonsistoriumd. 

Hr.  Koch' Stern feld^  Jos.  Ernst  Ritt.  ▼.  (1812),  Ritter 
d.  Verd.-Ord.  der  B.  Krone,  K.  Legati onsra th ,  Prof, 


30 

honor.    dtr  Sta9tisWis$ensch.   aa  der  K.  Ludw.   Max. 
Univer»itfit  u.  MhgL  auswärt.  gcWhrl.  Gesellsch. 

Hr.  BYeybergy  Max.  Proc.  Freih.  v.  (1824),  (s.  Vorstand). 

Hr*  Maurer i  Georg  Ludw.  v. ,  (1824  auswärt.,  1829  ord.) 
Commenthur  d.  Verdienst- Ord.  v.  h).  Michael,  Gross- 
kreus  d.  K.  Griech.  £rlöser>Ordens ,  H.  Staats*  und 
Beicbsrath,   Mitglied  der  Societat  der  Wissensch.  in 

.  Göttingens  des  K.  Instituts  in  Amsterdam,  der  gelehr- 
ten Gesellschaft. in  Jassy,  d.  archäologischen  u.  histo- 
rischen Gesellschaften  in  Athen,  Wetzlar,  Darmstadt, 
Wiesbaden  etc. 

Vbf,  Buchner ,  Jos.  And«  (1824  eorr.  1S35  ord«)»  K.  geisll. 
Anth,  ]>r.  d.  Philos. ,  ord.  öffentl.  Prof.  d.  Geicht<^te 
an  der  K.  Ludw.  Max.  UniTerfiltät,  Ehrenmitglied  des 
Vereins  för  NnMaulsobe  Altertfaumshtinde  und  Oe- 
schiehie,  der  Sitisfaeimer  OeAellachaft  der  vatMÜtedi- 
sehen  Denkmale,  yxnd  -des  hiaorisehen.  Vereins  för 
Oberbayei«! ,  und  des  historischen  Vereins  für  Niedar- 
sacfisen  ^rd.  Mitglied. 

Hr.  Faltmerayer,  Jak.  Phil.,  (1832  corresp.,  1835  prd.), 
Dr.  d.  Philosophie  u.  Pi*ofessor,  Mitglied  des  histor. 
Vereins  für  Oberbayern. 

Hr.  Phüipps^  Georg  (1835),  Dr.  d.  Rechte,  Ritter  d3 
Verd.-Ord  vom  hl.  Michael  und  des  päpstl.  Ordens 
vom  heil.  Gregor  d.  Gr.,  öffentl.  ordentl.  Professor 
der  Rechte  und  der  Geschichte  ap  d.  K.  Ludw.  Max. 
Universität,  Mitglied  der  K.  Dänischen  Gesellschaft 
fiir  nordische  Altcrthumskunde  und  der  Akademie  des 
Sciences  et  des  lettres  zu  Brüssel/ 

Hr..  peuUngeTy  Martin  v.,  (1837)  Dr.  der  Theologie»  Dom- 
propst und  Generalvicar  «des  Erebisthums  München- 
Freysing  ^  Ritter  d.  Verd.-Ord.  d.  B.  Hron^ ,  Mitglied 
des  hisH»r.  Vereins  von  Qbc^rbayeri),  des  Nassauer- 


Sl 

VeretiM  Bkp  Alterth.-,  Kunst-  und  GeBctiichmf»!** 
scbuB^  und  des  bistor.  Verein»  für  das  Orosshersog- 
thum  Hessen. 

Hr.  8tic^aner^  Jos.  v .,  (1808  Ettrentnifgfied,  1898  ord.) 
{9.  Cla8sen-SeereläVe>. 

Hr.  As»'fl^,Joh.  Nep.  (1890  misserord^  1641  ordentl),  Dr., 
H.  geistl.  Rnth,  Domliapitular  und  Mitglied  des  obersten 
Kirchen-  und  Schulrathes,  Ritter  des  Verd.-Ord.  vom 
hl.  Michael. 

Hr.  ffößer,  Oonstant.  <1841),  Dr.  der  Philosophie,  Sf- 
fentl.  ord.  Professor  d.  Geschichte  an  der  Ludw.  MAx. 
Universität,  Ehrenmitglied  des  historischen  Vereins 
von  Unter  franken  und  Aschaffenburg. 

Hr.  QörreBy  Jos.  v.  (1842),  ordentl.  Professor  d.  allg. 
u.  Literaer-Geschichte  an  der  Ludw.  Max.  Universität, 
Ritter  des  Verd.*Ord.  der  B.  Krone. 

Hr.  Dmfnper,  Ign.  (1^35  ausserord. ,  1843  ord.),  Dr. 
der  Theologie,  hgl>  Hofcaplan,  Professor  und  Ober- 
hibliotheliar  an  der  Kgl.  Ludw.  Max.  Universität. 

Hr.  Bauer ^  Bfieron.  v,  (1843),  Dr.,  K.  HofV*ath  u.  ord. 
Professor  an.  des  K.  Ludw»  Max.  Universität^  Mitglied 
des  K.  obersten  Uirchen-  und  Schubratiies,  Ministcrtal- 
Referent  bei  dem  iü  Minist,  d.. Innern,  Ritter  des  Ver- 
dienst-Ordens vom  hl.  MichaeL 

Hr.  ArUin^  Karl  Maria  EVhr.  v.,  (ausserord-,  1843,  ord. 
1844),  H.  Kämmerer,  Legationsrath  und  Reicbsherold 
im  Minist,  des  Kgl.  Hauses  und  dos  Aeussem,  Rittter 
des  K.  K.  Oester.  Ordens  der  eSsem^n  Kroue. 

Ausserordentliche  Mitglieder, 

Phitosophisch~phiiologische  Classe» 

Hr.  ftefner.  ^  Jos.  v.  (1844),  Dr.,  Professor  am  k.  alten 

Gymnasium,  Assistent  des  Ic.   Antiquariums,  Mitglied 

des  historischen   Vereines  von    und  fiir  Oberbayern, 

Bhrentnitglied  der   histor.  Vereine    von  Oberfranlien, 


52 

vwk  Unterfranken  und  Aschaüenburg ,  von  der  Ober- 
pfalft  und  Regensburg,  von  Schwaben  und  Neuburg 
des  Hennebergischen  Vereines  zu  Meiningen,  der 
Sinsheim  er  Gesellsciiallt  cur  Erforschung  der  vater- 
ländischen Denkmale  der  Voraeit,  corresp.  Mitglied 
der  Gesellschaft  für  ponunersche  Geschichte  und  AI- 
terthumskunde,  des  Voigtländischen  alterthumsforschen- 
den  Vereines,  des  historischen  Vereines  für  das  Gross- 
hersogthum  Hessen  in  Darmstadt,  des  Vereines  für 
Hessische  Geschichte  und  Landeskunde  und  des  Wetn- 
lar^schen  historischen  Vereines. 

Mathematisch'pkysiUalische  Classe. 

Hr.  Wagner^  Frans  Mich,  v.  (1808  corresp.  1824  ausserord.), 
Ritter  des  Verd.-Ord.  der  B.  Krone,  Ehrenkreuz  des 
Ludwigs-Ordens  und  des  R«  Russ.  Wladimir*>  Ord.  iV. 
Classe,  Gorothur  des  HersogK  Säcbs.  Ernestinischen 
Hausordens,  Ritter  des  Ordena  der  K.  Würtemberg. 
Krone,  Genertil  -  Administrator  und  Vorhand  d.  K. 
Gen. -Bergwerks-  und  SaUnen-Administration. 

Hr.  Medicus^  Ludw.  WaDrad  ( 1827),  Dr.  d.  Philosophie, 
K.  Hofrath  und  ord.  öffentl.  Professor  d.  technischen 
Lehrfacher  an  der  K.  Lüdw.  Max.  Universität,  Mit- 
glied d.  K.  Sachs.  Ökonom.  Gesellsehaft  zu  Leipzig,  der 
Märliischen  Ökonom.  Gesellschaft  zu  Potsdam,  der  mi- 
neralogischen  Gesellschaft  zu  Jena,  der  K.  K  Land- 
wirthschafts-Gesellschaft  in  Wien,  und  der  Kais.  Russ. 
Gesellschaft  zur  Beförderung  der  Waldwirthschaft  in 
St.  Petersburg. 

Hr.  SchaßaeuUy  Carl  Emil  (1842),  Dr.  d.  Philosophie 
u.  Medicin,  Conservator  der  geognostischen  Samm- 
lungen des  Staates,  ord.  öffentl.  Professor  der  Geog- 
nosic,  Bergbau-  und  Hüttenkunde  an  der  K.  Ludw. 
Max.  Universität,  Mitglied  des  Grossbrit.  Instituts  der 


55 

€ivil-In^ni«ure,  der  phi)os(»pbii«heii  QeteUseJiafi  von 
Südwallis  und  der  ehem.  Societät  in  London  etc. 
Hr.  Erdi^  Michael  Pius  (1843),  Dr.  d.  Philosophie  und 
Medicin,  Adjunct  der  anatomischen  Sammlung  des 
Staats,  ordentl.  Professor  an  der  K.  Ludw.  Max.  Uni- 
versität, Mitglied  der  pfalzischen  Gesellschaft  fürPhar- 
macie.  und  Technili« 

Historische   Classe, 

Hr.  Buchin^er^  Joh.  Nep.  (1839),  Dr.  d.  Hechte»  Hgl. 
Rath,  erster  Adjunct  des  K.  Beichsarcjiivs  und  Prof. 
honor.  an  der  hiesigen  Universitär,  Mitglied  der  histo- 
rischen Vereine  "von  Oberbayern  und  im  Grossher- 
zogthum  Hessen. 

Hr.  Wittmanu,  Fran».  IWicb.  (1841),  Dr.,  SecretKr  d.K. 
Reichsarchivs. 

Ehrenmitylieder,  ^ 

(Nach   der  Zeit  der  Aufnahme.) 

Hr.  Kirschbaum  j  v. ,  K.  Staatsrath  in  München«     1788- 

Hr.  Obernberg  ^  v. ,  Director.     1788. 

Hr.  Hart?Hann,  v.  Freiherr,     1807. 

Hr.  lieigersbery^  Graf  v.,  K.  B.  •  Minister.     1808. 

Hr.  Rzewuskp  j  Graf  v. ,  in  Wien.     1812. 

Se.  K.  Höh.  Prinz  Kari  J^keador  von  Bayern»  .  1813* 

Se.  KK.  Höh.  Erzhersiog  Johann  von  Oesterrevch.    1815« 

Se.  RK.  Höh   Erzherzog  Rainer  von  Oesterreich.     liB16. 

Hr.  Karwinsky^  Baron  v. ,  in  München.     1816. 

Hr.  Rechberg  uud  Rothentötoen  ^  Graf  v. .  Königl.  Bayer*. 
Minister«     1817. 

Hr.  Herzog  von  PulmeUaf  in  Lissabon.    1^18. 

S.  Durchlaucht  Prinz  Maximilian  v.  Neuwied.  ■  1820.. 

Hr.  Herzog  von  Terceira   in  Lissabon.     1831. 

Se.  K.  Höh.  Staximilian  Rronprinz  v.  Bayern.     lÖ31i 

Hr.  Armanspergy  "Graf  v.,  WWiigl.  Böjrer  Staatsrath^ und' 

Minister..    1832. 

3 


o 


54 

Hr  Chateauhrietnä ^  yXcemxt  r  ,  Pair  ten  Franltreicb. 

1832. 
!lf.  Gfse^  Frhr.  v.,   K.  B.  Mittistrr   des  K.  Hauses  und 

des  Aeussern.     1S32. 

Se.  Durchlaucht  Fürst  v.  OetiingenrWaUersieiny  Kron- 
Obersthofmeister  und  Beicbsrath  des  Königr.  Bayern* 
1834. 

Hr.  Dietrichstein ,  Moriz  Graf  ▼. ,  RK:  wirk).  Geh.  Rath, 
tTä£ett  der  KH.  HofbibHothek  in  Wien.    1834. 

Ör.  Szechenyt,  Stephan  Graf  v.,  Magnat  Ton Ungarn.  1834. 

Hr.  Telekij  Joseph  Graf  v.,  Präsident  der  Societas  eru. 
dita  hungarica.     1834. 

Hr.  Büwring^  John,  Dr.,  Mitglied  des  Unterhauses  iitt 
K.  Grossbrittanischen  Parlament.    1836. 

Hr.  Nau ,  Beruh,  v, ,  K.  B.  wirk!.  Geh.  Rath  und  Com- 
missä'r  bei  der  Gentral-RheinschifFfahrts-Gommission  in 
Mainz.     1838. 
Se.  Hoheit  Herzog  Maximilian  in  Bayern.    1839- 
Hr.  Aheiy  Carl  v.,  R.  Minister  des  Innern.    1839* 

Hr.  Jeniein^WaUuw'ih ,  Gr«f  y.,  R.  B.  GeMOidtcr  i* 
Wien.     1839. 

Hr.  Bdrfir,  Carl  y.,  Gtiiiftralqpiiarti^nnaister.    18S9. 

Se.  R.  Hoheit  Prinz  Luitpold  Yon  Bayern.    1841. 

Hr.  Luxburg,   Gra^  v. ,  R.  B.  Gesandter  in  Paris.     1841. 

lEIr.  Bebende  y  Marquis  de,  Oberkanunerherr  Ihrer  Maje* 
stät  der  Herzogin  Yon  Braganza,  in  Ltssabon.     1841. 

Hr.  Duca  I.oviso  di  Serta'di  Fako  in  Palermo.    1842. 

Hr.  Üeuädolf,  Anatole  de,  in  St.  Petersburg.    1843. 

Hr.  Saniarem,  Vicomte  de,  in  Paris.    1843* 

Hr.  Le^run^  Pair  you  Frajoilnfeich  in  Paria.     1844. 


Auswärtige  Mit gi teder  mnd  Oor^espomdenten, 

(In  alpiialietiiclier  Onlnung.) 

Phiiosophie^h^hUolQ0iMhe  CimsM, 
Mitglieder. 

« 

Die  Herren: 
AlUoU  in  Augsburg.     1835. 
Avelino  in  Neapel. '  1842. 
Baber  in  London.  1816. 
Becker  in  Berlin.    1833. 
Böckh  in  Berlin.     1820. 
Borghese  in  Marino.    1843. 
Brandts  in  Bonn.     1832. 
Burnouf  in  Paris.     1838. 
CasUglioney  Graf  v.,  in  Mailand.    1842. 
CoMin  in  Paris.     1833. 
Creuzer  in  Heidelberg.    1808. 
Gerhard  in  Berlin.     1841. 
GrinoH  (Jaliob^  in  Berlin.    .f833. 
Guizot  in  Paris.     1834. 

Bammer. Pur 0sta II,  Prhr.  ▼. ,  in  Wien.     1812. 
Beirntann  in  Leipzig.    1832. 
Bermann,  Friedr. ,  in  Göttingen.    1844. 
Jakobs  in  Gotba.     1807. 
Lehmann  in  Berlin.     1841. 

Imsen  in  Bonn.     1841.  •  . 

I^ronne  in  Paris.    1834. 
^ai  (Angelo)  in  Rom.     1815. 
Micaü  in  Floren«.     1842. 
Oken  in  Zürich.     1827. 
«•  Ouwaruff  in  St;  Petersburg.    1821. 
Pamus  in  Heidelberg.    1808. 
(h*atremere  de  Quinci  in  Paris.     1810»- 
^aouIrRachette  in  Paris.     1830. 

3* 


86 


t^.  SdieUht0  üt  Berlin.     1806. 
r.  Schlegel  in  Bonn.     1834- 
Spengel  iu  Heidelberg.     1835. 
Stewart^  Charles,  in  London.     1815. 
JJckert  in  Gotha.     1842- 
Willems  in  Gent.     1844. 
Wilstm  in  London.     1836. 

Gorreapondenten. 

Die  Herren: 
Del  Furia  in  Florenz.     1820. 
Döderlein  in  Erlangen.     1832. 
Eichstädt  in  Jena.     1808. 
Endlicher  in  Wien.     1836. 
Halm  in  Speyer.     1844. 
Hase  in  Paris.     1820> 
r.  Jan  in  Schweinfurt.     1836. 
V.  Lassaulx  in  Würxburg.    1844. 
Mustaxpdi  in  Corfu.     1813. 
Nägelshach  in  Erlangen.     1844« 
r.  Orea/  in  Zürich.     1834. 
Peyran  in  Turin.     1820.. 
Boss  in  Athen.     1837. 
Rücken  in  Berlin.    1832. 
Schaffarik  in' Prag.    1843. 
Tafel  in  Tübingen.     1835. 
Tessier  in  Paris.     1837. 
Waagen  in  Berlin.    1831. 
Zeuss  in  Speyer.     1842. 

JlfrxCAeffia^/tfc^  -  physikalische  Classe, 

Allgemeine  Naturgeschichte^ 
Mitglieder. 

Die  Herren: 
Brera  in  Venedig.    1816. 


«r 


Ehrender  ff  in  Berlin.     1834. 

V.  Langsdorf  in  Frejbur^  im  B.    180$. 

Link  in  Berlin.     1808. 

».  Schreiber*  in  ^ien.     1812. 

V.  Sieboid  in  Leyden.    1840. 

Gorrespondenten. 
Die  Herren: 
r.  Overmeer-Fischer  in  Java.     1834. 
Prunner  in  Cairo.     1838. 

Don  Bomualdo  de  Seixas^  Erzbischof  yonBabia.     1821. 
Tilesius  in  Müblhausen.     1808. 

Astronomie» 

Mitglieder« 
Die  Herren: 
Bessei  in  Königsberg.     1842. 
Gauss  in  Göttingen.     1808. 

Gorrespondenten. 
Die  Herren: 
BiddeH  Airp  in  Greenwich.     1840. 
David  in  Prag.     1809. 
Orunert  in  Greifswalde.     1842. 
Xreil  in  Prag.     1843. 
Schumiwher  in  Altona.    1834. 
Quetelet  in  Brüssel.     1844. 

Mathentatik. 

Mitglieder. 
Die  Herren: 
Bahhage  in  London.    1830. 
Brunacci  in  Pavia.     1812: 
Bansteen  in  Cbristiania.    1821. 

Gorrespondenten.  . 
Die  Herren: 
Buquop^  Graf  v. ,  in  Prag.     1823. 


Cammerer  in  Stuttgart.    1809. 
r.  Etiingkausen  in  Wien.    1832. 
Ohm  in  Berlin.     1832. 
Prechti  in  Wien.     1818. 

Phpsik. 

Mitgli  eder. 

Die  Herren: 
Arago  in  Paris,    1843» 
Baumgartner  in  Wien.     1833. 
Biot  in  Paris.    1820. 
Erman  in  Berlin.     182o. 
Oay-hussac  in  Paris     1820. 
Harless  in  Bonn.     1811. 

Humboldt^  Alexander  Frhr.  v. ,  in  Berlin.    1808. 
handriani  in  Italien.    1808. 
Oersted  in  Kopenhagen.     1621. 
Pfaff  in  Kiel.     1808. 
Steffens  in  Berlin.    1812. 
Wehrs  in  Hannover.    1808* 

Gorrespondenten. 

Die  Herren: 

Cogswell  in  New-Tork.    1819. 
Conügliacchi  in  Pavia.     1808- 
Dove  in  Berlin.     1839. 
Kries  in  Gotha.     1808. 
t?.  Schfuöger  in  Regensburg.     1837. 
Schnaubert  in  Moskau.     1808*    ' 
Schneider  in  Fulda.    1818. 
Schweigger  in  Halle.    1817. 
Schwert  in  Speyer.     1838. 
IFefrer  in  Göttingen.    1840. 


Vhetnie. 

Mitglieder* 
Die  Herren: 
Berzelius,  Bar.  v. ,  in  Stockholm.     1820. 
DÖöerefner  in  Jena.     1818. 
Hatchet  in  London.     1808. 
Kastner  in  Erlangen.     1820. 
Mitscheriich  in  Berlin.     1836. 
Böse  (Heinr.)  in  Berlin.     1835. 
Saussure  in  Genf.    1820. 
Thenard  in  Paris.     1819. 

Correspondenten. 
Die  Herren: 
1>aguerre  in  Paris.    1839. 
Graham  in  London.     1840* 
Omelin  (Leop.)  in  Heidelberg.     1819. 
Gmelin  (Christ)  in  Tübingen.     1834. 
Liehig  in  Giessen.     1838. 
Mojon  in  Genua.     1808. 
Osann  in  Würzburg.     i835. 
0.  VroUk  in  Amsterdam.     1808« 
Wähler  in  Göttingen.     1839. 
Casaseca  in  Havana.     1842. 

Zoologie  und  Zootomis, 
Mitglieder. 
Die  Herren: 
Flourens  in  Paris.     1843. 
Owen  in  London.     1842. 
Wagner  (Rudolph)  in  Göt4ingen.     4 835. 
Müller  (Joh.)  in  Berlin.     1844. 

Correspondenten. 
Die  Herren: 
«.  Bär  in  St.  Petersburg.     1832. 
Bouros  in  Griechenland.     1834. 


40 

Carus  in  Dresden«     18  iO. 
Jäger  in  Stuttgart.     1834. 
Tiedentann  in  Heidelberg.    181?. 

Botanik. 

Mitglieder. 

Die  Herren: 
Brongniart  (Adolph)  in  Parts.     1841. 
Brown  (Rob.)  in  London.     1818. 
i).  hedehour  in  München.     1844. 
Mirhel^  Brisseau  de^  in  Paris.     1839. 
Hees  von  Esenbeck  \jk  Breslau.    1835. 
WaUich  in  Galcutta.     1833. 
Aug,  de  8.  HUaire  in  Paris.    1842. 

Gorrespondenten. 

Die  Herren: 
Bonpland  in  Paraguay.     1808. 
r.  Braune  in  Salzburg.     1815* 
HofTmannsegg ,  Graf  v.,  in  Dresden.     1808. 
Hoppe  in  Regensburg.    1812. 
Jussieu^  (Adrian)  v.,  in  Paris.     1842. 
Koch  in  Erlangen.     1821. 
Kvnth  in  Berlin.     1832. 
Lindley  in  London.     184^. 
Mohl  (Hugo)  in  Tübingen.     1835. 
Schwägrichen  in  Leipzig.     1808« 

Mineralogie  und  Geognosie, 

Mitglieder. 

Die  Herren: 
Buch ,  Bar.  v. ,  in  Berlin.     1808. 
König  (Charles)  in  London.     1816. 
V,  Jjeonhard  in  Heidelberg.     1816. 
Weiits  in  Berlin.     1839. 


41 

Gorrespondenten. 

Die  Herren: 
AUtman  in  Mexiko.     1829. 
Beudant  in  Paris.     1832. 

Borkowsffy,  Diinin,  Graf  von,  in  Lemberg.   1818. 
Chierici  in  Rom.     1808. 
Framherr*  in  Freiburg.     1844. 
QauUeri  in  Mailand.     1808. 
Bauftmann  in  Göttingen.     1809- 
hupin^  Freibr.  ▼.,  in  Illerfeld.     1808. 
Naumann  in  Leipzig.     1844. 
r.  Räumer  in  Erlangen.     1812. 
Wad  in  Copenhagen.     1808. 

Historische   Classe. 
Mitglieder. 

Die  Herren: 

V.  Barth  in  Erlangen.     1828. 

Boehmer  in  Frankfurt  a,  M.     1842. 

Cooper  in  London.     1834. 

Cousineri  in  Paris.  1817. 

Depping  in  Paris.     1823. 

r.  Eichhorn  in  Berlin,     1839. 

St,  Genois  in  Gent.     1843. 

Hormapr^  Freihr.  v.,  K  B.  geb.  Ratb  und  Minister-Re- 
sident bei  den  freien  und  Hanse-Städten  Bremen,  Ham- 
burg und  Lübeck.     1817. 

Burter  in  Schaffhausen.     1842. 

MacedOy  h  L  da  Costa  de^  in  Lissabon.     1836. 

Möller  in  Löwen.     1844. 

Orti  di  Manara  in  Verona.     1841. 

Valatxky  in  Prag.     1836. 

Vert%  in  Berlin.     1836. 

Vopp  in  Eicfastädt.  1841. 


42 

v^^Pjn'ffev  in  Erlitt.     18^3. 

V.  Raumer  in  Berlin.     1830* 

de  Ram  in  Löwen.     1842. 

Reiffenherg^  Bar.  v.,  in  Brüssel.     1842. 

r.  Savigny  in  Berlin.     1839* 

V,  Storch  in  St.  Petersburg.     1808* 

Thierry  in  Paris*     1836. 

Wiegand  in  Wetzlar,     1841. 

Gorrespondenten. 

Die  Herren: 

Bianchini  in  Palermo.     1842. 

Büchler  in  Frankfurt.     1820* 

Dümge  in  Carlsruhe.     1820* 

Fil%  in  Salzburg     1836. 

V.  Geissel^  Goadjutor  der  ErsdiÖzese  Cöln.     1836, 

Gino  Caponi^  Marchese,  in  Florenz,     1843* 

Gt'ovaneUt\  Graf  v.,  in  Trient.     1899. 

Haas  in  Bamberg.    1^0. 

Huschberg  in  Würzburg.     1835. 

Mayer  in  Zürich.     1808. 

Men%el  in  Breslau.     1843. 

Mfireau  de  Jonnäs  in  Paris.     1843. 

Possart  in  Ludwigsburg.     1839* 

4?.  llaiser  in  Augsburg.     1023. 

Ranke  in  Berlin.     1832. 

Rudhard  in  Bamberg.     1835. 

f?.  Sprunner  in  Würzburg.     t842. 

Steiner  in  Seligenstadt.    1892. 

Sten%el  in  Breslau.    1832. 

^euto,  Chorherr  zu  St.  Florian.     1844. 

Warnkönig  in  Tübingen.     i839. 


45 

Aufye^nommen  wurden  im  Jahre  1844: 

(am  ^3.  Auf.) 

Die  Herren : 

Lebt*uny  cum  Ehrenmitgliede. 

Büchner,  Andreas,    £um  ordeatlichen  rtsidiroiMlcii  Mit- 

gliede  der  II.  Glasse. 
r.  Aretin^  zum  ordentl.  Mitgliede  der  lU.   GUm«. 
«.  Hefner,  zum  ausserordentl.  Mk^^ede  der  I.  OL 
HermanUj  Friedrich,  zum  ordentl.  Mitgliede  I.  Gl. 
WiUems,  mm  ordeatl.  Mitgl.  der  I.  Gl. 
Müller^  Johann,  sum  ordeild.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
V,  Ledebour^  zum  ordentl.  Mitgl   der  II.  Gl. 
MöUer^  zum  ordentl.  Mitgl.  der  III.  Gl. 
Halm^  zum  corresp.  Mitgl.  1.  Gl. 
Neg&Mfochy  zum  corresp.  Mitgl.  der  I.  Gl. 
V,  LassauUc^  eum  corresp.  Mitgl.  der  I.  Ol. 
Quetelet^  zum  corresp.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
Fromhem^  zum  eorresp.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
Naumann^  zum  corresp.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
Stülz^  zum  corresp.  Mitgl.  der  III.  Ol. 

Durch  den  Tod  hat  die  Akademie  i.  J-  iS44 

verloren 

die  Heeren: 

Hocheder  in  München. 
Kopitar  in  Wien, 
r.  Kielmeyer  in  Stuttgart. 
Geoffir.  St.  Hilaire  in  Paris. 
V.  Medniansky  in  Pesth. 


44 

AkadetHische  Kalender  -  MevUions  -  CirnttnUsion  für  dus 

gan%e  Königreich» 

Vorstand. 
Hr.   IVismayr,  Joseph. 

Mitglieder. 

Hr.  Vogel  y  Heinrich  Aug, 
Hr.  Steinheil^  Carl  August. 
Hr.  Hortig y  Joh.  Nep. 
Hr.  Oi^Uer,  Mark.  Jos. 
Diener:  Deibel,  Daniel, 


€^neral  -  Conmerwmimwii 

der  wissenschaftlichen  Sammlungen  des  Staates. 

Administration, 
General- Co ns er vator. 

Hr.  Preyberg  -  Eisenlterg^  Max  Procop  Prhr.  v.,  etc. 
(S.  Vorstand  der  Akad.  d.  Wissenschaften.) 

G  a  n  z  1  e  i. 
Actuar  und  Regist rator:  Hr.  Progel^  Jos«  Bonav. 
1  Ganzleigehülfe. 
Diener:  Deibel^  Daniel. 

Gasse. 
Gasse-  und  Rechnungsführer:   Hr.  Progel ^  Jos.  Bonav, 

Wissenschaftliche  Sammlungen  und  Anstalten. 

Münzkabinet 
Gonservator.    ^ 
Hr.  Streber,  Franz,  Dr. 

Antiquarium. 

Gonservator. 

Hr.  Thierschy  Fricdr. 

Assistent: 
Hr.  Hefner  t?.,  Dr. 


45 


Sternwarte, 

Conservator. 
Hr.  Lamoniy  Johann. 
Diener:  Dohmayr^  German. 

MeteorologUcke  AMiaUem. 
Auf  dem  Hohenpeissenberge. 

Observator. 
Hr.  Käpfy  Jab.  Georg,  Pfarrer. 

Observatorium 
SU  Augsburg. 

Obseryator. 
Hr.-    -.    -. 

Zu   Regensburg. 
Obaeryator. 
Hr.  Sckmöger,  v.,  Dr.,  Professor. 

MathenMtisch  -  physikalisch e  Sammlung, 

Gonservatoren. 
Hr.  Siber,  Thadd. 
Hr.  Steinheil,  Carl  Aug. 

Chemisches  Labcraiorium* 

Conservator. 
Hr.  Vogel  f  Heinr.  Aug. 

A  d  j  u  n  c  t. 
^r.  Vogel,  August,  jun.,  Dr.   der  Medizin  und  Philo- 
Bopbie,    correspondirendes    Mitglied    der   Societe   de 
pharmacie  de  Paris. 

I       ,        ■         • 

Mineralogische  Sammlung , 

Conservator. 
Hr.  FuchSy   Job.  Nep. 


1 


46 

A  d  j  u  n  c  t , 
Hr.  KobeUy  Frane  v. 

Botanischer  Qartett,  ■ 

Conservatoren. 

Hr.  Martivs,  Carl  Friedr.  Phil.  ▼. 
Kr.  Zuccarfni,  Jos.  Gerb. 
Gärtner:  Hr.  Weinkauff^  Anton. 

Zoologisch- %ootimä$clkt  SmmHiüum^, 

GoB&ervator. 
Hr.  Schubert^  Goth.  Helnr.  v. 

I.  Ad)uaet. 
Hr.  Wagner,  Andreas. 

n.   Adjunct. 
Hr.  Roth,  Johannes  Rudolph,  Dr.  phil.  et  med.,  einiger 
Gesellschaften  Mitglied. 

Assistent. 
Hr.  Held^  Alexander,  Dr. 

Präparator. 
Hr.  Kuhn,  Joh.  Adam,  Dr. 
Diener:   Wilhelm,  Joseph.  ' 

AnafotnUche  Anstatt, 
Consorrdtor. 
Hr    —     —    — 

Adjunct, 

Hr.  JRrdl,  Michael  Plus,  Dr.  med.  et.  phiU  und  ord^ntl« 
Prof.  an  d.  Univ. 

Prosector. 

Hr.  Schneider,  Eugen,  Dr.  med.,  ord.  öfFentl.  Professor 
an  d.  K.  Ludwig-Maxlmilians-Üniversität. 


Terzeichnl«« 


der  von  der 


königlich  bayerischen 


Akademie  der  TVtssenschaften^ 


sowie  von 

ihren  ordentlichen  tmd  ausserordentlichen 
freqnentirenden  Mitgliedern 

im   Jahre    1844 

durch  den  Druck 

veröffentlichten 


Diesef  Verzeiehniii  reiht  lich  an  die  voUitändig'e  Anfzühlung 
aller  akademischen  Schriften  und  der  von  den  frequentirenden  Mit- 
gliedern der  Akademie  verfassten  AVerke  und  Abhandlungen  an, 
welche  im  akademischen  Aimanach  fftr  das  Jahr  1843  gegeben  wor- 
den ist,  und  an  die  Fortsetzung  derselben  im  Aimanach  fSr  das  Jahr 
i844  an.  " 


■  '  '1 


4B 


(1843.    1844.) 

Von  dem  Band  XVl.  der  Denkschriften,  oder 
der  mathetnatisch '  physikaUsditn   Ciitsse  III.  Band 
enthält  die  im  Angast  1843  geschlossene  dritte  AhthedUng 
ausser  den  bereits  a.  a.  O.  8.  139.  aufgezählten  Abhand- 
lungen nocb  : 

Zuccarini^  Plantarum,  quas  in  Japonia  coUegit  Dr.  Ph. 

Fr.  de  Siebold  genera  nova  etc.  Fasciculus  primus. 

Femer  erschienen  in  dem  Band  XVIII.,  oder 

der  philosophisch-philologischen   Classe  III.  Band. 

FroeUch  y  Ueber  die   Anordnung  der  Gedichte  des   Q. 

Valerius  Catullus. 

Band  XIX.    enthaltend  Abhandlungen 
der  mathematisch  •  physikalischen  Classe  iV.  Band. 

Erste  AbtheUnng  1844. 

Wagner^  Dr.  Andreas»  die  geographische  Verbreitung 
der  Säugethiere.    Mit  Karten.  (Ite  Abtheilung.) 

Zuccmrint^  Dr.  I.  G.  Ueber  ewei  merli würdige  Pflanzen- 
Missbildungen.     Mit  2  lithographirten  Tafeln. 

Steinheil ,  Dr,  C.  A.  üeber  das  Bergkrystall-Hilo- 
gramm,  auf  welchem  die  Feststellung  des  bayerischen 
Pfundes  nach  der  allerhöchsten  Verordnung  vom 
28.  Februar  1809  beruht. 

Steinheii^  Dr.  C  A.  Copie  des  Meter  der  Archive  au  Paris. 

4 


ifU 

Band  XX.  entbaltend  Abhandlungen 

der  historischen  Ciasse  IV.  Band. 

Erste  Ahtheilvng  1844. 

Bvcl^ner,  Dr.,  Andreas.  Die  deutschen  Völkervereine, 
ihre  Bestandtheile  und  Entstehung  von  Anfang  des 
dritten  Jahrhunderts  bis  zu  Ende  des  sechsten  Nach 
gleichseitigen  Schriftstellern  bearbeitet. 

FaUmeraper,  Dr.,  J.  Phil  Original  -  Fragmente ,  Chro- 
niken, Inschriften  und  anderes  Materialc  sur  Geschichte 
des  Kaiserthums  Trapesunt. 

Zweite  Abtheilimg  1844. 
KochSternfeld,  /.  E.  v.  Rücl&blicke  auf  Oesterreich,  Stey- 
ermarliy  Kamthen,  Grayn  und  Salzburg;  aus  der  Ge- 
genwart, in  die  Zeit:  König  Ottokar*s  IL  von  Böhmen; 
gefolgt  vom  römischen  König,  Rudolph  von  Habsburg; 
—  und  des  Prinzen  Philipp  von  Kärnthen  -  Orten- 
burg,  Erwählten  von  Salzburg;  gefolgt  vom  Erzbischof 
Friedrich  II.  von  Walchen;  v.  J.  1246—1284,  Räch, 
und  mit  Zugabe  einiger,  Urkunden  im  Anhang. 

Band  XXI.    enthaltend  Abhandlungen 
der  pkilosopkisch-philologischen  Glosse  IV.  Band. 

Erste  Ahtheilung  i844, 

Thiersch^  Friedr.  Ucber  die  hellenischen  bemalten  Va- 
sen mit  besonderer  Bücksicht  auf  die  Sammlung  Sr. 
Maj.  des  Königs  Ludwig  von  Ba3rem.  Mit  6  litho- 
graphirten  Tafeln. 

Streber^  Dr.,  Franz.  Fünf  und  dreissig  bisher  meist  un- 
bekannte Münzen  des  Bischöfe«  Gerhard  von  Würa- 
burg.    Mit  1  Tafel  Abbildungen. 

Streber,  Dr.,  Franz.  Zwanzig  bisher  neist  unbekannte 
churmainsische  Silberpfeanige  aus  der  Hälfte  des 
XIV.  Jahrhunderte.    Mit  1  Tafel  Abbildungen. 

Streber^  Dr.,  Frans.  Achtzehn  bisher  meist  unbekannte 
SU  Schmalkalden  gepri^te   hennebergische  und  hes« 


«1 

ftitelie  MümteB  aus  d«r  sw^iten  Hälfte  des  yierBehn- 

ten  Jahrhunderts. 
SekmeUery  J.  A.    Ueber  den  Versbau  in  der  alliteriren- 

den  Poesie,  besonders  der  Altsachsen. 
SckmeiUr^  J.  A.    Ueber  Raphael  Saneio  aU  Arehitehten, 

nach  Handschriften  der  h.  Bibliothek  su  München. 
Sekm$Uer^   J.  A.    Ueber  einige  altere  -  handseh  riftliohe 

Seekarten. 

Zweite  Ahtheiimng  1844* 

Windisckmann^  Dr.f  Friedr.    Die  Grundlage  des  Arme- 
nischen im  arischen  Spracbstamme. 


QeleliFte  Anseilen. 

Hievon  sind  im  Jahre  1843  die  Bände  XVI.  und 
XVII.  erschienen.  Die  darin  enthaltenen  akademischen 
Bulletins  umfassen  die  Nummern  1—64. 

Im  Jahre  1844  die  Bande  XVIII.  und  XIX.  Die 
Bulletins  umfassen  die  Nummern  1 — 60. 


AbbandliinsenL  und  Reden. 

(1843.    1844.) 

Freyberg f  Max  Frhr.  v.,  Rede  gehalten  zur  vierundacht- 
zigsten  Feyer  des  Stiftungstages  der  königl.  bayerischen 
Akademie  der  Wissenschaften.  1843.  4. 

Massmann^  Hanns  Ferd.,  Deutsch  und  Welsch,  oder  der 
Weltkampf  der  Germanen  und  Romanen.  Ein  Rück- 
blick auf  unsere  Urgeschichte  zur  tausendjährigen 
Erinnerung  an  den  Vertrag  zu  Verdun.   1843.  4. 

4* 


} 


52 

Streber^  Frans,  Rede  sam  Andenken  an  den  hoch  wür- 
digsten Herrn  Ignatx  von  Streber,  Weihbiscliof  und 
Dompropst,  Conservator  des  k.  Müniskabinets,  etc. 
1843.  4. 

J^ehafläutly  Carl  Emil,  die  Geologie  in  ihrem  Verhalt- 
nisse SU  den  übrigen  Naturwissenschaften.   1843.  4. 

Oürres^  Joseph  v.,  die  Japhetiden  und  ihre  gemeinaame 
Heimath  Armenien.    r844.  4. 

Windischmann ^  Friedr.,  Dr.  Der  Fortschritt  der  Spra- 
chenkunde und  ihre  gegenwärtige  Aufgabe.      1844.  4. 


53 


Sclirlftoii  der  einaeliieii  IHIisiledier* 

I.   Philosophisch-philologische  Classe. 

Hefner^  Joseph  v. 

Deutsche  Anthologie.  3.  Auflage.  München.  1831. 
Üebung88täcke  cum  Uebersetsen    aus   dem   Fransösi- 
tchen  ins  Deutsche   und  umgekehrt;   in    Verbindung 
mit  Prof.   Lemoin.  Kempten.  1833. 

Herbstreise  nach  Venedig.  München.  1834« 

Geographie  su  Cornelius  Nepos.  München.  183d. 

Geographie  su  G.  Jul.  Gäsar*s  Goromentarien  de 
hello  civili.  München.   1836« 

Lateinisches  Elementarbuch.  I.  Gurs,  4te  Auflage. 
München.  183a  II.  Gurs.  3te  Auflage.  1838.  III.  und 
IV.  Gurs.  2te  Auflage.   1836. 

Tegemsee  und  seine  Umgegend,  mit  einer  Ansicht 
des  königl.  Schlosses.  München.  1838. 

Deutsche  Chrestomathie.    3te  Aufl.  München.  1839^ 

Geographie  des  Transalpinischen  Galliens  su  G.  Jul. 
Casars  Commentarien  de  bello  gallico.  München, 
4te  Aufl.  1842. 

Karte  su  Xenophons  Anabasis ,  nebst  Reisetafel. 
München.  1842. 

Römisches  Bayern.  2tc  Aufl.  München.  1842 

Hilfsbuch  su  des  Cornelius  Nepos  Leben  ausgeselch- 
neter  Feldherrn.  München.   1843. 

Verseichniss  der  in  der  Sammlung  des  bönigl.  Anti- 
quariums  befindlichen  AHerthumsgegenstände.  Mün- 
chen. 1845. 


tu 


In  den  Verbandlungen  des  bi^torigcben  Vereines  iiir 
Oberpfalff  und  Kegenshiirg.  2.  Bd.  2.  Hft.  1840.  Ueber 
den  historischen  Wertfa  der  alten  GrabhügeK  Grab- 
nnd  OpferstäUen. 

Im  Oberbayerischen  Arcbiye:  I.  Bd.  1.  Ilft.  Lei- 
stungen des  Benediotinerttilles  TegemMie  für  Hiinst 
und  Wissenschaft.  —  2.  Hft.  Ueber  die  Eröffiiung  ger- 
manischer Grabhügel  bei  St.  Andrä  im  Landgericht 
Weilheim.  —  3.  Hft.  Ueber  die  Nonne  Diemud  von 
Wessobrunn  und  ihr  literarisches  Wirlcen,  mit  einem 
Facsimile  ihrer  Handschrift» 

IL  Bd.  1.  Hfl.  Ueber  die  Iherariscben  Leistungen 
des  Klosters  Sobeyera.  «^  ^.  Hft.  Ueber  den  MÖnefa 
Conrad  von  Scheuern,  mit  dem  BeinMncn  Philoso- 
phus,  n^bst  einem  Facsimile  seiner  Handsehrift  und 
einem  einer  seiner  Fedenietcbnungen.  Ueber  die 
Fürstengmft  und  die  FürstMikapdle  tu  Sobeyem. 

III.  Bd.  2.  Hft.  Die  römischen  Dcnlimaler  Gbei- 
bayerns.  —  3.  HH;  Leistungen  des  Klosters  Benedict- 
beurn  fiir  Wissenschaft  und  Kunst.  Die  unterirdi- 
schen Gänge  bei  Nannhofen  und  Mergentau. 

IV.  Bd.  l  Hft.  Der  römische  Grabstein  zu  Freits- 
moos.  ^  3-  Hft.  Ueber  eine  im  Jahre  1753  in  München 
gefundene  gläserne  Lampe.  Üe^er  einen  in  Lichten- 
berg, Landgerichts  Landsherg,  aufgefundenen  ehernen 
römischen  Lorbeerkranz. 

V.  Bd*  1.  Hfr.  Ueber  zwei  mit  Inschrtften  versebene 
Backsteindenkmäler ,  ehemals  im  Kloster  Thierhaup- 
ten,  nun  im  königl.  Antiquarium  inMünchenbeündlich. 
2p  Hit.  Ueber  ein  bei  Unterornau «  Landgerichts  Haag, 
aufgefundenes  alterthümlicbes  Crucifix.  3.  Hft.  Ueber 
die  in  dem  Rinnsale  des  Inns  bei  Pfunsen,  Landge- 
richts Rosenheim,  vorhomnst nden ,  der  Vorsei t  ange- 
hörigen  Eichenstämme. 


IM 

Vi.  Bd.  1.  Hft.  BeilHi'ge  tu  der  vo»  dem  gräÜch 
Preysingischen  Gutsadmtnistrator  Buehl  su  Hohen- 
•schaa  im  Oberbayer.  Archiv  V.  Bd.  Hft.  2.  S.  281 
gegebene  Nachricht  von  dem  eutaUig  entdeckten  Vor- 
Jkommen  alter  Wandmalereien  in  der  Kirche  von  Ur- 
•chaling  im  Landgericht  Hohenaachai».  —  H.  Hft.  Die 
römischen  Denluna'ler  Oberbayema  und  de»  königl. 
Antiquariums.  I.  Abth.  die  inschriitlicben  Denkmäler 
des  königl.  Antiquar iunu  enthaltend.  -^  Mehrere  Be- 
Uftheilungen  historischer  Schriften  in  den  bayerischen 
Annalen. 

SekmeUer,  J.  A. 

In  den  Gelehrten  Anseigen  sind  durch  denselben 
angezeigt:  1843.  Nro.  231.  Das  Kieler  Stadtbuch,  her- 
ausgegeben V.  Lucht.  fifro.  252  — 253-  Palaeky*s  böh- 
misches Archiv.  1844.  Nro.  11 — 12.  Der  Geschichts- 
freund, Mittheilungen  des  histor.  Vereins  der  fünf 
Orte:  LuEem,  Uri,  Schwytz,  Untermal  den  und  Zug. 
Nro.  69  —  71.  Bernhardi's  Sprachkarte  von  Deutsch- 
land und  Schaffdrik*s  slawische  Sprachkarte.  Nro.  HO 
—  111.  M.  Beheim*s  Buch  von  den  Wienern,  heraus- 
gegeben von  G.  v.  Karajan.  Nro.  225—  233.  Joh. 
Kollar^s  Beise  durch  Oberitalien,  Tjrel  und  Bayern 
1841. 

In  M.  Haupt*8  Zeitochrift  liir  dentseb^  Alterthum. 
11.  B.  8.  486—500.  Gregarint  Peccator,  lat.  Gedieht 
des  Mittelalters. 

Für  sich  erschien  in  der  llter.  artlst.  Anstalt:  St. 
Ulrichs  Leben  lateinisch  von  Berno  von  Beich^nau, 
in  deutsche  Beime  gebracht  um  das  Jahr  1200  von 
Albertus. 


IL  Matb«i«ati8ch*p  hyftikalisohe  Glast«. 

Buehner,  Andrens. 

Im  Repertorium  fiir  di«  Pharmazie.  Nürnberg  bei 
Joh.  Leonh.  Schräg.  Vi.  Die  Bände  83,  84,  85  u.  86. 
Diese  Bände  enthalten  folgende  vom  Herausgeber  Ter- 
fassre  Abhandlungen :  Geschichte  des  pharmazeutischen 
Instituts  der  königl.  Universität  München  5  eilfte  Fort- 
setzung. —  Ueber  aqua  Laurocerasi.  —  Gbemische 
Analyse  der  NeHtenwumel.  —  Betrachtungen  über  Be- 
griff, Inhalt  undStndiuih  der  Pharmaisie,  sowie  über 
den  Unterschied  zwischen  dem  pharmazeutischen  imd 
therapeutischen  System  der  Arzneimittel.  —  Chemische 
Untersuchung  der  Dr.  Warburg'scheu  Fiebortropfien. 
—  Bemerkungen  über  den  pharmazeutischen  Verein 
in  Bayern.  —  Chemische  Versuche  über  die  Kiesow*sche 
Lebens-Esseaz.  —  Chemische  Untersuchung  eines  Ar- 
kanums  gegen  Bleichsucht.  —   Einige  Receasionen. 

In  den  Gelehrten  Anzeigen  Bd.  XV 111.  Versuche 
über  die  Einwirkung  der  nassküblen  Witterung  des 
Sommers  1843  auf  die  Blausäure- Entwickelung  in  den 
Kirsch -Lorbeerblättern.  —  Bemerkungen  über  das 
Röhrenwasser  aus  dem  Brunnhause  von  Brunnthal 
bei  München  und  das  Pumpbrunnwasser  der  Stadt. 

Erdl^  Michael  Pius: 

Oesterreichers  anatomischer  Atlas.  15  -  18te  Liefer- 
ung. — »  In  den  gelehrten  Anzeigen ;  Ueber  den  gegen- 
wärtigen Stand  der  Naturwissenschaften  in  Spanien.  ^ 
Bericht  über  ein  von  Hrn.  Zeiller  in  Wachs  verfertigtes 
zerlegbares  Modell  des  menschlichen  Gehirns.  —  Rezen- 
sionen mehrerer  physiologischer  Werke  in  den  gelehrten 
Anzeigen  und  in  der  Salzburger  medizinischen  Zeitung. 

MartiuSj  Carl  Friedrich  Philipp  t.: 

Im  Jahre  1844  erschien  in  dem  Reisewerke  von  Ale. 


dH)rbigiiy,   Botaniqve,   der  Schluis  dmr  von  Marlius 
redigirten  dritten  Abtbeilwig:  Palmetuin  Orbighianum. 

In  Buehsers  Repertorium  fiir  die  Pharmacie,  Bd.  83. 
S.  289  ff.  Das  Naturell,  die  Rraidiheiten,  das  Arst- 
tliam  und  die  Heilmittel  der  Ureinwohner  Brasfliens. 

In  den  gelehrten  Anzeigen  1844.  Nr.  104:  Bericht 
über  die  auswärtigen  literarischen  Verbindungen  der 
K.  B.  Akademie  d.  W.  —  In  Nr.  223.  224.  Ehrenerwäh- 
nung der  verstorbenen  Mitglieder  der  zweiten  Glasse 
Alex.  Bouvard  und  Geoffroy  St.  Hilaire. 

In  dem  Bericht  von  der  Versammlung  deutscher 
Land-  und  Forstwirthe,  Sept.  1844»  zu  München  sind 
S.  133  ff,  drei  Vorträge  desselben  gedruckt:  Ueber 
die  vermeintliche  Urerzeugung  ohne  Samen  und  Keim, 
mit  besonderer  Beziehung  auf  den  Brand  im  Getreide, 
das  Mutterkorn  und  die  Stockfaule  der  Kartoffel.  — 
Ueber  die  Bamiiication  unserer  Forstbäume,  in  Be- 
ziehung auf  das  Ausästen  derselben.  —  Ueber  Pilz- 
entwicklung und  Versporen  des  Holzes. 

In  dem  Gentrallandwirthschaftsblatt  von  Bayern  1843 
S.  247.  ff.  u.  421.  Ueber  das  Guano. 

Schubert,  G.  H.  v. 

Lehrbuch  der  Naturgeschichte.  14.  Aufl.  1844. 
Die  Krankheiten  und  Störungen  der   menschlichen 
Seele. 

Sfein/ieil,  Dr.,  C.  A. 

Im  Kunst-  und  Gewerbeblatt  1844:  Januarheft  p. 
5—18.  Ueber  die  Massregeln,  welche  zur  Einführung 
einer  allgemein  giltigen  Normalbranntweinwaage  in  Bay- 
ern naeb  der  AUerb.  Verordnung  vom  16.  August 
1842  ergriffen  .  worden  sind.    ^  Dezewborheft  p.  700* 


58 

0arfle11iing  de«  Verfiilireits  bei  FHIliing  von  Loeo- 
motivkesMhi  durch  Haltwasserdrack.  «^  p.  738.  Be- 
richt über  (W  Princip  der  Repftold*«cbea  Spritse  und 
über  die  Leistungen  einer  solchen  Maachine 

In  den  gelehrten  Anseigen  Bd»  Will,  p,  dfA:  üeber 
ein  neues  Abseben  für  Feuerge^ehre.  Sitzung  vom 
8.  Juli  t843.  —  Bd.  XlX.  p.  92:  IJeber  die  Aenderung 
der  Dichtigkeit  des  Wassers  durch  Absorption  von 
LuH;.  Sitzung  vom  20.  April  1844. 

Wa0nery  Andreas. 

Fortsetzung  von  Schreber^s  Naturgeschichte  der  Säu- 
gethiere.  Vierte  Abtheilung  des  Supplementes. 

Geschichte  der  Urwelt.  Leipzig  bei  Voss.  Erste  Ab- 
theilung. 

Beiträge  zur  Säugethier-Fauna  von  Kaschmir,  in 
Baron  von  HügeVs  Kaschmir.  Bd.  IV. 

In  Wiegmann's  Archiv  für  Naturgeschichte  1844.: 
Bericht  über  die  Leistungen  in  der  Naturgeschichte 
der  Säugethiere  während  des  Jahres  1843.  -  Bericht 
Über  die  Leistungen  in  der  Naturgeschichte  der  Vögel 
während  des  Jahres  1843. 

Walther,  Ph.  Fr.  v. 

Journal  der  Chirurgie»  3  Hefte  des  Bandes  XXXlL 
und  3  Hefte  des  Bandes  XXXIIL  In  dem  ersten  Hef^e 
dieses  Bandes  ist  dessen  Abhandlung  über  die  Bevac- 
ciuation  abgedruckt. 

Allgemeine  Zeitung  für  Chirurgie,  innere  Heil- 
kunde etc.  Jahrg.  1843*  Nro.  t.  und  2.,  und  Jahrg. 
1844.  Nro»  18-  u.  11).      Fragmente  über  das  Fieber. 

hl  den  Gelehrten  Anzeigen  1844.  Kro.  130*  u.  140. 
ein  Aufsatz  über  die  Emlfhrang  des  mensehlicben 
Körpers,  welchen  derselbe  in  der  Sitsung  der  mathe- 


malisch -pfaysikalische«  ClMat  votti  to.  April  1844  vor^ 
geieseii  hat. 

IH«  Historitehe  Cl(ifl§e. 
Bvchinger^  Joh,  Nep. 

Im  oberbayeriscben  Archiv  für  vaterländische  Ge- 
schichte, Band  VI.  Hefte  1.,  2.  u.  3.:  Geschichth'che 
Nachrichten  über  die  ehemalige  GrafschatY  und  das 
Landgericht  Dachau, 

Büchner^  Andreas, 

Allgemeine  praktische  Philosophie.  Zweite  vermehrte 
und  verbesserte  Ausgabe.  Enthaltend  die  Grundsätse 
der  Moral-  und  Rechts-Phitosophie.  8.  München.  1844. 
Fleischmann« 

FaUmerayer^  Jak.  Philipp. 

In  der  Augsburger  allgemeinen  Zeitung:  Eine  Reihe 
theils  politischer ,  theils  Länder  und  Sitten  des  Orients 
schildernder  Artikel. 

In  den  Münchener  Gelehrten  Anzeigen :  Einige  Kri- 
tiken. 

Hofier^  Constantin, 

Kaiser  Friedrich  II.  Ein  Beitrag  zur  Berichtigung 
der  Ansichten  über  den  Sturz  der  Hohenstaufen.  Mit 
Benützung  handschriftlicher  Quellen  der  Bibliotheken 
ziLyRom,  Paris,  Wien  und  München.  München.  Ver- 
lag^'äer  literarisch  -  artistischen  Anstalt. 

In  der  Augsburger  Allgemeinen  Zeitung;  Mehrere 
Aufsätze,  wie  über  die  Literatur  der  Geschichte  des 
dreissig jährigen  Krieges. 


1 


Koch-^emfeldy  /.  £.,  Ritter  v.: 

Beiträge  zur  Geschichte  derHexenproisesse  in  Deutsch- 
land, Behufs  der  Rechts-  und  Sittengeschichte  des  sieb- 
zehnten Jahrhunderts^  aus  Originalahten  gezogen.  In 
den  akadem.  gel.  Anzeigen.  München  1844. 


■  •t. 


6f 


WIsseiisehalltllehe  Institute^ 

welche  die  Schriften  der  K.  B.  Akademie  d,   M^  erhalten. 

mm      M§%   jB€Bfß0B*t9m 

Die  Hof-  und  Staatdbibliothelt  in  München. 

Die  DniTersitätsbibliotheli  in  München. 

Die  Universitätsbibliotbelc  in  Erlangen. 

Die  Universitätsbibliothek  zu  Würzburg. 

Die  Benediktiner  -  Abtei  in  Scheyem. 

Die  Bibliothek  der  Studienanstalt  eu  Speyer. 

Die  Bibliothek  der  Studienanstalt  £u  Zweibrücken. 

Die  öffentliche  Bibliothek  su  Bamberg. 

Die  öffentliche  Bibliothek  su  Bayreuth. 

Die  öffentliche  Bibliothek  ku  IMllingen. 

Die  öffentliche  Bibliothek  su  Neuburg. 

Die  öffentliche  Bibliothek  su  Nürnberg. 

II'  Cl,  Die  K.B.  botanische  Gesellschaft  zu  Begensburg. 

Die  pharmazeutische  Gesellschaft  zu  Kaiserslautern. 
W.  Cl,  Der  historische  Verein  in  Ansbach. 

Der  historische  Verein  in  Augsburg. 

Der  historische  Verein  in  Bamberg. 

Das  k.  Archiv  in  Bamberg. 

Der  historische  Verein  in  Bayreuth. 

Der  historische  Verein  in  Landshut. 

Der  historische  Filial-Verein  in  Neuburg. 

Das  k.  Archiv  zu  Nürnberg. 


Der  historische  Verein  su  Passau. 
Der  historische  Verein  su  Regensburg. 
Der  historische  Verein  «a  Speyer. 
Der  historische  Verein  zu  Würzburg. 
Das  h.  Archiv  bu  Würaburg. 

WM*  M$n  Af9Mmnae* 

A,  Verkehr  der  Gesanmt- Akademie, 

Amsterdam,  h.  Nederlandsche  Instituut  van  Wetenshap- 

pen,  Letterkunde  en  Schoone  Künsten. 
Berlin,  k.  Akademie  d.  W. 
Bonn,  Academia  Caes.  Leopold.  Garol.  Naturae  Gurio- 

~  sorum. 
Brüssel,  Academie  Boyale  des  Sciences  et  helles  Lettres. 
Brüssel,  k.  Bibliothek. 
Calcutta,  Asiatic  Society  ot'  Bengal. 
Dublin,  R.  Irish  Academy. 
Edinburg,  R.  Society. 
Görlitz,  Oberlausits^sche  GeseUscüaft  d.  W. 
Göttingen,  Societät  der  Wissenschaften. 
Innsbruck,  Ferdinandenm. 

Lille,  Societe  R.  des  Sciences,  Agriculture  et  Aris. 
Lissabon,  Academia  R.  das  Sciencias. 
London,  Royal  Society. 
Mailand',  Istituto  Imp.  R.  Lombardo-Veneto. 
Modena,  Societa  italiana  dei  Quaranta. 
Modena  R.  Accademia  di  Scienxe,  Lettere  ed  Arti. 
Nancy,  Societ6  R.  d^s  Sciences,  Lettres  et  Arts. 
Padua,  Accademia  Imp,  R.  delle  Sciepse  ed  Arti. 
Paris,  Institut  de  France, 
Pesth,  Societas  erudita  hungarica« 
St.  Petersburg,  kaiserl.  Akademie  d.  W> 
Philadelphia,  American  Philosophical  Society. 
Prag,    Gesellschaft    des    vaterländischen  Museums  für 
Böhmen. 


68 

Rouen,  Acad^mio  R.  des  Sciences,  Bellen- letiros  et  arts. 
Stockholm,  Ic.  Akademie  d.  W. 
Wien,  k.  k.  Bibliotliek. 

B     Verkehr  der  pkUoiogieck  pUiosophievhem  CUteee. 

Gaen,   Societi  fran^aise  pour  la  conservation  et  1a  d^. 

scription  des  Monuments  nationaux. 
London,  Royal  Society  of  literature. 
London,  Asialie  Society. 
Neapel,   Reale  Aocademia  delle  Scienee,  Sectione  della 

Societa  R.  Borbonioa. 
Rom,  Ribliotbeca  Vaticana. 
Rom,   Istituto  archeologioo. 
Schulpforte  Bibliothek. 

C.  Verkehr  4er  mathematiech-pktfifikaiischen  Vlaeee, 

Berlin,  Gartenbaugesellschaft  fiir  die    k.  Preusstschen 

Staaten. 
Bern,  Schmreiserische  Gesellschaft  der  Naturforscher. 
Bordeaux,    Soci^t^  Linn^enne. 
Boston,  Academy  of  Sciences  Literature  and  Arts. 
Breslau,  Gesellsehalt  für  ▼aterlähdiscbe  Guhur. 
Galcutta,  Medical  and  Physical  Society. 
Catanea,  Accademia  Gioenia. 
Danzig,  Naturforschende  Gesellschaft. 
Edinburg,  Observatorium. 

Frankfurt,  Senkenbergische  Naturforschende  Gesellschaft. 
Genf,  Societe  de  Pbysique  et  d^Histoire  naturelle. 
Glasgow,  Observatorium. 
London,    Astronomical  Society. 
London,  Royal  Geographical  Society. 
London,  Agricultural  Society. 
London,  Ornithological  Soc. 
London,  Geological  Soc. 
London,  Medico-botanical  Soc. 


64 

London,   Zjoolo^ical  Society. 

London,  Institute  of  Civil  Engeneers. 

London,  College  of  Physicians. 

London,  Entomological  Society. 

London,  Society  for  Encouragement  of  Arts  etc. 

London,  College  of  Surgeons» 

Lyon,  Societe  Royale  d'agricuUure. 

Madrid,  Deposito  hydrographico. 

Madrid,  R.  Academia  de  las  Ciencias  naturales. 

Moskau,  Societe  Irop.  des  Nlituralisles. 

New-York,  Lyceum  of  Natural  Hiatory. 

Oxford,  Observatorium. 

Paris,  Acadomie  R.  de  medecine. 

^arisf  Museum  d*histoire  naturelle. 

Petersburg,  kais.  medictn.  chirurg.  Akademie. 

Philadelphia,  American  Academy  of  Natural  Sciences. 

Rio  de  Janeiro,    Instiluto    hisCorico  e  geographtco  do 

Brazil. 
Siena,  Accaderaia  dei  Fistocritici. 
Strassburg,  Societ^  du  Museum  d'histoire  naturelle. 

O.  Verkehr  der  hMoriscken  Ciasse. 

Altenburg,  Geschichts-  und  Alterthumsforschende  Ge- 
sellschaft des  Osterlandes. 

Basel,  Gesellschaft  für  vaterländische  Alterthümcr. 

Berlin,  Gesellschaft  für  Alterthumskunde. 

Berlin,  Altmärkischer  Verein. 

Bern,  Allgemeine  geschicbtsforscbende  Gesellschaft  der 
Schweis. 

Bonn,  Verein  für  Alterthumsforschung  in  den  Rhein- 
landen. 

Cassel,  Verein  für  Geschichte. 

Copenhagen,  Gesellschaft  für  nordische  Alterthümer. 

Darmstadt,  Historischer  Verein. 

Dresden,  Verein  für  vaterländ.  Alterthumskunde. 


65 

Emden,  Gesellschaft  für  Geschichte. 

Franlifart,  Verein  für  Geschicfatskunde. 

Halle,  Alterthumsyerein. 

Hamburg,  Verein  für  hamburg.  Geschichte» 

Hannover,  Historischer  Verein. 

Hohenleuthen,  Voigtländisch.  Alterthumsforscher- Verein. 

Kiel,  Holstein-Laaenburg*scher  Verein. 

Königsberg,  Deutsche  Gesellschaft. 

Leipzig,  Alterthumsyerein. 

Linz,  Museum  Francisco4]aroliauni. 

Liuem,  Verein  für  Geschichte  in  den  5  Cantonen:  Lu^ 

tem,  Uri,  Zug,  Sohwjs  und  UalerwaMen^ 
Madrid,  Academia  de  HistcgrÜL 

Meiningen,  Henneberg^scher  Alterthumsforscher- Verein. 
Münster,  Gelehrte  Gesellschaft. 
Ottweiler,  Alterthumsyerein. 
Paderborn,  Gelehrte  Gesellschaft. 
Paris,  Soci6t6  d'Histoire  de  France. 
Sinsheim,  Gesellschaft  zur  Erforschung  der  DAnkmltler. 
Schwerin,  Geschichtsyerein. 
Stettin,  Gesellschaft  für  pommers<ihc  Geschichte. 
Stuttgart,  Geschichtsyerein. 

Stuttgart,  Neuer  wtLrtteniberg*scher  Alterthumsye«*ein. 
Ulm,  Verein  für  Kunst  und  Altetthümer. 
Wetriar,  Verein  für  Geschichte. 
Wiesbaden,  Nassau*sche  Gesellschaft  fUr  Geschichte/ 
Zürich,  Geschichte  für  yaterländlsche  Altcrthümer. 


1 


Alpltabetlsehes  Terzelehniss 

deir  in   JMnchen  rtsidirenägn  ordenWc^en  und  amsser- 
ordentiichen  Mitgiiedet*^  n^t  An^iabe  äkrei-  Wohrnrng- 

r.  Aretin^  Arcisstrasse  12|- 

r.  Bayer^  Barerstrasse  Nr.  1/2- 

r.  Boisseree^  Dultplatz  Nr.  9/2. 

Buchinger,    Karlsstrasse  Nr.  45/1. 

Büchner^  Prof.,  Karlsstrasse  Nr.  40/1- 

Bttchnei\  geistl.  R.,  Theresienstrasse  Nr.  54. 

r.  Detttinger.t   Löwengrube  Nr.  3/2' 

DöUinger,  Frühlingsstrasse  Nr.  11/1. 

Erdl<,  Karlsstrasse.  Nr.  52/3. 

FaUmerayei'^  Müllerstrasse  Nr.  24J2. 

FY.  r.  Freybery,  Ludwigsstrasse  Nr.  6/1. 

FröUch^  Herzogspitalstrasse  Nr.  18/2. 

Fuchs,  Karlsplatz  Nr.  19/3. 

r.  Görresy  Schönfeldstrasse  Nr.  16. 

V.  Hef'ner^  Bayerstrasse  Nr.  4/0. 

r.  Hertnann^  Türkenstrasse  Nr.  50. 

Höfler,  Ludwigsstrasse,  Dameustift  1.  Eing. 

Hortig,  Löwengrube  Nr.  8. 

r.   Klente,  Fürstenstrasse  Nr.  1/3. 

r.  Kobeil,  Karlsstrasse  Nr.  49/2. 

V.  Koch' Sternfeld. 


r 


67 


Lamonty  Sternkarte  bei  Bogenhausen. 

r.  Martiusy  Karlsstrasse  Nr.  52/2. 

f9.  Maurer^  Theatiner-Schwabingerstrasse  Nr.  15/2. 

Massmann^  Tberesienstrasse  Nr.  hi/i. 

Medicusy  Elisenstrasse  Nr.  f/P. 

Mauer  j  Arcisstrasse  Nr.  15/2. 

V,  NiethatiuneTy  Harlsstrasse  Nr  .15/2. 

PhiUips^  Frühlingsstrasse  Nr.  14/1. 

V.  RingseiSy   Sendlinger  Landstrasse  Nr.  21. 

r,  Roth,  Barerstrasse  Nr.  4. 

Schafhäutlj  Arcisstrasse  Nr.  15/2. 

Schmeiter^  Tberesienstrasse  Nr.  2/3. 

V.  Schubert  y  Harlsplats  Nr.  17/2. 

Sibery  Daroenstiftsgasse  Nr.  16/2. 

SteinheUy  Lercbenstrasse  Nr.  38/0. 

r.  Stichaner,  Ludwigsstrasse  Nr.  11/1. 

Streber y  Ludwigsstrasse  Nr.  14/1. 

Thierschy   Karlsstrasse  Nr.  11. 

Vogely  Arcisstrasse  Nr.  1. 

f».   Wßgnei*^  Odeonsplatz  Nr.  1/2. 

Wagner y  Damenstiftsgasse  Nr.  15/3. 

V.  WaltheTy  Ludwigsstrasse  Nr.  9/2. 

WindtachmanUy  Ludwigsstrasse  Nr.  9/3. 

Wittmanny  Tberesienstrasse  Nr.  46/3. 

Wismapry  Residenzplatas  Nr.  18/1- 

Zuccariniy  Elisenstrasse  Nr.  3/1. 


^ 


Almanach 


der 


königlich  bayerischen 


Akademie 


der 


TVlssens  Charten 


fiir 


das  Jahr   1847. 


müiichen« 

Verlag  der  H.  B.  Akademie  der    Wissenschaften. 


1 


r 


Sltsunffeii  der  U«  Akademie  der 
HTIeeeiteelftiifteii. 


Die  Glassen  •  Sitettngeh  werden  an  den  Samstagen 
gehalten ,  und  swar ,  wenn  nicht  besondere  Bestimmung 
erfolgt,  in  unten  folgender  Ordnung.  Die  allgemeinen 
Sitzungen  -der  Gesammt-Akademie ,  welche  gemeiniglich 
am  vierten  Samstag  des   Monats   fallen,  werden  angesagt. 

Den    2.  Januar    Sitzung    der    I.   Glaase. 


>» 

9. 

99 

9» 

»  n. 

99 

»» 

16. 

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99 

„  in. 

99 

JJ 

6. 

Februar 

9» 

.,    I 

»9 

9» 

13. 

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9» 

»  n. 

99 

91 

20. 

99 

99 

„IIL 

99 

9» 

6. 

März 

99 

„    I 

99 

91 

13. 

99 

99 

„  II 

99 

99 

20. 

99 

» 

^iii 

»9 

Den  27.  März  öffentliche   Sitzung  zur  88sten  Feier  der 
Stiftung  der  k-  Akademie  der  Wissenschaften, 
Den  10.    April    Sitzung    der    I.Glasse. 


17. 

99 

99 

„  n. 

»9 

24. 

99 

9» 

„  m. 

9» 

8. 

Mai 

99 

.,  I. 

1> 

15. 

99 

99 

„  n. 

9» 

22. 

9» 

99 

„  ni. 

>9 

5. 

Juni 

99 

„  I 

99 

12. 

99 

99 

„II. 

99 

19. 

99 

99 

,.  iii. 

99  ' 

>  - 

'  *  » :  •    -*.' 

IV 


Den  3.       Juli 

Sitffung 

der     I. 

Clagse 

>»     10.        „ 

»» 

»     «. 

M     17.         „ 

»» 

„  ni. 

44                   * 

„      7.  August 

>i 

,.      I. 

M     14.         „ 

>» 

„     IL 

„     21.        „ 

»1 

„  in. 

Den  25.  August  öfftanliebe  Sitzung  zm*  Feier  des  aller- 
höchsten NamoBftfeelM  Sr»  MajestiFt  des  Königs 

September  und  October  Ferien  der  Akademie. 

Den  6.  November  Sitsung   der       1/  Glasse 

«18.         n  n  >»     '••       »1 

«)        20.  „  ^y  99     Ul.  99 

Den    4.  Deaiember    „  „      I.      ,, 

II. 


11. 

18. 


»» 

M 


1f 


1I[ 


liuragefasste  Geschichte 


d  e 


Akademie    der    TVlssenschaften 


z  u 


München. 


•Uie  Geschichte  der  Aliademie  der  Wissenschaflen 
SU  München     lasst    sich  in  vier  Zeitabschnitte  theilen. 

llrflite  Perlode, 

ron  der  Stiftung  der  Akademie  i7S9  bis  %uv  WiederveV' 
einig uny  der  Pfal%  mit  Bapern  ±777, 

Schon  seit  Aventin  hatten  sich  in  Bauern  von  Zeit 
SU  Zeit  gelehrte  Gesellschaften  gebildet ,  worunter  der 
Parnassus  boicus  sich  besonders  erhob,  und  Eunacbst 
zur  Stiftung  der  Akademie  der  Wissenschaften  fübr^ 

I>en  Grund  su  dieser  Akademie  legten  die!  churfürst- 
licben  Rathe ,  Dominicus  lEon  Linbrunn  und  Georg  von 
Lori,  welche  treffliche  Männer  auch  dadurch  ihren 
Namen  in  die  Geschichte  Bayerns  eingetragen  haben« 

Cburfürst  Maxirailian  Joseph  unters  ei  chnete  den 
Stiftungsbrief  und  die  Statuten  dieses  gelehrten  Vereins 
am  28.  Märe  1759.  -Beilage  I. 

Nach  diesen  Urkunden  sollte  sich  die  Akadeniie,  un- 
ter  einem  Präsidenten  tmd  einem  Viccpräsidenten,  in 
eine  historische  und  eine  philosophische  Klasse, 
jede  mit  ihrem  Director ,  abtheilcn.  Ihr  Wahlspruch 
war:  Tendit  ad  aeqiium. 

Die  unter  günstigen  Verhältnissen  ins,  Leben  getre- 
tene gelehrte  Corporation  stellte  sich  an  die  Spitze  der 
geistigen  Bewegung  hn  Vaterlande,  zur  Erhöhung  wah- 
rer Cultur. 

Der  Zweck  dieser  Darstellung  Tasst  nicht  zu,  die  Ar« 
beiten  und  Verdienste  der  einzelnen  Mitglieder  hier 
ausführlich  zu  erw«ihncn,  was  ohnehin  schon  an  amderm 
Orten  geschehen  ist. 

r 


Nach  den  Statuten  sollten  in  den  beiden  jälirlicli  ab- 
euhaltenden  Yersammlungen  die  Preise  für  Beantwor-. 
tungen  der  Preisaufgaben  vertheUt  und  neue  Fragen  ge- 
stellt werden. 

Diese  Preisaufgaben,  welche  durch  die  ganee 
Periode  von  beiden  Klassen  regelmassig  gestellt  wur- 
den, waren  ein  wohlgewähltes  Mittel,  das  Interesse  an 
wissenschaftlichen  Arbeiten  und  die  Theilnahme  für  die 
Akademie  und  für  ihre  Zwecke  allgemeiner  £u  machen 
und  nachhaltig  zu  verbreiten. 

Diie  Abhandlungen,  welche,  von-  den  Mitgliedern  aus- 
gearbeitet, die  wissenschaftliche  Thätigkeit  der  Anstalt 
beurkundeten,  sind  von  1763  bis  1778  in  10  Bänden, 
anfancs  gemeinschaftlich  von  beiden  Klassen,  spater  ab- 
gesondert von  jeder  Klasse,  bekannt  gemacht  worden. 

An  diese  Abhandlungen  schlössen  sich  die  Festre- 
den und  Gedächtnissreden  an,  welche  bei  den 
öffentlichen  Versammlungen  gehalten  wurden. 

Die  historische  Klasse,  der  eSzur  besondern  Ob« 
Hegenheit  gemacht  worden  war,  Urkunden  ,  wichtige 
Briefe  und  Denkmäler  zu  sammeln  ,  versäumte  nicht» 
sich  mit  den  Sammlungen  und  den  Fundorten, derselben 
vertraut  zu  machen.  Vorzüglich  setzte  sie  sich  dess- 
halb  mit  den  Klöstern  in  ein  regelmässiges  Benehmen« 
Die  Mitglieder  Ffeffel ,  Kennedy  und  von  Lori  bereis- 
ten selbst  die  Frälaturen  und  in  den  Klöstern  wurden 
mehrere  Gonventualen  für  die  Akademie  beschäftigt. 
So  entstund  das  verdienstliche  Werk  der  Monumenta 
boica,  von  welchem  in  dem  bezeichneten  ersten  Zeit- 
räume 13  Bände  erschienen  sind. 

Von  der  philosophischen  Klasse  wurde  An- 
fangs  jährlich  ein  astronomischer  Kal^^nder  be- 
kannt gemacht,  welcher  aber  1767  wieder  aufgehört  hat. 

Grossen  Nutzen  stiftete  die  Akademie  auch  noch  da- 
durch, dass  sie  für  einzelne  wissenschaftliche  Zweige 


besondere  Lehrstühle  errichtete,  auf  vr eichen  der Uh^ 
terricht  von  den  Mitgliedern  der  Ahadetnie  selbst  übei;- 
nommen  wurde« 

Der  Fond  der  Akademie  war  bei  ihrem'  Entstehen 
noch  sehr,  gering.  Zu  dem,  was  sie  aus  der  Staatskasse 
bezog,  wurde  ihr  auch  der  Ertrag  des  Kalender-  Stern- 
pels  eingeräumt,  wofür  sie  denfi  auch  die  Einrichtung 
und  Verwaltung  des  Kalenderwesens  übernehmen 
musste«    . 

Zweite  Perlo«ley 

von  der  Wiedervereinigung  der  Vfal%  mit  Bayern  1777y 
bis  %ur  Erhebung  Bayerns  zu  einem  Königreiche  1807,, 

Mit  -dem  Regierungsantritte  des  Ghurfürsten  Carl 
Theodor  begann  ein  neuer  Zeitabschnitt  in  der  Ge- 
schichte der  Akademie,  welcher  nun  mehrere  gelehrte 
Mitglieder  aus  der  Pfalz  zugeführt  wurden.  Ueberhaupt 
kam  die  Akademie  in  nähere  Verbindung  mit^  der  seft 
1763  in  Mai\oheim  bestehenden  Schwester  -  Akademie. 

Der   Ghurfiirst    ertheilte  bald  nach    seinem  Antritte 
am  22.  Januar  1779  der  Münchener  Akademie  eine  Be- 
st ätigiuigsurkunde,  verbunden  mit  neuen  akademischen 
,  Gesetzen.  Beilage  H. 

Die  wesentlichste  Veränderung  in  der  inncrn  Ein- 
richtung bestand  darin,  dass  der  historischen  und  phi- 
losophischen Klasse  noch  eine  dritte,  nämlich  )ene  der 
schönen  Wissenschaften  beigesellet  wurde. 

Von  jeder  der  beiden  ersten  Klassen  wurden,  nun- 
mehr abwechslungsweise,  16  Freisaufgaben  bis  zum 
Jahre  1808  bekannt  gemacht.  Auch  yon  der  dritten, 
belletristischen  Klasse ,  wie  man  sie  , nannte  ,  er- 
folgten 8  Preisaufgaben  bis  178d,  wo  die  ganze  Klasse 
wieder  erlosch. 

Did     akademischen    Abhandlurgen     behielten    ihren 
^Fortgang.  Von  der  historischen  Klasse  wurdeno  Bände  in 


6 

I 

Qvart  mnd  1t  m  Oct«v,  von  der  pliiloeophisclien  T 
de  in  Quart  und  2  m  Octav  herumgegeben,  von  der  Belle- 
trist ischeo  Klasse  1  Band  !•  J.  1781*  Ueberdiess  machte  die 
philos4»phische  Klasse  9  Jahrgange  meteorologischer 
Epheraeriden  bekannt,  und  von  den  MoBumends 
boicis  erschienen  die  Bände  14.  15.  16.  17.  *) 

ron  der  JBirhebung  Baperns  %u  einem  Königreiche  ^&Tj 
bis  zur  Versetzung  der   Universität   ron  Landshut  nudk 

Manchen   1826. 

Bald  nach  der  Constituirung  Bayerns  zu  einem    Kö- 
nigreiche erfolgte   eine  neue   Organisation   der  Akade-' 
mie.  Beilage  III. 

In  der  unter  dem  1.  Ufai  1807  erlassehen  Urkunde 
ward  die  Akademie  als  eine  Königliche  Centralstelle 
erklfirt.  Sie  ward  in  drei  Klassen,  eine  philologisch', 
philosophische,  eine  math  ematisch  -physika- 
lische und  eine  historische  abgetheilt,  und  mit  ei- 
nem Präsidenten,  einem  Genferal'Secretär  und  drei  Klas- 
sen- Secrelären  versehen. 

Eine  der  wichtigsten  Bestimmungen  dieser  neuen 
Constitution  war  die  Herstellung  einer  innigen  Ver- 
bindung der  verschiedenen ,  seitlier  erweiterten  oder 
neugegründeten  wissenschaftlichen  Sammlungen  und 
Anstalten  mit  der  Akademie. 

Jhr  wurden  untergeordnet :  die  Central  -  Biblio- 
thek^   das  Naturalien  -  Cabinet ,    das  Gabinet  der  phy- 


*)  Bis  zu  dem  Ende  dieser  Periode  reicht  die  Geschichte  der 
bayerischen  Akademie  von  Westenrieder  in  2  Banden ,  Mfln- 
chen  1184.  S. -^  Der  folgende  Zeiiranm  ivt  in  nn  leren  Schrif- 
ten ,  wie  ii\  der  Zeitschrift  Herro«s,  Band  iXXIX«  flnd  vor- 
zflglich  in  der  akademischen  Denkrede  des  Hrn.  yon  Knch- 
Slernfeld  iiber  die  Geschichte,  ihre  Alttibute  uud  ihren  Zweck, 
1841,    beschrieben. 


deir  plijillkieiltdcken  nnd  tnattremätis'cfaen.  Instrumente, 
fici  polytechnische Cabinet,  das  c'hemische  Laboratorium, 
das  Münskabinet,  das  Antiqu^lttm,'  die  Sternwarte  in 
Bogenhausen ,  der  botanische  "Garten ,  das  anatomische 
Theater  und  die  brasilianische  (ethnographische)  Samm- 

Der  F  on'd  der  Akademie  wurde  bereichert ,  indem 
mit  Aeh.  Zuflüssen  aUs  der  Staats  -  Cassa  nunmehi^  auch 
der  Fond  der  TonnviI%eB  Akadenire  der  Wissenschaften 
EU  Mannheim  vereinigt  wurde,  durch  deren  Auflösung 
der  königl.  bayer.  AkaBdemie  iärerdiess  ein  Schate  von 
Büchern,  Antiken,  Gemmen  imd  Münzen  sugewachs^  kt 

Der  Akademie  wurde  für  die  Zukunft  die  eigene 
^ahl  der  Mitglieder,  unter  Vorbeifalt  königlicher 
BMtStiguiig,  gestattet.  Ausser  den  Mitgliedern  hiltte 
die  Akademie  damals  Eleven  mad  Adjuncten  mit  ver- 
bSltnissm assigem  Gebalte.  Auch  war  sie  hi  der  Lage, 
Heisestipendien  eu  ertheilen. 

.Mit  so  glänsenden  Attributen  und  unter  ihren  Mit- 
gliedern mit  vielen  neuen  €elebrit£ten  vem  Inn-  und 
Auslande  ausgestattet,  wurde  die  neugestaltete  Akademie 
in  dem  ihr  eingeräumten,  ehemaligen  Jesuiten  -  Gebäude 
von  dem.  neuernannten  Präsidenten ,  geh.  Rath  Fr.  H. 
Jacobi  am  27.  Julius  1907  f«i^rlich  eröffnet. 

Von  den  Arbeiten  der  auf  solche  Art  restauHrten 
Akademie  berühren  ^ir  hier  ausser  den  Festreden  und 
den  bei  besondern  Veranlassungen  in  Druck  gegebenen 
Schriften  zunächst  die  P  r  e  i  s s  c h  r  i  f t  en,  welche  nach 
Artikel  XXI  der  neuen  Constitution  bei  der  jährlichen 
feierlichen  Versammlung  aufgegeben  worden  sind. 

In  der  Constitutions- Urkunde  wurde  Artikel  VIU. 
bestimmt,  dass  die  Resultate  der  Forschungen  in  fort- 
laufenden Jafaresberioll«en  dem  Publikum  vorzulegen 
seien.  Solche  Berichte  «Mclneneii  v^on  den  Jahren  f808. 
9.  10.  11.  und  12. 


An  die  Stelle  ■:  der  akademiscben^  «^Abhandlungen^' 
traten  nunmehr  dte  „Denkschrift  en^S  \velche  mit 
dieser  Periode  begannen  und  von  1808  bis  1825  in  9 
iBänden  die  Arbeiten  aller  Klassen  unausgeschieden  um- 
fassten. 

Von  der  historischen  Klasse  -wurde  eine  neue  Folge 
geschichtlicher  Abhandlungen  in  5  Bänden  Yon  ISO?« 
13,  14,  18  und  23  herausgegeben.  Die  Monumenta  boica 
ifvurden  iii  demselben  Zeiträume  um  9  Bände,  von: Vol. 
18  bis  26  einschlüssig,~vermehrt.        i  ' 

Vlerto  Perlode, 

v<f»  der  Versetxunff  der  Universität  nach  München  1896, 

bis  auf  unsere  Zeit, 

Die  Versetzung  der  Universität  nach  München  im' 
Jahre  1826  war  Veranlassung ,  der  Akademie  wieder 
eine  neue  Organisation  zu  geben. 

Zu  diesem  Ende  sind  unter  dem  21.  Mars  1827  zwei 
königliche  EntSchliessungen,-  die  eine  über  die  Forma- 
tion der  Akademie,  die  andere  über  das  Gene- 
ral'Gonservatorium  der  wissenschaftlichen 
^ammlunge.n  des  Staates  erlassen  worden.  Bei- 
lage IV. 

Die  Abtheilung  der  Akademie  in  drei  Klassen  wurde 
beibehalten,  die  Stelje  eines  General  -  Secretärs  aufge- 
hoben, die  freie  Wahl  der  Mitglieder  mit  Vorbehalt 
königlicher  Genehmigung  neuerdings  bestätigt«  Besol** 
düngen  der  Mitglieder,  als  solche]^-,  fanden  nur  dann 
statt,  wenn  sie  sich  zu  Vorlesungen  auf  der  Univerai- 
tat  oder  bei  ähnlichen  Lehranstalten  verpflichteten. 

In  der  zweiten  der  bemerkten  königlichen  Entschlies- 
sungen  wurden  die  wissenschaftlichen  Sammlungen  von 
der  Akademie ,  mit  Vorbehalt  ihrer  Benützung  durch 
die  Akademiker,  wieder  getrennt,  und  .  die  Conserva- 
toren  derselben  einem  ^^onk  Könige  zu  benennenden 
General- Conseryatof  untergeben. 


:     0 

Unter  dem  9.  Juli  1829  wurde  eine  besondere  Wahl- 
ordnung für  ordentlicbe  und  ausserordentliche,  .  inn- 
lä'ndische  und  auswärtige  Ehren-  und  corrcspon- 
dirende  Mitglieder   ertheilt. 

Die  Gescl^äftsordnung  der  Aliademie,  wie  sie  ver- 
möge obiger  Bestimmungen  notbwendig  geworden, 
wurde  von  S.  K.  Majestät  unter,  dem  4.  Aug.  1829  ge- 
nehiiiigt. 

Jede  der- drei  Klasseh  hätte  demnach  aus  12  ordentli- 
chen und  6  ausserordentlichen  Mitgliedern  bestehen 
sollen.  Nach  einem  allerhöchsten  Rescripte  jedoch,  d.  d. 
22.  Nov.  1841,  halben  S.  Majestät  Sich  die  Ernennung 
von.  weiterei)  sechs  ordentlichen  Mitgliedern  in  jeder 
Klasse  vorsub ehalten  geruht.  -  * 

.-In  dieser  vierten  und'neuesten  Periode  sind  vonder 
Altademie  drei  Jahresberichte  i,  d.  J.  1827,  29  u.  31« 
jeder  den  Zeitraum  von  drei  Jahren  umfassend,  bekannt 
gemacht  worden. 

An  diese  Jahresbe|:*ichte  knüpft  sieh  die  Heraus- 
gabe der  gelehrten  Anz.eigen  an,  welche,  vom  Jahre. 
1835  angefangen,  bis  Ende  1842  in  15  Bänden  erschie- 
nen sind. 

Rücksichtlich  der  D.enkschrif tcji  ist  die  Anord. 
nung  getroffen  worden,  dass  jede  Klasse  alle  drei  Jahre 
einen 'Band  herausgibt,  Jeder  Band  zerfallt,  iii  3  Ab- 
theilungen  so,  dass  mit  jedem  Jahre  von  jeder  Klasse 
eine  Abtheilung  erscheint. 

Eben  so  wurden  die  Monumenta  boica  fortgesetzt 
und  von  dem  Jahre  1829  bis  184t  sind  7  Bände,  Vol.  27 
bis  Vol.  33  ,  .an  das  Licht  getreten. 

Um  den  Gebrauch  dieses  Urkundenwerks  zu  erleich- 
tern, ist  die  Akademie  beschäftigt ,  einen  Index  rerum, 
loicorum  et   personarum  darüber  herstellen  zu  lassen. 


JBellagren« 

MUe  orffontsehen  Terordnungen 
mna  Statuten  der  fHnyeri^ehen 

Ahadeinie. 


fHiftmm^mwupUMmäm  der  mlkuxhmjerim^Wketk 
Akademie  der  U^lmieniieiiAfteii« 

„Von  Gottes  Gnaden,  "Wir  Maximilian  Joseph,  in 
Ober-  und  Niederbayern,  auch  der  obern  Pfalz  Herzog, 
Pfalzgraf  bei  Rhein,  des  h.  .  röm.  Beichs  Erztruchsess 
und  Ohurfürst,  Landgraf  zu  Leuchtenberg  etc. 

JBekennen  für  Uns,  Unsre  Erben  und  Nachkommen, 
regierende  Churfürsten  und  Herzoge  zu  Bayern,  und 
thun  kund  jedermä'nniglich :  So  bald  Wir  nach  Antre- 
tung Unsrer  Regierung  -durch  WiederhersITellung  des 
Friedens  auf  die  Beförderung  der  aligemeinen  Wohl- 
fahrt  Unsrer  Unterthanen  mit  Nachdruck  Uns  yerwen- 
den  können,  haben  Wir  aus  angestammter  Liebe  zu 
der  Gelehrsamkeit,  zu  gründlicher  Erlernung  brauch-' 
barer  Wissenschaften  unsrer  hohen  Schule  in  Ingolstadt 
eine  verbesserte  Lehrart  und  Ordnung  vorzuschreiben, 
eine  Unsrer  ersten  Beschäftigungen  werden  lassen,  und 
über  dieses  gleichmässige  Sorge  getragen,  dass  zu  Grün- 
dung einer  pragmatischen  Rechtsgelehrtheit,  die  mit 
veralteten  Sachen  durchflochtenen  Gesetze  nach  Ab- 
schaffung aller  wiilkührlichen  Auslegungen ,  dem  jetzi- 
gen Zustand  des  Landes  gemäss ,  bestimmet ,  sohin  die 
Landrechte   in  einem  natürlichen   Zusammenhang    ver- 


it 

\ 

t 

banden  Vverden>  welche  Bemühung  auch  durch  £rl«s- 
suDg  des  Codicis  3Iaximilianei  bereits  in  die  Erfüllung 
gesetzt  worden  ist.  Die  weil  Wir  anbei  in  reifere  Be- 
trachtung gezogen,  da««  ohne  fleißige  Bearbeitung  des 
weiten  Urafangs  der  philosophisch-  un<l  matliemali&cheii 
Wissenschaften  weder  die  Ehre  des  Schöpfers,  noch  der 
Eeiehthum  des  Landes  vergrössert,  und  ohne  Unters«»- 
chung  der  Geschichten  noch  der  Jlufam,  noch  die  Ge- 
rechtsame der  deutschen  Völker,  unter  welchen  die 
bayerische  Nation  den  Vorzug  des  Alter thums  besitzt, 
in  :das  verdiente  Licht  gesetzt  werden  können ;  da  doch 
zur  Erreichung  dieser  Absich4en  Unsre  Lande  theHs 
von  der  Natur  mit  einem  Ueberfluss  ver.schiedner  Pro- 
dukten- gesegnet,  theils  durch  den  Floiss  der  VoreHem 
mit  den  seltensten  Handschriften  bereichert  worden ; 
so  hat  es  Uns  zu  gnädigstem  Gefallen  gereicht,  als  Wir 
'vernommen,  dass  zu  Ausbrei,tung  nützlicher  Wissen- 
Schäften  und  Künste  bereits  anno  1722,  während  dem 
Bejrlager  XJnsers  geliebtesten  Herrn  und  Vateri  Kaiser 
Karl  VlI  glorwürdig&ten  Andenkens,  eine  gelehrte  Ge- 
sellschaft unter  dem  Namen  Farnassus  boicus  aus  eige- 
nem Antrieb  sich  zu  vereinigen  angefangen,  und  das^ 
selbe ,  als  sie  sich  an  Unserm  verwichenen  Namenstag 
abermajs  zusammgethan  und  erneuert  halte,  einen  Plan 
ihrer  künftigen  Einrichtung  entworfen,  welcher  in  An- 
hoftung  des  landesfürstlichen  Schutzes  im  nachstehen- 
den Inhalt  Uns  unterthanigst  vorgelegt  worden  ist. 

Nachdem  Wir  nun  obenbesagten  Entwurf  Untersu- 
chet, und  in  reife  Ueberlegung  gezogen,  so  haben  Wir 
dem  Inhalt  desselben  in  allen  Punkten  und  Clausein 
genehm  zu  halten  und  zu  bestätigen  geruhet,  wie  Wir 
dann  selben  aus  landesfurstl.  Macht  in  Kraft  diess  off- 
nen Briefs  genehm  halten  und  bekräftigen  wollen,  und 
verordnen,  dass  derselbe  von  jedermann  als  eine  von 
Uns  erlassene   Verordnung  angesehen,    und    von   der 


12 

Gescllscbait    ohne   weitcrs    in    Vollzug    gebracht    wer- 
den soll.  ' 

Damit  aber  unsre  Unterthanen  aus  dem  adeln,  und 
ihnen  vorzüglich  angebornen  Antrieb,  der  Liebe  des 
Vaterlandes  zu  solchen  Bemühungen  angefeuert  wer- 
den, welche  den  Ausländern  dem  Ruhm  der  bayerischen 
Nation  gemässe  Zeugnisse  abnöthigcn  können :  so  ge- 
statten Wir'  nicht  allein,  dass  die  Gesellschaft  den  Na- 
men einer  ch urbayerischen  Ahadcmie  der  Wissenschaf- 
ten annehmen,  sondern  auch  in  ihren  Siegeln  den  bay- 
erischen Wappenschild  mit  ein  und  zwanzig  von  der 
rechten  zur  linken  schrägs  geschobenen  blauen  und  sil- 
bernen Rauten,  mit  einem  blauen  Herzschild,  isiuf  wel- 
chem ztim  Sinnbild  eine  silberne  in  ein  Viereck  ge- 
brachte Raute,  oben  aber  die  Inschrift  tendit  ad  aequum 
nach  hierneben  gesetzten  Zeichnung  zu  sehen  ist,  füb-- 
ren  mag. 

Gleichwie  Wir  auch  zu  einem  akademischen  Ver- 
sammlungsort neben  Unsrer  Hofbibliothek  demnäch- 
stens  anständige  Zimmer  anweisen  lassen  werden,  so 
gestatten  Wir  zugleich  den  Mitgliedern  den  freien  Ge- 
brauch Unsrer  Bücher-  und  Naturaliensammlungen,  wer- 
den auch  selbe  ihren  Absichten  gemäss  -  vermehren, 
und  neben  Erbauung  eines  Observatorii ,  dann  Unter, 
haltung  des  Laboratorii  chimici ,  die  zu  den  Versuchen 
und  Beobachtungen  nothwendigen  Instrumente  beischaf- 
fen lassen. 

Ferner  wollen  Wir  Unsrer  Akademie,  bis: die  fundi, 
so  demnächstens  geschehen  soll,  hinreichend  vermehrt 
werden  können  ,  die  Einrichtung  und  Verwaltung  des 
Kalenderwesens,  nach  Masgab  eines  weitern  an  Un- 
sre Hof  kammer  zu  erlassenden  Decreti,  überlassen  haben. 

Weil  Wir  überdiess  durch  Abschaffung  aller  Hinder- 
nisse, die  immer  dem  vorgesetzten  Endzweck  entgegen 
stehen  könnten,  die    Au^reitung    nützlicher    Wissen- 


«3 

schaffen  und  Künste,  so  viel  an  Uns  ist,  eu  erleic)itern, 
und  deren  Ansehen  ehrnvürdig  ku  machen  gnüdigst  ent- 
schlossen sind,  so  nehmen  Wir  die  Akademie  in  Unsem 
churfl.  Schutz,  und  wollen  aus  besondern  Gnaden  der- 
selben Protektor  seyn  und  heissen  dergestalt,  dass  Wir 
Niemanden  über  selbe  eine  Jurisdiction  gestatten,  noch 
geschebea  lassen  wollen  ,  dass  von  der  akademischen 
Versammlung  für  genehm  gehaltene  Aufsätze  einer  an- 
derweitigen Gensur  unterworfen  werden,  auch  wollen 
Wir  daran  seyn,  dass  bei  den  kaiserlichen  Postämtern 
und  sonst  die  Briefe  und  Pacquete  der  Akademie,  als 
andre  unsre  sogenannte  Causae  Domini  angesehen,  und 
befreiet  seyn  sollen. 

Wie  Wir  .übrigens  der  Willkür  und  üeberlegung 
ünsrer  Akademie  allein  überlassen  haben,  gelehrte  Aus- 
länder ohne  alle  Ausnahm  zum  Beitritt  zu  bewegen, 
und  in  die  Zahl  der  Mitglieder  aufzunehmen;  so  be- 
fehlen Wir  schliesslich  allen  und  jeden  „Ünsrer  Ünter- 
thanen,  die  vermög  aufhabender  Unsrer  Bedienungen, 
oder  sonst  aus  eigenen  Einsichten  Unsre  Akademie  be- 
fördern können,  um  so  lieber  allen  Bejstand  und  Vor- 
schub au  leisten,  je  gewisser  Wir  eines  Jeden  V^crdienste 
mit  churfl.  Gnaden  und  Beförderung  vor  andern  zu 
erkennen  geruhen  werden. 

Zu  Urkund  dessen  haben  Wir  diesen  offenen  Brief 
eigenhändig  unterschrieben,  und  selbem  Unser  churfl. 
grösseres,  Insiegel  verdrucken  lassen.  Gegeben  München 
den  28.  März  im  Eintausend  Siebenhundert  neun  und 
fünfzigsten  Jahre. 

Max  Joseph  Ghurfurst. 

A.   B.   V.    Kreitmair, 
geheimer  Kanzler. 

Philipp  Carl  von  Delling. 


M 

Der  Plaa  nnd  Entwurf^  desiten  in  di^ücm  Dekret  er- 
M-iUmet  Yfini ,  erschien  am  nämlichen.  Tag  (und  nach- 
her in  eiiier  neuen  Auflage    1763)  unter  der  Auf«chrifl; 

€}e«etze  der  cliarbayerischeii  Aliadentte 
der  1¥isseiisehafteii , 

und  hatte  folgende  Artikel  zum  Inhalt: 

Von  Verfassung  der  Akademie, 

I.  Die  vom  Farnasso  boico  fest  gestellten  Absichten, 
alle  nützliche  Wissenschaften  und  freie  Künste  in 
Bayern  auszubreiten,,  sollen  ausgeführet,  hievon  aber 
Glaubenssacben  und  juristische  Ausfuhrungen  besonde- 
rer Streitigkeiten  ausgeschlossen  werden. 

II.  Der  bestandige  Versammlungsort  der  Gesellschaft 
soll  in  Münr.heil  se^n.  Alle  hier  anwesende  ordentliche 
Mitglieder  haben  in  den  Versammlungen  Sitz  und 
Stimme,  deren  S^ehrbeit  als  eine  Verbindlichkeit  von 
allen  angenommen  werden  soll.  t 

UL  Sachen  , .  welche  die  Aufnahme  der  nützlichen 
Wissenschaften  und  freien  Künste  ,  oder  den  Zustand 
der  Akademie  insgemein  .betreffen ,  sind  Gegenstände 
der  YersawmluDgen.  in  selben  werden^neue  Mitglieder 
aui^enommen;  alle  Jahre  zwei  Aufgaben,  theils  aus  der 
deutschen  Historie ,  theils  aus  der  Weltweisheit ,  für 
künftige  Preise,  allen ,  welche  keine  Mitglieder  sind,  *) 
öffentlich,  aufgeworfen  5  Preis-,  Prob,  und  alle  andere 
Schriften  abgelesen  ,  und  in  Untersuchung  genommen; , 
auch,  neben  dem  Briefwechsel,  die  gelehrten  Zeitungen 
besorget. 


*)  Dieg«!  Ist  von  ilem  ilurclilAuchtigtten  ^GeieUfeber  tUliin 
erläutert  vor<1en,  iI«m  nur  «Uejenigen  Mitglieder,  welche  die 
akailembchen  Settionen  besuchen,  xa  den  Preisen  nicht  cun- 
curriren  konnten.  Alle  Übrige  Mitglieder  aber  konnten  Preise 
erhalten«  « 


IV.  Die  Aliademie  soil,  aus  den  in  München  woh- 
nenden Mitgliedern,  einen  Präsidenten,  Vicepräsiden- 
ten,  sween  Directoren  und  einen  Secretär  haben,  >Yclche, 
iieb«n  sweyen  ron  der  Versammlung  jahrlicK  zu  enväh- 
lenden  Mitgliedern,  den  Senat  ausmachen  werden. 

V.  Der  Senat  hat  fiir  den  Flor  der  Akademie  vor- 
süglicb  Sorge  zu  tragen.  Er  nimmt  die  nöth wendigen 
Canzellisten  und  Bediente  an;  wachet  für  die  Einkünfte: 
lässt  sich  vom  Zahlmeister  jährliche  Rechnung  leisten, 
und  kann,  in  ausserordentlichen  Fällen,  alle  Stimmen 
habende  Mitglieder  zusammenrufen. 

VI.  Die  Akademie  soll  zu  Ende  jeden  Jahrs  Se. 
Cfaurfiirstl.  Purcbl.  unterthänigst  ersuchen,  dass  aus 
Dero  Ministem  ein  Präsident  ernennet ,  oder  der  alte 
von  neuem  bestätiget  werde. 

Vom  Präsidenten,  ' 

Yllt  per  Präsident  wird  Sorge  tragen,  dass  die  Ge- 
setze der  Gesellschaft  aufrecht  erhalten,  und  von  den 
Mitgliedern  befolget  werden.  In  dieser  Absicht  kann 
selbiger,  mit  Rathpflegung  des  Senats,  iiusserordentliolie 
Versammlungen  ansagen,  Verbesserungen  in  Vorschlag- 
bringen,  und  durch  die  mehrere  Stimmen  begutachten 
lassen,  alsdann  aber  Se.  Churfl.  Durchl.  der  Bostäti- 
gang  wegen,  den  nnterthanigsten  Vortrag  machen. 

Vllf.  Bei  den  ordentlichen  Versammlungen  zu  er- 
scheinen, ist  der  Präsident  nicht  verbunden;  so  oft  er 
aber  erscheinet,  hat  er  den  Vorsitz,  die  Umfrage  und 
den  Ausspruch  des  Schlusses,  nach  den  mehreren  Stim- 
men, oder,  nach  seiner  Entscheidung,  wenn  nach  der 
zweiten  Umfrage  die  Stimmen  gleich  se^n  würden. 

IX.  Briefe  und  Schriften  unterschreibt  er  selbst^,  so 
oft  es  die  Umstände  der  Personen,  oder  die  Wichtig« 
keit  der  Sachen  erfordern. 


• " 


16 


Vom  Vicefträsidenfen, 

X.  Der  Vic^präsident  kann  aus  den  anwesenden  Mir> 
gliedern  von  der  Versammlung  jährlich  erwählet,  oder 
▼on  neuem  bestätiget  werden. 

XI.  Allen  Versammlungen  wird  er  beiwohnen.  Auch 
ausserhalb  derselben  liegt  ihm  ob,  für  den  Flor  der 
Gesellschaft  zu  sorgen  und  die  Hindernisse  aus  dem 
Wege  zu  räumen,  die  den  gemeinen.  Absichten  Nach- 
thcii  bringen  könnten. 

Xlt.  Er  saget  alle  ordentliche  Versammlungen  an; 
vertritt  hij^rinnen  die  Stelle  des  abwesenden  Präsiden- 
ten, itnd  wachet  insbesondere,  dass  bei  denselben  so- 
wohl Ordnung  als  Wohlstand '  beibehalteii ,  und  alle 
Heftigkeiten  oder  Beleidigungen  vermieden  werden. 

Xlli.  Mit  den  Direktoren  der  Klassen  kann  er  be- 
sondere Ueberlegungen  zum  Nutzen  der  Akademie  ma< 
cfhcn,  und,  was  erforderlich ,  sodann  an  den  Senat,  her- 
nach an  die  Versammlung,  und  -  von  dieser  mit  dem 
Ptäsideilten  an  Se.  Churfürstl.  J)urchl.  selbsten  bringen. 

XIV.  Wird  er  die  Versammlung  nicht  besuchen  kön- 
nen, soll  er  durch  einen  der  Direktoren  seine'  Stelle 
vertreten  lassen. 

Von  den  Directwen, 

XV.  Jede  Klasse  solleinen  Director  haben,  welchen 
die  Versammlung  aus  den  ordentlichen  Mitgliedern  alle 
Jahre  wählen,  oder  von  neuem  bestätigen  kann. 

XVI.  Sie  wohnen  allen  Versammlungen  bei,  und  ein 
jeder  hat  über  die,  in  seine  Classe  einschlagende,  Freisr 
und  Probschriften  in  der  Versamml\]ing  ordentlichen 
Vortrag  zu  machen. 

XVII.  Jeder  Director  kann  mit  seiner  Klasse  die 
Anstheilung  der  Arbeiten  u.  d.  g.  in  besondere  Ueber- 
legnng  nehmen,  und  hierüber  ein  eigenes  Protocoll 
halten. 


%. 


XVIlf.  Die  Directoren  haben  mit  dem  Zahlmeister 
die  gemeinsame  Sperre  der  Gasäe,  und  sind  Beisitzer 
des  Senats. 

XIX.  Beide  Directoren  sollen  zu  Ende  jedes  Jahrs, 
mit  dem  Secretar,  über  alle  der  Akademie  gjehörigc 
Sachen  eine  Musterung  halten ,  und  ^den  Zustand  dersel- 
ben dem  Senate  vorlegen..   - 

l'oiw  Secretär, 

XX«  Der  Secretär  wird  aus  den  anwesenden  ordent 
liehen  Mitgliedern  erwählet 5  bleibt  aber  hernach  so 
lange,  als  es  seine  Umstände  erlauben,  bei  seinem  j^mte« 

XXL  Mit  dem  Präsidenten ,  Vicepräsidenten  und  Di- 
rectoren, liegt  ihm  ob,  für  die  Wohlfahrt  der  Gesell* 
Schaft  insbesondere  zu  sorgen, 

XXII.  Er  soll  allen  Versammlungen  beiwohnen,  oder, 
im  Falle  rechtmässiger  Verhindernngenv  ein  anderes 
Mitglied,  seine  Steile  zu  vertreten',  ersuchen. 

XXUl.  Bei  den  Versammlungen  führet  er  das  Pro- 
tokoll 5  liest  alle  an  die  Gesellschaft  geschriebene  Briefe 
und  Abhandlungen  der  anwesenden  Mitglieder  ab ,  ver- 
fasset, unterschreibt  und  fertiget  mit  dem  allgemei- 
nen Sigill  die  Schriften,  so  im  Namen  der  Akademie 
erlassen  werden. 

XXIV.  Er  kann  zugleich  für  einen  Director  in  ei- 
ner Glasse  erwählet  werden,  oder  in  Abwesenheit  de- 
ren Stelle  vertreten. 

XXV.  Er  soll  die  Abhandlungen,  nach  dem  Tage  der 
Ablesungen  ,  sammeln,  das  Sigill,  Sciiriften,  Bücher,  oder 
was  der  Akademie  sonst  gehörig ,  genau  bewahren ,  und 
besondere  Verzeichnisse  halten,  denen  er  allezeit  bei- 
sehreibt,  wann  etwas,  mit  Erlaubniss  des  Vicepräsi- 
denten, gegen  Beilegung  eines  Legscheins,  ausgelehnet 
worden. 

XXVI.  Dem  Secretär  liegt  ob,  verstorbenen  MitgUe- 

2 


deriir  Denkmale  zu  ▼erfaBMa«  selbe  in  der  Versammlung 
abAulcMfi,.  und  mit  den  akademischen  Al^faandkuigen 
xum  Drucke  zu  befördern. 

Vom  ZaHlimister. 

XXV li  Der  Zahlmeister  soll  aus.  den  ordentlichen 
anwesenden  Mitgliedern  alle  J^ahre  erwählet,  oder  von 
neuem  bestätiget  werden. 

XXV HI.  Er  hat  die  Einnahmen  zu  besorgen;  die 
Gasse,,  unter  gemeinsamer  Sperre  der  zween  Directo- 
ren^  ou  bewahren;  auch  über  Einnahfme  und  Ausgaben 
dem  Senate  zu  Ende  jedes  Jahrs  Rechnung  abzulegen, 
die  Tom  Präsi^denten,  Vicepräsidenten  und  Direetoren 
umerftchrieben »  hernach  vom  Secretar  bei  den  übri- 
gen Schriften   in  Verwahrung  genommen   werden    soll. 

XXJLX«  Ohne  AnschalFiing  des  Senats  soll  er  nichts 
befahlen. 

XXX.  Die  Ausgab«»  sollen  nur  auf  den  Briefweich- 
sel,  Abschreibung  seltener  und  von  dem:  Senate  für 
nützlich  erkannter  Manuscripte ,  auf  physiche  und  chj- 
iniAche  etc.  Versuche,  o^r  geom^iische  und  astr^ae^ 
misch«  Beobachtungen,  die  vorher  in  der  Versamm- 
lung vorgetragen  und  genehm  gehalten  worden,  dann 
auf  Sammlungen  der  Naturalien  des  Landles,  den  Ver« 
lag  der  Bücher ,  Besoldung  dei*  Ganzellisten  und  Bedien- 
ten, gemachet,  der  Ueberschuss  aber  auf  Pensionen 
für  wohlverdiente  Mitglieder,  mit  Genehmhalcung  Seit- 
'ner  Clhurfmrstl«  Durchl.,  verwendet  werden. 

Von  Aufnalüm  der  Mitglieder. 

XXXL.  Die  Mitglieder  soUen  in  EhvesL-,.  ordentliebe 
undi  ausländische  eingetheilet,  und  unter  den  beidm 
ersten  ^lassen,  die,  so  innerhalb  den  bayecisehen  Lan- 
den geboren ,  oder  wohnhaft  sind ,  unter  der  dritten 
abieit  alloi  Ausliadec  begeifEen  se^n. 


XX&IL  Xn  Eknen  -  und  ätosländfscrben  ]|fitgKe<hfMi 
kennen  von  «i«r  Vcrssaniinlinf^  alle,  clieren  Stdtid,  An- 
s«b>en^  oder  6elehrtii«k^  der  Akademie  vorti'Sglitfh 
strheineit ,  aogenommeii'  werden. 

XXXUI.  Wer  al»  ein  Ordentlieites  Mitglied  aufge- 
dommeii  zu  werden  rerfangety  soll  ei^te-  Probscbrift 
an    den  Secretar  einsenden. 

,  XXX  tV.  Der»  Directer  der  Clawe,  in  welche  die 
Materüe  eiiMehlägt,  6ai;,  inii  AftfUhrung  der  Gründe, 
viiter  die  Fröbsehrift  in  der  Vferaammlnng  allezeit  dert 
Vortrag  evk  machen.  Hernach  soUen  von  den  Mitglie- 
dern ülfer  die  Aufnahme  die  Stimmen  durch  einen 
Zettel,  mit  A.  oder  R.  bezeichnet,  abgegeben^,  und 
diese  vom  Prä»»denl>en,  oder  Vieeprlbidenteif  vtad  Se- 
cr«lÄ*r,  eröftne«  werden. 

XXXV.  Naish  beschlossener  Anfiiahme'  ist  eine  vom 
Präsidenten,  oder  Viceprä'Sfdenten ,  dem?  Director  der 
einschlagenden  Glasse ,  dann  vom  Secretar'  unterschrie- 
bene ,  und  mit  dem  ^egel  gefertigte  Ufl&unde  in  latei- 
nischer Sprache,  mit  einem  Abdrucke  der  Gesetze, 
durch'  den  Secretar  d%m  neuien  Mifgüede  zuzuschicken, 
sodann,  nacfh-  BmjMPang^  der  Antwort,  dessen  Nstme  !ri 
die  Mdtri«ttl,  nach  dem  Tage  der  Aurnahme",  eiiizu- 
sehreiben.^ 

XXXVP.  Das  neu!'  aufgenommPeiie  Mitglied-  soff  einen 
Entwurf  seines  Lel^ens^  neben  dem  Verzeidmiss'  seiner' 
verfässt^n  Sefariften^  und  da'  es  ein'  inlähder,  auch 
seine  in  Dru^  erlassene  Schri^M'  selbsifen,  zUi*  Aka* 
demie'  einzuschicken,  verbanden  scfyil. 

XXXVtl.  l>er  Versammlung'  steht  frei,  aller  0^i?6W, 
einige,  «9»  Görirespondenten',  afüfzunehmetf. 

Von  den  Pflichten  der  MitgUedei\ 

XXXVIM.  Jißder  Mitgenosse  soll  ällies  beitragen, 
was   di-e  Ehre   der    Gesellschaft  befördern  kann;    und' 

2* 


20 

^Ifiemaad  ist  erlaubet  9  den  t^amen  eiaes  Mitgliedes  der 
^bayerischen  Akademie  einer  Scbrift  vorzudrucken ,  die 
von  der  Versammlung  nicht  ist  genehm  gehalten  worden. 
XKXIX.  Mitglieder  sollen  gute  Kopie,  zu  Sammlung 
der  Urkunden,  physischen  Beobachtungen,  etc.  aufmun- 
tern, und  dem  Director  Diejenigen  anzeigen,  welche  in 
die  Akademie  aufgenommen  werden  könnten. 

XL.  Ehrenglieder  sind  zu  keiner  Arbeit ,  ausländi- 
sche aber  zu  Einsendung  eines  Aufsatzes  innerhalb  Jahr 
und  Tag  nach  der  Aufnahme,  und,  ausser  dem  Brief- 
wechsel ,  zu  nichts  weiter  verbunden.  Alle  ordentliche 
sollen  beim  Eintritt  in  die  Gesellschaft,  zu  was  für  einer 
Classe,  mit  Vorbehalt,  auch  in  der  andern  zu  arbei- 
ten, sie  sich  halten  wollen,  eine  Erklärung  von  sich 
geben,  und  jedes  Jahr  eine  Abhandlung  einschickoi. 
Die  in  München  Anwesenden  werden  bei  allen  Ver- 
sammlungen erscheinen,  und  den  Briefwechsel  führen 
helfen  5  die  Abwesenden  aber  wenigstens  viermal  des 
Jahrs  an  die  Gesellschaft  von,  dahin  einschlagenden, 
Sachen  schreiben. 

XLI.  Schicket  ein  Mitglied  dem  andern»  oder  der 
Versammlung,  den  Entwurf  einer  vorhabenden  Arbeit, 
so  ist  ntiüi  verbunden,  Beihilfe  zu  leisten,  mit  der 
Freiheit,  anständige  Anmerkungen  zu  machen,  die  auch 
dem  Director  mit  verdecktem  Namen  übergeben,  und 
in  Geheim  dem  Arbeitenden  zugeschickt  werden  kön- 
nen 5  welchem  aber  dennoch  frei  stehen  soll,  seiner  ei- 
genen Meinung  zu  folgen. 

XLIl.  Wird  ein  Mitglied  in  einer  Sache,  so  die  Aka- 
demie mit  angeht»  von  Jemand  ungebührlich  angegrif- 
fen ,  soll  es  gemeinschaftlich  vertheidiget  werden. 

Vom  Stoffe  der  Arbeiten, 

XLIII.  Alle  Sachen ,  die  mit  den  Geschichten  der 
deutschen ,    insbesondere    der    bayerischen  Nation  und 


2t 

mit  der  Weltweisbeit  überhaupt  «ine  nätsliche  Ver- 
bindung haben,  sind  Gegenstände  der  gesellscbaft li- 
ehen Beschäftigungen, 

XLIV.  Auf  nichts  als  auf  die  Wahrheit  soll  eine 
Rücksicht  genommen,  und  diese  durch  die  Anzeigung 
achter  Gründe,  erwiesen,  schulsectenmässige  aber  und 
ungegründete  ^Vorurthcile  nicht  geachtet  "werden. 

XLV.  Die  Schrieen  werden  in  lateinischer  und  dcut-' 
scher  Sprache  angenommen. 

XLVI.  Die  für  gründlich  und  nütslich  erkannten 
Aufsätze  und  Sammlungen  wird  man  entweder  zu  grös- 
sern  Werken  hinterlegen,  oder  in  besonderen  Banden 
)i3irlich  der  Presse  üJ>ergeben.  Leztere  sollen  nichts 
als  neue  Entdeckungen,  oder  doch  neue  Zusätze  und 
Anwendungen  bekannter  Wahrheiten  enthalten,  in  rei- 
ner deutscher  Spräche  verfasset  seyn,  oder  übersetzet 
werden,   auch,  an  Grösse   12  Bögen   nicht  übersteigen. 

XLVII.  Die  Arbeiten,  so  wie  die  Mitglieder,  sol- 
len in  zwei  Hauptclassen,  in  die  historische,  und  in 
die  philosophische,  abgetheilet  werden. 

Historische  Classe. 

XLVIII.  Die  historische  Ciasse  soll  sich  bemühen, 
die  alten  Geschichtschreiber,  Urkunden,  Briefe  und 
Aufschriften  etc.   zu  sammeln, 

XL1X.  Die  Diplomatik,  Kritik,  bevorab  der  deut- 
schen Sprache,  Chronologie,  Geographie,  Genealogie, 
und  alle  Aherthümer,  die  insbesondere,  welche  in 
der  Reohtsgelehrsamkeit  Nutzen  bringen,  können,' nach 
Willkühr,  bearbeitet  werden. 

L.  Inländische  Mitglieder  sollen  sich  mit  den  Ge- 
schichten des  Vaterlandes  vor  andern  beschäftigen , 
und  in.  «lieser  Absicht,  nach  den  politischen  Abtheilün- 
gen,  eine  Landbeschreibung  machen,  und  Karlen  von 
den    altern    Miwohl   alt   mittleren  und    neuen   Zeiten, 


22 

mich  nafib  '«ind  nach  mm  ^fo^pafikUiilm»,  WöriorbiiGh 
'ferfaMoa. 

LI.  In  der  Genealogie  haben  «^be  «vf  4lie  HaiiMer, 
welche  Bafeism  beherrscliet,  besonders  auf  das  regie-i 
rendfi  -GhiirbaiM,' si«d«iiB  sow-fuhl  auf  die  abgestorbenen 
fürstlichen  und  ;gräfli«heii,  als  auf  aadere  noch  im  Laifade 
blühenden  'Geseblecliter,  ndt  Aitsmerzung  aller  F«d»eln, 
«Mid  awf  Fertsetavsig  ^es  hnndischen  Stammbuches -den 
Bedacht  zu  nehmen. 

lill.  Es  haoA  aueh  vom  Ursprünge  ilud  Fortgänge 
•iler  bayerteebcA  Bisthümer,  Ülöster,  Orden  9  iaUndi- 
seh«tt  Gonoilten  «tc.  gehttMieU  werden« 

LI  IL  Man  9M  die  Gesehicbte^  Freihieiteii  lund  Becbte 
^er  Stad:te  laid  MsrJtte  unftersuehj^m. 

LIV.  Hie  iGfisciikhte  aUer  Wisaenachaften  und  Köo^e 
in  fia^^em ,  nobst  dum  ZMSfcande  d«r  Bibiiotbc^ken  «nd. 
Manuseripte ,  sollen  erörtert ,  und^  »m  den  St«Ht  Ter- 
jdienten,  odier  scnat  berüJnnten  Pecson^s^  Denbmale  ge- 
atiftet  werden« 

Lv.  Bei  den  allgemeinen  Süaategescbiehten,  die, 
theils  nach  der  Beihe  der  Könige  und  Herzoge,  theils 
in  einem  allgemeinen  historischen  Wörterbuche  abge- 
bandelt  werben  liönnen»  ist  nicht  auf  das  Leben  des 
Begenten  allein,  siandem  tm£  die  Reifibte)  Gewobi^ei* 
ten,  Polizei  der  Nation  iäberlumpt  das  Av^mnerii  su 
rtditen. 

LVi.  In  ^er  philosophisch cn  Olasae  wird  die  Hiaho- 
rie  der  Weltvvieisheit  luritisoh  erörtert  werdsen. 

LVII.  Alle  Theile  der  Weltvmisheit  soll  olan  von 
ittnnütoen  SchuHacben  «nd  Vorurtbeilen  sn  Teinigcn  su- 
chen; besondere  ab«r  mit  der  Sittenlehre,  dem  STaUir- 
reehiie  und  der  FoUtik  sicj»  beschäftigen. 

LVlil.  In  der  Naturiefare  hat  man  durch  Versuche 
«tie  Winhwigen  .d«r  -Natur  mehrers  «iwsnforsehnn ;  von 


den  Br&JiFimgen  eu  d«n  Urisoben  au£iBUBtei§ea  ^  und 
vorsüglich  auf  solche  Beobaciitim^ii  sich  zu  yerweu- 
diea ,  die  dem  gemeinen  Wesen  Nutzen  bringen  kömien. 

JLIX.  Man  soll  In  dem  Lande  und  aus  den  benaieli- 
barten  Gegenden,  eine  Sammhing  der  Naturalien,  aus 
allen  Reichen,  und  zur  NatuFgescbichte  üfo«riiaupt 
die  möglichen  Beiträge  machen. 

LX.  Inländische  Naturalien  sollen  von  den  ordendi- 
eben  ^ilgliedern  durch  ch^^misch«  Proben  untersuchet,  ^ 
und  besonders  auf  die  Landwi^thschaft ,  das  Handwerh-t, 
iBerg-  und  Hüttenssvesen ,  Anwendungen  gemacht  werd^. 

LXI.  Es  hat  diese  Glasse  zur  Landmessung  brauch- 
bare Vorsehläge  und  Risse,  aus  astronomtscfaen  Beob- 
achtungen ,  aerometischen  Versuchen ,  und  geometrü 
sehen  Gründen,  dann  Grubenznge  und' Vergleichimgen 
zwischen  den  inländischen  und  fremden  Messereiea  zu 
machen;  aötisUche  Maschinen  anzugeben;  die  Sichyrere 
der  Wässer  in -Flüssen  und  Brunne^  im  Lande  zu  un- 
tersuchen, und  das  Ralenderwesen  in  bessere  Ordnung 
zu  bring eu^ 

LXII.  Besondere  Entdechungen  in  Zergliederung  der 
Körpor  und  dje  Geschirchten  von .  deu  Krankheiten  im* 
Lande,  sowohl  der  Mens£l>ea,  als  des  Viehes,  und  die 
Listen  der  Gehörnen  und  Gestorbenen,  sollen  alle  Jahre 
gesammelt  werden. 

Van, den  Versammkinpen, 

LXIIL  Die  Akademie  wird  des  Jahrs  zwei  feierliche 
Versammlungen  halten ,  zu  welchen  der  Präsident  acht 
Tage  yo^rher  allen  in  der  Nähe  sich  befindlicheu  Mit- 
gliedern ansagen  lassen  wird»  Die  erste  ist  den  28* 
März-,  oder,  nach  Umständen  der  Zeit,  etliche  Tage 
früher  oder  später,  in  welchen^  der  Geburtstag  des 
Durch laucbtigslen  Stifter^,  und  die  Gedächtnis s  der 
Stiftung  gefeiert  werden  soll.  Die  zweite  aber  den 
U.  October,  bei  wekher  die  Preise»  wegen  Auflöftuag 


der  vorgelegten  Aufgaben,  aiugetheilot ,  und  neue  auf 
das  nächste  Jahr  aufgeworfen^  die  Wahlen  Yorgenom- 
men,  die.  Naihen  der  neuen  Mitglieder  abgelesen^  auch 
über  den  allgemeinen  Zustand  der  Akademie  Berath- 
schlagungen  gepflogen  virerdcn/ 

Ordentliche  Versammlungen  sind  um  4  bis  6  Uhr 
Abends  alle  Donnerstage,  oder,  da  ein  Fest  einfällt, 
einen  Tag  früher  oder  später.  Der  Vicepräsident  soll 
einen  Tag  vorher  allen  anwesenden  ordentlichen  Mitglie- 
dern ansagen  lassen.  In  xder  Ghar-,  Ostcr-,  Pflngst-und 
Weihnachtswoche  werden  keine  Versammlungen  gehalten. 

LXIV.  Der  Präsident,  Vicepräsident,  die  Directoren 
und  der  Secretar  haben  in  den  Versammlungen  ihren  be- 
stimmten Flatss.  Die  Ehrenglieder  sitzen  nach  ihrem 
Range ^  die  ordentlichen  aber,  ohne  Vorztig«  in  ihren 
Classen. 

LXV.  Der  Präsident,  Vicepräsident,  oder  versitzende 
Director,  können  1}  vor  allen  die  vor  die  Versammlung 
gehörige  Sachen  in  Vortrag  bringen.  2)  Nach  diesem 
werden  die  eingelaufenen  Briefe,  alsdann  3)  die  Ab- 
handlungen der  Mitglieder,  nach  Ordnung  der  Einsen- 
dung, mit  Abwechselung  der  Classen,  4)  Auszöge  von  an^ 
dem  gelehrten  Schriften  und  Neuigkeiten  abgelesen;  und 
wenn  5)  Niemand  aus  den  Anwesenden  weitere  Vorträge 
zu  machen  hat,  wird  die  Versammlung -beschlossen. 

LXVI.  Die  Stimmen  werden  ohne  Leidenschaften, 
-  und  aus  Liebe  der  Wahrheit,  von  der  Rechten  zur 
Linken  wechselsweise  abgegeben ;  es  sei  dann,  dass  allein 
in  historische  oder  philosophische  Sachen  einschlagende 
,  Berathschlagungen  vorkämen ,  in  welchem  Falle  bei  der 
Classe ,  die  es  zum  ersten  angeht ,  die  erste  Umfrage 
gemacht  werden  soll. 

LXVII*  Die  vom  Vorsitzenden  Präsidenten,  Viceprä- 
sidenten,  oder  Director,  ausgesprochenen  Schlüsse  wer. 
den  von  dem   Seeretär  dem'  ProtokoHe  einverleibet, 


2» 

in  der  Versammlang  vorgelesen,  und  vom  vorsitsendeh 
Mitgliede  unterschrieben,  worauf  die  nötliigen  Ausfer- 
tigungen nicht  verzögert  werden  sollen. 
München  den  28.  März  1759. 


II. 

lle6tftti9aii9«arlK.iinile  der  bay^^rlsclien 
Al&ademle  der  VFUiseiiseliafteii  d.  29. 

JTftim.  1979. 

Carl    Theodor 
von  Gottes  Gnaden,  Pfalzgraf  bei  Rhein,   Herzog  in 
Ober -und  Niederbajern,    des  Heil.  Römischen  Reichs 
Ertz  Truchsess  un,d  Ghurfürst,  zu  Gülich,   Clevcund 

Berg  Herzog  etc.  etc.  etc. 

Unsern  Gruss  zuvor  Hoch -und  Wohl-,  dann  EdeJ- 
geborne,  auch  hochgelehrte,  liebe  Getreue!  Wir  ha- 
ben auf  unterthänigstes  Ansuchen  Unserer  Akademie 
der  Wissenschaften  in  München  nicht  nur  die  dersel- 
ben unter  der  vorigen  Regierung  ertheilten  Privilegien 
gnädigst  bestätiget,  sondern  auch  die  fernere  Bezahlung 
der  zur  Bestreitung  der  jährlichen  Ausgaben  bestimm- 
ten fünf  tausend  Gulden  unserer  Hofkammer  befohlen.  • 
~  Zumal  aber  aus  den  akademischen  Gesetzen  zu  sehen 
war,  dass  die  Menge  derselben,  die  im  Anfang  der 
Deutlichkeit  wegen  nützlich  seyn  konnte ,  nunmehr  ent- 
behrlich ist^  die  unbestimmte  Zahl  der  ordentlichen 
Mitglieder  ^  aber  und  die  Vermengung  derselben  mit 
den  Belletristen  Unordnung  nach  sich  ziehen  könnte, 
so  haben  Wir  gnädigst  beschlossen,  Unserer  Akademie 
der  Wissenstbaften 

1)   die   lit.  A.  beigelegten   neuen    Gesetze    gnädigst 
zu   ertheilen,    und  gewärtigen    von    dem   bisher    be- 


28 

»eigien  .Elfer  der.  Mitgliecler  qimI  v^n  der  Sor^  des 
^  Vorstandes  die  genaueste  £rfülhmg  derselben. 

2)  zeigt  die  Beilage  lit.  B.  Unsere  gnädigste  Ge* 
sinnung  in  Ansehung  des  Vorstandes ,  und  der  einem 
Mitglied  angewiesenen  Glasse. 

Da  aber  die  Glasse  der  schönen  Wissenschaften  über- 
setzt ist^  so  soll  von  derselben  so  lange  kein  neues 
Mitglied,  bis  sie  auf  die  gesetzmassige  Zahl  von  sechs 
Mitgliedern  gefallen  seyn  wird,  vorher  aufgenommen,  — 
annebens  aber  von  Ihnen  ein  besonderer  Director  für 
diese  Glasse  erwählet,  und  Uns  zur  gnädigsten  Bestäti- 
gung vorgeschlagen  werden,  so  dass  mithin  die  Akade- 
mie hinfür  mit   dr^  Directortbus   versehen  seyn  soll. 

3)  haben  "Wir  Unseren  Kämmerer,  wirklich  gehei- 
men Rath,  Münz^-und  Bergwerks  -  PräsideAten  Grafen 
Heimhausen  in  Ansehung'  des  für  die  Aufnahme  der 
Akademie  stets  bezeigten  Eifers  zum  Ehrenpräsidenten 
gnädigst   ernannt ,   doch   den  Gesetzen    und    der  Direc- 

'  tion  des  ordentlichen  Vorstandes  ohnabbrüchig. 

4)  haben  wir  die  in  der  Fassionstabelle  angezeigten 
Besoldungen  gnädigst  bestätiget,  ausgenommen  die  Pen- 
sion (a  300  fl.)  des  Ganoniei  Braun,  welche  künftig- 
hin bis  zur  Erhaltung  des  versprochenen  Beneficli  nicht 
mehr  aus  dem  akademischen,  sondern  dem  Schulfoade 
vom  Anfang  geg^fiwärtigen  Jahrs  zu  empfaageaji  sohin 
mit  der  Akademie  weiters  aichts  mehr  zu  tlmn,  und 
sich  statt  dessen  nur  init  dem  Schulwesen,  und  der  Ver- 

'  fertigung  neuer  Schulbücher  zu  beschäftigen  haben 
sollen  wo  hingegen  Uns^r  churfürstlicheF  Rath  Bader  für . 
die  leetiones  publicas,  welche  von  ihm  aus  der  Historica 
xiaturali  nicht  im  Gymnasio ,  sondenst  bei  der  Akademie 
gehalten  werden,  seine  Besoldung  von  fünfhunderi  Gul- 
den hiefür  aus  dem  fundo  academ-tco  zu  bcsiehen  ha- 
ben wird. 


27 

5>  Oestitteii  Wjr,  dass  der  aliadeimsche  SecretSr 
Kenedy  ferners  die  Schatzmeistersstelle  begleite,  dpcli 
den  Gesetzen  ohne  Schaden.  Eür  Sjeine  Mühe  bekommt 
er  "jährlich  fünf  uiid  siebenzig  Gulden,  und  die  Gassa 
ist  unter  fünflFacher  Sperr  zu  bewahren  5  wovon  die 
Schlüssel  dem  ViceprKsidenten ,  den  drei  Directoren^, 
und  dem  Schatzmeister  zu  behändigen  sind;  damit  aber 

6)  den  Irrungen  vorgebogen  werde,  die  aus  der 
jährlichen  Ausgabe  einer  jeden  Glasse  entstehen  kunn- 
ten  ,  so  sollen  in  «Zukunfb  von  der  historischen  Qlasse  für 
Bücher,  Medaillen,  Allerthümer  und  Landkarten  nur 
fünfbB»d«i4  Oulden',  von  der  philosophischen  Glasse 
für  den  Zin»  der  Sternv^arte,  für  Bücher,  Naturalien, 
]lnfitrumente  und  Experimenten  nur  achthundert  Gul- 
den, uad  von  der  belletristischen  Glasse  für  Bücher  und 
andere  in  das  Aeslbetische  einschlag^de  Dmge  aür 
dreihundert  Gulden  verwendet  werden.    Was  nun 

7)  über  die  bestimmte  Zahl  für  den  Druck  der  aka- 
«lemisclten  Werke ,  für  Pr^ismünzen ,  Präsenzgelder , 
Schreibmaterialien,  Post-,  6oth«nlöhner,  und  geringere 
Ermunterungen  ausgelegt  wird,  das  kommt  zu  verrech- 
nen ,  und  wäre  die  Bestimmung  einer  gewissen  Zähl  um 
so  unnöthiger,  als  dergleichen  Ausgaben  einer  jeden 
Classe  xu  guten  gehen. 

B)  Sind  uiiversehene  grosse  Ausgaben  Uns  von  dem 
Vorstande  anzuzeigen,  und  Unsre  .gnädigste  Begnehmi- 
gung  zu  gewärtigen.  Was  aber  von  der  jährlichen 
Eb&nahme  erspart  wird,  das  bleibt  im  Yorrath,  welcher 
in  der  Rechnung   alljährlich  mitangezeigt  werden  soll. 

Wir  verseben  uns  sowohl  von  dem  Vorstand,  als 
4eA  sämmtlichen  Mitgliedern  die  sdiuldigste  Erfüllung, 
lUid  Be}rii  Unseren  Prätideihten^  Vicepräsidenten ,  Diree- 


^r 


SB 

toren,    und  übrigen   Gliedern  mit  Gnaden    wohl   und 
gewogen. 

München  den  22.  Jä'nner  1779. 

« 
Carl  Theodor  Ghurfürst. 

Fr.  V.  Kreitmayr 

vidit. 

Ad  Mandatum  Serenissimi  Domini 

Domini  Electoris  proprium. 

G.  G.  V.  Dumhoff. 

Jieue  al&ademlMelie  tteaetae»  19  HB. 

I.  Alle  nützlichen  Wissenschafken,  besonders  die 
natürliche  und  bürgerliche  Geschichte  des  Vaterlan- 
des, mit  Ausschluss  der  theologischen  und  juristischen 
$treitigl(eiten  sollen  ein  Gegenstand  der  Aufmerksam- 
lieit  und  des  Fleisses  der  akademischen  Mitglieder  sejn. 

II.  Die  Akademie  besteht  aus  einer  }>estimmten 
Anzahl  von  18  ordentlichen  Mitgliedern,  dem  Präsiden- 
ten, Viccpräsidenten ,  dreien  Direktoren,  einem  Secre- 
tär  und  einem  Schatzmeister,  welche  in  den  Versamm- 
lungen Sitz  und  Stimme  haben ,  deren  Mehrheit  als 
eine  Verbindlichkeit  anzunehmen  ist. 

>  111.  Nebst  diesen  ordentlichen  Mitgliedern  sollen 
Ehren-,  auswärtige,  und  ausserordentliche  Glieder  se^n, 
worunter  die  ersteren  durch  Rang,  Geburt,  und  Neigung 
zu  den  Wissenschaften,  die  übrigen  aber  durch  Ge- 
schicklichkeit und  Neigung  sich  vorzüglich  empfehlen 
müssen.  Keiner  von  diesen  darf  ohne  besondere  Eiin- 
ladung  oder  Erlaubniss  den  ordentlichen  Versammlun- 
gen beiwohnen« 

IV.  Die  ordentlichen  Mitglieder  t heilen  sich  in 
drei  Glassen,    1)  in  die  Glasso   der  Gesehiclite ,  2)  der 


Philoiopfaie,  und  3)  der  gQhönen  Wisaentchaften,  ohne 
dass  eine  die  andere  in  ihren  Geschäften  hindern  darf. 

V.  Der  Präsident,  Vicepräsident ,  und  die  drei  Dt. 
rektoren  sind  die  eigentlichen  Vorsteher  der  Gesell- 
Schaft,  welcher  aber  frei  stehet,  alle  Jahre  entweder  ' 
den  näifilichen  Vorstand,  oder  statt  dessen' einen  an.'* 
dern  neuen  Vorstand  zu  erwählen,  und  den  Erwählten 
Sr«  churfürstl.  Durchlaucht  der'  Bestätigung  willen  in 
Vorschlag  zu  bringen. 

VI.  Der  Secretär  hat  nebst  dem  Protokoll  den 
Briefwechsel,  die  Herausgabe  der  akademischen  Schrif- 
ten, das  Siegel,  und  Archiv  zu  besorgen,  auch  den 
wohlrerdienten  verstorbnen  Mitgliedern  Gedächtnissre- 
tlen  zu  halten ,  ausser  es  wollten  sich  die  Mitglieder 
selbst  diesem  letztern  Geschäft  unterziehen. 

VII.  Der  Schatzmeister  führt  die  Rechnung  über 
alle  Einnahmen  und  Ausgaben,  welche  letztere  doch 
nicht  von  dem  Vorstand  allein,  sondern  von  dem 
Pleno  per  Majora  angeordnet,  die  alljährlich  abzu- 
legende Rechnungen  aber  ebenfalls  in  pleno  durch- 
gegangen, sofort  von  dem  gesammten  Vorstand  unter- 
schrieben ,  und  ad  Intimum  zur  Einsicht  und  Rati- 
fication  eingesendet  werden  müssen. 

VIII.  Alle,  ordentlichen  Mitglieder,  ausser  dem  Vor- 
stand, sind  zum  Arbeiten  verbunden ,  so  dass  ein  jedes 
wenigst  eine  gute  Abhandlung  jährlich  zu  liefern  ver- 
bunden sey,  so  weit  es  nur  ohne  Abbruch  anderer  et- 
wann  obhandener  Amtsgeschäfte  geschehen  kann. 

IX.  Wöchentlich  wird  von  allen  dreien  Klassen 
eine  Versammlung  vereint  gehalten.  Die  Ghar-,  Oster-, 
Pfingst-,  Weihnachtswoche,  und  das  ganze  Herbstmonat 
sind  davon  ausgenommen.  Der  öffentlichen  Versamm- 
lungen sind  jährlich  zwo,  nämlich  den  28.  März,  als 
dem  Gedächtnisstag  der  Stiftung,  unA  des  glorwürdig- 
sten  Stifters  der  Akademie,  und  dann  auf  das  höchste 


Bfamensfett  des  regierenden  durcbiauchtigsten  Ghnrfür- 
sten»  Karl  Theodor  etc.  alt»  gnädigsten  Besehötzer 
und  Erneuerer  derselben,  m  der  ersten  werden  die 
aufgenommenen  neuen  Mitglieder  beliannt  gemacht,  die 
Preisfragen  beurtheilt,  und  nach  Beschaffenheit  dersel- 
ben die  aüsgesetEten  Preise  ausgetheitt. 

X.  Die  historisch-  und  p-hilosophische  Klasse  wech- 
selt in  den  Preisaufgaben  jährlich  ab|  bei  der  Klasse 
der  schönen  Wissenschaften  geschehen  sie  alle  Jahre« 
Der  ordentKche  Preis  ist  bei  jenen  50  9  bei  dieser  12 
Dukaten. 

XI.  Den  bei  den  gewöhnlichen'  Tersatemlungen  er- 
scheinenden Mitgliedern  wird  jed^mal  eine  silberne 
nf&nze  eines  halben  Thaler  Wertbs,  nach  dem  Präsems- 
buch »  An  welches  ihre  Namen  eingetragen  werden, 
gegeben. 

XII.  Die  Akademie  erwählet  die  neuen  Mitglieder; 
doch  die  ordentlichen  nur  unter  Genehmigung  und*  Be- 
stätigung des  regierenden  Landesherrn^ 

Xni.  Alle  akademischen  Schriften  müssen  in  deut- 
scher oder  lateinischer  Spvache  abgefasst  werden« 

XI V«  Niemand  darf  seinen  zu  druckenden  Schriften 
den  Titel  eines  Mitgliedes  der  Akademie-  beisetzen,  aus- 
ser sie  seyen  ron  derselben  geprüft,  und  druckwürdig 
gefunden  worden. 

XV.  Dn.  zweifelha^en  Fällen  Ist  die  Erläuterung 
dieser  neuen  Gesetze  au»  den  älteren  Sfattitcn  zu  er- 
holen.   1779  den  22.  Jänner. 


Sl 


in. 


CminimMmt%anmmWr^uänA^  der  It^nlirlieliei» 
AlMdemie  tier^  IVHweiMclMrfteii  1907. 

WirMaiimilianJoseph, 
von  Gottes  Gnaden  König  von  Bayern, 

Die  Erfahrung  aller  Zeiten  hat  be^vahTt,  dass  di^r 
Erhöhung  de«  W  olilstaüdcs  eines  Staates  durch  erne 
naanigfaUigere  und  vollkomnienere  Benütztmg  der 
pkjsisehen  Vortbeile  saiBes  Boden»  und  seiiuer  Lage^ 
mit  der  geistigen  AushiUung  seiner  Einwohner  imme« 
gieiohen  Schritt  gehalten  bat,  und  die  Zunahme  dieses 
Wohlstandes  immer  von  dem  Gf*ade  abhing,  in.  weleh«»» 
dae  Wisantschaftem  in  etnen»  solchen  Staa'te  Iwtriebeii^ 
die  Entdeckungen  und  Erfindungen  d«r  Vor  .  und  Mit* 
wolt  von  ihm  der  Aufmerksaraiieit  und  Anwendung  ge- 
würdiget, uiid  Veraalasfrungen  und  Antrieb«  gegeb«» 
wurden^  zum  Wetteifer  in  scdcben  Beatrebungen  gegen 
andere  Staaten  nicht  snrüekst^Ieiben. 

Voa  dieser  Uel»erseug]Emg'geleitet,  und  zu  diesem 
Zwecke  haiken:  Unsere  Begierungs*  Vorfahren  die  Baf- 
arische  Akademie  der  Wissenschaften  gegründet,  und  ihre 
£mpori>rfngttng  sieh  angelegen  seyn  lassen.  Auch  Wir 
wurden  dadurch  bewogen,  ihr  während  Unserer  Regie- 
rung Tiel£afihe  B«fweise  Unserer  Aufmerksamkeit  und 
gleicher  Abmchteo  und  Gesinnungen  zu  geben« 

Ha  aber  sowohl  dte  Fortschritte  der  Wissenschaf- 
ten selibst  seiit  der  Errichtung  der  Akademie,  als  die 
gröflsere  Ausdehnung  unseres  Reiohes^  in  den  letzten 
fahren,-  uaid  das  hieraus  hervorgegangene  Bed«irfiii9s 
einer  ^elseitigeren  Ausbildung  ein  offenbares  Missver* 
hiätnia»:  swisohen  dem  Zwecke  und  den  Mitteln  des  er-<- 
wohnteit  Institutes'  hervorgebracht  haben,   so  glauben 


32 

Wir,  Unsere  Sorgfalt  för  die  Vervollkommnung  dessel- 
ben und  für  die  Beförderung  der  Wissenschaften  und 
Künste  überhaupt  nicht  besser  an  den  Tag  legen  zu 
können,  als  indem  Wir  ihm  naehstehemle ,  sowohl  sei- 
nem Sti itungsE wecke ,  als  den  gegenwärtigen  Verhalt- 
nissen angemessenere  neue  Einrichtung  geben. 
Wir  verordnen  demnach,  wie  folgt;* 

I.  Die  Akade^mie  der  Wissenschaften  gehört  als  eine 
Central  -  Anstalt  Unserem  Gesammtstaate  an,  und  hat 
ihren  Situ  in  der  Haupt-  und  Residensstadt. 

II.  ihr  nächster  Zweck  soll  se^n,  durch  Nachdenken, 
Erforschungen,  fortgesetzte  Beobachtungen  und  andeire 
Bemühungen  entweder  neue  Resultate  im  Gebiete  der 
Wissenschaften  zu  liefern,  oder  die  aken  ergiebiger  su 
machen,  und  sowohl  jenen,  als  diesen  zur  Verbreitung 
des  Wahren,  Nützlichen  und  Schönen,  Anwendung  in 
Unserem  Reiche  zu  revschaffen. 

Zu  diesem  Zwecke  soll  eine  Anzahl  gelehrter  und 
einstchtsvoUep  Manner  ihr  Leben  ausschliessend  den 
wissenschaftlichen  Forschungen  widmen  —  in  e^ne  Ge- 
sellschaft an  einem  Orte  verbunden,  einander  sich  mit- 
theilen,  unterstützen  und  gegenseitig  sich  erregen,  da- 
mit im  Reiche  der  Wahrheit  und  der  Kenntnisse  hervor^ 
gebracht  werde,  was  einzTelne  Kräfte,  nähme  man  jede 
derselben  auch  als  die  möglich  grösste  an,  nie  vermö« 
gen  würden.. 

III.  Wir  wollen  hiebei  dem  Forschungsgeiste  durch 
bestimmte  Weisungen  keine  Schranken  setzen,  und 
überhaupt  den  Zweck  der  Akademie  nicht  durch  un- 
mittelbare Anwendbarkeit  der  wissenschaftlichen  Unter- 
suchungen bedingen  >  jedoch  ist  diese  davon  keineswegs 
ausgeschlossen,  und  es  sollen  desshalb  diejenigen  Mit- 
glieder, welche  ihr  Nachdenken  mehr  auf  praktische 
Gegenstände  als  auf  theoretische  Untersuchungen  ge- 
richtet haben,  ihre  Kräfte  und  ihren  Fleiss  vonüglieh 


3S 

/ 

dem  Vaterlande  widmen,  und  diejenigen  unter  ihnen 
werden  den  grössten  Dank  verdienen,  welche  die  an- 
gemessensten Mittel)  besonders  zur  Verbesserung  der 
Agrikultur,  zur  Belebung  der  Industrie,  und  vor  allem 
zur  Vertilgung  der  noch  herrschenden ,  dem  Kunst- 
fleisse  nacbtheiligen  Vorurtheile  vorschlagen,  und  ihnen 
'Eingang  zu  vcrscbaifen  trachten  werden. 

IV.  Die  wesentlichen  Gegenstände  der  Akademie  sind: 

1.  Philologie,  alte  und  neue  Literatur,  Philo- 
sophie im  allgemeinen  und  höchsten  Verstände', 
wo  sie  die  Erforschung  der  Principien  überall  und 
nach  allen  Seiten  hin  zum  Gegenstande  hat,  folglich 
Anfang,  Mittel  und  Ende  aller  wissenschaftlichen 
Bildung,  wie  der  theoretischen,  so  auch  der  prakti- 
schen, ja  aller  Geisteskultur  überhaupt  ist. 

2.  Mathematik,  und  sämmtliche  Naturwissen- 
schaft en  in  der  weitesten  Ausdehnung. 

3*  Die  Geschichte  in  ihrem  ganzen  Umfange  nyit 
ihren  Hilfswissenscliaf^en. 

V.  Nach  diesen  Hauptgegenständen  theilt  sich  die 
Akademie  in  drei  Classen.  Die  ersie  G lasse  wird 
nicht  in  besondere  Sectionen  abgetheilt,  ^weil  die  da- 
runter  begriffenen  Erkenntnisse'  sich  gegenseitig  vor- 
aussetzen und  bedingen ;  —  die  zwei  letzten  Clas- 
sen hingegen  werden  es  zuträglich  finden,  sich  weiter 
in  Sectionen  naeh  den  Zweigen  der  einzelnen,  hier 
mehr  auseinander  liegenden  Wissenschaften  abzutheilen. 

^ Der  historischen  Classe  liegt  vorzügliclr  ob , 
die  vaterländische  Geschichte,  Geographie,  Statistik, 
Archäologie,  u.  s.  f.  zum  besonderen  Gegenstände  ihrer 
Nachforschungen  und  Arbeiten  zu  machen. 

Sie  soll  sich  daher  vornemlich  damit  beschäftigen, 
dass  sie  alle  darauf  Bezug  habende  Denkmäler  und  Bei- 
träge mit  Fleiss  und  Kritik  sammle,  und  aus  denselben 

3 


a.  die  Berichtigung  und  Ergänzung  der  monumentorum 
böicorum , 

b.  ein  vollständiges  geographish  -  histc^risches  LexicSon 
von  Bayern,  nebst  andern  historischen  Sammlungen 

.    und  Beiträgen  zu  Stande  bringe. 

Die  Glasse  der  Mathematik  imd  Naturwis- 
senschaften wird  sich  vorzüglich  beschaftijgen  mit 
der  Untersuchung  der  gesammten  inländischen  Froduc- 
tion  und  Industrie  und  mit  Vervollkommnung  derselben. 

VI.  Die  Akademie  als  eine  blos  gelehrte  Corporation 
hat  auf  die  Regicrungsgeschafte  keinen  unmittelbar  lei- 
tenden oder  unmittelbar  einwirkenden  Einfluss. 

Sie  wird  jedoch  dadurch  in  Verbindung  mit  der 
Staatsverwaltung  gesezt: 

a.  Dass  sie  verpflichtet  ist,  der  Hegierung  jede  neue 
Entdeckung  mitzutheilen ,  die  entweder  eines  ihrer 
Mitglieder,  oder  irgend  ein  auswärtiger  Gelehrter 
gemacht  hat,   sobald  sie  glaubt,    dass  die  praktische 

,  Anwendung  derselben  zu  irgend  einem  gemeinnützi- 
gen Zwecke  beförderlich  seyn  könne. 

b.  Dass  die  Regierung  selbst  über  wissenschaftliche 
Gegenstände  ihr  Gutachten,  so  oft  sie  es  angemes- 
sen findet,  abfordert.. 

VII.  Die  Akademie  sezt  sich  nicht  nur  mit  den 
Akademien  und  gelehrten  Instituten  des  Auslandes,  son- 
dern auch  mit  den  vorhandenen  gelehrten  Anstalten 
in  Unseren  Erbstaaten  in  eine  umfassende  literarische 
Verbindung. 

VII K  Die  Resultate  ihrer  Forschungen  hat  die  Aka- 
dcmie  in  fortlaufenden  Jahrbüchern  dem  Publicum 
vorzulegen. 

Ausserdem  kann  sie  andere  Ausarbeitungen  nach 
eigenem  Gutiinden  in  selbst  gei^'ähltcn  periodischen, 
Schriften  oder  besonderen  Sammlungen  unter  ihrem 
Nftmen  erscheinen  lassen^    Auch  wird  sie  jährlich  durch 


35 

ein  Programm  die  Gelehrten  aller  LSnder  xur  Beantr  . 
wortung  aufgegebener  Freisfragen  einladen. 

IX.  Das  Personale  der  Akademie  soll  künftig  besteheti: 

a.  Aus  einem  Präsidenten. 

b.  Einem  bestandigen  General  -  Secretär. 
c«  0 lassen .  Secretären. 

d.  Ordentlichen    in   München  residirenden  Mitgliedern. 

e.  Ehren- Mitgliedern. 

f.  Auswärtigen  wirklichen  Mitgliedern. 

g.  Correspondenten. 
h.   Adjuncten. 

i.    Zöglingen. 

X.  Der  Präsident  wird  von  Uns  selbst  ernannt. 
Wir  werden  dabei  immer  auf  solche  Männer' Unsere 
erste  Rücksicht  nehmen,  welche  ein  unbestrittenes  lite- 
rarisches Ansehen,  und  anerkannte  persönliche  Würde 
für  sich  haben. 

Der  Präsident  wacht  über  die  genaue  Beobachtung 
der  Gesetze  und  die  Erfüllung  der  Pflichten  eines  jeden 
Mitgliedes  oder  Angehörigen  des  Institutes. 

Er  präsidirt  in  den  allgemeinen  Versammlungen, 
und  so'  oft  er  es  zuträglich  findet ,  auch  in  den  beson- 
deren oder  Glassenversammlungen. .  Er  kann  ausseror- 
dentliche Versammlungen  Zusammen  berufen.  Er  un^ 
terzeichnet  alle  Ausfertigungen,  welche  nur  unt^r  dem 
Namen  der  Akademie  geschehen,  so  wie  er  auch  alles 
eröffnet,  und  an  die.  Behörde  austhcilt,  was  an  die 
Akademie  gerichtet  ist. 

Ihm  liegt  insbesondere  ob, 

a.  für  die  Erhaltung  der  |;uten  Ordnung,  . 

b.  für  die  Erhaltung  und  Veryollkommnung  aller  dar 
Akademie  beigegebenen  Sammlupgen  und  gewidmet 
ten  Anstalten, 

c.  für  eine  genaue  Verwendung  der  für  die  Akade^ni« 


'»♦ 


50 

bestimmtien  Gelder,  nach  den  unten  vorkommenden 
näheren  Vorschriften  zu  sorgen , 
d.  am  Sclilnsse  des  Jahres  über^  den  "Zustand  der  Akade- 
mie im  AUgiemeinen,   über   die  wichtigsten  Arbeiteir 
ihrer  Mitglieder,  über  alles,  was  in  den  Angelegen- 
heiten des  Instituts  zu  Unserer  unmittelbaren  Kennt- 
niss  sich  eignet,  Berichte  an  uns  zu  erstatten.     ^ 
In  Allem,    was  der   Präsident  zur  Handhabung  der 
Gesetze  und  der  guten  Ordnung  vorschreibt,    werden 
ihm  die  Mitglieder  der  Akademie  Folge  leisten,  ihm  in 
solchen  Weisungen  nicht  nur   nicht  widerstreben,   son- 
dern vielmehr  ihrerseits  mit  zuvorkommendem  Eifer  auf 
den  allgemeinen  Zweck  unter  seiner  Leitung  .hinarbeiten. 
Auf  den  Fall  seiner  Abwesenheit  oder  sonstigen  Ver- 
}iinderung  übernimmt  der  General  -  Secretär  einstweilen 
die  Leitung  der  Geschäfte« 

Uebrigens  erwarten  Wir  von  ihm,  das^  er  die  ihm 
anvertraute  Leitung  stets  in  dem  hohen  lind  liberalen 
Geiste  führen  werde,  welcher  das  Institut  durchaus  be- 
leben soll. 

XI.  Der  Präsident  überträgt  vorläufig  die  Geschäfte 
eines  General  -  Secretärs  einem  akademischen  Mitgliede 
nach  eigener  Wahl,  bis  von  Uns  selbst  eine  definitive 
Ernennung  zu  dieser  Stelle  nach  dem  Gutachten  des 
Präsidenten  erfolgen  wird. 

Der  General -Secretär  contraslgnirt  die  Aus- 
fertigungen der  Akademie.  Siegel  und  Archiv  sind  in 
seiner  Verwahrung,  Er  führt  das  Protokoll  in  den  all- 
gemeinen Versammlungen. 

Er  besorgt  die  Redaction  der  Jahrbücher  der  akade- 
mischen Arbeiten,  verfasst  die  biographischen  Notizen, 
und  in,  besonderen  Fällen  die  .Ehren -Reden  auf  die 
«der  Akademie  durch  den  Tod  entrissenen  Mitglieder. 

Er  redigirt  den  j'ahresbericht  und  die  übrigen  all- 
gemeinen Berichte  zur  Regierung; 


57 

Er  verfertiget  mit  Beihülfe  der  Glassen  •  Secretäre 
die  Auszüge  aus-  den  gekrönten  Preisschriften,  und  liest 
sie  in  den  öffentlichen  Versammlungen  von  Er  ver- 
seichnet  alles,  vvas  zur  fortlaufenden  Geschichte  der 
Akademie  gehört,  und  ist  überhaupt  unter  der  Ober- 
leitung des  Präsidenten  ihr  allgemeiner  Geschäftsführer 
in  allem,  ^o  dieselbe  als  ein  Gesammtes  in  Betracht 
kommt 

XII.  Die  Glassen  -  Secretäre  werden  von  uns 
selbst  benannt. 

Sie  vertreten  die  Stelle  der  ehemaligen  Directoren, 
geben  in  Abwesenheit  des  Präsidenten  und  General- 
Secretärs  die  Gegenstände  der  Verhandlung  in  den^ 
Versammlungen  ihrer  Glassen  an,  führen  das  Proto- 
koll, und  besorgen  die  Ausfertigung  der  Beschlüsse  ^ 
fahren  die  Gorrespondenz  der  Glasse,  nehmen  in 
Empfang,  was  besonders  an  dieselbe  gerichtet  ist,  und 
unterstützen  den  General  -  Secretär  vorbereitend  in  der 
Bedaction  der  Jahrbücher. 

Ausserordentliche  Versammlungen  einer  Glasse  wer- 
den von  den  Glassen-  Secretären  dem  Präsidenten  und 
dem  General  -  Secretär  und  von  diesem  allen  Mitglie- 
dem  angezeigt. 

XIII.  Wiir  bestimmen  zwar  vorläufig,  dass  künftig 
die  Akademie  ihre  Mitglieder  durch  eige,ne  Wahl  mit 
Vorbehalt  Unserer  jedesmaligen  Best ätigtmg  zu  ersetzen 
haben  soll ;  dieses  Wahlrecht  soll  aber  erst  dann  In 
Anwendung  kommen,  wenn  die  Akademie  vollständig 
eingerichtet,  und  mit  hinreichenden  eigenen  Fonds  ver- 
sehen seyn  wird. 

Vorerst  behalten'  Wir  iJns  sofort  die  Emenmmg 
aller  ordentlichen  Mitglieder  vor,  und  erwarten  über 
die  feste  Bestimmung  ihrer  Zahl  und  der  künftigen 
Wahlordnung  ein  Gutachten  von  dem  Präsidenten  der 
Akademie. 


58       • 

Bm  dabin  werden  Wir  Unt  bei  jeder  Beaeiuiung 
neuer  Mitglieder  dureh-  das  Organ  des  einschlägigen 
Ministeriums  mit  dem  Präsidenten  besonders  berathen. 

Inzwischen  setsen  Wir  fest: 

1.  Dass  Jeder,  der  als  ordentliches  Mitglied  aufge- 
nommen werden  soll,  der  gelehrten  W>1t  durch 
schriftstellerische  Werke  von  anerkanntem  Verdienst 
oder  durch  wichtige  Entdecliungen  bekannt,  auch 
Ton  ganz  unbescholtenem  Charakter  seyn  müsse. 

2.  Dass  Niemand,  der/  sonst  ein  Öffentliches  Amt  in 
irgend  einem  Fache  des  Staatsdienstes  b^leidet, 
ordentliches  frequentirendes  Mitglied  der  Akademie 
seyn  könne« 

Ausnahmen  von  dieser  Verfügung  können  nur  für 
solche  Staatsdiener  eintreten,  welche  nicht  nur  durch 
ihre  uiunittelbare  prahttsche  Beschäftigung  Zugleich  zu 
beständigeir  theoretischen  Erforschungen  geführet,  son- 
dern auch  durch  die  Art  ihrer  Amtsgeschäfte  durchaus 
nicht  gehindert  sind,  an  den  Verhandlungen  und  Ar- 
beiten der  Akademie  nach  der  nun  eingeführten  Ord- 
nung Theil  zu  nehmen. 

XIV.  Die  Pflichten  des  ordentlichen  Aliademikers 
liegen  unmittelbar  im  Zwe<ike  der  Anstalt,  Seine  .we. 
•entliehe  Verbindlichkeit  ist,  mit  aller  Kraft  für  die 
Erweiterung  und  Vervollkommnung  der  Wissenschaft, 
der  er  sich  gewidmet  hat,  zu  arbeiten. 

Man  erwartet,  dass  er  jährlich  entscheidende  Be- 
weise davon  durch  Beiträge  liefere,  die  er  der  Aka- 
demie übergibt,  lieber*  die  Druckwürdigkeit  derselben 
erkennt  vorerst  jede  betreffende  Glasse,  und  berichtet 
hierüber  durch  ihren  Secretar  in  allgemeinen  Versamm- 
lungen. 

Insbesondere  übernimmt  auch  noch  jedes  Mitglied 
der  Akademie  ein  Fach  der  Wissenschaften,  in  ^velchera 
es  den  Inhalt  der  wichtigsten  neu  erschienenen  litera- 


riacheii  Pr^duote  ohne  Einmischung  eig^ktr  Urtheila 
sur  Kenntniss  der  Akademie  bringt. 

Ueberhaupt  soll  in  den  schriftlicben  Arbeiten  ^  der 
Akademiker  sowohl,  als  io  ihren  mündlichen  Vortragen 
nie  eine  andere  Sprache  herrschen,  als  die  der  reinen 
ruhigen  Wahrheitsliebe,  welche  auch  dann,  wenn  sie 
fremde  Meinungen  ernstlich  su  bekämpfen  sich  ver- 
anlasst findet,  nie  aus  den  Gränzen  einer  achtenden 
Schonung  tritt. 

Her  Präsident  wird  jedes  Mitglied,  das  sich  per. 
sonliche  Angriffe,  baleidigende  AusfBlle  gegen  andere 
erlaubt,  durch  geeignete  Erinnerungen  in  jene  Grä'n- 
eend  er  Mässigung  zurückweisen,  und  ini  Falle  des  Be- 
dürfens  durch  Ahndungen  dazu  nöthigen. 

Er  wird  mit  Strenge  darüber  wachen,  dass  in  allen 
Verhandlungen  der  Akademie  jener  Geist  der  Heiter- 
keit  und  Ruhe  ungestört  walte,  unter  dessen  Obhut 
die  Wissenschaften  am  besten  gedeihen. 

Uebrigens  soll  jedes  Mitglied  in  der  freien  Behaup* 
tung  seiner  Meinungen  ungekränkt  seyn,  wobei  man 
nur  erwartet,  dass  es  dieselben  mit  Bescheidenheit 
äussere. 

XV.  Auswärtige  Mitglieder  werden,  wenn  sie  an- 
wesend sind,  wie  Ehrenmitglieder  behandelt. 

XVI.  Die  ordentlichen  Mitglieder  der  Akademie,, 
welche  sich  ihr  ausschliessend  gewidmet  haben,  und 
nicht  schon  eine  andere,  nach  obigen  Bestimmungen 
mit  einem  Akademiker  vereinbarliche ,  mit  Einkünften 
versehene  Stelle  bekleiden,  werden  verhältiiissmässig 
besoldet,  und  wenn  ihnen  von  Uns  kein  höherer  Gha-» 
rakter  ertheilet  worden  ist,  so  geniessen  sie  den  Rang 
der  höheren  administrativen  Stellen ,  und  i  hre  Wit- 
wen  und  Waisen  Werden  nach  der  Pensionspragmatik  be- 
handelt,   wenn  bei  ihrer  'Annahme  nichts  Besonderes 


40 

hierüber  zu  ihrem  gvö8seren  Vortheile  bettimml  tror* 
den  ist, 

XVII.  Jedem    Mitglied«  stehet  frei,   die  Akademie 
SU  verlassen.   Zur  wirklibhen  Ausschliessung  aber  ^ird 
Unsere  ausdrückliche  Sanction  erfordert. 

XVIII.  Die  Zöglinge  sind  der  Akademie  beigegeben, 
um  von  ihr  in  den  verschiedenen  Tvissenschaftiichen 
Fächern  die  vollendetere  Ausbildung  en  erhalten. 
Jeder  Zögling  wird  su  dem  Ende  einem  der  ordentli- 
chen Mitglieder  zur  besonderen  Leitung-  übergeben. 
Die  natürlichen  Anlagen  und  schon  erworbene  n  wis  - 
senschaftlichen  Kenntnisse  und  darauf  gegründete  freie 
Wahl  bestimmen  das  Fach,  dem  jeder  Zögling^  sieb 
widmen  wird. 

Die  nähere  Bestimmung  über  die  Art  der  Ausbil- 
dung wird  bei  jedem  Einzelnen  dem  Ermessen  des 
Präsidenlen,  der  die  einschlägigen  Classen  darüber 
vernehmen  wird,  anheim  gestellt,  welcher  hierbei  auf 
die  Individualität  eines  Jeden  die  geeignete  Bücksicht 
nehmen  wird. 

Die  Zöglinge  sollen  nach  dem  Vorschlage  der  Aka- 
demie auch  auf  Beisen  geschickt  werden,  und  in  die- 
sem Falle*  werden  die  dafür  erf'orderliclien  Jlosten  aus 
dem  Fonde  der  Akademie  bestritten. 

Die  Z(')g1inge  sollen  aus  Inländern  gewählet  werden« 
welche  durch  sittliches  Betragen,  Talente  und  wissen- 
schaftliche-Fortschritte  sich  ausgezeichnet  haben.  Ihre 
Aufnahme  muss  von  Uns  genehmiget  werden. 

XIX.  Die  geprüften,  und  nach  dem  Urtheile  des 
Präsidenten  und  der  einschlägigen  Glasse  zu  einem  hin- 
reichenden Grade  von  Vollkommenheit  gebildeten  Zög- 
linge werden  mit  Unserer  Genehmigung  zu  Adjuncten 
befördert;  welche  als  die  eigentlichen  Gehillen-  der 
Akademie  anzusehen  sind.  Sie  wohnen  den  Classen- 
Versammlungen   mit  einer   deliberativen  Stimme  bei. 


41 

und  nehm«!!  Amkeil  an-  alltii  Arbeiten  der  Akademie 
in  dem  Fache,  dem  sie  sich  gewidmet  baben. 

Sie  haben  jährlich  wenigstens  zwei  Abhandlungen 
SU  liefern,  und  wenn  sie  auf  diese  Art  fortgesetzte 
Beweise  ihres  Fortschreitens  gegeben  haben,  so  concnr- 
riren  sie  su  den  Lehrstellen  auf  Unseren  Gymnasien, 
Lyzä'en  und  Universitären,  oder  zu  erledigten  Stellen 
der  Akademie;  und  es  soll  auch  auf  ihre  Beförderung 
Torzü gliche  Rücksicht  genommen  werden:  nimmt  im 
Gegentheii  ihr  Fleiss  oder  ihr  Fortschreiten  während 
der  Probezeit  ab,  so  kann  auf  ihre  Entlassung  bei  Uns 
angetragen  werden. 

.  Es  sollen  auf  den  Etat  der  Akademie  verhältniss- 
massige  Gehalte  für  die  Adjuncten  sowohl,  als  für  die 
Zöglinge  in  Vorschlag  gebracht  werden« 

Uebrigdns  sind  die  Adjuncten  nicht  nothwendig  aus 
Zöglingen  zu  wählen. 

Insbesondere   behalten  Wir  Uns  für  jetzt,  da  sonst 
die  Akademie  einige  Zeit  ohne  Adjuncten  seyn  würde,  ' 
bevor,*  einige  nach  dem  Vorschlage   des  Präsidenten, 
sobald  Wir  es  zuträglich  finden  werden,  zu  benennen. 

XX,  Zu .  Ehrenmitgliedern  werden  solche  einheimi- 
sche oder  auswärtige  Individuen  gewählt,  welche  nach 
ihren  Verhaltnissen  die  Bedingungen  zu  ordentlichen 
Mitgliedern  nicht  erfüllen,  aber  sonst  durch  ihre  Kennt- 
nisse und  ihre  Liebe  zu  den  Wissenschaften  zur  Be- 
förderung des  Zweckes  der  Akademie  beitragen  kön- 
nen. Die  Akademie  legt  ihnen  keine  Pflichten  auf,  , 
aber  es  steht  ihnen  frei,  mit  Erlaubni^s  des  Vorstandes 
den  Sitzungen  beizuwohnen,  und  Abhandlungen  vor- 
zulesen, oder  einzusenden,  welche,  wenn  >8ie  des 
Druckes  würdig  befunden  werden,  in  die  Acten  der 
Akademie  oder  in  irgend  eine  andere  akademische 
Sammlung  aufzunehmen  sind. 

Zu  Gorrespondenten  werden  von  den  berühmtesten 


42 

auswärtigen  Gelehrten  diejenigen  ausersehen,  von  wel- 
chen die  Akademie  durch  eine  solche  Beigesellung  sich 
eine  gewisse  Mitwirkung  bei  ihren  Arbeiten  verspre- 
chen kann.  ,  /  * 

XXI.  Alle  Jahre  hält  die  Akademie  an  einem  noch 
zu  bestimmenden  Tage  eine  feierliche  Versammlung, 
zu  welcher  nebst  den  ordentlichen  Mitgliedern  nicht 
nur  alle  hier  anwesenden  Ehrenmitglieder  und  Cor- 
respondenten ,  sondern  auch  alle  ausgezeichneten  Lieb- 
haber und  Beschützer  der  Wissenschaften  eingelas 
den  sind. 

In  dieser  Versammlung  stattet  der  General  -  Secrc- 
tär  über  die  Arbeiten  der  Akademie  wahrend  des  ver- 
flossenen Jahres  öffentlichen  Bericht  ab.  Es  werden 
ferners  in  dieser  Versammlung  die  Auszüge  aus  den 
gekrönten  Preisschriften  bekannt  gemacht,  die  Namen 
der  Gelehrten,  welchen  die  Preise  zuerkannt  worden 
sind,  und  die  neuen  Preisfragen  für  das  künftige  Jahr 
proclamiret.  Die  Namen  der  Gelehrten,  welche  die 
Akademie  im  Laufe  des  Jahres  siph  beigesellet  hat , 
werden  ebenfalls  angezeigt,  auch  einige  biographische 
Notizen  über  diejenigen  Mitglieder  gegeben,  welche 
der  Tod  ihr  geraubt  hat. 

Die  Akademie  behandelt  überhaupt  in  allgemeinen 
Versammlungen,  deren  bis  zu  ihrer  näheren  Bestim- 
mung  wenigstens  eine  in  jedem  Monate  gehalten  wer- 
den soll,  die  Gegenstände,  welche  auf  das  Ganze  der- 
selben Bezug  haben. 

Die  besonderen  Versammlungen  der  Glassen  und 
Sectionen  sind  vorzüglich  zur  Behandlung  solcher  wis- 
senscJiaftlichen  Gegenstände  bestimmt,  welche  einem 
besonderen  Fache  ausschliessend  angehören. 

Ueber  den  Geschäftskreis  dieser  verschiedenea  Ver- 
•ammmlangen,  ihr  Verfaältniss  zu  einander,  ihre  innere 


45 

EinricbUuig,  die  Befitimmuiig  der  Zeit,  wann  jede  der- 
■•elben  gehalten  wird,  so  wie  über  die  Ferien  der  Aka- 
demie soll  Uns  ein  näheres  Reglement  vorgelegt  werden. 
Bis  dahin  bleibt  es  bei  der  bisherigen  Einrichtung. 

XXif .  Unter  den  Aliademiliem  selbst .  hat  keine  Ver- 
•cbiedenheit  des  Ranges  statt.  In  den  Versammlungen 
sitzen  zur  Rechten  des  Präsidenten  ^\e  anwesenden 
Ehrenmitglieder;  zur  Linken  der  General- Secretär  und 
die  ordentlichen  Mitglieder  nach  der  Glassenfolge.  In 
der .  Glasse  nehmen  die  Mitglieder  nach  dem  Alter  ihrer 
Aufnahme  Platz. 

Uebrigens  gemessen  die  Akademiker  ausser  ihren 
Versammlungen  den  ihnen  oben  zugesicherten  Rang  und 
die  damit  verbundenen  Vorrechte.  Auch  werden  Wir 
für  das  gesammte  Personale  der  Akademie  und  der  da- 
mit verbundenen  Anstalten  nach  dem  Vorschlage  des 
Präsidenten  eine  eigene  Uniforme  bestimmen. 

XXIII.  Wir  haben  vorläufig,  bis  über  die  künftig 
der   Akademie   zu  überlassende?  Wahl    ihrer  Mitgliedjgr 

.  das  Nähere  bestimmt  werden  wird,    die  Benennung  des 
gesammtcn  Personals  Uns  selbst  vorbehalten. 

XXIV.  Diejenigen  bisherigen  Mitglieder  der  Akade- 
mie', welche  nach  den  Anordnungen  des  $.  XIII.  die 
ser  Constitutions  -  Urkunde  in  den  Glassen  der  ordent- 
lichen Mitglieder  nicht  ferner  verbleiben,  treten  in  die 
€lasse  der  Ehrenmitglieder  5  auch  sind  die  abwesenden 
ordentlichen  Mitglieder  der  vormalsr  in  Manheim  be- 
standenen Akademie  der  Wissenschaften  bei  der  hiesi- 
gen als  auswärtige  Mitglieder  anzusehen,  und  in  diese 
Glasse  namentlich  einzutragen. 

üeber  das  bei  der  Akademie  und  bei  den  ihr  un- 
tergeordneten Anstalten  und  Sammlungen  anzustellende 
Dienstpersonale,  welches  dem  Präsidenten  der  Akade- 
mie und  den   einschlägigen  Vorstehern  untergeben  istt 


-  >• 


44 

entarten  Wir  einen  unntliiicllwhcn  Vorsclilag  von  den- 
selben, vfenn  da»  bereits  angestellte  nicht  liinreicfaend 
sejn  sollte,  oder  Erledigüngsfalle  sich  künftig  ergeben- 
Bei  solchen  Vorschlägen  soll  aber  allezeit  auf  Indivi- 
duen Rücksicht  genommen  werden,  welche  bereits  eine 
Pension  geniessen,  und  noch  Dienste  au  leisten  im 
Stande  sind. 

XXV.  Wir  setzen  mit  der  Akademie  in  unmittelbar« 
Verbindung : 

A.  Unsere  Hof- und  Central- Bibliothek  zu  München. 
Bl  Das  Naturalien  -  Cabinet. 

C.  Das  Cabinet  der   physikalischen  und  mathematiscbcn 
Instrumente. 

D.  Das  polytechnische  Gabinet. 
£.  Das  chemische  Laboratorium. 

F.  Das  Münzkabinet  und  das  Antiquarium. 

G.  Das  astronomische  Observatorium« 

Für  einige  noch  fehlende  Anstalten  wird  nach  dem 
Vorschlage  der  Akademie  in  der  Folge  gesorgt  werdien. 

Wir  werden  zu  den  ersten  Vorstehern  dieser  Sarnm. 
lungen  und  Anstalten  allzeit  solche  Männer  ernennen, 
welche  die  Eigenschaften  eines  Akademikers  in  sieb 
vereinigen,  wesshalb  jeder  erste  Vorsteher  derselben 
durch  seine  Stelle  zugleich  ordentliches  Mitglied  der 
Akademie  ist. 

XXVI,  Was  insbesondere  Unsere  Hofbibliolhek  be- 
trifft: 

1.  Soll  diese,  so  viel  möglich,  in  allen  Zweigen  der 
Literatur  vollständig  erhalten  werden. 

2.  Von  allen  in  Unserm  Königreiche  gedruckten  Wer- 
ken soll  ein  Exemplar  an  dieselbe   gesendet  werden. 

^.  Sie  ist  d^s  vorzüglichste  Depot  aller  kost;^aren  Ma- 
nuscripte  ipid  Druckwerke,  welche  in  Unsern  übri- 
gen Staatsbibliotheken  sich   vorfinden,  wesshalb  die 


46 

* 

Provinzial  -  Bibliothekea   angewiesen    worden    sind , 
dieselben  dahin  abzuliefern. 

Jedoch  werden  Unsere  Universitats.  Bibliotheken  da 
von'  ausgenommen,  auch  die  übrigen  grössern  Bi- 
bliothekcn  Unseres  Reiches,  wenn  Unsere  Hofbiblio- 
thck  die  nämlichen  seltenen  Werke  schon  besist , 
und  dadurch  nur  Doubletten  santmeln  wollte,  indem 
Wir  nicht  wollen,  dass  alle  literarischen  Schätze 
nur  an  einem  Orte  zusammengedrängt  werden. 
4.  Die  Akademie  der  Wissenschaffen  soll  künftig  keine 
eigene  Bibliothek  mehr  haben;  die  Bücher,  welche 
sie  dermal'  besitzt,'  so  wie  die  Werke,  welche  sie 
künftig  erhält,  sollen  an  die  Hoüiibliothek  abgelie- 
fert werden.         '  ^  v  . 

XXVII.  Zur  Besorgung  der  Geschäfte  bei  dieser  Bi- 
bliothek haben  Wir  durch  Unser  Rescrij)t  vom  31.  März 
vorigen  Jahres  das  erforderliche  Personal  angeordnet. 

Der  Wirkungskreis  des  Oberhoibibliolhekars  soll  in 
Zukunft  einzig  auf  die  hiesige  Hofbibliothek  beschränkt 
seyn ,  derjenige ,  welcher  vormals  dem  Oberhofbiblio- 
thekar  in  Ansehung  der  Provinzial  -  Bibliotheken  mit 
einer  grössern  Ausdehnung  angewiesen  «war ,  hört  auf, 
und  diese  stehen  unter  einer  eigenen  von  dem  Ober-' 
bofbliolhekar  unabhängigen  Aufsicht. 

XXVIII.  Der  Oberhofbiblio thekar  hat  die  unmittel, 
bare  Leitung  der  Bibliothekgeschäfle  und  die  Aufsicht 
über  das  ganze  Bibliothek- Personale 5  demselben  und 
dem  übrigen  Personale  werden  ihre  Dienstpflichten  in 
besonderen  Instructionen  vorgeschrieben  werden,  über 
deren  genaue  Erfüllung  der  Präsident  der  Akademie 
zu  wachen  hat. 

XXIX.  Unter  dem  Vorsitze  des  Präsidenten  der  Aka- 
demie  soll  eine  eigene  Bibliothek-AdministrationsGom- 
mission   angeordnet    werden;    diese    besteht:   aus  dem 


46 

(H>erhofbib]iothel(Br ,  aus  i\im  General  •  Secretär  und 
den  übrigen  Classen  -  Secretären.  Auch  liönnen  nach 
Gutbelinden  des  Präsidenten  einige  Individuen  des  üb- 
rigen Bibliothek- Personals  ssur  BeratbsclUagung  beige- 
zx>gen  werden. 

Der  Oberhofbibliotheliar  hat  bei  dieser  Gommission 
allezeit  den  Haupty<9ltrag. 

Sie  versammelt  sich  alle  Monate,  und  wenn  es  nö- 
thig  ist,  auch  öfters.  Ihr  Gesehäftskreis  begreift  Fol- 
gendes : 

a.  Sorge  für  die  Sicherheit  und  Erhaltung  der  Biblio- 
thek, folglich  Anordnung  oder  Begutachtung  an  das 
einschlägige  Ministerium  der  dafür  erforderlichen 
Massregeln  und  Einrichtungen. 

b.  Die  Bestimmung  eines  Planes,  nach  welchem  die 
Bibliothek,  um  bald  möglichst  brauchbar  zu  se^n, 
zu  ordnen  seyn  möge,  dann  Sorge  für  die  allmäh- 
lige  Herstellung  der  verschiedenen  Kataloge. 

c.  Fortgesetzte  Aufsicht  über  die  Ausführung  des  an- 
genommenen Planes  und  über  die  Beobachtung  ei- 
ner strengen  Ordnung  von  Seite  des  angestellten 
Personals  nach  den  ertheilten  Instructionen. 

dr.  Der  Entwurf  bestimmter  Gesetze,  die  unserer  San- 
ction  vorzulegen  sind ,  über  das.  Ausleihen  der  Bü- 
cher, über  die  in  den  Lesezimmern  zu  beobachtende 
innere  Polizei. 

e)  Die  Bestimmung  über  den  Ankauf  neuer  Werke  und 
die  Fortsetzung  der  alten,  mit  Bücksicht  auf  den 
ausgesetzten  Fond  und  auf  die  eingegebenen  \ er- 
langen der  Mitglieder  der«  Akademie, 

f)  Die  Verwendung  der  DBubletten  nach  Unseren  Ver- 
ordnungen. . 

Als  Doublette,    worüber'  dem   Oberhofbibliothekar 
eiae  andere  Verwendung,    oäralich  entweder  ölfentli- 


47 

eher  Vetltauf  -oder  Tausch  zum  Vortheil  der  fiibliotheJt 
gestattet  ist,  wird  nur  dasjenige  Buch,  es  sei  ein  In- 
cunabel,  oder  anderes  gedruclites  Werk,  angesehen, 
auf  welches  weder  Unsere  Universitäts  -  Bibliotheken,  ' 
noch  eine  andere  öffentliche  Bibliothek  in  Unserem 
Königreiche  Ansprüche  zu  machen  hat,  und  welches 
zu  dem  Bedürfnisse  der.  Gentralbibliothek  selbst  nicht  * 
weiter  nöthig  ist. 

Die  entbehrlichen  Doubletten,  welche  verkauft  oder 
vertauscht  werden,  sollen  vorläufig  unparteiisch  ab- 
geschätzt ,  in  einen  besondern  Katalog  gebracht ,  und 
in  diesem  soll  ihre  Verwendung  jedesmal  ordentlich  ' 
angemerkt  werden.  Doubletten  von  wichtiger  Selten- 
heit sollen  gar  nicht  veräussert,  sondern  bei  andern 
inländischen  Bibliotheken  für  unvorgesehene  Fälle 
aufbewahret  werden. 
g)  Justificirung  der  Rechnungen  über  angeschaffte  neue 

Bücher,    die    Fortsetzungen    der   alten,    über   den' 

Verkauf    der  Doubletten    nach    obiger   Bestimmung 

imd  die  übrigen  Auslagen. 
Es  ist  hiebei>  zu  wachen ,  damit '  die  Anschaffungen 
in  den  wohlfeilsten  Preisen  geschehen.  Den  inländi- 
schen Buchhändlern  soll,  wenn  sie  Lieferungen  in  gleiw 
cbem  Preise,  wie  die  Ausländer  übernehmen  wollen, 
der'  Vorzug  gegeben  werden. 

b)  Die  Begutachtung   der   erforderlichen   Summen   für 
'  das  jedesmalige  Etatsjahr  mit  Beilegung  der   justifi- 

cirten  Rechnungen  von  dem  verflossenen  Jahre. 

i)  Die  Begutachtung  der  Annahme,  Bestrafung  und 
Entlassung  des  subalternen  Personals.  \ 
Diese  Gommission  soll  ihre  erste  Arbeit  damit  be- 
ginnen, dass  sie  den  gegenwärtigen  Zustand  der  Biblio- 
thek genau  untersuchet,  und  Uns  einen  treuen  pflicht- 
masaigen  Bericht  darüber,  wie  sie  denselben  gefunden 
hat,  erstattet. 


48 

XXX.  Füt  die  Erhaltung,  fortschrei leöde  Vermcb- 
rung  und  zweckmässige,  Einrichtung  der  unter  Buchsta- 
ben B  bis  C  genannten  Sammlungen  und  Anstalten  sorgt 
nebst  den  besonderen  Vorstehern  eine  gemeinsame 
Verwaltungs  -  Commission  von  «wer  akademischen  Mit- 
gliedern, welche  aus  den  einschlägigen  Glassen  uad 
Sectionen  vom  Präsidenten  ernannt  werden. 

m 

Ihre    Berichte   und    Gutachten    werden    durch   den 
Präsidenten  an   das    einschlägige  Ministerium  gesendet, 
.und  durch  dieses  wird  Unsere  Entschliessung  darüber 
cingeholet. 

XXXI.  Es  ist  unser  Wille,  dass,  was  an  Naturalien, 
Instrumenten  und  anderen  zum  Behufe  der  Wissen- 
Schäften  dienenden  Sammlungen  in  Unserer  Residenz 
sich  noch  befindet ,  und  keine  besonde/o  Bestimmung 
hat ,  mit  den  obigen  der  Akademie  zugehörigen  Samm- 
lungen vereiniget  werde. 

Deninach  sollen  an  die  einschlägigen  Vorsteher  die- 
ser letzteren  alle  von  Zweibrücken  hieher  gebrachten 
Naturalien,  so  wie  auch  das  Biedl*s<;he  Gabinet  abgelie- 
fert werden. 

XXXII.  Das  Münzkabinet  und  das  Antiquarium  sol- 
len an  einem  schicklichen  Orte  im  Akademie  -  Gebäude 
untergebracht  werden. 

XXXIII.  Der  Präsident  hat  dafür  Sorge  zu  tra- 
gen, dass 

a.  vor  allem  über  jene  Sammlungen  yolbtändige  In- 
ventarien  durch  eigene  Commissionen  hergestellt 
werden. 

b*  Von  diesen  Inventar! cn  sollen  vidimirte  Absckriften 
zum  Ministerium- des  Innera  eingesendet  werden. 

c.  Alles,  was  zu  diesen  Sammlungen  jedes  Jahr  beige- 
schafft  wird,  muss  fortsetzungsweise  in  den  Inven- 
tarien  nachgetragen  werden. 


49 

d.  Jahrlich  ist  vom  Präsidenten  selbst  mit  Beisiehung 
de&  General-Secretärs  und  eines  Mitgliedes  aus  jeder 
Glasse  eine  durchgängige  Untersuchung  sämmtlicher 
der  Akademie  untergebenen  Sammlungen  und  An- 
stalten vorzunehmen,  und  über  deren  Resultat  Be- 
richt an  Uns  zu  erstatten» 

XXX IV.  Mit  Einschluss  des  Fonds  der  vormaligen 
Akademie  der  Wissenschaften  zu  Manheim,  welche  Wir 
der  hiesigen,  worin  diese  fortgesetzt  wird,  zugewiesen 
haben,  werden  Wir  einen  hinlänglichen  unabhängigen 
Fond  bestimmen,  und  bis  dahin  zur  Bestreitung  ihrer 
Bedürfnisse  das  Erforderliche  auf  Unsere  Gentral-Staats- 
Gasse  übernehmen. 

XXXV.  Dejc  Präsident  der  Akademie  sammelt  vier- 
teljährig von  den  Vorständen  der  Attributen  die  von 
den  Verwaltungs-Gommissionen  justifizirten  Rechnungen 
mit  ihren  Belegen,  und  sendet  sie  mit  einem  Wirth- 
schaf ts-Berichte ,  welcher  das  Verhältniss  der  Verwen- 
dung zur  etatsmässigen  Bewilligung^  darstellt,  zu  dem 
Ministerium  des  Innern,  damit  bei  dem  dortigen : Cen- 
tral-R^hntmgs-Gommissariat  eine  Hauptreefanung  zu- 
sammengestellt werden  könne.  —  Zu  diesem  muss  gleich- 
falls jährlich  und  zwar  am  Anfange  des  Monats  Septem- 
ber die  Exigenz  für  das  künftige  Jahr  zur  Regulirung 
der  Repartition  eingesendet  werden. 

XXXVI.    Zum  Local  der   Akademie  und  der  damit 
verbundenen  Anstalten  bestimmen  Wir  das  vormalige 
Jesuiten-  oder  Maltheser-Gebäude.    Unser  Ministerium 
des  Jnnern  wird  nach  dem   durch  den  Bau- Intendanten 
ihm  vorzulegenden  Grundrisse  des  Gebäudes  jedem  In- 
stitut nach  seinem  Bedürfnisse^   worüber  die  einschla- 
V  gigen  Vorsteher  zu  vernehmen  sind,  den  erforderlichen 
Raum  darin  anweisen,  und  zu  seinem  Gebraucht  zweck- 
^massig  einrichten  lassen,  welche Einrichtüngskosten  vOn 
dem  Fonde   der   Akademie   g^elei stet  werden   müssen; 

4 


»0 

die  Hauptttnterhaltnng  des  Gebäudes  aber  wird  auf  den 
für  Staats-Gebäude  ausgesetzten  Fond  übernommen. 

XXXVII.  Wir  wollen,  dass  nach  diesem  neuen 
Grundplan  die  Akademie  unverzüglich  in  Thätigkeit 
gesetzt  werde;  der  Präsident  hat  es  sich  sodann  zur 
nächsten  Angelegenheit  zu  machen,  die  hier  noch  un- 
bestimmt gelassenen  Punkte  zu  unserer  endlichen  Ent- 
scheidung vorzubereiten. 

Gegeben  in  Unserer  Haupt-  und  Residenzstadt 
München,  am  ersten  Tag  des  Monats  Mai  im  Ein- 
tausend achthundert  und  siebenten  Jahre,  Unseres  Rei- 
ches im  zweiten. 

Max  Joseph. 

Freiherr  von  Montgelas. 
Auf  königlichen  allerhöchsten  Befehl 
V.  Krempelhuber, 


Ovsiiiil«»tioia««Url£aiide  der  kttnisUelt^i^ 

Al&iMlemie  der  liri««emselaAfteil 

vom  91*  HftnE  1999. 

Ludwig 
von  Gottes  Gna4en  König  von  Bayern,  etc. 

Wir  haben  Uns  über  die  dermaligen  Verhältnisse 
der  Akademie  der  Wissenschaften  in  München,  welche 
von  Unserem  höchstseligen  Regierungsvorfahrer,  dem 
Ghurfürsten  Maximilian  dem  III.,  nach  ihrer  ersten 
Stiftung  bestätigt ,  und  von  Unseres  in  Gott  ruhen- 
den Herrn  Vaters,'des  Königs  Maximilian  Joseph 
Majestät,  erneuert  und  neu  errichtet  worden,  Vortrag 
erstatten  lassen,  und  verordnen,  —  auf  den  Antrag  Un- 
seres Staatsministeriums  des  Innern,  nach  Vernehmung 
Unseres  Staatsraths,  wie  folgt: 


k 


5t 

I.  Die  Aliadeinie  der  Wissenschaften  in  München 
ist  ein  unter  dem  Schutze  des  Königs  stehender  Verein 
von  Gelehrten,  um  die  Wissenschaften  cu  pflegen,  die- 
selben durch  Forschungen  su  erweitern,  und  durch 
die  vereinten  Kräfte  ihrer  Mitglieder  Werke  hervorsu« 
bringen,  welche  die  Kraft  eines  einseinen  Gelehrten 
übersteigen. 

II,  Die  Wirksamkeit  der  Akademie  umfasst  das 
goriEe  Gebiet  der  allgemeinen  Wissenschaften,  insbe- 
sondere 

1)  Philosophie,  Philologie,  alte  und  neue  Literatur; 

2}  Mathematik  und  sämmtliche  Naturwissenschaften, 
namentlich  Physik,  Chemie,  Astronomie  und  die 
verschiedenen  Zweige  der  Naturgeschichte ; 

3)  Geschichte ,  und  zwar  vorzüglich  die  vaterlan- 
dische in  ihrem  ganzen  Umfange ,  mit  ihren  Hilfs- 
wissenschaften,  jedoch  mit  Ausnahme  der  politi- 
schen Geschichte  des  Tages. 

Ausgeschlossen  werden  von  dem  Wirkungskreise 
der  Akademie  die  besonderen  positiven  Wissenschaften, 
nämlich  Theologie,  Jurisprudenz,  Kameralistik  und 
Medicin. 

in.  Nach  den  Hauptgegenständen  ihrer  Wirksamkeit 
tbeilt  sich  die  Akademie  in  drei  Classen,  nämlich  in 

1)  die  philosophisch-philologische, 

2)  die  mathematisch -pysikalische,  und 

3)  die  historische  Glasse. 

IV.  Das  Personal  der  Akaden^ie  soll  künftig  be- 
stehen, aus 

1)  einem  Vorstande, 

2)  drei  Classen  -  Secretaren , 

3)  elfter  verhaltnissmässigen  Anzahl  sowohl  ordentli- 
cher in  München  wohnender  Mitglieder,  als 

4)  ausserordentlicher  oder  Ehrenmitgliedef,  und 


52 

:  5)  einer  angetneMenen  Anzahl  korrc»pondirender  Mit- 
glieder. 

Diejenigen  ordentlichen  Mitglieder,  welche  ihren 
Wohnsitz  in  München  aufgeben,  treten  in  die  Reihe 
der  'ausserordentlichen  Mitglieder  ein. 

Die  dermaligen  auswärtigen  ordentlichen  Mitglieder 
behalten  zwar  ihre  bisherige  Stellung  zur  Akademie, 
in  Zukunft  können  jedoch  die  ausser  München  wohnen- 
den Individuen  nur  in  der  Eigenschaft  ausserordenftli- 
eher  oder  Ehrenmitglieder,  oder  correspondirender 
Mitglieder  eintreten« 

y.  Der  Vorstand  wird  von  sämmtlichen  ordent- 
lichen Mitgliedern  der  Akademie  aus  ihrer  Mitte  durch 
Stimmenmehrheit  gewählt,  bedarf  jedoch  zur  Ausübung 
seines  Amtes  Unserer  königlichen  Bestätigung.  Er  be- 
kleidet die  ihm  auf  diese  Art  übertragene  Stelle  jeder- 
zeit drei  Jahre,  ist  aber  jederzeit  wieder  wählbar^  die 
Function  des  aus  der  ersten  Wahl  hervorgehenden 
Vorstandes  wird  sich  jedoch  ausnahmsweise  nur  auf 
zwei  Jahre  erstrecken. 

Der  Vorstand  wacht  über  die  genaue  Beobachtung 
der  Statuten  und  die  Erfüllung  der  Pflichten  eines  je- 
den Mitgliedes  oder  Angehörigen  der  Akademie. 

Er  führt  in  den  allgemeinen  Versammlungen,  und, 
so  oft  er  es  zuträglich  findet,  auch  in  den  besonderen 
oder  Classenversammlungen  den  Vorsitz;  er  kann  aus- 
serordentliche Versammlungen  anordnen;  er  unter- 
zeichnet alle  Ausfertigungen  der  Akademie,  und  hat 
überhaupt  alle  Befugnisse,  so  wie  alle  Verpflichtungen 
eines  Coli egial Vorstandes.  Im  Falle  der  Abwesenheit 
oder  sonstigen  Verhinderung  überträgt  er  die  Geschäfte 
des  Vorstandes  einem  Classen  -  Secretär. 

VI.  Die  Classen-Secretäre  werden  aus  de  n  ordent- 
lichen Mitgliedern  jeder  Glasse ,  nnd  von  denselben 
durch  Stimmenmehrheit  gewählt;  diese  Wahl  muss  Uns 


85 

jedesmal  angeseigt  werden ,  ohne  jedoch'  Unserer  Be- 
stätigung zu  bedürfen.  Die  Functionen  der  Classen- 
Secretäre  dauern  Jederzeit  drei  Jahre,  nach  deren  Ab- 
fluss  eine  neue  Wahl  statt  findet,  bei  welcher  sie  wie- 
der wahlbar  sind.  Die  Classen  -  Secretäre  geben  in  Ab- 
wesenheit des  Vorstandes  die  Gegenstände  der  Ver- 
handlungen in  den  Versammlungen  ihrer  Classen  an, 
fuhren  das  Protoholl  und  die  Correspondenz  der  Classe, 
nehmen  in  Empfang,  was  besonders  an  dieselbe  ge- 
Tichtet  ist,  verfassen  die  Ehrenreden  auf  die  der  Aka- 
demie durch  den  Tod  entrissenen  Mitglieder  ihrer 
Classe,  und  redigiron  gemeinschaftlich  die  durch  den 
Druck  bekannt  zu  machenden  Jahresberichte  ,der 
Akademie. 

VII.  Die  erste  dermalige  Ernennung  der  ordentli- 
chen Mitglieder  der  Akademie  wird  unmittelbar  von 
Uns  ausgehen,  für  die  Zukunft  aber  hat  die  Akademie 
ihre  Mitglieder  durch  freie  Wahl  mit  Vorbehalt  Un- 
serer jedesmaligen  Bestätigung  zu  ersetzen.  Die  Zahl 
der  ordentlichen  Mitglieder  der  Akademie  setzen  Wir 
für  die  Zukunft  für  jede  Classe  auf  höchstens  zwölf, 
daher  im  Ganzen  mit  Einschluss  des  Vorstandes  und 
der  Classen-Secretäre  auf  sechs  und 'dreissig  fest.  Jeder, 
der  künftig  als  ordentliches  Mitglied  der  Akademie  auf- 
genommen werden  soll,  muss  der  gelehrten  Welt  durch 
schriftstellerische  Werke  von  anerkanntem  Werthe  oder 
durch  wichtige  Entdeckungen  bekannt,  von  unbeschol- 
tenem Charakter  und  in  München  wohnhaft  sejn*  fan 
Uebrigen  ist  die  Wahl  ganz  frei,  und  die  Mitglieder 
der  Akademie  können,  unter  den  obigen  Voraussetzun- 
gen,  aus  der  Classe  der  Geistlichkeit,  der  Staatsdiener, 
des  Militärstandes,  der  Öffentlichen  Lehrer  an  der  Uni- 
versität und  den  Studienanstalten,  und  der  Frivatge- 
lehrten  gewählt  werden.  Die  Pflichten  der  ordentlichen 
.3Iitgliedor  liegen  unmittelbar  im    Zwecke   der  Anstalt' 


54 

ihre  wescntlicli^  Verblndlichlieit  besteht  in  thattger 
Mitwirkung  an  den  Arbeiten  der  Akademie  und  unun- 
terbrochener Theilnahme  an  ihreti  Beruthungen.  Jedes 
Mitglied  der  Akadctnie  bat  bei  seinem  Eintritte  in  die- 
selbe eine  von  ihm  verfasste,  des  Druckes  würdige 
Inauguralabhandlung  in  öffentlicher  Sitzung  zu  verlesen. 

VIII.  Zu  Ehren-  oder  ausserordentlichen  Mitglie- 
dern werden  solche  inländische  oder  auswärtige  Indi- 
viduen gewählt ,  weiche  nach  ihren  Verhältnisse!!  die 
Bedingungen  zu  ordentlichen  iVfitgliedem  nicht  erfuUen, 
aber  sonst  durch  Rang  oder  andere  äussere  Verhältnisse, 
verbunden  mit  wissenschaftiichen  Kenntnissen  und  Liebe 
tu  den  'Wissenschaften,  sur  Beförderung  der  Zwedte 
der  Anstalt  beitragen  können.  Die  Akademie  legt  ibneo 
keine  Pflichten  auf,  und  es  steht  ihnen  frei,  den  Sitzun- 
gen beizuwohnen,  imd  Abhandlungen  vorzulesen,  oder 
einzusenden,  welche,  wenn  sie  des  Druckes  würdig  be- 
funden werden,  in  die  Denkschriften  der  Akademie  auf- 
zunehmen sind. 

IX.  Zu  correspondirenden  Mitgliedern  \verden  von 
in-  und  ausländischen  Gelehrten  diejenigen  ausersehen, 
welche  durch  zweckmässige  Mittheilungeh  über  wissen- 
schaftliche Gegenstände  fortwährend  der  Akademie  nittz- 
liche  Dienste  zu  leisten  im  Stande  und  bereitwillig  sind. 

X.  Die  ausserordentlichen  sowohl,  als  die  correspon- 
direnden Mitglieder  werden  von  der  Akademie  selbst, 
mit  Vorbehalt  Unserer  )edesmoligen  Genehmigung 
gewählt« 

XI.  Jedem  Mitgliede  der  Akademie  steht  der  Aus- 
tritt aus  diesem  Verein  frei  ^  zur  wirklichen  Ausschlies- 
sung aber  wird  Unsere  ausdrückliche  Sanction  erfordert 

XJl.  Nur  jene  Mitglieder  der  Akademie,  welche 
SU  öffentlichen  regelmässigen  Vorlesungen  an  der 
Ludwig -Maximilians -Universität,  an  der  polytechnischen 
Schule  oder    an    andern   ähnlichen  SlaatsanslaUen  sich 


55 

yerpflichlen ,  kdimen  in  Zukunft  aus  dem  Fond  dor 
Akademie  einen  ständigen  Gehalt  erhalten.  Ausserdem 
werden  Wir  dem  Vorstande  und  den  Glassen.Secretären 
für  die  Dauer  ihrer  Functionen  angemessene  jährliche 
Bemunerationen  aus  dem  der  Akademie  zugewiesenen 
Fond  bewilligen. 

Xlll.  Dem  Vorstände  und  den  Secretären  wird  noch 
zur  Besorgung  der  Kanzleigeschäfte,  und  zur  Führung 
der  Begie-BccLnung  ein  Actuar  mit  einem  angemessenen 
Functionsgehaltc,  und  ein  Kanzleigehülfe  gegen  Taggeld 
beigegeben.  Der  Actuar  hat  zugleich  das  Einlaufs-Tage- 
buch  zu  führen,  die  Ausfertigungen  der  Akademie  zu 
besorgen,  und  die  Begistratur  derselben  in  Ordnung 
zu  erhalten. 

XIV.  Das  Staatsministerium  des  Innern  (Sectioa 
für  die  Angelegenheiten  der  Kirche  und  des  Unter« 
richts,  oder  die  hicfür  bestimmt  werdende  Stelle)  dem» 
in  Beziehung  auf  ihre  äussere  Thätigkeit  und  Geschäfts- 
Verhältnisse,  die  Akademie  als  wissenschaftlicher  Verein 
untergeordnet  ist,  kann,  so  oft  es  für  nothwendig  er- 
achtet wird,  das  Gutachten  der  Akademie  über  wissen« 
schaftliche  Gegenstände,  welches  diese  unentgeltlich 
zu  geben  verpflichtet  ist ,  erholen ,  auch  wegen  beson« 
derer  Beachtung  einzelner  Gegenstände  specielle  Auf- 
träge an  dieselbe  erlassen,  so  wie  hinwieder  die  Aka- 
demie berufen  ist,  wichtige  und  gemeinnützige  Resul- 
tate ihrer  Forschungen  und  Beobachtungen,  dann  be- 
gründete Ansichten  über  wahrhaft  dringende  Bedürf- 
nisse der  im  Artikel  II.  bezeichneten  Wissenschaften 
dem  genannten  Staassministerium  vorzulegen.  Auch 
bat  die  Akademie  selbst  durch  Herstellung  und  Fort- 
führung einer  ununterbrochenen,  freien,  jedoch  rein 
wissenschaftlichen  Verbindung  mit  gelehrten  Instituten 
und  Geselischaften  des  In  -  und  Audandet  die  sur  Er- 


reichtiiig  ihres  Zweckes  dienUdien  Hilftmitlel  su  ver- 
mebren« ' 

xy«  Die  wissenseliaftliche  Tbfittglieit  der  Akademie 
äussert  sich  vorctiglich  durch 

1)  Berathung, 

2)  Schrift  und  Druck » 

3)  Ermunterung, 

XVI.?  Zum  Behufe  einer  freien  wissenschaftlichen 
Berathung  sollen  in  gewissen  Zeiträumen  theils  ordent- 
liche allgemeine,  theils  Classen  -  Sitzungen  gehalten 
werden,  in  welchen  die  von  der  allerhöchsten  Stelle  an 
die  Akademie  zum  Gutachten  gebrachten  Fragen  bera- 
then,  die  wichtigeren  auswärtigen  Correspondenznach- 
richten  vorgelegt,  die  von  den  einzelnen  Mitgliedern 
verfassten  Abhandlungen  und  Vorträge  gelesen,  die 
Wahlen  neuer  Mitglieder  vorgenommen,  und  überhaupt 
alle  zur  gemeinsamen  Berathung  der  Akademie  oder 
ihrer  einzelnen  Classen  geeigneten  Gegenstände  discu- 
tirt  werden. 

XVII.  In  jedem  Jahre  sollen  zwei  öffentliche,  feier- 
liche Sitzungen  gehalten  werden,  nämlich  am  Namens- 
tage des  regierenden  Königs  und  am  28.  März,  als  dem 
Tage  der  ersten  Stiftung  dieses  wissenschaftlichen  Ver- 
eins. In  diesen  beiden  festlichen  Versammlungen  sol- 
len, neben  gedrängten  Bechenschafts  -  Berichten  über 
das  Wirken  der  Akademie,  Abhandlungen  über  wissen- 
schaftliche Gegenstände  von  allgemeinerem  Interesse 
und  Gedächtnissreden  auf  ausgezeichnete  verstorbene 
Mitglieder  vorgetragen  werden. 

XVIII.  Die  Mittheilung  durch  Schrift  und  Druck  he* 
steht  vorzüglich  in  der  Herausgabe 

1)  der  akademischen  Denkschriften,  in  welche  die  von 
Mitgliedern  der  Akademie  verfassten  wichtigeren 
Abhandlungen  aufzunehmen,  jedoch  dieselben  sur 
Erleichterung  des  Absatzes  in  besondere,  nach  den 


57 

Terscbiedenen    Classen    der    Aliadomie    geordnete 
Hefte  zu  vertheilen  Bind; 

2)  der  Sammluiig  der  für  die  vaterländische  Geschichte 
wichtigen  Urkunden ,  welche  unter  dem  Namen 

,  „Monumenta  boica^V 
behannty    und    unter  besonderer  Berücksichtigung 
der  Städte -Urkunden  mit  Ausdehnung  auf  geschicht- 
liche Urkunden   aus  ,den  neu  erworbenen  Gebiets- 
theilen  des  Königreiches  fortzusetzen  ist,  und 

3)  einer  Literatur-  Zeitung  unter  geeigneter  Mitwirkung 
anderer,  nicht  zur  Akademie  gehöriger  Gelehrten, 

XIX.  Ermunternd  wirkt  die  Akademie  der  Wissen- 
schaften vorzüglich 

1)  durch  Ausschreibung  wahrhaft  interessanter  wissen- 
shafüicher  Freisfragen,  und  Belohnung  ihrer  ge- 
lungenen Lösung; 

2)  durch  Zuerkennung  akademischer  Denkmünzen  für 
eingesendete  gelungene  Arbeiten. 

XX.  Indem  Wir  hiedurch  Unserer  Akademie  der 
Wissenschaften  die  Hauptbestimmungen  ihrer  künftigen 
Wirksamkeit  vorgezeichnet  haben,  tragen  Wir  derselben 
auf,  eine  auf  diese  Bestimmungen  gegründete  Geschäfts- 
ordnung zu  entwerfen,  und  Uns. zur  Genehmigung  vor- 
zulegen. 

Gegenwärtige  Verordnung  soll  durch  das  Regie- 
rungsblatt zur  allgemeinen  Kenntniss  gebracht,  und 
durch  Unser  Staatsministerlum  des  Innern  förderlich 
in  Vollzug  gesetzt  werden. 

München  am  21«  März  1827. 

Ludwig. 

Fürst  V,  Wre  de.    Graf  v.  T  hü  r  he  im.    Freiherr 

V.Zentner,     v.  Maillot.     Graf  v.  Armansp  erg. 

Nach  dem  Befehle 
Seiner  Majestät  des  Königs 
Egid  V.  KobelL 


58 

Veygdwaag  Alter  4ie  ymimmmnmtSäwuMMäen 
Sammlanseii  vom  91.  MAn  1899. 


L  tt  d  w  ig 

von  Gottes  Gnaden  König  von  Bayern  etc. 

Nachdem  die  von  Uns  verfügte  Versetzung  der  Lud» 
wig- Maximilians -Universität  von  Landshut  nach  Mün- 
chen und  die  neue  Gestaltung,  welche  Wir  durch  Unsere 
Verordnung  vom  Heutigen  der  Akademie  der  Wissen- 
schaften gegeben,  auch  auf  die  bisherige  Aufsicht,  Be- 
wahrung und  Benutzung  der  wissenschaftlichen  National- 
Sammlungen  und  Institute,  welche  bisher  als  Attribute 
der  Akademie  erklärt  waren ,  einen  wesentlichen  Ein- 
fluss  äussern  und  in  dieser  Beziehung  mehrere,  tbeils 
abändernde ,  tbeils  erläuternde  Bestimmungen  nothwen- 
dig  machen,  so  haben  Wir  Uns  bewogen  gefunden,  auf 
Antrag  Unseres  Staatsministeriums  des  Innern,  nach  Ver- 
nehmung des  Staatsraths,  zu  beschliessen,  wie  folgt: 

1»  Die  wissenschaftlichen  Sammlungen  und  Anstalten, 
welche  durch  die  Verordnung  vom  1.  Mai  1807  zu 
Attributen  der  Akademie  der  Wissenschaften  erklärt 
worden  sind,  nämlich: 

1)  die  Central  -  Bibliothek , 

2)  die  mineralogische  Sammlung, 

3)  die  zoologische  Sammlung, 

4)  die  ethnographische  Sammlung, 

5)  das  Gabinet  der  physikaüschcA  und  mathcttMitischen 
Instrumente , 

0)  die  polytechnische  Sammlung, 

7)  das  Münzcabinet, 

8)  das  Antiquarium, 

9)  die  Sternwarte  bei  Bogenhausen  mit  ihren  Instru- 
menten , . 


10)  das  chemisehe  Laboratortum  mit  •einem  Apparate, 

11)  das  anatomische  Theater , 

hören  auf,  Attribute  der  genannten  Akademie  su  seyn; 
stehen  jedoch  für  sammtliche  Mitglieder  der  Akademie 
zur  ferneren  und  ununterbrochenen  wissenschaftlichen 
Benutzung  offen. 

11.  Sie  sind  und  bleiben  nach  Tit.  111.  §.  3.  Nro.  7 
und  §.  3  der  Verfassungsurkunde  unveräusserliches 
Staats -und  Nationalgut,  wobei  es  sich  jedoch  von  selbst 
versteht,  dass  hierdurch  die  Veräusserung  von  Doublet- 
ten  oder  einzelnen  unbrauchbar  gewordenen  Gegenstän- 
den jener  Sammlungen  zum  Behufe  neuer  Anschaffun* 
gen  nicht  ausgeschlossen  ist. 

III.  Die  wissenschaftlichen  und  artistischen  Samm- 
lungen, welche  die  Jjudwig  -  Maximilians  -  Universität 
bisher  in  Landshut  besessen,  und  bei  ihrer  Versetzung 
nach  München  mitgebracht  hat,  nämlieh : 

1)  die  Universitätsbibliothek, 

2}  die  mineralogische  Sammlung, 

3)  die  zoologische  Sammlung, 

4)  das  mathematische  und  physikalische  Cabinet, 

5)  das  chirurgische  C(d>inet, 

6)  der^harmaceutische  Apparat, 

7)  die  Modell- Sammlung, 

8)  die  Gemälde  •  Sammlung, 
9}  däA  Kupferstich  •  Cabinet, 

10)  die  zum  urbanischen  Saale  gehörenden  wissenschaft- 
]ich\en  und  artistischen  Gegenstände, 
sind  und  bleiben  nach  Tit.  IV.  ^.  9.  und  10  der  Ver- 
fassungsurkunde ein  unveräusserliches  Eigenthum  und 
Attribut  der  Ludwig  -  Maximilians  -  Universität  in  Mün- 
chen  unter  den  im  Art.  II.  angeführten  Beschränkungen. 
IV-  Die  im  Art.  1.  benannten  wissenschaftlichen 
National. Sammlungen  und  Institute  sollen  den  Mitglied 
d^tn  der  Universität  thoils  zum  Mitgebrauch  in  Oemetu- 


Schaft  mit  den  Mitgliedern  der  Akademie  der  Wissen- 
schaften offen  stehen,  theils  dem  Unterrichte  an  der 
Hochschule  und  anderen  höheren  Unterrichtsanstalten 
des  Staates ,  welche  in  Unserer  Residenssstadt  ihren  Sitz 
kaben,  vorzugsweise  gewidmet  seyn. 

Dagegen  sollen  die  der  Universität  gehörenden  Samm- 
lungen mit  den .  Sammlungen  des  Staates  vorbehaltlich 
der  Eigenthumsrechto  der  Universität  nach  Thunlichlieit 
in  unmittelbare  Verbindung  gebracht  werden. 
V.  Hiernach  werden         i^ 

1}  die  mathematischen  und  phytikaliachen  Instrumente 
der  Universität, 

2)  die  zoologische  Sammlung  und 

3)  die  technologischen  Modelle  derselben,  den  gleich- 
artigen Sammlungen  des  Staates,  so  wie  die  der  Uni- 
versität gehörenden  vorzüglicheren  Gemälde  der  Fina- 
kothek  dergestalt  einverleibt,  dass  sie  mit  denselben 
ein  Ganzes  bilden,  jedoch  zur  urkundlichen  Sicherung 
des  Eigenthums  der  Universität  in  besondere  Verzeich- 
nisse gebracht  und  beglaubigte  Abschriften  dieser  Ver- 
zeichnisse, auf  welchen  durch  den  im  Art.  XV.  be- 
zeichneten General-  Gonservator  das  Anerkenntniss  der 
Eigenthumsrechte  der  Hochschule  beurkundet  werden 
muss,  in  das  Archiv  der  Universität  niedergelegt  werden« 

Die  mit  den  Universitätsrechnungen  vorschriftsmässig 
vorzulegenden  Uebersichten  der  Inventars  -  Ab  -  und  Zu- 
gänge müssen  in  triplo  angefertigt  und  von  dem  Rector 
der  Universität ,  so  wie  dem  General  -  Gonservator  un- 
terfertigt werden,  das  eine  Exemplar  bleibt  bei  der 
Rechnung,  das  andere  geht  nach  vollendeter  Rech- 
nun^abhÖr  an  den  General- Gonservator,  und.  das 
dritte  wird  im  Universitätsarchiv  hinterlegt. 

Alle  seehs  Jahre  muss  das .  General  -  Inventar  recti- 
licirt  und  durch  eine  gemischte,  aus  Mitgliedern  des 
General  •  Gonservatorium«  und  der  Universität  gebildete 


6t 

Commlssion  mit   dem   Bestände  der  Sammlungen  ver- 
glichen  werden. 

Dagegen  haben  die  auf  solche  Weise  vereinigten  ma- 
thematischen, physikalischen,  zoologischen  und  polytech- 
nischen Cabinete  dem  aliademischen  Unterrichte  an  der 
Hochschule  und  an  der  zu  errichtenden  polytechnischen 
Schule  in  diesen  Fächern  zu  dienea. 

VI.  Die  mineralogischen  Sammlungen  des  Staates 
und  der  Universttcit  bleiben  getrennt,  jedoch  kann 
erstere  ebenfalls  zum  aliademischen  Unterricht  gebraucht 
werden,  so  wie  auch  künftig  alle  erforderlichen  neuen 
Anschaifungen  von  Mineralien  in  der  Regel  nur  für  die 
Nationalsammlung  aus  der  dafür  ausgeworfenen  Aver- 
salsumme  bestritten  werden,  für  die  Sammlung  der 
Universität  aber  neue  Ankäufe  auf  Rechnung  der  Hoch- 
schule nur  in  so  fern  und  in  dem  Maasse  statt  finden  sol- 
len, als  dieselben  unentbehrlich  sind,  um  jener  Samm- 
lung den  Charakter  der  Selbstständigkeit  zu  bewahren. 

Yli.  Der  botanische  Garten  bleibt  nebst  den  dazu 
gehörenden  Gebäuden  und  Sammlungen  zwar  eben- 
falls Staat^eigenthum ,  soll  jedoch  künftig  grösstentheils' 
dem  akademischen  Unterrichte  in  der  Botanik  gewidmet 
seyn,  übrigens  wie  bisher  auf  Kosten  des  Staates  unter- 
halten werden, 

Till.  Das  nämliche  Verhältni^s  findet  in  Hinsicht 
des  chemischen  Laboratoriums  und  des  anatomisehen 
Theaters  statt. 

IX.  Die  Sternwarte  bei  Bogenhausen ,  welche  wegen 
ihrer  Entfernung  von  der  Stadt  zum  akademischen  Un- 
terrichte nur  selten  und  auf  beschränkte  Weise  benutzt 
werden  kann,  bleibt  nebst  den  dazu  gehörenden  astrono* 
mischen' Instrumenten  rein  wissenschaftlichen  Forschun- 
gen und  Beobachtungen  gewidmet  und  soll  fortwährend 
auf  Kosten  des  Staates  unterhalten  werden« 


62 

X.  Daft  der  Universität  gehörende  Kupferstich  -  Gabt- 
net  wird  nicht  mit  der  National  -  Kupferstichsammlung 
vereinigt,  sondern  dieiH  ausschliesslich  als  Hilfsmittel 
Kum  Vortrag  der  neueren  Kunstgeschichte  an  der  Hoch- 
schule.  Jedoch  kann  die  Erhaltung  derselben  dem  Con- 
servator  des  Central  -  Kupferstich  -  Cabinets  übertragen 
werden,  welcher  alsdann  der  Universität  hiefür  verant- 
wortlich  bleibt. 

XI.  Die  chirurgischen  und  pharmaceutischen  Instru- 
mentarien und  Apparate  der  Universität  bleiben,  da 
die  Akademie  keine  dergleichen  Sammlungen  besessen 
hat,  auch  künftig  ungetheiltes  Attribut  der  Universität. 

XII«  Das  Antiquarium  und  das  Münz  -  Cabinet,  welche 
theils  wegen  ihrer  örtlichen  Stellung,  thcils  wegen  an- 
derer  Verhältnisse  für  den  akademischen  Unterricht 
nur  auf  sehr  beschrankte  Weise  benützt  werden  kön- 
nen, bleiben  ferner,  wie  bisher,  unter  der  ausschlies- 
senden  Aufsicht  und  Bewahrung  des  Staates. 

'XIII.  Die  Central  -  Bibliothek  und  die  Universitats- 
Bibliothek  sollen  fortwährend  getrennt  erhalten  wer- 
den) die  erstere  hat  unter  der  unmittelbaren  Aufsicht 
des  Staates,  die  letztere  unter  jener  der  Universität  zu 
stehen. 

Auch  die  für  beide  Institute  bestimmten  Dotationen 
bleiben  getrennt;  um  jedoch  mit  diesen  Mitteln  vielsei- 
tigere Zwecke  erreichen  zu  können,  ist  dafür  zu  sor- 
gen, dass  künftig  in  der  Kegel  nicht  die  nämlichen 
Werke  für  beide  Sammlungen  angeschafft  werden,  die 
Fälle  ausgenommen,  wo  beide  Sammlungen  das  nämliche 
Werk  wegen  seines  anerkannt  classischen  Werthes'  oder 
zur  Behauptung  ihres  selbstständigen  Charakters  noth. 
wendig  besitzen  müssen. 

Insbesondere  ist  diese  Vorschrift  in  B^siehung  auf 
kostspielige  Prachtwerke  zu  beobachten. 


65 

Bei  Entscheidung  der  Frage,  für  welche  der  beiden 
SammliHigen  ein  neues  Werk  angeschafft  werden  soli, 
ist  von  dem  Grundsatze  auseugehen,  dass  die  National- 
Bibliothek  mehr  den  allgemeinen,  die  Universitats -  Bi- 
bliothek dagegen  mehr  den  besonderen  und  positiven 
Wissenschaften  gewidmet  seyn  soll. 

Zur  Ausführung  dieser  Bestimmung  ist  es  nothwen- 
dig,  dass  die  Conservatoren  beider  Sammlungen  sich 
bei  neuen  Anschaffungen  fortwährend  mit  einander  be- 
nehmen und  sich  wechselseitig  die  Einsieht  der  Cataloge 
ungehindert  gestatten. 

Die  jährlichen  Etats  beider  Büchersammlungen,  und 
die  denselben  zur  Basis  dienenden  Operationsplane  für 
jedes  Jahr  sind  von  einer  im  Art,  XVllI.  naher  bezeich- 
neten, aus  Mitgliedern  des  General  -  Gonservatoriuros 
und  der  Universität  bestehenden  besonderen  Bibliotheks- 
Gommission  zu  berathen. 

Uebrigens  versteht  es  sich  von  selbst,  dass  die  Ccntral- 
Bibliothek  von  den  Lehrern  an  der  Hochschule,  und  un- 
ter den  erforderlichen  Beschränkungen  auch  von  den 
Studirenden  an  derselben,  eben  so  benuzt  werden  kann, 
wie  die  Universitats  -  Bibliothek  den  Mitgliedern  der  Aka- 
demie der  Wissenschaften  zum  Gebrauche  offen  steht. 

XIV.  In  Beziehung  auf  das  zup  Verwaltung  und  Be- 
wahrung aller  dieser  wissenschaftlichen  Schätze  erforder- 
liche Dienstespersonal  verordnen  Wir 

1)  dass  die  als  selbstständige  Sammlungai  verbleibenden 
Attribute  der  Universität  auch  künftig  von  den  Pro- 
fessoren, welche  die  einschlägigen  Fächer  vortragen» 
verwahrt  werden,  imd  diese  hiefur  der  Universität 
verantwortlich  seyn  sollen, 

2)  dass  die  Verwahnmg  und  Verwaltung  der  Uni- 
versitats-Bibliothek  ebenfalls  dem  dafür  aufgestell- 
ten und  der  hohen  Schule  darum  verantwortlichen 
Personal  übertrage  bleiben  soll. 


61 

Auch  werden  die  Anträge  wegen  Wiederbesetxung 
der  hiebe!  in  Erledigung  hommenden  Stellen  von  dem 
Universitäts-Senate  ausgehen, 

•  XV.  Zur  Aufsicht  und  Bewahrung  der  wissenschaft- 
lichen Sammlungen  des  Staates  dagegen  werden  von  Uns 
besondere  Conservatoren  angestellt,  welche  Wir  vor- 
zugsweise auls  der  Reihe  der  Mitglieder  der  Akademie 
der  Wissenschaften  oder  der  Universität  wählen  wer- 
den,  und  welche  in  der  Person  eines  ebenfalls  von  Uns 
RU  ernennenden  General  •  Conservators  ihren  gemein- 
schaftlichen Vorstand  haben. 

Diese  Conservatoren  nebst  ihrem  Vorstande  bilden  xusam- 
men  eine  im  Wesentlichen  sowohl  von  der  Akademie  der 
Wissenschaften,  als  von  der  Universität  unabhängige, 
unmittelbar  unter  Unserm  Staatsministerium  des  Innern 
(Section  für  die  Angelegenheiten  der  Kirche  und  des 
Unterrichts,  oder  die  dafür  bestimmt  werdende  Stelle) 
stehende  Behörde  unter  der  Benennung:  „General-Gon- 
servatorium  der  wissenschaftlichen  Sammlungen  des 
Staates.'' 

XVI.  Jede  dieser  Sammlungen  und  Anstalten  hat 
eine  besondere,  ihrer  Erhaltung  und  Vermehrung  ge- 
widmete Dotation,  welche  jederzeit  etatsmässig  festge- 
sezt  und  über  deren  Veiwendung  jährlich  Rechnung 
abgelegt  wird. 

Neue  Ankäufe  für  diese  Sammlungen  werden  von 
den  einzelnen  Conservatoren  dem  Vorstand  in  Antrag 
gebracht,  welcher  über  die  Statthaftigkeit  der  minder 
bedeutenden  zu  entscheiden  hat)  beträchtliche  neue  An- 
schauungen, welche  einzeln  die  Summe  von  Einhundert 
Gulden  übersteigen,  bedürfen  der  Genehmigung  des 
Staatsministeriums  des  Innern« 

Alle  hierüber,  so  wie  über  die  andern,  diese  Institute  be- 
treffenden Gegenstände  an  Unser  Staatsmihisterium  zu 
erstattenden  Berichte'  werden  von  dem  iQeneral-Conser- 


«» 

Yator  unterxeiehnet  und  von  dem  einschlagigen  Gönser- 
vafor  mit  unterschrieben. 

XVII.  Zu  Gonservatoren  derjenigen  Sammlungen  und 
Anstalten,  welche  vorsugsweise  dem  Unterrichte  an  der 
Hochschule  gewidmet  sind,  werden  wir  die  ordentlichen 
Pl*ofessoren  der  betreffenden  Fächer  an  der  Universität 
mit  dem  Vorbehalte  ernennen,  ihnen  Adjuncten  4>eixu- 
geben,  welche  ebenfalls  zu  öffentlichen  Vorlesungen  an 
der  Hochschule  verbunden  seyn  sollen« 

XVm.  Die  Aufsicht  über  die  Gentral- Bibliothek  ist 
einem  Ober -Bibliothekar  mit  dem  Gharakter  eines  Di- 
rectors  übertragen,  welcher  zwar  zu  dem  General  -  Gon- 
servator  in  dem  nämlichen  Verhältnisse,  wie  die  übri- 
gen Gonservatoren  steht,  allein  iä>er  das  übrige,  bei  der 
Bibliothek  angestellte  Dienstpersonal,  wieder  alle  Func- 
tionen eines  Vorstandes  ausübt,  die  laufenden  Aus^al»ftn 
selbst  anweiset,  und  über  durchaus  nothwendige  oder 
geringfügige  Ankäufe  unter  Beobachtung  der  im  Art. 
XIV.  ertheilten  Vorschriften  selbst  entscheidet« 

Die  grösseren  und  wichtigeren  Ankäufe  für  die  Bi- 
bliothek sind  von  einer  besonderen  Bibliotheks  -  Gommis- 
sion  zu  prüfen,  in  welcher  der  General  -  Gonservator 
den  Vorsitz,  der  Oberbibliothekar  den  Vortrag  fuhrt, 
und  zu  deren  Sitzungen  sowohl  die  Glassen-Seciretäre 
der  Akademie  der  "^ssenschaften  als  die  Dekane  der 
einschlägigen  Fakultäten  und  die  Bibliothekare  der 
Hochschule  jedesmal  beizuziehen  sind. 

XIX.  Dem  General  •  Gonservatorium  wird  ein  Actuar, 
«ugleich  Rechnungsführer^  so  wie  den  einzelnen  Samm- 
lungen und  Anstalten  die  erforderliche  Zahl  von 
Dienern,  letztere  als  Functionärs,  beigegeben. 

Nach  gegenwärtiger  Verordnung  sind,  so  lange  Wir 
nicht  anders  verfügen,  die  genannten  wissenschaftli- 
chen Sammiimgeh  und  Anstalten  zu  behandeln,  auch 
soll  dieselbe  durch  das  Regierungsblatt  zur  öffentlichen 


66 

Henntnias  gebrackt,  und  durch  Unser  Suau minister ium 
des  Innern  förderlich  in  Vollzug  gesetst  werden. 
München  den  21.  MSrs  1827. 

Ludwig. 
Fürst  V.  Wrede.      Graf  v.  Thürheim,      Freiherr 
▼.  Zentner.     ▼.  Maillot.     Gr.  v.  Armansperg. 

Nach  dem  Befehle 
Seiner  Majestät  des  Königs 
Egid  V.  K  ob  eil. 


V. 

OeACliftftMordiilUis  der  lUInlsliclaen  AMu^ 
demle  der  HWkmmewkmmUmtteny 

van  Seiner  Majestät  dem  Könige  nnterm  4.  August  i899 

genehmigt. 

I. 

W  ahlen: 

i.  des  Verstandes  und  der  Secretäre* 
$.  I.  jDie^Wahl  des  Vorstandes  und  der  Glassen- 
Secretäre  hat  in  einer  Versammlung,  zu  welcher  alle 
stimmberechtigten  «Mitglieder  eingeladen  werden,  bin> 
nen  vier  Wochen  nach  Erledigung  der  Stelle  durch 
Stimnusettel  eu  geschehen,  welche  der  functionirende 
Vorstand  eröffnet,  und  welche  von  dem  protokollfüh- 
renden  Glassen-Secretär  eingesehen  werden.  Die  Func 
tion  des  neugewählten  Vorstandes  beginnt  unmittelbar 
nach  erfolgter  Königlichen  Bestätigung  >  jene  der  Glas- 
sen-Secretäre  gleich  nach  bekannt  gemachter  Wahl. 

.  9,   der  ordentlichen  Mitglieder. 

.     $•  II,    Wenn  eine  der  a^ututenmässigen  Stellen,  de- 
ren  Wiederbesetsong  entweder  schon  jetst  der  Akade- 


07 

mie  custeht,  oder  (§.  VII.  des  allerhöchsten  Organisa- 
tions-Rescripts  vom  21*  MSrz  1827)  in  der  Folge  zu. 
stehen  wird,  in  einer  Classe  erledigt  ist ,  so  hat  in  der 
nächsten  ordentlichen  Versammlung  derselben  eine  vor-' 
läufige  Bcrathung  darüber  statt  zu  finden,  ob  unter  den 
g<;gebenen  Umständen  zu  ungesäumter  Wiederbesetzung 
der  Stelle  geschritten  werden  soll.  Im  Bejahungsfalle 
haben  die  ordentlichen  Mitglieder  binnen  vierzehn  Ta- 
gen schriftliche  Vorschläge  bei  dem  Classen  -  Secretär 
einzureichen* 

Diese  Vorschläge  können  sich  stets  nur  auf  einhei- 
mische, am  Ort  der  Akademie  schon  befindliche  Ge- 
lehrte erstredieii.  .  In  einer  den  ordentlichen  Mitglie- 
dern besonders  angesagten  ausserordentlichen  Sitzung 
der  Classe  berichtet  sodann  der  Secretär  mit  Rücksicht 
auf  die  Erfordernisse  zur  Wählbarkeit  (§,  VII.)  über 
die  eingegangenen  Vorschläge ,  worauf,  wenn  weiter 
nichts  zu  erinnern  ist,  sofort  über  sämmtliche  in  An- 
trag Gekommene  mittelst  weisser  und  schwarzer  Ku- 
geln in  der  Art  abgestimmt  wird,  dass  jedes  Mitglied 
zum  Behuf  der  Abstimmung  so  viele  Kugeln  als  Candi- 
daten  sind,  unter  ihnen  aber  nur  Eine  weisse,  erhält. 
Zu  einer  gültigen  Wahl  wird  ausser  der  Anwesenheit 
und  Abstimmung  von  wenigstens  drei  Viertheilen  der 
Mitglieder  absolute  Stimmenmehrheit  erfordert.  Das 
von  dem  Classen  -  Secretär  aufgenommene ,  von  sämmt- 
liehen  Mitgliedern ,  so  wie  von  dem  Vorstande  oder 
seinem  Stellvertreter  unterzeichnete  Protokoll  wird  xnr 
Kenntniss  der  andern  Classen  den  Secretären  derselben 
mitgetheilt.  In  der  nächsten  allgemeinen  Sitzung  wird 
von  sämmtlichen  ordentlichen  Mitgliedern  über  den 
Gewählten  ebenfalls  mit  weissen  oder  schwarzen  Kugeln 
abgestimmt.  Erhält  derselbe  nicht  die  Mehrheit, ^  so 
muss  in  der  Classe  zu  einer  andern  Wahl  geschritten 
werden.  Im  entgegengesetzten  Falle  wird  nach  erhaltener 

5' 


68 

Königlicher  Bestätigung  (§.  VII.  )  das  neugewahlte 
Mitglied  einberufen,  und  der  Tag  eu  der  Öffentlichen 
Sitsung  (ebend.)  anberaumt  9  in  welcher,  der  Glassen- 
Secretür  im  Fall  einer  durch  Tod  eingetretenen  Erle« 
<^gnng  eine  kurze  Gedächtnissrede  auf  den  Verstorbe- 
nen, der  Neueintretende  die  vorgeschriebene  Inaugural- 
Abhandlung  vorsulesen  hat. 

3.  der  EhrennütgUeder, 

§.  III.  Vorschläge  zur  Ernennung  von  Ehrenmitglie- 
dern können  nur  durch  den  Vorstand  nach  vorgängi- 
gern  Benehmen  mit  den  Glassen  -  Secretären  an  die  Aka- 
demie gebracht  werden.  Es  bleibt  jedoch  jedem  Mit- 
gllede  der  Akademie  unbenommen,  gleichfalls  einen 
solchen  Vorschlag  bei  dem  Vorstande  zu  machen,  wel- 
cher mit  den  Glassen- Secretären  zu  beschliessen  hat, 
ob  dem  Vorschlage  Folge  zu  geben,  oder  ob  derselbe 
sogleich  abzulehnen  sey. 

4.  ausserordentlicher  Mitglieder. 

§•  IV.  Vorschläge  zu  ausserordentlichen  Mitgliedern, 
die  nach  §.  VIII.  nur  von  der  Wahl  der  Akademie  aus- 
gehen können,    stehen    jedem  einzelnen  Mttglicde  frei; 
sie  unterliegen  jedoch  einer  vorgängigen  Deliberation 
'  des  Vorstandes  und  der  Glassen  -  Secretäre. 

Finden  diese  keine  Ursache,  dem  Vorschlag  Folge  zu 
geben,  so  hat  er  auf  sich  zu  beruhen.  Im  entgegenge- 
setzten Falle  werden  die  Glassen  -  Mitglieder  von  dem 
Vorstande  zu  schriftlichen  Erklärungen  über  den  ge- 
machten Vorschlag  aufgefordert.  Erklärt  sich  die  Majo- 
rität'gegen  den  Vorschlag,  so  hat  er  ebenfalls  zu  be- 
^  ruhen.  Ist  die  Majorität  für  denselben,  so  hat  die  6e- 
V  sammt- Akademie  in  einer  gewöhnlichen  allgemeinen 
Sitzung  mit  schwarz^  und  weissen  Kugeln  darüber  ab- 
zustimmen. 


89 

$.  V.  Die  Zahl  der  inländischen  ausserordentlichen 
Mitglieder  einer  Classe  darf  die  Hfilfte  der  Normal- 
sahl  der  ordentlichen  Mitglieder  einer  Classe  nicht 
tibersteigen.  . 

5.   auswärtiger  MilgUeder  und  Correspcndentem, 

$•  VI,  Vorbedingungen  cur  Ernennung  auswärtiger 
Mitglieder  und  Correspondenten  sind: 

a)  specielle  Verdienste  um  die  Akademie  durch  eine, 
längere  Zeit  hindurch  fortgesetzte  thätige  Verbindung 
mit  derselben,  oder  Einsendung  von  Abhandlungen 
oder  Mittheilungen  anderer  Art,  die  für  werthvoU  er- 
lilärt  .worden.  Bewerbungen  müssen  von  früheren  Ver- 
diensten um  die  Akademie  unterstützt  und  mit  der  Zu- 
sicherung fortwahrender  Theihiahme  begleitet  seyn. 
Vorschläge  dieser  Art  können  bei  dem  Classen-Secretar 
zwar  veranlasst  werden,  jedoch  stets  nur  von  ihm  oder 
dem  Vorstande  ausgehen.  Ueber  die  Vorgeschlagenen 
wird  von  den  ordentlichen  Mitgliedern  der  Classe  und 
der  Gesammt  -  Akademie  mit  schwarzen  und  weissen  Ku- 
geln abgestimmt. 

b)  allgemeine  Verdienste  um  die  Wissenschaften, 
wobei  entweder  eine  freiwillige  Achtungs  -  Bezeugung 
für  hervorragendes  Verdienst  (durch  Wahl  zum  auswär- 
tigen MitgJiede)  oder  Aufmunterung  jüngerer  vielver- 
sprechender Talente  zu  thätiger  Verbindung  mit  der 
Akademie  (durch  Wahl  zum  Correspondenten)  beab- 
sichtigt  wird. 

Am  Ende  jeden  Vierteljahres  erstattet  der  Classen- 
Secretär  über  sammtliche  eingekommene  Vorschläge 
dieser  Art,  wozu  alle  ordentlichen  Mitglieder  berech- 
tigt sind,  einen  erörternden,  besonders  auch  die  ver- 
hältttissmässig  gleiche  Berücksichtigung  der  verschiede- 
nen Fächer  im  Auge  haltenden  Bericht,  in  Folge  dessen 
die  ordentlichen  Mitglieder   aus  der  Zahl   der   Vorge- 


70 

schlagenen  jederzci,t  Ein  .auswärtiges  Mitglied  oder  Ei- 
nen Correspondenten  durch  Stimmenmehrheit  erwäh- 
len. Jede  geschehene  Wahl  wird  unter  Vorlage  der 
Acten  dem  Vorstande  angezeigt,  der  in  der  allgemeinen 
Sitzung  des  Juli- Monats  über  sämmtliche  im  Laufe  des 
Jahres  von  den  Glassen  geschehenen  Wahlen  die  Abstim- 
mung der  Gesammt  -  Akademie  veranlasst,  und  hierauf 
die  allerhöchste  Genehmigung  derselben  (§•  X.)  nach- 
sucht. Die  Namen  der  jährlich  auf  beiderlei  Art  (aundb) 
Gewählten  werden  jederzeit  nur  in  der  feierlichen 
Sitzung  am  25.  August  bekannt  gemacht. 

n. 

Sitzungen, 

i.  allgemeine. 
<^.  VII.  Allgemeine  Sitzungen  werden  besonders  ange- 
sägt  und,  in  der  Regel,  jeden  vierten  Sonnabend  des 
Monats  gehalten.  Sie  finden  in  dem  Falle  statt,  wenn 
d%r  Akademie  em  Gegenstand  von  allgemeinem  Interesse 
vorzulegen  ist. 

Ü,  Classensitzungen, 

§.  VIII.  Die  Classen-Sitzungen  finden  in  der  Regel  an 
den  drei  übrigen  Sonnabenden  des  Monats  nach  der 
Ojrdnung  der  Glassen  statt.  Die  ordentlichen  Classen- 
Sitzungen  werden  nicht  besonders  angesagt^  nur  wenn 
sie  ausserordentlicher  Umstände  wegen  unterbleiben, 
wird  diess  den  Mitgliedern  besonders  angezeigt.  Die 
awiisserordentlichen  Sitzungen,  denen  nur  die  ordentli- 
chen Mitglieder  beiwohnen,  werden  besonders  angesagt. 

$^  IX  Die  gesetzmässigen  Ferien  der  Akademie  dauern 
vom  Ende  August  bis  i.  November. 

,  §«.  Xf  Regelmässig  werden  in  jeder  Glassen -Sitzung 
von  zvfei  Mitgliedern  .wissenschaftliche  Vorlesungen  ge.; 
halten,  die  nicht  gerade  in  ausführlichen  Abhandlungen» 


»I 

sondern  auch  wohl  in  einfaclien  Mittheilungen  gelegen- 
heitlicher  Erfahrungen,  Beobachtungen  und  Versuche, 
oder  gelehrter  und  wissenschaftlicher  (Bemerkungen, 
auch  Notizen  über  neue  und  Torsüglich  bemerkens* 
werthe  Erscheinungen  der  Literatur,  bestehen  können. 
Gegenseitige  Stellvertretungen  sind  zwar  in  einzelnen 
Fällen  unverwehrt^  dass  jedoch  im  Allgemeinen  jedes 
ordentliche  Mitglied  jährlich  seine  zwei  Vorlesungen 
halte,  ist  eine  Verpflichtung,  die  mit  dem  Eintritt  in  die 
Akademie  übernommen  wird.  Nimmt  eine  Vorlesung 
über  eine  Stunde  Zeit  in  Anspruch,  so  kann  die  zweite 
für  diese  Sitzung  unterbleiben.  Ausserordentliche  Mit- 
glieder, welche,  wie  die  hierwohnenden  Ehren  «Mitglie- 
der (§.  vm.)  rüeksichtlich  des  Besuches  der  ordentli- 
chen  allgemeinen,  und  der  ordentlichen  Glassen  -  Sitzun* 
gen^  den  ordentlichen  Mitgliedern  ganz  gleich  gehalten 
werden,  und  in  letzteren  auch  zur  Abgabe  ihrer  Meinung 
über  wissenschaftliche  Gegenstände  von  dem  Vorsitzen* 
den  aufgefordert  werden,  oder  freiwillig  übernommene 
Begutachtungen  erstatten,  sind  zu  den  eben  erwähnten 
Vorlesungen  zwar  nicht  verpflichtet,  aber  berechtigt. 
Der  Gegenstand  der  jedesmaligen  Vorlesung  wird  spä- 
testens am  Tage  vor  der  Sitzung  durch  Anschlag  an 
dem  im  Sitzungs- Saale  der  Akademie  angebrachten 
schwarzen  Brette  bekannt  gemacht. 

§.    XI.    Die  übrigen   Verhandlungs .  Gregenstände   in 
den  Classen- Sitzungen,    zu  denen   theils  Berathungen 
über    Anfragen    und  Aufträge    des  'Staatsministeriums, 
theils    die    der   Akademie   zustehenden   Beantragungen  ■ 
($.  XIV. )  gehören,  ^folgen  sich  in  der  $.  XVI.  bestimm»;  >: 
ten  Ordnung«     Der  Vorstand  erhält  geraä^  der  $.  V. 
ausgesprochenen  Befugniss,.  auch  in  den  Glassen  -rSitzun^  ^ 
gen  den  Vorstt»  zu  fähren,    oiue  Vvorläu^ge  üebersicht  - 
der  V:erhaiidl]iing»f  G^enstände  ^i^ondjen  .Glassen  «Sf4»r«h?J^ 
tären. 


72 

$•  XII.  Ein  Zwang  kann  awar  in  Ansehung  des  Be- 
suches der  allgemeinen  und  Glassen-Sitsungen  niemals 
statt  finden^  jedoch  wird  festgesetzt,  dass,  wer  ein  gan- 
ses  Halbjahr  hindurch  ohne  notorischen  Abhaltungs- 
Grund  die  Sitzungen  yersaumt  hat,  auf  eben  so  lange 
sein  Stimmrecht  in  der  Akademie  verliert;  wer  auf 
gleiche  Weise  ein  ganzes  Jahr  ausbleibt,  als  ausgetrete- 
nes Mitglied  zu  betrachten,  und  als  solches  bei  der  al- 
lerhöchsten Stelle  anzuzeigen  sey.  Auch  bringt  es  die 
jeder  Gesellschaft  schuldige  Achtung  mit  sich ,  dass  je^ 
der,  bei  dem  nicht  notorische  Amts  -  Verhaltnisse  un- 
vorgesehene Abhaltungen  unvermeidlich  machen,  sein 
Nichterscheinen  bei  einer  Glassen- Versammlung  dem 
Secretär,  bei  einer  allgemeinen  Versammlung  dem  Vor- 
stand vorher  anzeigen  lasse. 

§.  XIII.  Die  nur  aus  Nichtbeachtung  abgekommenen 
Jetons  werden,  jedoch  mit' der  Einschränkung,  wieder 
eingeführt,  dass  sie  bloss  für  die  ordentlichen  Glassen- 
Sitzungen,  und  nur  den  bei  denselben  anwesenden  ordent- 
lichen Mitgliedern  der  Glasse,  mit  Ausnahme  des  Vor- 
standes, ertheilt  werden. 

§.XlV.  Auswärtige  Mitglieder  und  Gorrespondenten, 
die  sich  kürzere  oder  längere  Zeit  hier  aufhalten,  sind 
zum  Besuch  der  allgemeinen  und  der  Glassen-Sitzungen 
berechtigt,  und  können  von  jedem  Mitglied,  nach  vor« 
gangiger  Benachrichtigung  des  Vorstandes  und  resp. 
des  Glassen  -  Sccretars,  dazu  mitgebracht  werden. 

Zu  jeder  Glassen- Sitzung  kann  nach  vorgä'ngig  er- 
haltener Zustimmung  des  Vorstandes  und  des  betreffen- 
den Secretärs  eine  Anzahl  hier  wohnender  oder  durch- 
reisender Freunde  der  Wissenschaften  zugelassen  werden.  . 

§»  XV.  Die  Protokolle  der  Glassen  Sitzungen,  welche 
der  Secretär  zu  fuhren  hat,  wie  der  allgemeinen  Sitzun-' 
gen,  bei  welchen  der  Aetuar  der  Akademie  das  Proto- 
koll führt,  circuliren  wie  bisher,    erstere  bei  den  Mit- 


73 

gliedern  der  Glasse^  und  werden  euch  den  Mitgliedern 
mitgetheilt,  welche  der  SiUung  nicht  beigewohnt  ha- 
ben, wenn  die  Vorschrift  ($.  12)  beobachtet  worden, 
oder  der  dort  angenommene  Fall  bei  ihnen  statt  findet; 
letstere  bei  allen,  die  der  Sitsung  beigewohnt  haben. 

3.    OeffentUche  Sitzungen, 

$.  XVI.  Die  §.  XVII.  vorgeschriebenen  Rechenschafts- 
Berichte  werden  von  den  Classen  -  Secretären  unter 
Mitwirkung  des  Vorstandes  gemeinschaftlich  verfasst;  sie 
enthalten  Nachrichten 

a)  von  den  bei  der  Ahademie  vorgefallenen  Verän- 
derungen 3  b)  von  den  interessanteren  durch  Regierungs-< 
Aufträge  veranlassten  Untersuchungen;  c)  von  den  in 
den  Glassen  vorgelesenen  Abhandlungen;  d)  Angabe 
der  inswischen  von  den  ordentlichen  imd  ausserordent- 
lichen Mitgliedern  herausgegebenen  Schriften. 

Da  diese  Berichte  bei  den  öffentlichen  Sitzungen, 
demnach  halbjährig  erstattet  werden  soUen,  (§.  XVII.)' 
so  haben  die  Glassen  -  Secretare  schon  im  Laufe  jeden 
Halbjahres  die.  erforderlichen  Materialien  zu  denselben 
zu  sammeln.  Diese  Berichte  werden  jederzeit  gedruckt, 
und  den  Glassen  steht  es  frei,  den  Druck  in  dem  Maasse 
zu  veranstalten,  in  welchem  sich  Stoff  dazu  findet,  so 
dass  über  einzelne  Sitziuigen,  oder  mehrere  zusammen, 
die  Berichte  auf  halbe  oder  ganze  Bogen  mit  fortlaufen, 
der  Pagmirung  gedruckt  werden.  Diese  Blätter  kann 
die  Gla^se  während  des  Semesters  als  Bulletins  einzeln 
vertheilen,  doch  so,  dass  die  zurückbehaltenen  Exem- 
plare am  Schlüsse  des  Semesters  zum  Semestral-Bericht 
vereinigt  und  als  solcher  in  der  Sitzung  zur  Vorlage 
gebracht  werden. 

$.XVII.  Wegen  der  einen,  zur  Vorlesung  bestimmten 
Abhandlung  hat  jederzeit  die  Glasse,  an  welcher  die 
Reihe  ist,  Vorsorge  zu  treffen. 


74 

Je  in  der  ersten  auf  den  Stiftung»  •  Tag  oder  das  Vö^» 
nigliche  Namens-Fest  folgenden  Sitzung  muss  die  Glasse 
desshalb  Beschluss  fassen,  und  diesen  dein  Vorstand  an- 
zeigen. "Wer  die  zweite  Abhandlung  zu  lesen  gedenkt, 
hat  diess  eben  demselben  spätestens  zwei  Monate  vor 
einem  der  beiden  Tage  anzuzeigen.  Ueber  die ,  yier 
Wochen  vorher  einzureichenden  Abhandlungen  findet 
eine  vorläufige  Berathung  des  Vorstandes  mit  den 
Glassen  -  Secretaren  statt ,  wobei  ein  Protokoll  aufge- 
nommen wird.  Diese  entscheiden,  ob  beide  Abhand- 
lungen auf  Kosten  der  Akademie  gedruckt,  oder,  wenn 
der  Verfasser  diess  vorzieht ,  eine  Anzahl  Exemplarien 
von  beiden  angekauft  werden.  Finden  sie  Anstand, 
eine  Abhandlung  öffentlich  vortragen  zu  lassen ,  so  ist 
der  Verfasser  durch  den  Vorstand  davon  in  Kenntniss 
zu  setzen.  Will  der  Verfasser  sieh  dabei  nicht  be- 
ruhigen, so  kann  er  in  der  Folge  verlangen,'  dass  die 
Akademie  sich  über  diesen  Ausspruch  in  einer  beson- 
dern Sitzung  referiren  lasse. 

§.  XVIll.  Von  den  öffentlichen  feierlichen  Versamm- 
lungen gilt  vorzüglich,  was  §•  12  festgesetzt  ist.  Die 
Schiclilichkett  erfordert  ausserdem,  dass  wenigstens  in 
der  Sitzung  am  Namens -Feste  des  Regenten  alle  Mit- 
glieder in  der  Amtskleidung  oder  in  Galla  erscheinen. 

111. 
CorrespondenTi, 

>$«  XIX.  Zur  Beförderung  auswärtiger  Verbindungen 
ist  der  Vorstand  berechtigt,  von  den  Classen.Secretären 
oder  jedem  von  ihm  besonders  dazu  geeignet .  gehalter 
neu :  Mitglied«,  Entwürfe  zu  AntwoTtea  Q4or  Schreiben 
an  auswärtige  gelehrte  i&eaeUspliafjten.  (besonders  Ton 
«peciellen  Zwecken)    oder   an    auswärtige  öelehrte  s« 


78 

verlangen,    oder  eben  dieiselben  zu  unmittelbarer  Cor- 
respondenz  mit  solchen  aufzufordern, 

Ebendersefbc  wird  Sorge  tragen,  durch  Üebersen- 
dung  der  aliademlscben  Abhandlungen,  Denkschriften, 
Jahresberichte  u.  s.  w.  die  Verbindung  mit  auswärti- 
gen Akademien,  gelehrten  Gesellschaften  und  Univer- 
sitäten fortwährend  zu  erhalten,  und  immer  mehr  aus- 
zudehnen. 

IV. 

\Denksckriften. 

§«  XX,  Jedes  Jahr  gibt*  abwechseln^  eine  der  drei 
Classcn  (§.  XVIH.)  einen  Band  von  Abhandlungen  her- 
aus. Die  Auswahl  dieser  Abhandlungen  geschieht 
a)  aus  den  regelmässig  jeden  Monat  in  den  Classcn- 
Sitzungen  gehaltenen  Vorlesungen^  b)  aus  besonders 
fiir  diesen  Zweck  verfassten  Abhandlungen  der  ordent- 
lichen und  ausserordentlichen  iMitgliedcr^  c)  aus  Ab- 
handlungen ,  die  von  inländischen  oder  ausländischen 
Gelehrten,  die  entweder  schon  Mitglieder  sind,  oder 
sich  um  diese  Auszeichnung  bewerben,  eingesendet  und 
in  der  Classe  vorgelesen,  oder  nach  vorgängiger  Gir- 
culation  von  derselben  gebilligt  worden  sind. 

§.  XXI.  Der  Classen-Secretär  hat  jede  zjur  Aufnahme 
in  die  Denkschriften  concurrirende  Abhandlung  bei 
den  ordentlichen  Mitgliedern  der  Classe  circulireii  zu 
lassen,  und  in  einer  ausserordentlichen  Sitzung  die 
Eriniierung  der  Mitglieder  über  diese  Aufnahme  zu 
Protokoll  KU  erheben.  Das  Geschäft  der  Bedaction 
liegt  den  Classen-Secretären  ob. 

$.  XXII.  Jede  Classe  hat  dem  von  ihr  herauszugeben- 
den  Bande  den  gleichen  Titel: 

^^Abhandlungen  der  .....  Classe  4er  königlich 
bayeri8che^  Aka4^inie  der  Wisaenfffhafken  für  d^s» 
Jahr  .  .  ...  " 


76 


Torsusetcen.  —  In  Format  und  Druck  ist  Gleichförmig- 
keit SU  beobachten.  —  Bei  vorrathigem  Stoff  und  nach 
Verhältniss  der  Mittel  des  Fonds  kann  eine  Ciasse  auch 
ausser  ihrem  Turnus  einen  Band  Abhandlungen  her- 
ausgeben. 

$.  XX III.  Aus  einer  auf  den  jahrlichen  Etat  der  Aka- 
demie angewiesenen  Summe  werden  den  Verfassern 
der  Abhandinngen  Honorarien  von  zwei  Carolin  per 
Bogen  bezahlt,  die  nach  dem  Ermessen  der  Classe  bei 
Auswärtigen,  von  denen  man  ausgezeichnete  Beiträge 
erhält,  noch  erhöht  werden  können.  Dagegen  fliesst 
der  durch  den  Verkauf  der  Druckschriften  sich  erge- 
bende Erlös  in  die  akademische  Casse. 

V. 
M  on  u  m  e  nt  a  B  o  i  c  a. 

$•  XXIV.  DieHerausgabedcrMonumentaBoicaist  in  der 
Hauptsache  nach  dem  ursprünglich  bestehenden  Systeme, 
jedoch  mit  Ausdehnung  auf  die  in  neuerer  Zeit  erwor- 
benen Gebietstheile  des  Königreichs  fortzusetzen,  und 
es  ist  auf  diese  Weise  die  bestehende  Urkunden* Samm- 
lung zu  ergänzen  und  ihrer  Vollendung  entgegenzu- 
führen. 

§.  XXV.  Jedor  künftige  Monumenten -Band  soll  jedoch 
in  zwei  möglichst  gleiche  Hauptabschnitte  abgetheilt 
werden,  wovon 

1)  der  eine  die  Fortsetzung  der  oberpfalzischen 
Kloster-Urkunden  aufnimmt,  denen  sofort  nach  ihrer 
Beendigung  die  Kloster-Urkunden  aus  den  übrigen  Ge- 
bietstheilen  und  der  Reichs -Abteien  folgen. 

2)  Der  zweite  Hauptabschnitt  soll  in  seine  erste  Un- 
terabtheilurig  die  Kaiser-,  und  in  die  andere  die  städti- 
schen und  hochstUtitchen  Urkunden  aufnehmen. 


77 

f.  XX VI.  Damit  bei  d«r  ForUetoung  der  iMoaiimenU 
Boica  mit  der  gehörigen  Sorgfinit  und  Auswahl  verfah- 
ren werde  ^  besteht  un|er  der  Direction  des  Secretär« 
der  historischen  Glasse  ein  Gomite, .  dessen  Aufgabe  ist» 
die  in  die  Sammlung  aufasunehmenden  Urkunden  ku  un- 
tersuchen, und  dahin  eu  wirken,  dass  nur  die  wichtigen 
und  ungedruckten  gans,  die  unerheblichen  und  aich 
wiederholenden»  aber  in  zweckmässigen  Aussügen  oder 
Regesten  geliefert,  und  alle  Urkunden  mit  der  grössten 
diplomatischen  Genauigkeit  behandelt,  abgeschrieben 
und  correct  abgedruckt  werden. 

VI. 
Preis  -  Fr  a]g  e  »• 

$•  XXVII.  Nach  Maassgabe  der  angewiesenen  Mittel  soll 
jahrlich,  oder  alle  zwei  bis  drei  Jahre,  eine  Preisauf. 
gäbe  von  Seite  der  Akademie  ausgeschrieben  werden, 
wobei  zwischen  den  Classen  ein  Turnus  stattfindet. 

$.  XXVI II.  Zu  Vorschlagen,  für  welche  keinMaassgege» 
bcn  wird,  als  dass  die  Aufgaben  nicht  zu  allgemeine, 
sondern  so  viel  möglich  specielle  und  beschränkte 
seyen ,  und  dass  dabei  vorzügliche  Rücksicht  auf  Erwe- 
ckung einheimischer  emporstrebender  Talente  genom« 
men  werde ,  sind  alle  ordentlichen  und  ausserordent- 
lichen Mitglieder  berechtigt. 

Die  Auswahl  zwischen  den  vorgeschlagenen  geschieht 
in  Folge  eines  desshalb  von  dem  Classen  -  Secretär  er- 
statteten  motivirten  Berichts  in  einer  besonders  zu  die- 
sem Zwecke  veranstalteten  Sitzung. 

§.  XXIX.  Jede  eingesendete  Preisschrift  wird,  so  wie  sie 
eingeht,  zuerst  dem,  oder  den  Mitgliedern  zugefertigt, 
in  deren  specielles  Fach  der  Gegenstand  einschlägt,  und 
die  zu  einem  schriftlichen  —  der  Urheber  der  Preis- 
Aufgabe  zu   einem    durch   eigne  Untersuchungen  oder 


78 

Vertiiclie  motivineii  Gutachten  —  verpflichtet  sind. 
Das  Mitglied^  dem  die  Abhandlimgen  suerst  zugefertiget 
worden,  ist  dadurch  su gleich  sum  Berichterstatter  bei 
der  Classe  ernannt,  an  den  daher  nach  yoUendeter 
Girculation  bei  sämmtlichen  Mitgliedern  das  Ganze 
zurückgeht.  Die  Zuerkennung  des  Preises  geschieht  in 
einer  besondern  desshalb  gehaltenen  Sitznng  auf  den 
ausführlichen,  die  verschiedenen  Bemerkungen  und 
Urtheile  kritisch  reassumirenden,  von  der  Classe  als 
genügend  und  erschöpiend  anerkannten  Endbericht  des 
Berichterstatters.  Die  Bekanntmachung  der  Preisaufga- 
ben sowohl,  als  der  zuerkannten  Preise,  geschieht  je- 
derzeit in  der  öffentlichen  Sitzung  am  Namensfeste  des 
Königs. 

ML 
Kalender  -llevision. 

§.  XXX.  Die  der  Akademie  der  Wissenschaften  zu- 
stehende Revision  und  Gensur  der  Kalender  wird,  wie 
bisher,  durch  eine  besondere  Gommission  ausgeübt, 
deren  Ausfertigungen  jedoch  die  Unterzeichnung  des 
Vorstandes  erfordern. 

VIII. 
Literatur^  Zeitung, 

§.  XXXI.  Hierüber  sind,  laut  Rescriptes  vom  20.  August 
d.  Js.,  die  allerhöchsten  Bestimmungen  zu  gewärtigen. 

( Dieselbe  ist  unter  der  Form  der  „gelehrten  Anzeigen,^* 
seit  dem  Jahre  1835  ins  Leben  getreten.) 


•mtm» 


Personalstand 


der 


königlich  bayerischen 


Akademie  der  \nssenschaften< 


t   t 


ProteetoPs 

Seine  Majestät  der  König. 


Administration, 

Herr  Frepberg'Eisenberg ,  Max  Proc.  Freiherr  von,  K. 
Kämm.,  Gommenthur  des  St.  Georgs-Ord. ,  Ritter  des 
K.  Verd. -Ordens  der  B.  Krone,  d.  K.  Dan.  Danebrog- 
Ordens,  K.  Staatsrath  im  ord.  Dienste  und  Vorstand 
d.  Beichs-Archivs. 

Glasscn-Secretä'r  e  : 
Philospphi-ich'ph iloloyische  C lasse. 

Hr.  TAi^r^cA,  Friedr.,  Dr.  d.  Theologie  und  Philosophie, 
K.Hofrath  u.  Mitglied  des  obersten  Kirchen-  und  Schul- 
rathes.  Bitter  d.  Verd.-Ord.  vom  heil.  Michael,  Com- 
mandeur  des  K*  Griech.  Erlöser-Ordens,  Ritter  des 
K.  Preuss.  rothen  Adlcr>Ord.  III.  Classc  u.  d.  K.  Belg. 
Leopold-Ord.,  Mitglied  d.  K.  Akad.  d.  Wiuensch.  su 
St.  Petersburg,  Berlin  und  Neapel,  so  wie  der  K.  60- 
cietät  der  Wisfeettsehaften  eu  Oöttingen,  Conscrv.  des 
K.  Antiquariums,  ord.  öfCentl.  Prof.  d.  Philologie  und 

.  Vorat^nd  des  philolog.  ^eminariums  ail  der  K.  Lud>T. 
Max.  Universität. 

Ma th ema tiseh-phpsikalfscke  Classe, 
Hr.  Martiusy  Carl  Friedr.  Phil,  v.,  Dr.  d.  Philos.,  Med. 
und  Obirurgie,  Ritter  des  Verdienst- Ordens  der  II. 
Krone,  des  K.  Scbwed.  Nordstern-Ord. ,  d.  K.  Brasil. 
Ord.  ▼.  SödkreuZf  d.  K.  Sachs.  Givi1*Verd.-Ord.,  d. 
K.  Dänisch.  Ord.  ▼.  Danebrog,  .des  K.  Russ.  St.  Sta- 
nislaus-Ordens  11.  Classe,  des  K.  Forti^iesiehen  Or- 
dens de  Nossa  S«nhora  von  Villa  Vicosa,  und  Offi- 
zier d.  K.  Brasilianischen  Ordens  v.  d.  Rose^  erster 
Conserrator  des  botanischen  Gartens  und  ordentlicher 
Öffenftl.  Professor  der  Botanik  an  der  K.  Ludw.-Max. 

6 


.  ff 


82 

Universität,  Praeses  der  K.  B.  bolan.  Gesellschaft  in 
Regensburg,  Adjunct  der  tiais.  Akad.  d.  Naturforscher, 
correspondirendes  oder  ordentl.  Mitgl.  des  Instituts 
von  Frankreich  (Akad.  d.  Wissensch.),  der  Akademien 
d.  Wissensch.  zu  Berlin,  St.  Petersburg,  Stockholm, 
Catanea,  Erfurt,  Padua,  Brüssel,  Lissabon,  Madrid,  Bos- 
ton, d.  Akad.  d.  Med.  in  Paris  u.  St.  Petersburg,  der 
Ges.  d.  W.  in  Kopenhagen,  Harlem,  Moskau,  Philadel- 
phia, d.  Royal  Soc.,  d.  Linneischcn  u.  d.  K.  geogr.  Ges. 
in  London,  der  K.  K.  Gesellsch.  der  Aerzte  in  Wien, 
des  K.  Instituto  Hist.  Geogr.  in  Bio  de  Janeiro  etc. 

Bistorische  Classe, 

Hr.  Roth^  Friedr.  v.  Grosskreuz  d.  Verd.-Ord.  v.  bl.  Mich., 
Commenthur  d.  Verd.*Ord.  d.  B.  Krone,  K.  Staatsrath 
im  ausserord.  D. ,  Reichsrath,  Präsident  des  protest 
Oberoonsistoriums. 

Ganzlei. 
Actuar  und  Registrator:  Hr.  Jes.  Bonav.  Frogek 
1  Ganzleigehiilfe. 
Diener:  Johann  Gerxabeek^  üniversitatA-MecbänikoA. 

Gasse. 

Casse-  ttnd  RechnnngsfUhrers  Hr.  Jos.  B«miT.  Frogel. 

Ordentliche  Mitglieder. 

(Nftdi  lier  Zeit  d«r  AufrtaluM.) 
PhiiO89fßhisch'phitolO0iS€he  Cluvte. 

Hr.  Wi^mapr^  Jos.  (1808),  de»  H.  Bayer.  V^ird.-drdens 
V.  hl.  Michael  und  des  Gvossbersoigl.  Heasiscben  Lud- 
wigsordens  I.  Glasse  Ritter,  Mitglied  der  Akademien 
KU  Erfurt ,  Florenz ,  Aresao  und  Padua ,  correspond. 
Milgld.  d.  gelehrt.  Gesellsch.  zu  Jena  «.  Frankfurt  etc. 

Hr.  Niethammer,  Friedr.  Immaa.  v.  (t808)»  Dr.  d.  Phi- 
losophie und  Theoiogie,  Ritter  d.  Verd.-Ord.  d.  B. 
Krone  und  des  Ordens  der  württemb.  Rcone,  K.  Ge- 
beimfcratii. 


9i 

Hr.  Tkiereeh  Frledr.  (Adjunkt  1811.  ord.  Mitglied  1815). 
ft.  Classen-Secretäre. 

Hr.  Sohmeller^  Job.  Andr.  (1824  ausserord.,  1829  ordentl.), 
Dr.  d€r  Philosophie«  ordentl.  öfTentL  Professor  d.  alt- 
deutschen Sprache  u.  Literatur  an  d.  K.  Ludw.-Max. 
Universität,  Unterbibliothckar  an  der  K.  Hof-  und 
Staatsbibliothek,  Ritter  des  \^)pdi«n8t* Ordens  vom  hl. 
Micbael»    der   K.    Akademie    der  Wissenschaften    cu 

.    Berlin,   der  K*  U.  eu  Padua,  der  K.  Gesellschaft  für 
nord.  Altcrthumskunde  xu  Copenhagen,  der  oberlau- 
^sitzsch.  Gescllsch.  der  Wissensch.  ru  Görlitz  und  and. 
Gelehrten* Vereine  corresp.  Mitglied. 

Hr.  Kleuze,  Leo  v.,  Architekt  (1821),  H.  Kämmerer,  wtrkl. 
Geheimer  Bath  u.  Hofbau- Intendant,  Ritter  des  Verd.- 
Ord.  d.  B.  Krone,  Ritter  d.  K.  Sachs.  FalkenOrd.,  u. 
der  K.  Franz.  Ehrenlegion,  Gommand.  des  Verdienst- 
Ordens  vom  hl.  Michael,  des  portugies.  Christns-Ord., 
desK.  sächsischen  Verdienst-Ordens,  des  herzoglichen 
Altenburg.  Hausordens,  des  K.  Hanöv.  Guelfen-  und 
des  H.  Dänisch.  Dand)rog-Ordenft,  des  K.  Griechi- 
solieii  Brldser-Ord.  und  des  Grossherz.  Bad.  Ordens 
vom  Zähringer  Löwen,  Offiisier  d.  Belgischen  Löwen- 
Ordens,  d.  Hais.  Russ.  St,  Wladimir- Ord.  III.  Classe 
des  St.  Anaa-Ord.  IL  Classe  und  des  St.  Stanislaus- 
Ordens  L  Classe  Ritter,  Mitglied  vieler  Akad.  etc. 

Hr.  Sireber t  Franz  (1834),   Dr.  d.  Philosophie,  Conser- 

'  fator  des  K..  Mönzkabinets,  und  ordentl.  öffentl.  Pro- 
fessor der  Archäologie  an  d.  K.  Ludw.-Max.  Universität. 

Hr.  Mäiler,  Mark.  Jos.  (1838  ausserord.,  1^1  ordentl.), 

ausser  ordentl.  Professor,  der  oriental.  Spraehen  an-  der 

Ludw.  Max.  Universität,  A^tglied  der  astatischen  Ge- 

sellsob»  in  Paris,  u.  d.  deutschen  morgenland.  Gesellsch. 

Hr.   Fröhlich  i  Joh.   v.   Gott  (1S42),    Rector  des  alten 

Gymnasinms,  Ritter  des  Verdtewst^Ord.  v.  hl.  Michael. 

Hr.  WimdUckmoMn^  Fricdr.  (1^43) ,  Dt.    der  Theologie 

6* 


St4 

und  Philosophie,  Domcapitular ,  erzbischöfl.  General- 

Ticar  u.  geist  Balh,  Mitgl.  d.  deutschon  morgenländ.  Ges. 

Hr.  Lassavix,  Ernst,  ▼.  (1845)  Dr.,  Professor  der  Ae- 

sthetikund  Philologie  and.  K.  Ludw..Max.  UniversiläU 

MathemaUsch" physikalische  Classe» 

Hr.  Vogelj  Uemr.  Aug.  (1816),  Dr»  der  Philos.  u.  Med., 
Gonsek*vator  des  chemischen  Laboratoriums  und  or- 
dentl.  öiTentl.  Prof.  der  Chemie  an  der  K.  Ludw..Maz. 
Universität,  Mitglied  d.  K.  Societät  der  Wissensch.  su 
Göttingen,  Associe  etranger  d.  Akad  Royale  de  Mede- 
cine  in  Paris,  d.  Kais.  Leop.-Garol.  Acad.  d.  Natur- 
forscher, d.  Altad.  d.  Wissensch.  zu  Rouen,  d.  Societe 
philomatique  in  Paris,  der  medizinisch -botanischen 
Gesellschaft  in  London  corresp.  Mitgl.,  so  wie  Ehren- 
mitglied des  Vereins  zur  Beförderung  des  Gewerbs- 
fleisses  in  Berlin. 

Hr.  Martins^  Carl  Fr.  Phil.  v.  (1816  Adjunct,  ord.  1820), 
(siehe  Classen-Secretäre.) 

Hr.  Fuchs,  Joh.  Nep.  ((823),  Dr.  d.  Philos.  u.  Medicin, 
Ritter  d.  K.  Bayr.  Verd..Ord.  v.  hl.  Mich,  und  Ritter 
d.  K.  Preuss.  rotben  Adler-Ord.  III.  Classe,  K.  Ober- 
Berg  u.  Salinen-Ratb,  Conservator  d.  mmeralog.  Samm- 
lung des  Staats,  ord  -  öilentl.  Professor  der  Mineralogie 
an  der  K.  Ludw.-Max.  Universität,  Mitglied  desOber- 
Medizinal-Ausschusses  und  des  obersten  Kirchen-  und 
Schul ratfaes  im  Ministerium  des  Innern,  corresp.  Mit- 
glied der  Wissenscharten  zu  Berlin  und  Mitglied  meh- 
rerer anderer  gelehrten  Gesellsch.  und  Vereine. 

Hr.  Schubert  n  Gotthilf  Ueinr.  ▼.  (1827),  Dr.  d.  Philoso- 
phie, Ritter  d.  Verd.-Ord  d.  B.  Krone,  d.  K.  Griech. 
Erlöser -Ord.  und  des  Herzogl.  Sachs.  Ernestinischcn 
Hausordens,  K.  Hofrath,  Conservator  d.  zoologisch, 
zootomiscben  SammhiAg  des  Staates,  und  ord.  öffentl. 
Professor  der  allgemein en  Kat Urgeschichte  an  der  K* 


85 

Ii«ftdw.-Max  Univers.,  mehrerer  in-  und  ausländischen 
gelehrten  Gesellschaften  Mitglied. 

Hr.  Siber^  Tbadd.  (1821  ausserord.,  1834  ord.)«  I>r.  d. 
Philos.,  erster  Gonscrvator  der  mathemat.  physikal. 
Sammlung  d.  Staats,  und  ord.  öfFentl.  Professor  der 
Mathematik  und  Physik  an  der  K.  Ludw.-Max.  Univer- 
sität ,  Ritter  des  K.  Griech.  Erlöser-Ordens. 

Hr.  Steinheil^  Carl  August  (1827  ausserordentl.,  1835  or- 
dentl.),  Dr.  der  Philos. ,  Bitter  d.  Verd.-Ord.  v.  heil. 
Michael  und  des  K.  Dänisch.  DanebrogOrd.,  «weiter 
Conservator  der  mathematisch-physikalischen  Samm- 
lung des  Staats,  ord.  öfFcntl.  Prof.  d.  Mathematik  und 
Physik  an  d.  K.  Ludw.-Max.  Unirers.,  corr.  Mitgl.  d. 
K.  Akad.  d.  Wissensch.  zu  St.  Petersburg,  auswärt. 
Mitgl.  d.  H.  Hannöv.  Societät  d.  Wissensch.  su  Göttingen, 
d.  Kais.  Leopold.  Garol  Akademie  der  Naturforscher, 
Ehrenmitglied  der  K.  Societät  zu  Edinburgh ,  so  wie 
mehrerer  in-  und  ausländischer  gelehrt.  Gesellschaften 
und  Vereine. 

Hr.  Lmmoni^  Job.  (ausserord.  1827,  ord.  1835),  Dr.  der 
Philosophie,  Gonservator  der  Sternwarte  zu  Bogen- 
hausen,  Mitgl.  der  K.  astronomischen  Societät  in  Lon«. 
don,  der  B.  Societät  der  Wissensch.  in  Edinburg,  so- 
wie mehrerer  anderer  gelehrten  Gesellscharten. 

Hr.  Walther^  Phil.  Franz,  v.  (1808  corresp.,  1830  aus- 
serord.  u.  1839  ordentl.),  Dr.  d.  Philosophie,  Medicin 
und  Ghirurgie,  Bitter  des  Verdienst-Ordens  d  Bayer. 

.  Krone,  Gosnmandcur  des  Päpstl.  Ordens  vom  heil. 
Gregor  d.  Gr.,  des  Ghurhessischcn  Uausordens  vom 
gold^  Löwen  und  des  Herz.  Sächsisch. -Ernestinischen 
Hausordens ,  des  K.  Griech.  Erlöser-Ordens ,  des  K. 
Preuss,  rothen  Adler.Ord.  Hl.  Glasse,  und  des  Gross- 
herzogl.  Badenischen  Ordens  vom  Zähringer  Löwen, 
wirkt.  Geh.  Bath,  Leiharzt  und  Leibchirurg  Seiner 
Majestät  des  Königi ,  ordentL   öfFentl.  Professor  der 


86 

Chirurgie  und  AiigenlicilliUncle  an  der  K.  Ludw.-Mix. 
Universität ,  Mitgl.  d.  Obermedicinal-Ausscbusses  und 
des  obersten  Kirchen-,  Schul-  und  StudleArathes  im 
Ministerium  des  Innern,  Mitglied  der  Kaiserl.  Leopold. 
Carol.  Altad.  der  Naturforscher,  d.  K.  K.  Gesellschaft 
der  Aerztc  in  Wien,  der  K.  Aliadcmie  der  Medicin 
in  Paris,  der  medicinischen  Gesellschaft  der  vereinigten 
Staaten  von  Nord- Amerika,  des  Vereins  fiir  Hcil- 
Iiunde  in  Preussen,  der  Kaiserl.  Kussischen  Akademie 
der  "Wissenschaften  und  Künste  in  Wrlna,  und  der 
Kaiserl.  medicinisch.-chirurg.  Akademie  zu  Petersburg, 
der  mathematisch. physikal.  Glasse  der  Accademia  Pe- 
loritana  zu  Messina,  und  der  Accad.  Porttaniand  zu  Ne- 
apel, der  Akademie  der  medicinischen  Wissenschaften 
zu  Palermo,  der  Accad.  Gioenia  der  Natnrwissensch. 
in  Catanea,  der  medlcinisch-chirurglschen  Gesellschaft 
zu  Excter,  der  Gesellschaft  für  Medicin  und  Natur- 
Wissenschaft  in  der  Moldau  zu  lassy,  der  medicin. 
Hetä'rie  zu  Athen,  der  Gesellschaften  für  Natur-  und 
Heilkunde  in  Berlin,  Dresden,  Bonn,  Heidelberg,  Wüns- 
burg.  Erlangen,  Bamberg,  Marburg,  München,  Brüssel, 
Pesth  ,  Lyon,  des  Apotheker-Vereins  im  nördlichen 
Deutschland,  der  pfalzischen  Geseltsch.  für  Pharmacie 
und  Technik  und  des  Vereins  der  Aerzte  in  der  Bhein- 
pfalz,  d.  Vereins Grossherzogl.  Bad.  Medicinal -Beamten 
für  die  Beförderung  der  Staatsarzneikunde,  des  Ver- 
eins für  Ackerbau- Wissensch.  und  Künste  in  Strass- 
burg,  der  Galvanischen  Gesellschaft  in  Paris  und  des 
historischen  Vereins  in  ünterfranken. 
Hr.  Zvccartm^  Jos.  Gerh.  (1827  ausserörd. ,  !839  ord.), 
Dr.  der  Philos.,  zweiter  Conservator  des  botanischen 
Gartens  und  oTdenll.  öfFentl.  Prof.  der  Forst-  tmd  d. 
ökonomisch  technischen  Botanik  an  der  K.  Lndw.-Mni. 
Universität,  Mitglied  der  Acad.  Leopold.  Carol.  N&t. 
Cur.,   der  Kaiser!,  tjesellsch.  der  Natnrf.  zu  Mosknu, 


8r 

iw  K.  B.  bou*.  Gesellftcli.  cu  Begeniburg«  det  h.  H. 
GM««^Mm*O«i»0llscb.  Hl  Wien,  der  H,  do»§1.  in  Berlin 
«•  atiekrtr^r  antiker  gelehrten  Gesellsch.  u.  Vereine. 

Hr.  JRtf«fr#0^«,  Joh.  &'ep.  v.  (1824  ausserord  ,  i8i2  ord,), 
]>r.  d.  Mediein»  wirkl.  GeJi.  Rath,  Bitter  des  Verd.-Ord. 
der  Bayer.  Krone  u.  d.  Griccb.  Erlöser- Ordens,  Bgl. 
Obormedicmalratb  und  Vorstand   des  Obermedieinal- 

.  Ausschusses  im  Hgl.  Ministerium  des  Innern,  ordentl. 

-  öffeiHlicher  Professor  der  Klinik,  Pathologie  und  The- 
rapie an  der  K.  Ludw.-Max«  Universität,  Mitgl.  der 
Chirurg.  m«dic.  Gesellschaft  in  Berlin^  der  Kais.  Leo- 
poldiniseh-  Carol*  Akad.  der  Naturforscher,  der  AVa- 
demle  der  Jatro-Physiker  in  Palermo,  der  Pontaniani- 
scheu  Akademie  in  Neapel,  des  Künstler- Vereins  in 
Küraberg«  der  physikaliseh-mediciuischen  Societat  in 
Erlaugeuv  der, mineralogischen  Gesellschaft  in  Jensi 
der  K,  K.  Gesellschaft  der  A erste  in  Wien,  der  arstl. 
fivesellscb«  in  Athen,  des  pharmac.   Vereins  in  Mün- 

.  eben,  4es  pharmac.  Verein^  in  Bheinbayern,  des  bist. 
Vereines  in  Oberbayern  und  in  Unterfranken. 

Qr.  JK^eUf  Frane  v.,  (1827  ausserord^  1842  ord.),  Dr.  d. 
Pbiloe. ,  Adjunct  am  Conservaiorium  der  miacralog. 

.  Sammlang  d.  Staats,  u«  ord.  öffentl.  Professor  d.  Mine- 
ralogie an  der  K.  Lud w. -Mai.  Universität,  Kitter  des 
K.  Belg.  Leopo]d..Ordens  und  des  Grossherzogl.  Hes- 
fiscbea  I^udwigs-Ordens  I.  Classc,  ordentliches»  cqr- 
resp^fftdirendes  and  Ehrenmitglied  nachstehender  ge- 

.  lebrter  Vereine:  der  Gesellschaft  fUr  Mineralogie  ibu 
Preaden,  derselben  «u  Jena*,  der  Wetterausiscben  Oe- 
sellschaA  für  die  gesammte  Katurkunde,  der  aatur- 
Ibrscheadea  Gesellschaft  au  Athen,  der  Leipsiger  po- 

.  lytiecbniachen  Gesellschaft,  des  Niederöstereichiscben 
^wexi^vereins,  der  ökoa^iaiscben  Gesellschaft  im  Kö- 

.  ^iffteiebe  Saebsen,  der  physiMliscih-aftedinischen  So- 
lelfii^  jui  jgr^gßa  iu»4  der  pliUis^e^  Gctelbkcb^ft 

für  Pharmazie  und  Technik. 


Hr.  Waffner;  Andreas  (1835  ausserord.,  1^42  ordentl.}« 
Dr.  der  Philosophie,  ConserTator  der  palaeoiitolog. 
Sammlung  d.  Staats,  Adjunct  an  dem  Oonservatorium 
d.  zoolog.-zootom.  Sammlung  d.  Staats  und  ord.  df- 
fentl.  Professor  der  Zoologie  an  der  K.  Ludw.-Max. 
Universität. 

Hr.  Herrmann^  Fried,  Bened.  Wilh.  v.,  (1835  ausscrord., 
t8i2  ord.),  K.  Ministerialrath,  ord.  öfFentl.  Professor  d. 
Staatswirthschaf^  a.  d.  K.  Ludw.-Max  Universität,  Vor- 
stand des  Statist.  Bureaus,  Ritter  des  Verd.*Ordens 
d.  Bayer.  Krone,  Bitter  des  K.  Preuss.  rothen  Adler* 
Ordens  III.  Classe,  Officier  des  K.  Belgischen  Leopold- 
Ordens,  Ritter  des  K.  Sachs.  Civil-Verdienst-Ordens 
und  des  Kaiserl.  Russischen  St.  Wladimir -Ord.  IV. 
Glasse,  Ritter  des  K.  portugiesischen  Erlöser-Ordens. 

Hr.  Buchner,  Joh.  And.  (1818  Adjunct,  1827  ausserord. 
1844  ord.),  Dr.  der  Philosophie  u.  Medicin,  ord.  offentl. 
Professor  der  Pharmazie',  Vorstand  des  pharmasedt« 
Instituts  u.  ausscrordentl  Beisitzer  des  K.  Medleinal- 
Comite  an  der  K.  Ludw.-Max.  Universität,  Mitglied  d. 
Kais.  Leopold.  Oarol.  Akademie  der  Naturforscher, 
der  K.  Preuss.  Akademie  nützlicher  Wissenschefken  zu 
Erfurt,  der  K.  Akademie  der  Medicin  in  Paris  und 
der  pharmaceut.  Gesellschaft  daselbst,  der  K.  K.  Ge- 
sellsch.  der  Aerzte  in  Wien,  der  Gesellschaft  russi- 
scher Aerzte  in  St.  Petersburg,  d.  medic.  botan.  Ge- 
sellsch.  in  London  und  der  K.  B.  botan.  Geselfsch.  in 
Regensburg,  d.  phys.  medic.  Socictät  in  Erlangen,  d. 
Meklenburg.  nitturforsch.  GeseHsohafr  zu  Rostock,  des 
ärztl.  Vereins  in  München,  der  polytechn.  und  land- 
wirthaftl.  Vereine  in  Bayern,  der  Senkenbergischen 
naturforscbenden  Geselisch.  in  Frankfurt  am  Main,  d. 
physikal.  Vereins  und  d.  Gesellschaft  zur  Beförderung 
der  nützlichen  Künste    und    ihrer  Hilfswislenscbaflea 

'  daselbst,  der  naturforscbenden  Gesellscbaft  KU  Gorlits, 


^6t  Verein«  Grossliereogl.  Bad.  MedkuMil-Beamten  Ittr 
•Beförderung;  der  Staats- Arsneikunde,  der  pbarmaceu- 
tischen  Vereine  in  Bayern,  in  d«  Ptalfs,  in  Baden,  im 
nördl.  Deutschland,  in  St.  Petersburg  etc»  ^ 
Hr.  Schaßaenil^  Carl  Emil  (tS42),  Dr.  d.  Philosophie 
a.  Medicin,  Conservalor  der  geognostischen  Samm- 
lungen  des  Staates,  ord.  öffentl.  Professor  der  Geo- 
gncMie,  Bergbau-  und  Hültenliunde  an  der  K.  Ludw.- 
Max.  Universität,  Mitglied  des  Grossbritt.  Instituts  der 
Civil -Ingenieure,  der  philosophischen  Gesellschaft  von 
Sudwales  und  der  ehem.  Societät  in  London  etc. 

Historische  Classe* 

Hr.  jRotA,  Friedr.  y.  (1811)  (S.  Classen-Secretäre.) 

Hr.- JTodb-^eni/e/d,  Jos.  Ernst  Ritter  ▼.  (1812).  Bitter 
d.  Verd.-Ord.  der  B.  Hronc,  K.  Legat ionsrath,  Prof. 
honor.  der  Staatswissensch.  an  der  K.  Ludw.*Maz. 
UniTersitat  und  Mitglied  auswärt,  gelehrt.  Gesellsch* 

Hr.  Frepberg^  Mai.  Proc.  Freth.,  v.  (1824),  (s.  Vorstand). 

Hr.  Maurer^  Georg  Ludw.  y.,  (1824  auswärt.,  1829  ord.) 
Commenthnr  des  Verdienst-Ordens  der  Bayer.  Krone» 
Commenthur  d.  Verdienst-Ord.  v.  hl.  Michael,  Gross- 
kreas  d.   K.  Griech.  Erlöser-Ordens«  K.  Staats-  und 

•   Reichsrath,  Mitglied   der  Societät  der  Wissensch.  in 

-  Göttingen,  des  K.  Instituts  in  Amsterdam,  der  gelehr. 
ten  Gesellschaft  in  Jassy,  d.  archäologischen  u.  histo- 
rischen Gesellschaften  in  Athen,  Wetslar,  Darmstadt, 
Wiesbaden,  u.  d.  Societät  d.  schönen  Künste  ku  Athen  etc. 

Hr.  Büchner t  Jos.  And.  (1824  corr.,  1835  ord.),  K.  geist. 
Rath,  Dr.  d.  Pbilos.,  ord.  öiTentl.  Prof.  d.  Geschichte 
an  der  K«  Ludw.-Max.  Universität,  Ehrenmitglied  des 

.  Vereins    für  Nasaauische   A4terthumskunde  und   Ge- 

.  schieb le,  der  Slnsbeimer  Gesellschaft  der  yaterländi- 
sehen  Denkmale,    und    des  historischen  Vereins  iur 

.   01»eri>ayern  ord.  MilgUed« 


Hr.  F0Umfr0ff0r^  lak.  ThU..  (1839  «orresp  «  fga6  4M*4), 

Dr.  li.  Philosophie  und  Professor,  Mitglied  des  hl&ler. 

Vereins  für  Oberhtyern. 

Hr.  PhiU^it^  Georg  (1835),  Bn  d.  Bechle,  Hitler  des 

Yerd.oQrd.  vom    bl.  Michael  ^nd  des  päpstl.  Ordtnf 

▼om  lieil.  Gregor  d.  Gr. «  effentl.  ordenti.  Professor 

der  Rechte  und  der  Geschichte  an  d.  K.  Ludw.  Max. 

Univeriifät,    Mitglied    der  H.    Danischen   Oesellschaf^ 

für  nordische  Alterthumskunde  und  der  Aead^mie  des 

sc iences  et  des  lettres  au  Brüssel. 

Hr.  VmtkHßBT^  Marli«  r.,  (1837)  Dr.  der  Theologie,  Dom- 

propst    und    Director    des   Metropolitangerichts  und 

d.  ensb.  allg.  geist.  Rathes,  Ritter  d.  Verd.-Ord.  d.  B. 

Krone,  Mitglied  dos  histor.  Vereins  von  -Oiberba^ern, 

'    des  Nassauer.  Vereins  fiir  Alterlh.  •,  Hunst-  und  Ge* 

sehiohtsforach.  und  d.  histor.  Vereins  für  das  Gross- 

hersogchnm  Hessen. 

Hr.  Htickmnir^  Joseph  ▼.,  Dr.  d.  beiden  Rechte,  H.  8taafts- 

rath,  Grosskreus  d.  Verd«-Ord.  d.  B.  Krone,  Gross« 

oMcier  d.  Franx.  Ehrenlegion,  Inhaber  d.  Ehrenkreu* 

aes  d.  Lttdw.-Ord ,  —  Mitglied  des  General-Comile  des 

landwirthschaftlichen  Vereines  von  Bayern,  —  d.  bis- 

torisehen  Vereine  au  Ansbach,  Wöraburg,  Augsburg 

und    Oberfranhen  —  des    historischen    Vereines    liir 

-  Sfiedersachsen ,   der   deutschen   Gesellschaft  su  Letp- 

'  aig,  -^  des  nassauischen  Vereines  fUr  Alterthumskunde 

'   au  Wiesbaden ,  —  der  Sinsheimer  Gesellschaft  iür  Er» 

•  Forschung    vaterländischer   Denkmal,  »-   der   Alter- 

thumsgesellschaft  au  Kopenhagen,  —  des  polytechnischen 

Vereins  von  Bayern,  ->  der  Gartenbaugesellsohaft  au 

Frauendorf  etc.  —  der  Sociale  d*eneouragement  pour 

'  lindustrie  nationale  en'  Ptiris,   und    der   landwirth- 

'  scheftlkben  Vereiiie  an  Mosfkau,  Darmstadt,  —  des 

Industrie-  utod  Gulturvereins  tm  Nürnberg,  ^^  der  K. 

B.  botanischen  Gesellschaft  su  Begensb«irg  et<.  MllgUed 

und  Ehrenmitglied,  Erster  Bürger  von  Speyer. 


•t 


Hr.  Eorttg^  Joli.Ncp.  (t830atisserord.,  1841  ordcntl.),  Dr., 
K.  geist.  Bath,  Domltapitular  und  Mitglied  des  obersten 
Kirchen-  und  Schulrathes,  Ritter  des  Verd.-Ord.  vom 
hl.  Michael. 

Hr.  tiöfler^  Constant.  (t841),  Dr.  der  Philosophie,  5f- 
fcntl.  ord.  Professor  d.  Geschichte  an  der  Ludw.-Maz. 
Universität,  Ehrenmitglied  des  historischen  Vereint 
von  Unterfranlien  und  AschafFenburg  und  ausserord. 
Mitglied  d.  Aliad.  d.  hl.  Carl-Borromäus  in  Luzern. 

Hr;  Görres^  Jos.  v.  (1842),  ordentl.  Professor  d.  allg. 
u.  Literaer*Gcschichte  an  der  Ludw.*Max.  Universität, 
Bitter  des  Verd.. Ordens  der  B.  Krone. 

Hr.  DÖUtnger^  Ign.  (1835  Miftaerord.,  1843  ord.),  Dr. 
d.  Theologie,  K.  Hofcaplan,  ord»  öffentl.  Professor  d« 
Kirchengesch.  u.  Oberbibliothekar  a.  d.  K.  Ludw.-Max. 
Universität,  Bitter  des  Verd.-Ord.  vom  heil.  Michael. 

Hr.  Bayer ^  Hieron,  v.  (1843),  Dr.,  K.  Hofrath  u.  ord. 
Professor  an  der  K.  Ludw.-Max.  Universität,  Mitglied 
Ac%  K.  obersten  Kirchen*  und  Schulrathes,  Ministerial- 
Referent  bei  dem  K.  Minist,  d.  Innern,  Bitter  des  Ver- 
dienst-Ordens der  B.  Krone,  und  vom  hl.  Michael. 

Hr.  Aretin^  Karl  Maria  Frhr.  v.,  (ausserord.  1843,  ard, 
1344),  K.  Kämmerer,  Legationsrath  im  Minist,  des  K. 
Hauses  und  d.  Aeussern,  Vorstand  d.  K.  Geh.  Haus- 
und Staats-Archives,  Bitter  des  Verd.-Ord.  vom  beil. 
Michael  und  des  K.  K.  Oester.  Ordens  der  eisernen 
Krone,  Ehren -Mitglied  des  historischen  Vereins  von 
Oberbayern. 

Ausserordentliche  Mitglieder, 

Pitilosoph4ech^fkHologi9che  Cltuse, 

Hr.  Befner^  Jo§.  v.  (1844),  Dr.,  Professor  «m  k.  tken 
OyiHRlisitffli ,  AmiBttnt  dxn  k  Antiffiiariums,  Mitglied 
des  bistoriseben  Vereines  von  und  fiir  Oberbayern, 
EbrenMitlTiiid  der  bistor.  Vereine  von  ÖberfVttttfttfn, 


Y9n  ünterf ranken  und  Acbaffejiburg«  der  Obcrpfals 
und  Regensburg,  Yon  Schwaben  und  Neuburg,  d.  Hen- 
neborgitcben Vereines' SU  Meiningen,  der  Sinsheimer 
Gesellschaft  isur  Erforschung  d.  vaterländischen  Denh- 
male  der  Vorxeit»  corresp.  Mitglied  der  Gesellschaft 
für  pommerschc  Geschichte  und  Alterthumskunde, 
,  des  Voigtlänriischcn  altcrthumsforscheoden  Vereines, 
d.  historischen  Vereines  für  dtis  Grosshersogthum  Hes- 
sen in  Darmstadt,  d.  Vereines  für  Hessische  Geschichte 
und  Lanclcskuncle,  des  Wetzlar 'sehen  historischen  V^er- 
eines  und  des  Vereines  zur  Erforschung  rheinischer 
Geschichte  und  Alterthümer  zu  Mainz. 

Math ema  tiseh-^hpsfkaiische  Viasse, 

Hr.  TVVr^iter,  Franz  Mich.  v#(  1808  corresp.,  1824ausserord.), 
Commenthur  d.  Vcrd.-Ord.  d.  B.  Krone,  Ehrenkrenz 
des  Ludwigs-Ord.,  Ritter  des  K.  Russ.  Wladimir-Ord. 
IV.  Glasse,  Comthur  d.  Hcrzogl.  Sachs.  Ernestinischen 
, Hausordens,  Ritter  des  Ordens  der  K.  Württemberg. 
Krone,  General -Administrator  und  Vorstand  d.  K* 
Gen.-Bergwerks-  und  Salinen-Administration. 

Hr.  Medtcus^  Ludw.Watlrad  (1827),  Dr.  der  Philosophie, 
K.  Hofrath  und  ord.  öffentl.  Professor  d.  technischen 
Lehrfächer  an  der  K.  Ludw.-Max  Universität,  Ehren- 
>  kreuz  des  Ludwig  ^  Ordens ,  Mitglied  der  K.  Sachs. 
Ökonom.  Gesellschaft  zu  Leipzig,  der  Märkischen  öko> 
nom..  Gesellschaft  zu  Potsdam,  der  mineralogischen 
Gesellschaft  zu  Jena,  der  K.  K.  Landwirthschafts  Ge- 
sellschaft in  Wien,  und  der  Kais.  Russ.  vereinigten 
Gesellschaft  zur  Beförderung  der  Landwirtbschaft  und 
des  Forstwesens  in  St.  Petersburg. 

Ur.  Erdly  Michael  Phis  (1843)»  Dr.  4*  Philosophie  und 
Medicin,   Adjunkt  der   anatomischen  Sammlung    des 

,' Staats»  ordentl.  Professor  an  der  K.  Ludw.-Max.  Uni- 

,  ▼«rsitätf  Ritter  dos  K.  Brasil.  Ordens  von  der  Bofe, 


9i 

Mitglied  der  Kftit.  Altademie  der  Naturforscher,  der 
pfälstftchen  Geselkcbaft  für  Pharmacic  und  Technik. 

Hr.  Vogeli  August,  (1846),  Dr.  der  Medicin  und  Philo- 
sophie, Adjunkt  am  chemisch.  Laboratorium,  corresp. 
Mitglied  der  Societ^  de  pharmacie  in  Paris  und  der 
pfälsischen  Gesellsch.  für  Pharmacie  und  Technik. 

Hr.  Both^  Johannes  Rudolph,  (1846),  Dr.  der  Medicin 
und  Philosophie,  II.  A rl junkt  d.  soolog.  sootom.  Samm- 
lung  des  Staats,  Mitglied  der  Botanical- Society  ku 
Edinburgh,  der  Natural  Uistory-Society  ku  Hartford 
in  Connecticut  und  der  Literarj  Association  zu  Cäiro. 

Hr.  Pettenkofer^  Max,  (1846),  Dr.,  Assis'lent  beim  K. 
Haupt-Münzamte  dahier. 

Hr.  Büchner^  Ludwig  Andreas,  (1846),  Dr.  der  Philo- 
sophie und  der  gesammten  Medicin,  Privat docent  an 
d.  K.  Ludw.*MaTt.  Universität,  Mitglied  cl.  Centralvcr- 
waltungs-Atsschdsses  des  polytech.  Vereines  für  das 
Königreich  Bayern,  Ehrenmitglied  des  pharmaceut. 
Vereins  in  Bayern  u.  d.  Apotheker  Vereines  in  Nord- 
deutschtand,  corrresp.  Mitglied  der  Societe  de  Phar- 
macie in  Paris  und  der  pfälzischen  Gesellschaft  für 
Pharmacie  und  Technik. 

Historische  Classe. 

Hr.  Buchinger^  Joh.  Ncp.  (1839),  Dr.  d.  Rechte,. Kgl. 
Hofrath,  erster  Adjunct  d.  K.  Reichsarchivs  und  Prof. 
honor.  an  der  hiesigen  Universität,  Mitglied  der  histo- 
rischen Vereine  von  Oberbayern  und  im  Grossher- 
eogthum  Hessen. 

Hr.  Wittmann  j  Franz  Mich.  (1841),  Dr.,  SecretaV  d.  R. 
Reichsarchivs. 

Hr.  Föringer^  Heinrich  Conrad,  (1846),  Kustos  der  K. 
Hof-  und  Staatsbibliothek, 

Hr.  Waitker^  Wilhelm,  (1846),  Oberlieutenant  im  K. 
Bayr.  Infanterie-Regiment  König,  Professor  im  Kgl* 
Cadeten-Corps.' 


u 

Mkrenmitglttdtr, 

(Nach  der  Zeit  der  Anfinaliiiie.) 

Hr,  Kirschbaum^  y.»  K.  Staatsrath  in  München.  1788. 
Hr.  Hartmann  ^  v.,  Freiherr,  in  Kürnberg.     1807. 
Hr.  Reigertbergj  Graf  ▼.,  K.  B.  Minister.     1808« 
Hr.  RxetcuMky,  Graf  v.,  in  Wien.     1812. 
Se.  K.  Höh.  Prins  Kar{  Theodor  von  Bayern.     1813. 
Sc.  KK.  Höh.  Erzherzpg  Johann  von  Oesterr eich.    1816. 
Se.  KK«  Höh.  Erzherzog  Rainer  von  Oesterreich.    1816. 
Hr.  Karwinski,  Baron  v.,  in  München.     1816. 
Hr.  Rechberg  und  Rothenlöwen^  Graf  v. ,  Künigl.  Bayer. 
Minister.     1817. 

Hr.  Hersog  von  Paimella,    1818. 
Se.  Durchlaucht  Prins  MaximiUan  y.  Neuwied.    1820. 
Hr.  Herzog  von  Terceira  in  Lissabon.     183 f. 
Se.  K.  Höh.  Maximilian  Kronprins  v.  Bayern.    1831. 
Hr.  Armannsberg  ^  Graf  v.«   Königl.   Bayer.   Staatsrath 
und  Minister.    1832. 

Hr.  Ckateauinriand,  Vicomte  v«,  Fair  von  Frankreich. 

1832. 

Hr.  Gise^  Frhr.  v.,   K.  B.  Minister.    1832. 

Se.  Durchlaucht  Fürst  von  Oettingen-Wallersteiny  Krön- 
Obersthofmeister  und  Beichsrath  des  bönigr.  Bayern. 
K.  B.  Bev.  Minister  in  Paris.     1834 

Hr.  Dietrichstein,  Moriz  Graf  v.,  KK.  wirkl.  G«b.  Bath, 
in  Wien.    1834. 

Hr.  8%eckenyi^  Stephan  Graf  v.,  Magnat  von  Ungarn.  1831. 

Hr.  Teleki^  Joseph  Graf  v.,  Präsident  der  Sodetas  eru- 
dita  hungarica.     1834. 

Hr.  Bovcring^  John,   Dr.,  Mirglied   des  Unterhauses  im 
K.  Grossbrittanischen  Parlament.     1836. 

Se.  K.  Hoheit  Herzog  Maximilian  in  Bayern.    1839. 


Hr.  A^l,  Gar]  v.,  K.  Mtnfetev  ie»  Imierii.    1639.^ 

Hr.  Jenison-Wallworth  ^  Graf  v. ,  K.  B*  Cesrandter  in 
Wien.     1839. 

Hr.  Baur,  Garl  v.,  Generalquartiermeister.     1839. 

Se.  K.  Hoheit  Prinz  Luitpold  von  Bayern.    18ii. 

Hr.  Luxbvrg,  Graf  v. ,  K.  B.  Gesandter.    1841. 

Hr.  Rezenäej  Marquis  de,  Oberstholttciüter  Ihrer  Maje- 
stät der  Herzogin  von  Braganza,  in  Lissabon.    1^41  • 

Hr.  Duca  Loviso  di  Serra  4i  Falco  in  Palermo.     1842. 

Hr.  Demido/f,  Anatole  de,  in  St.  Petersburg.     1843. 

Hr.  Santarem^  Vicomte  de,  in  Paris.    1843. 

Hr.  Lebrun  t  Pair  von  Frankreich  in  Paris.     1844* 

Se.  Erlaucht  Graf  Wilhelm  von  Württemberg«    1845. 

Auswärtige    Mitglieder   und  Coresponäente». 

(In  alphabetifdi«r  Ordnony«) 

Philosophisch-philologische  Cimfe, 

Mitglieder. 

Die  Herren: 

Allioli  in  Augsburg«    1835» 

Avelino  in  Neapel.     1842. 

Daher  in  London.     1816. 

Becker  in  Berlin.    1833. 

Böckh  in  Berlin.     1820.  ' 

Boisseräe  (Sulpice)  in  Bonn.     1830. 

Borghese  in  Marino.     1843. 

Brandts  in  Bonn.    1832. 

Burnouf  in  Paris.     1838. 

Castiglionef  Graf  ▼.,  in  Mailand.    1842. 

Cousin  in  Paris.     1833. 

Creuzer  in  Heidelberg.    1808. 

Gerhard  in  Berlin.    1841.  .     i 


Grimm  (Jakob)  in  Berlin;    1832. 

Giii%ai  in  Parit»    1834. 

Hawmter-PurgstaU ,  Frbr.  v.,  in  Wien.     1812. 

Hermann  (Gottfried)  in  Leipzig.    1832. 

Hermann  (Fricdr.),  in  Göttingen.     1844. 

Jakobs  in  Gotha.     1807. 

Kembie  in  London.     l845. 

Laekmann  in  Berlin.    1841. 

hassen  in  Bonn.    1841. 

Leironne  in  Pans«     1834. 

Mai  (Angelo)  in  Rom.     1815. 

Massmann  in  Berlin.     1841. 

Micaii  in  Florenz.     1842. 

Moki  <Ja1iu9)  in  Paris.     1845. 

Oken  in  Zürich.     1827. 

r.  Onwarof  in  St.  Petersburg.     1821. 

Paulus  in  Heidelberg.     1808. 

Quatremkre  de  Quinci  in  Paris.    1810. 

Uangabi  in  Athen.     1845. 

Baoul'Rockette  in  Paria.     1830. 

r.  ScheUing  in  Berlin.     1806. 

Spengei  in  Heidelberg.    1835. 

Stewart^  Charles,  in  London.     1816. 

Vckert  in  Gotha.     1842. 

Welker  in  Bonn.    1846. 

Wilson  in  London.    1836. 

Correspondenten; 
Die  Herren: 
Pel  Furia  in  Florenz.     1820. 
Döderlein  in  Frlangen.    1832.    • 
mchstädt  in  Jena.    1808. 
EndUcker  in  Wien.    1836« 
Hahn  in  Speyer.     1844. 
Hase  in  Paris.     1820. 
r.  Jan  in  Schweinfurt     1836. 


97 

Mftstoxytk  m  Corfn.    i8l8. 
Nägelsbach  in  Erlangen.     1844. 
r.  Oreiii  in  Zürich.     1834. 
Pepron  in  Turin.     1820. 
Rosx  in  Halle.     1837. 
Rilckert  in  Berlin.     1832. 
Schaffarik  in  Prag.     1843. 
Testier  in  Paris.     1837. 
Waagen  in  Berlin.     1831. 
Zeuss  in  Speyer.     1842» 

Mathematisch  -  physikalische  Classe. 
AUgeimine  Naturgewchichte, 

Mitglieder. 
Die  Derren: 

Ehrenberg  in  Berlin.     1834. 

Barless  in  Bonn.     1811. 

Jäger  in  Stuttgai^t.    1845. 

V,  Langsdorf  in  Freyburg,  im  B.     1808. 

Link  in  Berliti.     1808. 

r.  Schreibers  in  Wien.     1812. 

V.  Siebold  in  Lcydcn.     1840 

Correspondentcn. 
Die  Herren  : 

Barth  in  Calw.     1845. 
*  Gupon  in  Algier.     1846. 
V.  Orermeer- Fisch  er  in  Java.     1834. 
Prvnner  in  München  (Cairo.)     1838. 
Don  Rmnualdo  de  Seixas^  Erzbischof  von  Bahia.     1821« 
Tilesius  in  Mühlhausen.    1808« 

Astronomie, 
Mi  tglied. 
Die  Herren: 
Causa  in  Göttinnen.     1808. 
Schumacher  in  Altona.    (1834  corresp.)    1816. 

7 


Correspondcntcn* 

Die  Herren: 
Biddeli  Airy  in  Greenwich.    1840. 
Cammerer  in  Stuttgart.    1809. 
Davfd  in  Prag.    1809. 
Gi'unert  in  Greifswalde.    1842. 
Kreü  in  Prag.    1843. 
Mädier  in  Dorpat.     1845. 
Quetelet  in  Brüssel.    1844. 

MalhemaUk» 

Mitglieder. 

Die  Herren: 
Bahbage  in  London.     1830. 
Bansieen  in  Cliristiania.     1821. 

Correspondenten« 

Die  Herren: 
Bvquoyy  Graf  v. ,  in  Prag.     1823. 
r.  Eititiffkauxen  in  Wien.    1832. 
OAtfi,  (Martin)  in  Berlin.    1832. 
Prechtl  in  Wien.    1818. 

Physik. 

Mitgliejler. 

Die  Herren: 
jArago  in  Pari»»     1843» 
Banmgartner  in  Wien.     1833. 
Bioi  in  Paris.     1820. 
Erman  in  Berlin.     1820. 
Gap  LuJtsac  in  Paris.     1820. 
Humboldt^  Alexander  Frhr.  v.,  in  Berlin.    1808, 
Oersted  in  Kopenhagen.     1821. 


90 

Ohm  (G.  Simon.)  in  Nürnberg.    1845. 
Pfaf  in  Kiel.     1808:  . 

Schweiyger  in  Halle.    1817. 

Correspondenten. 
Die  Herren: 
CoffftreU  in  New-Yorii.    1810* 
Brunei  in  London.     1819. 
Dove  in  Berlin.     1839. 
Kries  in  Gotha.     1808. 
V,  Schmöger  in  Regensburg.     1837. 
Schnauhert  in  Moskau.     1808. 
Schneider  in  Fulda.     1818. 
Schwert  in  Speyer.     1838. 
Weber  in  Göllingen.     1840. 

Chemie, 

JH:itgtie4er. 
Die  Herren: 
Berzelius^  Bar.  v. ,  in  Stockholm.  (1808  correip).   1820. 
Döbereiner  in  Jena.     1818* 

GmeUu^  (Leop.)  in  Heidelberg,    (1819  corresp.)    1845. 
Hatviket  in  London.     18'J8. 
Kästner  in  Erlangen.     1S20. 

Liebig  j  Bar.  v.  in  Giessen.     (1838  corresp.)     1845. 
MitJscherlich  in  Berlin.     IS'^Ö. 
Böse  (Heinr.)  in  Bcciin.     1835. 
SautMvre  in  Genf.     1820. 
Thenard  in  Paris.     1819. 

Correspondenten^ 
Die  Herren: 
Bischof  {G\i<i\a\)  in  Bonn.     1845. 
Dnguerre  in  Paris.     1839. 
Graham  in  London.     1840. 


100 

Gmelin  (Christ.)  in  Tübltfgen«    1834.  \ 

Osann  in  Würsburg.    1833. 
G*  Vroiik  in  Amsterdam.    ld08. 
Wähler  in  Göttingen.    1839. 
Casaseca  in  Havana.     1842. 

Zoologie  «Müf  ZonipmUe, 

Mitglieder. 

Die  Herren: 
Fischer  v. ,  Waldhetm  in  Moakan«     1896. 
Flourens  in  Paris.     1843. 
Jäger  in  Stuttgart.     1834. 
Owen  in  London.     1842. 
Wagner  (Rudolph)  in  Göttingen.    1835. 
Mutier  (Joh.)  in  Berlin.     1844. 
Tiedemann  in  Heidelberg.    (1812  corresp.)    1845. 

Corre'tf  dUdenten. 

Die  Herren: 
V.  BSr  ita  St.  Fetersbui«g.    WÜl. 
Bouros  in  Griechenland.    1834. 
Carus  in  Dresden.     1840. 
EriciMon  in  Berlin.     1843. 
Lerog  d'KtioUe*  in  Paris.     1846. 

Botanik. 

Mitglie  der. 

Die  Herren; 
Brongniart  (Adolph)  in  Paris.     1841. 
Brown  (Bob.)  in  Lond^h.    1616. 
r.  Ltdehovr  in  München.    1844. 
Mirhel,  ßrissean  de^  in  Pftris.     1889. 
NeeM  von  Einbeck  i     Breslau.     1835. 
WaUich  in  Calcutta.     1833. 
Aug.  de  S,  Hilaire  in  Paris.    1842. 


m 


Correspondesten. 
Die  Herren : 
Mm  ermiß  in  Cambridge  bei  Boston.    1840. 
Bomplmnd  in  Paraguay.    1808. 
V.  Urtttme  in  Salsburg.    1815. 
Hafmmmmsegg^  Graf  t.,  in  Dresden.    1808. 
JmsHeuj  (Adrian)  r.^  in  Paris.    1842. 
Koch  in  Srlangen.    1821. 
Xuntk  In  Berlin.    1832. 
UndUp    in  London.    1840. 
ffoAl  (Hugo),  in  Tübingen.     1835. 
Sdiwägriehen  in  Leipsig.    1806. 

Mineralogie  und  GeojfnoMie» 
Mitglieder. 

Die  Herren: 
BtrcA,  Bar.  y.,  in  Berlin.     1808* 
ICOnig  (Charles)  in  London.    1816. 
r.  Leanhard  in  Heidelberg.    1816. 
Weiee  in  Berlin.    1803. 

Correapon  «Renten. 

Die  Herren: 
AUmuin  in  Mexiko.    1829. 
Beudant  in  Paris.    1832. 

BorkmcMky^  Dunin,  Graf  von,  in  Lem))erg.     1818. 
Ckieriei  in  Born.    1808. 
JEicIiwege  in  Lissabon.    1846. 
Fromkerx  in  Freiburg.    1844. 
Bmuemann  in  Göttingen.    1809. 
Hammann  in  Leipsig.     1844. 
r.  JRatrMer  in  Erlangen.    1812. 
Z^pe  in  Prag.    1846. 

aistori4Ckf  Ciqe^e. 
Mitglieder. 
Die  Herren:  ^ 

Bmrth  m  Erlang fi^    j^. 


102 

Boekmer  in  Franlifurt  a.  M.     1842. 

Chmel  in  Wien.     1846.  . 

Cooper  in  London.     1834. 

Depping  in  Paris.     1823. 

Eichhorn  in  Berlin.     1839. 

St.  Genois  in  Cent.     1843.  ,  , 

Hormapt'^  Freihr.   v. ,  K.  B.  geb.  Bath  und  Gesandter 

bei  den  freien  und  Hanse-Städten  Bremen ,   Hamburg 

und  Lübeck.    1817. 
Hurter  in  Wien.     1842. 

Macedo,  L  L  da  Costa  de,  in  Lissabon.     1836. 
Möller  in  Löwen      1844. 
Orti  di  M.anara  in  Verona.     1841. 
Palacü  in  Prag.     1836. 
Pertz  in  Berlin.     1836. 
Popp  in  Elchslädt.     1841. 
r.  Pyrker  in  Erlau.     1823. 
r.  Raumer  in  Berlin.     1830. 
de  Bam  in  Löwen.     1842.. 
Reifenherg^  Bar.  v. ,  in  Brüssel.     1842. 
V.  Savigng  in  R erlin.     1839. 
Thierrg  in  Paris.     1836. 
Wiegand  in  Wetzlar      1841. 

Correspondenten. 
Die  Herren: 
Ankershofen  v. ,  in  Klagenfurt.     1846. 
Bianchini  in  Palermo.     1842. 
Bilihter  in  Frankfurt.     1820. 
Diimge  in  Carls  ruhe.     1820. 
Filz  in  Salzburg.     1836. 
Foetfx  in  Paris.     1845. 
f?.  Geis^el^  Erzbiscliof  von  Cöln.     1836. 
Gerat ner  in  Ingolstadt.     1846. 
Gfroerer  in  Fr  ei  bürg.     I84n.  *        * 

Gino  Caponi,  Marchese,  in  Florenz.     1B43! 


tos 

Haas  in  Bamberg.    ISM. 
Huschberg  in  Wfirsburg.    1885. 
Kunstmann  in  Lissabon»    1845, 
Menzel  in  Breslsu.    1843. 
Moreau  de  Jennys  in  Paris.    1843. 
Oxßnam  in  Paris.    1846. 
Poseart  in  Ludwigsburg.    1839. 
r.  Baiser  in  Augsburg.    1823. 
Hanke  in  Berlin.    1832. 
Rudkardt  in  Bamberg.    1835. 
«.  Spruner  in  Würzburg.    1842. 
Steiner  in  Seligenstadt.    1832. 
Stenzel  in  Breslau.    1832. 
5füfl«,  Chorherr  su  St.  Florian.    1844. 
Ta/«l  in  Tübingen.    1835. 
Wamkönig  in  Tübingen.    1839. 

Aufgenommen  wurden  im  Jahre  iSiS: 

(am  23.  Aag.) 

Die  Herren : 

Se.  Erlaucht  Graf  Wilhelm  von  Württemberg,  Eum  Eh- 

renmitgliede. 
V.  Lassaulx^  cum  ordentl.  resid.  Mitgl.  der  I.  Classe. 
Sehafhävtl^  xum  ordentl.  resid.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
Rangabe ^  Eum  auswärt.  Mifgl.  der  L  Ol. 
Mohl^  zum  auswärt.  Mitgl.  der  I.  Gl. 
Kemble^  John  Mitchell,  «um  auswärt.  Mitgl.  d«r  L  Gl. 
Tiedemann^  früher  corresp.,  sum  auswärt.  Mifgl.  der  11.  Gl. 
Ometin^  früher  corresp.»  sum  auswärt.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
Uehig^  früher  corresp.,  zum  auswärt.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
Jäger ^  früher  corresp ,  zum  auswärt.  Mitgl.  der  11.  Gl. 
OAm,  sum  auswärt.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
Barths  sum  corresp.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
Bischof  j  sum  corresp.  Mitgl.  der  II.  OL 


iOf 

Erich'Son^  zum  corrcsp.  Mitgl.  der  11.  €^. 
Maedier^  zum  corresp.  Mitgl.  der  li.  Ci. 
Foelix^  zum  corresp.  Mitgl.  der  lllr^CI. 
Gfroerer  zum  corresp.  Mitgl    der  IIL  Cl. 
Kun^ttmann^  zum  corresp.  Mitgl.  III«  €1. 

Aufgenommen  wurden  im  Jahre  i&üf: 

Vogel  jun. ,  zum  ausserord.  Mitgl.  der  II.  CI. 
Bothf  zum  ausserord.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
Pettenkofer^  zum  ausserord.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
Büchner^  zum  ausserord.  Mitgl.  der  II.  Gl. 
Föringer^  zum  ausserord.  Mitgl.  der  III.  Gl. 
Walther  ^  zum  ausserord.  Mitgl.  der  III.  CI. 
Welker^  zum  ordentl.  Mitgl.  der  I.  Cl. 
Schuhmacher  zum  ordentl.  Mitgl.  der  11.  Gl. 
Chmel  zum  ordentl.  Mitgl.  der  III.  Cl, 
i^e  Roy  d*  EUolles  zum  corresp.  Mitgl.  der  IL  CI« 
Asa  Grap^  zum  corresp.  Mitgl.  der  IJ.  Gl. 
V.  Eschwege i  zum  corresp.  Mitgl.  der  IL  CL 
Guyon^  zum  corresp.  Mitgl.  der  II    Gl. 
Zippe  ^  zum  corresp.  Mitgl.  der  IL  CL 
Gerstner ^  zum  corresp«  Mitgl.  der  III.  GL 
t7.  Ankershofeny  zum  corresp.  Mitgl.  der  HL  Gl. 
Ozanam  zum  corresp.  Mitgl.  der  IIL  Cl. 

Durch  den.  Tod  hat  die  Akademie  i'.  J,  i9iS 

und  i846  verloren.  , 

«.  Ohernberg^  Direktor  in  Mdifhta. 

€7.  Tian^  im  Mains. 

t;.  Schf^gel^  in  Bon». 

Willems  i  in  Gent. 

Betyei^  in  König^herg. 

Steffens^  in  Beriin. 

Hoppe ^  in  Rcgensbtirg. 

V,  Lupin ^  in  lllerfeld. 

V.  GiovanelU,  in  Xrienfe* 


AkademUek00  MiMMkekariat. 
Hr  Wiedmann  Carl,  Kitfl9»  4er  K.  Dof-  und  Staattbiblio- 
thek,  Bibliothekar. 

Akademische  KaUnder-Revisions-CommisMion  für  4ir« 

yanxe  Königreich. 

V^ritaii4« 
Hr.  Wismayr^  Joseph. 

Mitglieder. 

Hr.  Vogel  ^  Heinrich  Aug. 
Hr.  Steinheil,  Carl  AugusV 
Hr.  Hortig  ^  Joh.  Nep. 
Hr.  Müller,  Mark.  Jos. 
Diener:  Deibel ^  Daniel. 


tteneral^^onserratoplom 

der  wissenschaftlicben  Sammlungen  des  Staates. 

AdminiHratimt, 

General-Conservator. 

Hr.    Freyherg  •  Eisenberg ^    Max  Procop.  Frhr.  v.,  etc. 
(8.  Vorstand  der  Akad.  d.  Wissenschaften.) 

C  a  n  z  1  e  i. 
Actuar  und  Registratof:  Hr.  Progel  ^  Jos.  Bonar. 
1  Ganzleigehülfe. 
Diener:  Deibel ,  Daniel. 

Gasse, 
Gasse-  und  Rechnungsführer:  Hr*  Frogelf  Jos«  B^naF. 

WiseenschafMek0  Smmmlungen  und  Anstauen. 

Mün%kabinet 

GoQ  servatpr. 
Hr.  Streber^  Frans»  J}r. 


m 

Antiquarhm, 
ConscrvÄtt>r. 

Hr.  Thiersch^  Fricdn 

Assistent. 

Hr.  Befner  v.,  Dr. 

Sternwarte. 
Conservator. 

Hr.  Lamonty  Johann. 
Diener:  Dohmayr^  Gorman. 

Meteorologische  Anstalten, 
Auf  dem  Hohenpeissenberge. 

Observator. 

Hr.  Ott  Christoph,  Pfarrer. 

Observatorium 

zu  Augsburg. 
Observator. 

Hr. 

Zu  Regensburg. 

Observater« 

Hr.  Schmöger,  v.,  Dr.,  Professor. 

Mathematisch-physikalische  Saminlunff. 
Gonservatoren. 
Hr.  Siber^  Thadd. 
Hr.  Steinheil  y  Carl  Aug. 

Chemisches  Laboratorium, 
Conservator. 

Hr.  Vogel j  Heinr.  Aug. 

Adfunct. 

Hr.  Vogel y  August,  Jun. 

Mineralogiaeke  Sanrntwug* 
Conservator. 

Hr.  Fuchs  y  Job.  Kep. 

Adjunct. 

Hr.  Kobelly  Frans  t. 


107 

GeognastUcke  Sammlung, 
Conservator. 
Hr.  SckaßäuU^  Carl  Emil. 

Botanischer  Garten, 

ConserTatoren. 
Hr.  Martiu9^  Carl  Friedr.  Phil.  r. 
Hr.  Zuccariniy  Jos.  Gerb. 
Gärtner:  Hr.   Weinkavf,  Anton. 

Zoolog isch'%ootomische  SamMung. 
Conservator. 
Hr.  Schubert  j  Goth.  Heinr.  v. 

I.  Adjunct. 
Hr.  Wagner^  Andreas. 

IL  A  djunct* 
Hr.  AoM,  Jobannes  Rudolph^  Dr. 

Assistent. 

Hr. 

Präparator. 
Hr.  Kuhn^  Joh.  Adam,  Dr. 
Diener:  Wilhelm y  Joseph. 

Paläontologische  Sammlung, 
Conservator. 
Hr.  Wagner,  Andr. 

Anatomische  Anstatt, 

Conservator. 
Hr. 

Adjunct. 
Hr.  Erdly  Michael  Pius,  Dr. 

Prosector. 
Hr.   Schneider^   Eugen,    Dr.    med.,    öffentl.   Frofessot' 
an  d.  Kl  Ludwig-Mazimilians-Universilät. 


Terxelelinlss 


der  von  der 


königlich  bayerischen 


Akademie   der   Hi^lsseiischaflen« 


sowie  Ton 


tAf¥fi  ift^entüchim  und  üus^^erwdeniliekm 
freqiientirenden  Mitgliedern 

km  «em  Jalspen  194S  -  194e 

durch  den  Druck 

TMüffSBntUditai 


DiMfti  V«neiehniM  reiht  sirh  an  die  volUtändige  Aafiüihlonif 
aller  akademiarhan  Schriftan  und  dar  von  dan  fraqnantiranfleit  Mit- 
fipaletn  4ft  Alui4enia  Tfrfiisttea  Warke  «nd  Abli«iidlnig«ii  an, 
waldia  im  akadamiichan  Aimanach  ffir  das  Jahr  i843  gegebaa  wor- 
den ist. 


Denluiclirlfteii« 

(1843  bis  1844.) 

Von  dorn  Band  XVI.  d«r  Denlisebriften«  oder 
der  mathemaiiack'phyHknlUchen  Classe  lil.  Band 
enthält  die  im  August  1843  geschlossene  dt*iite  Abtheiilu9i0 
ausser  den  bereits  a.  a.  0,  S.  139  aufgezählten  Abhand- 
lungen noch: 
Zuccarini^  Plantarum,  quas  in  Japonia  collegit  Dr.  Ph, 
Fr.  de  Siebold  genera  nova  etc,  Fasciculus  primus. 
Ferner  erschienen  in  dem  Band  XVill.,  oder 
der  philosophisch-philologischen  C lasse  UI.  Band 
Froelich^  Ueber  die  Anordnung  der  Gedichte  des  Q« 
Valerius  CatuUus. 

Band  XIX.  enthaltend  Abbandlungea 

der  matheiHatisch- physikalischen  Ciasse  IV.  Band, 

Erste  Abthetktng  i8U, 

Wagner^  Dr.  Andreas,  die  geographische  Verbreitung 
der  Säugethiere.    Mit  Karten.  (Ite  Abt  heil  ung.) 

Zurcarinf^  Dr.  I.  G.  üeber  «wei  merkwürdige  Pflanzen- 
Miftsbildungen.    Mit  2  Ikhographirten  Tafeln. 

Steinhetl^  Dr.  C.  A.  Ueber  das  BergKrystall-Hilogramm, 
auf  welchem  die  Feststellung  des  bayerischen  Pfundes 
nach  der  allerhöchsten  Verordnung  vom  28.  Februar 
1809  beruht. 

SteinhBfi^  Dr.  CA.  Gopie  des  Meter  der  Archive  saParit. 

Zweite  Abtheilung  184-'), 

Zuccariniy  Dr.  I.  G.  Plantarum  novarum  vel  minuH  co* 
gnitaruniy  qua«  in  horto  botanico   regio  Monacensi 


112 

senrantur,  fascicnliis  quintus,  Gnm  tabulis  lapidi  iQ- 
cisis  VI. 

Wagner  f  Dr.  Andreas.  Die  geographische  Verbreitung 
der  Säugethiere.  (2te  Abiheilung.) 

ZucearMy  Dr.  I.  O.  e%  de  9k^M  Dr.  Fr.  Florae  Ja- 
ponicae  familiae  naturales)  ad}ectis  generum  et  spe- 
cierum  exemplis  selectis.  Sectio  prima.  Planta  dico- 
tyledoneae  polypelalae.    Ouni  tabulis  lapidi  incisis  !!• 

Vritte  Ahthetlung  i846. 

Wagner^  Dr.  Andreas.  Die  geographische  Verbreitung 
der  Säugethiere.    (dte  Abtheilung.) 

Leäebottr  v. ,  Dr.  G.  F.  lieber  Pugionium  Cornutum. 
Gaertn.    Mit  einer  lhhog<>aphirten  Tafel. 

Zuccarini^  Dr.  I.  G,  et  Dr.  Sfebotä^  de  Dr.  Fr.,  Florae 
Japonicae  familiae  naturales,  adjectis  generum  et  spe- 
cierum  exemplis  selectis.  Sectio  altera.  Planta  dico* 
tyledoneae  gamopetalae  et  monochlamydeae.  Cum  ta- 
bulis lapidi  incisa. 

Band  XX.  «Atha^ttd  AbhaMdlttngen 

der  hMai'iscken  Classe  IV.  Band. 
MrsU  AUkeOtfng  J«44. 
Buchuer^  Dr.,  Andreas.    Die  deutschen  Vi>llc  erver  eine, 
ihre   Bestaj&dtheile  und  £Btstebting   yon   Anfang  des 
dritten  Jahrhunderts  bis  zu  £nde  de»  sechsten.    Nach 
gleichseitigall  Schriftstellern  bearbeitet. 
FaUineraper^  Dr.«  J.  Phil.  OriginaU Fragmente,  Gbro- 
nikcD,  InachriAen  und  anderes  Material  sur  Gescbicbte 
des  Haiserthums  T.rape^unl. 

Zweite  Abtheilnnff  184-%. 
ISfOnraf^  ▼.»  Aadeph.    Di«  ^^oi  GfUndwuraelft  des  aelti- 

sehen   Stammes  iji  Gallien  und   ihre  Einwanderung. 

(Ite  Abtheilung) 
"^oth'TStenifeid^  L  G.  v.  Bfickbliclte  auf  Üesterreich,  Srey- 

erYnafh,  Icämthen,  Krayn  urtd  Salsburg;  aus  der  Ge- 


HS 

genwart,  in  die  Zeit  König  Ottokar's  IL  von  Böhmen  $ 
gefolgt  vom  römischen  König,  Rudolph  von  Habsburg) 
—  und  des  Prinzen  Philipp  von  Karnthen-Ortenburg, 
Erwählten  von  Salzburg ;  gefolgt  vom  Ersbischof 
Friedrich  II.  von  Walchen;  v.  J.  1246—1284,  Nach, 
und  mit  Zugabe  einiger  Urkunden  im  Anhang. 

Dritte  Abtheilung  1S46. 

Görres^  v.  Joseph.  Die  drei  Grundwurseln  des  celti- 
schen  Stammes  in  Gallien  und  ihre  Einwanderung. 
(2te  Abtheilung.) 

Höfler  ^  Dr.  Const.  Analecten  zur  Geschichte  Deutsch-^ 
lands  und  Italiens.  Nach  handschriftlichen,  bisher  un- 
benutzten Berichten  des  päpstlichen  Archives,  der 
Bibl.  Riccardiana  zu  Florenz,  der  Vallicelliana  Ange- 
lica  und  der  K.  Universitäts- Bibliothek  zu  München. 

Band  XXI.  enthaltend  Abhandlungen 

der  philosophisch-philologischen  Classe  IV.  Band. 
Erste  Abiheilung  iSM. 

Thierschf  Friedr.  Ueber  die  hellenischen  bemalten  Va- 
sen, ifiii  besonderer  Bücksicht  auf  die  Sammlung  ^r, 
Maj.  des  Königs  Ludwig  von  Bayern.  Mit  6  litho- 
graphirten  Tafeln. 

Streber  ,  Dr. ,  Franz.  Fünf  und  dreissig  bisher  meist 
unbekannte  Münzen  des  Bischofes  Gerhard  von  Würz- 
burg.    Mit  1  Tafel  Abbildungen. 

Streber^  Dr.,  Franz.  Zwanzig  bisher  meist  unbekannte 
cliurmainzische    Silberpfennige    aus    der    Hälfte    des 

.    XIV.  Jahrhunderts      Mit  1  Tafel  Abbildungen. 

Streber^  Dr.,  Franz.  Achtzehn  bisher  meist  unbekannte 
zu  Schmalkalden  geprägte  henncbergische  und  hes- 
sische Münzen  aus  der  zweiten  Hälfte  des  vierzehnten 
Jahrhunderts. 

Schmeller,  J.  A.  Ueber  den  Versbau  in  der  alliteriren- 
den  Poesie,  besonders  der  Altsachsen. 

8     . 


114 

SckmeUer,  J.  A.  Ueber  Raphael  Sanzio  als  Architekten, 
nach  Handschriften  der  h.  Bibliothek  zu  München. 

Schmeiier,  J.  A.  Ueber  einige  ältere  handschriftliche 
Seekarten. 

Zweite  Ahtheilung  1845. 

Wfndischmann  y  Dr.  Friedr.  Die  Grundlage  des  Arme- 
nischen im  arischen  Sprachstamroe. 

Streber^  Dr.  Franz.  Zwei  und  fünfzig  bisher  meist  un- 
bekannte böhmisch-pfälzische  Silberpfenninge  aus  der 
zweiten  Hälfte  des  vierzehnten  Jahrhunderts.  Mit  2 
Tafeln. 

Windfschmannj  Dr.  Friedr.  Ueber  den  Somacultus  der 
Arier. 

nefnet*y  v.  Jos.  Römisch-bayerische  inschriftliche  und 
plastische  Denkmaler.    Alit  2  Tafeln. 

Dritte  Abtheilung  1&46. 

Mütter^  Dr.  Jos.  Marc.  Ueber  die  oberste  Herrscher- 
ge walt  nach  dem  moslimischen  Staatsrecht. 

Schmeiier,  Dr.  Ueber  Valentin  Fernandes  Alema  und 
seine  Sammlung  von  Nachrichten  über  die  Entdeck- 
ungen und  Besitzungen  der  Portugiesen  in  Afrika  n. 
Asien  bis  zum  Jahre  1508,  enthalten  in  einer  portu- 
giesischen Handschrift  der  K.  Hof-  und  Staatsbibliothek 
SU  München. 

Streber ,  Dr.  Franz.  Die  ältesten  burggräflich  nümberg- 
sehen  Münzen,  oder  vierzig  bisher  meist  unbekannte 
burggräflich  nürnbergische  Pfennige  aus  der  zweiten 
Hälfte  des  vierzehnten  Jahrhunderts.  Mit  2  Tafeln 
Abbildungen. 

Band  XXH.  enthaltend  Abhandlungen 

det"  mathematisch-physikalischen  Classe  V.  Band. 
Erste  Abtheilung  1S47. 

Lamonty  Dr.  J.    Resultate  des  magnetischen  Observato- 


II» 

iriuttis  in  München,  w&lirend  der  dreijährigen  Periode 
1843,  1844,  1845. 
Wagner ,  Andreas,  Dr.  Beiträge  cur  Kenntniss  der  Sau- 
gelhicre  Amerikas.     Erste  Abtheilung   mit  3  Kupfer- 
Tafeln.     . 

Band  XXIII.  enthaltend  Abhandlungen 

der  historischen  Classe  V.  Band. 

Erste  Ahtheilung  1847. 

Koch'Sternfeld^  J.  E.  v.  Zur  nähern  Verständigung  über 
die  Stammreihe  und  Geschichte  der  Grafen  von 
Sulzbach  (von  Jos.  Moritz,  Professor  und  Akade- 
miker, München  1833),  in  Beziehung  auf  die  diess- 
und  jenseits  der  Alpen  vielverzweigten  genealogischen 
und  topographischen  Verhältnisse  der  erlauchten 
Stifter  von  Bot,  Berchtesgaden  und  Baumburg;  mit 
einem  Anhang  von  urkundlichen,  erläuterten  und 
bisher  noch  ungedruckten  Regesten  aus  dem  XII. 
Jahrhunderte. 


Im  Jahre  1844  die  Bände  XVin.  und  XIX.  Die 
Bulletins  umfassen  die  Nummern  1 — 57. 

Im  Jahre  1845  die  Bände  XX.  und  XXI.  Die  Bulle- 
tins umfassen  die  Nummern  1 — 52. 

Im  Jahre  1846  die  Bände  XXII.  und  XXIII.  Die  Bulle- 
tins umfassen  die  Nummern  1 — 77. 


Abltandiiuiseii  imil  Keden« 

(1843.  1844.  1845.  1846.) 

Freiberffy  Max  Frhr.  v..  Rede  gehalten  zur  vierundacht- 
zigsten Feier  des  Stiftungstages  der  königl.  bayerischen 
Akademie  der  Wissenschaften.     1843.    4. 


116 


Massmanny  Hans  Ferd.,  Deutsch  und  Welsch »  oder  der 
Weltliampf  der  Germanen  und  Romanen.  Ein  Rück- 
blick auf  unsere  Urgeschichte  zur  tausendjährigen 
Erinnerung  an  den  Vertrag  zu  Verdun.     1843.    4. 

Sireber i  Franz,  Rede  zum  Andenken  an  den  hochwür- 
digsten Herrn  Ignatz  von  Streber,  Weihbischof  und 
Domprobsty  Gonservator  des  königl.  JVlünzkabinets  etc. 
1843.    4. 

Schafhäutl  ^  Garl  Emil,  die  Geologie  in  ihrem  Verhält- 
nisse zu  den  übrigen  Naturwissenschaften.     1843.    4. 

Görresj  Joseph  v.  Die  Japhettden  und  ihre  gemeinsame 
Tleimalh  Armenien.    1844.  4. 

WindU'chmann^  Friedr.,  Dr.  Der  Fortschritt  der  Spra- 
chenkundc  und  ihre  gegenwärtige  Aufgabe.       1843.  4. 

Wagner,  Andreas,  Dr.  Andeutungen  zur  Charakteristik 
des  organischen  Lebens  nach  seinem  Auftreten  in  den 
verschiedenen  Erdperioden.     1845*  4. 

ArettHj  V.,  Frhr.  Wallenstein,  Beitrage  zur  näheren 
Kenntniss  seines  Charakters ,  seiner  Plane,  seines  Ver- 
hältnisses zu  Bajern.     1845.  4. 

Lassaulx,  v.,  Dr.  Uebcr  das  Studium  der  griechischen 
und  römischen  Alter thümcr.     1846.    4. 

Pruner,  Dr.  Ueber  die  Deberbleibsel  der  altägyptischen 
Menschenra^e.     1846.  4. 


fll7 


Schriften  der  elnzelneii  Jflltslleiler. 

I.    Philosophisch-philologische  Glasse. 

FröhHchf  Johann  von  Gott. 

Sophokles  Tragödien  etc..  Philoctet,  Electra,  Trachin. 
(1  Bändchen  Text  und  1  Bä'ndchen  Erläuterungen) 
Sulzbach  1815. 

Kritische  Versuche  über  Sophokles  Tragg.  Heft  I. 
1823.  Heft  II.  1824.  München. 

Einige  Schulprogramme: 

Ein  Pseudonymes  Schriftchen:  über  die  Aufnahme 
der  Naturwissenschaften  in  den  bayerischen  Schulplan 
etc.  München.  1830. 

Einige  kleine  Aufsatse  philologischen  Inhaltes  in  ver- 
schiedenen Zeitschriften,  namentlich  in  Seebode^s  Ar- 
chiv für  Philologie  1840  eine  Abhandlung:  über  den 
Werth  der  Amorbach*schen  Handschrift  des  Velleius 
Paterculus. 

Kritische  Anzeigen  der  Ausgaben  des  Velleius  von 
Orelli  und  Kreyssig,  in  den  Münchner  Gel. -Anzeigen : 
in  denselben:  Kritik  der  neuesten  Ausgabe  des  Phä- 
drus  von  Dressling ;  Anzeige  kleinerer  Schriften  über 
Gatullus,  Ovidius  Haüeutica  u.  a.  (1836  —  1842.) 

Anzeige  der  neuesten  Ausgäbe  des  Velleius  von  Kritz, 
in  den  Münchn.-Gel. -Anzeigen  1843« 

Hefner^  Joseph  v. 

Deutsche  Antbologie.    3.  Auflage.    München  1831. 
Uebungsstücke  zum  Uebersetzen   aus    dem  Francosi- 


118 


sehen  ins  Deutsche  und  umgekehrt  j  in  Verbindung 
mit  Prof.  Lemoin.    Kempten  1833. 

Herbstreise  nach  Venedig.    München  1834. 

Geographie  zu  Cornelius  Nepos.    München  1835. 

Geographie  zu  G.  Julius  Ca'sar's  Gommentarien  de 
bello  civil!.    München  1836. 

Lateinisches  Elementarbuch.  I.  Curs.  4te  Auflage. 
München  1838.  I.  Curs.  5te  Auflage.  München  1846. 
II.  Curs.  3te  Auflage.  1838.  III.  und  IV.  Curs.  2te  Auf- 
lage. 1836. 

Tegemsee  und  seine  Umgegend,  mit  einer  Ansicht 
des  königl.  Schlosses.    München  1838. 

Deutsche  Chrestomathie.    3te  Aufl.     München   1839. 

Geographie  des  Transalpinischen  Galliens  zu  C.  Jul. 
Cäsar's  Gommentarien  de  bello  gallico.  4te  Auflage. 
München  1842. 

Karte  zu  Xenophon's  Anabasis,  nebst  Reisetafel. 
München  1842. 

Römisches  Bayern.    2te  Auflage.    München  1842. 

Hilfsbuch  zu  des  Cornelius  Nepos  Leben  ausgezeich- 
neter Feldherrn.    München  1843.    2te  Auflage  1847. 

Verzeichniss  der  in  der  Sammlung  des  königl.  Anti- 
quariums  befindlichen  Alterthumsgegenstande.  Mün- 
chen. 1845. 

In  den  Verhandlungen  des  historischen  Vereines  fUr 
Oberpfalz  und  Begensburg.  2.  Bd.  2.  Hft.  1840.  Ueber 
den  historischen  Werth  der  alten  Grabhügel,  Grab- 
und.  Opferstätten. 

Im  Oberbayerischen  Archive:  I.  Bd.  I.  Hft.  Lei- 
stungexk  des  Benedictinerstiftes  Tegernsee  für  Kunst 
tuid  Wissenschaft.  —  2.  Hft.  Ueber  die  Eröffnung  ger- 
manischer Grabhügel  bei  St  Andrä  im  Landgericht 
Weilheim.  —  3.  Hft.  Ueber  die  Nonne  Diemud  von 
Wessobrunn  und  ihr  literarisches  Wirken,  mit  einem 
Facsimile  ihrer  Handschrift. 


119 

II.  Bd.  I.  Hft.  Ueber  die  literarischen  Leistungen 
des  Klosters  Scheyern.  —  2.  Hft.  Ueber  den  Mönch 
Conrad  von  Scheyern,  mit  dem  Beinamen  Philoso- 
phus,  nebst  einem  Facsimile  seiner  Handschrift  und 
einer  seiner  Federzeichnungen.  Ueber  die  Fürstengruft 
und  die  Fürstenkapelle  zu  Scheyern, 

III.  Bd.  2.  Hft.  Die  römischen  Denkmäler  Ober- 
bayerns. —  3.  Hft.  Leistungen  des  Klosters  ßenedict- 
beurn  für  Wissenschaft  und  Kunst.  Die  unterirdischen 
Gänge  bei  Nannhofen  und  Morgentau. 

IV.  Bd.  1.  Hft.  Der  römische  Grabstein  zu  Freits- 
moos. —  3*  Hft.  Ueber  eine  im  Jah^e  1753  in  München 
gefundene  gläserne  Lampe.  Ueber  einen  in  Lichten- 
berg, Landgerichts  Landsberg,  aufgefundenen  ehernen 
römischen  Lorbeerkranz. 

V.  Bd.  1.  Hft.  Ueber  zwei  mit  Inschriften  versehene 
Backsteindenkmäler,  ehemals  im  Kloster  Thierhaupten, 
nun  im  königl.  Antiquarium  in  München  befindlich. 
2.  Hft.  Ueber  ein  bei  Unterornau,  Landgerichts  Haag, 
aufgefundenes  alterthümliches  Grucifiz.  3.  Hft.  Ueber 
die  in  dem  Kinnsale  des  Inns  bei  Pfunzen,  Landge- 
richts Kosenheim,  vorkommenden,  der  Vorzeit  ange- 
hörigen  Eichenstämme. 

VI.  Bd.  1.  Hft.  Beiträge  zu  der  von  dem  gräflich 
Preysingischen  Gutsadministrator  Buehl  zu  Hohen- 
aschau  im  Oberbayer.  Archiv  V.  Bd.  Hft.  2.  S.  281 
gegebenen  Nachricht  von  dem  zufallig  entdeckten  Vor- 
kommen alter  Wandmalereien  in  der  Kirche  von  Ur- 
schaling  im  Landgericht  Hohenaschau.  —  2.  Hft.  Die 
römischen  Denkmäler  Oberbayerns  und  des  königl. 
Antiquariums.  I.  Abth.  die  inschriftlichen  Denkmäler 
des  königl.  Antiquariums  enthaltend.  —  Mehrere  Be- 
urtheilungen  historischer  Schriftenr  in  den  bayerischen 
Annalen. 


120 

Oberbayerisches  Archiv  VII.  Bd.  3.  Hft.  S.  372-*430. 
Die  römischen  inschriftlichen  Denkmäler  Oberbayerns, 
2te  Abthl.  mit  1  Tafel  lithographirter  Abbildungen. 

Ebenda.  VII.  Bd.  2.  Hft.  S.  281  -  294.  Die  kleinem 
inschriftlichen  antiken  Denkmäler  der  K.  vereinigten 
Sammlungen  und  des  K.  Antiquariums  mit  1  Tafel 
lithographirter  Abbildungen. 

Ebenda.    Ueber  die  Römersteine  von  Seeon. 

Die  inschriftlichen  und  plastischen  römischen  Denk--* 
mäler  Salzburgs  und  seines  Gebietes.  Mit  Abbildungen. 
Salzburg  1847. 

Laaaulx  Ernst  v. 

De  mortis  dominatu  in  vetcres»  Monaci  apud  J.  G. 
Cottam  ^835.    8. 

Das  Pelasgische  Orakel  des  Zeus  zu  Dodona,  Würaburg 
bei  Voigt  und  Nocker  1840.    4. 

Ueber  den  Sinn  der  Oedipussage,  ebendas.  184t.  4. 

Die  Sühnopfer  der  Griechen   und   Römer  und   ihr 

Verha'ltnisszudem  einen  auf  Golgatha,  ebendas.  1841*  4. 

Ueber  die  Gebete  der  Griechen  und  Römer,  ebendas. 

1842.  4. 

Die  Linosklage,  ebendas.  1842.    4. 

Ueber  den  Fluch  bei  Griechen  und  Römern,  ebendas. 

1843.  4. 

Prometheus,  die  Sage  und  ihr  Sinn,  ebendas.  1843.  4. 
Der  Eid  bei  den  Griechen,  ebendas.     1844,     4. 
Der  Eid  bei  den  Römern,  ebendas.  1844.    4. 

SchmelleTy  Johann  Andreas, 

Des  böhmische»  Herrn  Leo  von  Rosmital  Ritter- 
Hof-  und  Pilger-Reise  durch  die  Abendlande  1465—7, 


121 

beschrieben  von  zweien  seiner  Begleiter.  Stuttgart.  8. 
—  Ueber  die  königl.  Hof.  und  Staats  -  Bibliothek,  für 
Besucher  derselben.    München.  8. 

In  den  gelehrten  Anzeigen  Nr.  20  —  ^2.  —  Die  Mal- 
bergischc  Glosse,  ein  Rest  altkeltischer  Sprache  etc. 
von  H.  Leo. —  Nr.  115.  Ueber  ein  amerikanisches  Bau- 
werk aus  der  Zeit  nordeuropäischer  Ansiedlung  vor 
Columbus.  —  Nro.  116  —  120.  Blick  auf  die  nachbar- 
liche Slawensprache  in  Böhmen. 

Im  Kunst-  und  Gewerbeblatt  für  das  Königreich 
Bayern.  S.  591  —  604.:  Franz  Ed.  Desberger,  Rector 
der  polytechnischen  Schule,  Professor  an  der  Univer- 
sität und  Mitglied  der  Akademie  der  Wissenschaften 
(Nekrolog), 

In  den  gelehrten  Anzeigen  sind  durch  denselben 
angezeigt:  1843.  Nro.  231.  Das  Kieler  Stadtbuch,  her- 
ausgegeben V.  Lucht.  Nro.  252  —  253.  Palacky*s  böh- 
misches Archiv.  1844.  Nro.  11  — 12.  Der  Geschichts- 
freund,  Mittheilungen  des  histor.  Vereins  der  fünf 
Orte:  Luzern,  Uri,  Schwytz,  Unterwaiden  und  Zug. 
Nro.  69  —  71.  Bernhardi's  Sprachkarte  von  Deutsch- 
land und  SchafTarik's  slawische  Sprachkarte.  Nro.  110 
•—111.  M.  Beheim*s  Buch  von  den  Wienern,  heraus- 
gegeben von  G.  V.  Karajan.  Nro.  225  —  233.  Johann 
Kollar^s  Reise  durch  Oberitalien,  Tyrol  und  Bayern 
1841. 

In  M.  Hauptes  Zeitschrift  für  deutsches  Alterthum. 
II.  B.  S.  486—500.  Gregorius  Peccator,  lat.  Gedicht 
des  Mittelalters. 

Für  sich  erschien  in  der  liter.  artist.  Anstalt:  St. 
Ulrichs  Leben  lateinisch  von  Berno  von  Reichenau, 
in  deutsche  Reime  gebracht  um  das  Jahr  1200  von 
Albertus. 


122 

9,Allgemeiii«  Auskauft  üb^r  äie  K.  Hof  und  Staats- 
Bibliothek/'    2te  Ausgabe.  1846. 

In  den  gelehrten  Anzeigen  von  1845  sind  durch  ihn 
besprochen:  Nro.  133  — 135:  „Chronik  des  edeln  en 
Ramon  Muntaner^'  herausgegeben  von  Dr.  K.  Lanz. 
Stuttgart.  1844.  —  Nro.  138—139:  „Chronica  del  fa- 
moso  Caballero  Cid  Ruydiez  Campeador,  con  una  in- 
troduccion  por  Dr.  V.  A.  Huber."  Marburg.  1844,  — 
Nro.  162 — 163 :  „Untersuchungen  über  die  freien  Wal- 
liser oder  Walser  in  Graubünden  und  Vorarlberg,  v. 
J.  Bergmann."  Wien.  1844.  — Nro.  201—202.  —  „Deut- 
sche Alterthümer  im  Holland'*  von  D.  A.  C.  Vilmar. 
Marburg.  1845.  u.  „Einwirkung  des  Christenthums  auf 
die  althochdeutsche  Sprache'^  von  Dr.  Rudolph  von 
Raumer.  Stuttgart.  1835.  —  Nro,  161— 163ivon  1846, 
,,Gedichte  aus  Böhmens  Vorzeit  verdeutscht  von  J.  M. 
Grafen  von  Thun."  Prag.  1845. 

In  Nro.  35—37  desselben  Jahrgangs  1846  ist  abgedruckt 
ein  in  der  Classe  gehaltener  Vortrag  „über  die  Be- 
handlung einiger  fremden  Namen  und  Wörter  in  un- 
serer Sprache"  (Belgier  oder  Beige?  Literarisch  oder 
literär)";  —  in  der  Beilage  Nro.  242  —  243  zur  allge- 
meinen Zeitung  das  in  der  öffentlichen  Sitzung  der 
K.  Akademie  am  24.  August  1846  gesprochene  „Wort 
der  Erinnerung  an  J.  Franz  Willems,  gestorben  zu  Gent 
den  24.  Juni  1846." 

Im  oberbayerischen  Archiv  für  vaterländische  Ge- 
schichte, Band  VIII.  S.  1—54,  „Jörg  Katzmaier*s 
Bürgermeisters  der  Stadt  München  Denkschrift  über 
die  Unruhen  daselbst  in  den  Jahren  13d7  —  1403." 

Streber  Franz. 

Römische    Alterthümer     in    gedrängtem    Auszüge. 

1843.    8. 


123 

Archäologie    der    Kunst   in    gedrängtem    AusEUge 

1843.    8.  ^ 

II.  Mathematisch-physikalische  Classe. 

BuchneTf  Andreas. 

Repertorium  für  die  Pharmazie.  Nürnberg  bei  Joh. 
Leonh.  Schräg.  (12.)  Die  Bände  77,  78,  79,  80,  81  u.  82. 

Diese  Bände  enthalten  folgende  vom  Herausgeber 
verfasste  Abhandlungen:  Geschichte  des  pharmazeu- 
tischen Instituts  der  1(.  Universität  München.  —  Ueber 
die  falsche  Pimpinellwurzel.  —  Ueber  die  Apotheker- 
Gremien  in  Baytem.  —  Ueber  Stärkzucker-,  Wein-, 
Branntwein-  und  Essig-Fabrikation.  —  Ueber  künstlich 
erzeugte  Alkaloide.  —  Ueber  einen  Meliszucker  mit 
aufPallendem  Gyps-Gehalte.  — '  Ueber  den  Genuss  des 
Fleisches  von  kranken  Thieren^  ein  Beitrag  für  die 
Gesundsheits- Polizei  und  Toxikologie.  —  Ueber  die 
Blätter  und  grünen  Fruchtschalon  des  Wallnussbau- 
mes.  — Ueber  das  schwefelsaure  Kali  als  Arzneimittel. 
—  Zur  Pharmakologie  der  Banunculaceen  und  Drupa- 
ceen.  —  Ueber  Fremy's  Verfahren,  das  Natron  vom 
Kall  zu  trennen  u.  s.  w.  —  Ueber  Entwicklung  kryp- 
togamischer  Gewächse  in  Arseniksolution.  —  Ueber 
Chlorwasser.  —  Ueber  den  Zustand  der  Pharmazie 
in  Grossbritannien.  — >  Ueber  causticum  viennense  fu- 
sum —  Ueber  Acetum  plumbieum,  —  Ueber  Sumbul- 
Wurzel.  —  Einige  Recensionen. 

Femer:  Repertorium  für  die  Pharmazie.  'Nürnberg 
bei  Joh.  Leonh.  Schräg.  12.  die  Bände  83, 84,  85  u.  86. 
Diese  Bände  enthalten  folgende  vom  Herausgeber  ver- 
fasste Abhandlungen :  Geschichte  des  pharmazeutischen 
Instituts  der  königl.  Universität  München }  eilfte  Fort- 
setzung. —   Ueber  aqua  Laurocerasi.  —    Chemische 


124 


Analyse  der  Nelkenwursel.  — *  Betrachtungen  über  Be- 
griff, Inhalt  und  Studium  der  Pharmazie,  sowie  über 
den  Unterschied  zwischen  dem  pharmazeutischen  und 
therapeutischen  System  der  Arzneimittel.  —  Chemische 
Untersuchung  der  Dr.  Warburg*schen  Fiebertropfen. 

—  Bemerkungen  über  den  pharmazeutischen  Verein 
in  Bayern.  —  Chemische  Versuche  über  die  Kissov¥*sche 
Lebens-Essenz«.  —  Chemische  Untersuchung  eines  Ar- 
kanums  gegen  Bleichsucht.  ^-  Einige  Becensionen. 

In  den  Gelehrten  Anzeigen  Bd.  XVIII.  Versuche 
über  die  Einwirkung  der  nasskühlen  Witterung  des 
Sommers  1843,  auf  die  Blausä'ure-Entwickelung  in  den 
Kirsch. Lorbeerblättern.  •—  Bemerkungen  über  das 
Bohr enw asser  aus  dem  Brunnhause  von  Brunnthal 
bei  München  und  das  Pumpbrunnwasser  der  Stadt. 

Bepertorium  für  die  Pharmazie.  (Nürnberg  bei  Job. 
Leonhard  Schräg.)  die  Bände  87,  88,  89,  90,  91,  92, 
83  u.  94.  Diese  acht  Bände  enthalten  folgende  Tom 
Herausgeber  verfasste  Abhandlungen :  Ueber  die  Vor- 
theile  der  Trockenstube  in  der  praktischen  Pharmazie 
und  Hauswirthschaft.  ^^  Üeber  physiologische  Rea- 
gentien.  —  Beitrag  zur  Pharmakologie  des  Verbas- 
cum.  —  Ueber  Eupatorlum.  —  Geschichte  des  phar- 
mazeut.  Instituts  d.  K.  Universität  München.  Zwölfte 
und  dreizehnte  Fortsetzung.  —-Ueber  chemische  Aus- 
mittelung des  Phosphors  und  Beiträge  zur  Toxikologie 
desselben.  —  Ueber  China  noya  brasiliensis.  -^  Ueber 
Oxychlorwasser.  —  Ueber  Magnesia-Milch  als  Antidot. 

—  Untersuchungen  über  die  Aloe.  —  Einige  Becensi- 
onen. 

In  den  Annalen  der  Chemie  und  Pharmazie.  Band 
LVIII.  S.  107—  116.  Ueber  Wein  und  Bier. 

In  den  Gelehrten  Anzeigen  Band  XX.  Ueber  den 
Stickstoffgehalt  des  braunen  Biers.  —  Bd.  XXH.  Cbe*. 


12» 

Vnischc  Untersuchung  des  Bingelkrauts.  —  Ueber  die 
Wirkung  des  Zuckers  auf  die  Zähne.  —  Beitrag  zur 
Kenntniss  der  Bierbestandtheile* 

Erdlj  Michael  Piua, 

Disquisitionum  anatomicarum  de  oculo  particula  I. : 
de  membrana  Scierotica.    Monachii.  1839. 

Disquisitiones  de  piscium  glandula  choroidali.  Mo- 
nachii. 1839* 

De  helicis  algirae  vasis  sanguiferis.  Monachii.  1840. 
Tafeln  zur  vergleichenden  Anatomie  des  Schädels. 
München.     1841. 

Entwiklung  des  Hummercies.     München.     1843. 

Oesterreichers  anatomischer  Atlas.  München.   Hefte 

1-18.  1842—1845. 

In  den  gelehrten  Anzeigen  1842, 1843 :  Ueber  Garies  der 
Zähne ;  über  Aufbewahrung  der  Hühnerembryonen  von 
den  ersten  Tagen ;  über  animalische  Parasiten  beim  Men- 
schen; Beurtheilungen  von  Arbeiten  Anderer  nebst 
eigenen  Beobachtungen  in  den  Jahrgängen  1840—1843. 

In  anderen  Werken :  Ueber  den  Bau  der  Igelstacheln, 
in  Schrebers  Naturgeschichte  der  Säugethiere,  fort- 
gesetzt von  A.  Wagner.  Bd.  VI.  —  Beiträge  zur  Ana- 
tomie der  Helicinen,  in  M.  Wagners  Beisen  in  der 
Begentschaft  Algier.  Leipz.  1841.  —  Zur  Anatonuc 
der  Polypen,  in  Bud.  Wagners  Icones  zootomicae* 
1841. 

In  Journalen:  Kreislauf  bei  Infusorien >  über  Ar- 
teriae  helicinae;  Organisation  der  Fang- Arme  der  Poly- 
pen 5  Beiträge  zur  Anatomie  der  Polypen:  in  J.  Mül- 
lers Archiv  Jahrg.  1841  und  1842. 

Bau  der  Organe  an  der  äusseren  Oberfläche  der 
Seeigel  5   Bau  und  Genesis  der  beweglichen  Fäden  in 


126 

den  Venen- Anhängen  der  Cephalopoden :  in  Wiegmanns 

Arehiv  1841  und  1843. 

Die  Malaria  in  Pola,  in  der  allgemeinen  chirurgi* 
sehen  Zeitung  von  Rohatsch.     1841. 

Ursprung  der  Sehnerven  beim  Menschen,  in  der 
Salzburg,  med.  Zeitung  1843. 

In  den  gelehrten  Anzeigen  1844:  Ueber  den  gegen- 
wärtigen Stand  der  Naturwissenschaften  in  Spanien.  — 
Bericht  über  ein  von  Hrn.  Zeiller  in  Wachs  verfer- 
tigtes zerlegbares  Modell  des  menschlichen  Gehirns. 
—  Recensionen  mehrerer  physiologischer  Werke  in 
den  gelehrten  Anzeigen  und  in  der  Salzburger  medi- 
zinischen Zeitung. 

Die  Entwiclilung  des  Menschen  und  des  Hühnchens 
im  Eie.  Hft.  I.  1845,  Hft.  II.  1846. 

in  den  gelehrten  Anzeigen  1845, 1846:  Ueber  Gapaci- 
tätsverschiedenheit  der  Herzkammern  und  über  Bedeu- 
tung der  Blutkörperchen  1845.  —  Ueber  einige  ausge- 
zeichnet junge  und  instructive  menschliche  Embryonen. 
1845.  —  Ueber  die  Entwicklung  des  Menschen  und 
des  Hühnchens  im  Eie  1845*  •—  Ueber  Afrikanerscha- 
del  1846.  —  Ueber  das  Gehirn  der  Fischgattung  Mor- 
myrus.  —  Ueber  eine  von  Herrn  Dr.  Pruner  ge- 
machte Sendung  aus  ägyptischen  Amphibien  und  Fi- 
schen bestehend,  nebst  Bemerkungen  über  den  Bau 
des  Gynmarchus  niloticus. 

Fuchs  j  Johann  Nepomuk. 

Ueber  die  Entstehung  der  Porzellanerde;  in  den 
Denkschriften  der  k.  Akademie  der  Wissenschaften 
in  München  für  die  Jahre  1818  und  1819.  Fs  wurde 
darin  der  Porzellanspath ,   durch  dessen  Verwitterung 


127 

die  Passauer  Porzellanerde  gebildet  wird,  als  eigene 
Mineral-Species  bestimmt. 

Ueber  den  gegenseitigen  Einfluss  der  Chemie  und 
Mineralogie.  Eine  aliademische  Rede,  gedruckt  bei 
Lindauer  in  München  1824;  —  auch  abgedruckt  im 
Taschenbuch  für  Mineralogie.    Bd«  18.  S.  525* 

Analyse  des  Sphen  vom  Schwarzenstein  im  Zillerthal. 
in  Liebig's  und  "WÖhlers  Annalen  der  Chemie  und 
Pharmazie.  Bd.  46.  S.  31 9*  Darin  wurde  zugleich  der 
bis  dahin  unbekannte  Oxydations-Zustand  des  Titan- 
oxyds ausgemittelt. 

Kohell,  Franz,  ü. 

In  den  gelehrten  Anzeigen  von  1843  :  Ueber  Hoff- 
manns  galvanographische  Zeichnungen  und  über  die 
Fortschritte  der  Galvanographie;  über  den  Spadait, 
eitle  neue  Mineralspecies;  über  Diallage  und.Broncit; 
über  das  Anlaufen  des  Kupferkieses  mit  bunten  Far- 
ben unter  dem  Einflüsse  des  galvanischen  Stroms. 

In  den  gelehrten  Anzeigen  von  1844:  Ueber  die 
Fortschritte  der  Galvanographie  und  über  die  gal- 
van.  Anfertigung  erhabener  Typen,  welche  gleich  den 
Holzschnitten  gedruckt  werden  können.  —  Ueber  einen 
als  Hochofenschlacke  gebildeten  Diopsid.  —  Ueber  die 
Krystallisation  des  sauern  phosphorsauern  Ammoniaks. 
—  Ueber  eine  Anwendung  chemischer  Metallnieder- 
schlä'ge  zu  farbigen  Zeichnungen  auf  Kupfer.  — Ueber 
ein  Nickelerz  von  Lichtenberg  bei  Stehen  in  Bayern.  — 
Formeln  zur  Berechnung  der  Ableitungscoefficienten 
der  thesseralen  Gestalten  für  die  Naumann'sche  Be- 
zeichnung. 

In  den  gelehrten  Anzeigen  von  1845:  Ueber  ein 
neues  Vorkommen  von  Zirkon  in  Tyrol.  •—  Ueber  die 


1S8 

Scheidung  der  Phosphorsäure.  —  Ueber  ein  chemU 
sches  Kennzeichen  für  Titaneisen  und  Sphen.  —  Ue* 
ber  den  Broncit  von  Ujardlersoak  in  Grönland.  — 
Analyse  einest  sinterartigen  Minerals  vom  Vesuv.  — 
Ueber  die  Scheidung  der  Borsäure  von  der  Phosphor* 
säure  und  Flusssäure  und  über  die  Einwirkung  der 
letzteren  auf  Silicate.  —  Ueber  das  Auffinden  des  Schwe- 
felgehaltes einer  Verbindung  und  über  die  Unterschei- 
dung von  Sulphureten  und  Sulphaten.  —  Ueber  den 
einaxigen  Glimmer  von  Bodenmais. 

Gelehrte  Anzeigen  von  1846:  Ueber  den  Brongniartin 
von  Berchtesgaden.  —  Ueber  den  Gondurrit  und  über 
das  Verhalten  der  Kupferoxyde  zu  metallischem  Ar- 
senik im  Feuer.  —  Ueber  das  Kupferpecherz  von  Tu- 
rinsk  im  Ural. 

Für  sich  erschienen: 

Tafeln  zur  Bestimmung  der  Mineralien  etc.  4te  Auft. 
München  1846.  (Lindauersche  Verlagshandlung.)  Die 
Galvanographie.  2te  Auflage.  München  1846.  (Gotta- 
sche Anstalt). 

Lamonfy  Johann. 

Observationes  Astronomicae  in  specula  regia  Mona- 
chiensi  institutae  VoL  IV.  V.  VI.  (der  alten  Beihe 
Bd.  I>^.,  X.,  XI.) 

Annalen  für  Meteorologie  und  Erdmagnetismus j  I — 
V  Hft. 

In  den  gelehrten  Anzeigen:  Bericht  über  die  mag- 
netischen Beobachtungen  in  der  dreijährigen  Periode 
1840—41 — 42.  —  Methode  zur  Messung  der  magnetischen 
Inclinations- Variationen,  und  einig«  Becensionen. 

In  den  Bulletins  de  TAcademie  Boyale  deBruxelles: 
mehrere  Aufsätze  über  Erdmagnetismus  und  magne- 
tische Instrumente. 


129 

Observationes  Astronomicae  etc.  Vol.  XII— XIV. 

Annalen  für  Meteorologie  und  Erdmagnetismus ;  VI. 
—XU. 

Magnetismus  der  Erde  (in  Dove's  Repertorium  der 
Physik  Bd.  VIL) 

Kleinere  Arbeiten,  in  PoggendorfTs  Annalen  und 
Bulletins  de  PAcademie  Royale  de  Bruxelles. 

Martina  i  Carl  Friedrich  Philipp  v. 

'  Nacbsutragen  sind  zwei  Programme: 

Palmamm  familia  ejusque  genera  denuo  illustrata. 
Programme.    Monachii  1824.  4. 

Hortus  R.  Botanicus  Monaccnsis.  Programma.  Mo- 
nachii 1825.  cum  tab.  2. 

Im  Jahre  1843  erschien  von  ihm  in  dem  Reise  werke 
V.  Ale.  d'Orbigny ,  Botanique ,  troisieme  partie  :  Fal- 
metum  Orbignianum,  Descriptio  palmarum  in  Para- 
guaria  et  Bolivia  crescentium,  secundum  Ale.  de  Or- 
bigny  schedulas  et  icones  digessit  Martius.  (Erste  Ab» 
theilung.) 

In  den  gelehrten  Anzeigen  vom  Jahre  1843.  Bericht 
über  Adquisitionen  an  Schriften  für  die  k.  Akademie 
der  Wissenschaften  Nro.  3—5.  —  Bericht  über  die 
Rartoffelkrankfaeit  in  der  Pfalz  Nro.  5—8.  —  Ueber 
die  Sculpturen  auf  dem  Berge  Gabia  bei  Rio  de  Ja- 
neiro Nro.  38.  39.  —  Ehrenerwähnung  von  Eduard 
Desberger,  Larrey,  Van  Mons  Nro.  172—174. 

In  den  Memoires  de  TAcad.  B.  de  Bruxelles  v.  J. 
1843-^1846  befinden  sich  die  von  Martius  mitgetheilten 
Beobachtungen  über  die  periodischen  Erscheinungen 
im  Pflanzenreiche  im  botanischen  Garten  zu  München.' 

Im  Jahre  1846  erschien  in  dem  Reisewerke  von  Ale. 
d'Orbigny,  Botanique,  de/  Schluss  der  von  Martins 
redigirten  drittel^  Abtheilung:  Palmetum  Orbignianum. 

9 


ISO 

In  Büchners  Rcpertorium  Itlr  die  Pharmazie,  Bd.  83« 
S.  289  ff.  Das  Naturell,  die  Kratihheiten,  das  Arstthum 
und  die  Heilmittel  der  Ureinwohner  Brasiliens. 

Ita  den  gelehrten  Anzeigen  1844.  Nr.  104:  Bericht 
über  die  auswärtigen  literarischen  Verbindungen  der 
.  H.  B.  Akademie  d.  W.  —  In  Nr.  223.  224.  Ehrener- 
wähnung der  verstorbenen  Mitglieder  der  zweiten 
Glasse  Alex.  Bouvard  und  Geoffroy  St.  Hilaire. 

In  dem  Bericht  von  der  Versammlung  deutscher 
Land-  und  Forstwirthe,  Sept.  1844,  zu  Mönchen,  sind 
8.  133  ff.  drei  Vorträge  desselben  gedruckt:  lieber 
die  vermeintliche  Urerzeugung  ohne  Samen  und  Keim, 
mit  besonderer  Beziehung  auf  den  Brand  im  Getreide, 
das  Mutterkorn  und  die  Stockfäule  der  KartoiFel.  — 
Ueber  die  Ramification  unserer  Forstbäume,  in  Be- 
Ziehung  auf  das  Ausästen  derselben,  r^  Ueber  Pilz- 
entwicklung und  Versporen  des  Holzes. 

In  dem  Gentral-Landwirthschaftsblatt  von  Bayern 
1843  S.  247  ff.  u.  421.  Ueber  das  Guano. 

1845:  Ueber  den  Wachsthumprocess  der  Palmen, 
besonders  über  den  Faservcrlauf.  im  Palmenatamme. 
Gelehrte  Anzeigen  Nro.  26-^30, 

Ueber  die  diessjährige  Krankheit  der  Kartoffeln 
cftder  die  nasse  Fäule,  Sendschreiben,  an  Herrn  Pro- 
fessor Bergsma  in  Utrecht.  Oentralblatt  des  landwirth* 
sohaftlichen  Vereines  in  Bayern  1845.  S.  382—379«  und 
besonders  gedruckt,  mit  einer  Vorrede  des  Hrn.  Bergs- 
ma, Utrecht  und  Dfisseldorf.     1846.    8. 

1846:  Bericht  über  den  Inhalt  seines  Werkes  Genera 
et  SpccieS  Palmarum.  Hft»  8i  Gelehrt.  Anzeig.  Nro.  4.  5. 
—  Ueber  das  Vorkommen  und  die  geographische  Ver- 
breitung der  ächten  Quina  (Cinchona  Gondaminea)  und 
der  übcigen  Quina- Arten  in  der  Gegend  von  Loia, 
nach  den  schriftlichen  Nachrichten  des  J.  J.  de  Caldas* 


ist 

Gelehrte  Anseigen  Nro.  Iti,  il4i  175,  170.  —  üebcr 
die  Morphologie  der  Palmen.  Gelehrt.  Ansteig.  Nro« 
176—179*  —  Ueber  die  neuerlich  m  der  Serrade  Sincura 
im  Sertaö  der  Provinz  Bafaia  aufgefundenen  Diaman- 
tenlocalitäten.  Gelehrt.  Anzeig.  Nro..  196.  197.  -—  Ue- 
ber die  gepanzerten  Früchte  der  Palmen  (fructils  lo- 
ricali.)  Gelehrt.  Anzeig.  Nro.  251  —  253.  —  Beschrei- 
bung des  ächten  Quinabaumes  von  Loxa«  Cinchona 
officinalis,  jetzt  Condaminea,  von  J.  J.  de  Galdas,  aus 
dem  spanischen  Original-Manuscript  mitgetheilt  in  der 
Flora  Nro.  25. 

Sur  la  disposition  des  parties  foliacees  des  Palmiers, 
in  Bulletins  de  TAcad.  R.  de  Bruxelles,  Xlll.  Nro.  2. 

Herausgegeben  wurde  von  Martins  von  der  Flora 
Brasiliensis  der  6.  Fascihel,  enthaltend  :  Solahaceae  et 
Cestrrneae  auctore  Ottone  Sendtner. 

Medicus,  Ludwig  Wallrad: 

Als  Naehtrag  eu  dem  AlmsBaoh  1843.  S.  188. 

Ueber  den  ZiiefeerBhorn,  in  Briefen  von  Professor 
Biesch  «m  Jefforson^  übersetzt  von  Bergrath  und  Pro- 
fessor L.  W.  Medieusy  in  Beclter's  Taschenbuch  für 
Garten  freunde  auf  das  Jahr  1796.  Leipzig.  8. 

Ein  Beispiel  von  ^irhiich   emgefühttem  Umwerfen 
Aer  Bäume  mit  der  Wurzel  (im  Ficanklurter  Stadt 
wald)  enthalten  in  Gatterer's  neuem  Forstarcbive,  Bd. 
VIU.  Ulm.  1801.  S.  187. 

Ueber  den  Gesicbtspunh t ,  aus  welchem  der  ahade- 
mische  Unterrieht  In  der  Land-  und  Forstwirthschaft 
SU  betrachten  ist^  und  dem  Unterschidde  dieses  Un- 
terriehtes  von  jenem,  wekher  in  denselben  gewidmeten 
Specials^ulen  erwartet  werden  kann.  Würebnrg  und 
.  Bamberg.  1804.    4. 

.     Kamt    der   Unterricht  einer   Special  -    F^st-  und 
LandwirthsschafUschule  durch   den  UnJversitä'tsunter- 

9* 


rieht  über  diese  Lehrgegenslände  surrogirt  werden? 
Landsbul.  1808«    8* 

Während  desden  Rectoratsföhrang  an  der  Universi- 
tät Bu  Landshut  in  den  Jahren  1811/12,  12/13,  13/14 
hielt  derselbe  vier  auch  im  Druclte  erschienene  An- 
reden an  die  Studirenden. 

Ueber  Biber  in  Bayern,  Abhandlung  in  den  bayeri- 
'  sehen  Annalen   von  1833,    April.  Num.  41,  44,  47,  50. 

Einige  Betrachlungen  über  den  Pflug,   mit  näherer 
'Anwendung  auf  den   im   südbayerischen   Alpengebirg 
bestehenden   Leitenpflug.    München.    1838»  8.  (Vorge- 
lesen in  der  öffentlichen  Sitzung  des  landwirthschaft- 
liehen  Vereines  in  Bayern  am  8.  Oktober  1838). 

.  Becensionen  in  der  Jenaer  allgemeinen  Literatureei- 
tung,  in  den  Heidelberger  Jahrbücliern.  Ebenso  Aufsatse 
a)  im  Wochenblatle  des  landwirthschaftlichen  Verei- 
nes in  Bayern:  über  neue  Ackerbauwerkzeuge,  über 
den  Anbau  des  Mohnes,  (Jahrgang  U.  246  und  413);- 
über  Flaehsspinnmascliinen  (Jahrgang  XI.  481);  über 
Mergel,  über  Strohgeftechte  (Jahrgang  Xli.  397,  698) ; 
über  Ackerdoppen,  Valonia,  von  Quercus  aegilops, 
über  ein  noch  nicht  benütetes  Oelgewacfas,  über  den 
Branntweiiiapparat  der  Herren  Tipp  und  Vigl  in 
München,  hergestellt  durch  den  Kupferschmid  Fossler 
dahier,  (Jahrg.  XXIV.  612^  667,  841);  Probe  mit  neuen 
Pflügen;  über  den  egyptischen  Klee,  Trifolium  ale- 
'  landrinuni ;  über  Nothwendigkeit  der  Saat  alten  oder 
gerührten  Leinsamens,  vorzüglich  aus  Gebirgsgegen- 
den, (Jahrgang  XXV.  305,  449,  499).  b)  im  Kunst-  und 
Gewerbeblatt  des  polytechnischen  Vereines  in  Bayern : 
Bemerkungen  über  Branntwein  aus  Heidelbeeren ;  über 
Polytrichum  commune,  gemeiner  Widcrthon,  einen 
neuen  Industriesweig  eu  Bürsten,  etc.  (Jabtgang  XV.  v. 
1829.  163  und  1640 


133 


SchufliäuU,  Carl  Emil. 


Die  im  Almandch  fiir  1843  S.  192  angeliündigtcn : 
Chemiseh'  mineralogische  Untersuchungen  sind  erschie- 
nen.   Sie  enthalten: 

Analyse  des  Chromgl immers,  Didrimits,  Paragonits 
und  Margarodits,  dreier  neuer  Mineralien,  dann  des 
blauen  Stink-Flusspathes  von  Welsendorf,  des  Nephrits 
und  des  Porzellanspathes  in  Bezug  auf  den  von  Fuchs 
entdechten  Chlorgehalt  des  letzteren.  In  Liebigs  An 
nalen  der  Chemie  und  Pharmazie  XLVl.  Bd«  3*  Heft. 
1843.  pag*  325. 

Beschreibung  seines  neuen  Universalphotometers: 
Im  Bulletin  der  ligK  bayr.  Akademie  der  Wissenschaften. 
28.  Juli  1843.  pag.  388. 

Chemisch  mineralogische  Untersuchungen  über  glim. 
merartrge  und  glimmeräbnliche  Mineralien  und  ihre 
Beziehungen  zu  einander.  In  Liebig's  Annalen  der 
Chemie  und  Pharmazie.  46  Bd.  Stes  Hft.  pag.  325  -  47. 
---  Analyse  des  Vanadin-Broneits  v.  Bracco.  Gelehrte 
Anzeig.  ffro.  102.  1844.  —  Ueber  den  Thonstein  der 
Geologen.  —  Analyse  des  Satzthons  der  bayerischen 
Gebirge,  ebendaselbst  Nro.  103  und  4.  ^—  Ueber  den 
i;egenwärtigen  Zustand  des  Vesuvs.  Gelehrte  Anzeigen 
184Ö.  Nro.  30— -88.  —  Die  neuesten  geologischen  Hypo- 
thesen und  ihr  Verhältniss  zur  Naturwissenschaft  über- 
haupt.. Gelehrte  Anzeig.  1845  Nro.  69—74.  ^  Ueber 
die  Nomuliten  des  bayer.  Östlichen  Gebirges  mit  Ab- 
bild, in  Leonhards  neuem  Jahrbuch  für  Mineralgeo- 
.gnosic  etc.  1846.  4te8  Hft.  pag.  406.  Ein  Auszug  davon 
in  den  gelehrten  Anzeigen  1840.  Nro.  88*  —  Beitrage 
nur  nähern  Kenntniss  der  bayerischen  Voralpen  mit 
einem  geognottiscken  Kärtchen,  Abbildungen  u.  Uolz- 
schnitten,  in  Leonhards^  neuem  Jahrbuch  1846.  Ctes  Hft. 


134 

pag.  641.  Auszug  hievon  in  den  gelehrten  Ansseigen 
1846.  Nro.  89 — 92.  Unter  der  Presse  befinden  sich  der 
Artikel  Stahl,  für  Frecbtl  technologische  Encylüopädie 
Mit  12  Kupfertafeln.  -^  Ueber  antike  Musik  in  ihrem 
Uebergang  zur  modernen.  Mit  30  I^fotentafeln.  —  Ue- 
ber  Mozart  und  die  Musik  dor  Neuern  mit  Ntenbei- 
lagen. 

Schuberi^  C  H.  v. 

Lehrbuch  der  Naturgeschichte.  14.  Aufl.  1844.  15. 
Auflage  1840. 

Die  Krankheiten  und  Störungen  der  menschlichen 
Seele. 

Spiegel  der  Natur  1845. 

Ueber  Ahnen  und  Wissen  1847. 

Sitef'y  Thadäus. 

Im  Jahre  1845  ist  eine  neue  Ausübe  seiner  Grund- 
linien der  ExperimentaUPhysik  bei  Georg  Frans  in  Mün- 
chen erachienen. 

Sleinheü^  Dr,^  C,  A 

In  Sehumacher's  Jahrbuch  für  1844:  über  einen 
katopirischen  Meridiankreis.  —  Ueber  den  Astrogra- 
phen.  —  Bas  Heliotrop.  —  Nene  Doppelbild'^Mikro- 
meter.  —  Ein  Ocular -Heliometer ,  ausgeführt  für  die 
k.  Busa.  Haupt- Sternwarte  Pulkawa.  —  Katoptrik  im 
Vergleidi  zur  Dioptrik.  -^  Eine  neue  Methode  die 
Krümmungshalbmesser  und  die  Zerstreungskraft  Ton 
Glaslinsen  zu  bestimmen.  -*-  Analyse  dter  Fraunhofer- 
seben Fernrohre.  —  Ueber  Barfuss^s  katoptrisch-diop- 
trisches  Fernrohr.— Ein  neues  Gorrections^Femrohr.  — 
GalvanoplastisfCbe  Gopleen  von  Teleskop- Spiegeln.  — 


15t( 

Tele^kpp  •  Sp^gel  galvantitih  vergoldet,  und  ia  Gold 
copirt  —  Zweiter  PrUroenJireis  nach  Besselg  Theorie. 
— -  Dritter  PrismenlirQis  mit  einem  Glaaprisma. — ^^Pho- 
tometer,  ausgeführt  für  die  k.  Sternwarte  in  Wiea«  — 
Galvanisch  regulirte  Uhren,  ausgeführt  in  München. — 
Fyroskop,  ausgeführt  für  die  Feuerwacht  in  München. 
—  Optische  Probe  und  deren  Anwendung  bei  Unter- 
suchung von  Zucker-  und  Alkoholhaltigen  Flüssigkei- 
ten. —  Tralles'  Weingeistprobe  mit  Steinbeils  Reduc- 
tionstafeln  gesetzlich  eingeführt  in  Bayern. 

Gelehrte  Anzeigen:  Bd.  XV.  Sitzung  vom  13.  August 

1842  pag.  761 :  über  seine  Beobachtung  der  totalen 
Sonnenfinsterniss  vom  8.  Juli  in  Wien.  —  Bd.  XVI. 
Sitz.  V.  13.  Dezember  1842  p.  71:  Neue  Berichtigungs- 
Methode  parallaktischer  Instrumente.  ~  Sitz.  v.  14. 
Januar  1843  p.  329:  Ueher  ein  neues  Ocular-Heliome* 
ter.  —  Sitz.  V.  14.  Januar  1843  p.  337;  über  quanti- 
tative Analyse  durch  physikalische  Beobachtungen.  — 
Sitz.  v.  11.  Februar  1843  p.  555 :  Vereinfachte  Methode, 
Brandstätten  bei  Nacht  zu  ermitteln.  -— Si^ts.  v.  11.  März 

1843  p.  857:  Bestimmung  der  Längenausdehnung  fe- 
ster Körper  durch  Abwägungen.  —  Bd.  XVII.  Sitz.  v. 
9.  April  p.  137:  Beobachtung  des  Kometen  von  1843 
im  Eridanus. 

Im  bayerischen  Nationalkalender  für  1844:  über  das 
Weltgebäude.  Eine  öffentliche  Vorlesung^  gehalten  im 
Museum  zu  München  den  22.  April  1843. 

Im  Kunst-  und  Gewerbeb)att  1844:  Januarheft  p. 
5 ---16.  Ueber  die  Maasregeln,  welche  zur  Einführung 
einer  allgemein  gültigen  Normal-Branntweinwaage  in 
Bayern  nach  der  Aller h.  Verordnung  vom  16.  August 
1842  ergriffen  worden  sind.  —  Dezemberheft  p.  700. 
Darstolluog  des  Verfahrens  bei  Prüfung  von  Loco- 
motivkcsseln  durch  Kaltwasserdruck.  -—    p.  738.    Be- 


156 

rieht  über  das  Princip  der  Repsold'schen  Spritae  und 
über  die  Leistungen  einer  solchen  Maschine. 

In  den  gelehrten  Anseigen  Bd.  XVIII.  p.  956:  Ueber 
ein  neues  Absehen  für  Feuergewehre.  Sitzung  vom 
8.  Juli  1843.  —  Bd.  XIX.  p.  92 :  üeber  die  Aenderung 
der  Dichtigheit  des  Wassers  durch  Absorption  von 
Luft    Sitaung  vom  20.  April  1844. 

Im  Kunst,  und  Oewerbeblatt  1846.  I.  Hft.  Stein- 
beils optisch  -  aräometrische  Bierprobe  in  ihrer  neue- 
sten  vereinfachten  Form. 

V.  Hft.  Beleuchtung  d.  saccharometrischen  Bierprobe. 

Vogel,  Heinrich  August. 

Gelehrte  Anzeigen  1843:  über  die  Einwirkung  der 
schwefligen  Säure  auf  KupferoxydsalKe.  —  Ueber  das 
Beductions* Vermögen  der  schwefligen  Säure  auf  ei- 
nige Metalloxyde. 

* 

Wagner,  Andreas. 

Fortsetzung  von  Schreber's  Naturgeschichte  der 
Säugethiere.    Hft.  113—118. 

Ueber  eine  beabsichtigte  neue  Bearbeitung  der  Saug- 
thier-Fauna  Brasiliens  und  über  die  bisher  erschie- 
nenen wissenschaftlichen  Leistungen  auf  diesem  Ge- 
biete.    Gelehrt.  Anzeig.  Bd.  XVL 

Wiegmanns  Archiv  für  Naturgesch.  1843:  Bericht 
über  die  Leistungen  in  der  Naturgeschichte  der  Säu- 
gethiere während  des  Jahres  1842.  —  Bericht  über 
die  Leistungen  in  der  Naturgeschichte  der  Vögel  wäh- 
rend des  Jahres  1842.  —  Diagnosen  neuer  Arten  bra- 
silischer Handflügler. 

1844:  Fortsetzung  von  Seh  reber 's  Naturgeschichte  der 
Säugethiere.    Vierte  Abtheilung  des  Supplementes. 


tS7 

Oesciwchte  der  Urwelt.  Leipzig  bei  Voss«  Brste 
Abtheilim^. 

Beiträge  zur ^Säugiethier^Faund  von  Kaschmir,  in 
Baron  TOn  Hfigers  Kaschitiir.    Bd.  IV. 

In  Wiegmann's  Archiv  für  Naturgeschichte  1844 : 
Bericht  über  die  Leistungen  in  der  Naturgeschichte 
der  Säugethiere  wahrend  des  Jahres  1843*  —  Bericht 
über  die  Leistungen  in  der  Naturgeschichte  der  Vögel 
während  des  Jahres  .  1843. 

Fortsetzung  von  Schreber^s  Naturgeschichte  der  Säu- 
gethiere».  8ch1tiss  der  4ten  Abtheilung  des  Supplements. 

Geschichte  der  Urwelt.  Leipzig  bei  Voss.  2te  Ab- 
theilung  1845. 

Abweisung  der  von  Herrn  Professor  H.  Burmeister 
zu  Gunsten  des  geologisch- vulkanischen  Fortschrittes 
und  zu  Ungunsten  der  mosaischen  Schopiersurhunden 
vorgebrachten  Behauptungen.    Leipzig  184&. 

In  den  gelehrten  Anzeigen  1846: 

Beiträge  zur  Kenntniss  der  bayerischen  Fauna. 

Notiz  über  eine  grosse  F.ischver$teinerung  (Lepido- 
tos  armattts). 

In  Wiegmann's  Archiv  für  Naturgeschichte  1845  u. 
1646:  Bericht  t^er  die  Leisttt&gen  in  der  Naturgesch. 
der  Säugethiere  während  des  Jahres  1^45t  dosgleschen 
von  1846.  *-  Bericht  über  die  Leistungen  in  der  Na- 
turgeschichte der  Vögel  während .  des  Jahres  1845, 
desgleichen  von  1846« 

Waliher,  Ph.  Fr.  v. 

hat  1843;  2  Hefte  des  Journals  der  Chirurgie  Bd.  XXXI. 
und  1  Keft  des  Bandes  XXXU.  herausgegeben.  In  die- 
sem letzten  ist  seine  Abhemdlung  über  einen  Krank- 
haft veränderten  fossilen  Knochen  eines  Hölenbären 


tSB 


ahgedmclit ,  wclebe  et  in  einet  Sitsung  d^r  Mathe- 
matisch-physikalischen Classe  vorgelesen  bat. 

Journal  der  Chirurgie,  3  Hefte  des  Baades  XXXll. 
und  3  Hefte  des  Bandes  XXXIII.  In  dem  ersten  ilede 
dieses  Bajides  ist  dessen  Abhandlung  über  die  Bevac- 
cinaliott  abgedrucht«  ' 

Allgemeine  Zeitwng  für  Chirurgie,  isnere  Heilkimde 
etc.  Jahrg.  1843.  Nro.  1.  und  2.,  und  Jahrg.  1844. 
Nro.  18.  u.  19.    Fragmente  über  das  Fieber. 

In  den  Gelehrten  AnseigeA  1844.  Nro.  139.  u.  140. 
ein  Aufsatz  über  die  Ernährung  des  menschUdien 
Körpers,  beleben  dersi^be  in  der  "Siteung  der  mathe- 
matisch-physikalischen Classe  vom  20.  April  1844  vor- 
gelesen hat. 

Derselbe  ▼eröllenlilfohte  1846  TOn  dem  Joumule  ftir 
Chirurgie  und  Augenheilkunde,  herausgegcöen  von 
demselben  und  Dr.  Fr.  A.  ▼.  Ammoo,  Berlin  bei  Rei- 
mer, die  4  Hefte  des  XXXV.  Bandes  und  das  IteHft. 
des  XXXVL  Bandes. 

Im  ttenHft.de8  XXXV.  Bd.  befindet  sich :  „Beobach- 
tung  einer  Cornea  conica  im  chirurgisch-ophthalmo- 
logischen  Klinikum  in  Münob^n,  mit  5  Abbildungen. 

Im  2ten  Hefte  desselben  Bandes  ist  seine  „Katarak- 
tologie**  abgedruckt. 

„Ueber  klinische  Lehranstalten  in  städtischen  Hran- 
kenh Susern;  eine  Prinsipienfrage,  zugleich  in  näherer 
Beziehung  auf  ihre  gegenseitigen  Verhaltnisfse  in  Mün- 
chen>^  Freiburg  im  Breisgau.  Herder'sche  Verlags- 
handlung 1846. 

Die  Fortsetzung  seines  Systeraee  der  Chirurgpe,  Ton 
welchem  der  IL  Band  so  eben  die  Presse  verlassen  hat. 
Freiburg  im  Breisgau ,  Herder*sehe  Verlagibuchhand- 
lung  1846. 


150 

ül..    Historische  Classe. 
Aretin^  Frhr,  r.,  Karl  Maria. 

« 

Chronologisches  Verzeichniss  der  bayerischen  Staats- 
Verträge.    Fassau  1838. 

Die  Stellung  katholischer  Regierungen  in  Bezug  auf' 
die   neuesten  Vorfalle  in  Rheinproussen.  Regensburg. 

1838. 

Bayerns  auswärtige  Verhältnisse  seit  dem  Anfang 
des  16*  Jahrhunderts.    Passau  1839.  l.  Band. 

Geschichte  des  bayerischen  Herzogs  und  Kurfürsten 
Maximilian  des  I.    Passau.  1842.  I.  Band 

Einzelne  Aufsätze:  In  der  gemeinschaftlich  mit  Xy- 
lander  redigirten  militärischen  Zeitschrift:  Kriegs- 
Schriften  herausgegeben  von  bayerischen  Offizieren ; 
darunter  eine  Geschichte  der  FeldasUge  des  Fcldmar- 
schalls  Grafen  von  Pappenheim}  —  in  der  Eos  und 
in  den  bayerischen  Annalen;  ^-*  in  den  historisch-po- 
litischen Blättern  für  das  katholische  Deutschland. 

Bayer,  v. ,  Hier&nynma  Johann  Paul. 

Ueber  die  Aenderung  des  KlaglibelU.  Landshut. 
1819.  Krüil.  Univ.  Buchhandl. 

Vorträge  über  den  gemeinen  ordentlichen  Civil- 
Prozess.  Siebente  Auflage.  Münchener  literarisch-arti' 
«tische  Anstalt.    1842.  ^ 

Theorie  der  summarischen  Processe,  nach  den  Grund- 
sätaen  des  gemeiheii  deutaeben  Rechts,  mit  Ausschluss 
des  Oonouraproceaaet.  Fünfte  Auflage.  München.  Li- 
terarisch -  rtistis  che  Anstalt.    1843. 

Theorie  des  Concursprocesses  nach  gemeinem  Rechte» 
München«  Literariach^rti^ische  Anstalt.    \%i2*    8. 


Ueber  das  Forum  rei  sitae  bei  petitorischen  Erb- 
schaftsklagen :  im  Archiv  für  civilistische  Praxis. 

Buchinger,  Joh.  Nep, 

Im  oberbayerischen  Archiv  für  vaterlandische  Ge- 
schichte, Band  VI.  Hefte  1.,  2.  u.  3.:  Geschichtliche 
Machrichten  über  die  ehemalige  Grafschaft  und  das 
Landgericht  Dachau. 

Im  oberbaj'erischen  Archiv  für  vaterländische  Ge- 
schichte, Band  VH.  1846  Heft  1. :  Geschichtliche  Nach- 
richten  über  die  ehemalige  Grafschaft  und  das  Land- 
gericht Dachau.    (Schluss  der  Abhandlung.) 

Büchner^  Andreas^ 

Allgemeine  praktische  Philosophie«  Zweite  vermehrte 
und  verbesserte  Ausgabe.  Enthaltend  die  Grandsätze 
der  Moral-  und  Recht8*Phi1osophte.  8.  München  1844. 
Fleisehmann. 

Fallmerayer,  Jak>  Philipp. 

In  der  Augsburger  allgemeinen  Zeitung:  Eine  Reihe 
theils  politischer,  theils  Länder  und  Sitten  des  Orients 
schildernder  Artikel. 

In  den  Münchener  Gelehrten  Anzeigen:  Einige  Kri- 
tiken. 

„Fragmente  aus  dem  Orient'^  ewei  Bände  bei  Gotta 
1815. 

Sechs  kritische  Artikel  in  den  Monatblättern  der 
Allgem.  Zeitung. 

Euiige  politische  Artikel  in  der  Allgem.  Zeitung. 
.  Drei  Hritiken  in  den  Münchener  Gelehrt.  Aneeig. 

Hofier j  Canstantm. 

Kaiser  Frtedrieh  II.    Ein  Beitrag  zun  Berichtigung 


r 


141 

der  «Ansichten  über  äen  Sturs  der  Hohenstaufcn.  Mit 
Benützung  handschriftlicher  Quellen  der  Bibliolhelten 
1511  Rom,  Paris ^  Wien  und  München.  München,  Ver- 
lag der  literarisch-artistischen  Anstalt. 

In  der  Augsburger  ATlgeVncinen  Zeitung :  Mehrere 
Atifsätze  über  die  Literatur  der  Geschichte  des  dreis- 
sigjährigen  Krieges. 

•  *  * 

Lehrbuch  der  allgemeinen  Geschichte. 
T.    Band  Geschichte    des  Alterthums    1845-     Im  ligl- 
Central-Sch  ulbücherverlage. 

Erlauteri^ngen  und  Zusätze  zu  der  Bede  Sr.  Durch- 
laucht des  Fürsten  von  W  allerstein  über  Klöster  u. 
Quarta.     Augsburg  bei   Schmid*     IteAufi. ,  2te  Aufl. 

1846. 

Goncordat  und  Gonstitutionseid  der  Katholilten  in 
Bayern.  Eine  Historische  Denkschrift.  Augsburg  bei 
Schmid.  1847. 

Aufsätze:  Kaiser  Friedrich  U.  ( 'Widerlegung  des 
Häusserschen  Artikels  über  denselben  Gegenstand) 
Monatsblätter  Kur  Allgem.  Zeitung.    September  1846. 

Ueber  den  Bomerzug  Kaiser  Heinrichs  V.    Bulletin 
d.  k.  Akad.  d.  W.  1846  Nro.  34— 38.  Mehrere  Aufsätze 
tu  der  Augsburger  allgemeinen  Zeitung,  in  den  Mün- 
chner gelehrten  Anzeigen,   und  in   dem  Wetzerschen 
Kirehenlexikon  (Freiburg  1846.) 

Koch-Stemfeld,  L  -B.,  Ritter  r. 

Beiträge  zur  Geschichte  der  Hexenprozesse  in  Deutsch  - 
land,  Behufs  der  Bechts-  und  Sittengeschichte  des  sieb- 
zehnten Jahrhunderts  ;  aus  Originalakten  gezogen.  In 
den  akadem.  gel.  Anzeigen.    München  1844. 

In  der  bayerischen  Nationalzeitung  von  München 
im  Jahre  1837,   Nro.  59—68.  „literarische  Warnungs- 


142 

tafel'^  aus  Anlass  ^nd  mit  BeAftg:  1)  auf  das  neueste 
Gemälde  der  deuUchen  Bundes-^taaten,  von  W.  £• 
von  Schliebeu  k.  sächs«  Hammeratb»  Wien  bei  Sommer 
1834  l.  Tbeil.  2}  auf  den  IL  Thei)  desselben  Wer- 
kes, Wien  1835.  3)  auf  das  „neueste  Gemälde  der 
preussischen  Monarchie''  von  obigem  Verfasser  mit 
Kupfern,  Wien  bei  Sommer  1834. 

Besagte  bayerische  Nationalzeitung  1839  Nro.  15.  u.  f. 
enthalt  auch  vom  B.  v.  Koch-Sternfeld  ein  humoristi- 
sches aus  Presburg  datirtes  Sendschreiben  über  die 
Bayern  und  Marcomanen. 

Im  „Archiv  für  ältere  deutsche  Geschichtskundc" 
SU  Frankfurt  1819  tll.  Band  sind  vom  besagten  Autor 
£u  lesen :  Andeutung  über  das  frühere  Zeitalter  des 
heil.  Bupert  zu  Salzburg  und  in  den  akad.  Gel.  Arne, 
von  München  1838  Band  VI.  als  Intelligenz-Artikel: 
geographische  und  topographische  NQtizen,  das  Zeit* 
alter  des  heil.  Bupert  betreffend.«^ 

Die  akad.  Gelehr.  Anzeigen  1846  enthalten  ferner 
»«Skizze  eines  Berichtes  des  von  Kofih-Sternfeld  über 
seine  im  Jahre  1845  unternommene  wissenschaftliche 
Beise  in  Unter-  und  Innen- Oesterreich ,  Tirol  und 
Salzburg'^ 

Ferner:  Berichte  über  die  neueste  geograph«-topo- 
graph.  und  historische  Literatur  von  Steiermark , 
Kärnthen ,  Tirol  und  über  die  Alpen :  (von  A.  von 
Muchar,  Frhr.  v.  Ankershofen,  Beda  Weber,  Dr. 
Staffier,  J.  v.  Hartwig,  H.  Beitzke  u.  s.  w. 

Philipps  y  Georg, 

Kirdienrecht  Bd*  I.  IL  Regeasburg  1815,  1846.  a 

Witttnann^  Michael  Fram. 

Die  3esuiten   und   der  Bitler  Hevarich  von  Lang. 

Augsbtu*^  1845.  8* 


f4S 


Urissenseliaftllelie  Institute 

weWie  die  Schriften  der  K,  B.  Akademie  d.  W»  einhalten, 

M»  Min  Hayem. 

Die  HQf-  uud  Staatsbibliothek  in  München. 
Die  Universitätsbibliothek  in  München. 

« 

Die  Universitätsbibliothek  in  Erlangen. 

Die  Universitätsbiliothek  zu  Würzburg- 

Die  Lyceal-Bibliothek  in  Freising. 

Die  Benediktiner- Abtei  in  Scheyern« 

Die  Bibliothek  der  Studienanstalt  zu  Speyer. 

Die  Bibliothek  der  Studienanstalt  zu  Zweibrücken- 

Die  öffentliche  Bibliothek  zu  Bamberg. 

Die  öffentliche  Bibliothek  zu  Bayreuth. 

Die  öffentliche  Bibliothek  zu  Dillingen. 

Die  öffentliche  Bibliothek  zu  Neuburg. 

Die  Öffentliche  Bibliothek  zu  Nürnberg, 

//.  Cl.  Die  KB.  botl^niache  Gesellsehaft  zu  Regensburg. 

Die  pharmazeutische  Gesellschaft  zu  Ki|isers1autera. 
IIL  Cl.  Der  historische  Verein  ia  Axbsbach. 

Der  historische  Verein  itt  Augsburg. 

Der  historische  Verein  in  Bamberg. 

Das  k.  Archiv  in  Bamberg. 

Der  historische  Verein  i»  Bayreuth» 

Der  historische  Verein  in  Ijandshut, 

Der  bisloriache  V^reiii  in  Miinehei». 


144 

Der  historische  Filial- Verein  in  Neuburg. 

Das  k. Archiv  su  Nürnberg. 

K.  Reichsarchiv  in  München. 

Der  historische  Verein  su  Regensburg. 

Der  historische  Verein  zu  Speyer. 

Der  historische  Verein  eu  Würcburg. 

Das  k.  Archiv  zu  "Würzburg. 

MM.    Mwn  Aw99fawuMe. 

A,  Verkehr  der  Gesummt- Akademie. 

;  Amsterdam,  k.  Nederlandsche  Instituut  van  Wetenshap 
pen,  Letterkuifde  cn  Schoone  Künsten. 
Berlin,  k.  Akademie  d.  W. 
Bonn,  Academia  Gaes.  Leopold.   Carol.  Naturae  Gurio- 

sorum. 
Boston,  Academy  of  Science  and  Arts. 
Brüssel,  Acaderaie  Royale  des  Sciences  et  belles  Lettre^. 
Brüssel,  k.  Bibliothek. 
Galcutta,  Asiatic  Society  of  Bengal. 
Gopenhagen,  k.  Gesellschaft  der  Wissenschaften. 
Dublin,  R«  Irish  Academy. 
Edinburg,  R.  Society. 

Görlitz,  Oberlausitz'sche  Gesellschaft  d.  W. 
Göttingen,  k.  Socictät  der  Wissenschaften. 
Haarlem,  Hollandsche  Matshappy  der  Wetenschappen. 
Innsbruck,  Ferdinandeum. 
Leipzig,  k.  Akademie  der  Wissenschaften. 
Liege,  Acad.  Rdy.  des  Sciences. 
Lille,  Societ^  R.  des  Scienees,  Agriculture  et  Arts. 
Lissabon ,  Academia  R.  das  Sciencias. 
London,  Royal  Society. 
Madras,  literary  Society. 
Mailand,  Istituto  Imp.  R.  Lombardo-Teneto. 
Modena,  Socicta  italiana  dei  Quaranta. 
Modena,  R.  Accademra  di  Scienfl^,  Lettere  ed  Arti. 


•*v--' 


^  14» 

Nancy,  Society    B.  des  Sciences ,  Leilros  et  Arts. 

Paclua,  Accademia  Imp.  R.  delle  Scicnse  cd  Arti» 

Paris,  Depot  genäral  de  la  guerre. 

Paris ,  Institut  de  France. 

Pesth,  Societas  crudita  hungarica. 

St.  Petersburg ,  kaiserl.  Ahademie  d.  W. 

Philadelphia,  American  Philosophical  Society. 

Prag,    Gesellschaft   des    vaterländischen    Museums    für 

Böhmen. 
Ronen,  Aeademie  B.  des  Sciences,  Belles-lettrcs  et  Arts. 
Stockholm,  k.  Akademie  d.  W.  ' 

Turin,  Accademia  delle  Sciense. 
Utrecht,  Provinciel  Utrcchtsche  Gcnootschap  van  Kun* 

sten  en  Wetenschappen. 
Wien,  k.  k.  Bibliothek. 

B.    Verkehr  der  philologisch-philosophischen  Classe, 

Gaen,  Societe   fran^aise  pour  la  conservation  et  la  de-' 

scription  des  Monuments  nationaux. 
London ,  Royal  Society  of  literature. 
London,  Asiatic  Society. 
Neapel,    Reale  Accademia  delle  Scienze,  Secüone  dclla 

Socicta  R.  Barbonica. 
Rom ,  Bibliotheca  Vaticana. 
Rom,  Istituto  archeologico. 
Schulpforte  Bibliothek. 

B.    Verkehr  der  mathematisch'physikaltschen  Classe, 

Berlin,   Gartenbaugosellschaft  für    die    k.  Preussischen 

Staaten. 
Berlin,  Physikalische  Gesellschaft. 
Bern,  Schweizerische  Gesellschaft  der  Naturforscher. 
Bordeaux,  Societe  Linneenne. 
Boston ,  Society  of  natural  history. 
Breslau,  Gesellschaft  für  vaterländische  Cultur. 

10 


116 

Calcutta,  Medical  and  Phytical  Society. 
Cambridge,  Observatory. 
Caen,  Societe  Linneenne. 
Catanea,  Accademia  Gioenia. 
Danasig,  Naturforschende  Gesellschaft. 
Edinburg,  Observatorium. 

Frankfurt,  Senhenbergiscbe   Naturforschende  Gesellschaft 
Genf,  Societe  de  Physicpie  et  d'Histoire  naturelle. 
Glasgow,  Obsenratorium. 
Hamburg,  naturwissenschaftlicher  Verein. 
London,  Astronomical  Society. 
London,  Royal  Geographica!  Society. 
London,  Geological  Society. 
London,  Linnean  Society. 
London,  Zoological  Society. 
London ,  College  of  Physicians. 
London,  Entomological  Society. 
London  ,  Society  for  Encouragemenl  of  Arls  etc. 
London,  College  of  Surgeons. 
L3'on ,  Societe  Royale  d'agriculture. 
Madrid,  Deposito  hydrographico. 
Madrid,  R>  Acaderaia  de  las  Ciencias  naturales. 
Moskau,  Societe  Imp,  des  Naturalistes. 
New-Tork,  Lyceum  of  Natural  History. 
Oxford,  Observatorium. 
Paris,  Academie  R.  de  m^decine. 
Paris,  Museum  d'histoire  naturelle. 
Petersburg,  kaiserl.  medicin.  Chirurg.  Akademie. 
Philadelphia ,  American  Acadcmy  of  Natural  Sciences. 
Rio  de   Janeiro,  Instituto   historico   e    geographico    do 
Brazil. 

Siena  ,  Accademia  dei  Fisiocritici. 

Strassburg,  Societe  du  Museum  dMiistoire  naturelle. 


147 


D.    Verkehr  der  historischen  Classe. 


Altenburg,   Geschichts-    und  Altertbunisforschendc   Ger 

Seilschaft  des  Osterlandes. 
Basel,  Gesellschaft  für  vaterländische  Alterthümer. 
Berlin,  Gesellschaft  für  Alterthuraskunde. 
Berlin,  Altmarliischer  Verein. 
Bern,  Allgemeine  geschichtsforschende  Gesellschaft  der 

Schweiz. 

Bonn,    Verein   für  Altertbumsforschung  in  den   Rhein- 
landen. 

Gassei,  Verein  für  Geschichte. 

Copcnhagen,  Gesellschaft  für  nordische  Alterthümer. 

Darmstadt,  historischer  Verein. 

Dresden,  Verein  für  vaterländische  Alterthumslcunde. 

Emden,  Gesellschaft  für  Geschichte. 

Frankfurt,  Verein  für  Geschichtskundc: 

Halle,  Alterthumsverein. 

Hamburg,  Verein  für  hamburg.  Geschichte. 

Hannover,  Historischer  Verein. 

Hohenleuthen,  Voigtlandisch.  Alterthumsforscher-Verein. 

Kiel,  Holstein-Lauenburg'scher  Verein. 

Königsberg,  Deutsche  Gesellschaft. 

Leipzig ,  Alterthumsverein. 

Linz,  Museum  Francisco-Garolinum. 

Luzern,  Vereia  für  Geschichte  in  den  5  Cantoncn:  Lu- 

zern,  üri,  Zug,  Schwyz  und  ünterwalden. 
Madrid,  Academia  de  Historia. 

Meiningen,  Honneberg'scher  Alterthumsforscher-Verein 
Münster,  Gelehrte  Gesellschaft. 
Ottweiler ,  Alterthumsverein. 
Faderborn,  Gelehrte  Gesellschaft. 
Paris;  Societe  d'Histoire  de  France. 
Sinzheim,   Gesellschaft  für  Erforschung  der  Denkmäler. 
Schwerin,  Geschichlsverein. 

10* 


1 

US 

Stettin,  Gcsellichaft  fiirpommcrsche  Geschichte. 

Stuttgart,.  Getchichtsverein. 

Stuttgart,  Neuer  württemberg^scher  Alterthumsvcrein. 

Ulm,  Verein  für  Geschichte. 

"Wetelar,  Verein  für  Geschichte. 

Wiesbaden,  Nassau'sche  Gesellschaft  für  Geschichte.  ] 

Zürich,  Geschichte  für  yaterlä'ndiscbe  AUcrihümer.  I 


Alplialietteeliee  Verzeielinlee 

der  in  München  residirenden  ordentlichen  und  ausser- 
ordentlichen Mitglieder^  nebst  Angabe  ihrer  Wohnung* 

V.  Aretin^  Arcisstrasse  Nr.  12 V2. 

r.  Bayer  ^  Barerstrasse  Nr,  1/2. 

Buchinger^  Karlstrasse  Nr.  45/1. 

Büchner^  Prof.,  Karlstrasse  Nr.  40/1. 

Büchner^  geist.  Rath.,  Theresicnstrasse  Nr.  5.  lit  A/O. 

Büchner^  jun.  Karlstrasse  Nr.  40/1. 

V,  Deutinger ,  Löwengmbe  Nr.  3/2. 

Döllingery  Frühlingstrasse  Nr.  11/1. 

Erdl ,  Karlsstrasse  Nr.  52/3. 

Fallmerayer  y  Müllerstrasse  Nr.  24/2. 

Föringer^  Herzogspitalgasse  Nr.  14/1. 

Fr.  V.  Freyberg  ^  Ludwigstrasse  Nr.  6/1. 

Fröhlich^  Herzogspitalstrasse  Nr.  18/2. 

Fuchs  y  Briennerstrassc  Nr.  6/1. 

V.  Görres,  Schönfeldstrasse  Nr.  16. 

V.  Hefner y  Bayerstrasse  Nr.  4/0. 

r.  Hertnann^  Türkenstrasse  Nr.  50. 

Höfler ,  Ludwigstrasse,  Damenstift  1.  Bing.  14/1. 

Hortig  j  Löwengrube  Nr.  8. 

r.  Kunze  j  Fürsten  Strasse  Nr.  1/3. 

r.  Kobelly  Karlstrasse  Nr.  49/2. 

V.  Koch'Sternfeld. 


150 

Lamont^  Sternwarte  bei  Bogenhausen. 

e,  Lasauix^  Untere  Gartenstrasse  Nro.  lO'/i/!- 

V,  Martins ,  Karlstrasse  Nro.  52/2. 

V*  Maurer^  Theatiner-Scbwabingerstrasse  Nro.  15/2. 

MedicuSy  EUsenstrasse  Nro.  1/3. 

MüUer^  Arcistraste  Nro.  15/2. 

r.  Niethatmnet*  ^  Karlstrasse  Nro.  51/2. 

Petteukqfer^  Pfisterstrasse  Nro.  2/2. 

Phillips ,  f^rühlingstrasse  Nro.  14/1. 

V*  Rin^seiSy  Sendlinger  Landstrasse  Nro.  21. 

fj.  Ro^A,  Barerstrasse  Nro.  4. 

Rothj  jun.  Barerstrasse  Nro.  4. 

Schaßäütl^  Althammereck  Nro.  20/2. 

Schmeller^  Theresieiistrasse  Nro.  3/2. 

V.  Schubert^  Karlsplatz  Nro.  17/2. 

Siber,  Promenadestras.se  Nro.  11/2. 

Steinfieiiy  Karlstrasse  Nro.  5/3- 

V«  Stichaner^  Ludwigstrasse  Nro.  11/1. 

Streber^  Althammereck  Nro.  19/1* 

Tliiersch,  Karlstrasse  Nro.  11. 

Vogel  y  Arcisstrasse  Nro.  1. 

Vogel ^  Jan.  Arcisstrasse  Nro.  1. 

V,  Wagner^  Odeonsplatz  Nro.  1/2. 

WagtieTy  Damenstiftsgasse  Nro.  15/3. 

V,  IValther^  Ludwigstrasse  Nro.  9/2. 

Walther,  Augustenstrasse  Nro.  8/0. 

Windischmann,  Ludwigstratse  Nro.  9/3 

Witttnann,  Thcresienstrasse  Nro.  46/3. 

Wismayr^  Residcnzplatz  Nro.  lS/1. 

Zuccarini,  EUsenstrasse  Nro.  3/1.